unknowns.de spielblog
spielblogspielwikispielforum

Jump to content

Additional information

Allgemein

Letzte Spiele

Letzte Kommentare

Suchen

Umfrage Spiel des Jahres

Lieblingsspiel 2010 (alle 14 Tage abstimmen)

  • Add an Answer
View Results

Schlagworte

1 bis 4 Spieler 1 bis 5 Spieler 1 bis 6 Spieler 2 bis 4 Spieler 2 bis 5 Spieler 2 bis 6 Spieler 2 bis 8 Spieler 2 Spieler 3 bis 4 Spieler 3 bis 5 Spieler 3 bis 6 Spieler 3 bis 7 Spieler 3 bis 10 Spieler 4 bis 7 Spieler 8 bis 18 Spieler 15 Minuten 30 Minuten 45 Minuten 60 Minuten 90 Minuten 120 Minuten 150 Minuten 180 Minuten 210 Minuten 240 Minuten 300 Minuten Cosim kooperativ Rennspiel Solo Wirtschaftsspiel

WP-Cumulus by Roy Tanck and Luke Morton requires Flash Player 9 or better.


Commands and Colors Ancients

Jan 2007
15

email email
Leser:4301

Commands and Colors Ancients

Battlelore ist neu auf dem Markt. Begleitet von einer riesigen Marketingkampagne, schicker Grafik und einem System, das zukünftig über Erweiterungen ausgebaut werden kann. Außerdem erstmals ein Spiel dieser Art mit einem Fantasy Thema und Magie.

Neu ist hierbei allerdings nur das Fantasythema und die Magie. Der eigentliche Mechanismus ist nicht wirklich innovativ. Battlelore steht in einer Reihe mit Memoir 44, Commands and Colors Ancients und anderen Spielen dieser Art, die es schon vorher gab.

Commands and Colors Ancients wird von GMT Games vertrieben und ist nicht gerade billig. Allerdings erhält man auch unheimlich viel Holzmaterial – und viel viel Arbeit, ehe das erste Spiel beginnen kann. Da heißt es Klötzchen nach Farbe und Größe sortieren und anschließend wollen die auch noch beidseitig beklebt werden (es handelt sich um rund 345 Klötzchen = gefühlte 1.000 Klötzchen). Und bloß keinen Fehler machen. Wenn Du geübter Akkordfließbandarbeiter bist, sollte die Klebeaktion nach rd. 90 Minuten vollbracht sein. Danach erst mal wieder das Spiel einpacken, denn zum Losspielen ist es nun bereits zu spÃät. Blöd, wenn man das Spiel ganz frisch geliefert bekommen hat, seinen Freund dazu überredet sofort für eine Testpartie vorbeizukommen und dann erst einmal unendliche Zeit mit der Spielvorbereitung beschäftigt ist. Aber vielleicht besteht ja doch noch eine Chance am selben Tag zu spielen – vorausgesetzt der Freund – der sich mittlerweile bestimmt schon ausgenutzt vorkommt – ist noch dazu zu bewegen. Positiv ist nämlich, das eine Partie CC:A nur rund 60 Minuten (ohne Aufbau) dauert.

Vorher allerdings erst einmal über diese Würfel ärgern. Ja, das sollen Würfel sein. Leichte Plastikquader, auf die nicht einmal die zu großen Aufkleber vernünftig draufpassen. Was für ein Schrott (was ist eigentlich die Steigerung von Schrott?). Aber zum Glück hat das auch andere angeekelt und man kann sich mittlerweile in den USA tolle Holzwürfel bestellen:

Valley Games
http://storesense2.megawebservers.com/stores/h/HS2586/index.html 
(rund USD 8,00 inkl. Versand)

Die vermitteln einem dann doch eher das Gefühl des Würfelns und nicht das Gefühl des “Luftwerfens”.

Der Spielplan ist etwas dünn geraten, aber insgesamt ok. Die Spielregel ist gut und liegt wie auch das sonstige Spielmaterial in deutsch und englisch in der steinschweren Schachtel. Bei den ersten Spielen wird man öfter mal einen Blick (auch auf das Übersichtsblatt) werfen müssen, um zu wissen, welche Einheit sich wie bewegt, wie angreift und sich wie zurückzieht.

CCA ist ein card driven Spiel. Das heißt, man zieht Karten und kann durch Ausspielen der selbigen bestimmte Aktionen durchführen (z.B. bestimmte Einheiten in einem bestimmten Gebiet bewegen). Der Spielplan ist in drei Gebiete aufgeteilt. Zu Beginn stellt man die Einheiten auf dem Spielplan auf. Hierzu kann man als Basis eines der zwanzig mitgelieferten Szenarien oder ein Szenario aus dem Internet (werden immer mehr) nehmen. Es ist aber auch nicht verboten kreativ zu werden und ein eigenes Szenario zu entwerfen – ey, immerhin ist es Dein Spiel. Zusätzlich wird, wenn in dem Szenario so vorgesehen auch das Gelände modifiziert. Der Aufbau der Einheiten ist bei den ersten Spielen auch etwas müßig (wie sieht die Truppe aus? Hat die oben ein grünes Quadrat oder ein rotes Dreieck?, …).

An das Spiel selber sollte man keine strategisch hohen Ansprüche stellen. Zu groß ist das Kartenzieh- und Würfelglück. Zum Glück dauert eine Partie nur rund 60 Minuten. Damit ist das Tiefgang/ Spieldauer Verhältnis gerade noch erträglich.

Ein Spielzug unterteilt sich in fünf Phasen:

Eine Taktik bei CCA zu verfolgen ist sicherlich trotz des Glücksfaktors hilfreich, aber nicht unbedingt der Garant für einen Sieg. Gut vorbereitet – toll angegriffen und heldenhaft schlecht gewürfelt – Schade Schokolade…! Better luck next time. Manchmal sitzt man da und kann über mehrere Runden eigene Truppen in einem Spielplangebiet nicht aktivieren, weil man einfach nicht die richtige Karte dafür zieht. Dann heißt es umplanen und flexibel sein. Den Gegner trotzdem zu besiegen ist dann so ähnlich, wie der Versuch eine Qualle an die Wand zu nageln. Die Siegbedingung ist vom jeweils gewählten Szenario abhängig. Im Regelfall muß eine bestimmte Anzahl von gegnerischen Bannern erobert werden.

Trotz des hohen Glücksanteils soll CCA komplexer und taktischer als seine inoffiziellen Vorgänger sein (die ich selber nicht gespielt habe). Na ja – vielleicht ist Lotto ja auch taktisch.

Insgesamt ist CCA eine nette Unterhaltung. Allerdings würde ich bei card driven Spielen doch eher so etwas wie Twilight Struggle spielen. Der card driven Mechanismus kam in unseren Spielrunden sehr unterschiedlich an. Ist wirklich nicht jedermanns Sache. Ich bin mal gespannt, ob Battlelore die Spielergilde und auch Wenigspieler auf breiter Basis begeistern wird.

Wenn man CCA in Deutschland bestellen möchte, dann einfach mal bei UGG – Udo Grebe Gamedesign – http://www.ugg.de/ schauen. Das ist der deutsche Vertriebspartner für GMT Games.

Zu dem Spiel gibt es schon die ersten beiden Erweiterungen:
Erweiterung 1: Greek and Eastern Kingdoms
Erweiterung 2: Rome and the Barbarians

Auf jeden Fall weiß ich, daß viele CCA Besitzer echt am Grübeln sind, ob sie sich Battlelore zulegen sollen oder nicht. Ich habe mich erst einmal dagegen entschieden. Um die Entscheidungssituation noch zu erschweren, gibt es jetzt auch noch Combat Commander Europe. Soll angeblich auch sehr gut sein. Das Leben ist so hart! So viele Luxusprobleme!

Dir könnte Commands and Colors Ancients gefallen, wenn Du

Du kennst das Spiel? Wie ist Deine Meinung? Über die Kommentarfunktion kannst Du das Spiel bewerten und kommentieren…


One Comment

  1. # Sankt Peter on März 10th, 2009

    Nicht mein Spiel irgendwie. Nach stundenlanger Klebearbeit schon ein bißchen ärgerlich. Wer Memoir 44 mag, dem könnte auch CC:A gefallen - ob er es aber dann auch wirklich noch braucht - mhhh? Mit am Ende zu "taktisch" würden einige sagen - ich nenne es mal einfach zu "glückslastig" bezüglich der Karten.

    Spielreiz
     

    Spielmaterial
     

    Spielregel
     

    Einfluss
     

    Interaktion
     

    Innovation
     


Your Comment

You can use these tags:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>




Powered by WP Hashcash

Credits

Template designed by praegnanz.de.