
Mag Blast – zschhhhhhhhhhhhhhh- bummm!!!!!!
Mag Blast ist ein absolutes Fun Spiel. Hirn ausschalten, komische Geräusche beim Abfeuern von Blasts von sich geben und Spaß haben.
Die mittlerweile dritte Edition gefällt mir persönlich am Besten. Die Grafik ist Geschmackssache (alle Munchkin Verehrer werden vor Freude sabbern und einen feuchten Rücken bekommen) aber die Karten sind mittlerweile sehr gut ausbalanciert.
Das unterstützt natürlich den Spielfluß erheblich und so hatte ich das Gefühl, Mag Blast 3 macht mehr Spaß als die Vorgänger. Die Aktionskarten sind gut gelungen und sorgen für so manche Überraschung. Sowieso ist Glück das bestimmende Element. Gerade noch heldenhaft dastehend kann es nächste Runde schon aus sein mit dem Nicht-Erden-Dasein.
Jeder Spieler verfügt über ein zufällig gezogenes Kommandoschiff. Hier sitzt er wie Captain Kirk auf der Kommandobrücke und befehligt seine Flotte. Jeder Kommandeur versucht als letzter zu überleben. Zur Zielerreichung kann er neue Flottenschiffe bauen, diese rund um sein Kommandoschiff einsetzen, bewegen und natürlich auf andere Flotten schießen lassen. Hierbei wird immer in die Zone geschossen, in der sich auch der Angreifer befindet. Ausnahme sind Jäger, die von bestimmten Schiffen gestartet und in jede Zone entsendet werden können.
Das ganze Spiel über hat man alle Hände voll zu tun. Verteidigen, Schäden verwalten, angreifen, freuen, …
Letztendlich ist Mag Blast mit mehreren Spielern ein abolut ungerechtes Spiel. Es kann sein, daß Spieler vor ihrem ersten Zug bereits erledigt wurden. Der erste Spieler schießt eine Lücke in die Abwehr und der nächste Spieler nutzt die freie Flanke, um das Kommandoschiff zu pulverisieren. D.h. als Startspieler nicht auf dem zweiten rumhacken, sondern auf einen möglichst spätrankommenden Spieler, damit die nachfolgenden Spieler die eigene Vorarbeit vollenden können. Den Gegner nur anzuschießen ist nicht ratsam, wenn dann gleich erledigen. Tote stören nicht mehr.
Aufgrund der kurzen Spielzeit von Mag Blast ist ein frühes Ausscheiden kein Beinbruch und es sind mehrere Revanchen möglich.
Ach ja, die Regel, daß man beim Abfeuern eines Blasts komische Geräusche machen soll haben wir nach ein paar Runden als Kinderkacke abgetan und hatten trotzdem genügend Spaß. Aber: jedem das Seine!!!!
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# Jo on Juli 16th, 2010
Der Spruch “jedem das seine” stand über manchen KZs der Nazis – sollte man drauf verzichten.
# Sankt Peter on Juli 16th, 2010
Danke für den Hinweis – war mir übrigens neu! Aber was darf man dann alles nicht mehr schreiben?
# Kyula on Juli 29th, 2010
ziemlich albern.
jedem das seine ist absolut alltäglicher sprachgebrauch und nicht ansatzweise ns-konnotiert. man kanns auch echt übertreiben mit der political correctnes