
Diese Rezension wurde dem spielblog freundlicherweise von marco27 zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!Â
Verlag : Kosmos
Autorin: Heike Risthaus
Mitspieler : 3-5
Spieldauer : ca. 30min
Endlich mal wieder ein niedliches aber durchaus fieses und schadenfrohes Zockerspiel. Niedlich? Natürlich sind hier nur die sehr hübschen Illustrationen von Mario Coopmann gemeint. Nach dem Bestaunen der Karten darf geblufft, gezockt und der Schadenfreude freien Lauf gelassen werden.
Kommen wir nun zum Spielaufbau, wo jeder Mitspieler einen Satz von acht Startkarten bekommt und diese nach Farben sortiert vor sich auslegt.
Die Karten jeder Farbe werden dabei versetzt in senkrechter Reihe ausgelegt , damit man die Wertigkeit erkennen kann. Nun werden von den restlichen gemischten Karten neun abgezählt. In diesen neuner Stapel wird die Spielende-Karte reingemischt, danach kommt er wieder unter den Kartenstapel und schon haben wir unseren Nachziehstapel.
Nun geht es los und der Startspieler ist der erste Auktionator, welcher die drei obersten Karten zieht und sich diese geheim anschaut. Die Karten werden als gesamtes Paket versteigert. Der Auktionator muss eine oder darf zwei Karten offen auslegen, weià aber als einziger welche Karten (incl. verdeckte) versteigert werden. Die Auktion wird auch von ihm eröffnet. Es wird reihum geboten, bis ein Höchstbietender ermittelt ist. Der Gewinner muss den gebotenen Betrag aus seiner Auslage (Kükenkarten) bezahlen. Und wo geht nun der gebotene Betrag hin? Ist der Auktionator nicht der Gewinner, bekommt er den Betrag in Form von Kükenkarten vom Höchstbietenden. Gewinnt allerdings der Versteigerer, erinnern wir uns an Boomtown. Er muss den gebotenen Betrag an seine Mitspieler ausbezahlen. Die Kükenkarten, mit denen er bezahlt, gibt er seinem linken Nachbarn. Dieser sucht sich auch eine Karte aus und gibt die restlichen Karten wiederum an seinem linken Nachbarn weiter…usw.
Warum machen wir das alles ?
AuÃer den Kükenkarten (Wert 1-5) gibt es noch blinde Hühner und goldene Körner. Die Hühner und Körner werden separat auf einem persönlichen verdeckten Stapel gesammelt. Und wir alle wissen: Ein blindes Huhn ist nichts Wert.. Wir versuchen also die blinden Hühner einzeln unters Volk zu bringen, um Minuspunkte zu verteilen. Dies ist aber ein zweischneidiges Schwert, weil in Verbindung mit dem goldenen Korn lohnt es sich richtig. Getreu nach der Redewendung: Auch ein blindes Huhn findet mal ein goldenes Korn. Also ein paar blinde Hühner und viele goldene Körner im eigenen Besitz und schon ist vieles geritzt. Denn goldene Körner zählen immer positiv.
Es wird also solange gespielt, bis die Spielende-Karte ins Spiel kommt, dann ist sofort Schluss.
Wie und was wird gewertet?
Diese drei Summen zählen wir nun zusammen und haben einen Gewinner.
Es wird mit Sicherheit viel gelacht, geblufft und sich geärgert. Dieses kurzweilige Kartenspiel wird es sicherlich noch sehr oft auf unseren Tisch schaffen.
Die Spielregel ist farbenfroh, kurz und knackig mit vielen Beispielen versehen. Wie man es halt von Kosmos kennt … besser geht es nicht.
Hier findet Ihr eine Spielhilfe für “Blindes Huhn”: Spielhilfe Blindes Huhn
Dir könnte das Spiel gefallen, wenn Du….
empfohlene Spieleranzahl: 3 – 5 (funktioniert in allen Besetzungen gut)
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