
Dieser PEEP wurde dem spielblog freundlicherweise von ode zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!Â
Autor: Vlaada Chvatil
Verlag: Czech Games Edition
Für 2 – 4 Spieler ab 10 Jahren die ca. eine Stunde spielen wollenâ¦
â¦was aber nicht für die erste Partie gilt. Gehen wir es langsam an â genau wie die Spielregel. Dort wird einem das Spiel langsam und didaktisch höchst wertvoll erklärt. Mit Proberunde, in der erstmal sämtliche Spielelemente langsam eingeführt werden. Dazu noch mit einer feinen Prise Humor, denn das Spiel nimmt das Thema Weltall nicht bierernst. Es ist halt nur ein Spielâ¦
Und in diesem Spiel muss jeder Pilot erstmal ein Raumschiff bauen. In der Mitte, der groÃen Lagerhalle für Rauschiffbauteile (für alle zugänglich â wer zuerst kommt, baut zuerst), liegen viereckige Plättchen mit allem drauf, was so ein Rauschiff braucht: Antriebe, Pilotenkabinen, Kanonen, Frachträume, Schutzschilde, Batteriefächer und Lebenserhaltungssysteme für Aliens! Diese haben drei verschiedene Verbindungstypen: Eine einfache, eine zweifache und eine Universalverbindung. Klar ist, dass nicht jedes Plättchen an jedes andere passt und so entsteht in der ersten Phase relativ locker ein lustiges Raumschiffbauen. Richtig Zeitdruck kommt immer nur dann auf, wenn man sich zu viel Zeit nimmt. Jedenfalls ist es keine Ligretto-artige Hektik, die hier aufkommt. Haben wir nun mehr oder weniger gut unser Schiff gebaut, geht die Reise durch einen Kartenstapel los. Wir durchfliegen Meteoritenhagel wo sich zeigt, wer sein Schiff am sichersten gebaut hat. Treffen Piraten, die wir mit unseren Kanonen in die Knie zwingen (oder auch nicht, was unser Raumschiff arg demolieren kann), handeln an verschiedenen Planeten mit Waren, die wir in unsere Frachträumen lagern, treffen leere Raumschiffe oder Raumbasen, die bemannt werden und Warensteine hergeben. Manchmal düsen wir einfach nur durch den leeren Raum um schneller als unsere Mitspieler am Ziel anzukommen und dafür eine höhere Prämie zu kassieren.
Im Grunde geht es darum in der Bauphase ein Schiff zusammenzustellen, das möglichst gut gebaut ist (hier gibt es besondere Bauregeln â klar, dass offene Stellen durch Meteoriten schneller getroffen werden als abschlieÃend und gut konstruierte Schiffsrümpfe) um den Tücken des Weltallkartenstapels zu trotzen! Denn eins ist sicher: Heil kommt kein Schiff durchs All! Hier treffen groÃe Meteoriten auf unser Schiff und wir konnten sie nicht abschieÃen. Dort trifft uns die Salve eines Piraten und wieder geht ein Schiffsplättchen flöten â je nachdem wie wir gebaut haben eventuell sogar ein groÃer Teil unseres Schiffes!!! Entsprechend sind Waren, Antriebe oder Besatzungsmitglieder betroffen und verlassen unser Schiff.
Hat man sein Schiff schlussendlich durch den Kartenstapel manövriert (Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Flug vorzeitig im Meteoritenhagel endet!!!), warten Belohnungen, Prämien für das schönste Schiff und Warenverkauf auf die tapferen Weltraumkapitäne. Doch müssen auch noch Versicherungskosten für abgefallene oder abgeschossene Schiffsteile entrichtet werden.
Wer nach drei Flügen die meisten Spacedollars hat, gewinnt. Dabei steigern sich die Schiffe pro Runde. Ist es am Anfang noch ein kleines Schiff mit gerade mal 17 zu bebauenden Feldern, wartet in Runde drei ein Koloss von 33 Feldern auf uns! Die Schiffe werden auf eigenen Spielertableaus gebaut. Die Rückseite von Runde 3 bietet sogar noch eine gröÃere Herausforderung für erfahrene Weltraumtrucker!
Galaxy Trucker ist das in den letzten Tagen meistgespielte Spiel bei uns. Bringt es jedes andere Mitbringsel von unseren zwei Messetagen gerade mal auf eine Partie (und wir haben das ganze Wochenende gezockt wie doof!) haben wir mittlerweile vier Partien Galaxy Trucker hinter uns! Es macht einfach sauviel Spaà zu konstruieren und zu werkeln. Plättchenlegen und am besten noch so, dass alles gut zusammen passt. Wie man dann durch den Kartenstapel kommt ist hin und wieder Glückssache, da auch ein Paar Würfel für die Treffer an unserem Schiff sorgt. Das hindert aber nicht, sondern passt sehr gut zum gesamten Spiel, dass ja eher eine spaÃige als eine ernste Angelegenheit ist. Volle Punktzahl von uns! Genau unseren Spielegeschmack getroffen!!!
Nebenbei: Der Preis war recht happig, aber man bekommt ne ganze Schachtel bis zum Rand gefüllt mit tollem Spielmaterialâ¦
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# nora on Dezember 13th, 2007
Wir haben das Spiel zu viert in wechselnden Besetzungen gespielt. Es gefiel uns sehr gut – bis auf eine Ausnahme (hektisch und der Zufall schlägt gnadenlos zu) . Das Spiel hat Atmosphäre und macht SpaÃ. Die Hektik der Bauphase hält sich in Grenzen und die Ereignisse treffen alle – mal mehr mal weniger. Mit drei Durchgängen haben wir deutlich länger als eine Stunde – eher zwei Stunden gebraucht. Wir sind übrigens der Meinung, daà die Anzahl der Antreibe überproportional zum Sieg beiträgt.