
Dieser PEEP wurde dem spielblog freundlicherweise von Boogie zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Vorab möchte ich anmerken, dass ich der Einfachheit halber die englischen Begriffe übernommen habe.
Glory to Rome ist ein Kartenspiel für 2-5 Personen ab 12 Jahren, in dem die Spieler als junge Patrizier helfen Rom nach dem großen Feuer 64 n.Chr. wieder aufzubauen.
Ziel des Spiels ist es Reichtum und Einfluss zu vermehren indem man für Kaiser Nero Gebäude baut und nebenbei vielleicht noch Baumaterialien für persönliche Zwecke verkauft.
Jeder Spieler erhält eine Camp Karte, an die während des Spieles Order Karten angelegt werden. So eine Order Karte ist multifunktionell.
Auf der linken Seite steht die Rolle für die sie im Spiel genutzt werden könnte (Patron, Laborer, Architect, Craftsman, Legionary, Merchant). Oben steht der Name des Gebäudes das man mit ihr bauen könnte und auch der Influence Wert (am Ende des Spiels dann Siegpunkte). In der Mitte steht die Spezialfähigkeit, die man durch den Bau dieses Gebäudes erhält. Am unteren Rand steht dann noch der Typ des Baumaterials, das sie darstellen könnte (wobei im Spiel auch eine durchgehende Farbgebung benutzt wurde, z.B. braune Craftsman, Karten sind auch immer Holzbaumaterial und braune Gebäude brauchen auch immer Holz).
Spielablauf
Im Spiel hat der Startspieler immer 2 mögliche Aktionen: entweder er sagt er ist “Thinker” oder er spielt eine seiner Handkarten als “Rolle” aus.
Als Thinker kann man entweder seine Handkarten aufs Maximum auffüllen (normalerweise 5 Karten). Oder man zieht eine einzelne Karte (unabhängig vom Handlimit!). Oder man zieht einen Jack (Jokerkarte die für jede Rolle eingesetzt werden kann). Nach der Think- Aktion ist sofort der linke Nachbar neuer Startspieler.
Spielt man eine seiner Handkarten als Rolle aus (man legt Sie erst einmal aufs Camp) müssen danach im Uhrzeigersinn alle Mitspieler entscheiden ob Sie “folgen” (indem Sie dann eine gleiche Rolle ausspielen) oder ob Sie “nachdenken” (Think Aktion, wie oben beschrieben).
Haben alle ihre Entscheidung getroffen ist der Startspieler dran. Er erhält eine Aktion für die Rolle, die er ausgespielt hat, PLUS 1 Aktion für jeden Client den er von selbiger hat (Mag jetzt verwirrend klingen, löst sich hoffentlich aber gleich auf). Danach folgen wieder in Uhrzeigersinn die anderen, die dann auch 1 Aktion pro Client zusätzlich zur ausgespielten Rollenkarte. Selbst wenn man dem Startspieler nicht folgt (also nicht die Rollenkarte ausspielt, sondern Karten zieht ), bekommt man noch eine Aktion pro passendem Client.
Die Anzahl der Karten die man im Vault bzw Clientele haben darf ist begrenzt vom aktuellen Influence Wert. Man startet mit einem Wert von zwei, was bedeutet man darf jeweils zwei Karten im Vault und im Clientele haben.
Am Ende kommen dann alle als Rolle ausgespielten Karten in den Pool.
Es gibt 6 verschiedene Rollen:
Das Spiel endet:
Fazit
Ich habe das Spiel leider erst 3 mal gespielt und auch immer nur zu zweit, bin aber wirklich begeistert.
Jedes Spiel verlief bisher komplett anders und es scheint eine Vielzahl von möglichen Siegstrategien zu geben.
Beispiel:
Mit dem Legionary (oder auch mehreren) die anderen beklauen?
Mehr auf den Merchant gehen und Bonussiegpunkte zusätzlich einheimsen.
Es gibt Gebäude die solche Sachen unterstützen/ verstärken und auch welche zum Kontern (ein Prison “klaut” ein Gebäude des Gegners, Wall und Palisade machen einen immun gegen den Legionary usw.).
Eigentlich müssten Leute die RFTG mögen auch gerne GtR spielen. Klar die Grafik ist Geschmacksache, aber ich finde sie ganz niedlich.
Ein kleiner Kritikpunkt von mir, unsere Spiele bisher dauerten doch länger als RFTG Runden. Es gibt bestimmt Leute die sich daran stören.
Dieses Spiel wird bei uns noch oft auf den Tisch kommen und hoffentlich auch mit mehr als 2 Spielern.
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# Boogie on Juli 14th, 2008
Bei der ‘Legionary’ Rolle muss ich mich korrigieren. Natürlich können die Mitspieler einem folgen und auch eine Legionary spielen um die Aktion zu nutzen.
Dank an Mandras für den Hinweis auf meinen Fehler.