
Haste Bock, die neue überarbeite Auflage von Shear Panic kam beim letzten Spieleabend als Absacker auf den Tisch.
Alle Spieler schlossen sofort die niedlichen Schafe in ihr Herz. Da keine Frauen anwesend waren, erfreute sich Roger weniger Beliebtheit als Thea.
Nachem jeder seine zwei Schafe um Thea gruppiert und seine 10 Aktionsplättchen sortiert hatte (komischerweise jeder nach einem anderen Schema) wurde die erste Runde gerammt.
Die anschliessend auseinandergesprengte Herde stellte sich für mich als wenig aussichtsreich dar, in der ersten Phase überhaupt Punkte zu bekommen. Lustigerweise hatte ich wieder einmal das Gefühl zu verlieren – ist bei unseren Spieleabenden meistens so. Ich glaube das liegt daran, daß man als Besitzer des Spiels von allen sofort bekämpft wird, da man das Spiel ja höchstwahrscheinlich besser kennt als die anderen…
Erwartungsgemäß und der Ausgangslage geschuldet lag ich natürlich nach Phase 1 hinten. Nur Dennis war noch etwas schlechter. In Phase 2 und Phase 3 konnte ich dann langsam aufholen, obwohl ich Roger nie verdammt nah war und Thea nur diagonal zu sehen bekam. Aber nachdem ich die anderen Spieler Jacques in die Arme treiben konnte, landete ich am Ende zusammen mit Steffen auf Platz 1.
Haste Bock ist ein wirklich unterhaltsames Spiel, das man aber nicht mit “Grüblern” spielen sollte. Sonst ist es abwechslungsbereich und lebt von den toll modellierten Figuren. Ich habe gehört, daß sich andere das Spiel nur kaufen, um die Schafsfiguren in den Schrank zu stellen. Ich denke es ist auf jeden Fall ein schönes Spiel zum Verschenken.
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