
Nach meinem Kauf von 1830 über Boardgamegeek, kam dann auch kurze Zeit später Age of Steam nachgeflattert. Wir haben es dann gleich zu viert gespielt und fanden alle das Spiel richtig gut. Ich habe zwar haushoch verloren – machte aber nichts, dann gibt es halt das nächste Mal eine Revanche.
Die Regeln sind gut geschrieben aber leider teilweise lückenhaft und lassen einige Fragen (schwarze Güter dürfen nur an graue Großstädte geliefert werden) offen. Das Spielmaterial (Anzeigetafel Güter und Anzeigetafel Einkommen aus Papier) ist in Teilen verbesserungswürdig – aber auch das tut der Freude keinen Abbruch. Das Geld ist während des ganzen Spieles knapp gewesen und man muß schon sehr genau planen. Age of Steam ist nicht sehr fehlertolerant. Strategie bedeutet bereits heute planerisch den Erfolg von Morgen zu bestimmen. Tja, jeder von uns hat eine eigene Strategie gehabt, die eine Sache gemeinsam hatten – sie waren alle besser als meine.
Ich würde Age of Steam jederzeit wiederspielen. Mittlerweile gibt es ja massenhaft Erweiterungskarten für das Spiel – von denen sich einige lohnen und einige nicht. Auf jeden Fall handelt es sich bei dem Spiel um einen echten Wallace Klassiker der anspruchsvollen Art.
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