Bei Schotten Totten kämpfen zwei Stämme um Grenzsteine. Durch das Anlegen von Stammesmitgliedern (maximal 3 auf jeder Seite) werden die Kämpfe um die Grenzsteine entschieden. Da ist Bluff, Planung und Glück von Bedeutung, um am Ende mehr Grenzsteine als der Mitspieler sein eigen nennen zu können.
Ich habe bisher immer das Grundspiel gespielt. Im Taktikspiel kommen 10 Stammesmitglieder mit Sondereigenschaften ins Spiel. Die Sondereigenschaften bringen zwar Schwung in das Spiel, machen es aber andererseits auch schwerer berechenbar. Also nicht jedermanns Sache.
Insgesamt ist Schotten Totten sehr empfehlenswert … allerdings nicht mit einem Gegenspieler, der zu lange grübelt. Den Spielen, die ich bisher gemacht habe folgte immer von einem der beiden Spieler (meist von mir) der Schrei nach Revanche. Aufgrund der kurzen Spielzeit, der ordentlichen Spieltiefe und den Glücksmomenten beim Kartenziehen macht das Spiel auch mit Wenigspielern Spaß. Ein wirklich gelungenes und unterschätztes 2′er Kartenspiel.
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