UltraQuest - durch Ultimor, der Ehre wegen!

Erzählungen über die Abenteuer des hoffentlich bald legendären Schnattercorps (entlang an den durchs Spiel angebotenen Ereignissen)

    Dorf Abendheim

    • Gemächlich trottet die Gruppe, mit einem fast wieder völlig hergestellten fliegenden Pferd mehr im Gepäck, nach Abendheim. So langsam soll es in den Urwald gehen. In Abendheim verdient man sich ein paar Kröten durch schnöde, körperliche Arbeit hinzu.
    • Man will das Dörflein gerade verlassen, da erspähen vier Augenpaare eine verfallene Kapelle am Rande des bebauten Gebietes.
      Ginkgo spricht aus, was jedem seiner Freunde im Kopf herumgeht: „Kommt, lasst uns doch mal schauen, ob wir hier nicht eine etwas fettere Ausbeute machen, als in der Klosterruine. Wenn wir hier einen Magischen Schatz finden könnten wir vielleicht DEN dem König bringen?“
      Schnattus lacht schnatternd auf: „Nun, wir müssen ja nicht gleich den Regenten des Reichs belügen. Er wollte ausdrücklich ein Mitbringsel aus diesem verlassenen Kloster in den Feldern. Es wird ihm schon jemand anderes seinen Schatz bringen...aber ich will auch gerne rein! Ronft, was sagst du?“ Schnattus schaut

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    Traumburg


    • Als wir uns wieder in Traumburg einfinden, weiß plötzlich niemand so recht, warum man überhaupt zurückgekommen ist. Dem König wird vom letzten fruchtlosen Ausflug keinesfalls berichtet und eigentlich sind die vier Recken ursprünglich ja nur in die Stadt gekommen, um ihre Waffen magisch machen zu lassen. Nach wie vor durchzieht die Bitte Idiels, im Urwald aufzuräumen, die Gedanken unserer Freunde. Ziellos wandert das Heldenvolk zur Mittagszeit durch die Stadt, als ein Stimmengewirr an zwei Ohren, zwei Spitzohren und vier Horchöffnungen dringt, das deutlich lauter als der übliche Stadtlärm klingt.

      Kein Kampf und kein Streit ist zu vernehmen, aber geschäftiges Rufen, Diskutieren und – Handeln. Ist heute Markttag? Aber eigentlich ist doch fast an jedem Tag Markt? Warum die Aufregung? Zu Viert eilt man dem Stadtzentrum entgegen und, bevor Augen es erspähen, können Nasen es erriechen; heute ist VIEHmarkt. Ronft, Schnattus und Ginkgo führen, in dieser Reihenfolge, den edlen

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    In der Klosterruine

    • Oha. Hier scheint ein ordentliches Feuer gewütet zu haben und die Ruine war wohl nicht aus Stein... wie die letzten paar Zähne im parodontosalen Mund eines alten Bauern ragen einige Balken noch hie und da in die Luft...hoffentlich ist der Keller der Ruine besser erhalten, sonst wird das ein kurzes Vergnügen. Verkohlte Holzbalken müssen zur Seite geschafft werden, dann kann der Abstieg, staubige Stufen hinab in einen spinnwebverhangenen unterirdischen Tunnel, beginnen...
    • Der Gang ist so eng, dass sich die Vier im Gänsemarsch fortbewegen müssen. Im ersten größeren Raum befindet sich nichts – außer einem am Boden zusammengesunkenen Skelett, das in eine Mönchskutte gehüllt dasitzt. Aus seinem Geldsäckel fischt Ronft immerhin 25 Gold.
    • Erneut hechtet Ginkgo nach vorne und reißt Ronft auf den Boden, diesmal hat er sich nicht einmal die Zeit für einen Schrei genommen. Ein Pfeil schießt an den Köpfen von Schnattus und Hilarius vorbei und bleibt

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    Im Wald


    • Kurz bevor unser Corps des Schnatterns den Wald in Richtung Traumburg über den Fluss verlässt, fällt Hilarius zwischen den Wurzeln einer riesigen Eiche etwas auf. Ein Loch stellt sich als Höhleneingang heraus, der problemlos zu betreten ist. Wurde auf dieser Lichtung nicht vor Jahrhunderten eine der wenigen intervolkischen Schlachten Ultimors ausgefochten, als es zwischen dem damaligen König der Menschen, Simon Leugfrisch vom Hartenfels, und dem damaligen König der Elfen, bereits Idiel, zu einem Missverständnis bezüglich einer Obstpastete kam?! Bevor der fünfte Bote, der in seinem Schreiben die Klärung des Zwists transportierte, seine wertvolle Fracht überbringen konnte, hatten sich die Schwerter erhoben und bereits Opfer verzeichnet. Dieser Umstand scheint Hilarius jedoch zu unbedeutend und für seine Gefährten, die sich schon geschlossen in der Höhle befinden, in diesem Moment auch zu uninteressant, um ihn zu erwähnen.

      Nach nur wenigen Schritten schreit

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    Im Urwald


    Fast direkt an die nördliche Stadtgrenze anschließend wird der Baumwuchs dichter. Es ist kühler als im Wald und etwas feuchter. Zuerst will jedoch einige Tage lang gar nichts geschehen. Hier sollen Elfen verschollen sein?


    • Plötzlich erblicken nicht nur Hilarius' Elfenaugen eine Stadt hinter einem bewaldeten Felsen. Riesige Baumhäuser reihen sich in einem Talkessel aneinander, eingelassen in uralte Eichen. Trotz Ereignisarmut sind alle vier von der Wanderung der vergangenen Tage erschöpft und lassen sich für ein paar Tage in der Stadt – Laravar – nieder. Die Elfen hier sind eher scheu und zurückhaltend als feindlich, und am Ende ihres Aufenthalts bekommen sie vom Wirt der Gaststätte, in der sie die Nächte verbracht haben, sogar noch einen weiteren Holztalisman geschenkt.
    • Es talismant sehr! Nachdem die Gruppe auf ein seltsames Wesen, das Eigenschaften von Pferd, Schafsbock und Mensch zu vereinen scheint, getroffen ist, verteilt dieses großzügig

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    Abenteuer in Gylravar

    • Während die Heldengruppe durch die ehrfurchtgebietenden, schönen, bombastisch-eleganten und weiten Straßen der Baumstadt spaziert und zu dreivierteln extrem beeindruckt ist, greift eine langfingrige Hand nach Hilarius und raunt ihm etwas zu. Dieser wendet sich an seine Kameraden: „Der Bruder hier möchte uns durch die Stadt führen und euch die wichtigen Wege und Gebäude zeigen, aber ich denke nicht, dass wir das nöt“
      Ronft: „Sehr gerne!“
      Trotz leichter Verschnupftheit bei Hilarius, der sich wohl selbst in der Rolle des Touristenführers gefallen hat, wandern 10 Gold in die Taschen des Elfen. Der Halbork ist erstaunlich kulturinteressiert und saugt alle Äußerungen des Cityguides begierig auf. Schnattus und Ginkgo sind punktuell interessiert, Hilarius gähnt alle paar Erklärungen demonstrativ auf.
    • Vor dem Laden eines alten elfischen Schildmachers halten wir an und begutachten seine Ware. Da sowohl Ginkgo als auch Ronft mit ausschließlich

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    Gylravar, die Elfenstadt



    Ankunft und erster Eindruck

    Das Schnattercorps ist nicht mehr weit von der Elfenstadt entfernt. Je weiter sie voranschreiten, desto majestätischer, höher und schlanker wird der Baumwuchs des Waldes. Ronft, Schnattus und Ginkgo haben fast das Gefühl zu schrumpfen oder in einen Riesenwuchswald geraten zu sein – um bis zu den Baumwipfeln zu schauen müssen sie ihre Köpfe inzwischen ganz in den Nacken legen. Einzig Hilarius zeigt sich von der Veränderung der Umgebung unbeeindruckt. Dafür scheint seine Schwäche mit jedem Schritt zuzunehmen.

    Als sie die hohen, weißen Türme Gylravars erblicken, sind sie schon fast da. So vollständig versteckt von den Bäumen ist die Stadt, dass sie ohne die Eskorte des Elfen in wenigen zig Metern unbemerkt daran vorbeigezogen wären. Wie auf ein Kommando halten Ronft und die Halbenten an und bleiben mit offenen Mündern stehen. Viele schlanke Türme, ein riesiger Kuppelbau und ein alle anderen Gebäude überragender,

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    Abenteuer im Wald und – unfreiwillig – drumherum...

    Die Chronistin hat es jahrelang nicht sehen können oder wollen – sie hat auch das Gewitzel ihrer Freunde, „Der Zwerg ist dein Freund aus der Tiefe, der Elf ist der Faschist des Waldes!“ nicht ernst genommen – dabei waren die Zeichen so eindeutig! Diese Abschottung von anderen Nationen! Dieses Herabschauen auf andere Rassen! Diese Überhöhung der eigenen Weltentsagung! Dieses militante, zackige Einmarschieren bei der Schlacht von Helms Klamm! Dieser penible Sauberkeitsfanatismus! Das hochgeistige Verklären der eigenen Kultur, die geckenhafte Affektiertheit, die überzogen-romantisierte Naturverbundenheit! Und auch dieses Mal hat Hilarius' schrulliges aber freundliches Wesen sie lange darüber hinweggetäuscht, dass die grazilen Gesellen des Waldes ja auch ganz anders können – der folgende Ausflug unserer vier Freunde holt sie daher umso abrupter und schmerzhafter auf den Boden der Tatsachen zurück. Doch lest selbst...


    • Über die

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    Auf in die Berge!

    • In den Bergen trainiert Hilarius quasi en passant beim Aufklären der Gegend ein wenig seine Muskeln. Dies macht sich durch eine deutlich gesteigerte Körperkraft bemerkbar.
    • Auch die Berge selbst sind tückisch, nicht nur ihre Bewohner. Unsere vier werden von einer Gerölllawine erfasst und landen in einem Goblindorf. Diese unliebsamen Gesellen sind über den Überraschungsbesuch selbst ganz erschrocken und ergreifen die Flucht, bis auf sieben etwas mutigere Vertreter ihrer Art, die mit Holzspeeren und Knüppeln auf die Eindringlinge losgehen. Sie sind jedoch so chancenlos wie sieben kleine Ganovenschneeflocken in einer Wüste aus Helden. Nach dem Kampf nimmt Ronft einen zurückgelassenen Haufen Jadesteine im Wert von 200 Gold mit!
    • Ermuntert von ihrem Erfolg nähern sich die Vier des Abends furchtlos einem in der Ferne prasselnden Lagerfeuer. Vielleicht erlauben die Betreiber ihnen, sich dort zu wärmen? Und sollten sie böser Natur sein, dann immer

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    Als die Vier den gemächlich ansteigenden Weg zum Tor Gadûrs nehmen, sind alle mächtig beeindruckt und bestaunen die Umgebung. Nur Hilarius wirkt sehr in sich gekehrt. Irgendwann legt er einen Zahn zu, überholt er die beiden Enteriche, bis er auf einer Höhe mit Ronft läuft und wendet sich an ihn.


    Hilarius: "Ronft...meinst du, ich könnte in Gadûr Probleme bekommen?

    Ronft: "Wieso?"

    Hilarius: "In dieser Zwergenschenke, "Zum tödlichen Bier", haben mich alle so seltsam angeschaut..."

    Ronft: "Das hast du gemerkt, ja?"

    Hilarius: "Natürlich. Hatte der eine der Meister nicht auch etwas wie "Wipfelläufer" in meine Richtung gespuckt? Das klingt eigentlich sehr schön, aber sein Tonfall dabei..."

    Ronft: "Mach dir keine Sorgen, wir sind ja bei dir. Die Leute spötteln halt über das, was sie nicht kennen und was anders ist."


    Meine Sorge, dass es für Hilli als Elf vielleicht frappierende Nachteile in der Zwergenstadt geben kann, wächst, je näher wir dem Betreten kommen. Dass ich daran nicht

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