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    Abenteuer im Wald und – unfreiwillig – drumherum...

    Die Chronistin hat es jahrelang nicht sehen können oder wollen – sie hat auch das Gewitzel ihrer Freunde, „Der Zwerg ist dein Freund aus der Tiefe, der Elf ist der Faschist des Waldes!“ nicht ernst genommen – dabei waren die Zeichen so eindeutig! Diese Abschottung von anderen Nationen! Dieses Herabschauen auf andere Rassen! Diese Überhöhung der eigenen Weltentsagung! Dieses militante, zackige Einmarschieren bei der Schlacht von Helms Klamm! Dieser penible Sauberkeitsfanatismus! Das hochgeistige Verklären der eigenen Kultur, die geckenhafte Affektiertheit, die überzogen-romantisierte Naturverbundenheit! Und auch dieses Mal hat Hilarius' schrulliges aber freundliches Wesen sie lange darüber hinweggetäuscht, dass die grazilen Gesellen des Waldes ja auch ganz anders können – der folgende Ausflug unserer vier Freunde holt sie daher umso abrupter und schmerzhafter auf den Boden der Tatsachen zurück. Doch lest selbst...


    • Über die

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    Auf in die Berge!

    • In den Bergen trainiert Hilarius quasi en passant beim Aufklären der Gegend ein wenig seine Muskeln. Dies macht sich durch eine deutlich gesteigerte Körperkraft bemerkbar.
    • Auch die Berge selbst sind tückisch, nicht nur ihre Bewohner. Unsere vier werden von einer Gerölllawine erfasst und landen in einem Goblindorf. Diese unliebsamen Gesellen sind über den Überraschungsbesuch selbst ganz erschrocken und ergreifen die Flucht, bis auf sieben etwas mutigere Vertreter ihrer Art, die mit Holzspeeren und Knüppeln auf die Eindringlinge losgehen. Sie sind jedoch so chancenlos wie sieben kleine Ganovenschneeflocken in einer Wüste aus Helden. Nach dem Kampf nimmt Ronft einen zurückgelassenen Haufen Jadesteine im Wert von 200 Gold mit!
    • Ermuntert von ihrem Erfolg nähern sich die Vier des Abends furchtlos einem in der Ferne prasselnden Lagerfeuer. Vielleicht erlauben die Betreiber ihnen, sich dort zu wärmen? Und sollten sie böser Natur sein, dann immer

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    Als die Vier den gemächlich ansteigenden Weg zum Tor Gadûrs nehmen, sind alle mächtig beeindruckt und bestaunen die Umgebung. Nur Hilarius wirkt sehr in sich gekehrt. Irgendwann legt er einen Zahn zu, überholt er die beiden Enteriche, bis er auf einer Höhe mit Ronft läuft und wendet sich an ihn.


    Hilarius: "Ronft...meinst du, ich könnte in Gadûr Probleme bekommen?

    Ronft: "Wieso?"

    Hilarius: "In dieser Zwergenschenke, "Zum tödlichen Bier", haben mich alle so seltsam angeschaut..."

    Ronft: "Das hast du gemerkt, ja?"

    Hilarius: "Natürlich. Hatte der eine der Meister nicht auch etwas wie "Wipfelläufer" in meine Richtung gespuckt? Das klingt eigentlich sehr schön, aber sein Tonfall dabei..."

    Ronft: "Mach dir keine Sorgen, wir sind ja bei dir. Die Leute spötteln halt über das, was sie nicht kennen und was anders ist."


    Meine Sorge, dass es für Hilli als Elf vielleicht frappierende Nachteile in der Zwergenstadt geben kann, wächst, je näher wir dem Betreten kommen. Dass ich daran nicht

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    Gadûr

    • Nein, nicht Gadûr. Hilarius kann es gar nicht fassen, aber vom Ödland aus scheint es keinerlei Zugang zur Zwergenstadt zu geben. Nun verstehen die vier auch, warum sich die Räuber so sicher gefühlt haben... da sie den Zwerge vom Ödland aus eh nichts anhaben können werden sie wohl nicht mit Nachdruck bekämpft. Nun denn! Dies bedeutet für uns einen Umweg über die Hügel, was unseren Helden aber nicht unlieb ist, sehen diese doch deutlich lebensfreundlicher aus, als das Ödland … ergo:

    Die Hügel

    (Ooooh, die werden glaube ich nach den Wiesen zu meiner neuen Lieblingsgegend. Aber halt, langsam – es begab sich folgendermaßen:)


    • Noch leicht verstimmt ob ihrer Fehlplanung stapfen unsere Vier über Stock, über Stein, und vor allem, hoch und runter. Die Hügel haben ihren Namen nicht von ungefähr und das Reisetempo reduziert sich deutlich. Hier wird sich viel Zeit für Begegnungen finden...und, sollen sie nur! Die schlechte Laune über den unnötigen Ausflug ins Ödland

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    Die Wiesen

    • Es scheint Spinnensaison zu sein! Beim Anblick des schwarzen Ungetüms erbleicht Hilarius so sehr, dass er kurz durchsichtig wird. Er kann während er seinen Bogen zieht nur noch, über seine eigenen Warnworte stolpernd, „RIESENGIFTE! WITWIG! FIGTIG! GIIIFT!! RIESENWITWE!!!!“ kreischen, da hackt die schwarze Riesenwitwe ihre mit Klauen bewehrten Vorderbeine in Richtung Ronft. Da sich auch diesmal keiner der Vier vor dem Kampf drückt und Hilarius' Bogen ihm eine angemessene Entfernung zur haarigen Giftschleuder erlaubt, wird in voller Zahl mit Entschiedenheit und Furcht gekämpft – Gift ist etwas neues, mit einem giftigen Gegner hatte es noch keiner der Truppe zu tun. Ronft und Schnattus, die Nahkämpfer, geben sich größte Mühe, von der Seite und dem Giftmaul möglichst abgewandt anzugreifen. Ginkgo schießt eisern durch die Mitte genau ins Gesicht des Viechs und Hilarius flankiert. Einem solchen Beschuss hält auch eine giftige Riesenwitwe nicht lange stand und bricht

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    Die Wiesen

    Ronft hat sich von der Attacke des fiesen Schmetterlings erholt. Seine Haut im Gesicht ist immer noch etwas aschen und blätterig, aber darunter scheint neue, gesunde zu entstehen. Schnattus hat den Verdacht, dass Ronft sein aktuelles, beängstigendes Äußeres sogar ganz gut gefällt...


    • Nach einem nebeligen Vormittag, während dem der Trupp nur planlos umherirrt und scheinbar im Kreise läuft, klart es gegen Mittag auf. Inmitten der Wiesen stehen ein paar Bäume und bilden eine Art Miniwald. Hinein mit uns! - und Aug in Aug mit einer Riesenspinne. Mannshoch, rostrot und sehr aggressiv. Trotz allem; es ist nur eine Spinne. Die erste Attacke führt schon zum Erfolg und der Achtbeiner zuckt ein letztes Mal, dann war es das. Die vier betreten ihre Behausung und finden einen Heiltrank sowie 2 Gold sowie – Hilarius übergibt sich vor Schnattus' Füße. Da liegen Knochen. Große. Menschliche. Sollte die Einschätzung „es ist nur eine Spinne“ einem frappanten Größenwahn

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    "und hier fängt die Geschichte an..."






    Dorf Abendheim


    Unsere vier haben zusammengelegt um sich auf ihre bevorstehenden Abenteuer vorzubereiten. Jedes Gruppenmitglied hat sich mit einem Waffenrock ausgerüstet, Ronft hat sich dazu noch ein einfaches Schwert gegönnt und kommt sich gleich deutlich mächtiger vor.

    In Abendheim

    • hat uns erst einmal die bittere Realität wieder. Wir müssen Steuern zahlen, da Ritter Mümmelstein scheinbar knapp bei Kasse ist. 1 Gold für unser eines Schwert. Ronft zückt knurrend den Goldsack und begleicht die Forderung...
    • bekommen wir vom altgedienten Kämpfer Heinrich Zapf ein tolles Angebot für seine wertige Ausrüstung; leider sind wir dank der Steuerzahlung noch ein Gold weiter vom eh unerreichbaren Preis von 100 Gold entfernt...
    • doch da bietet sich das erste kleine Abenteuer für unsere Gefährten! Werden wir es schaffen der guten Oma Berta ihre Markteinkäufe nach Hause zu tragen? Selbstverständlich! Sie entlohnt uns mit 5 Gold …
    • Aus dem Tagebuch von

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    Die Mitglieder des Schnattercorps:


    Ronft

    Halbork und Kämpfer von Beruf (eher: von Passion)

    Anfangsfertigkeit: Panzerstich



    Ginkgo der Dritte (alle Halbenten sind furchtbar stolz auf ihre lineage)

    stolzer Halberpel und unenthusiastischer Dieb

    Anfangsfertigkeiten: Diebstahl / Fallen entschärfen



    Schnattus der Vierte

    stolzer Halberpel und (inzwischen) verhinderter Seefahrer

    Anfangsfertigkeiten: Navigation / Zielen



    Hilarius

    Elf und Waldläufer – hypochondrisch veranlagt

    Anfangsfertigkeit: Überleben (Ödland)



    Wie sie sich begegneten:


    Schnattus der Vierte ist eigentlich ein stolzer Seefahrer, der sich nicht zu schade war, auch mal Güter über Süßwasser (den Fluss) zu transportieren, er kann handeln, feilschen und hat ein gutes Gespür für Men...für Lebewesen, da man sich für die Arbeit auf hoher See keine schlechten Entscheidungen erlauben darf. Er war zwar nicht der Kapitän des Schiffes, auf dem er seit langem gearbeitet hat, aber dieser hat ihm beim Anheuern neuer

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