Blog-Artikel

    Pest, Cholera und andere Killerviren:


    Die letzten 2 Wochen waren hart. Ich habe viel gespielt, nur leider war es nicht gerade mein Lieblingsspiel: Pandemie RPG. Live ... und in Farbe. Nachdem das Killervirus zuerst meinen Sohn befallen hat (Kitas sind Bazillenmutterschiffe), raffte es die Oma dahin, dann war ich dran, dann der Opa, der Onkel, der Vater ... Und so kam es, dass wir uns gegenseitig betüterten (je nachdem, wer gerade noch stehen konnte), den Nachwuchs versorgten und viel, viel schliefen.


    Nachdem wir Väterchen Tod gerade noch so! von der Schippe gesprungen waren und der Alltag wieder einkehrte, die meterhohen Wäscheberge verarbeitet und die Windeleimer geleert waren, konnte ich mich endlich wieder meinem Projekt widmen. In der Zwischenzeit war auch mein Magier aus England eingetrudelt und ... ja, was soll ich sagen? Horst heißt jetzt 2-Finger-Horst :rolleyes:



    Auch die anderen Helden wurden nochmal angepasst, verbleiben aber ohne Heldenfähigkeiten wie Re-Rolls und

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    Vorwort:


    So, ich habs doch noch geschafft. Ganz kurz vorweg: als ich geschrieben habe "ihr begleitet mich von Anfang an" habe ich das wörtlich gemeint. Ich besitze derzeit nur das englische PDF, habe noch nicht alles gründlichst gelesen und Fehler sind deshalb inbegriffen. Dies ist keine akribisch recherchierte Rezension (oder wie immer ihr es nennen wollt), sondern eher ein "Begleiten meinerseits", wie ich mich in dieses neue System einarbeite. Mit erstem Kennenlernen, geproxten Miniaturen, halbfertigem Gelände ... so wie die meisten von euch eben auch starten. Da kann es also durchaus passieren, dass ich mal den wichtigen Zauberer übersehe, weil mir das Wort "Conjurer" kein Begriff ist, ich einen Magier irgendwie unter Wizard oder Arcanist verbuche, Tabellen nicht gründlich bis zum bitteren Ende lese, weil ich noch auf die dt. Version warte ...


    Wenn ihr Fehler findet, macht es also wie der Kollege Mutter : schreibt es in die Kommentare, bewerft mich mit Tomaten ... völlig

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    Wissta Bescheid!


    Jetzt, wo ich die Welt schonmal davon in Kenntnis gesetzt habe, dass es da einen neuen Stern am Horizont gibt, dem meine gesamte Aufmerksamkeit gebührt, will ich euch das System natürlich auch selbst vorstellen:


    Rangers of Shadow Deep (RoSD) ist ein Tabletop-Rollenspiel-Hybrid und meines Wissens nach eines der ersten echten! Solo-Tabletops (gibt da bei Frostgrave und Malifaux einzelne Szenariose, die auch solo gehen). Dieses jenes welches ist aber direkt als Solospiel konzipiert. Mein Dank sei dir gewiss Joseph McCullough! Es basiert wie gesagt auf Frostgrave und auch da war die KI der Monster schon relativ nahe an einem solotauglichem Spiel dran. Es fehlten lediglich die Missionen und etwas Feintuning. Dem hat sich der werte Herrr McCullough nun gewidmet.


    Wie in einem RPG muss man sich erstmal einen Helden mit verschiedenen Stats und Skills erstellen. Stats sind Bewegung, Kampfstärke, Schießen usw. Des weiteren gibt es dann solche bekannten Skills wie Runenlesen,

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    Und so kam es ...


    Es ist ja längst kein Geheimnis mehr, dass ich mich den Brettspielen größtenteils abgewandt und den Tabletops zugewandt habe. Soll nicht heißen, dass ich gar nicht mehr brettspiele, aber meinen Fokus habe ich verschoben. Nu hatte ich ja lange Zeit nach einem Solo-Tabletop gesucht und –mangels Fündigwerdens– die Idee gehabt, mein eigenes Solo-Tabletop zu erfinden. Die Pläne waren auch gut vorangeschritten (und ich behalte die Idee auch im Hinterkopf) ... und dann haut jemand aus der Malgruppe so ganz nebenbei am 12.02.2019 folgenden legendären Satz, zwischen "Wie verdünnt ihr Farbe und überhaupt oder zu dick oder zu dünn?", raus:


    Zitat von Jemand aus der Malgruppe

    Bevor ich das vergesse, wegen solo und coop. Ende des Jahres kommt Ranger of the shadow deep. Sieht ganz gut aus.

    Dieser unscheinbare Satz, der übrigens tatsächlich so völlig zusammenhanglos erfolgte, sollte mein Leben verändern.

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    Weiter geht es mit Kapitel 2, nach der kleinen Einführung und Vorstellung der Charaktere kann die Geschichte jetzt endlich Fahrt aufnehmen. :)


    Kapitel 2- Das Schwarzgrab

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    Fortsetzung Kapitel 1 - Zum Schlafenden Löwen

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    Hallo,


    ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt unsere Abenteuer, die meine Spielegruppe in Gloomhaven derzeit erlebt in Form einer kleinen Geschichte umzusetzen. Da ich nicht wusste, wohin damit und nur für sich selbst schreiben auch ziemlich doof ist, wollte ich die Kapitel in unregelmäßigen Abständen mal hier im Forum veröffentlichen und vielleicht hat ja der ein oder andere Spaß daran sie zu lesen. (In Wirklichkeit handelt es sich um die nächste prokrastinative Ablenkung von der Fertigstellung meiner Masterarbeit, ich kann einfach nicht anders...)


    Vorher möchte ich aber darauf verweisen, dass die Erzählungen natürlich Spoiler zum Spiel und später wohl auch zu freischaltbaren Charakteren enthalten werden. Wer sich dieses Erlebnis also nicht vorweg nehmen möchte, der sollte also bitte auf den Genuss dieser literarischen Ergüsse verzichten. ;)


    Für Kritik am Text usw. bin ich natürlich jederzeit offen.

    Ansonsten viel Spaß beim Lesen!


    Kapitel 1 - Zum Schlafenden Löwen

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    Urwald

    • Erneut übertreten ein Flügel-, vier Beinpaare und vier Beinquartette die Grenze zwischen Wald und Ur-. Die Vegetation ändert sich. Baumstämme, Äste und Wurzeln sind nicht mehr so hart und knorrig, so gerade und vereinzelt, sondern bestehen immer mehr aus weichem, biegsamen Holz, das sich rund und bogenförmig ineinander verflicht, ohne, dass

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    Dorf Abendheim

    • Gemächlich trottet die Gruppe, mit einem fast wieder völlig hergestellten fliegenden Pferd mehr im Gepäck, nach Abendheim. So langsam soll es in den Urwald gehen. In Abendheim verdient man sich ein paar Kröten durch schnöde, körperliche Arbeit hinzu.
    • Man will das Dörflein gerade verlassen, da erspähen vier Augenpaare eine verfallene Kapelle am Rande des bebauten Gebietes.
      Ginkgo spricht aus, was jedem seiner Freunde im Kopf herumgeht: „Kommt, lasst uns doch mal schauen, ob wir hier nicht eine etwas fettere Ausbeute machen, als in der Klosterruine. Wenn wir hier einen Magischen Schatz finden könnten wir vielleicht DEN dem König bringen?“
      Schnattus lacht schnatternd auf: „Nun, wir müssen ja nicht gleich den Regenten des Reichs belügen. Er wollte ausdrücklich ein Mitbringsel aus diesem verlassenen Kloster in den Feldern. Es wird ihm schon jemand anderes seinen Schatz bringen...aber ich will auch gerne rein! Ronft, was sagst du?“ Schnattus schaut

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    Traumburg


    • Als wir uns wieder in Traumburg einfinden, weiß plötzlich niemand so recht, warum man überhaupt zurückgekommen ist. Dem König wird vom letzten fruchtlosen Ausflug keinesfalls berichtet und eigentlich sind die vier Recken ursprünglich ja nur in die Stadt gekommen, um ihre Waffen magisch machen zu lassen. Nach wie vor durchzieht die Bitte Idiels, im Urwald aufzuräumen, die Gedanken unserer Freunde. Ziellos wandert das Heldenvolk zur Mittagszeit durch die Stadt, als ein Stimmengewirr an zwei Ohren, zwei Spitzohren und vier Horchöffnungen dringt, das deutlich lauter als der übliche Stadtlärm klingt.

      Kein Kampf und kein Streit ist zu vernehmen, aber geschäftiges Rufen, Diskutieren und – Handeln. Ist heute Markttag? Aber eigentlich ist doch fast an jedem Tag Markt? Warum die Aufregung? Zu Viert eilt man dem Stadtzentrum entgegen und, bevor Augen es erspähen, können Nasen es erriechen; heute ist VIEHmarkt. Ronft, Schnattus und Ginkgo führen, in dieser Reihenfolge, den edlen

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