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    Tadaaa! Es ist soweit! Das Spiel, von ich seit dem ersten flüchtigen Erwähnen irgendwo wusste, dass es eines Tages Mein sein wird, ist da. Gebraucht, aber sehr guter Zustand. Und schön der Klopper, den ich erwartet hatte. Die Auspöppelei wurde mir abgenommen, aber das macht fast nichts.


    Materialsichtung


    Zuerst fallen mir die Kärtchen der verschiedenen Kolonien in die Hände. Einiges klingt sinnvoll und nach Standard, Händler, Industrielle, Lohnarbeiter – aber über die „Kolonie der Altruisten“ muss ich doch kichern. Da würde ich natürlich gern wohnen! Mal sehen, ob die auch spielerisch was können.


    Weiter geht’s, aha, aha, Holzfigürchen, etwas blass in der Farbe aber sonst nett, außerdem eine Meepleform, die ich noch nicht kenne, herzlich willkommen. Dann gibt es viele viele „Gebäude“??plättchen, oder was sollen eine „Mulde“ oder ein „Jagdrevier“ sein? Bei „Theater“ (sehr cool, dass es das gibt) und „Kneipe“ oder „Gutshof“ ist es schon eindeutiger, aber

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    Abenteuer in Gylravar

    • Während die Heldengruppe durch die ehrfurchtgebietenden, schönen, bombastisch-eleganten und weiten Straßen der Baumstadt spaziert und zu dreivierteln extrem beeindruckt ist, greift eine langfingrige Hand nach Hilarius und raunt ihm etwas zu. Dieser wendet sich an seine Kameraden: „Der Bruder hier möchte uns durch die Stadt führen und euch die wichtigen Wege und Gebäude zeigen, aber ich denke nicht, dass wir das nöt“
      Ronft: „Sehr gerne!“
      Trotz leichter Verschnupftheit bei Hilarius, der sich wohl selbst in der Rolle des Touristenführers gefallen hat, wandern 10 Gold in die Taschen des Elfen. Der Halbork ist erstaunlich kulturinteressiert und saugt alle Äußerungen des Cityguides begierig auf. Schnattus und Ginkgo sind punktuell interessiert, Hilarius gähnt alle paar Erklärungen demonstrativ auf.
    • Vor dem Laden eines alten elfischen Schildmachers halten wir an und begutachten seine Ware. Da sowohl Ginkgo als auch Ronft mit ausschließlich

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    Gylravar, die Elfenstadt


     


    Ankunft und erster Eindruck

    Das Schnattercorps ist nicht mehr weit von der Elfenstadt entfernt. Je weiter sie voranschreiten, desto majestätischer, höher und schlanker wird der Baumwuchs des Waldes. Ronft, Schnattus und Ginkgo haben fast das Gefühl zu schrumpfen oder in einen Riesenwuchswald geraten zu sein – um bis zu den Baumwipfeln zu schauen müssen sie ihre Köpfe inzwischen ganz in den Nacken legen. Einzig Hilarius zeigt sich von der Veränderung der Umgebung unbeeindruckt. Dafür scheint seine Schwäche mit jedem Schritt zuzunehmen.

    Als sie die hohen, weißen Türme Gylravars erblicken, sind sie schon fast da. So vollständig versteckt von den Bäumen ist die Stadt, dass sie ohne die Eskorte des Elfen in wenigen zig Metern unbemerkt daran vorbeigezogen wären. Wie auf ein Kommando halten Ronft und die Halbenten an und bleiben mit offenen Mündern stehen. Viele schlanke Türme, ein riesiger Kuppelbau und ein alle anderen Gebäude überragender,

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    Alle Übertreibungen im nachfolgenden Text – vor allem die, die Pikmin betreffen – dienen ausschließlich stilistischen Zwecken und sind ausdrücklich nicht ernstzunehmen!


    Montag 19 Uhr


    Da liegen sie also vor mir. Drei Kilo – von Klemens Franz höchst persönlich – illustrierte Pappe glotzen mich an. Mit den üblichen Grafiken zu Holz, Lehm und was man sonst noch so zum Kolonisieren braucht. Jungfräulich, wie Lookout-Games es schuf, wartete es nun darauf, von mir entpöppelt zu werden. Auf was hatte ich mich da nur wieder eingelassen? Wochenlang hatte Frau Pikmin mich mit diesem Spiel genervt:


    Kennste schon? Haste schon? Soll ich auch?“


    Ja klar sollste mein kleines Sahnetörtchen, aber lass mich damit in Ruhe. Warentauschen, pfui deibel!“




    Aus irgendwelchen mir unerklärlichen Gründen schien die Frau mich für sowas wie die Grande Dame der Solospiele zu halten. Und das, obwohl ich ihr mit meiner Terraforming Mars-Abfuhr fast das kleine Herz gebrochen hatte. Dabei habe ich wirklich von

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    Abenteuer im Wald und – unfreiwillig – drumherum...

    Die Chronistin hat es jahrelang nicht sehen können oder wollen – sie hat auch das Gewitzel ihrer Freunde, „Der Zwerg ist dein Freund aus der Tiefe, der Elf ist der Faschist des Waldes!“ nicht ernst genommen – dabei waren die Zeichen so eindeutig! Diese Abschottung von anderen Nationen! Dieses Herabschauen auf andere Rassen! Diese Überhöhung der eigenen Weltentsagung! Dieses militante, zackige Einmarschieren bei der Schlacht von Helms Klamm! Dieser penible Sauberkeitsfanatismus! Das hochgeistige Verklären der eigenen Kultur, die geckenhafte Affektiertheit, die überzogen-romantisierte Naturverbundenheit! Und auch dieses Mal hat Hilarius' schrulliges aber freundliches Wesen sie lange darüber hinweggetäuscht, dass die grazilen Gesellen des Waldes ja auch ganz anders können – der folgende Ausflug unserer vier Freunde holt sie daher umso abrupter und schmerzhafter auf den Boden der Tatsachen zurück. Doch lest selbst...


    • Über die

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    Auf in die Berge!

    • In den Bergen trainiert Hilarius quasi en passant beim Aufklären der Gegend ein wenig seine Muskeln. Dies macht sich durch eine deutlich gesteigerte Körperkraft bemerkbar.
    • Auch die Berge selbst sind tückisch, nicht nur ihre Bewohner. Unsere vier werden von einer Gerölllawine erfasst und landen in einem Goblindorf. Diese unliebsamen Gesellen sind über den Überraschungsbesuch selbst ganz erschrocken und ergreifen die Flucht, bis auf sieben etwas mutigere Vertreter ihrer Art, die mit Holzspeeren und Knüppeln auf die Eindringlinge losgehen. Sie sind jedoch so chancenlos wie sieben kleine Ganovenschneeflocken in einer Wüste aus Helden. Nach dem Kampf nimmt Ronft einen zurückgelassenen Haufen Jadesteine im Wert von 200 Gold mit!
    • Ermuntert von ihrem Erfolg nähern sich die Vier des Abends furchtlos einem in der Ferne prasselnden Lagerfeuer. Vielleicht erlauben die Betreiber ihnen, sich dort zu wärmen? Und sollten sie böser Natur sein, dann immer

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    Als die Vier den gemächlich ansteigenden Weg zum Tor Gadûrs nehmen, sind alle mächtig beeindruckt und bestaunen die Umgebung. Nur Hilarius wirkt sehr in sich gekehrt. Irgendwann legt er einen Zahn zu, überholt er die beiden Enteriche, bis er auf einer Höhe mit Ronft läuft und wendet sich an ihn.


    Hilarius: "Ronft...meinst du, ich könnte in Gadûr Probleme bekommen?

    Ronft: "Wieso?"

    Hilarius: "In dieser Zwergenschenke, "Zum tödlichen Bier", haben mich alle so seltsam angeschaut..."

    Ronft: "Das hast du gemerkt, ja?"

    Hilarius: "Natürlich. Hatte der eine der Meister nicht auch etwas wie "Wipfelläufer" in meine Richtung gespuckt? Das klingt eigentlich sehr schön, aber sein Tonfall dabei..."

    Ronft: "Mach dir keine Sorgen, wir sind ja bei dir. Die Leute spötteln halt über das, was sie nicht kennen und was anders ist."


    Meine Sorge, dass es für Hilli als Elf vielleicht frappierende Nachteile in der Zwergenstadt geben kann, wächst, je näher wir dem Betreten kommen. Dass ich daran nicht

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    Gadûr

    • Nein, nicht Gadûr. Hilarius kann es gar nicht fassen, aber vom Ödland aus scheint es keinerlei Zugang zur Zwergenstadt zu geben. Nun verstehen die vier auch, warum sich die Räuber so sicher gefühlt haben... da sie den Zwerge vom Ödland aus eh nichts anhaben können werden sie wohl nicht mit Nachdruck bekämpft. Nun denn! Dies bedeutet für uns einen Umweg über die Hügel, was unseren Helden aber nicht unlieb ist, sehen diese doch deutlich lebensfreundlicher aus, als das Ödland … ergo:

    Die Hügel

    (Ooooh, die werden glaube ich nach den Wiesen zu meiner neuen Lieblingsgegend. Aber halt, langsam – es begab sich folgendermaßen:)


    • Noch leicht verstimmt ob ihrer Fehlplanung stapfen unsere Vier über Stock, über Stein, und vor allem, hoch und runter. Die Hügel haben ihren Namen nicht von ungefähr und das Reisetempo reduziert sich deutlich. Hier wird sich viel Zeit für Begegnungen finden...und, sollen sie nur! Die schlechte Laune über den unnötigen Ausflug ins Ödland

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    Die Wiesen

    • Es scheint Spinnensaison zu sein! Beim Anblick des schwarzen Ungetüms erbleicht Hilarius so sehr, dass er kurz durchsichtig wird. Er kann während er seinen Bogen zieht nur noch, über seine eigenen Warnworte stolpernd, „RIESENGIFTE! WITWIG! FIGTIG! GIIIFT!! RIESENWITWE!!!!“ kreischen, da hackt die schwarze Riesenwitwe ihre mit Klauen bewehrten Vorderbeine in Richtung Ronft. Da sich auch diesmal keiner der Vier vor dem Kampf drückt und Hilarius' Bogen ihm eine angemessene Entfernung zur haarigen Giftschleuder erlaubt, wird in voller Zahl mit Entschiedenheit und Furcht gekämpft – Gift ist etwas neues, mit einem giftigen Gegner hatte es noch keiner der Truppe zu tun. Ronft und Schnattus, die Nahkämpfer, geben sich größte Mühe, von der Seite und dem Giftmaul möglichst abgewandt anzugreifen. Ginkgo schießt eisern durch die Mitte genau ins Gesicht des Viechs und Hilarius flankiert. Einem solchen Beschuss hält auch eine giftige Riesenwitwe nicht lange stand und bricht

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