Great Western Trail

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Details: ca. 6. Partie (und keineswegs klüger)


Meine gestrige Partie war die erste mit 2 Automas und auch die erste auf dem "mittleren" Schwierigkeitsgrad.

Ich spielte mit der GWT Automa App, welche Garth oder Garth's als Automagegner hat.


erste Runden

Da meine beiden Automas vorlegten wie die Feuerwehr, blieb mir nicht anderes übrig als mit meinen Kühen so viel Geld auf der ersten Strecke zu machen wie nur ging. Irgendwie passte gar nichts, falsche Kuharten auf der Hand um zu verkaufen, für mich unstimmige Gebäudetypen (Level 1).

Damit gepaart habe ich sicherlich auch aufgrund fehlender Erfahrung einen suboptimalen Start erwischt.


mittlere Runden

Ich gurkte ständig hinterher, merkte, dass der eine Automa der sich auf Cowboys und somit die Kühe spezialisierte in einem irrsinnigen Tempo (5 Schritte mehrmals) nach Kansas City zog. Also gab ich den ersten Platz auf und versuchte wenigstens gegen den zweiten Automa zu glänzen und schlug einen neuen Weg (der der Eisenbahn) ein. Ich engagierte also Ingenieure und fuhr Zug. Leider auch hier meiner fehlenden Weitsicht geschuldet, fuhr ich in Bahnhöfen ein ohne das nötige Kleingeld um einen Bahnhof zu bauen. Immerhin gelang mir aufgrund der violetten Auszeichnungen meine Kuhlieferung von anfänglich Wichita (4) bis San Diego (14) zu steigern.


letzte Runden

Den von beiden Automas gebauten Gebäuden, konnte ich aufgrund vieler Hindernisse nie ausweichen und hatte so bis zum Ende des Spiels nie Kohle in den Taschen. Das Spiel endete letztlich mit einem letzten Aufbäumen meinerseits, indem ich San Diego noch erreichte und mit 16 Dollares das Spiel auf dem enttäuschenden 3. Platz beendete. Das schreit nach Revanche!


FazitGWT gehört erst seit Kurzem zu meiner Sammlung. Habe mich aber bereits in dessen tollen Solomodus verliebt! Gerade gestern Nachmittag (ich hab Urlaub und "sturmfrei") hab ich mir dazu ein passendes Inlay aus Foamcore gebastelt (inkl. Erweiterung, welche aber noch unbespielt bei mir rumliegt). Diese zeige ich Euch gerne ebenfalls im Bildanhang.
Das Spiel hebt sich insofern von anderen Workerplacement-Spielen ab, dass es sehr thematisch und gleichwohl taktisch gespielt werden kann.
RegelheftDie vielen Bilder und die klare Sprache trugen zu einer verständlichen Art bei, aber so 1h Regelstudium während Aufstellen muss man mind. mitbringen.
AufbauDie vielen Arbeiter und Hindernisplättchen, eingeteilt in die Nummern 1,2 und 3 sind beim Spielstart sehr mühsam und dauert alles in Allem wohl so gegen 15 min. bis man startklar ist. Da bin ich soeben an einem Projekt (wobei mehr meine Frau), indem ich (also sie) mir Stoffbeutel mit den entsprechenden Nummern näht und dann anschliessend bedruckt. So kann man gut mischen und blind eine Nummer ziehen ohne immer alle nach Rückseite und Zahlen geordnet stapeln muss.
SpielflussWenn man durch die Regeln durch ist spielt es sich auch in diesem Spiel sehr äusserst flüssig. Dies auch, weil die durch Ikonologie auf den Automakarten schnell deren Aktion ausgeführt werden kann (einzig die Ankunft in Kansas, wenn man die Kühe verkauft, bedarf ein wenig Fizzelei).
SpielzeitGeübte Spieler mit 2 Automas ca. 60 - 90 Min. (hängt ein wenig davon ab, wie schnell die Gegner und man selbst immer wieder in Kansas ankommt).
WiederspielwertMit den ständig an anderen Orten befindlichen "Standardgebäude" sowie den eigenen 10 Gebäudeplättchen, welche man auch auf die Rückseite drehen kann, entsteht eine extreme Variabilität was die Erträge der einzelnen Gebäude betrifft. Das alleine reicht mir bereits um das Spiel immer und immer wieder spielen zu wollen. Die versch. Schwierigkeitsstufen der Automas tragen hierzu natürlich ebenso bei.