Robinson Crusoe - 1. Szenario "Schiffbrüchig"

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Robinson Crusoe - 1. Szenario "Schiffbrüchig"



True-Solo mit Koch als Charakter


und meine treuen Begleiter

Freitag und Hund Samstag


Mein Startinventar war:

zum Erfinden/Bauen gab es:


Anlässlich des aktuellen Kickstarters auf Gamefound zur Deluxe-Version von #RobinsonCrusoe dachte ich mir, spiele und dokumentiere ich doch mal das erste Einsteigerszenario.

Wichtige Spezialregeln für das erste Szenario (Buchsymbole und Totemsymbole werden ignoriert).

Ziel ist es, in den 12 Runden das Feuer zu entfachen und einen grossen Holzstapel aufzuschichten, der als Leuchtfeuer dient, da in den letzten drei Runden ein Rettungsboot um die Insel kurvt. Prio Runde darf man nur einen der 5 Stapel aufschichten und dies auch nur von links nach rechts.


In der allerersten Runde war mein Koch beim Erkunden der Insel mehr als happy, als er eine Holzkiste fand, in jene man die verderbliche Nahrung über Nacht lagern konnte und somit nicht kaputt ging! :freu:



Wenig später, ich arbeitete eben daran, die Feuerstelle zu bauen zog ich wiederum eine Schatzkiste. Dieses Mal fand ich ein Fass, in welches ich wiederum Nahrung hätte legen können, was ich aber nicht mehr benötigte aber auch und das war spielentscheidend, dass sich meine Charakter (also auch Freitag) in der Nacht um einen Lebenspunk heilten.


Zwischendurch drückte ich aufgrund fiesen Schnee's und viel Regenwasser eingies an Holz wieder ab.


Durch das ständige Hochheilen und das wiederum schnelle Verlieren von Leben (ich kam nicht mehr dazu Motivationsplättchen zu holen und somit sank meine Stimmung von Runde zu Runde bis ganz links) kam der Koch immer weniger zu Recht und es drohte eine Niederlage durch Verletzungen und Mangel an Holz.


Dann passierte es... Freitag, brav am Ressourcen sammeln, deckte nur aufgrund des Fragezeichentokens einen tollen Fund auf. 3x Holz!



Das Holz war später dann aber leicht morsch, was meinen Holzstapel nicht störte. Meine Bude wurde wieder zur Bruchbude, da das Dach stark unter dem fauligen Holz gelitten hat.

Die Zeit lief mir langsam davon, das Schiff konnte ich bereits in weiter Ferne sehen...


In der 12. von 12 Runden konnte ich aufgrund eines Fehlschlages ein Holz zu wenig sammeln... Ich dachte schon, das wars, der arme Koch würde auf Immer und Ewig hier verweilen bis seine Gebeine von Mutter Natur vollends verschwunden wären.
Dann, der letzte Funken Hoffnung, als der Koch hinter seiner schäbigen Hütte mit löchrigem Dach und keinem brauchbaren Schutzwall, ein altes morsches Treibholz fand und den Holzstapel glücklich und erleichtert entfachte!






FazitImmersiv, knallhart und seit Jahren allseits beliebt! Robinson Crusoe ist bei mir alle Monate mal auf dem Tisch. Nächstens erwäge ich dieses super Spiel zu Zweit zu spielen.
RegelheftDas Regelheft ist erschlagend vollgepackt und leider alles andere als gut strukturiert. Mit einem guten Videotutorial wie bspw. jenes von "Genu's Solo" gelingt der Einstieg aber in Kombination mit dem Regelheft 1a.
AufbauDer Aufbau dauert. Sogar dann, wenn man DYI Kartonpäcken für die versch. Aktionskarten gebastelt hat.
SpielflussDas Spiel läuft ohne Unterbrechungen flüssig vorwärts.
SpielzeitJe nach Szenario und "Perfektionisten" zwischen 90 Minuten bis 180 Min.
WiederspielwertWem die Szenarien samt den beiden veröffentlichten Erweiterungen noch immer nicht genug sind, der findet auf bgg bestimmt das Eine oder Andere brauchbare!
MaterialqualitätDie Materialqualität ist einwandfrei, so wie man das vom PEGASUS Verlag gewohnt ist.