Die ersten ruhmreichen Schritte

"und hier fängt die Geschichte an..."






Dorf Abendheim


Unsere vier haben zusammengelegt um sich auf ihre bevorstehenden Abenteuer vorzubereiten. Jedes Gruppenmitglied hat sich mit einem Waffenrock ausgerüstet, Ronft hat sich dazu noch ein einfaches Schwert gegönnt und kommt sich gleich deutlich mächtiger vor.

In Abendheim

  • hat uns erst einmal die bittere Realität wieder. Wir müssen Steuern zahlen, da Ritter Mümmelstein scheinbar knapp bei Kasse ist. 1 Gold für unser eines Schwert. Ronft zückt knurrend den Goldsack und begleicht die Forderung...
  • bekommen wir vom altgedienten Kämpfer Heinrich Zapf ein tolles Angebot für seine wertige Ausrüstung; leider sind wir dank der Steuerzahlung noch ein Gold weiter vom eh unerreichbaren Preis von 100 Gold entfernt...
  • doch da bietet sich das erste kleine Abenteuer für unsere Gefährten! Werden wir es schaffen der guten Oma Berta ihre Markteinkäufe nach Hause zu tragen? Selbstverständlich! Sie entlohnt uns mit 5 Gold …
  • Aus dem Tagebuch von Seefahrer Schnattus dem Vierten: „Dorf Abendheim ist zwar schön heimelig, aber scheinbar dreht sich hier alles nur ums Geld, den Handel und Diebstahl. Hilarius' Gejammer ist nicht mehr zu ertragen, nachdem ihm nachts der Waffenrock entwendet wurde und er sich schutzlos fühlt. Er bildet sich ständig neue blaue Flecken ein, die sich immer nur als Adern herausstellen, die durch seine blasse Haut hindurchschimmern. Mir fällt langsam die Decke auf den Kopf – ich muss raus, wir waren schon viel zulange hier. Vielleicht zurück nach Traumburg, in die Felder oder sogar zum Fluss! Ich hab ja Süßwasser noch nie verachtet. Das schlag ich Ronft gleich vor.“ Ronft ist mit dem Fluss einverstanden...


Der untere Fluss

  • wir begegnen einem fischenden Flusstroll. Ronft zuckt kurz das Schwert in der Hand, doch da er zwar ein heißblütiger, aber kein gewalttätiger Halbork ist, ziehen wir einfach an ihm vorbei. Er hat ebenfalls kein Interesse an einem Kampf.
  • Beim Versuch auf dem unteren Fluss zu reisen erweisen sich die Stromschnellen als so gewalttätig, dass die Truppe nach Dorf Abendheim zurückkehrt. Etwas frustriert schauen sie alle aus der Wäsche, bis auf Hilarius, der zu sehr damit beschäftigt ist, sich ein Kratzen im Hals einzubilden, dass er für den Feuchten Schmiss hält, eine Art Keuchhusten, die durch Sumpfmücken übertragen wird (nicht dass es am Fluss Sumpfmücken gäbe...) Doch da sehen wir Rauchschwaden in der Ferne aufsteigen! Es scheint zu brennen! Alle vier stürzen in Richtung des Rauches und des Geschreis, und können noch beim Löschen des Brandes einer alten Scheune helfen. Zum Dank gibt es einen Händedruck. Einmal mehr erweist sich das Dorf als äußerst...sparsam...
  • Wir kaufen Hilarius noch einen Waffenrock und dann kehren wir diesen Geizhälsen den Rücken. Mal sehen, was die Felder für uns bereit halten...


Felder

  • Auf den Feldern werden unsere vier, bzw Ronft, von Bauern angesprochen, ob sie nicht beim Bau von Bewässerungsgräben helfen möchten. Da es sich u.a. um die Bauern handelt, mit denen Ronft Handelsbeziehungen aufgenommen hatte, bekommen alle Abenteurer ganze 3 Gold für ihre Hilfe, die sie natürlich gerne ausüben!
  • Doch es kommt noch besser. Als die vier, müde von der Arbeit, aber glücklich über das verdiente Geld, weiterziehen, entdecken sie 3 Goblins und können sie problemlos in die Flucht schlagen. Juhu! Dies ergibt 1 Ruhm und 8 Gold. Ronft ist extrem glücklich und merkwürdig still nach dem Kampf, als ob er in sich ruht, Schnattus und Ginkgo beschnattern aufgeregt ihre geniale Taktik in der Rückschau, während Hilarius jeden ihrer Sätze mit „woraufhin ich ihnen eins mit der Schleuder verpasst habe!“ beendet.
  • Das Geplapper der drei trifft auf faulige Ohren. Vier abgerissene aber auch gefährlich aussehende Menschen bauen sich vor unserer Truppe auf. „Drei Goblins besiegt? Das habe ich schon mit einer Hand geschafft, während ich mir mit der anderen noch mein Fläschchen an den Mund hielt. Versucht es mal mit uns – oder zahlt 100 Gold, ganz wie ihr wollt!“ Das gelbzahnige Grinsen des zugegebenermaßen großgewachsenen Mannes sollte möglichst schnell verschwinden. Während Schnattus noch am Überlegen ist und Hilarius eifrig in seinem Geldbeutel kramt, was aus den 41 verfügbaren Gold aber auch keine 100 macht, haben Ronft und Ginkgo schon Schwert und Schleuder gezogen. Einer für alle und alle für einen – nach kurzem Kampf hat sich die Sache entschieden. Die vier Gestalten haben ihr Glück wohl überschätzt, auch wenn sie, was die ihnen abgenommenen 250 Gold beweisen, bereits Erfolg mit ihrer Masche hatten. Mit Tritten in den Hintern und Schnabelbissen werden die haushoch besiegten Typen vertrieben und man beginnt die nächste Anschaffung zu planen... Doch da sich die Felder als so ergiebig herausgestellt haben wird erst einmal ein Lager aufgeschlagen, um noch etwas weiter hier zu verweilen.
  • Am nächsten Tag stolpern wir erstmal über eine Bande von Bauern, die beim Glücksspiel sitzen. Hilarius bekommt plötzlich glänzende Augen. Vergessen scheint der etwas erschwerte Stuhlgang am Morgen, der ihm die Stimmung aufgrund der Angst vor einem Darmverschluss vermiest hatte – er zwinkert dem Halbork und den zwei Halbenten ungewöhnlich kollegial zu. „50 Gold. 6, 7, 8.“ tönt es aus seinem Munde und Ronft, der ein seltsames Gefühl dafür entwickelt hat, wann man dem überheblichen Spargeltarzan vertrauen kann, setzt 50 Gold auf die Zahlen 6, 7 und 8. Begeistert johlen die Feldarbeiter – bis die Würfe mit einer 4 und einer 3 zum liegen kommen. Nachdem alle Punkte zusammengezählt worden sind, was eine Weile dauert, streicht Hilarius mit einem gänzlich unelfischen Grinsen 150 Gold ein. So langsam lässt sich sicherlich eine brauchbare Ausrüstung zusammenkaufen oder vielleicht ein Lehrer bezahlen, der der Truppe den ein oder anderen nützlichen Kniff beibringen kann...
  • Ein wenig verweilen wollen die vier Helden aber doch noch. Sie streifen durch die Felder und erspähen ein verlassenes Gehöft. Hier lässt sich vielleicht noch die ein oder andere nützliche Utensilie finden? „Oh oh“ beginnt Hilarius nach dem Betreten des ersten Hauses zu stammeln. „Oh oh. Oh oh. Oh oh.“ … etwas schlurft der Gruppe entgegen, es scheint ein kranker Mensch zu sein – Zombie. Es ist ein Zombie. Es sind zwei Zombies. Es sind insgesamt drei Zombies. Obwohl sie langsam sind, sind sie den Vieren viel zu nahe, als dass an Flucht oder Fernkampf zu denken wäre. Alle vier ziehen ihre Klingenwaffen und werfen sich in die Schlacht. Zwar können die Zombies schnell abgewehrt werden, und 10 Gold liegen sogar noch herum, aber Hilarius ist fertig mit den Nerven. Er besteht auf die Rückkehr nach Traumburg, um sich besser auszurüsten und außerdem einen Arzt auf die Stelle gucken zu lassen, an der er glaubt von einem der Zombies touchiert worden zu sein. Unsere Helden begeben sich nach Traumburg...mit etwas mehr Ruhm und deutlich mehr Gold in den Taschen.
  • Kurz vor Ankunft lässt sich ein mysteriöser, schöner aber völlig schwarzer Schmetterling auf Ronfts Nase wieder. Dem Halbork geht es kurz danach sehr schlecht. Seine Haut beginnt sich schwarz zu verfärben, er bekommt Fieber und steht kurz vor der Ohnmacht. Nur nach tagelangem Ruhen und mithilfe der aufopfernden Fürsorge seiner Gefährten kann Ronft die Vergiftung, Krankheit, oder was es auch gewesen sein mag, überstehen. Das war knapp! Nun geht es aber wirklich in die Stadt...