22.05.-28.05.2017

  • Wir haben gespielt:


    3x #StarWarsDestiny
    Mein Palpatine Deck hat den Gegner überrollt. Wahnsinn. Dafür habe ich mein zweites Deck (Baze Malbus mit Overkill und Raketenwerfer) zerissen, nachdem es gegen Ventress/ Sing zwei Mal verloren hat. Dieses blöde Aufmotzen durch Karten abwerfen und dass ich bei Rerolls eine zusätzlich Handkarte abwerfen muss war echt eklig. Habe jetzt ein neues Kanata/ Erso Deck. Mal sehen, ob das funzt.


    2x #ForSale
    Natürlich die Neuauflage. Sehr schönes reduziertes Spiel. Deutlich gewonnen...


    1x #Cartagena
    Auch die Neuauflage. Allerdings in der Grundversion - also Vanilla. Leider verloren, da meine Mitspieler Felder immer so belegt haben, dass man mit nur einer Karte vom Gefängnis aus die ganze Strecke zum Boot schafft. Damit hat ein anderer Spieler mit seinen drei Aktionen drei Ausbrecher gerettet. Aber auch ein sehr schöner reduzierter Oldie.


    1x #Navegador
    Mit eines der besten Maxc Gerdts Spiele. Schönes Spielgefühl - auch wenn ein Mitspieler in unserer 3'er Partie bestimmt 2/3 der Spielzeit benötigt hat. Knapp mit 79 Punkten gegen den Ersten (82 Punkte) verloren.


    1x #NotreDame
    Die Jubiläumsedition. Mit den gleichen dünnen Spielmaterial wie damals. Trotzdem erstaunlich wie innovativ das Spiel damals schon war. Es fühlt sich nicht alt an und der Druck durch die Ratten und der Mangel quälen heute wie damals. Bin am überlegen, ob ich mir auch die Neuauflagen von #ImJahrDesDrachen hole.


    Was könnt ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Kurz und knapp:


    Heute eine Partie Deep Space D6 gespielt und verloren, so wie alle sieben vorherigen Partien. Macht aber trotzdem Spaß! ^^


    Wer's nicht kennt: einfaches Solo-Würfelspiel mit Weltraumsetting und minimalistischer Grafik aus Kickstarterfinanzierung. Guter Kauf bzw. guter Pledge!

  • Bei mir gab es dieses Wochenende ein Spielewochenende.
    Gespielt wurden folgende Spiele:


    • Winter der Toten - Hat mir sehr gut gefallen, aber die deutsche Übersetzung finde ich wirklich stellenweise schlecht. Das beginnt schon beim ersten Szenario "Forschungsobjekte", bei dem wir keinen Plan hatten, was wir überhaupt machen sollten. Grund: Die Übersetzung liest sich wie folgt " Immer wenn ein Zombie stirbt, wirdgewürfelt. Bei 4 oder höher kommt 1 Zombiemarkerauf diese Zielkarte. Pro Spieler zuSpielbeginn müssen 3 Zombie marker auf dieseZielkarte gelegt werden.Zu Spielbeginn wird Abschnitt Z10 auf S. 17 der Spielregeln vorgelesen." ...im Englishen steht da: "Every time a zombie is killed roll a die. If it is a 4 or higher place it on this main objective card.Accumulate 3 zombies on this main objective for each player that started the game. At the start of the game read section MO10 on page 17". Der Unterschied beider Sätze ist nicht groß, aber für mich gravierend. Im Englischen ist mir klar, dass ich Zombies umbringen muss und 3 Zo,bies pro Spieler, die am Spiel teilnehmen, auf die Karte stellen muss, um zu gewinnen. Beim Deutschen ist das nicht so klar. Das Unklare ergibt sich aus dem Satz: "Pro Spieler zu Spielbeginn müssen 3 Zombiemarker auf diese Zielkarte gelegt werden." was definitiv mE falsch ist. Es müssen einfach nur generell Zombies im Laufe des Spiels auf die Karte gestellt werden un nicht zu Spielbeginn. Das Spielziel habe ich erreicht, wenn ich 3x so viele Zombies auf der Karte platziere, wie Spieler teilnehmen und gut ist. Im Spiel gab es dann noch ein paar fehlerhafte Crossroads Karten, die sinngemäß dann von uns richtig ausgeführt wurden, deren Text aber keinen Sinn ergab. Kurzum: Die Übersetzung ist wirklich stellenweise nicht gut. Dennoch war es ein intensives Spielgefühl. Sehr gutes Spiel. 8/10
    • Palastgeflüster. Ein schnelles Kartenspielchen, was schnell erklärt und gespielt ist. Als Absacker wirklich ganz nett. 6/10
    • Eclipse: Hat mir -wie immer- sehr gut gefallen, wenngleich der aggressive Touch am Ende von ein paar Mitspielern bemängelt wurde. Dennoch hat mir das Spiel wieder super gefallen. Tolles Aufbau- Strategiespiel.
    • Blood Rage: Ist schon ziemlich alles darüber gesagt worden. Ich bin ein Fan von dem Spiel und es ist mE alles andere als ein Blender. Es ist ein direktes Konfrontations- Taktikspiel. Man muss den direkten Schlagabtauch wirklich mögen. Mag man solche Spiele, die schnell und zackig direkte Konfrontation bieten, dann ist man mit dem Spiel gut bedient. 9/10
    • Krazy Wordz. War eins unserer Highlights des Spielewochenendes....selten sie viel Gelacht bei einem Spiel..... ich hätte es die ganze Zeit spielen können. Man muss bei dem Spiel aus einem Satz an Buchstaben (3 Vokale, 6 Konsonanten) ein Wort, das es in Wahrheit nicht gibt, um einen Überbegriff, den jeder für sich zuvor geheim gezogen hat, abzubilden. Dann werden alle Überbegriffe aller Mitspieler in die Tischmitte gelegt und die Mitspieler müssen verdeckt tippen, welcher Überbegriff zu welchem Wort gehört. Echt ein knaller Partyspiel. Für das, was es it, 10/10. Hat mir super gut gefallen.
    • First Class. Kam sehr gut an und ich mag es ebenfalls sehr 8/10
    • 5 x Karuba (auch ein schnelles Absackerspielchen). Spiel kam auch wirklich gut an.
    • Discoveries. Hatte ich nicht mitgespielt, lediglich meine Frau. Ihr hat es aber sehr gut gefallen und möchte es die Woche gleich noch einmal spielen.
    • Magic Maze: Hat auch super viel Laune gemacht. Alle spielen gleichzeitig. Ziel des Spiels ist es 4 Heroen (= unterschiedl. farbige Pöppel) in einem Kaufhaus zu bewegen, dort Gegenstände einsammeln zu lassen und danach das Kaufhaus wieder zu verlassen. Alle spielen zeitgleich, es darf am Tisch nicht geredet werden und jeder Mitspieler bewegt jeden Heroen nur in eine Richtung. Bedeutet z.. dass man selbst alle Pöppel nur nach oben bewegen darf, ein anderer nur nach unten usw. Das Spiel hat auch sehr viel Laune gemacht. 8 (Tendenz zur 9)/10
  • Bei uns kam endlich #KorsarenderKaribik in der ZMan Neuauflage auf den Tisch.
    Nachdem die Nähe zu #Seafall (oder anders herum?!) offenkundig ist haben wir das Erstpiel zu Dritt mit etwas Abstand zu unserer Kampagne in Angriff genommen.


    Wie bemerkte treffend ein Mitspieler "Da haben die aber kräftig bei Seafall abgekupfert" - naja, anders herum wäre es zeitlich gesehen richtiger, denn KdK ist älter als Seafall und Herr Daviau hat sich hier vielleicht tatsächlich etwas inspirieren lassen - hätte er mal "etwas" mehr tun sollen, denn die Korsaren spielen sich wesentlich abwechslungsreicher und (gefühlt) tatsächlich offener ohne den lästigen (?) Legacy-Aspekt.
    Ich liebe es, als Händler durch die Karibik zu segeln und - wenn ich möchte - auch zu einem gewissen Zeitpunkt gewollt (oder auch ungewollt durch Aufträge) zur "dunklen" Seite zu wechseln.
    Dabei immer die gegnerischen Piraten im Blick zu haben und zu fürchten, dass man nach einem gelungenen Verkauf von Gütern plötzlich in den Fokus der Freibeuter gelangt und alles verliert setzt einen doch etwas unter Streß.


    Einzig die Seegefechte verlangen etwas Geduld der nicht beteiligten Mitspieler und man muss sich auf sein Würfelglück verlassen. Aber wie heißt es so schön "Vor Gericht und auf See sind schlechte Würfelergebnisse passé" oder so ähnlich....
    Von daher passt das schon, auch wenn´s mal hart enden kann - das Leben ist kein Freibeuterkindergarten!


    Bei insgesamt 3,5 Stunden (ohne Erklärung - die dauerte nochmal fast eine Stunde...) war es ein abendfüllendes Spiel - aber trotzdem sehr kurzweilig wobei sich alle einige waren, dass man nicht lange auf die nächste Partie warten sollte um wieder in See zu stechen.
    Und motivierter die Karibik zu besegeln als Seafall zu erkunden waren alle....


    Danach als Absacker #KingofTokyo .
    War das richtige Spiel nach diesem Trip. Alle Schranken fallen lassen und nach Lust und Laune draufhauen als gäb´s kein Morgen....ich liebe es und es passte wie die Faust auf´s Auge als Abschluss eines schönen Abends.

  • Ich habe die Module der Erweiterung "Ruhmreiche See" bereits genommen, die den 3. Auftrag und weitere Karten (Ereignisse, Aufträge, Kapitäne etc.) ins Spiel kommen lässt @Sternenfahrer .


    Oder sollte man noch mehr Aufträge (als 3) im Spiel haben? Bei uns kamen die Aufträge leider auch so blöd (direkt am Anfang drei Freibeuter-Aufträge - und niemand hat sich getraut, direkt als Pirat zu spielen), dass die fast bis zur Hälfte des Spiels ungenutzt dort lagen - durch irgendwas wurden die aber dann ersetzt (Ereignis? Ruhmkarte? Ich weiß es nicht mehr).


    Die anderen Module machen das Spiel etwas komplizierter und die wollten wir erst nach weiteren 2-3 Partien rein bringen, nachdem wir genau wissen, wie der Hase läuft! ;)

  • Bei uns war nach längerem mal wieder Zeit für Spiele:

    • Die Burgen von Burgund: Sicherlich sehr bekannt, immer wieder gut. Ein sehr belohnendes Spielgefühl, das ich sehr mag, da überall noch ein Sondereffekt ausgelöst wird. Das macht Spaß! Dazu die Puzzelei auf dem eigenen Tableau. Klasse Spiel!
    • Railroad Revolution: Das Problem ist, dass ich das Spiel absolut genial finde. Es ist wirklich mit Abstand mein liebstes von der letzten Messe. Aber: Es scheint wirklich alles andere als ausbalanciert zu sein. Da hab ich jetzt auch Feedback von einem befreundeten Turnierspieler von der DM bekommen, bei der wohl eine Strategie/Spielweise bevorzugt gespielt wurde. Und die sollte es sein, sonst nix Sieg. Auch die Flicken, die die Autoren da mittlerweile eingefügt haben, scheinen wenig Auswirkungen darauf zu haben. Bleibt die Hoffnung, dass dieses, ebenfalls sehr belohnende Spielgefühl - hier ein Bonus, da ein Bonus - mit der kommenden Erweiterung ein wenig in die Balance gedrückt wird.
    • Lignum: Meiner Ansicht nach ein übersehenes Kleinod! Damals in Willingen gab es viele Spieler, die nach einer Partie geschimpft haben wie ein Rohspatz. Es kann sich nur um die Aufmachung gehandelt haben, denn das Spiel selber ist eigentlich großartig. Ein sehr thematisches Spiel um Holzwirtschaft. Dazu mit einem sehr schönen Zeitmechanismus versehen. Das Holz muss auch getrocknet werden um dann wertvoller verkauft werden zu können. Auch meine Frau spricht das Spiel nicht so an. Man sollte es auch öfters spielen um die vielen kleinen Details nicht immer wieder zu verlieren und auch ein Gefühl für die Abläufe zu entwickeln. Dann ist es sicher ein sehr gutes Spiel! Wir haben jetzt erstmals mit Aufträgen und geplanten Tätigkeiten gespielt und das hat auf jeden Fall Sinn! Beides sehr schöne Elemente.
    • Bora Bora: Auch das lange nicht mehr gespielt und festgestellt, dass Alea irgendwie aufgehört hat, so gute Spiele zu veröffentlichen. Ich hoffe, dass sie sich eine Phase nehmen, in der mal Spiele mit weniger Anspruch aber mehr Verkaufszahlen dabei sind und dann auch irgendwann wieder solche Spiele wie Bora Bora, BuBu, Glen More, etc. raus kommen... Obwohl ich schon sagen muss, dass Bora Bora sehr kompliziert ist. Viel kleinteiliger Kram bei den Aktionen. Trotzdem ein super Spiel mit schönem Würfelmechanismus.
    • Die Burgen von Burgund - Kartenspiel: Ich mag es ja sehr! Das sollte flott runter gespielt werden, ansonsten zieht es sich und bietet dann wenig unterschied zum Brettspiel an. Das Spielgefühl ist schon sehr nah am Brettspiel dran, wenn gleich hier viel vereinfacht wurde. Und dann ist es an der ein oder anderen Stelle auch erzwungen, dass es ein Kartenspiel ist. Ich persönlich würde sagen, dass man Arbeiter, Silber, Waren, Tiere und SP auch gut als Pappmarken hätte machen können und das vielleicht noch etwas runder gewesen wäre dann... Aber nur Karten ist dann halt doch einfach günstiger und daher kann man ein so tolles Spiel so günstig anbieten.
  • @FischerZ
    Ich habe mir das zusammen geschrieben und weiß nicht mehr genau, was zur Erweiterung gehört! :-)
    Ich spiele mit 4 Aufträgen (und dem Abwurf eines Auftrags, wenn alle dafür sind.
    Zufällige Spielerreihenfolge.
    Ohne Moral.
    Diversifikation der nötigen Ruhmpunkte, dafür niedrigerem Zielwert.

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  • Zweimal hintereinander #EinFestfürOdin Ein Mitspieler spielt immer gleich. Geht nicht auf die Dreier und Viererfelder. Ist immer Startspieler. Viele Punkte über Geld. Holt sich nie andere Gebiete. Und gewinnt und meint ist unschlagbar. Zumindestens die erste Partie. Mein Ehrgeiz wuchs ins Unermessliche. Zweite Partie: Ohne Geld am Ende. Nie Startspieler. Oft auf die Dreier/Vierer Felder. Ein fremdes Gebiet geholt. And the best Wikinger ever? Jackofheart. I love him.
    Dann noch einmal #Egizia Tolles Spiel.
    Vi ses

    8oKinners, das waren noch Zeiten, als Republic of rome bei mir ein Absacker war 8))

  • @MetalPirate - naja.....nach KdK musste noch ein "Gehirnfreiräumer" ran, und wir haben ja nicht nur eine, sondern direkt viermal hintereinander gespielt. Geht ja relativ schnell, wobei es trotzdem nochmal ne gute Stunde war insgesamt. Und ein Spieleabend mit 5,5-6 Stunden ist bei uns normal! :thumbup:


    mit der kommenden Erweiterung ein wenig in die Balance gedrückt wird.

    Hoffe ich auch, denn mir persönlich gefällt #RailroadRevolution auch.


    Lignum: Meiner Ansicht nach ein übersehenes Kleinod!

    Ja, ganz meine Meinung. :thumbsup:
    Die grafische Gestaltung ist - gelinde gesagt - etwas gewöhnungsbedürftig. Ändert aber nichts an einem schönen thematischen Spiel. Auch das Thema ist bis jetzt noch unverbraucht.
    Mir gefällt´s ebenfalls ganz gut!


    @Odes Spielekiste : Habt Ihr diese Spiele alle nacheinander gespielt oder an verschiedenen Tagen?? 8o

  • Habt Ihr diese Spiele alle nacheinander gespielt oder an verschiedenen Tagen??

    Über das WE verteilt. Ich hab noch zwei weitere Partien unterschlagen, weil dies Tests meines Prototyps waren. Darüber will ich hier nicht berichten. Man findet Impressionen dazu, wenn man sie denn haben will, auf meiner FB-Seite oder meinem Instagram-Account...

    Die grafische Gestaltung ist - gelinde gesagt - etwas gewöhnungsbedürftig. Ändert aber nichts an einem schönen thematischen Spiel. Auch das Thema ist bis jetzt noch unverbraucht.

    Die Bilder (also, die Illus) finde ich eigentlich sogar ganz gut und auch thematisch passend. Man kann sicher drüber streiten. Aber es ist halt mal was anderes. Allerdings so der designerische Ansatz wirkt etwas lasch... Aber hey... Das Material insgesamt wirkt eigentlich ziemlich gut. Besonders die Holzteile. Das ist schon wertig.


    Ich glaub, das Spiel hat auch ein wenig einen schlechten Eindruck hinterlassen, weil Mücke Spiele damals ordentlich bei der Crowdfunding-Geschichte gepatzt hat. Dann ist es eben "was anderes" und kein "Menzel" oder einer der üblichen Verdächtigen. Wer darüber hinweg schaut, der findet eigentlich ein sehr gut designtes, gar nicht so komplexes Planungs- und Management-Spiel. Es hat halt ein paar Kanten, wie z.B. 4 verschiedene Wege Holz vom Hiebsort zum Holzhof zu transportieren. Oder so einen orangefarbenen Marker mit Stroh drauf, der keinen Sinn hat außer, dass man ihn in großer Menge verkaufen kann.


    Ich finde das Spiel kaum schlechter und auch in einer (Anspruchs-)Kategorie wie Stone Age oder Istanbul oder auch ein Rokoko. Eben so ein mittelkomplexes Spiel, was ein wenig Planung erfordert. Tolle Zugmechanik im Wald, die mich an Egizia erinnert. Wenn man da ein paar Kanten abgemacht hätte und vielleicht ein anderer Verlag... Das Ding wäre vielleicht richtig groß geworden! Hat mich sehr gefreut, dass bsw. ein toller, aufstrebender Verlag wie Capstone Games das nochmal aufgelegt hat (und ich glaub, die haben da auch nochmal ein wenig "aufgehübscht" - bei BGG kann man ein Holzhof-Tableau sehen, was ein wenig anders aussieht). Richtig toller Erstling von Alex Huemer!

  • Das Ding wäre vielleicht richtig groß geworden! Hat mich sehr gefreut, dass bsw. ein toller, aufstrebender Verlag wie Capstone Games das nochmal aufgelegt hat (und ich glaub, die haben da auch nochmal ein wenig "aufgehübscht" - bei BGG kann man ein Holzhof-Tableau sehen, was ein wenig anders aussieht). Richtig toller Erstling von Alex Huemer!

    Absolute Zustimmung. Schade, dass das so ein blöder holpriger Einstieg (bzw. Abschluss, denn es hatte ja doch etwas gedauert bis zur Veröffentlichung) war - wünscht man auch niemandem.


  • Letzte Woche gespielt:



    Smallworld


    Ja, tatsächlich, das ganz simple, alte Smallworld ist mal wieder auf den Tisch gekommen. Und funktioniert nach wie vor, obwohl das Kampfsystem eigentlich schon den Namen "System" gar nicht verdient hat, weil man schlicht mehr Einheiten als der Gegner braucht (wieviel mehr hängt dann von Terrain und Befestigung und Sonderfähigkeit des Volkes ab). Auch das Grundspiel bietet dabei meines Erachtens schon ausreichend Abwechslung. Wir haben zu fünft gespielt, es wurde also voll auf dem Brett, und natürlich entsteht auch der "Rache ist süß-Effekt", bei dem man einfach den "Falschen" angreift, einfach weil man selber gerade angegriffen wurde und das nicht auf sich sitzen lassen kann, während ein Dritter gerade punktemäßig davonzieht. Sei's drum, ich bin immerhin noch Zweiter geworden und Spaß macht es allemal.



    8/10 Punkten




    Pints of Blood


    Kooperatives, ja, Zombie-Spiel. Wir sitzen in einer Kneipe fest und an fünf Eingängen stehen die Zombies Schlange. Ziel: Solange durchhalten, bis Rettung kommt. Dabei würfeln wir, wo welche Zombies erscheinen und welche Waffen wir zur Verfügung haben, um sie zu bekämpfen. Unterstützung gibt’s durch einen Kartenstapel, der irgendwann zur Neige geht und mit einer bestimmten Karte das Spielende auslöst. Dabei ist das Ganze doch arg zufällig, da wir meist nicht einmal wissen, welche Zombies wir genau bekämpfen (weil sie verdeckt liegen) und so auf gut Glück Würfel und Karten verteilen und schauen, was rauskommt. Ob und wer am Ende gewinnt, weiß auch keiner so genau, weil das Rettungsteam manchmal die Tapfersten rettet, manchmal die, die am meisten Bier intus haben etc…Die Aufmachung mit den Zombie-Reihen und dem Bus, der die Zombies auslädt, ist nett, aber das Spiel ist für meinen Geschmack dann schon fast zu beliebig. Man kann so gut wie nichts beeinflussen, Waffen, Zombies und Würfel sind vollkommen zufällig. Abgesehen davon wird es schnell repetitiv, da man grundsätzlich immer dasselbe macht.



    5/10 Punkten




    Seventh Hero


    Kartenspiel von Pegasus, vor zwei Wochen so beschrieben: Ziel des Spiels ist es, 6 der sieben verschiedenen Helden vor sich ausliegen zu haben. Der aktive Spieler muss einen dieser Helden verdeckt aus seiner Hand spielen und "schieben", wobei der Held die Bedingung einer zufällig gezogenen Karte erfüllen muss ("Gerade Zahl", Held Nr. 1-3" etc...). Die Spieler entscheiden dann reihum, ob sie die Karte aufnehmen. Ziehen sie einen Helden, den sie schon haben, wandern beide auf die Ablage. Gewürzt mit Spezialfähigkeiten kam das einfache Spielprinzip bei uns gut an. Im Nachhinein habe ich gesehen, dass die Cliquenabendler zweimal 10 Punkte vergeben haben. Ganz so weit würde ich nicht gehen, aber das Spiel ist durchaus empfehlenswert und witzig, insbesondere für "Love-Letter"-Fans. Jetzt auch zu Dritt gespielt, das funktioniert auch.



    7/10 Punkten




    Aquasphere:


    Auch schon etwas älter, für mich aber neu, war gerade günstig zu haben. Wir programmieren mit Ingenieuren maximal 2 Roboter, die wir dann in einer Forschungsstation einsetzen können, um Oktopoden zu fangen (die sonst Minuspunkte geben), Edelsteine zu sammeln (die wir brauchen, um auf der Punkteleiste Schranken zu überspringen), Zeit einzukassieren (wie wir ausgeben müssen, um uns zu bewegen oder U-Boote zu platzieren oder Bots zu programmieren), unsere Forschungsstation auszubauen (was die Aktionen verbessert und ggbf. Siegpunkte bringt), Technologien zu erwerben (was Einmal- oder Dauereffekte bringt) oder U-Boote auszusetzen (was Punkte bringt und Bot-Plätze "freischaltet", die dann auch punkten können).



    Welche Bots wie programmiert werden können, ändert sich von Runde zu Runde, ebenso die Oktopoden und Edelsteine und die Zeit, die nach jeder Runde zufällig platziert werden. Nach vier Runden ist das Spiel "schon" vorbei.


    Aquasphere hat mir besser gefallen als vermutet. Natürlich ist es ein Mechanismen-Mix erster Güte, aber ich finde das Thema nicht so aufgesetzt wie manch anderer. Bei mir ist das "Forschungsstation"-Gefühl schon rübergekommen. Die Entscheidungen sind relativ knifflig, ständig fehlt irgendwas und man kann nie alles machen, was man eigentlich müsste. Auch die Mitspieler können einem ganz schön in die Quere kommen, durch die Mehrweitswertung nach jeder Runde (wer kontrolliert die meisten Sektoren?) kommt das kompetitive Element auch abseits der Siegpunktleiste zum tragen. Ersteindruck: ziemlich positiv.



    7,5/10 Punkten




    Zombicide Black Plague:


    Wenn schon kooperativ, dann auch Zombies… Wir haben zum vierten Mal das sechste Szenario des Grundspiels versucht (mit der Ablobination zusätzlich im Spiel) und zum vierten Mal verloren. Bei diesem Szenario haben wir wirklich eine Pechsträhne nach der nächsten. Der Versuch, den Necromancer abzufangen, scheiterte an der Abomination, die mit 3 Walkern durch einen Double-Spawn rechtzeitig den Korridor versperrte. Ganze Spielzüge gingen dann für die vergeblichen Versuche drauf, Türen zu öffnen. Eine Doppel-Bewegung für die Walker und eine weitere Aktivierung der Abomination haben uns dann am Ende (nach ca. 2 Stunden Spielzeit) gekillt, da man bei diesem Szenario auch jeden Helden ins Ziel retten muss. Auf ein Neues also. Macht aber immer noch viel Spaß. Mal schauen, ob ich die Green Horde brauche…



    8/10 Punkten

    Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
    Die Bibel: Johannes 3,16

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  • [Lignum]

    Ich glaub, das Spiel hat auch ein wenig einen schlechten Eindruck hinterlassen, weil Mücke Spiele damals ordentlich bei der Crowdfunding-Geschichte gepatzt hat.

    Ja. Das gehört zu den wenigen ungespielten Sachen im Regal. Eigentlich hatte ich mich ja darauf gefreut, aber dann war das Spiel unvollständig (ich gehörte zu denen, die auf den Nachdruck der zunächst nicht enthaltenen persönlichen Spielbretter noch ewig warten mussten) und nach dem ganzen Kommunikationsdesaster mit Schönreden von Fehlern hatte ich dann nie wirklich Lust, das Spiel zu spielen... :/


    Aber danke für die positiven Berichte und Empfehlungen. Dann rückt das Spiel wieder etwas nach oben in der Liste.

  • Bei uns war nach längerem mal wieder Zeit für Spiele:

    • Bora Bora: Auch das lange nicht mehr gespielt und festgestellt, dass Alea irgendwie aufgehört hat, so gute Spiele zu veröffentlichen. Ich hoffe, dass sie sich eine Phase nehmen, in der mal Spiele mit weniger Anspruch aber mehr Verkaufszahlen dabei sind und dann auch irgendwann wieder solche Spiele wie Bora Bora, BuBu, Glen More, etc. raus kommen... Obwohl ich schon sagen muss, dass Bora Bora sehr kompliziert ist. Viel kleinteiliger Kram bei den Aktionen. Trotzdem ein super Spiel mit schönem Würfelmechanismus.

    Findest du Bora Bora komplexer als Puerto Rico?


    Ich finde Bora Bora einen Ticken anspruchsvoller und habe nie verstanden weshalb sich Stefan Brück entschlossen hat hier 6 von 10 auf der Anspruchsskala zu geben und PR 7/10.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 12:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Tzolkin — 6 Orleans

    7 Bora Bora — 8 Trajan — 9 Great Western Trail — 10 Concordia — 11 Lorenzo der Prächtige — 12 Caylus

  • Wir haben heute 2x Great Western Trail gespielt (3er und 2er).
    Letzte Woche kam ich nur einmal zum Spielen: ebenfalls Great Western Trail (3er).


    Bei den heutigen beiden Spielen habe ich 2x auf Gebäudebau gesetzt. Gereicht hat es nur 2x für den 2. Platz mit 11, bzw. 13 Punkten hinter dem Sieger.
    Die erste Partie war mit 93-82-80 recht eng.
    In der Zweierpartie hatte ich wenig Chancen 123-110.


    Ich mag die Gebäude Strategie sehr. Hier darf man sich kaum Fehler erlauben. Mittlerweile liefern wir fast immer zuerst nach KC für 6$ und 6 Minuspunkte. Das rechnet sich meist.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 12:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Tzolkin — 6 Orleans

    7 Bora Bora — 8 Trajan — 9 Great Western Trail — 10 Concordia — 11 Lorenzo der Prächtige — 12 Caylus

  • Ich finde Bora Bora einen Ticken anspruchsvoller und habe nie verstanden weshalb sich Stefan Brück entschlossen hat hier 6 von 10 auf der Anspruchsskala zu geben und PR 7/10.

    Die Erklärung dürfte sein, dass PR 2002 auf den Markt kam und damals in Relation zu anderen Spielen im Handel deutlich komplexer (und vermutlich auch komplizierter) war als Bora Bora in 2013.

  • Findest du Bora Bora komplexer als Puerto Rico?


    Ich finde Bora Bora einen Ticken anspruchsvoller und habe nie verstanden weshalb sich Stefan Brück entschlossen hat hier 6 von 10 auf der Anspruchsskala zu geben und PR 7/10.

    Ich habe lange aufgehört über diese Skala nachzudenken.


    Ich glaub aber, dass man das auch im zeitlichen Kontext sehen muss. PR war damals außergewöhnlich. Was damals sicher den Ausschlag gegeben hat war, dass es so viele Gebäude mit regelverändernden Funktionen hatte. Das machte die Anleitung doch recht lang.


    Bora Bora finde ich von der Grundstruktur her nicht so komplex. Aber relativ kompliziert gemacht. Allein, wie man die Punkte bei der Resterampen-Aktion aufteilen kann... Oder wie man die Männer und Frauen einzeln nutzen, aber auch kombinieren kann, da sie alle nur geringe Aktionen oder Teilaktionen bieten.


    Man muss aber auch konstatieren, dass die Grundstruktur von PR unfassbar einfach ist...


    Also, ne Lösung habe ich auch nicht. Finde das aber auch nicht so wichtig. Ich spiel halt die Spiele... Egal, welche Nummer sie auf der Skala bekommen haben...

  • Nachdem wir am WE mit #Islebound endlich mal wieder einen noch ungespielten Titel auf den Tisch bekamen (kurzer Beitrag) sollte gestern gleich der nächste folgen: #Vanuatu in der Neuauflage von Quined Games. Zu dritt für alle beteiligten Spieler neu, versuchten wir also im Archipel von Vanuatu an Wohlstand zu gelangen durch Fischfang, Tourismus, Sandmalerei, Schatzsuche, Warenexport, usw. Es hat uns allen sehr gut gefallen, der Kernmechanismus ist in der Tat tricky und fies: vor der Aktionsrunde belegt man die 9 Aktionsfelder mit seinen Steinen, kann in der Aktionsphase aber nur Aktionen ausführen, bei denen man die Mehrheit an Steinen hat. Ansonsten muss man die Steine zurücknehmen und tut gar nichts. Das kann dazuführen, dass man auch mal eine Runde Leerlauf hat, wenn man zu viel wollte (alle 5 Aktionen in fester Reihenfolge z.B.). Dazu jede Runde die Auswahl eines von 11 unterschiedlichen Charakteren und eine kleine Schlusswertung für Touristen runden ein ganz klassisches Euro, bei dem man wirklich höllisch aufpassen muss, im wunderschönen Gewand ab. Spontan wie Islebound auch 8/10,


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  • Gestern eine Partie #DieGlasstraße zu dritt gespielt.
    Da ich nicht wirklich ein Uwe Rosenberg Fan bin, was unter anderem daran liegt, dass ich nie wirklich mit #Caverna warm wurde, waren meine Erwartungen eher gering.
    Und als dann erstmal das Regelstudium losging, schienen meine Befürchtungen bestätigt. Allein der Nebensatz „darauf wird auf Seite 7 näher eingegangen“ schürt Ängste!
    Unsere Rettung war dann eine Regelerklärung mit Beispielrunde auf Youtube – hier ein großes Dankeschön an Spielewelten.


    Natürlich begannen wir ohne jede Vorstellung einer Strategie. Welche fünf Karten von insgesamt 15 sollte man wählen? Welche Gebäudestrategien boten sich an? Sollte man nun möglichst früh die Wälder auf seinem Tableau brandroden, um Platz zu schaffen, oder doch erstmal abwarten. Ganz zu schweigen von den beiden Ressourcenrädern, deren Funktionsweise hoffentlich irgendwann ersichtlich werden würde.
    Die erste Runde war entsprechend unspektakulär, da sich jeder erstmal mit den Regeln vertraut machen musste. Wobei Interessanterweise der Lehnsherrn von jedem gleich zu Beginn gespielt wurde und damit drei verschiedene Gebäude für sich einsackte.
    In der zweiten Runde kam plötzlich Flair auf und in der dritten begann man zu erahnen, welche Spieltiefe sich in der Glasstraße verbarg.
    Runde vier, die letzte Runde, wurde schon strategischer gespielt, wobei große Synergien nicht mehr zu erreichen waren.
    Schließlich endete das Spiel mit: 17 – 14 – 13,5
    Erfolgreichste Kombination war: Gärtnerei plus Landhaus plus sechszusammenhänge Forstgebiete.


    Alles in allem hat "Die Glasstraße“ wieder meine Neugier auf Rosenberg-Spiele geweckt.
    Diesen Donnerstag kommt das Spiel bei uns noch mal auf den Tisch und mal sehen,… vielleicht kram ich dann sogar Caverna wieder hervor, auch wenn mir der Schachtelinhalt gefühlt jedes Mal ins Gesicht springt, sobald der Schachteldeckel auch nur leicht gelüpft wird.

    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas Spiel.

    6 Mal editiert, zuletzt von Toadstool ()

  • Gestern hatte ich eine merkwürdige Partie #HansaTeutonica zu dritt. Ein Spieler hat sich anfangs die 3. Aktion geholt. Dann hat er zwei Niederlassungen links und rechts einer 2er-Straße belegt und dann diese Straße immer wieder gewertet. Letztlich reichte lag er nur 3 Punkte hinter dem Sieger und 2 Punkte hinter dem Zweiten. Sehr komisch...


    Ciao
    Stefan

  • Ja, das kann man so machen - ist quasi ein Rennen zum Ziel.
    Aber jede Runde nur 2 Punkte ist nicht so der Burner - plus noch zwischendurch die Aktion, um seine Händler zurück zu holen...
    Ich hätte da relativ schnell auf einer der Beiden Seiten einen eigenen Händler eingesetzt, damit seine Strategie nicht mehr funktioniert.


    Was bei uns mal sehr stark war: Ein Spieler hat sich statt der 3. Aktion einen Händler in die Stadt in der "Mitte" der Aktionsstrassen gesetzt! Das hat ihn sehr, sehr schnell über die Spielende-Grenze geschoben und ihn auch gewinnen lassen (danach hat er natürlich auch normal weiter gespielt). Aber bei 5 Spielern wollten alle erstmal mehr Aktionen...

  • #FiresOfMidway stand auf dem Programm, amerikanische und japanische Flugzeugträger im Clinch miteinander. In gerader Besetzung (2 oder 4) sehr gut machbar, wir waren zu viert. Als mechanischer Treiber steht für jede Nation ein Deck von Karten zur Verfügung, das sich in 3 unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten gliedert.

    • Für den Luftkampf mit Fighter zur Abwehr der Bomber.
    • Den Bombenabwurf auf die Träger.
    • Die Trägerabwehr für Bomber.

    Je nach Situation spielt man eine Karte und versucht die jeweilige Lage für sich zu entscheiden. Diese werden dann mittels Würfelwurf ausgetragen.
    Sobald eine Nation bei den Punkten führt, unterliegt sie der Doktrin des jeweiligen Oberbefehlshaber. Admiral Fletcher z.B. verlangt immer nach einem Torpedobomber, während Tagaki "save the Ship" Actions untersagt (er geht lieber heroisch unter).
    Zu Beginn des Spiels wird einmalig ein Grid von 6*5 "Search & Destroy" Karten ausgelgt, um in einem vorgelagerten memoryähnlichem Konzept die Ausgangslage der Handkarten zu bestimmen (soll die Aufklärung symbolisieren). Die Bewegung der Schiffe wird auf einem kleinerem Spielbrett mittels Counter dargestellt, Wetterbedingungen wie wolkig oder stürmisch werden ebenfalls dort festgehalten.
    Per Aktionswahl kann man dann entweder einen Flugzeugverband starten (Fighter, Dive- und/oder Torpedobomber), Reparaturpunkte für erlittenen Schaden einsetzen und Handkarten ziehen oder von beiden etwas - dann aber weniger. Zum Schluss muss für jeden Schaden noch ein Explosionswurf durchgeführt und Siegpunkte (1 oder 2 für beschädigte oder gesunkene Träger - 5 japanische oder 7 amerikanische abgeschossene Flugzeuge) justiert und eine neue Runde beginnt.


    Spielerisch kein anspruchsvolles und kompliziertes CoSim, sondern mehr die leichte Kost. Ohne groß Brimborium wie Begleitschiffe o.ä. Schnickschnack erfolgt hier die Konzentration auf´s wesentliche. Im Kern geht´s um´s Handkartenmanagement, etwas Glück beim würfeln und ausnutzen des eigenen Vorteils. Die japanischen Flugzeuge haben z.B. eine bessere Reichweite, dafür sind die amerikanischen Träger robuster.
    Insgesamt eine interessante, auch grafisch, schöne Lösung für "Schiffe versenken 2.0". Materialtechnisch sind die Karten und Übersichtsmaps gut gemacht, die Counter hingegen sind sehr schlecht gestanzt. Somit war dies mein erstes Spiel, bei dem ich clippen musste. Solch dicke Fusseln habe ich noch nie erlebt! Das Regelheft wird begleitet von einem Szenariobook, in dem auch noch spielerische Hilfen/Übersichten und historische Gegebenheiten dargestellt werden.
    Wird demnächst mal wieder ausgepackt, dann aber eher zu zweit mit besserem Regelwissen.




    Abschliessend in verbliebener 3-er Runde ein #SanJuan . Trotz zwei 6´er Gebäuden fehlten mir am Ende 2 Punkte zum Sieg, hat aber auch alles wie am Schnürchen geklappt für den Sieger. Insofern war da nix zu machen 8-)) .

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

    Einmal editiert, zuletzt von Torlok ()

  • Gestern zum ersten Mal den Great Western Trail beschritten und äußerst schlecht abgeschnitten. 85 zu 83 zu 53 Punkten hieß es am Spielende und unglücklicherweise bedeutet das äußerst schlechte Abschneiden nicht, derjenige mit 83 Punkten gewesen zu sein. Aber: Ich habe es lange nicht gehabt, dass ich mir nach einem Spiel so intensiv überlegt habe, was ich hätte anders/besser machen können. Und das liegt nicht nur daran, dass Great Western Trail das bisher erste und einzige Spiel war, das ich in diesem Monat gespielt habe (mal abgesehen von zwei Partien Splendor)
    Gleich am Anfang habe ich vier Jersey-Karten gezogen und mich so gefühlt, dass ich darauf hinarbeiten muss, diesen Missstand zu beheben. Was mich anderer Optionen "beraubt" hat (mir bspw. den in unserem Spiel einzigen anfänglich verfügbaren Ingenieur zu sichern oder aber einzelne 2er-Rinder verkaufen zu können und mir damit die ohnehin immer klamme Kasse zum Start hin etwas aufbessern zu können) Ich hab das "Jersey"-Gebäude gebaut, nur dummerweise habe ich zu sehr auf das Feld mit der Jersey-Sonderfunktion geschielt (was eher am Ende des GWT liegt) Wäre wohl besser gewesen, es direkt hinter das Konstruktions-Gebäude zu legen! Im weiteren Spielverlauf hatte ich immer das Gefühl, sehr ungünstig zu ziehen, wenn es darum ging, eine Herde mit großem Zuchtwert für den Verkauf in Kansas City zu basteln. Selbst mit Steigerung durch die Zertifikatsmarker. Es hat Ewigkeiten gedauert, bis ich überhaupt Albuquerque (ist doch die 10er-Stadt, oder?) beliefern konnte. Meine Gegenspieler hatten zu diesem Zeitpunkt schon längst ihr Handkartenlimit gesteigert (und damit natürlich einen Snowball-Effekt ins Rollen gebracht). USw. usw. will und kann jetzt nicht mehr alles bis ins Detail rekonstruieren! Vielleicht muss ich - um besser abzuschneiden - die Spiele einfach schlechter erklären ;-)


    Im Endeffekt hat mir das Spiel trotz der herben Schlappe gut gefallen. Der rudimentäre Deckbau-Ansatz, der ja auch in Mombasa schon zu bewundern bzw. mit dem möglichst geschickt umzugehen war, setzt sich hier fort. Und er gefällt mir sehr, auch wenn ich dieses Mal nicht besonders gut damit zurecht kam! Ich kann nicht den Finger drauf legen, und es ist auch schon ein paar Tage her, seit Mombasa den Weg auf den Tisch gefunden hat, aber irgendwie gefiel mir Letzteres doch geringfügig besser. Vielleicht liegt es tatsächlich daran, von Anfang an das Gefühl gehabt zu haben, hinterherher zu laufen. Hey, auch Spieler sind Menschen!


    Ach, und ich habe diese Woche doch noch eines der im Grabe eines Pharaonen entdeckten Food Chain Magnates ergattern können. Hatte wegen einer Fehlanzeige auf der Splotterseite angefragt und musste zunächst unverrichteter Dinge von dannen ziehen, ehe mich die Splotters gestern anschrieben, dass ein Käufer abgesprungen sei. Statt das Ding dann einfach wieder in den Online-Shop zu geben (wo es wohl binnen kürzester Zeit weggeschnappt worden wäre), haben "die Splotters" etwas ausbaldowert, damit ich das Spiel kaufen kann. Klasse Service - dieser Mehraufwand, um ein Spiel zu verkaufen, dass sich ohnehin wie geschnitten Brot wenn nicht wie das "geschnittenste aller Brote" verkauft - wie ich finde! Sie hätten es sich ganz einfach machen können, und ich hätte es nie heraus gefunden. Zumal: ist ja nicht gesagt, dass ich ein seriöser Käufer bin. War ich dann aber :-D

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  • Eigentlich hatte ich mich ja darauf gefreut...

    Ich auch. Letztlich habe ich Lignum dann ungespielt wieder verkauft, weil ich die Anleitung(en) so unterirdisch schlecht fand, dass ich selbst nach mehrmaligem Anlauf kaum in der Lage war, herauszufinden, wie das Spiel funktionieren soll. Irgendwann hatte ich dann einfach keine Lust mehr...

    Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
    Die Bibel: Johannes 3,16

  • Gestern als 4er im Spieletreff gespielt: #Yokohama (Deluxe Version von TMG). Ich fand's spitze und freue mich auf die nächste Partie. Ein anderer Mitspieler (wurde 30 Punkte hinter mir Zweiter) fand's auch toll. Den beiden anderen Mitspielern, die klar hinter uns beiden gelandet sind, war's schon ein Stück zu komplex und verkopft.


    Yokohama ist ein heftig komplexer Brocken, auch wenn die Regeln gar nicht so schwierig sind. Ausgangspunkt ist das "gehe irgendwo hin und mache die Aktion des Zielortes" bei einem modularen Spielbrett, so wie man das von Hawaii, Istanbul, Islebound und ein paar anderen Spielen kennt. Allerdings ist vor die Bewegung noch eine Vorbereitungsphase gesetzt, die die Komplexität deutlich erhöht. Am Anfang jedes Zuges setzt man 2-3 "Assistenten" auf dem Spielbrett ein und bewegen darf man sich nur über Felder, auf denen man mit Assistenten vertreten ist.


    Die Zahl der eigenen Assistenten plus Gebäude auf dem Zielfeld bestimmt dann auch noch die Stärke der Aktion. Gegenseitiges Blockieren möglich, so dass man immer ein paar Züge im Voraus mit bedenken muss und wirklich starke Aktionen ein bisschen vorbereitet werden müssen mit ein paar schwächeren Aktionen zuvor, in denen man Assistenten spart und schon mal vorab dort parkt, wo man später hin will. Man braucht ständig auch einen Plan B, darf sich nicht zu abhängig machen von den Zügen der anderen, soll auch noch diverse unterschiedliche Sachen erledigen und durch ständigen Ressourcenverbrauch klemmt's hier und da immer wieder mal. Geld geht einem aus, Assistenten gehen einem aus, die Shops (Häuschen) gehen einem aus, überall klemmt's, ohne dass es sich auch nur im Geringsten nach dem Standard-Gähn-Euro "tausche Ressource A gegen Ressource B gegen Siegpunkte" angefühlt hat. Eben weil man Ressourcen weniger tauscht, sondern gefühlt eher verbraucht, sei es zum Engine Building oder als "Betriebskosten". Alles sehr variabel, sehr schön, sehr herausfordernd und nach meinem Ersteindruck gut balanciert -- aber für manche sicher schon zu komplex, denn auch das Thema bleibt irgendwo immer etwas oberflächlich. Ja, ich produziere und exportiere japanische Güter, kriege dafür Geld, Siegpunkte, Importgüter und diverse Boni, das passt schon irgendwie, aber durch die starke Mechanismenlastigkeit kommt das Thema trotzdem eher wenig durch.


    Ach ja: ich bin froh, die Deluxe-Version gebacken zu haben. Haufenweise Holzspielsteine, und das macht hier einen genauso großen Unterschied wie bei Orléans Grundspiel gegen Upgrade-Pack.

  • Diese Woche gespielt:
    #Shogun
    Die Version von 2006. Erstspiel für alle vier Teilnehmer, daher eher mal ins Blaue gestartet. Recht gewieftes Worker Placement, weil man seine Provinzkarten praktisch als Worker einsetzt. Sprich: Die Provinzkarte, mit der du eine deiner 10(!) Aktionen abdeckst, ist auch die, in der du diese Aktion ausführen kannst. Vier Spieler überlegen also 10 Aktionen gleichzeitig; das heißt zwar: weniger Downtime, aber doch ziemlich lange Gesamtüberlegungszeit. Das Gimmick dieses Spiels ist der "Turm", in den man bei Kämpfen all seine Soldatenklötzchen hineinwirft, ebenso wie der Gegner - und dann hofft, dass mehr eigene als andere rauskommen. Es bleiben nämlich immer welche im Turm, die dann später erst erscheinen. Das ist natürlich glückslastig und in meinem Fall kann ich nur sagen: blöder Turm! Hab dreimal mehr Soldaten reingegeben als mein angegriffener Gegner und dreimal... Egal. Ganz witziges Element. Das Ganze wirkt auf mich wie #El Grande meets Risiko meets #Agricola (ja es gibt auch Hunger am Rundenende!) Fazit: gutes Spiel, aber 3 1/2 Stunden sind mir in diesem Fall etwas zu lang. Achja: haushoch Letzter geworden.


    #Village + #VillageInn


    Ebenfalls zum ersten Mal diesen Klassiker nachgeholt. Spiel zu dritt, bei dem die thematische Komponente einfach alle entzückt hat. Kennen hier wahrscheinlich eh alle, aber der schöne, dörfliche Spielplan und dass man mehrere Generationen an Workern hat und manche (punktebringend) auch "über den Jordan" laufen lassen muss, ist schon seeehr nett. Der "Inn" bringt auch Personenkarten ins Spiel, die einem spezielle Boni bringen beim Umtausch von Ressourcen in whatever, und er führt die weitere Währung "Bierfässer" ein. Sicher eine gute Abwechslung. Ob man auch den #VillagePort braucht, um die etwas dröge Reiseoption aufzumotzen, weiß ich noch nicht. Gefällt mir so schon mal sehr gut. Und der Markt ist - trotz Meinung mancher Rezensionen - für mich nicht zu stark, weil ja jeder jedes Mal was verkaufen kann. Man sollte ihn nur nicht auslassen. Fazit: bin gespannt auf weitere Partien!



    #Dominion


    Die Österreichischen Meisterschaften! Hatte einen dritten Platz zu verteidigen und habe mich heuer auf den zweiten gesteigert. Soweit so erfreulich, aber dass ich nach den Vorrunden überlegen Erster war und im Finale mit einer Gärtentaktik gegen mehr oder minder BigMoney um einen(!) Punkt verloren habe, wurmt ein wenig. :thumbdown: Aber egal, waren wirklich gute Partien darunter und ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. :thumbsup:

  • Ob man auch den #VillagePort braucht, um die etwas dröge Reiseoption aufzumotzen, weiß ich noch nicht.

    Ich kann es Dir nur wärmstes empfehlen !!! Die Reisegeschichte war meines Erachtens nach ein eklatanter Schwachpunkt des Spiels. Die Idee mit den Schiffsreisen und dem zugrunde liegenden Mechanismus macht das Spiel für mich zu einem AllTimeClassic. Ich halte die Erweiterung eigentlich sogar für essentieller als die erste.

  • Nach 5x Odin in der letzten Woche haben wir es abgeräumt und leichtere Kost auf den Tisch gebracht:


    2x #DieKolonisten
    Nach einem eher mäßig begeisterndem Versuch kurz nach dem Kauf auf der Messe letztes Jahr wartete es auf neuen Einsatz, der nun endlich kam. Dramatisch besser, diesmal! Eine Dreierpartie bis in Ära 3 hat lange gedauert (über 6 Stunden mit erneutem Regelstudium), aber es hat sich gelohnt. Entscheidungen! Möglichkeiten! Machte viel Spaß, auch wenn es ein Paradebeispiel für "Ressourcenkonversion" ist, das einige hier ja nicht so fantastisch finden. Wir waren aber voll involviert und haben das Beste rausgeholt. Derjenige mit doppelt so viel Basisrassourcenplättchen hat dann auch gewonnen.


    Die zweite Partie war ein volles Spiel über alle Epochen, aber nur zu zweit. Jetzt haben wir die Regeln sicher drauf und es ging sehr viel flotter. Andere Kolonien brachten auch ein sehr anderes Spiel (auch wenn einige sich nur marginal unterscheiden) und die für uns "neue" Epoche 4 zeigte einige spannende neue Möglichkeiten. Das war gut, und ja, es ist episch, muss man mögen. Wir werden demnächst mal Szenarien und einen späteren Einstieg testen, um noch einen besseren Zugang dazu zu bekommen.


    1x #Vinhos
    Non-deluxe. Steht auch schon länger ungespielt herum. Nach all dem Hype rund um die Deluxe-Version brannte ich darauf, es endlich mal auf den Tisch zu bekommen. Die Anleitung ist macht es einem dann aber nicht unbedingt leicht - vielleicht ist es auch das Spiel selbst, das scheint, als wolle es 4 Millionen Dinge gleichzeitig. Aber es *scheint* eben nur so, tatsächlich macht man erstaunlich wenig und es spielt sich auch erstaunlich schnell. 6 Runden, je 2 Aktionen, 3 Ausstellungen, vorbei.
    Für ein Einführungsspiel lief es okay. Wir haben schlecht gespielt. Derjenige, der es etwas besser durchschaut hatte, ist auf viele Weinberge gegangen, was einfach essentiell ist. Bei den wenigen Aktionen wussten wir anderen nicht, wie wir das alles hinbekommen sollen. Dafür konnten wir dann aber doch recht gut Anschluss halten und sind nur wenige Punkte hinter dem Sieger geblieben. Insgesamt sagt uns #Viticulture beim Thema Weinanbau dann aber doch eher zu. Interessant wäre der Vergleich zur Deluxe-Version, aber die finde ich einfach überzogen teuer.


    1x #MarcoPolo
    Mal wieder rausgeholt und gleich wieder begeistert gespielt. Wir waren alle ziemlich schlecht, aber meine Liebste konnte sich diesmal knapp absetzen und hat den Sieg eingefahren. Mit meiner Aufträge-Strategie lag ich knapp dahinter, der Dritte, sonst immer vorn, war diesmal abgeschlagen. Knapp 60 Punkte sind rausgekommen bei der Herzdame, das Spiel bleibt erst mal draußen und wird in Kürze nochmal angegangen.

  • Sonntag Feiertagsdonnerstag ist irgendwie Spieletag bei uns... :-)


    Eine Partie #StarRealms war mal wieder dabei. Macht ja doch noch immer Spaß. Freue mich darüber und darauf, dass es bei Blackfire damit weiter geht.


    Das Highlight des Tages sicher eine feine Partie #Caverna. Für mich das beste Agricola-Spiel, denn es ist an sinnvollen Stellen entschlackt worden und bringt dazu meist Doppelplättchen mit sich, die einfach den Plan schon zu Beginn füllen und man etwas wachsen sieht. Das kann sich bei Agricola schon mal bis in die letzten paar Runden ziehen, bis da wirklich mal was passiert. Bei Caverna geht es sofort los, was für mich den größeren Aufforderungscharakter hat. Etwas unübersichtlich sind die vielen Höhlenausbauten, aber, wenn man das Spiel kennt, dann geht das eigentlich auch recht flott. Und trotzdem ausreichend Abwechslung.



    Dazu gab es dann zwei Würfelspielchen. Einmal das #WürfelBohnanza. Schöne Wahrscheinlichkeitserwürfelungsgeschichte. Und das erstaunlich gute #CatanWürfelspiel. zwar ist die einzige Interaktion im Spiel, ob man mehr Punkte als der Gegenspieler macht, aber für so eine lockere Würfelei zu zweit ist das völlig okay. Wem das nicht reicht, dem empfehle ich die sehr schöne Variante "Das Würfelspiel plus" von der Catan-Webseite.

  • Nach 5x Odin in der letzten Woche haben wir es abgeräumt und leichtere Kost auf den Tisch gebracht:


    [...]


    1x #Vinhos
    Non-deluxe.

    Du hast ein eigenartiges Verständnis von "leichterer Kost"... :D


    Die Deluxe-Version gefällt mir spielerisch (nicht unbedingt grafisch!) übrigens klar besser als die alte Version von WYG. Wesentlich "aufgeräumter", Konzentration auf das Wesentliche, den unnötigen Banken-und-Zinsen-Mechanismus mit Trennung zwischen Bankkonto und verfügbarem Geld völlig zurecht wegoperiert. Vinhos Deluxe ist für mich das beste Spiel bisher von Vital Lacerda, weil es mal nicht Komplexität mit unnötiger Verkomplizierung verwechselt.

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