Nominierung Spiel des Jahres 2017

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  • Die Nominierten 2017 stehen fest | Spiel des Jahres e.V.




    Kingdomino von Bruno Cathala
    Verlag: Pegasus Spiele
    Prestigeträchtiges Plättchenlegen für 2 bis 4 gekrönte Geländeplaner
    Magic Maze von Kasper Lapp
    Verlag: Sit Down!, Vertrieb: Pegasus Spiele
    Kooperativer Kaufhauseinbruch für 1 bis 8 hektische Helden
    Wettlauf nach El Dorado von Reiner Knizia
    Verlag: Ravensburger
    Deckbau im Dschungel für 2 bis 4 schnelle Schatzsucher
    Außerdem veröffentlichte die Jury eine Empfehlungsliste mit 7 weiteren Spielen.
    Das „Spiel des Jahres 2017“ wird am 17. Juli 2017 in Berlin gekürt.
    Kommentar des Spiel des Jahres-Vorsitzenden Tom Felber zum



    Kennerspiel



    Nominiert für die Wahl zum „Kennerspiel des Jahres 2017“:
    (in alphabetischer Reihenfolge)
    Exit - Das Spiel* von Inka Brand und Markus Brand
    Verlag: Kosmos
    Kongeniale Knobeleien für 1 bis 6 (unsere Empfehlung: 1 bis 4) kreative Kryptologen
    * "Die verlassene Hütte", "Das geheime Labor", "Die Grabkammer des Pharao"
    Räuber der Nordsee von Shem Phillips
    Verlag: Schwerkraft-Verlag
    Planvolles Plündern für 2 bis 4 walkürenverehrende Wikinger
    Terraforming Mars von Jacob Fryxelius
    Verlag: Schwerkraft-Verlag
    Planetare Projektentwicklung für 1 bis 5 klimaverändernde Konzernbosse
    Außerdem veröffentlichte die Jury eine Empfehlungsliste mit 4 weiteren Kennerspielen.

    Wenn du dich an alle Regeln hältst, verpasst du den ganzen Spaß.

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  • Nominiert für die Wahl zum „Kinderspiel des Jahres 2017“:
    (in alphabetischer Reihenfolge)
    Captain Silver von Wolfgang Dirscherl & Manfred Reindl
    Verlag: Queen Games
    Rasante Schatzjagd für 2 - 4 gefühlvolle Piraten ab 6 Jahren
    Ice Cool von Brian Gomez
    Verlag: Amigo
    Verschachtelte Schnipserei für 2- 4 eiskalte Schulschwänzer ab 6 Jahren
    Der Mysteriöse Wald von Carlo A. Rossi
    Verlag: Iello, Vertrieb. Huch! & friends
    Abenteuerliche Reise für 2 - 4 pfiffige Pfadfinder ab 6 Jahren
    Außerdem veröffentlichte die Jury eine Empfehlungsliste mit 7 weiteren Kinderspielen.
    Das „Kinderspiel des Jahres 2017“ wird am 19. Juni 2017 in Hamburg gekürt.
    Kommentar der Kinderspieljury-Koordinatorin Sabine Koppelberg zum Kinderspielejahrgang 2017.

    Wenn du dich an alle Regeln hältst, verpasst du den ganzen Spaß.

  • Schwerkraft ist eigentlich der Gewinner des Jahres...

    Eher der Aufsteiger des Jahres. Schaut man mal auf alle Listen dann ist Pegasus ganz klar in Front.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________

    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it

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  • Ich sehe Terraforming Mars als interessantere Wahl an.... Normalerweise hätte es vom Komplexitätsgrad her maximal auf die Empfehlungsliste gekonnt...

    Die Jury hat es - vermutlich gerade noch - als "anspruchsvoll" eingeschätz. Die zu komplexen Spiele, welche nur auf die Empfehlungsliste können, sind dagegen "sehr anspruchsvoll" (z.B. Great Western Trail dieses Jahr).

  • Ich war über die Nominierung von #MagicMaze überrascht - kam so über die Hintertür rein und landet prompt auf der Liste!


    Vor März2017 hatte ich von dem Spiel noch so gar nichts gehört......


    Mit #TerraformingMars hatte ich insgeheim schon gerechnet - auch wenn ich kein Fan des Spiels bin und davon ausgehe, dass es wohl EXIT wird...trotzdem wird Carsten vom Schwerkraft-Verlag wohl heute die Korken knallen lassen.


    Und das das #GrimoiredesWahnsinns noch auf die Liste kommt, hat mich doch noch mehr überrascht!

    Einmal editiert, zuletzt von FischerZ ()

  • Vor März2017 hatte ich von dem Spiel noch so gar nichts gehört......

    Aber immerhin IM März:
    Spielgefühl Magic Maze von Sit Down Games


    Ansonsten finde ich die Exit-Spiele zwar nett, aber im Verglerich mit den anderen Systemen durch die Handhabung nicht besonders. Da hätte ich mir Escape Room - The Game gewünscht, auch weil die Rätsel durchaus knackiger sind und der Decoder bei allem Geplärre richtig was hermacht.

  • Hi,


    In der Tat habe ich am 17ten März Magic Maze gespielt und es auch gleich darauf bestellt.


    Exit fänd ich etwas seltsam als SdJ, nicht weil das Spiel nicht so doll wäre, sondern weil es einfach ein besseres Escape von Noris gibt.


    Atti

  • Ich sehe Terraforming Mars als interessantere Wahl an.... Normalerweise hätte es vom Komplexitätsgrad her maximal auf die Empfehlungsliste gekonnt...

    Das zeigt mal wieder, wie merkwürdig da in den letzten Jahren TOP-Spiele rausgekegelt wurden, weil sie angeblich zu komplex seien. Aber schön, dass die Jury dazulernt. Dass "Terraforming Mars" dasselbe Anspruchsniveau haben soll wie "The Grizzled" oder "Das Grimoire des Wahnsinns", halte ich allerdings für, hm, äußerst zweifelhaft.

  • Und das das #GrimoiredesWahnsinns noch auf die Liste kommt, hat mich doch noch mehr überrascht!

    Es ist meiner Meinung nach völlig verdient darauf. Ich bin nun wirklich nicht der allergrößte Freund kooperativer Spiele, aber Grimoire des Wahnsinns ist richtig gut!


    Was ich noch etwas überraschend finde, ist (Wettlauf nach) El Dorado bei den Rot-Pöppel-Spielen -- und eben nicht bei anthrazit, was mich nach den letzten Jahren auch nicht mehr überrascht hätte. Das zusammen mit der Nominierung von Terraforming Mars zeigt, dass die Aufweichung zu immer seichteren Titeln sich wieder etwas umgedreht hat.


    (Wobei manche Kritik in dieser Richtung eh völlig überzogen war. Die gesamten Expertenspiel-Highlights der letzten Jahre von Terra Mystica über Tzolk'in und Marco Polo bis zu Mombasa waren allesamt KSdJ-empfohlen, d.h. sie wurden durchaus von der SdJ-Jury gewürdigt, nur war dort bei der Empfehlungsliste dann eben Schluss wegen der unbestreitbar höheren Einstiegshürde. Dass die Jury die Einstiegshürde von Terraforming Mars niedriger als die bei Great Western Trail angesetzt hat, finde ich übrigens richtig.)

  • Meine Meinung: Auch wenn ich ein riesiger Terraforming Mars Fan bin, kann ich die Nominierung nicht recht nachvollziehen. Denn das Spiel hat meiner Meinung nach zwei Schwächen, die es eigentlich für eine Nominierung deklassieren:


    Das Handling der Markierungssteine auf den Spielerablagen funktioniert gerade so eben, aber gut ist das nicht. Allzu schnell verrutschen die allzu leichten Plastiksteinchen auf der glatten Ablage. Ist mir auch schon mal passiert, habe ich ebenso bei Mitspielern erlebt. Eventuell kann man den Stand erinnert rekonstruieren, ansonsten spielt man mit einem unguten Gefühl weiter, denn Produktion 5 oder 6 kann durchaus einen Unterschied machen. So habe ich bisher in jeder Partie darauf hingewiesen, dass die Steinchen verrutschen können und man die Spielerablage lieber weit weg vom Tischrand legt. Nicht ohne Grund boomen die Deluxe-Spielerablagen diverser Hersteller, um dieses Problem zu beseitigen. Inzwischen habe ich mir auch eine von Broken Token gekauft.


    Das Regelheft enthält zwar alle Regeln, aber vom Aufbau und wo wichtige Details zu finden sind, finde ich es misslungen. Zwar gibt es Spielübersichten, aber da stehen leider auch nicht alle Details. Findet mal bitte spotan die Stelle, an der beschrieben ist, dass man Wälder nur an eigene Gebiete anlegen darf. Habe schon mehrere Spielrunden erlebt, die dieses Detail falsch gespielt haben, weil total übersehen. Dazu dann noch die Verwirrung, weil auf den Karten nicht durchgänig steht, dass der Wert eben nicht genau erreicht werden muss, sondern ein Minimum darstellt.


    Also im Elfenbeinturm sitzender Spiele-Guru-Experte lächelt man über solche Sachen, erfreut sich stattdessen an einem genialen Spiel. Mache ich ja auch. Nur dachte ich bisher immer, dass das Kennerspiel des Jahres einen gewissen Grad an Perfektion nicht nur im Spielspass, sondern auch im Material und Regelwerk haben sollte. Weil in diesen beiden Punkten hat Terraforming Mars seine Schwächen. Schade, weil das würde aufzeigen, dass man im Material und Regelwerk durchaus schludern kann und trotzdem als eines der drei herausragenden Kennerspiele nominiert werden kann.


    Somit freue ich mich für den Autor und den Verlag und mich auf weitere packende Spielpartien, aber zeitgleich wird hier ein Markt für Deluxe-Optimier-Material zum Nachkaufen noch weiter denn je aufgestossen, den es eigentlich nicht brauchen sollte. Kommen demnächst auch die optimierten Regelwerke und Spielhilfen zum Nachkaufen? Was meint Ihr?

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

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  • Die Entscheidung für Magic Maze finde ich wirklich gelungen. Habe das Spiel erst seit Anfang des Monats auf dem Schirm und kann es mir gut als SdJ vorstellen (bzw. mich damit anfreunden).


    Edit: Kingdomino ist wirklich mit jedem spielbar und sehr familienfreundlich. Das trifft die Zielgruppe SdJ perfekt. Es ist insgesamt aber nichts besonderes, weshalb Magic Maze trotz speziellerem Thema den Pöppel aus meiner Sicht mehr verdient hat.



    Die Entscheidung für Terraforming Mars hätte ich nicht erwartet. Wünschenswert wäre m. M. n., dass Räuber der Nordsee oder TM gekürt wird. Ich hoffe, dass Sie sich nicht für Exit entscheiden. Ist für mich kein wirkliches Kennerspiel. Ich persönlich finde Knobelspiele zwar ganz nett, denke aber nicht, dass sie als Repräsentant für das KdJ stehen sollten. Da gibt es doch schönere Spiele dieses Jahr.

    2 Mal editiert, zuletzt von Ben Ken ()

  • Exit als Spielkonzept auszuzeichnen, bei dem man das Spiel nach einer Partie in die Altpapiertonne geben kann und soll, weil man Spielmaterial zerstört, ist schon bezeichnend. -sic-


    WICHTIG:
    Ihr könnt das Material beschriften, falten oder zerreißen ...
    Alles ist erlaubt und manches sogar notwendig. Ihr könnt das Spiel nur
    ein einziges Mal spielen – danach kennt ihr alle Rätsel und benötigt das
    Spielmaterial nicht mehr! Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch eine
    Schere benutzen, um Material zu zerschneiden, statt zu zerreißen.


    Quelle: Spielregeln von Exit - Das geheime Labor
    exit-das-spiel-das-geheime-labor

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • @ravn
    Siehst du, so unterschiedlich können persönliche Meinungen sein: ich halte die Spielregel für besonders gelungen. Terraforming Mars ist eines jener Spiele, bei welchem mir der Zugang besonders leicht gefallen ist. Und die Problematik mit den Würfeln auf dem Spielertableau ist mir in meinem Umfeld gänzlich unbekannt, die ist einfach kein Thema.
    Eher dieses: in meinen Runden ist das Spiel wohlwollend, aber keineswegs begeistert aufgenommen worden.

  • Exit fänd ich etwas seltsam als SdJ, nicht weil das Spiel nicht so doll wäre, sondern weil es einfach ein besseres Escape von Noris gibt.

    Mein Reden. Der Decoder und die deutlich anspruchsvolleren Rätsel sind einfach besser als dieses ständige Kartenstapeldurchgegucke.




    Anders gefragt: Warum möchtest du ein Rätsel zweimal lösen?
    Es gibt wirklich genug Details, die gegen Exit sprechen, auch wenn es jetzt wirklich keine schlechten Escpae-Spiele sind, aber das hier ist aus meiner Sicht keins.

  • Findet mal bitte spotan die Stelle, an der beschrieben ist, dass man Wälder nur an eigene Gebiete anlegen darf.

    Seite 5 der Anleitung gibt eine schöne Übersicht über alle im Spiel befindlichen Plättchen inkl. der dazugehörigen Regeln. Auch auf der Übersichtskarte steht das drauf. Wie übersichtlich soll man es denn noch machen ohne kritisiert zu werden?! Ich finde die Anleitung sehr gelungen, aber vermutlich ist das zum Teil auch subjektiv. Ein Ausschlusskriterium für die Nominierung kann sie für meine Begriffe ebenso wenig sein, wie das "Problem" der verrutschenden Würfelchen.

    „Ich lebe nach der Devise lieber fünf Mal nachgefragt als einmal nachgedacht.“ Marc-Uwe K.

  • Hi,


    Naja es geht manchen um das Prinzip "ich kaufe was um es wegzuschmeissen" - ich halte das eher für eine Doppel-Moral, denn schliesslich blasen wir bei jedem
    Kinobesuch bei allem möglichen was wir tun "sinnlos" Zeugs in die Umwelt und generieren Zivilisationsabfälle. Hekoliterweise Benzin verbrennen zum Spass? - Super sache (ausserdem entsteht ja kein Müll) - Ein Spiel aus Pappe/Papier zum einmal-Spielen kaufen. -> Konsumirrsinn.
    Grundsätzlich ist es richtig sich über den Müll den man generiert Gedanken zu machen, keine Frage. Aber das ist schon sehr überzogen an einem Spiel das von der Papiermenge einem dickeren Werbeprospekt entspricht den Moralapostel zu spielen.


    Atti

  • Anders gefragt: Warum möchtest du ein Rätsel zweimal lösen?Es gibt wirklich genug Details, die gegen Exit sprechen, auch wenn es jetzt wirklich keine schlechten Escpae-Spiele sind, aber das hier ist aus meiner Sicht keins.

    Es geht mir nicht darum, dass ich ein Spiel nur einmal spielen kann. Ist bei TIME Stories ja auch gegeben und bei den ganzen Rollenspiel-Abenteuern. Habe ich absolut kein Problem mit. Nur dieses Kaufen-und-Wegwerfen missfällt mir. Das ist schlicht Verschwendung von Ressourcen, die bei einem überlegteren Spielkonzept nicht hätte sein müssen. Nur wenn die Jury das Exit-Konzept auszeichnet, dann zeichnen die damit ebenso eine Ex-und-Hopp-Denke aus, die ich persönlich nicht unterstützen möchte. Deshalb meine Kritik.


    Ich persönlich hätte da lieber ein Escape Room Spiel ausgezeichnet, das eben kein Wegwerfspiel ist, sondern diese Herausforderung ohne Einbussen aufs Spielgefühl auch anders umsetzen kann. Klar kann man sagen, mir doch egal, weil das bisschen Müll ist im Vergleich doch nix. Auf diese Art und Weise kann man aber alles rechtfertigen. Ich finde die Exit-Wegwerfspiele genauso unsinnig wie überteuerten Kaffee in Einwegbecher zu kaufen. Meine Meinung, jeder kann da seine eigene haben.

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

    Einmal editiert, zuletzt von ravn ()

  • Seite 5 der Anleitung gibt eine schöne Übersicht über alle im Spiel befindlichen Plättchen inkl. der dazugehörigen Regeln. Auch auf der Übersichtskarte steht das drauf. Wie übersichtlich soll man es denn noch machen ohne kritisiert zu werden?! Ich finde die Anleitung sehr gelungen, aber vermutlich ist das zum Teil auch subjektiv. Ein Ausschlusskriterium für die Nominierung kann sie für meine Begriffe ebenso wenig sein, wie das "Problem" der verrutschenden Würfelchen.

    Ich kann da nur aus meiner erlebten Perspektive argumentieren. Ich persönlich hatte Probleme mit dem Regelwerk (die Übersichtskarten schaue ich mir nochmal an, gibt es da mehrere Druckversionen oder bin ich so blind?) und in mehreren Spielrunden habe ich miterlebt, wie die Anlegeregel übersehen wurde. Deshalb bin ich bisher davon ausgegangen, dass das ein allgemeines Problem ist. War da sozusagen in meiner Terraforming Mars Blase. Wenn andere Runden ebenso kein Problem mit den verrutschenden Würfeln hatten, dann kann ich in meinem Umfeld eventuell auch die Ausnahme erlebt haben. Deshalb ist das alles auch nur eine subjektive Meinung und Erfahrung als Diskussionsanstoss und keine allgemeingültige Wahrheit, wie Du ja ebenso angemerkt hast.

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

    Einmal editiert, zuletzt von ravn ()

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  • Aber ... viel wichtiger ist eigentlich nur eines: Ab wann kann man endlich Magic Maze von Pegasus kaufen? Sollte doch im Mai lieferbar sein ...


    :shutup:

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Die ersten Exemplare sollten im Laufe dieser Woche lieferbar sein, spätestens nächste Woche. Allerdings dürfte die aktuelle Auflage durch die Nominierung in äußerst naher Zukunft wieder ausverkauft sein - wie vermutlich bei jedem nominierten Spiel.

    André Zottmann (geb. Bronswyk)
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

    Ich gebe hier generell immer meine eigene, ganz persönliche Meinung von mir.

    Einmal editiert, zuletzt von Thygra ()

  • Ich persönlich hätte da lieber ein Escape Room Spiel ausgezeichnet, das eben kein Wegwerfspiel ist, sondern diese Herausforderung ohne Einbussen aufs Spielgefühl auch anders umsetzen kann. Klar kann man sagen, mir doch egal, weil das bisschen Müll ist im Vergleich doch nix. Auf diese Art und Weise kann man aber alles rechtfertigen. Ich finde die Exit-Wegwerfspiele genauso unsinnig wie überteuerten Kaffee in Einwegbecher zu kaufen. Meine Meinung, jeder kann da seine eigene haben.

    So betrachtet richtig. Da ich eh ein anderes ausgezeichnet hätte, nämlich das eine, das als Basisspiel mit Erweiterungen funktioniert und wiederverwertbar ist, .... Wir sind ja einer Meinung.

  • So betrachtet richtig. Da ich eh ein anderes ausgezeichnet hätte, nämlich das eine, das als Basisspiel mit Erweiterungen funktioniert und wiederverwertbar ist, .... Wir sind ja einer Meinung.

    Da würde mich mal interessieren, wie viele Exit-Spiele ich kaufen und wegschmeißen kann, damit ich der Umwelt den gleichen Schaden zugefügt habe, wie ein Plastik-Decoder aus Escape-The Room... (Der früher oder später nämlich auch auf dem Müll landen wird.) Irgendwo wird da eine Grenze sein - aber wo? (Wobei man eigentlich berücksichtigen muss, dass ich zum Wiederverwnden von den Escape-the room spielen auch einen Teil des Materials neu ausdrucken muss.)

  • Es sind allein VIER Spiele/Abenteuer im Basisspiel enthalten. Und mit dem Decoder kannst du Erweiterungen spielen. Unabhängig von einer gesamtwirtschaftlichen Rechnung willst du jetzt aber nicht behaupten, dass ein solches Spiel weniger "werthaltiger" ist als ein Wegwerfspiel a la Exit?

    Einmal editiert, zuletzt von Reich der Spiele () aus folgendem Grund: Wort vergessen.

  • @PeterRustemeyer: Du kritisierst, dass Räuber der Nordsee vermutlich zu repetitiv wäre. An dem Spiel kann man so einiges kritisieren, aber das nicht. Dadurch, dass man mit schwarzen Arbeitern (Wikingern) anfängt und erst im Laufe der Zeit die grauen und dann weißen Arbeiter bekommt und dadurch, dass eben diese besseren Wikinger für die einträglicheren Plünderungen zwingend notwendig sind, hat das Spiel eigentlich eine recht schöne Spannungskurve. Man arbeitet sich beim Plündern immer weiter ins Landesinnere zu den stärker befestigten Sachen durch.

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  • In der Tat habe ich am 17ten März Magic Maze gespielt und es auch gleich darauf bestellt.

    Ach, du auch ;-) In vielen Runden, mit denen ich Magic Maze gespielt habe, musste ich danach ein weiteres Exemplar bestellen.


    #MagicMaze ist bei mir erst in einer Erwachsenen Runde gefloppt, ansonsten haben sogar meine Zombiespiel liebenden Jugendlichen an einem Spieletag lieber 4h Magic Maze gespielt als Winter der Toten, und wer meine Jugend kennt, weiß was das bedeutet.
    Würde dem Spiel die Auszeichnung gönnen, könnte mir aber vorstellen, dass gerade das Prinzip des Kooperierens ohne Kommunikation als SdJ schwierig ist. Meine 5er haben da sehr große Probleme...

    Exit fänd ich etwas seltsam als SdJ, nicht weil das Spiel nicht so doll wäre, sondern weil es einfach ein besseres Escape von Noris gibt.

    Vollste Zustimmung :-)


    LG
    Martina

  • Hat jemand von Euch "Wettlauf nach El Dorado" fernab der vorgegebenen Einstiegsversion gespielt und mag erzählen, ob und wie vielschichtiger das Spiel dann wird?


    Meine Erstpartie mit der Einstiegsaufbau fand ich interessant. Allerdings war das Spielgefühl auch etwas seicht - zügig gespielt und allzu schnell auch wieder vorbei. Hätte gerne noch etwas länger gespielt, damit sich der Deckbau noch mehr auswirkt. Auf der anderen Seite schön elegant und ausreichend interaktiv durch die gegenseitige Behinderung, um den bevorzugten Laufweg. In Summe hat es mir gefallen, nur bin ich wegen des Wiederspielreizes ein wenig skeptisch, weil es eben bewusst nicht komplex sein will für die Zielgruppe.

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Würde mich auch interessieren worauf der schwarze Aufkleber kommen darf falls #Exit den Preis bekommen sollte.
    Auf die 3 ersten Spiele? Oder auf alle Spiele der Reihe (3 neuen + werweisswievielenochdakommenwerden)

    Die Antwort darauf gibt Tom Felber im Kommentar zum Spielejahrgang 2017:


    Es ist für die Jury nicht möglich, eine gesamte Spiele-Reihe zu empfehlen oder zu nominieren, in der auch in Zukunft weitere Titel erscheinen werden, da die Jury die Qualität der zukünftigen Titel ja noch nicht beurteilen kann. Deshalb kann sich die Jury in ihrer Empfehlung nur auf einzelne, schon erhältliche Titel beschränken. Alle drei zum Zeitpunkt unserer Beurteilung vorliegenden Titel der Reihe „Exit – das Spiel“ sind hervorragende Rätselspiele und haben die Jury auch einzeln überzeugt. Deshalb wollten wir nicht einfach nur einen Titel stellvertretend herausgreifen. Die Jury hat gleich die ersten drei Titel und ausschließlich die ersten drei Titel der Kosmos-Reihe „Exit – Das Spiel“ als Spielkonzept zum „Kennerspiel des Jahres“ nominiert.