03.07.-09.07.2017

  • Neue Woche im neuen Monat...


    Wir haben gespielt:


    #5MinuteDungeon
    Spaßig - allerdings zu viert doch ziemlich locker gewonnen. Die heilige Bombe oder wie die heisst, die am Ende den Endboss killt ist einfach bärenstark. Sonst konnte jeder irgendwas mit drei Karten entfernen. Easy...


    #Biblios
    Beinahe genauso gut wie #ForSales. Allerdings gefällt mir die Endabrechnung nicht so gut bei Biblios. Ist doch sehr digital. Aber der Mechanismus bis dahin ist super.


    #Trickerion
    Zu zweit. Eigentlich ein super Spiel - aber für uns dann doch zu viel Eurogame. Haben lange diskutiert, ob wir es abgeben. Ergebnis der Diskussion ist im Marktplatz zu finden.


    #ImJahrDesDrachen
    Sehr viel besser als die erste Runde. Trotzdem mit zwei Punkten Abstand (87 Punkte) nur Zweiter geworden. Wir haben zu dritt gespielt. Igendwie mag ich das Spiel. Das nächste Mal probieren wir die Erweiterung Chinesische Mauer aus.


    #LaCosaNostra
    Nettes Kartenspiel. Lebt klar vom Thema und dem Trash Talk am Tisch. Hat Allen Spaß gemacht. Gerne wieder.


    #StarWarsDestiny
    Dark Vader alt und Dark Vader jung haben gegen vier Gegner verloren. Dabei lief es ganz gut. Im Schnitt 5-7 Schaden pro Runde verteilt. Aber vier Gegner waren dann doch zu viele. Weiterhin Hammer Spiel.


    Was könnt ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • #MagicMaze
    Lustig, neues Spielprinzip, der übergroße Pöppel ist Gott sei Dank sehr stabil ;). Glaube aber das sich das Spiel schnell abspielen wird.


    #DeadMan'sDraw
    kurzweiliges Absackerspiel das ich bisweilen noch nicht kannte. Für Zwischendurck gerne wieder.


    #ZeitalterdesKrieges
    Erstes und wohl auch letztes mal gespielt. Erinnert an Würfelpoker. Man würfelt auf eine gemeinsame Auslage an Tempelkarten. Auf jeder Tempelkarte sind mehrere Reihen Würfelsymbole abgebildet. Nach dem ersten Würfelwurf ist die einzige Entscheidung in dieser Runde auf welche Tempelkarte ich gehe. Schaffe ich alle Reihen Symbole dieses Tempels zu erwürfeln darf ich ihn nehmen. Habe ich alle Tempeln einer Farbe habe ich sie fix. Ansonsten kann der Gegner in seiner Runde sich entscheiden statt auf einen Tempel der gemeinsamen Auslage auf einen meiner noch nicht kompletten Tempel zu würfeln allerding muss er eine zusätzliche Reihe mit einem Würfelsymbol schaffen.
    Das Material mit Karten und gravierten Spezialwürfeln ist sehr schön. Der Kniff mit der Häufigkeit der Symbole an den 6 seitigen Würfel ist nett (3Schwerter, 2 Schwerter, 1 Schwert, Reiter, Bogen, Tempel). Das Spiel krankt aber das ich pro Runde nur eine Entscheidung habe alles andere ist dem Zufall überlassen.


    #Orleans mit Erweiterung Handel und Intrige zu dritt
    immer wieder schön, Dauerbrenner bei uns. Versuchte möglichst viele Aufträge zu erledigen was aber nicht ganz so gut klappte und nur für den 2 Platz reichte.


    #Dominion
    haben wir erst seit ein paar Monaten mit 3 Erweiterungen, macht viel Spass und ist sehr abwechslungsreich.

    Top 10:
    1. Mage Wars / 2. Wendake / 3. Great Western Trail / 4. Maria / 5. Kemet / 6. Orleans / 7. Marco Polo / 8. Blood Rage / 9. Clans of Caledonia / 10. Cosmic Encounter

  • #ManhattanProject
    In Vollbesetzung zu fünft. Auf der Spiel´16 zu einem Schnäppchenpreis erstanden, kam´s jetzt endlich auf den Tisch.
    Sehr schönes "Bau-Dir-Deine-Maschine"-Spiel mit einem irgendwie coolen Thema, was uns sehr viel Spaß gemacht hat.
    Wer es schafft, aus den Möglichkeiten des Spielplans und der ausliegenden Gebäude eine gut geschmierte Ressourcen-Maschine zu bauen, hat damit auch schon gewonnen - es sein denn, die Mitspieler verbünden sich und streuen ein wenig Salz ins Getriebe - was aber faktisch nur passiert, wenn die selbst durch die Gebäude eine schon laufende Engine haben um auf den Spielplanzug ressourcenmäßig zu verzichten.
    Trotzdem gefällt es mir eigentlich ganz gut, denn die fehlende Siegpunktleiste unterstützt diesen Wettlaufcharakter, da jeder anhand der Gebäude und Ressourcen schon abschätzt, wann derjenige den letzten und finalen Zug macht.
    Bei uns war´s dann tatsächlich so, dass mit einem finalen Zug ein Mitspieler durch zwei Bomben die 45 Punkte geschafft und das Spiel dann beendet hatte. Alle anderen waren jedoch auch kurz davor.
    Alles in allem ein schönes Spiel, was jedoch (WP-üblich) leider wenig Interaktion bietet (außer dem Wegschnappen von WP-Punkten und ausliegenden Gebäuden, was mich irgendwie an den Kartenmechanismus von #ThroughTheAges erinnert hat.
    Zu fünft war die Downtime allerdings elendiglich hoch, weshalb das wohl in der Vollbesetzung nicht mehr auf den Tisch kommt.


    #LesPoilus
    Danach noch eine Runde dieses tollen Koop-Spiels mit einem ernsteren Thema. Wir sind zwar kläglich gescheitert, aber es hat trotzdem allen sehr viel Spaß gemacht. Für die erste Partie war´s auch nicht ein komplettes Desaster. Bei diesem Spiel braucht es jedoch ein bisschen Erfahrung - und vielleicht auch etwas Glück bei manchen Runden, was das Kartenziehen anbelangt - um einen Sieg zu erlangen und den Krieg unbeschadet zu überstehen.
    Lange Zeit habe ich wegen dem ernsteren Thema einen Bogen um das Spiel gemacht - leider auch auf der Spiel´16. Das habe ich allerdings kurz danach bereut, als ich eine Runde mitspielen durfte.


    #WerwolfVollmondnacht
    Als seichten Absacker dann noch eine kurze Runde Werwolf - in der Vollmondnacht-Variante. Man muss es als das nehmen, was es ist: Ein kurzes, chaotisches aber lustiges Deduktions(?)-Spiel.
    Durch die verrückten Rollen ist man kaum noch in der Lage, vernünftig zu deduzieren (falls man nicht schon vorher alles gehört hat - wie weiter unten angemerkt).
    Aber was soll´s ?! In der Kürze der Runde liegt die Würze, denn bei knackigen 5 Minuten Diskussion zieht es sich nicht so wie beispielsweise bei #DerWiderstand .
    Bei uns hatte man´s trotzdem leichter, da man bei 5 Mitspielern am Tisch schon die Bewegungen hört, die die einzelnen Rollen verursachen (bspw. die Unruhestifterin oder der Räuber etc.) - finde ich irgendwie schade, da alle tlw. schon wussten, wer welche Rolle hat (man kann´s gut lokaliseren und zuordnen) und macht es den "bösen" Charaktern eigentlich superschwer, überhaupt zu gewinnen.
    Ist das vielleicht sogar gewollt?

  • Bei uns gab es in den letzten Tagen mal wieder mehrere Partien #Descent in der 'Road to Legend', also mit App, -Variante.
    Nachdem wir vor einer ganzen Weile 'Kindred of Fire' durchgespielt hatten, haben wir begeistert festgestellt, dass quasi wie auf Bestellung, nach Beendigung von KoF die nächste Kampagne bereits erschienen war - die, die in Nerekhall spielt.
    Das hat aber bis jetzt gebraucht, bis wir uns tatsächlich wieder rangesetzt haben. Wir spielen zu zweit (meine Frau und ich), jeder mit zwei Charakteren.
    Bei mir sind Orkell als Plänkler und Astarra als Hexer am Start, bei meiner Frau Roganna als Schattenirgendwas und Ispher als Prophet.


    Besonders der Plänkler ist krass, mit Bewegung 7 und 'Eine Bresche schlagen' haut der ordentlich rein!
    Insgesamt ist uns diese Kampagne etwas zu textlastig. Gerade wenn man losspielen will, kommen doch sehr, sehr viele Dialoge, aber das eigentliche Spiel ist großartig wie immer. Das Spiel gewinnt einfach so unglaublich viel durch die App, das hätte ich vorher nie gedacht.

  • Was könnt ihr berichten?

    #GameofThronesHandoftheKing
    Schöner, kurzer Absacker mit tollen Comicillustrationen der Charaktere, bei dem man mit Varys durch ein 6x6 Raster hüpft und um Einfluss buhlt. Neben der zufälligen Auslage (führt möglicherweise eher zu einem starken Vorteil für den Startspieler), machen vor allem die "Companions" mit ihren teilweise recht starken Fähigkeiten jede Partie etwas anders. 7/10


    #GoldWest
    Sehr kurzes und minimalistisches Euro. Obwohl ich ja sehr gern Euros spiele und oft auch ein Thema finden und erleben kann, wenn andere schon meckern (JASE) - hier sucht man es vergebens. 13x Ressourcen einsacken (einfach so) und 13x ausgeben, um direkt oder am Ende Siegpunkte zu bekommen. Das fühlte sich wirklich seelenlos an und langweilig obendrein. Insgesamt ganz nett, mitspielen würde ich es jederzeit, zum Behalten reicht es jedoch nicht. 6/10


    #TerraformingMars
    Eine Solopartie mit Ecoline knapp verloren, obwohl es gefühlt sehr gut lief. Daneben eine tolle 3er Partie, die ich mit der Mining Guild gegen Credicor und Phoblog sehr deutlich gewonnen konnte. Für die Mitspieler war es aber auch erst die zweite Partie und gerade ein Mitspieler hat den m.E. typischen Fehler gemacht und zu viele Karten gekauft. Das fehlende Geld hemmt dann die Entwicklung. Auch gute Karten wegschmeißen können, gehört meines Erachtens unbedingt dazu, will man um den Sieg mitspielen. Vorausgesetzt, mindestens 1 Spieler macht auch entsprechend Druck. 10/10


    #BroomService
    Erstmalig mit den ganzen kleinen Erweiterungsmodulen gespielt. Die bringen doch ordentlich Pepp in das eher leichte Familienspiel. Ich denke, die werden wir zukünftig immer mit benutzen. Das Ende war denkbar knapp und entschied sich in der letzten Runde durch eine mehr als fragwürdige Aktion. Ich war bereits fertig und zwei Mitspieler noch im Rennen, einer mit 2 und einer mit 4 Karten. Der Spieler mit zwei Karten spielt eine Karte und der Dritte im Bunde entgegnet: "Das ist doch jetzt Quatsch, spiel lieber die andere Karte!" Darauf erklärt der Mitspieler: "Ok, danke! Dann spiel ich erst diese Karte" Der dritte Spieler entgegnet: "Dann kann ich ja jetzt gleich alle 4 Karten mutig spielen, deine andere Karte habe ich ja gesehen." Ich war ganz kurz baff und meinte nur: "Was war das denn gerade?!" :S Ohne das Wissen hätte er vermutlich nicht alle mutig gespielt und hätte nicht gewonnen. Allerdings steckte keine böse Absicht dahinter, eher eine Konzentrationsschwäche nach der TfM-Partie zuvor. Gleichwohl kann man sich Broom Service mit solchen unüberlegten Äußerungen natürlich auch sparen...


    #Red7
    Immer wieder gern gespielt als Absacker! (Mit advanced rules aber ohne optional rules) 7/10


    #JenseitsvonTheben
    Der Klassiker wurde schon länger nicht gespielt, weiß aber durchaus zu überzeugen. Glückslastig ist das Spiel, aber es fühlt sich auch thematisch an. Bei mir lief es mit den Ausgrabungen ziemlich gut (siehe Fotos), so dass auch der recht knappe Sieg heraussprang. Allerdings hat man nach einer Partie alles gesehen und bis zur nächsten Partie wird es dann vermutlich wieder dauern. Aber ab und zu sehr gern gespielt. 7/10


    #Battlelore2ndEdition
    Für mich komplett neu, hat das Spiel meinen Mitspieler und mich doch direkt ziemlich begeistert. Der Einstieg ist nicht ganz ohne mit den vielen kleinen Regeldetails, die auf zwei Hefte aufgeteilt sind sowie die Sonderfähigkeiten der Einheiten und manchmal etwas schwierigen Situationen im Zusammenspiel mit den Machtkarten. Aber nach der 2. Partie lief es dann doch schon erstaunlich flüssig. Zunächst das Spiel vor dem Spiel: Szenario- und Armeezusammenstellung sowie das Aufstellen der Armee. Macht Spaß, dauert aber seine Zeit, bis die eigentliche Schlacht dann beginnen kann. Das eigentliche Spiel danach ist durchaus vom Glück geprägt, da man einerseits entsprechend oft würfelt und das ab und zu natürlich auch entgegen aller Wahrscheinlichkeit, so dass jede taktische Planung über den Haufen geworfen wird. Flankiert wird das Ganze dann noch von teilweise sehr, sehr starken Machtkarten. Aber vom Spielgefühl her sehr atmosphärisch, spannend und emotional - Ameritrash halt. ;-) Sehr gern zeitnah wieder, bevor die Regelkenntnis bezüglich der Details wieder vergessen ist... 9/10

  • #Clank
    Mach mir ausgesprochen viel Spaß. Es ist ein Deckbuilding Spiel in Kombination mit Spielbrett.
    Im SPiel sind wir Helden und müssen aus einem Dungeon, der von einem Drachen bewacht wird, Artefakt(e) und andere Schätze stehlen.
    Am Ende gewinnt derjenige, der den Dngeon lebend verlassen konnte und noch genügend Schätze einsammeln konnte.
    Toller Deckbuilder. 9/10



    #Lyngk
    Ich hatte 4x das neue Spiel der Gipf Reihe gespielt. Es ist wirklich -Gipf-typisch- schnell erklärt und in 20-30 MInuten gespielt. Das Spiel reiht sich nahtlos in die bestehenden 6 Spiele der Gipf Reihe. Letztednlich muss man in seinem Zug einen Stein verschieben und auf einen anderen Stein der max. gleichen Höhe stellen. Die Zugweite ist hierbei bis zum nächsten Stein. Auf diese Art und Weise entstehen Türme. Am Anfang eines Zuges kann man sich noch auf eine eigene Farbe festlegen (im Spiel sind unterchiedl. farbige Spielsteine). Lege ich mich dann auf eine Farbe fest, dann kann nur ich meinen Stein oder den Turm mit meinem Stein, der oben afliegt, bewegen. Anders als bei neutralen Farben darf ich aber meine eigenen Spielsteine auf Türme beliebiger Höhe verschieben. Im Laufe des Spiels entstehen so beliebig viele Türme mit einer Höhe von max. 5 Steinen. Hat ein Turm diese Höhe erreicht (zum Turmbau dürfen nur unterschiedich farbige Steine verwendet werden), dann nehme ich diesen Turm vom Spielfeld. Am Ende ist derjenige der Gewinner, der die meisten 5`er Türme vor sich stehen hat...bei Gleichstand die 4`er usw...
    Tolles Spiel. Wie gesagt: Reicht sich nahtlos in die Gipfreihe. Für mich ein Spiel im oberen drittel der Gipfreihe. 8/10


    #Burano
    2x Burano: Das Spiel ist schon ein richtiger Hirnverzwirbeler, da man Aktionen mit Hilfe von farbigen Holzklötzen durchführen muss. Jeder Holzlwürfel hat hierbei eine andere Aktion, die man auf dem Spielbrett machen kann. Um einen Holzwürfel aber zu bekommen, muss man ihn zuvor in seine eigene Holzpyramide eingebaut haben und freigelegt worden sein. Erst ein freier Holzwürfel kann einsatzbereit gemacht werden, was wiederum eine eigene Aktion ist, die u.U. Geld kostet. Gerade dies gilt es zu beachten, denn nur "bereite" Würfel kann man als Aktionen auf dem Spielbrett verwenden.
    Bei dem Spiel gilt es, sich seinen Züge genau vorzuplanen, denn sonst läuft man in die Gefahr, in seinem Zug kein Geld und keine bereiten Würfel für seine Aktion zu haben. Das Spiel hat mir richtig gut gefallen. Materialtechnisch wie auch spieltechnisch top. Die Züge auf dem Hauptspielbrett sind sehr themabezogen: Männer gehen fischen, Frauen machen Leinen, Schnüre etc. Der Pyramidenbau und das einsetzen der Holzwürfel auf das Hauptspielbrett ist sehr abstrakt. Hat mich aber nicht gestört.
    Beide Spiele dauerten bei uns so um die 120 Minuten...hierbei ist aber noch Optimierungspotential, da beim Spiel viel durchdacht und im Voraus geplant werden muss und wir erst 2 SPiele bislang gespielt haben.
    Hat mir bislang sehr gut gefallen: 9/10


    #LondonDread
    Ein kooperatives Spiel, das im 19 Jahrhundert spielt. Man spielt ein Ermittlungsteam, das das Übel/Böse in London abwehren soll. Vielleicht ist das Spiel am ehesten mit Space Alert vergleichbar, denn auch hier hat man eine zeitl. limitierte Einsetzphase (um die 10 Minuten) und danach machen die Charaktere ihre zuvor geplanten Schritte der Reihe nach langsam durch. Hierbei gilt es einen Fall aufzudecken, Verbündetet zu finden und Bedrohungen zu beseitigen. Hat man dies erfolgreich geschafft, dann geht es gegen den Endgegner.
    Was mir besonders gut an dem Spiel gefallen hat, ist die thematische Umsetzung. Die sehr stimmungsvolle App, die Zeichnungen und der Handlungsstrang tragen hier dazu sehr stark bei. Ein tolles kooperatives Spiel.
    Im Spiel sind zwar nur 4 Abenteuer enthalten. Diese kann man aber immer wieder durchspielen, da die Bedrohungen in London variieren können. Dennoch wäre es toll, wenn zu Essen einige neue Abenteuer auf den Markt kämen.
    Bislang: 9/10


    #ClubDerVerschwender
    Der spielerische Nachfolger von "Der letzte Wille".
    Sehr verkopftes Spiel um Stimmmehrheiten und bewegen von Spielsteinen, um gewissen Maluseffekte bei bestimmten Reihen zu verhindern.
    Es spielt sich verkopfter als "Der letzte Wille" und aus diesem Grund habe ich noch kein finales Urteil. Es hat mir gefallen, aber da müssen noch mehere Spiele folgen, um mir ein Bild bzw. Urteil vom Spiel machen zu können. Die erste Partie empfand ich als gut, aber rel. "anstrengend". Mal schauen, was weitere Partien bringen. Generell hat es mir aber gefallen.

  • Ich finde gerade nicht, dass sich #LYNGK nahtlos in die GIPF-Reihe integriert. Zum Erklären der anderen Spiele brauche ich deutlich weniger Zeit. LYNGK geht ein bisschen der Charme ab, dass aus einem minimalen Satz von Regeln ein hochgradig spannendes Spiel konstruiert wurde. Bei LYNGK sind die Regeln nicht mehr minimal, sondern ziemlich durchschnittlich im Bereich der abstrakten Spiele, u.a. durch die irgendwie nachgeschoben wirkende namensgebende "Zugumleitungsregel". Nichts desto trotz ein schönes Spiel.


    Näheres hier: MetalPirates Strategiespielliste 2017 | BoardGameGeek

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  • Ich finde gerade nicht, dass sich #LYNGK nahtlos in die GIPF-Reihe integriert. Zum Erklären der anderen Spiele brauche ich deutlich weniger Zeit.

    hmmm.......sehe ich nicht so: Die Regeln von Lyngk kann man mE in 5min erklären. Die deutschen Regeln sind gerade einmal (ohne Einleitung) 3,5 Seiten lang mit vielen Beispielen.....ein vergleichbarer Regelumfang findet sich bei anderen Spielen der Gipf Reihe.
    Zum "Zugumleitungsmechsnimus": Gerade den finde ich eigentlich sehr gelungen und macht das Spiel etwas "raffinierter". Spielerisch kann man gut blocken und taktieren.
    ..aber alles ist ja bekanntlich Geschmackssache ;)

  • Zum "Zugumleitungsmechsnimus": Gerade den finde ich eigentlich sehr gelungen und macht das Spiel etwas "raffinierter".

    Ja, raffiniert ist der auf jeden Fall. Aber er wirkt -- genauso wie auch die Variante mit den 6er-Stapeln, bei denen die Joker-Farbe extra zählt -- für mich irgendwie "aufgesetzt". Die anderen GIPF-Spiele empfinde ich irgendwie als harmonischer und eleganter. Beim Erklären ist das ein "ach, übrigens, das war's dann zwar soweit für die Grundregeln, aber dann gibt's da noch so eine Sonderregel..." Genau das haben andere GIPF-Spiel so nicht nötig, die sind in sich stimmiger. Schwer zu beschreiben...

  • Gestern und vorgestern jeweils eine Runde #WarhammerConquest in der Mittagspause gespielt. Einmal Anrakyrs Nekrons gegen Uriens Dark Eldar und dann Whorrs Imperiale gegen den Dark Angel-Typen.
    Beide Spiele waren ziemlich blutig, im zweiten Spiel war das Spiel bereits nach dem dritten Planeten entschieden (alle drei grün, und auf denen kämpft Whorr ja besonders gerne). Generell habe ich wohl beide Spiele gewonnen, weil ich jedes Mal den Kommandokrieg für mich entschieden habe.
    Nach wie vor bin ich ziemlich begeistert von dem Spiel, wünschte mir, die Mittagspause hätte ein paar Stunden mehr und nach jedem Spiel hatten mein Gegner und ich sofort Bock, uns hinzusetzen und die Decks zu modifizieren. Und dann im besten Fall gleich noch mal zu spielen.


    Nach wie vor ein großartiges LCG ...

  • Drei Tage gespielt und nur von den menschlichen Grundbedürfnissen unterbrochen.
    Wir waren fast immer zu viert:
    #EinFestfürOdin Weiterhin von den Strategiekrachern dieser Größenordnung das meistgespielte Spiel und rutscht mittlerweile in 1,5 Stunden durch.
    #GreatWesternTrail Rutscht in der Beliebtheitsliste immer weiter nach oben.
    #Mombasa Auch ein Superspiel. Was mich etwas störte war, dass, wenn zwei Spieler eine Farbe puschen ist es nur schwer gegenan zu spielen.
    #!NoSiesta Hat sehr gut gefallen. Nehme ich mit in die Toscana. Danke Ode, dass ich dich anrufen durfte.
    #KanaGawa Ich dachte nicht, dass es meine Art Spiel wäre. Doch jetäuscht. Juutes Teil.
    #Guildhall Endlich mal wieder auf dem Tisch. Mochte ich schon immer gerne. Leider etwas zu lang. Als ich 19 Punkte hatte, spielten verständlicherweise alle gegen mich. Das zog das Spiel doch etwas zu sehr in die Länge.


    Zu dritt:
    #RailroadRevolution Mag ich auch sehr gerne. Ich empfinde aber auch, dass einige Strategien besser sind als andere. Gibt es etwas besseres, als schnell die 5 Städte Leiste zu puschen und die 5er Städte anzuschließen?
    #AufbruchzumrotenPlaneten Das mit Abstand schlechteste Spiel der drei Tage. Es funkte bei keinem so richtig. Ich mag Spiele bei denen man mit Carakterkarten spielt. Die Charaktere sind zwar unterschiedlich - trotzdem geht allen aber zunächst eine Beladungsaktion vorweg. Zudem ist es oft entscheidend, wo man sitzt. Haben mehrere die Möglichkeit ihre Astronauten zu verschieben, ist trotzdem der letzte am Besten dran. Zu fünft einfach nicht planbar. Es will mir mehr gefallen - klappt leider nicht.
    #DejaVu Super Nettes lustiges Spiel. Gerade für unsere Gruppe, wo jederfür sich schon im Memory jedes Spiel verlor.


    Vi ses

    8oKinners, das waren noch Zeiten, als Republic of rome bei mir ein Absacker war 8))

  • Es ist doch viel wichtiger, welche Karte man spielt? Kam das bei Euch so oft vor, dass es dieselbe war

    Nein. Aber vor einer Wertung wurde schonmal die Astronautenverschiebung öfter gespielt.
    Aber alle Charaktere sind in ihrer ersten Aktion (Astronauten ins Raumschiff...) zu gleich. Man musste immer nachlesen. Das ist nicht grundsätlzich schlimm und muss auch so sein in diesem Spiel. Aber Charaktere wie z.B. in Puerto Rico sind da klarer.
    Wie geschrieben, ich mag eigentlich solche Spiele. Aber in zwei unterschiedlichen Runden kam es nur durchschnittlich weg. Ich bräuchte es nicht mehr auf den Tisch bringen. Es konnte bei uns keinen Reiz entfalten.

    8oKinners, das waren noch Zeiten, als Republic of rome bei mir ein Absacker war 8))

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  • Zun Viert gespielt. Ein Nichtspielerpäarchen, das vor 30 Jahren mal Halma gespielt hat. Zuerst #Wettlauf nach El Dorado, dann #Bärenpark. Jeweils eine Partie weil auch noch viel gequatscht wurde auf der Terrasse.
    Hat ihnen gut gefallen. El Dorado gefiel noch etwas besser. Die Mitspielerin hatte recht lange Probleme alles zu verstehen (das unten ist doch der Münzwert für den ich einkaufen kann, oder?).


    Insgesamt ganz nett. Aber ein Abend ohne "richtiges" Spiel scheint mir dann doch etwas mau zu sein.


    Ich spiele derzeit häufit #Nippon und #Tzolkin auf Board Game Arena. Meist 2 Personen Spiele. Nicht so schön wie am Tisch, dafür häufig sehr gute Gegner. Macht viel Spaß.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 12:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Tzolkin — 6 Orleans

    7 Bora Bora — 8 Trajan — 9 Great Western Trail — 10 Concordia — 11 Lorenzo der Prächtige — 12 Caylus

  • Menschen definieren sich nicht nur über Brettspiele, die sie spielen - es gibt auch nette Abende ohne Brettspiele :D

    Also mir ist erst mal wichtig welche Spiele Menschen spielen und ob sie diese "richtigen" Spiele dann gut spielen. Die Unterhaltungen nebenher müssen halt sein, halten aber nur vom Spielen auf.


    So sollte ein Abend beginnen: "Wie gehts dir? Wie gehts den Kindern? Alles gut? Na dann können wir ja endlich spielen."

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 12:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Tzolkin — 6 Orleans

    7 Bora Bora — 8 Trajan — 9 Great Western Trail — 10 Concordia — 11 Lorenzo der Prächtige — 12 Caylus

  • Also mir ist erst mal wichtig welche Spiele Menschen spielen und ob sie diese "richtigen" Spiele dann gut spielen. Die Unterhaltungen nebenher müssen halt sein, halten aber nur vom Spielen auf.


    So sollte ein Abend beginnen: "Wie gehts dir? Wie gehts den Kindern? Alles gut? Na dann können wir ja endlich spielen."

    Ich hoffe, Du hast den Smiley nur vergessen...

  • Gestern im Spieletreff noch gespielt:


    #Clank
    Das Spiel gefällt mir weiterhin ziemlich gut. Es ist ein lockeres Deckbuilkding-Dungeoncrawler-Spiel und für mich, wegen der Atmosphäre und der Spannung im Spiel, ein extrem gutes Deckbuilding Spiel mit einfachen Regeln. Leider hatte ich gestern eher weniger Glück und so musste ich mit meinem Artefakt von den Dorfbewohnern kurz vorm Ausgang gerettet werden, da mich kurz vor Ende der Drachen ausgeschädelt hatte. War spannnend und hat mir wirklich wieder sehr viel Spaß gemacht. Das nächste Mal bin ich auf die Erweiterung gespannt, bei der man unter Wasser tauchen muss...Ich denke, dass es nicht jedem am Tisch gefallen hat, aber Spiele sind ja bekanntlich Geschmackssache. Zumindest einer der Spieler wollte es badlmöglichst wieder mitspielen...dann aber einmal mit Erweiterung ;)


    #AlienFrontiers
    Danach gab es noch eine Runde Alien Frontiers. Ich hatte das Spiel einmal wieder ausgepackt, weil endlich die Zusatzpacks der Spiele-Offensive demnächst geliefert werden. Nach ein paar Jahren ungespieltes Verweilen im SChrank hat mir die gestrige Partie wieder einmal gezeigt, was mir am Alien Frontiers gefällt und wieso ich Kingsburgh wieder verkauft hatte:
    - keine quietschbunte Orc-Comicgrafik, sondern stimmungsvolle ScieFi Grafik
    - kein überdimensioniertes und aufgeblähtes Spielbrett, sondern eine Planetenoberfläche, auf der ein Mehrheitenspielsystem stattfindet
    - starke Interaktion untereinander und dadurch natürlich viel aggressiver als das eher -in meinen Augen- monotone Dahinoptimieren der eigenen Auslage
    Das ist natürlich alles Geschmackssache, aber Alien Frontiers hat für mich alles das, was für mich ein gutes Spiel ausmacht: Spannung, Interaktion, knackige Spieldauer. Kommt bestimmt noch öfters auf den Tisch.
    ...aber auch hier: Ich denke, dass es nicht jedem am Tisch gefallen hat, aber wie bereits erwähnt: Spiele sind ja bekanntlich Geschmackssache....aber auch hier wurde ich schon "angehauen", ob demnächst eine Folgepartie inkl. der Erweiterung "Factions" folgt. Als dann...... wink.png

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  • Hi,


    Bei uns nur einige Partien "Kneipenquiz" auf der Terrasse.
    Ein sehr schönes, kooperatives Quiz-Spiel. Schönes Material, gemeinsames quizzen - macht Spass.
    Allerdings wie so oft wenn man als Österreicher deutsche Quizspiele spielt: viele Fragen sind für uns Schluchtenscheißer definitiv zu Deutschland-spezifisch und kaum zu beantworten ;)
    Aber trotzdem: sehr, sehr schönes Quiz-Spiel!


    #Kneipenquiz

  • #TimeStories


    Nachdem uns das Basisspiel von T.I.M.E Stories richtig gut gefallen hat (durchgespielt an zwei Abenden in Folge, 9/10 bei BGG), gab es danach die große Ernüchterung mit dem Fall "Hinter der Maske". War leider überhaupt nicht unser Geschmack. Den 2. Durchlauf haben wir hier erst nach über einem Monat gespielt, weil niemand darauf Lust hatte und das auch nur, "um eben den Fall zu beenden". Ergebnis: nach dem 2. Durchlauf verkauft ohne zu beenden. Ich war schon kurz davor, alles weitere zu verkaufen, aber wir haben an den letzten beiden Abenden nochmal einen anderen Fall probiert: Die Drachenprophezeiung. Ich bin froh, dass wir es gemacht haben! :) Hat uns sehr gut gefallen und ist für mich wieder auf dem Niveau der Nervenheilanstalt, sehr schön!


    #GameofThronesHandoftheKing


    Danach noch mal unser neuer Absacker: Game of Thrones - Hand of the King. Die Lernkurve geht steil nach oben, macht dadurch mehr Spaß, dauert aber auch etwas länger, weil man durchaus mal ins Grübeln geraten kann und diverse Züge im Voraus denken sollte (2er Spiel). Meine Versuche, meinen Mitspieler regelmäßig in Fallen laufen zu lassen, ging gut auf (ich habe alle Companions abgefasst und die 7 Banner im Verhältnis 6:1 für mich abgestaubt). Das Ganze haben wir noch ein wenig aufgewertet und die Varyskarte mit einer kleinen Funkofigur ersetzt. :D

  • Hallo zusammen,


    wir haben gespielt:


    1. #Caverna -- zu viert, einmal. Dabei hatten wir die Grundversion mit eingeschränkter Auswahl der Höhleneinrichtung. Das ist wirklich eine ziemliche Materialschlacht und nach einem Jahr muß man auch die Regeln wieder nachlesen. Insbesondere die Behandlung der Tiere umfaßt viele Regeln (Esel auch in Bergwerk, Schafe mit Hund oder auf einer umzäunten Weide, Hund überall, Wildschwein auch im Wald aber nur mit Stall...). Ich habe es schließlich mit kümmerlichen 65 Punkten gewonnen. Mein Mann hatte viele Kampfzwerge, hat sich aber ansonsten verzettelt und die beiden anderen hatten Mühe, ihre Felder zu belegen und wollten einfach keine punkteträchtigen Ausbauten für Höhlen kaufen. Ich habe Steine und Erze gesammelt und die entsprechenden Ausbauten gekauft und jegliche Minuspunkte vermieden. Das hat diesmal gereicht. Es ist ein knallhartes Optimierungsspiel, wobei die anderen nur marginal storen. Ich würde es gerne öfter spielen, auch wenn es ziemlich viel Auf- und Abbauarbeit bedeutet.


    2. #Automobiles -- zu viert, einmal. Wir hatten eine neue Rennstrecke auf zwei ausgedruckten Seiten, die irgendwie mit Beschwerern zusammengehalten wurden. Dazu gab es neue grüne,blaue,rote,gelbe und lila Karten mit neuen Eigenschaften. Besonders interessant waren Verdoppler (blaue Karte) und die Benutzung der weißen Klötzchen als jede Farbe von weiß bis schwarz,, wenn man viel Schmutz in Kauf nehmen wollte (rote Karte). Dazu durfte sich jeder einen Fahrere ausssuchen, der auch eine Vergünstigung gab (z.B. einen Klötzchen aus dem Discard in den aktiven Teil zurückholen), Mein Mann hat als erstes alle weißen Klötzchen aufgekauft und dazu einige rote Klötzchen. Wir haben vier Runden gespielt. Mit den neuen Möglichkeiten war es keine Seltenheit mit einem Zug eine ganze Runde weiterzukommen. Nur mir wollte das nicht gelingen. Bei Autorennen bin ich immer das Schlußlicht.


    3. #FirstClass -- zu viert, einmal- Diesmal haben wir als Zusatzkarten B,E. Das bedeutet, wir haben mit Weichen und Mechanikern gespielt. Gegen jemand, der #FirstClass gerade für Yuccata programmiert hat, hatten wir etwas Mühe. Sie hat auch mit ca. 20 Punkten Vorsprung gewonnen. Es hat trotzdem Spaß gemacht. Wir emfinden auch die Spielendekarten mit den Schaffnern nicht mehr als so stark wie in unseren ersten Spielen.


    Ciao
    Nora

  • Gestern kam zum ersten Mal der "ewige Kickstarter" #BurningSuns auf den Tisch. Ohne ein Top-Spiel zu sein, hat es mich dann doch positiv überrascht. Die Regeln sind recht einfach, das Spiel spielt sich flott. Hat alles , was so ein Weltraumspiel braucht - erkunden, entwickeln, kämpfen.


    Du zweit war es mir etwas zu gradlinig, weil man sich volll auf einen Mitspieler konzentrieren kann. Mit 3-5 Spielern wird es sicher abwechslungsreicher bzw. unsicherer. Dafür sorgen Agenten und Artefakte die man erwerben kann und die einem besondere Möglichkeiten/Ereignisse/Aktionen ermöglichen. Von den Mitspielern können Agenten/Artefakte nur bedingt eingeplant/abgewehrt werden können. Es geht hier also etwas hin und her.


    Zu zweit nach Erstspiel 7/10. Wird wohl etwas besser bei 3-5 Spielern.

  • #Karuba
    2x zu viert gespielt, außer mir alles Neulinge. Jeder mag dieses Legespiel und will es nochmal besser machen. Es wird mir aber immer mehr bewusst, dass ich da offenbar nicht die Art von "räumlichem" Verständnis habe, die man hier zum Gewinnen benötigt. Einer der Neulinge hat beide Spiele deutlich für sich entschieden. Jederzeit wieder als Absacker.
    #Mysterium
    Ich würde dieses stimmungsvolle und grafisch sehr interessante Spiel gerne wirklich mögen. Aber ich fürchte, es ist nur für den "Geist" spannend. Der hat auch dauernd was zu tun, während die anderen kurz mal deuten ehe es zur nächsten Stufe geht. Bezeichnend war auch das Fazit, dass jeder es nur mehr spielen wollte, wenn er der Geist sein darf...
    #BurgleBros
    Deutliche Zustimmung aller Spieler und viel Spaß und Spannung mit diesem Koop-Einbruchsspiel. Durch die vielen Ereigniskarten und die unterschiedlichen Charaktere ist auch auf Dauer für Motivation gesorgt. Das ist ein echtes, kleines Juwel, dieses Spiel!
    #KrazyWords
    Sehr lustiges Worte-Erfindungsspiel. Etwas zu viel auf Zweideutigkeiten ausgelegt, aber da kann man ja im Vorhinein den Riesenstapel "filtern". Jedenfalls enorm viel Spaß bei manchen Wortschöpfungen. "Reusenwuzl" für eine Österr. Mehlspeise wird mir in Erinnerung bleiben. Hier zeigen sich wie bei Karuba Spezialbegabungen bzw. Antitalente. Nur eben im Sprachbereich...

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  • #NochMal
    Nachdem ich schon vieles davon gehört hatte, habe ich mir auch ein Exemplar angeschafft :) ich habe noch nicht genug Spiele.
    Ich fand es überraschend anspruchsvoll für ein Würfelspiel, denn es will wohl bedacht sein, wie ich die Würfel wähle. es lohnt sich auch ein Blick auf die Zettel der anderen, um ggf. Würfel wegzunehmen, die dem anderen gerade die Vollendung einer Spalte oder Farbe ermöglichen. Macht übrigens auch Solo durchaus Spaß.


    #MysticVale:
    Mit den beiden Erweiterungen wird aus dem guten Spiel ein sehr gutes Spiel. Mit den Anführern kommt ein neues Element dazu. Am Anfang empfand ich den Anführer meines Gegners, der jedes Mal zwei Siegpunkte generierte sehr stark. Ich durfte mir jedes Mal kostenlos ein fruchtbares Land nehmen und konnte so zügig und preiswert mein Manna aufrüsten. Mein Gegner hatte allerdings seine Siegpunktmaschine schnell aufgerüstet und die Siegpunkte schmolzen dahin und zwar zu meinem Gegner. Durch die neuen Aufrüstungen gibt es nun allerdings die Möglichkeit sein Feld z. B. auf 8 Karten zu erweitern, wenn man auf dem Deck den dritten Baum liegen hat. So konnte ich in den letzten Runden reichlich Erweiterungen mit Siegpunkten abgreifen. Und die Siegpunkte auf den Karten brachten mir am Ende 17 Punkte mehr als meinem Gegner, so dass ich nur knapp 62:61 verlor. Das macht Laune auf mehr.


    Gruß vom
    Spielteufel

    :jester:


    Ich könnte aufhören zu shoppen, aber Aufgeben war noch nie mein Ding..

  • @Hallo Klaus_Knechtskern,


    ja, mit Maria und Rico. Wir treffen uns seit Jahren etwa einmal im Monat an einem Samstagabend und spielen alte und auch neue Spiele. Wir brauchen immer wieder Versuchskaninchen für unsere Neuerwerbungen, die dann meist weniger Spaß machen als das, was im Schrank steht. Zur Erholung gibt es dann ein altes Spiel, das alle mögen.


    Ciao
    Nora

  • Magic Maze : Am Wochende an zwei Tagen in vier unterschiedlichen Runden gespielt. Mehrmals zu fünft, dann zu acht und dann zu viert und zu sechst. Kam in allen Runden gut an. Ich persönlich finde es aber zu viert am besten. Eben weil sich dann keine Aktionsrolle überschneidet. Ansonsten kann es passieren, dass man zwei Spieler hat, die dieselbe Aktion machen können und sich einer davon dann zurücklehnen kann, wenn der andere Spieler zu dominant spielt. Zudem sind sich acht Hände mehr im Weg als nur vier Hände.


    Wir haben teils bis zum Szenario gespielt, in dem alle Sonderfähigkeiten vorhanden sind. Nach einer Einführungspartie mit Szenario 1 ist es auch kein Problem, direkt diverse Regeln aus höheren Szenarien direkt einzubauen. So empfehle ich, das Aktionswechseln beim Umdrehen der Sanduhr direkt zu spielen, weil sorgt für Abwechslung während der Partie, besonders eben in grösseren Runden, wenn man teils arg wenig zu tun bekommt.


    In Summe ein wirklich spannend-herausforderndes Spiel mit einzigartiger Spielatmosphäre. Manchmal sieht man echt den Ausgang nicht oder hat keine Ahnung, was die lieben Mitspieler von einem wollen mit dem "Mach jetzt mal"-Pöppel und ihrem Angestarre. Dann achtet wirklich niemand mehr auf die Sanduhr oder es wir in allerletzte Sekunde auf ein rettendes Sanduhrfeld gezogen, mit gemeinsamer Kraftanstrengung. Lustig, wenn man solche kurzzeitigen Stressepisoden mag und es als Spiel sieht und selbst darüber lachen kann. Sollte man eben nicht zu verbissen sehen, was bei uns aber kein Problem war.


    Als "Spiel des Jahres" wäre es eine mutige Auszeichnung, eben weil es so anders ist, aber eben auch zeigt, wie vielfältig moderne Gesellschaftsspiele sein können. Mit "Wettlauf nach El Dorado" würde die Jury hingegen einen solidere, wenn auch etwas langweilige (die Entscheidung, nicht das Spiel selbst!) Entscheidung treffen. Einziger Kritikpunkt: Die Schachtel ist mal wieder für den Inhalt zu gross und die grossformatige Highscore-Liste empfinde ich überflüssig. Ansonsten empfehlenswert, wer ungewöhnliche Spiele mag. Durch die vielen Szenarien, auch wenn die teils nur als einer Sonderegel bestehen (wie "nur anstarren, kein Aktionspöpppel mehr") ist die Langzeitmotivation gegeben.


    Russian Roulette World Championship : Ein Kickstarter-Spiel mitgespielt. Wir bluffen und pushen unser Glück um die Wette. Das alles in dem makaberen Thema eingepackt. Mir hat es gefallen, auch wenn es spielerisch eher seicht ist. Die Spielmechanik, dass man in jeder Roulette-Runde auch seine geladene Patrone aussortieren darf und dann aber Gefahr läuft, von den MItspielern als Falschspieler angeklagt zu werden, hat seinen besonderen Reiz. Die eigentliche Herausforderung scheint aber zu sein, seine Mitspieler an dem Sieg zu hindern, was nicht ganz so einfach ist, da man bis auf das Anzweifeln nur wenige (dann aber heftig konfrontative) Aktionskarten hat. Macht Spass, habe aber meine Zweifel, dass es ausbalanciert ist. Wäre mir aber egal, weil für Strategen eh nix. Könnte man mit den Schaumstoffwaffen aus Cash & Guns sowie den Patronen aus Bang nochmals haptisch aufwerten. Leider ist das Spiel aktuell nur schwierig zu bekommen.


    Sagrada : Noch ein Kickstarter-Spiel mitgespielt. Wir bauen Kirchenfenster aus Würfel und draften dabei diese Würfel, um unsere Bauvorgaben zu erfüllen und über offenliegende Punktekarten sowie unserem Geheimauftrag Siegpunkte am Ende zu bekommen. Sehr schöne, wenn auch bunte Ausstattung. Die Aufgabenkarten werden in die eigene Kirchenfenster-Ablage eingeschoben und die Plätze für die Würfel sind vertieft. Zudem hat es eine Würfelbox, die man zum draften herumgeben kann. Macht schon was her vom haptischen Spielerlebnis. Ansonsten puzzelt eben jeder für sich an seiner Auslage, schaut mal, was die Mitspieler einem so wegschnappen könnten an Würfel und hofft auf passend nachgezogene Würfel und Augenzahlen.


    Wenn man den ganzen thematischen Überbau weglassen würde, könnte das auch ein Knizia sein. Oder eben in bester Tradition der Qwixx & Co Spiele, nur eben mit weitaus mehr Spielmaterial. Durch die Ausstattung wirkt es aber nochmals besser. Einzig die Siegpunkteleiste ist übertrieben bunt, aber die sieht man eh erst ganz am Spielende. Unsere Dreierpartie hat mir wirklich gut gefallen. Mitspielen jederzeit gerne, selbst besitzen müssen eher unentschieden, weil es sich zwar gut spielt, dann aber doch zu nah an den ganzen anderen "jeder erfüllt auf seinem Spielplan ein abstrakt-logisches Puzzle" ist. Im Direktvergleich würde ich es aber wegen der besseren Austattung (was sich dann auch im Preis niederschlägt) aber einem Qwixx & Co vorziehen. Hallo Spielerbauch!


    "Flughörnchen-Kickstarter-Spiel" : Den Namen habe ich mir nicht gemerkt. Wir suchen uns eine bemalte Flughörnchen-Miniatur aus, die ein Blatt als Gleitschirm nutzt. Kleine Figuren kommen schneller voran, grössere Figuren langsamer. Allerdings muss man seinen Flugweiten-Würfelwurf durch zwei andere Würfel bestätigen. Wer das nicht schafft, der muss wieder zurückgehen. So fliegen wir dem Ziel entgegen, tauschen durch Aktionskarten und besondere Felder mal unsere Figuren und so. Ich hatte den Eindruck, dass ich so gut wie nichts steuern kann. Ich würfel und ziehe und würfel erneut und muss eventuell wieder zurückziehen. Wenn ich passenende Aktionskarten habe, dann spiele ich die oder eben nicht. Material ist lieblich bis niedlich, aber spielerisch eher auf Kinder-Familienspiel-Niveau. Bei Russian Roulette hat mich wenigstens die schwarzhumorige Umsetzung angesprochen, hier ist alles wie mit Zuckerguss überladen, aber mit kaum sichtbaren eigenen Entscheidungen. Nett zum kennenlernen, aber nix für mich.


    Wettlauf nach El Dorado : In Dreierpartie mit mittelkomplexer Laufstrecke gespielt. Die Partie hat erstmalig gezeigt, dass es sich durchaus lohnen kann, wirklich alle Startkarten abzuwerfen und nur mit besseren Versionen davon bis ins Ziel zu kommen. Ich hingegen habe etwas zu viel gekauft, zu wenig entschlackt und lag eine Runde zurück im Zieleinlauf. Weiterhin gut, aber wirklich gut eher mit den ganz komplexen Strecken. Erst dann kommt der Deckbau so richtig zu Zuge. Gerne wieder.


    Die Aufsteiger : Nach fast 10 Jahren wieder aufm Tisch gebracht. Aktuell ist eine Neuauflage angekündigt, von der ich mir neue Regelvarianten erhoffe. Gutes Bauspiel, allerdings ist ein Drehteller wirklich empfehlenswert, damit man alle taktischen Möglichkeiten im Blick hat. Allzu schnell können ansonsten die typischen Treppentürme entstehen, wo man entweder dabei ist und noch eine Siegchance hat oder eben alleine abgehängt woanders auftürmt. Schön vom Material, nur können mit den Originalregeln die Partien zu gleichförmig laufen, was mir auf Dauer dann spielerisch zu langweilig wird, weil sich die Folgezüge fast von selbst ergeben. Genau da hoffe ich, von der Neuauflage zu profitieren. Eventuell ist das Spiel in 10 Jahren gereift.


    Terraforming Mars : Eine Viererpartie, in der am Anfang bei mir alles zusammenlief und schlicht passte. Titan-Konzern und direkt Titanproduktion erhöht. Dazu nochmals Titanwert erhöht und Karten, mit dem ich direkt 5 Terraformingpunkte in der ersten Generation machen konnte. Im Mittelspiel habe ich allerdings ein wenig den Faden verloren und es verpasst, mehr auf dem Mars selbst zu bauen. Ohne Wälder und eigene Städte kommt man gegen Pflanzenspieler nicht weit. Zudem das Timing verpasst, zeitig mehr Meilensteine & Co zu sichern. Danach kamen noch blöde Ameisen, die meine Mikroben gefressen haben und am Ende mit 5 Punkten Abstand "nur" Zweiter geworden. Tolle Partie, keine Ahnung wie lange wir gespielt haben, es fühlte sich kurz an, weil eben beste Unterhaltung in passender Runde. Die Broken-Token-Spielablagen haben sich derweil bewährt, hätte ich mir eher kaufen sollen, weil sind jeden Cent wert in Sachen Spielkomfort und verkürzte Aufbauzeit.

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