[2017] TransAtlantic - Mac Gerdts (PD Verlag)

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  • @Reich der Spiele hat mit Mac Gerdts ein Interview geführt.
    Das Wichtigste: TransAtlantic wird in der quadratischen Standardschachtel erscheinen ;) Aus Macs Munde klingt es nach einer gesunden Mischung aus Strategie, Taktik und vor allem auch Interaktion mit hinreichend Wiederspielreiz. Mal abwarten, ob das die Stimmen aus Essen dann ebenso sehen.

    Einmal editiert, zuletzt von yzemaze ()

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  • Steht auf meiner Liste für Essen recht weit oben. Ich bin sehr gespannt (und hoffe, dass ich nicht enttäuscht werde).

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  • Das ist so ziemlich das einzige neu erscheinende Spiel, das ich sicher kaufen werde.


    Nach Navigador und Concordia hat Mac Gerdts bei mir einen Stein im Brett und bei der langen Entwicklungszeit bin ich auch überzeugt davon, dass das Spiel ordentlich getestet wurde. In der der heutigen Zeit ist das ja keine Selbstverständlichkeit mehr, gerade wenn man auf den Crowdfunding-Bereich schaut, wo manche Firmen alle 2-3 Monate ein neues Crowdfunding-Projekt starten. Ich will keine Namen nennen, aber dass bei solchen KS-Massenproduktions-Sachen die Entwicklungszeit für kaum mehr reicht als -- im Optimalfall -- hochglanzpolierte Grafik und professionell durchgeführte Kickstarter-Kampagne, sollte eigentlich niemanden überraschen. Solche Firmen machen genau das, was sie für den Crowdfunding-Vertriebsweg brauchen, aber die Spiele, die dabei herauskommen, sind in der Regel komplett verzichtbar. Umso positiver fällt es mir auf, wenn Autor und Verlag sagen: "Tut uns leid, für Essen 2016 (oder 2015) hat's nicht gereicht, das Spiel ist uns noch nicht gut genug, es wird Essen 2017". Lieber etwas richtig machen als wie so viele andere, auch namhafte Firmen, im Zeitdruck vor Essen unreife Sachen auf den Markt werfen, die nachher Schwachstellen offenbaren. Alleine dafür gebührt Mac Gerdts und dem PD-Verlag schon ein Lob.

  • Vor zwei Jahren hatte ich einmal den Prototyp gespielt. War vom Gefühl schon ähnlich zu Navegador, hatte aber auch das "Imperial"-Element, dass man (Minderheiten-)Beteiligungen in Unternehmen hält.

    Mich interessiert vor allen Dingen, ob es auch zu zweit etwas taugt. Wenn ja, ist es so gut wie gekauft.

    Falls diese Beteiligungen in Unternehmen-Element noch drin ist, würde ich es eher für 3+ Spieler als geeignet sehen. Naja, mal besser abwarten wie das fertige Produkt aussieht, als dass ich in meine trübe Kristallkugel blicke...

  • Mich interessiert vor allen Dingen, ob es auch zu zweit etwas taugt. Wenn ja, ist es so gut wie gekauft.

    Ob TransAtlantic zu zweit taugt, kann ich nicht sagen. Aber wenn ich mir alle anderen Spiele von Mac anschaue, bin ich durchaus guter Hoffnung, dass auch das neue Spiel wieder gut mit allen angegebenen Spielerzahlen skaliert.

  • Vor zwei Jahren hatte ich einmal den Prototyp gespielt. War vom Gefühl schon ähnlich zu Navegador, hatte aber auch das "Imperial"-Element, dass man (Minderheiten-)Beteiligungen in Unternehmen hält.

    Falls diese Beteiligungen in Unternehmen-Element noch drin ist, würde ich es eher für 3+ Spieler als geeignet sehen. Naja, mal besser abwarten wie das fertige Produkt aussieht, als dass ich in meine trübe Kristallkugel blicke...

    Laut dem sehr lesenswerten Interview oben sind die Aktienbeteiligungen wohl rausgeflogen.



    Mich reizt das Spiel auf jeden Fall auch sehr - die Frage ist für mich eigentlich fast nur noch, ob Navegador oder Transatlantic mein nächster MacGerdts werden, da werde ich mal die ersten Stimmen abwarten. :)

  • Mich reizt das Spiel auf jeden Fall auch sehr - die Frage ist für mich eigentlich fast nur noch, ob Navegador oder Transatlantic mein nächster MacGerdts werden, da werde ich mal die ersten Stimmen abwarten

    Navegador gehört mit zu meinen ALL-TIME-TOP 20 Lieblingsspielen. Du könntest es übrigens bei yucata spielen. Ich stelle mich gern für eine Testpartie zur Verfügung (heiße auch bei yucata velvre).

    Mb_adastra.JPG Mb_rftg.jpg


    Ein Bild sagt mehr als 298 Wörter... :floet:

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  • Laut dem sehr lesenswerten Interview oben sind die Aktienbeteiligungen wohl rausgeflogen.


    Mich reizt das Spiel auf jeden Fall auch sehr - die Frage ist für mich eigentlich fast nur noch, ob Navegador oder Transatlantic mein nächster MacGerdts werden, da werde ich mal die ersten Stimmen abwarten. :)

    So, habe mir jetzt auch mal das Interview zu Gemüte geführt. Ich finde das eigentlich ganz positiv, dass die Beteiligungen rausgeflogen sind. Die fand ich in Imperial immer viel zu starr (z.B die verschiedenen Stückelungen, wann man kaufen kann, dass es eigentlich kein Handel von Anteilen gibt etc.) und damit zu mechanisch. Ich behalte das Spiel auf jeden Fall im Auge.

  • Herrlich, wie sich alle auf das Spiel freuen. Und sobald das Cover veröffentlicht wird, wird das Spiel zerrissen. ;)

    Gehört zwar zum Trend derzeit, aber hätte ich nur auf das Cover geachtet würde vermutlich Concordia immer noch nicht zu Hause in meinem Schrank stehen. Das Cover von Transatlantic dagegen finde ich richtig, richtig gut (ohne irgendeine Wertung zum Spiel selbst natürlich).

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  • https://www.boardgamegeek.com/…transatlantic-spielregeln
    Die Regeln sind seit kurzem online.
    Schade, nach Studium der Regeln ist das Spiel erst mal wieder runter von meiner Kauf-Liste. Klingt nicht danach als ob es mir gefallen würde. Nur Karten kaufen um damit andere Karten zu aktivieren oder zu füttern, ohne Spielplan, ist wahrscheinlich nicht mein Ding. Dafür gefällt mir #Altiplano umso besser je häufiger ich die Regeln lese,


    #TransAtlantic

  • geht mir genauso... nur bei Altiplano muss ich irgendwie an der Grafik vorbei.... vielleicht lass ich meinen Sohn ein repaint machen... :) Also Material grundieren, und neu bemalen... hat sowas schonmal jemand gemacht ? hehe

  • ohne Spielplan, really? das sah bei den Prototypen aber auch noch anders aus ?(

    Status 12M12S 2021: 6M11S


    (Fantastische Reiche, Die Abenteuer des Robin Hood, Cantaloop, Majesty, Bunte Blätter, Gold, Auf die Nüsse, Under Falling Skies, Smart 10, Sprawlopolis, Cross Clues)


    2021: 11 | 2020: 24 | 2019: 15 | 2018: 8 | 2017: 6 | 2016: 6 | 2015: 12 | 2014: 12 | 2013: 15 | 2012: 20

  • Stimmt, die unterschiedlichen Prototypen hatten einen Spielplan. Ungewöhnlich, aber kein Grund für den Ausschluss von der Essen-Liste. Der Wechsel vom Rondel zu Karten war schließlich auch keine Verschlechterung.
    Da stört mich eher das Schachtelvormat, weil die Quadrate mehr Luft in den Regalfächern lassen.

  • Ich hab die Anleitung bisher nur überflogen. Aber trotzdem habe ich mal den Status von "Must have" auf "Interested" geändert in meiner Liste. Werde mir das jetzt erstmal in Ruhe auf der Messe anschauen und dann entscheiden.

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  • Spiele-Autoren können es aber auch keinem recht machen. Der eine wird verdammt weil er angeblich zu viel vom Gleichen auf den Markt wirft und der andere wird verdammt weil er etwas Neues ersinnt und dabei Rondell und Spielbrett aufgibt.


    Ich freue mich weiterhin auf Transatlantik.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________

    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it


    Meine Verkaufsliste

  • Hatten #TransAtlantic auf der Messe zu einem fairen Kurs eingepackt ohne Probepartie und Erklärung. In der Vergangenheit waren Anleitung und Spielspaß die Herr Gerdts uns kredenzt hat immer vorzüglichst. Nie hat eins seiner Spiele enttäuscht.


    Gestern wurde unsere erste zweier Probepartie jedoch zumindest gleich am Anfang von unsäglicher Stanzung und fehlerhaften Pöppels etwas getrübt. Die Pappteilchen waren eigentlich ohne häßliche Blessuren nicht aus den Bögen herauszubekommen - teilweise hat sich sogar der Druck gänzlich abgelöst. War schon mal ein Abturner, wenn ich bei einer meiner liebsten Beschäftigungen (auspöppeln) in Angstschweiß gerate. War das nur bei meinem Exemplar so, oder kann hier jemand dies vielleicht ebenso bestätigen?


    Na ja, Augen zu und durch, die 6-seitige Anleitung kurz besprochen und los ging das Rennen. Ein Wenig fühlt es sich tatsächlich danach an, da man eigentlich immer erster sein möchte. Mithilfe des aus Concordia bekannten Kartenmechanismus kaufen wir Schiffe vom Markt, setzen diese in den der Spielerzahl abhängigen Regionen ein, um sie dann losschippern lassen zu können was uns wiederum frisches Geld in die leergepumpten Reederkassen spült.


    Die Schiffchen bringen dann auch in Abhängigkeit des eigenen Tableaus die spielentscheidenden Punkte ein, allerdings hauptsächlich in Form einer Abwrackprämie (Soso, wer hats erfunden? Nicht die Zetsches, Piëchs & Co, sondern die Vulkans und Harland & Wolffs vor über 100 Jahren ;-) ). So kommt denn auch ein gewisses Investitionswettrüsten in Gang, da man immer versucht die besten und neuesten Schiffe zu ergattern und diese auch möglichst häufig in See stechen zu lassen, damit der nächste Kauf abgesichert ist. Das macht Laune, hantiert man ordentlich mit den dicken Scheinen (mMn einzig positiver Aspekt des Materials) herum und schiebt den Knaster hin und her - ich mag sowas! Blöd nur wenn die Kähne im Hafen vor sich hindümpeln, weil man vergessen hat Kohle zu laden. Und ohne Kohle keine Ausfahrt, ohne Ausfahrt keine Kohle (Geld).


    Ein weiterer interessanter Aspekt im Spiel sind dann jeweils die Überlegungen beim Einsetzen in den unterschiedlichen Regionen: Koksvorräte leerlaufen lassen und dann auf den Schrott mit der eigenen Kiste, oder evtl das neue Technikwunder dort platzieren, wo es die Konkurrenz, welche gerade frisch aufgeladen hat, vom Plan "schiebt" was ihr zwar Punkte beschert, aber doch erheblich monetären Schaden zufügen kann.


    Es funktioniert ganz wunderbar zu zweit, ist es doch dabei sehr übersichtlich, wo welche Schiffe des Gegenübers mich verdrängen können, bzw wo man mithilfe von Handelshäusern und einer dominierenden Flotte während des Betriebs der Dampfschiffe schon erquickliche Punkte einheimsen kann. In einer solchen Situation zwingt man den Gegner schnell zu reagieren um dem Einhalt zu bieten. So problemlos ist es dann aber nicht jemanden von den sieben Weltmeeren zu löschen, ist die Einsetzbarkeit ja anhand des Baujahres geregelt (Wie im wirklichen Leben - Jung verdrängt Alt).


    Recht taktisch das Ganze, spielt sich schön schnell und war bis zum Schluss ziemlich spannend. Bis auf die wirklich, wirklich besch.... eidene Pappquali hatten wir unseren Spaß!

  • Ich habe am Donnerstag auch meine erste (und letzte) Partie Transatlantic hinter mich gebracht. Als großer Mac Gerdts - Fan habe ich mich auf kein anderes Spiel so sehr gefreut. Dazu kam auch noch, dass Transatlantic bereits im letzten Jahr erscheinen sollte, aber dann wegen Optimierung noch mal verschoben wurde.


    Das Material ist okay, nur die Farbwahl finde ich unglücklich. Es gibt Karten in dunkelgrün, dunkelblau und schwarz, was sich kaum voneinander unterscheiden ließ. Dazu hatten die Schiffskarten auch noch die Spielerfarben, was aber völlig unabhängig voneinander ist, aber den Einstieg erschwert.


    Wir haben zu zweit gespielt, sind erfahrene Vielspieler und ungefähr auf gleichen Niveau. Am Ende von ca. 90 Minuten (aus unserer Sicht 20 Minuten zu viel) lag mein Gegner mit mehr als hundert Punkten vor mir. Ich wählte eine ausgewogene Strategie mit möglichst vielen farblich unterschiedlichen Schiffen, um zwischendurch immer mal zu punkten und vor allem mein Tableau voll zu bekommen. Mein Gegner wählte eine deutlich bessere Strategie, indem er zunächst voll auf schwarze Schiffe setzte und Kohle ausbaute. Dadurch hat er relativ schnell für das Abwracken einen schwarzen Schiffes sieben Punkte erhalten. Mit meiner Mischstrategie kam ich nicht hinterher. Zudem ich auch möglichst schnell Handelshäuser baute, was mir aber auch überhaupt nichts brachte. Man bekommt zwar mit einer Karte 50 Dollar pro Handelshaus, aber bevor man ca. 3-4 Häuser gebaut hat, ist man in der Mitte des Spiels und hat überhaupt keine Geldprobleme mehr. Wir konnten uns problemlos immer die teuersten Schiffe kaufen. Am Ende fehlten mir noch zwei blaue Bänder, um meine Reihen auf dem Spielertableau voll zu bekommen. Mein Gegner hatte die "Mauritius" gespielt mit 26 Knoten, dem schnellsten Schiff. Da nicht mehr ausreichend neue Schiffe hinzukamen und ich mindestens drei Kartenrunden benötigt hätte, um das Schiff rauszudrängen, war klar, dass mein Tableau nicht mehr voll wird. Das hat am Ende noch einiges an Punkten gekostet.


    Insgesamt hatten wir auch das Gefühl, dass die Zusatzkarten, mit denen man sein Deck auffüllt nicht besser sind als die Standardkarten (abgesehen von den verbesserten Standardkarten).


    Alles in allem waren wir beide ziemlich frustriert und konnten nicht sagen, was man der Strategie meines Gegners entgegenzusetzen hätte, außer darauf zu achten, ihm das Spiel kaputt zu machen.


    Wir waren auch der Meinung, dass Transatlantic ein ähnliches Gefühl hervorruft wie Great Western Trail (Aktionskombos und Punkten), letzteres aber das deutlich zeitgemäßere und modernere Spiel sei. Es gibt z.B. keine variablen Spielwertungen usw. Alles in allem war ich sehr, sehr enttäuscht.


    #TransAtlantic

  • Am Ende von ca. 90 Minuten (aus unserer Sicht 20 Minuten zu viel) lag mein Gegner mit mehr als hundert Punkten vor mir.

    Erstmal schade, dass es dir so gar nicht gefallen hat.

    Mir ist nicht ganz klar, wie die 100 Punkte Abstand zustande kamen. Das sind mindestens 8 Schiffe Unterschied.

    Im Durchschnitt kauft man aber nicht viel mehr als 10 Schiffe.

  • Am Ende von ca. 90 Minuten (aus unserer Sicht 20 Minuten zu viel) lag mein Gegner mit mehr als hundert Punkten vor mir.

    Erstmal schade, dass es dir so gar nicht gefallen hat.

    Mir ist nicht ganz klar, wie die 100 Punkte Abstand zustande kamen. Das sind mindestens 8 Schiffe Unterschied.

    Im Durchschnitt kauft man aber nicht viel mehr als 10 Schiffe.

    Naja, man macht ja nicht nur durch Schiffe Siegpunkte, sondern auch durch das Spielertableau und da waren die letzen beiden Zeilen von mir wegen des blauen Bandes nicht vollständig. Sind allein schon 35 Punkte Unterschied. - Dann finde ich die Abschlusswertung auch unglücklich. Ich habe mich darum bemüht, möglichst viele Schiffe vor Spielende noch zu werten, also aus der Reihe zu schieben. Da aber alle (!) Schiffe am Spielende auf den Reihen gewertet werden, ist es völlig egal und überflüssig. - Fand ich auch ganz komisch. Spielmechanisch (und thematisch) wäre es doch sinnvoller, nur die aus den Reihen entfernten Schiffe in die Endwertung eingehen zu lassen oder? Dann wäre man gegen Spielende nochmal unter Druck und Zwängen unterworfen. - So kann man sich aber einfach zurücklehnen und das Spielende abwarten.


    Es gab aus unserer Sicht noch ein paar mehr so seltsamer Spielmechanismen. Z.B. sind die schnellsten auch meistens die neuesten Schiffe, die ich dann ohnehin immer in der Nordatlantik-Reihe (vier Plätze) einordne, um das Schiff möglichst lange im Spiel zu halten. - Dafür wird man dann aber auch noch mit einem blauen Band belohnt. - Für etwas, was man ohnehin machen würde. - Interessanter wäre es aus meiner Sicht, das schnellere Schiff auf einer kurzen Reihe einsetzen zu müssen, um ein blaues Band (Boni) zu erhalten. - Dann müsste ich eine Entscheidung treffen: Boni mitnehmen und Schiff schneller aus dem Spiel nehmen oder auf Boni verzichten und dafür das Schiff länger im Spiel halten. Das sind doch die Mechanismen und Zwänge, die ein Spiel erst interessant machen. Bei Transatlantic habe ich viel davon vermisst.

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  • Wenn du dich die ganze Zeit bemüht hast deine eigenen Schiffe raus zu schieben ist das natürlich unglücklich. Der Trick ist eigentlich die eigenen Schiffe möglichst lange im Spiel zu halten und die der anderen raus zu schieben, da die Schiffe wegen der Reede und der eigenen Marker immer wertvoller werden. Der Kampf um blaue Bänder ist Teil des Spiels. Es ist nicht leicht alle Möglichkeiten auf Anhieb zu durchschauen.

  • Geschmäcker sind unterschiedlich, von daher will ich Dir Deine Meinung wirklich nicht nehmen.


    Das Kohle als Antrieb für die Schiffe als Grundstock immens wichtig ist, darf man halt nicht vernachlässigen. Ist grafisch ja auch nochmals auf dem Tableau dargestellt, weil es gesondert mit dem blauen Band abgesetzt ist. Meiner Meinung nach führt da auch kein Weg dran vorbei, dass alle sich so schnell es geht in dem Segment pushen, damit die Maschinen am Laufen gehalten werden - die Punkte der schwarzen Schiffe sind dabei von mir sogar nebensächlich betrachtet worden. In einem Viererspiel kann ich mir vorstellen, dass die schwarzen Kähne dann nämlich unverschämt teuer werden im Verhältnis und sich der Punkteaspekt dann auch relativiert. Im Zweier ist es halt taktischer, da sollte man drauf achten was die Konkurrenz anstellt.


    Ich denke auch das Spiel möchte gar nicht die krass unterschiedlichen Vorgehensweisen liefern. Das meinte ich in meinem obigen Beitrag auch mit dem Wettrenn-Gefühl. Alle machen schon mehr oder weniger das Gleiche, nur verändert sich die Situation dann irgendwann durch Kartenhand und Markt für jeden, dass die taktischen Entscheidungen zunehmen, was ich im Moment meines Zuges spiele! Die Strategie ist für alle gleich.


    Die Zusatzkarten liefern ja nicht nur leicht verbesserte Optionen, sondern garantieren Dir ein Mehr der bereits vorhandenen! Das alleine ist schon ziemlich stark! Und ich muss schon sagen, wenn man sich mal die "Kreuzfahrt" als Beispiel anschaut, kann man mit der Fahrt eines(!) Schiffes schon relativ früh im Spiel mal eben 140 Pfund verdienen (Gegen Ende dann auch 280,-). Also ich empfand das schon SEHR verbessert.


    Das man irgendwann keine Geldsorgen haben sollte verstehe ich nicht!? Ich investiere doch immerzu und fortwährend, bin folglich gefühlt immer blank.

    Bei uns wurden die teuren Schaluppen aus den rechten Spalten nie gekauft, da man sobald man mal annähernd den Knaster für zwei Boote zusammen hatte sofort zugeschlagen hat. Das sind ja Dimensionen die im Endspiel mal locker 400 bis 500 Talerchens erreichen? Sorry, aber da dann noch die Extrakosten zu blechen (20% - 25% on Top), das mache ich doch nur, wenn ich dem anderen voll eins reinhauen will.


    Den Vergleich mit Great Western Trail habe ich übrigens nicht verstanden, meinst Du damit vielleicht den Wettrenncharakter? Da pflichte ich Dir natürlich bei, wobei GWT hier wirklich viele unterschiedliche Wege bereitstellt. Kann ich dann auch total verstehen, wenn man dann sagt, das gefällt mir besser. Bei TA verhält sich das Spiel mit der Konkurrenz wesentlich direkter: alle gehen den gleichen Weg, diesen aber auf unterschiedliche Weise.


    TA ist sicherlich nicht sein Meisterstück, aber bei so ein paar Dingen zu deinem Post #DamonWilder , wollte ich noch was sagen - wäre schade drum

  • Viel Kohle braucht man nicht unbedingt. Mein letztes Spiel habe ich gewonnen, indem ich einzelne gute Schiffe per Kreuzfahrt oder Cargo zum Geldverdienen geschickt habe und mit dem Geld dann schrottige Billigkähne geholt habe, sobald ich mir zwei leisten konnte. Die sind dann teilweise bis zu ihrer Verschrottung nie gefahren, brachten aber ordentlich Punkte.

  • Mich würde interessieren ob schon einer die Präsidenten Variante gespielt hat und wie die angekommen ist.


    Damit ist es nicht mehr so einfach sein neuste Schiff "nur" für ein Blaues Band einzusetzten.

    Klar, ich bekomme das Blaue Band, aber weniger Kontrakte um sie später gegen Handelsplättchen und/oder Geld einzutauschen.


    Damit kommt eine weitere Ebene ins Spiel die die Auswahl (und Plazierung) der Schiffe wesentlich schwerer macht.

    "Billig will ich" funktioniert dann (auf Dauer) nicht mehr so einfach...