Standard Combat Series (SCS) von MMP

  • Vor einiger Zeit hatte ich mal wieder - wie schon öfters in den letzten Jahren - die Standard Combat Series (SCS) vom MMP als Einstieg in die CoSim-Welt empfohlen:

    Jetzt hat MMP in ihrem aktuellen Update u.a. ihr Magazin Special OPS #7 angekündigt:
    2017 Gamers Update
    MMP's Products


    Es enthält u.a. als Spiel im Heft ein kleines, neues SCS-Cosim (Autumn For Barbarossa), das mit relativ geringem Aufwand und für einen geringen Preis bei relativ kurzer Spieldauer Appetit auf CoSims machen könnte. :)


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

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  • Ich habe vor Ewigkeiten Ardennes aus dieser Serie einmal gespielt und habe es an sich ganz gut in Erinnerung. Dein zitierter Post hatte mich motiviert zu recherchieren, welche Spiele überhaupt noch auf dem Markt sind, um vielleicht mir das eine oder andere Spiel mal doch anzuschaffen. Die mir damals bekannten und mich interessierenden Titel, wie Africa, Stalingrad Pocket, Ardennes und Drive on Paris sind aber wohl out of print. Weisst Du zufällig, ob es Pläne einer Neuauflage gibt oder sind diese auf absehbarer Zeit nur noch antiquarisch erhältlich ?

  • Die mir damals bekannten und mich interessierenden Titel, wie Africa, Stalingrad Pocket, Ardennes und Drive on Paris sind aber wohl out of print. Weisst Du zufällig, ob es Pläne einer Neuauflage gibt oder sind diese auf absehbarer Zeit nur noch antiquarisch erhältlich ?

    Neuauflagen aus der SCS hat's nur sehr selten gegeben.
    Afrika wurde überarbeitet, ist aber auch schon wieder OOP.
    Die anderen gibt's immer mal wieder bei den bekannten Marktplätzen, auch zu relativ akzeptablen Preisen.
    Aktuell gibt's bei BGG ein Drive on Paris für 40 Pfund + Porto aus England.
    UGG hat noch letzte Reste des überarbeiteten A Mighty Endeavor, aus meiner Sicht sehr empfehlenswert.


    Die aktuell lieferbaren Titel sind aber meist auch nicht schlecht, und wie man sieht, wird die Serie immer noch weitergehen ...


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • The mighty Endeavor habe ich mir jetzt mal angesehen. Die Westfront von D-Day bis Kriegsende finde ich interessant und habe das Thema noch nicht gespielt. Bislang habe ich nur reine Normandiespiele gespielt (Breakout Normandy, June 6, A&A D-Day) bzw. nur gekauft und noch nicht gespielt (Normandy 44). Ich habe das Spiel bei UGG bestellt und lasse mich überraschen. Feedback kommt :)

  • Ich habe nach der Spielemesse mein bestelltes Exemplar von The Mighty Endeavor erhalten und habe mittlerweile 1,5 Solopartien hinter mir. Die Revised Version beinhaltet ergänzend zu der ursprünglichen westlichen Kampagne in Frankreich und Benelux von Juni 44 bis Mai 45 eine Erweiterung bzgl. der letzten Monate der Ostfront. Ich habe zum Kennenlernen nur die westliche Karte gespielt, one-mapper sind mir grundsätzlich auch „sympathischer“.

    Die erste Partie habe ich nach 10 Runden abgebrochen, da ich die Supplyregeln der Alliierten teilweise falsch gespielt habe und ich das Gefühl hatte, dass dadurch die Alliierten zu schnell voran gekommen sind.

    Die zweite Partie habe ich zu Beginn der viertletzten Runde abgebrochen, nachdem die Amis an mehreren Stellen den Rhein überquert hatten, die Briten im nördlichen Ruhrgebiet eingebrochen waren und die letzten deutschen Einheiten ziemlich spärlich auf der Karte noch vertreten waren.

    Beide Partien haben mir gut gefallen, ich werde im drittem Anlauf All-In gehen und auch die östliche Karte aufbauen, das aber erst im Neuen Jahr.

    Die Regeln sind in der Tat überschaubar. Mir persönlich gefällt jedoch die Unterteilung in 2 Regelbücher (Serienregel und Mithty-Endeavor Regeln) nicht so gut, da die Serienregeln wirklich nur die absoluten Basics beschreiben, so dass ich als leidlich erfahrener Cosimspieler dazu tendiere über diese Regeln hinweg zu lesen, da ja vermeintlich alles bekannt ist und ich dann die wichtigen für mich neuen Standardregeln übersehe. Aber das ist eher mein Problem und nicht das des Spiels.
    Inhaltlich hat das Spiel mir viel Spass bereitet, von der Landung in der Normandie (man kann sich auf für andere Landungsplätze entscheiden) und dem Finale an Rhein und Ruhr gibt es viel Manöver, Fallschrimspringer warten auf ihren variablen Einsatz, der Nachschub ist per Trucks in Kombinaton mit der Instandsetzungsdauer der eroberten Häfen für den Ami/Briten zu organisieren, als Deutscher muss man immer abwägen, ob man seine limitierte Schlagkraft für Gegenschläge einsetzt oder sich hinter das nächste geographische Hindernis zurückzieht. Das Ende ist vielleicht dann nur noch ein Stumpfes Draufhauen auf die letzte Verteidigungslinie des Deutschen, aber da fehlt mir die Spielerfahrung, ob es noch Rafinessen zu entdecken gibt.

    Die Kampagne dauert ca. 26 Runden, spielt sich also nicht einfach so an ein oder zwei Abenden. Zusammen mit der Ostfront erwartet einen dann schon ein regeltechnisch einfaches zeitliches Minimonster.

    Unter dem Strich bin ich Warbewar für den Hinweis auf dieses Spiel dankbar. Da ich mich mit Spielen von Gamers/MMP nie beschäftigt habe, hatte ich TME nie auf dem Radar, obwohl mich eigentlich ein Spiel mit der Thematik schon seit längerem interessiert hat.

    Als Anfängerspiel ist es aus meiner Sicht bestimmt geeignet, da es auch Szenarien gibt muss man auch nicht unbedingt die zeitlich aufwändigere Kampagne spielen. Allerdings spiele ich bei Cosims immer die Kampagne, ich kann nicht anders.

  • VoSch

    Schön, daß ich helfen konnte und daß es gefallen hat.

    Ab jetzt brauchst Du bei neuen Spielen der Serie nur noch die Spezialregeln zu lesen, was im allgemeinen nur sehr wenige Seiten sind.


    Das neueste Spiel der SCS-Serie ist Autumn For Barbarossa (im Special OPS Magazine #7 von MMP erschienen):

    MMP's Products

    Kleine Map, nur 1 Countersheet, Spezialregeln nur ca. 2-3 Seiten.

    Vielleicht bringe ich es noch diese Woche auf den Spieltisch (wenn meine Frau Zeit und Lust dazu hat).


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    Einmal editiert, zuletzt von Warbear ()

  • Autumn For Barbarossa habe ich auf der Seite von UGG die letzten Monate nicht finden können. Auf Ebay konnte ich aktuell Stalingrad Pocket II erwerben. Insofern habe ich jetzt wieder Nachschub für das SCS-System.

    Meine dritte Partie von A Mighty Endeavor mit der Ostfronterweiterung habe im Winter übrigens durchgespielt. Die Osterweitertung fand ich jetzt nicht so pralle, viele Runden geschah mangels Aktivierung nichts, aber insgesamt werde ich es sicherlich nochmals mit beiden Fronten spielen.

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  • Sir Pech ist vor kurzem in mein Nachbardorf gezogen. :klatsch:


    Als unsere erste Partie face-to-face haben wir das oben schon genannte "Autumn For Barbarossa" aus MMP's SCS-Serie ausgewählt.

    5 Runden sind schon rum, kommende Woche spielen wir mit Runde 6 (von 10) weiter.

    Die angegebene Spieldauer ist 6 Stunden - die haben wir jetzt schon deutlich überschritten, aber wir werden immer schneller.


    Barbarossa ist ja wohl klar: die Deutschen (grau) müssen möglichst schnell nach Osten, und die Russen wollen das so gut wie möglich verhindern.

    Die Siegpunkt-Felder haben wir mit Chips markiert (weiß = 1 Punkt, gelb = 2 Punkte). Der Deutsche braucht am Ende des Spiels mindestens 19 Punkte (von 40 möglichen) für einen Minimal-Sieg.

    Sein Problem ist, daß zwischen Runde 6-8 (Würfelwurf) fast alle schnellen deutschen Einheiten (das sind die mit einem gelben Streifen) auf allerhöchsten Befehl heim ins Reich beordert werden und einfach von der Map verschwinden.


    Hier sieht man die Start-Aufstellung und den Stand nach jedem vollen Turn:


    Start:



    nach Turn 1:



    nach Turn 2:



    nach Turn 3:



    nach Turn 4:



    nach Turn 5:



    Wie man sieht, ist dem Deutschen in Turn 5 der Durchbruch gelungen, sodaß er einige wichtige Punkte vorläufig mit schnellen Einheiten besetzen konnte.

    Für ihn kommt es jetzt darauf an, seine langsamen Einheiten (ohne gelben Balken) möglichst schnell nachzuziehen, damit er die Siegpunkt-Felder dauerhaft besetzen und danach hoffentlich verteidigen kann.


    Nach dem bisherigen Spielverlauf sieht es erst mal so aus, daß der Russe nicht gut genug verteidigt hat, und daß der Deutsche nicht schnell genug vorwärts gekommen ist.


    Den vorgezogenen Würfelwurf für die 6. Runde (33% Wahrscheinlichkeit), ob die deutschen schnellen Einheiten sofort heimgerufen werden, hat der Deutsche überstanden.

    Zu Beginn der 7. Runde wird dieser Rückzug dann zu 66% wahrscheinlich, zu Beginn der 8. Runde würde er zu 100% stattfinden.


    Nächste Woche geht's voraussichtlich weiter ...


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    3 Mal editiert, zuletzt von Warbear ()

  • Wie ist der Abzug der „Elitetruppen“ zu erklären? Soll das den Verlust der Wehrmacht auf ihrem Vormarsch darstellen oder ist es einfach eine Spielregel. Historisch kann ich keine Erklärung finden.

    Die Heeresgruppe Mitte wurde im Verlauf des Feldzuges ausgedünnt und die Heeresgruppen Nord und Süd entsprechend verstärkt um eine Zangenbewegung auf Moskau einzuleiten.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________
    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it

    2 Mal editiert, zuletzt von Herbert ()

  • Hallo Warbear


    Wie ist der Abzug der „Elitetruppen“ zu erklären? Soll das den Verlust der Wehrmacht auf ihrem Vormarsch darstellen oder ist es einfach eine Spielregel. Historisch kann ich keine Erklärung finden.

    Das ist Spielregel ( abf.pdf - 2.1 The Hitler Withdrawal ).


    In den Designer Notes (die dem Spiel nicht beiliegen) gibt's auch keine Aufklärung über den Rückruf dieser Einheiten (irgendwelche Verluste sind's jedenfalls nicht, eher Einheiten, die anderswo benötigt wurden).


    Der Designer erklärt in der Einleitung der Designer Notes:

    Dean asked me if I could take my OCS research for Smolensk and make it into an SCS game for the

    Special Operations magazine. I, of course, said yes, because I saw this as interesting challenge for me to

    tackle as SCS is a very different system than OCS. Much of how I approached the topic for OCS would not

    work for an SCS magazine game, so I had to rethink a number of things. Now Dean asked me to do the
    design work, but he was with me helping at nearly every step of the way, and I am very grateful for all hi
    help and instruction. Carl Fung, the researcher extraordinaire, help convert our OB research from the OCS
    title into SCS.


    Dieser neue 17te Titel in MMP's OCS-Serie heißt Smolensk: Barbarossa Derailed ( MMP's Products ), ist gerade erst erschienen und wird voraussichtlich auch Teil von UGG's nächster Lieferung Mitte August sein (ich hab's schon lange vorbestellt und bin richtig erwartungsvoll).

    Wahrscheinlich werden die dort enthaltenen Designer Notes Aufschluß geben.


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    2 Mal editiert, zuletzt von Warbear ()

  • Machiavelli101 Da bin ich auch drüber „gestolpert“, habe dann folgendes dazu gefunden:


    „Am 19. Juli 1941 befahl Hitler trotz Protesten von Halder und von Brauchitsch mit der Weisung Nr. 33 die Reduzierung der HG Mitte, welche Panzerkräfte an die HG Nord und HG Süd abgeben musste. Hintergrund war eine Konzentration auf die Ziele Leningrad und die rohstoffreiche Ukraine.“


    Kopiert von hier: https://de.m.wikipedia.org/wiki/heeresgruppe_mitte

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Fortsetzung meiner Partie "Autumn for Barbarossa" aus Beitrag #10 mit Sir Pech  


    nach Turn 6:




    Der Deutsche konnte nach seinem Durchbruch seine Siegpunkt-Felder mit - zugegeben relativ schwachen - Garrisons befestigen, bevor seine schnellen Truppen abgezogen wurden.

    Stand: Der Deutsche steht bei 28 Siegpunkten (von 19 benötigten, von 40 möglichen). Die Aussichten scheinen gut zu sein.


    nach Turn 7:




    Der Deutsche hat Glück, daß seine schnellen Truppen auch in dieser Runde noch nicht abgezogen werden (bei einer Wahrscheinlichkeit von nur 33%).

    Er kann seine Stellung weiter festigen, kommt aber mit seinen langsamen Truppen kaum vorwärts.

    Der Russe hat dassselbe Problem und ist zudem ziemlich angriffsschwach - keine zählbare Rückeroberung in dieser Runde, aber bessere Stellung für Runde 8.


    nach German Turn 8:




    Am Anfang des Turns Abzug fast aller schnellen deutschen Truppen. Der Deutsche hatte in Turn 7 dafür Sorge getragen, mit seinen langsamen Truppen so gut als möglich eine Frontlinie aufzubauen, um einen Durchbruch der Russen zu verhindern.

    Jetzt hätte er aber auch noch seine Siegpunkt-Felder verstärken müssen, kam aber nicht genügend vorwärts.


    nach Russian Turn 8:




    Dem Russen gelang in diesem Turn alles. Er hatte maximale Luft-Unterstützung und konnte 12 Siegpunkte zurückerobern, ohne eine einzige Einheit zu verlieren.

    Stand: Der Deutsche steht bei 16 Siegpunkten (von 19 benötigten, von 40 möglichen). Die Aussichten sind aussichtslos - er gibt 2 Runden vor Schluß auf.


    Fazit:


    Der Deutsche hätte schneller sein müssen (vor allem mit seinen langsamen Einheiten), und er hätte mit seinen schnellen Einheiten viel mehr riskieren müssen, trotz der Gefahr größerer Verluste (von Einheiten, die dann eh abgezogen werden).

    So hatte er am Ende des Turns 7 nur eine einzige Einheit im Dead-Pool, hatte aber in Turn 8 trotzdem nicht genügend Einheiten auf dem Plan, um den angriffsschwachen, aber sehr zahlreichen russischen Einheiten auf seinen Siegpunkt-Feldern erfolgreich Widerstand leisten zu können.

    Der Russe hätte anfangs zwar besser verteidigen können, aber trotz anfänglichem Würfelpech erwies sich das in dieser Partie letztlich nicht als Nachteil.


    "Autumn for Barbarossa" aus MMPs "Special OPS"-Magazin #7 erwies sich als vollwertiger und würdiger Bestandteil von MMPs üblicherweise geboxter SCS-Serie. Es bietet bei minimalem Regel-Aufwand eine Menge Optionen, hat genügend Wiederspielwert und ist sowohl zum Einstieg in die CoSim-Welt als auch für langjährige CoSim-Spieler bestens geeignet. Allerdings wird die Spielzeit mehrere Abende brauchen - die angegebenen 6 Stunden sind zumindest in den ersten Partien nicht annähernd erreichbar.


    Wir haben uns entschlossen, keine zweite Partie mit vertauschten Seiten zu starten, sondern stattdessen mit "Panzer Battles" (Spiel #19 aus derselben Serie) weiterzumachen. Der Aufwand besteht nur in 3-4 Seiten zusätzlicher Spielregeln (die Serienregeln sind ja dieselben). Die Anzahl der Einheiten ist ungefähr dieselbe, aber der Spielplan ist ca. 3x so groß, was vermutlich zu einem anderen Spielgefühl und zu einer völlig anderen Spielweise führen dürfte.

    Wegen Urlaubs wird diese Partie aber erst Mitte September starten.


    MMP's Products

    SCS - Panzer Battles


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    5 Mal editiert, zuletzt von Warbear ()

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  • und das wird mehr werden. Da sind zur Zeit einige interessannte Titel in der Pipeline

    Ich kenne derzeit nur "Rostov '41" MMP's Products

    Außerdem habe ich mal was über ein SCS-Monster namens "North Africa" gehört, finde aber nichts mehr darüber.


    Kennst Du mehr?


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  • Nein, das gibt's seit 2006, ist schon gespielt und ist in meinem Regal das vierte von links in der Serie. ;)

    Mit "North Africa" meinte ich eine Ankündigung von MMP, die noch gar nicht so alt ist, über die ich aber leider nichts mehr finden kann.


    EDIT: hier habe ich etwas gefunden: Multi-Man Publishing 2017 Gamers Update | Wargames | BoardGameGeek


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    2 Mal editiert, zuletzt von Warbear ()

  • Mit "North Africa" meinte ich eine Ankündigung von MMP, die noch gar nicht so alt ist, über die ich aber leider nichts mehr finden kann.


    Brazen Chariots durfte der Name sein den Du suchst, aber das ist BCS. Carl Fung hat zur Zeit, unter anderem, ein WW3 SCS in der Mache.

    Leider auch nicht - über Brazen Chariots (BCS) bin ich informiert.


    Aber ich bin jetzt bei ConsimWorld bezüglich der geplanten/kommenden SCS-Spiele fündig geworden ( http://talk.consimworld.com/webx/.ee6b46d/0 ) :


    In the pipeline:

    - Rostov '41, very straightforward, 1 map, 1 countersheet

    - North Africa (SCS adaptation of DAK, plays fast and violent)

    - Operation Bagration (1 map down and dirty)

    - SCS Italy, whole campaign on one map

    - 3rd Kharkov


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  • Gibt es die Chance, dass die Special Ops 7 noch irgendwo zu bekommen sind bzw. die Spielzugaben (oder auch die ASL Szenarios daraus) irgendwann noch mal gedruckt werden? Hätte Interesse an diesem Autumn for Barbarossa.

    Ansonsten würde ich mir in der Zwischenzeit freilich ein anderes SCS besorgen - aber immer wenn ich mich gerade mal für einen Teil begeistern konnte, war der gerade OOP :/

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  • Exhibitchee

    Ich würde mal bei UGG nachfragen (anrufen). Special OPS 7 war zwar nie in seinem Online-Angebot, aber ich hatte mein vorbestelltes Exemplar von ihm bekommen. Ich denke, das war einfach nur im Kalalog vergessen worden. Vielleicht hat Udo ja noch welche auf Lager.


    Von den derzeit verfügbaren SCS-Spielen kann ich über The Mighty Endeavor nur Gutes berichten (ich habe die erste Version mehrfach gespielt) - es ist allerdings deutlich anspruchsvoller als AfB.

    Karelia ist ungefähr dasselbe Kaliber wie AfB und soll auch gut funktionieren - ich hab's aber selbst noch nicht gespielt.

    Panzer Battles wird wohl im September (erstmals) bei uns auf den Tisch kommen - es hatte ähnlich viele Counter wie AfB, aber eine viel größere Map. Und es hat ein Chit-Pull-System (ansonsten unüblich in SCS).


    Wegen der ASL Scenarios kannst Du mir eine PN schreiben, wenn Du willst.


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    3 Mal editiert, zuletzt von Warbear ()

  • Frage zu Stalingrad Pockett II: Auf der Seite von MMP gibt es ein historisches Set UP. Ist das nur für historisch Interessierte oder kann man mit dieser Startaufstellung auch ein ausgewogenes Spiel starten ? Ich möchte in den kommenden Tagen mit meinem zweiten Solitärspiel starten. Die erste Partie habe ich noch recht planlos auf beiden Seiten gespielt und nach gut 2/3 abgebrochen. Der Deutsche hatte da zwar noch eine dünne Verbindungslinie aber seine Truppen waren in einem ziemlich desolaten Zustand. Ich hab mit der optionalen Regel gespielt, nach der die 62te sowjetische Armee am östlichen Volgaufer bleiben muss. Dadurch schoss ich lediglich uninspiriert mit der Artillerie auf deutsche Stapel ohne grosse Konsequenzen. Spielt Ihr mit dieser Regel ?

  • Ich habe mittlerweile meine zweite Solopartie Stalingrad Pocket II beendet.

    Ich spielte mit dem historischen Setup, was sich als hilfreich herausstellte, da die sowjetischen Truppen schlagkräftiger aufgestellt waren als ich es in meiner Kennenlernpartie geschafft hatte.

    Dadurch entwickelte sich von Anfang an eine dynamischere Partie. In meiner ersten Partie hatte ich mich zudem bei der Kesselbildung zu sehr an den Siegpunktorten orientiert, was zur Folge hatte, dass ich als Russe auf zu breiter Front vorrückte statt zügig einen kleineren Kessel zu bilden. In der zweiten Partie orientierte ich mich an dem historischen Verlauf, konnte die starken sowjetischen Verbände konzentrierter einsetzen, so dass in der 8. Runde Stalingrad abgeschnitten war, südlich von Kalach.

    Die rumänischen Verbände liess ich in Richtung Chir zurückziehen, verstärkte sie mit den deutschen Reinforcements und versuchte die dortigen Siegpunkte zu sichern. Die starken deutschen Panzerverbände verblieben im Wesentlichen rund um Stalingrad , um die dortigen Punkte zu sichern. An den sechs Stalingradfeldern kam ich dann auch überhaupt nicht ran. Aufgrund glücklicher Wetter- und Airsupportwürfel war die Versorgung der Truppen im Kessel auch nie ein Problem.

    Ein Entsatz versuchte ich ca. Turn 9/10 mit der 11 und 6 Panzerdivison bei Oblivskaja. Dort standen aber die russische 5. Tank und 21. Army unterstützt durch die Reinforcements der 9. Runde ( 7. Tank Corps und 5. Mech Corps). Nach einem kurzen Schlagabtausch sah ich aber keine reelle Chance als Deutscher mich in Richtung Kalach durchzuprügeln und begnügte mich mit der Absicherung von Surovikino und Nizhne-Chirskaya. Später sicherten spätere Reinforcements noch den Siegpunkt bei Kotelnikov. Die letzten Runden ging es dann nur noch um den Besitz von Surovikino und Nizhne-Chirskaya.

    Solitär reizt mich eher der generelle Verlauf eines Cosims, nicht so die Frage , welche Seite nun den (Siegpunkt)sieg davon trägt. Im 1 gegen 1 wäre wahrscheinlich bei Bokovskaya und den beiden Brückenpunkten über den Aksai noch mehr Aktion herauszuholen gewesen. In der vorletzten Runde hatte die rote Armee 9 Siegpunkte besetzt (Minor Soviet Victory). Eine Rückeroberung von Nishne-Chiskaya wäre in der vorletzten Runde mit viele Glück eventuell möglich gewesen, habe ich mir aber geschenkt.

    In einer dritten Solopartie würde ich ausprobieren, die Mehrheit der deutschen Panzerdivisionen in Stalingrad mal abzuziehen und frühzeitig eine Gegenoffensive zu starten. 2 Solopartien reichen mir aber aktuell erst einmal, 1 gegen 1 wäre was anderes.

    Einziger Kritikpunkt für mich sind die grossen Counterstapel in und um Stalingrad. Mit meinem Patschehänden endet das häufig im Counterwirbel zumal ich auch kein Pinzettenfreund bin.

  • Ich habe mittlerweile meine zweite Solopartie Stalingrad Pocket II beendet.

    Zu diesem Spiel der SCS-Serie kann ich leider nichts sagen.

    Ich habe vor Urzeiten mal eine Partie gespielt, die hat mir aber nicht so gefallen - mir liegen mehr die Spiele mit geringerer Counterdichte, mit größeren Maps und mit mehr Bewegung auf dem Spielplan.

    Einziger Kritikpunkt für mich sind die grossen Counterstapel in und um Stalingrad. Mit meinem Patschehänden endet das häufig im Counterwirbel zumal ich auch kein Pinzettenfreund bin.

    Ich spiele am Spieltisch bei CoSims fast immer mit Pinzette.

    Wenn ich solitär spiele, setze ich meistens eine Partie am PC unter VASSAL auf (wenn die Map nicht allzu groß ist). Da gibt's dann auch kein Counter-Chaos, keine Platz-Probleme, und man kann jederzeit beliebig lange unterbrechen.


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

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