Clans of Caledonia

  • Mir gefällt die ganze Importgüter-Mechanik eigentlich auch im Multiplayer von vorne bis hinten nicht sonderlich, unterm Strich sind das einfach Siegpunkte, die mit unnötiger Komplexität drumrum nur ein minimales Plus an zusätzlichen, kaum relevanten Entscheidungen ermöglichen

    Die 3/4/5-Wertung der Importgüter ist eines von mehreren Problemfeldern von CoC, wo eine gewisse Regelkomplexität vorhanden ist, der kein entsprechender spielerischer Mehrwert entgegen steht. (Gleich mehrere parallele und kaum sonst mit dem Spiel verschachtelte Wege von "investiere X Geld, um dein Einkommen um Y Geld zu steigern" sind mein Hauptproblem hier.) Allerdings muss man nach meiner Spielerfahrung bei den Importgütern nach Spielerzahl unterscheiden.


    Im 4er gehen soviele Aufträge weg, dass sich alles ausmittelt, weil tendenziell Aufträge für wenig importierte Waren genommen werden. An welcher Position welcher Marker über die Ziellinie geht, ist primär Glückssache. Also weitgehend unplanbarer Zufall, der durchaus spürbare Auswirkungen auf die Endabrechnung haben kann, und sowas ist kein gutes Design. Im 2er gilt das aber so nicht. Da sind die relativen Positionen bei der Importreihenfolge wesentlich stabiler, weil einfach insgesamt deutlich weniger importiert wird und man auch viel weniger Auswahl hat. Man nimmt, was man erfüllen kann. Im 2er-Spiel bringt die abgestufte Importwertung durchaus einen spielerischen Mehrwert. Da würde ich dieses Element noch nicht als Fehldesign sehen, erst ab mehr Spielern.

  • ANZEIGE
  • Wäre auch eher unglücklich vom Spielgefühl, da es letztlich hieße, dass man einfach möglichst genau gleich viel vom allem Importieren sollte

    Das versteh ich gerade nicht. Der Hintergrund den Importmarker wegzulassen, war doch eher der Gedanke, dass man anhand seiner Aufträge eh sofort sieht, wie die Reihenfolge ist (und das Bonusgeld gibt es nicht). Was hat das mit dem Spielgefühl zu tun? So heißt es in der FAQ:


    Solo game: You don’t need to track the rare import goods on the track with markers (because you are alone and can see your own fulfilled contracts easily) but their value still depends on the relative amount you imported. The least imported good is still worth 5 vp each, and the most imported good is still worth 3 VP each, just as in the multiplayer game.

  • Die FAQ habe ich nicht gelesen, in der Regel steht nur, man solle die Marker nicht benutzen, was ich so interpretiert hatte, dass man das Solospiel wie unter Varianten beschrieben gespielt würde - die Formulierung dort ist die gleiche:

    Zitat

    Statische Importgüter

    Wählt diese Variante, wenn ihr den geringen Glücksfaktor noch weiter reduzieren möchtet. Jede Einheit Baumwolle, Tabak und Zuckerrohr

    zählt bei Spielende jeweils 4 SP, ungeachtet dessen, wie viel von welchem Gut importiert wurde. Die Importgutmarker werden in dieser

    Variante nicht verwendet.

    Dann habe ich wohl mit Variante gespielt oder es wären 4SP weniger gewesen. :)


    Wo findet sich eigentlich die FAQ? Auf der Seite von Karma games bin ich gnadenlos gescheitert über Clans of Caledonia mehr zu finden als den Link zur abgelaufenen Kickstarterkampagne (http://karma-games.com/).

  • Zitat von FAQ

    Shipping: When you have 1-loch shipping or higher, you may EITHER cross a loch hex (or more if your shipping allows it) OR you may cross a river but not both during a single Expand action.

    Das verstehe ich nicht, wie soll man denn überhaupt einen Fluss und ein Loch überqueren können? :/

  • Das Dilemma für den Regelschreiber ist, dass beim X-Loch-Shipping für X>1 im Vergleich zur Stufe davor immer etwas dazu kommt. Das gleiche wie vorher, nur etwas stärker. Ein logisches UND. Von River zu Loch (Schritt 1 zu Schritt 2) kommt auch etwas dazu, aber das ist ein logisches ODER: Du kannst wie zuvor über Flüsse springen, aber optional stattdessen auch über Seen. Wenn beides über die gleiches Fortschrittsleiste abgebildet wird, geht's nur noch darum, das kleinere Übel bei der Beschreibung zu wählen. Ich denke auch, dass man das besser hätte beschreiben können, aber ganz so einfach ist die Sache hier wirklich nicht.

  • Schönes Spiel, aber so perfekt wie manchmal behauptet ist es nicht. Der Marktmechnaismus ist nicht so gelungen wie in Navegador, weil durch die Aufträge die Entwicklung kaum absehbar ist.

    Wenn beispielsweise ein Spiel massig Käse produziert, weiß man dennoch nicht, ob der Preis dann fällt, weil er Käse verkaufen wird, oder sogar steigt, weil er große Käse-Aufträge einsackt und sogar noch Käse zukauft...

    Die Aufträge bringen auch eine sehr starken Glücksfaktor ins Spiel. Grade in der letzten Runde kann es Sppielnetscheidend sein, ob man bei den 3 gezogenen Aufträgen einen passenden zieht oder nicht. Das kann einen Unterschied von über 20 Punkten ausmachen (bei einer Gesamtpunktzahl von ca. 140 +-40).

    Anonsten bzw auch htrotzdem noch ein schönes Spiel, aber eben nichts innovatives.

  • ANZEIGE
  • Ist Innovation wirklich nur die neue Idee?

    Oder auch das gelungene Abmischen und austarieren bestehender Mechanismen?

    Ich finde die Unwägbarkeiten des Marktes und das Spekulieren sehr spannend und damit auch Teil der Idee.

    Wäre der Markt komplett berechenbar, wäre es unspannend...

  • Tom


    Also ist Kniffel auch spannend?


    Spass beiseite.


    Ein Markt in RL funktioniert, da jeder Marktteilnehmer unvollständige Informationen hat. Die Entwicklungen auf dem Markt werden primär durch die Marktteilnehmer bestimmt - oft auch nur von wenigen.


    In einem Spiel ist es komisch, wenn sich der Markt aufgrund von Informationen ändert, die kein Spieler kennt. Besser wäre es, wenn die Infos zugänglich wären und die Spieler diese aber „erwerben“ müssen und dann exklusiv haben - bis ein anderer sie auch „erwirbt“.


    Sonst ist es ein Glücksspiel.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Sankt Peter die Informationsträger sind ja die importierenden Parteien, welche nicht am Spiel teilnehmen.

    Es ist also nicht zwingend bekannt, welche Aufträge an Schottland heran getragen werden.

    Ich finde das nicht wirklich schlimm - man kann in dem Spiel auf Nummer sicher spielen - oder eben auf Risiko.


    Wenn ich davon ausgehe, dass der Mitspieler seine 4 Käse verkauft, dann kann es aber auch sein, dass er die 2 Runden für die "verarbeitete Güter"-Wertung aufheben will (sind da ja auch wieder 8 Siegpunkte - die muss ein Auftrag auch erst mal einbringen!) - oder eben die Hoffnung auf einen Auftrag ODER der Verkauf auf dem Markt!

    Sind die Aufträge zufällig und eventuell unfair? Ja.

    Ist auch bei anderen Spielen so - entweder man mag das - oder eben nicht. Mir persönlich gefällt das. Ich mag auch Spiele wie Terra Mystica, die abgesehen von dem Verhalten der anderen Spieler eben überhaupt keinen Zufall kennen. Aber Clans of Caledonia mag ich eben genau wegen dem kleinen Zufallsanteil...

  • Hallo Christian,

    Also ist Kniffel auch spannend?

    Vielleicht war´s in etwa so gemeint.

    Gestern auf Spieletreff habe ich ein paar neuen Teilnehmern Cuatro gezeigt. Es ist ein Mix aus Kniffel , Vier gewinnt und mehr... vielleicht sogar etwas innovativ mit seinen Einschränkungen beim Türmebauen.
    Ich fragte, ob die Partie spannender wie Kniffel sei - und es wurde großzügig bestätigt.

    Manchmal kann etwas bereits Bekanntes in einem anderen Umfeld völlig frisch wirken - einen Zugewinn ausmachen oder sogar neu ausschauen.

    Liebe Grüße
    Nils

  • Ich bin Abends nach der Spiel auch dazu gekommen, das Spiel in Vollbesetzung zu spielen. Ich verstehe den Hype um das Spiel nicht.
    Aber gut, ich schreibe mal, was mich gestört hat:

    - Siegpunktbedingungen auf der Rückseite des Playerboards. Really?
    - Die Baukosten auf dem Spielplan waren für mich zu klein und farblich kaum lesbar. rot auf gelb... brrrrr
    - Die Clans sind zu unterschiedlich, ich hatte die letzte Wahl, und keiner der beiden Clans hat mich aufgefordert ihn zu spielen. Das ist komplett persönlicher geschmack, aber das hemmte die Spielfreude (ich wollte auch Whiskey machen)
    - Die Siedlungswertung ist ne nette Idee, auch mit dem Schlachten von Vieh, dumm nur, wenn keine Aufträge ausliegen, die das erlauben. Die Flüsse waren mir grafisch auch nicht deutlich genug.
    -Insgesamt alles etwas zu klein.
    - Der Markt war mein Hoffnungsträger, aber es ist ein Träger Markt. Wirklich viel passierte da nicht.
    - In den Regeln: wenn du wissen willst, wie dieses Kickstarter-Plättchen funktioniert, besuch die Webseite... druckt den Kram aus.
    - Marktboard ist vorne und hinten englisch bedruckt. Kann auffallen, muss aber nicht.


    Insgesamt, Meinung nach einem Spiel, hat mich das Spiel unterhalten. Aber nicht so sehr, dass es mich nach einer zweiten Partie verlangt. Kann sein, dass hier zu viel Terra-Mystica drin ist, oder mich das Spielen an Kingdom Builder erinnert. Es fühlt sich an, wie das was es ist... zusammengestückelte Mechanismen, ohne das Thema stärker wirken zu lassen. Schade. Warte noch auf mein richtig gutes Schottland Spiel. Vielleicht Glen More 2.


  • Whisky kann doch jeder Clan produzieren?

    richtig, Aber ein Clan wird speziell dafür belohnt. Ich hatte den einen Clan, mit der zweiten Kiste. Ziemlich sinnlos, wenn keine billigen Aufträge ausliegen. Whiskey einlagern und dann auszahlen, war ziemlich mächtig, gegen den Geldmangel :) Aber wie ich sagte, ist mein erstes Spiel gewesen, und ich bin immer vorsichtig, was Balancing-Aussagen angeht. Ich sage nur, meine Spezialfähigkeit war massiv unspannend.

  • ANZEIGE
  • Marktboard ist vorne und hinten englisch bedruckt.

    Die beiden Seiten sind unterschiedlich. Für 2 bzw 3-4 Spieler.


    Whiskey einlagern und dann auszahlen, war ziemlich mächtig, gegen den Geldmangel

    Jein. Dieser Clan zwingt einen, am Anfang mit ziemlich wenig Geld herumzukrebsen. Man will den Whisky ja einlagern, um ihn wertvoller zu machen, d.h. man kann ihn nicht direkt verkaufen oder für Aufträge nutzen, die Geld bringen oder Geld anderswo einsparen (Upgrades, Expansion). Erst in den letzten Runden hat man dann keine Geldsorgen mehr (sofern man zuvor jede Runde einen Whisky eingelagert hat). Ich finde den Whisky-Clan eher unspannend zu spielen, weil er die Spielweise sehr einengt.

  • Da bin ich zu 100% bei Dir.

    Leider bin ich dem Hype erlegen und muss nun registrieren dass ich das mögliche Spielerlebnis völlig überschätzt habe. Einer meiner Hauptkritikpunkte ist die Größe der Tableaus etc. Daraus resultiert für mich Null Armosphäre. Wenn man im Gegensatz dazu das Spielmaterial von agra ausbreitet....

    Ich werde mein Spiel wieder verkaufen.

  • Ich habe jetzt auch die erste Partie hinter mir. Ersteindruck eher enttäuschend, nach zwei Tagen Abstand, ist die zu hohe Erwartung weg, die Entäuschung durch und es bleibt ein ganz nettes Spiel.


    Das es kein Terra Mystica erreichen wird, war abzusehen, aber durch die Vergleiche hätte ich zumindest ein etwas komplexeres Spiel erwartet. CoC fand ich jetzt verhältnismäßig eindimensional, von der Tiefe eines TMs ist es weit weg. Was für mich bleibt ist ein fluffig gespieltes Spiel, was ich zukünftig nicht auspacken werde, wenn komplexe größere Titel passen würden, sondern werde es wohl eher mit meiner Frau spielen, die generell eher mittelkomplexe Spiele gerne mag und der es auch gut gefallen hat.

  • Woher kommen eigentlich immer die Bezüge zu Terra Mystica? Hat irgendwer gesagt es soll wie Terra Mystica oder so sein?

    Ja. Der Autor selbst hat Terra Mystica als eine Hauptinspirationsquelle angegeben.

  • ANZEIGE
  • Ähnlichkeit zu Terra Mystica ist tatsächlich vorhanden, aber das Spiel hat gott sei dank nicht dessen festgefahrenen Rassenstrategien geerbt.


    Hier lässt sich tatsächlich mit jedem Clan die Strategie frei fahren, da man Grundsätzlich auf den Markt, die Wertungen und die Aufträge flexibel reagieren muss.


    Gefällt mir persönlich deutlich besser als ein Terra Mystica.

    Der Hype is ja erst jetzt zur Messe entstanden, also wurde mit Kickstarter vorher (hab die Deluxe Edition) alles korrekt gemacht.

    Ich gönne es dem Autor.


    Aber is ja alles Geschmackssache.


    Worüber man Kritik äußern kann ist die Größe der Meeples und des Tableaus. Mich störts nicht, finde sogar gut das ich es mit meiner Freundin auf ihrem winzigen 70x90cm Küchentisch spielen kann, aber meine älteren Mitspieler haben doch etwas Probleme gehabt am anfang.

  • Ähnlichkeit zu Terra Mystica ist tatsächlich vorhanden, aber das Spiel hat gott sei dank nicht dessen festgefahrenen Rassenstrategien geerbt.

    Hier lässt sich tatsächlich mit jedem Clan die Strategie frei fahren, da man Grundsätzlich auf den Markt, die Wertungen und die Aufträge flexibel reagieren muss.

    Worüber man Kritik äußern kann ist die Größe der Meeples und des Tableaus.

    Viele mögliche Strategien gibt es aber nicht, eigentlich nur 2.

    entweder man konzentriert sich auf Aufträge

    oder man konzentriert sich auf Aufträge, achtet nebenbei aber noch darauf, möglichst viele Siedlungen zu errichten


    Den Markt-Mechanimus finde ich etwas lahm. Durch die Beschränkung auf wenige Aktionen kannman da nicht viel machen außer mal 1,2 Waren kaufen, die einem für den Auftrag fehlen, oder überschüssige Waren verkaufen, um mehr bauen zu können.

    Waren in einer Runde kaufen um sie in der nächsten wieder zu verkaufen, lohnt zudem auch nicht, weil man für das Geld besser Dinge auf den Spielplan errichten kann, das wirft immer mehr ab.

    Selbst wenn man durch benachbartes Bauen verbilligt kaufen kann, lohnt sich das nicht, bzw. nur dann und nur die Anzahl Waren, sie man sofort für eine Auftrag noch in derselben Runde braucht. Daher wird diese verbilligte Einkaufsrecht auch nur selten überhaupt genutzt, oft von machen Spielern im kompletten Spiel gar nicht, sodass dieser gewünschte Effekt, dass es belohnt wird, benachbart zu bauen, gar nicht eintritt.


    Die Boards sind wirklich etwas klein geraten (vor allem die Schrift darauf), dass die Schachtel insgesamt so klein ist für so eine Art Spiel ist aber erfreulich, spart Platz im Rucksack und im Spieleschrank.


    Das Spielgefühl ist schon recht ähnlich zu Terra Mystica, aber etwas leichter, schlankerer Regeln, übersichtlicher, etwas schneller.

  • Der Hype is ja erst jetzt zur Messe entstanden,

    Hmm... Ich glaube, es gibt keine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne, die nicht den Hype ganz wesentlich zur Kampagnen-Laufzeit erzeugt hat. Sonst wäre das Ding ja nicht deutlich über dem "funding goal" finanziert worden. Auf der Messe kommt der Hype dann durch die Backer, die kurz davor beliefert worden sind und in Foren wie diesem von dem Spiel berichtet haben.

  • Selbst wenn man durch benachbartes Bauen verbilligt kaufen kann, lohnt sich das nicht, bzw. nur dann und nur die Anzahl Waren, sie man sofort für eine Auftrag noch in derselben Runde braucht. Daher wird diese verbilligte Einkaufsrecht auch nur selten überhaupt genutzt, oft von machen Spielern im kompletten Spiel gar nicht, sodass dieser gewünschte Effekt, dass es belohnt wird, benachbart zu bauen, gar nicht eintritt.

    Hmmm, interessant. Bei uns ist in den bisherigen Partien eher die Tendenz, frühestmöglich weitere Händler freizuschalten, um dann den Effekt des benachbarten Bauens/günstigeren Erwerbens verstärkt nutzen zu können.

  • Ich stimme Peter zu, bei uns wird auch versucht oft den Nachbarschaftsbonus abzugreifen.


    Vielleicht is bei euch deswegen der Markt so lahm. Bei uns starten dann auch mal Verkaufsaktionen von Spielern die den Rohstoff mehrfach haben der grad sehr teuer ist um sich Kapital und mehr Gebäude leisten zu können. Dadurch wird er dann manchmal so billig das sich das zukaufen statt produzieren lohnt. Milch oder Korn für 1 oder 2 Geld kaufen mit Bonus ist schon sehr schön.


    Die Schachtelgröße, wie oben angesprochen, finden wir auch alle gut.


    Einen ähnlichen Vergleich wie zu Terra lässt sich natürlich auch etwas geringer zu Marco Polo ziehen bzgl. des Auftragsmechanismus.

  • Wer hat eigentlich die Münzen mitbestellt? Wie ist eure Meinung zu diesen?

    ich habe die premium Version mit den Münzen unterstützt.

    Ich finde sie echt schön...liegen gut in der Hand.

    Die 1er haben die gleiche Größe wie für Scythe.

    Die 5er und 10er sind aber kleiner als die entsprechenden für Scythe was aber immer noch groß genug ist.

  • ANZEIGE
  • ich habe die Münzen auch, die sind zwar relativ leicht, aber schöner als Pappe. Ich habe es nicht bedauert.

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

  • Ich finde sie echt schön...liegen gut in der Hand.

    Ich weiß, das ist jetzt unfair... Aber ich finde die Münzen wirken auf mich eher billig, als wertig...


    Sie sind leicht, wie Pappcounter, sehen nicht "stimmig" aus und wirken, als ob man sie locker verbiegen könnte...

    neeee....ist nicht unfair !

    Ich mag ja auch die Scythe Münzen und die sind ähnlich leicht...


    Es faßt sich halt ganz anders an als Pappmünzen und klingt besser.

    Ich habe mir auf der Messe mal so richtig schwere und dickere angesehen. Das war mir dann aber too much, paßt dann irgendwie nicht mehr...

    Für Mombasa habe ich mir damals z.B. 1 und 5 Rand Münzen mitbringen lassen...damit spielt es sich auch nett 8))


    ps. wenn du mal Uri Geller spielst und welche von den Münzen beim Spielen verbogen hast...bitte hier mal ein Bild posten :lachwein:

  • Das Spielgefühl ist schon recht ähnlich zu Terra Mystica, aber etwas leichter, schlankerer Regeln, übersichtlicher, etwas schneller.

    Nach über 270 Partien Terra Mystica finde ich (offenbar gehen die Wahrnehmungen auseinander), dass Clans of Caledonia so gar nichts vom Spielgefühl eines Terra Mystica hat. Das kann man gut oder schlecht finden, ich finds prima. Seit kurzem habe ich auch das Gaia Project und brauche kein 3. Terra Mystica. Clans of Caledonia spielt sich für mich wie ein komplett anderes Spiel.


    Hinsichtlich der Tiefe des Spiels kann man offenbar genauso geteilter Meinung sein. Ich habe es erst gestern zu dritt gespielt mit zwei Neulingen und beide fanden es sehr gut, dass es doch relativ zugänglich und kurz ist. Wenn man "Heavy-Eurogame"-Niveau erwartet, wird man enttäuscht. Auf der anderen Seite ist Clans of Caledonia trotzdem alles andere als banal. Bei mir steigt es mit Partie zu Partie im Ansehen. ;-) Ich finds ganz großartig und eine wunderbare Ergänzung zu den größeren Eurogames im Schrank.

    Wer hat eigentlich die Münzen mitbestellt? Wie ist eure Meinung zu diesen?

    Ich bin sehr froh, später im Pledgemanager noch welche dazugekauft zuhaben. Optik und Haptik finde ich großartig! Sie sind etwas leichter als beispielsweise bei Raiders of the North Sea oder Near and Far, aber fühlen sich dennoch oder gerade deswegen sehr gut an. Aber wie ich in den Beiträgen weiter oben gesehen habe, gehen offenbar auch da die Meinungen auseinander. :D

  • Ich finde ja, dass dieses Spiel mal so gar nichts mit Terra Mystica gemein hat. Clans of Caledonia ist eher wie Siedler von Catan, wegen der Hexfelder und dem Weizen. :-)


    Der Autor hatte in der Kickstarterkampagne einige Spiele genannt die ihm persönlich gefallen und hat gute Mechanismen daraus für sein eigenes Spiel verwendet. Völlig legitim. Machen andere auch. Aber: Und hier unterscheidet er sich von anderen Autoren, er sagt, welchen Mechanismus er woher genommen hat. Das machen nicht viele. Mir fallen dazu lediglich Martin Wallace, Mike Keller und Andreas Odenthal ein.


    Ich finde Clans of Caledonia ist ein hervorragendes Spiel, wo es nichts zu kritisieren gibt. Der Spielplan und die Materialien sind mir nicht zu klein, der Markt ist nicht lahm (er ist lahm, wenn lahme Händler den Markt (nicht) bedienen 8o). Der einzige Glücksanteil, den ich sehe sind die Exportaufträge. Entweder es sind welche der Kategorie Pillepalle dabei oder mal so richtig schwere.


    Ich habe bisher 11 Partien solo hinter mir und drei 2er Partien. Ich habe noch nicht mal alle Clans gespielt (jaja, auch alleine lose ich mir einen Clan zu). Hier gibt es noch ganz viel zu entdecken!

  • ANZEIGE