Burgen von Burgund - Skalierung der Gebäudeplättchen nach Spielerzahl

  • Hallo zusammen,


    hatte irgendwo, irgendwie, irgendwann mal mitbekommen, dass es eine (inoffizielle) Mitspieleranzahl Skalierung der Gebäudeplättchen bei BuBu gibt (d.h. vorheriges Aussortieren von Plättchen, so daß zB. vermieden wird, daß bestimmte braune Gebäude gar nicht ins Spiel kommen).

    hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.


    Weiß da jemand was dazu (habe auf BGG nix gefunden)


    Gruß

    ferion

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  • Hallo Thorsten,

    hatte irgendwo, irgendwie, irgendwann mal mitbekommen,

    nach vielen Duellen BuBu hat mich die Beliebigkeit der ins Spiel gelangenden Plättchen etwas mehr als nur gestört. Bei der Vierer-Partie gelangten alle Plättchen zuverlässig ins Spiel. DAS wollte ich mit meiner Duell-Variante auch erreichen. Wegen der kürzeren Spielzeit hat sich das Duell für das Turnier gerade zu aufgedrängt. Aber bei der Beliebigkeit bedurfte es für ein Turnier Problemlösungen. Man erreicht es, wenn genau die Hälfte der Plättchen aussortiert werden - siehe yzes Link.
    Mit einer Varianz der Wissen-Plättchen habe ich mich bemüht, eine Spur unterschiedlicher Themen ins Spiel zubringen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch die Möglichkeit, Spielpläne zu gestalten, die das Thema stützen sollten.
    Leider hat der Verlag überhaupt kein Interesse an der Verbreitung dieses Szenarios - ganz das Gegenteil ist der Fall. Aber die Erarbeitung der Turnierausführung hat viel Spaß gemacht.

    Tät´ heut zu Tage eine Wiederholung eines solchen Turniers ein Interesse wecken?

    Liebe Grüße
    Nils

  • Hallo Klaus,

    halte ich allerdings auch nicht für nötig

    Ich hielt es für das Turnier für erforderlich. Wenn an jedem Tisch pro Runde unterschiedliche Plättchen in die Partie gelangen, wie soll man dann die spielerische Leistung des Teilnehmers untereinander beurteilen? Die ins Spiel gelangenden Plättchen haben schon Auswirkung auf das Punkteergebnis, was auch das Turnierergebnis beeinflusst.

    Liebe Grüße
    Nils

  • Wenn an jedem Tisch pro Runde unterschiedliche Plättchen in die Partie gelangen, wie soll man dann die spielerische Leistung des Teilnehmers untereinander beurteilen?

    So wie bei jedem anderen Spiel auch (ob mit oder ohne Zufallselemente): Durch einen gescheiten Turniermodus. Beim Schweizer System z. B. reichen 5 Runden, um bis zu 32 Teilnehmer durchaus sinnvoll zu sortieren. (Ja, mit Mängeln hinsichtlich des Mittelfeldes, daher das "durchaus".) Wenn über die Buchholz- oder eine andere Feinwertung hinaus noch Tiebreaker nötig sein sollten, kann man auf relative Punkte zurückgreifen. (Ergebnis 200:180 => A 100%, B 90%) Diese wurden in der BSW bei manchen Turnieren so angewendet. Das absolute Ergebnis einzelner Spiele kann also vollkommen in den Hintergrund treten.

  • Das Problem liegt doch anders. Jeder Spielplan wirft andere Durchschnittsergebnisse in der Partie ab, also sollten alle den gleichen Plan pro Durchgang spielen. Aber gravierender sind z.B. die punktestarken Wissensplättchen. Ein Problem beim zufälligen Ziehen habe ich darin gesehen, dass diese an einem Tisch ins Spiel kommen, am nächsten zufälliger Weise vielleicht aber gar nicht. Dann werden in Summe am ersten Tisch vielleicht 50 Punkte zufällig mehr als am zweiten gemacht.

    Mein Ziel war es, dass im Turnier-Durchgang alle auf dem gleichen Plan und mit den gleichen Plättchen spielen, um auf diesem Weg einer gerechten Wertung am Nähsten zu kommen.
    Die Turnier-Ergebnisauswertung haben wir ja damals hier auch im Forum erörtert.


    Liebe Grüße
    Nils (meint, die beste Lösung wäre gewesen, an einem Tisch wird aufgedeckt und die anderen Tische kopieren den Spielplan. Aber - es war auch nur ein Spaßturnier.)

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