Investition in Hybrid-Spielen

  • Welche Entscheidung treffe ich über Fördergelder für die Erforschung von Augmented Reality in Gesellschaftsspielen? 21

    1. Ich verweigere die Fördergelder. (15) 71%
    2. Ich genehmige die Fördergelder. (6) 29%

    Hallo,

    ich habe gerade mit Interesse eine Pressemitteilung auf spielen.de gelesen. Es geht um bewilligte Forschungsgelder mit dem Fokus auf Hybrid-Spiele

    Wie spielen wir in Zukunft?

    Auch Lust auf ein Spielchen? Machen wir mal ein Rollenspiel?

    Du sitzt in einer Behörde. Kriegst einen Antrag über Fördergelder in Höhe von 360.000€ für die Erforschung von Augmented Reality in Gesellschaftsspielen vorgelegt. Du verfügst über ein Budget von ca. 5 Mio. Zufällig bist du leidenschaftlicher Gesellschaftsspieler und hast Erfahrung mit Hybridspielen. Deine Entscheidung lautet?

    Über eine Argumentation deiner Entscheidung würde ich mich in den Beiträgen freuen.

    Liebe Grüße
    Nils

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  • Die Fragestellung mit derart eingeschränkten Antwortmöglichkeiten ist so Mumpitz. Als jemand, der schon so einige Forschungsförderungsanträge geschrieben und gelesen hat, sage ich dir: es kommt drauf an. Auf die Kompatibilität des Antrags mit der Ausschreibung für die Förderlinie, auf die inhaltliche und formale Qualität des Antrages, auf die fachliche Expertise des Antragsstellers, auf die geografische und strukturelle Zusammensetzung des beantragenden Konsortiums, auf die Antragshöhe relativ zu dem Betrag, den man im Durchschnitt pro Antragsteller auszuschütten gedenkt, und nicht zuletzt darauf, wie sehr sich der Antrag mit irgendwelchen unausgesprochenen höheren politischen Zielen verträgt, insbesondere den gerade angesagten politischen Moden, was oder wer besonders gefördert werden soll.

  • Njoltis : Ob die Entscheidung über Forschungsförderung davon abhängt, dass man den Entscheider schmiert? Dann nein. Forschungsförderung ist etwas anderes als öffentliche Großbauprojekte wie irgendwelche Flughäfen.


    EDIT: Eines wollte ich noch zum Startposting loswerden. In der öffentlichen Wahrnehmung wird "Firma X bekommt Y Euro Forschungsförderung" gerne so verstanden, dass die Firma "einfach so" Geld bekommt. Das ist im Normalfall so nicht richtig. Es Förderquoten, die von allerlei Faktoren abhängen. Das kann dann z.B. heißen, dass die Firma selbst 400.000 EUR investiert und davon 150.000 EUR (mit allerlei Verwaltungsaufwand) wieder erstattet bekommt.

  • Aber Matthias,

    Die Fragestellung mit derart eingeschränkten Antwortmöglichkeiten ist so Mumpitz.

    ... und doch läuft immer alles auf ein ja oder nein hinaus, nicht?

    Aber sagte ich nicht, dass es nur ein Spiel ist? Es war ja Absicht der Umfange zu erfahren, welche Beweggründe aus Sicht der Anwender zu einer solchen Entscheidung führen könnten. Welche Kriterien dann in Wirklichkeit die Entscheidungen herbeiführen, möchte ganz ehrlich gesagt lieber nicht wissen. ;)

    Was mich an diesem Vorgang etwas stört, ist, dass ein Wirtschaftsunternehmen, dessen einziges Ziel die Veräußerung von Hybridspielen ist, sich die Entwicklungsarbeit vom Steuerzahler bezahlen lässt und Konkurrenzunternehmen diese selbst zu tragen haben.

    Dann ist da noch meine spielerische Erfahrung, dass in der Masse noch sehr wenige Hybridspiele gezündet haben; bei sehr vielen begründet auf Ablehnung stößt.
    Augmented Reality Anwendungen gibt es schon - blink-blink - die nach meinen Erfahrungen die Spieler schnell ermüden lassen.

    Persönlich finde ich ein Hybridspiel sinnvoll, wenn es als Verwalter eines Zielgeheimnis agiert.

    Liebe Grüße
    Nils

  • Was mich an diesem Vorgang etwas stört, ist, dass ein Wirtschaftsunternehmen, dessen einziges Ziel die Veräußerung von Hybridspielen ist, sich die Entwicklungsarbeit vom Steuerzahler bezahlen lässt und Konkurrenzunternehmen diese selbst zu tragen haben.

    Siehe dazu mein Edit oben: je nach Förderquote trägt das Wirtschaftsunternehmen einen mehr oder weniger großen Anteil seiner Kosten selbst. Solcherlei Eigenbeteiligung ist im Normalfall zwingend erforderlich, gerade wenn es um anwendungsnahe Forschung und Produkte geht. Damit sichert sich der Geldgeber auch ein Stück weit ab, dass da nicht nur Lari-Fari gemacht wird. Ebenso gehört so einen solchen Forschungsantrag auch fast zwingend ein Verwertungsplan dazu, mit dem plausibel dargelegt werden muss, dass man dem geförderten Projekt/Produkt nachher Geld verdient werden kann und wie das geschehen soll. Man soll sogar manchmal bei Antragsstellung schon zu möglichen Patenten etwas schreiben, und spätestens da wird's manchmal albern.


    BTW: Wenn dann die Förderquote für KMUs um 5% oder 10% höher ist oder wenn von irgendwelchen Konsortien eingefordert wird, einen bestimmten Mix aus universitären Einrichtungen und Unternehmen zu haben, dann ist solche Forschungsförderung auch immer sehr nah dran an Wirtschaftsförderung.


    Ich kenne nicht die österreichische Situation, auf die der Link von dir sich bezieht, aber eine sinnvolle Diskussion könnten wir hier nur führen, wenn man die öffentliche Ausschreibung für das Forschungsförderungsprogramm kennen würde. Da steht in der Regel recht genau drin, was der Geldgeber für förderungswürdig hält und was er dafür verlangt. Diese Ausschreibung ist für alle Firmen verfügbar. Jeder, der in Frage kommt, darf Anträge stellen. Insofern ist für mich auch keinerlei Benachteiligung irgendwelcher Konkurrenzunternehmen erkennbar.

  • Ich habe für Nein gestimmt.


    Meiner Ansicht nach lebt das Brettspiel von der Abstraktion.

    Sowohl Autor wie auch Spieler arbeiten mit den einfachen Mitteln und dem leblosen Spielmaterial, sie bauen eine Welt auf, finden Lösungen, dass eine Geschichte passiert, ein Gefühl entsteht usw.


    Das ist für mich die große Kunst dahinter.

    Mit "Augmented Reality" kann das jeder.

    Ich finde diesen Weg daher nicht allzu verfolgenswert.

  • Nein, weil die "Erforschung von Augmented Reality in Gesellschaftsspielen" darauf beruht, dass es diese Art von Technik schon in Brettspielen gibt. Eine kurze Recherche reicht aus, um zu erfahren, dass es bisher nur begrenzt wenige Spielen gibt, die überhaupt grob in diesen Bereich fallen. Schaut man genauer hin, so minimiert sich der Einsatz auf Zusatzinformationen per App. Wirkliche Augmented Reality im strengen Begriffssinne gibt es in Brettspielen aktuell noch nicht und deshalb gibt es dort auch nichts zu erforschen.


    Somit abgelehnt.


    Ist hingegen Grundlagenforschung gemeint, dann ist der Antrag falsch formuliert und deshalb ebenso abgelehnt.

  • Wirkliche Augmented Reality im strengen Begriffssinne gibt es in Brettspielen aktuell noch nicht und deshalb gibt es dort auch nichts zu erforschen.

    Vermutlich kenne ich den strengen Begriffssinn von Augmented Reality nicht genau, aber ich glaube schon, dass es dazu schon das eine oder andere Spiel gibt oder gab. Aber du kannst mich gerne korrigieren:


    - Mask of Anubis: Virtual Reality? Aber keine Augmented Reality?

    - Scotland Yard Master: War das keine Augmented Reality?

    André Bronswijk
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

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  • Mir geht es bei der Umfrage überhaupt nicht um einen Realitätsbezug - sondern lediglich um das Bauchgefühl von Spielern.

    Aber gut - nehmen wir das einmal als Ansatz.

    Es Förderquoten, die von allerlei Faktoren abhängen. Das kann dann z.B. heißen, dass die Firma selbst 400.000 EUR investiert und davon 150.000 EUR (mit allerlei Verwaltungsaufwand) wieder erstattet bekommt.

    Basis
    Die begünstigte Firma wurde 2012 gegründet und hat eine Hand voll Beschäftigte. In den fünf Jahren wurden zwei Spiele mit App veröffentlicht. Eine Risiko-Variante und neu ein Quizspiel. Mir eigentlich nicht bekannt, dass die beiden Titel Bestseller sind; vermutlich aber eher nicht. Dann haben die - großzügig geschätzt - vielleicht 10.000 Exemplare veräußert. Wenn über Direkt- und Händlerverkauf ein Erlös von 25,-€ pro Exemplar gelang, weist die Bilanz 250.000,-€ Umsatz aus.

    Die Förderquote 2,5
    Nun wurden 360.000,-€ Forschungsgelder bewilligt. Gemäß der vorgeschlagenen Quote müsste die Firma also 540.000,-€ Eigenmittel nur für die Spielentwicklung aufbringen. Kredit? Bei der Bilanz?

    Wirtschaftliche Rechtfertigung
    Grob geschätzt liegt der Kostenanteil für die Spielentwicklung bei 20% vom Erlös. In unserem Fall bedeutet es, wo dieses Spiel scheinbar 900.000 € Aufwand Spielentwicklung hat, dass ein Erlös von 4,5 Mio € erwirtschaftet werden sollte, um in den grünen Bereich zu kommen. Cool! Nur schade, dass selbst dem Bestseller SdJ im Idealfall geschätzt ein Drittel dieses Umsatz gelingt.

    Aber wie gesagt - ich will ja gar nicht wissen, wofür diese Forschungsgelder verwendet werden. 8-))

    Liebe Grüße
    Nils

  • Augmented Reality wird als tolles Buzz-Word gerne überall verwendet, wo durch ein elektronisches Gerät Zusatzinfos begleitend zur aktuellen Situation gegeben werden. Für mich ist Augmented Reality allerdings nur gegeben, wenn Zusatzinformationen in Echtzeit im Sichtfeld der Person eingeblendet werden, das restliche Sichtfeld aber nicht verdeckt oder ersetzt wird.


    Mask of Anubus ist eher billige Virtual Reality, die mit der Cardboardbox-Umsetzung eigentlich nur den "Brunnen vergiftet", weil die Technik der VR selbst im Consumerbereich schon weitaus weiter ist und somit ein falsches Bild vermittelt, was in Virtual Reality aktuell möglich ist.


    Scotland Yard Master klingt interessant, leider selbst noch nicht gespielt. Was bei BGG zu sehen ist, kann man den Spielplan abfilmen, der dann erkannt und dort Zusatzinfos angezeigt werden. Das ist wirklich Augmented Reality. Korrigiere deshalb meine obige Aussage. Danke für die Info.


    Ein Villen des Wahnsinns 2nd Edition würde ich (um mal ein Beispiel zu nennen) nicht als Augmented Reality einordnen. Es gibt zwar Zusatzinfos, aber eben nicht im Sichtfeld der Spieler eingeblendet.

  • dass es dazu schon das eine oder andere Spiel gibt oder gab.

    Ich habe auch noch Bilder im Kopf von einer Piratenspiel-Vorstellung, wo man das Gerät über das Spielbrett hielt und auf dem Display die Piratenschiffe anfingen, sich gegenseitig zu beschießen. Wurde das schon veröffentlicht?

    Liebe Grüße
    Nils

  • Mir wurde doch auf dem letzten Spieletreffen von einem Jungen ein Spiel geschenkt, weil es daheim niemand mit ihm spielt und er meinte, dass es bei mir vielleicht besser aufgehoben wäre. Das war so ein Hybrid-Spiel - von Rav der Titel Yes or Know.
    Die Vorgeschichte liegt schon ein Jahr zurück. Der Bayerischen Rundfunk bat mich, eine spieleaffine Durchschnittsfamilie zu vermitteln. Die neuesten Titel mit App sollten getestet werden. Den Fernsehbeitrag finde ich nicht mehr in der Mediathek. Aus eigenem Interesse am Thema nahm ich mir für die Aufzeichnung Zeit. Und es war noch jemand vom Rundfunk dabei, der im Hintergrund meine Kommentare dokumentierte.

    Was ist denn ein Jahr nach der Produktvorstellung von Rav Smartplay nachgeblieben? Die Produktreihe wurde doch eingestellt, oder? Erfolgsschlager TipToi - sind noch irgendwelche Entwicklungen für die Adult-Gesellschaftsspiele in der Pipeline?

    Was als Hybrid-Spiele doch noch wirklich gefunzt hat, war "Wer war´s?" und Schnappt Hubi.

    Haben die App-gestützten Brettspiele wirklich noch eine große Zukunft vor sich?
    Oder haben die großen Verlage das vielleicht schon ausgeforscht?

    Liebe Grüße
    Nils

  • Mir geht es bei der Umfrage überhaupt nicht um einen Realitätsbezug - sondern lediglich um das Bauchgefühl von Spielern.

    Dann hast du die falsche Frage im Startposting gestellt. Wenn du eine Antwort auf "Ist Augmented Reality in Gesellschaftsspielen nutzbar?" haben willst, darfst du nicht fragen, ob eine real in Oberösterreich passierte Bewilligung eines Forschungsantrages für uns nachvollziehbar ist. Dein Startbeitrag ist randvoll mit dem Realitätsbezug, um den es dir jetzt nicht mehr gehen will.



    Aber gerne kriegst du auch von mir noch eine Antwort auf "Ist Augmented Reality in Gesellschaftsspielen nutzbar?", nämlich diese: Ich will Elektronik beim Brettspielspiel nicht haben. Maximal als Punktezähler oder sowas, in jedem Falle 100% optional. Ansonsten bin ich in diesem Bereich mit 100% analog glücklich. Von irgendwelchen elektronischen Helferlein ist man sonst schon genug abhängig.

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  • Danke Christian...

    in dem Zusammenhang erinnere ich mich immer wieder an die Firma Public Solution mit der Yvio Konsole. Eigentlich haben die ja seiner Zeit alles richtig gemacht. Massentaugliche Spielideen, sehr leichter Zugang zum Spiel, gute Marketing-Strategien - nur waren vielleicht die Kunden mit dem (Nicht-)Kaufen der Spiele echt undankbar.

    Liebe Grüße
    Nils

  • Hallo,


    das ist mir aber nun doch etwas zu einseitig bisher. Es haben sich ja nur die Meckerer zum Thema gemeldet. Da gibt doch sicher Befürworter. Ich habe doch schon von begeisterten Hybridspielern gelesen; von Aussagen, dass App-Veröffentlichungen kaum erwartet werden können. Wo sind eure Statements?

    In einer Gruppe habe ich Villen des Wahnsinns II app-gestützt gespielt. Boooahhr - fand ich das langweilig - gefühlt habe ich kein Dutzend Entscheidungen in der Partie getroffen - in etwa so viel wie in einem Zug bei Yokahama. Aber drei der fünf Mitspieler haben sich offensichtlich köstlich unterhalten gefühlt - ihnen gelang es, in den Rollen aufzugehen.

    Gefallen hat mir die elektronische Unterstützung im Spiel in Escape Room - Das Spiel. Mehr bräuchte es für mich nicht. Ein Zeitnehmer und Geheimnisträger, der unaufdränglich das Spiel begleitet, die Handlungen nicht kanalisiert.

    MetalPirate  
    Danke für dein Statement zum Thema und den Beiträgen mit deinen Ansichten über das Meinungsbild zur Finanzierung von Forschungsprojekten.
    Aber was soll das?
    Kaperst hier mit deinem persönlichen Interesse den Fred. Nennst mein Anliegen Mumpitz; stellst auf, dass mein Fragen falsch gestellt ist, likest obendrein noch den drolligen Beitrag vom Admin. Sei es dir gegönnt. Aber bei mir kommt das ein wenig krawallig an. Das hast du doch gar nicht nötig. Mich interessieren die Forschungsprojekte nicht.

    Aber als ich die Pressemitteilung las, überlegte ich mir persönlich, wie ich entscheiden würde, wenn ich den Geldfluss für eine Investition mit Hybridspielen verwalten würde. Und ich wollte mit dieser Umfrage erfahren, wie andere in genau dieser Position mit ihrer Hybrid-Erfahrung entscheiden würden. Vor einem Jahr gab es einen offensichtlichen Trend für Hybrid-Spiele. Was ist davon übrig geblieben? Wie haben sich mit diesem Angebot die Bedürfnisse entwickelt?

    Liebe Grüße
    Nils

  • [...] Aber als ich die Pressemitteilung las, überlegte ich mir persönlich, wie ich entscheiden würde, wenn ich den Geldfluss für eine Investition mit Hybridspielen verwalten würde. [...]

    Genau das bringt dein Problem in einem Satz auf den Punkt: derjenige, der auf staatlicher Seite über solche Anträge auf Forschungsförderung entscheidet, tut das eben nicht nach Lust und Laune aus dem Bauch heraus, wie du anscheinend denkst, sondern nach sehr strikten Regeln und Vorgaben, die man an dieser Stelle nicht einfach mal ausblenden kann. Oder höchstens dann, wenn man dafür jeden Bezug zu Forschungsförderung aus der Frage herausnimmt und alles auf eine allgemeine Ebene hebt; das wäre auch okay. Aber staatliche Förderung ohne irgendwelche Förderprogramme und Förderrichtlinien diskutieren zu wollen, das führt zu nichts Sinnvollem.

  • Genau das bringt dein Problem in einem Satz auf den Punkt:

    Genau genommen ist es dein Problem und nicht meins! Mir ist deine Nähe zur Realität klar. Ich möchte deine angestrebte Diskussion aber gar nicht.

    Die Abstimmung wurde von mir als Rollenspiel angekündigt. Betrachte den Bezug einfach mal als Flavortext. Relevant für mich sind die Erfahrungen der Spieler, die sich unter dem Aspekt der Entwicklungskosten entscheiden sollten. Gäbe es den Aspekt nicht, tät'n die vermutlich sagen: Mach mal - vielleicht gefällt's mir. Was jucken mich diese Entwicklungskosten.

    Liebe Grüße

    Nils

  • Hallo,
    jetzt ist es sogar so weit, dass mir von dieser Firma unaufgefordert Muster zugestellt werden. Früher haben die wenigsten per Mail angefragt, ob man an Mustern interessiert wäre. Was von mir nie in Anspruch genommen wurde. Das Paket liegt jetzt auf einer Paketstation, die eine Fahrt von 10km für mich bedeutet. Ich frage mich, ob die Abholung lohnt.
    Wird also ein Teil der öffentlichen Gelder dafür aufgewandt, um Marketingmaßnahmen zu ermöglichen, mit denen Muster wahllos verschickt werden? Für mich ist deren finanzielle Unterstützung mit öffentlichen Geldern eine richtige Marktverzerrung.

    Liebe Grüße
    Nils

  • Ach ja, der Titel, der da gerade auf der Paketstation rumflakt, ist aktuell in Österreich ausgezeichnet worden.


    Liebe Grüße
    Nils

  • Ich habe bisher nur in Leaders reingeschaut und das ist ne einzige Katastrophe mit der App. Ich warte da noch auf die Möglichkeit simultan seine Züge zu machen, oder vielleicht verkaufe ich es einfach wieder.

    Interaction habe ich letztes Jahr von Rudy Games auf der Spiel bekommen, aber noch keine Zeit gehabt reinzuschauen. Ich hoffe sie haben sich zumindest mein dauerndes Datenschutz generve zu Herzen genommen.

    Übersetzt & lektoriert Spiele für div. Verlage und probiert Spiele in allen möglichen Stadien aus. Schreibt darüber mit Freunden auf erklaerpeer.de

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  • Also ich habe nix gegen kostenlose Spiele. ;) Solang es keine weiteren Kosten verursacht, oder man's verschenken kann, ist das erträglich.


    Habe auch bisher keines der Spiele gespielt, bin aber auch etwas skeptisch. Zum Beispiel was die Nachhaltigkeit der Nutzung angeht.In dem Zusammenhang sei erwähnt, das die Smartplay Reihe von Ravensburger mittlerweile fast vollständig aus den App Stores verschwunden ist, für iOS bekommt man es noch irgendwo im Store für Aserbaidschan, oder so, war jedenfalls mein letzter Stand.


    Aktuell werden die 3 Smartplay Spiele noch bei diversen Händlern verkauft, wenn man die APK für Android noch bekommt, dann lohnt es sich, ansonsten lieber liegen lassen.

  • Hallo,

    so - nun habe ich das Paket doch abgeholt, weil ich neugierig bin, was die von mir wollen - und wurde enttäuscht. Die wissen gar nicht, dass ich Spieleempfehlungen in Printmedien veröffentliche. Die wissen auch nicht, dass ich die öffentlichen Veranstaltungen weitestgehend eingestellt habe. Sie haben wohl irgendwo im Netz eine Liste mit öffentliche Treffen ausgegraben und denen ohne jede Anfrage einfach ein Exemplar geschickt. Es liegt dem Paket ein Serienbrief bei, wo Name, Gruppe und Ort eingefügt wurde.

    Das leistet sich wirklich keine Marketingabteilung der anderen Verlage.

    Liebe Grüße
    Nils

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