27.11.-03.12.2017

  • Der erste Advent naht. Und dann ist bald Weihnachten. Draussen wird es wieder kälter und es wird wieder mehr gespielt.


    Bei uns gab es zwei Mal Heaven and Ale #HeavenandAle


    Die zweite Partie dauerte zu zweit nur noch rd. 30 Minuten. Das ist echt gut, da das Spiel nicht trivial ist aber trotzdem schnell runter spielbar. Hat uns viel Spaß gemacht. Gerne wieder.


    Was könnt ihr berichten?


    Danke übrigens an alle Spender. In der letzten Woche sind noch einmal 5 Spender hinzugekommen.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."

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  • Zweimal solo:


    Robinson Crusoe - Die Vulkaninsel. Nach dem Geheimtip von Kermeur

    lief es dann doch gleich besser. Dabei fällt schon auf, dass dieses Szenario nochmal deutlich glückslastiger ist als die anderen. Wenn man bei der Erkundung von Tempel/Dorf etc... auf drei Fallen stößt, wirds schon richtig übel. Zieht man stattdessen drei Schatzkarten, wird es plötzlich deutlich einfacher. Atmosphärisch bleibts auf jeden Fall. Als nächstes kommen die Kannibalen dran.


    Tiny Epic Galaxies - Man spielt gegen eine Schurken-Galaxie, die einfach wenig wählerisch jedes Würfelergebnis sofort verwertet (oder eben nicht, wenn es nichts zu verwerten gibt). Das ist ganz gut gemacht, denn so gehen die Züge flott. Eng war es dann trotzdem, ich habe 22:19 gewonnen, wobei die Schurkengalaxie kurz davor war, das höchste Level zu erreichen. Dazu eine Regelfrage: wenn Kultur- und Energiemarker in derselben Runde die 5 erreichen, werden weitere Energie- und Kulturwürfel erstmal nicht gewertet, sondern am Ende der Runde die Sonderfähigkeiten (Upgrade/Extra-Würfel) ausgeführt, richtig? Nicht ganz eindeutig ist, in welcher Reihenfolge das passiert. Wahrscheinlich macht man zuerst das Upgrade und dann die Extra-Würfe?


    Fazit jedenfalls: Spielt sich flott runter und war durchaus unterhaltsam. Ist die Erweiterung eigentlich auch Solo spielbar?


    Außerdem: Three Kingdoms Redux. Das lag schon etwas länger hier und hat sich aufgedrängt, da wir nur zu dritt waren. Simuliert wird der Konflikt zwischen Wei, Wu und Shu über die Vorherrschaft in China. Im Kern ist das ein Worker-Placement-Spiel, bei dem man Generäle einsetzt, um sich die benötigten Aktionen zu sichern. Diese haben einen Verwaltungs- und einen Militär-Wert, wobei ja nach Aktion ein anderer Wert gefragt ist. Zum Rekrutieren von Armeen benötigt man den Militärwert, will man Getreide anbauen den Verwaltungswert. Am Ende kann aber nur der Spieler die Aktion ausführen, der mit seinem General/Generälen den höchsten Wert erreicht, nachdem reihum gesetzt wurde, wobei bei einem Unentschieden der erste Spieler gewinnt, der auf diesem Feld gesetzt hat. Das macht das ganze sehr taktisch: welchen General setze ich wann wo ein? Noch intensiver wird das Spiel durch die Spezialfähigkeiten der Generäle, die sich zum Teil enorm unterscheiden. Hier kommt eine Asymmetrie ins Spiel, die noch dadurch verstärkt wird, dass Wei die ersten Runden 5 Generäle zur Verfügung hat, Shu aber nur drei.


    Dafür arbeitet das Spiel mit einem cleveren Allianz-Mechanismus (so eine Art Catch-Up). Derjenige, der sich in einer Runde am häufigsten durchsetzt, spielt nämlich in der nächsten Runde alleine, während die beiden anderen in einer Allianz sind. Diese bezieht sich allerdings nur auf eine Aktion, die von dem schwächsten Spieler ausgesucht wird. Auf diesem Feld werden die Generäle der beiden Allianz-Spieler addiert, so dass der Einzelspieler in der Regel diese Aktion nicht wird durchführen können.


    So rekrutieren und trainieren wir Armeen, rüsten sie aus, steigen im Rang auf, füllen Getreidesilos und Schatzkammern und errichten mächtige Gebäude. Außerdem versuchen wir, Truppen in die Grenzregionen zu entsenden und müssen ab und zu unbotmäßige Aufständische ("Tribal-Relations") beruhigen. Das Spiel endet spätestens nach zwölf Runden oder dann, wenn eine Endbedingung erreicht wird (ein Spieler erreicht den Rang "Emperor", hat fünf Generäle in den Grenzregionen oder das höchste Getreide- und Gold-Level erreicht). Dann werden Siegpunkte addiert, wobei in vielen Kategorien Mehrheiten-Boni ausgeschüttet werden.


    Das Spiel benötigt etwa drei Stunden, wobei erfahrene Spieler die Generäle draften, während wir im ersten Spiel vorgegebene Generäle verwendet haben. Unser Spiel endete damit, dass ich den Emperor-Rang erreicht habe (Shu), wobei es nur zum zweiten Platz gereicht hat (32:31 vor Wu). Gewonnen hat Wei mit 37 Punkten. Und so sah das Spielfeld am Ende aus:



    Fazit: Der Ersteindruck ist sehr gut. Ein großartiges Spiel, bei dem jede Runde spannungsreich verläuft, weil oft bis zum Ende nicht klar ist, ob man sich bei der dringend benötigten Aktion durchsetzen konnte oder nicht. Der Allianz-Mechanismus funktioniert sehr gut, ohne zu mächtig zu sein, was man schon daran sieht, dass Wei gewonnen hat, obwohl er so gut wie nie in einer Allianz war. Entscheidend bei weiteren Partien wird sein, ob die Parteien wirklich ausbalanciert sind. Als Shu-Spieler fühlt man sich die ersten Runden völlig unterlegen, weil man ohnehin schon weniger Aktionen hat und Wei einem auch noch diese Aktionen im Grunde jederzeit ruinieren kann. Trotzdem hatten wir alle viel Spaß. Für mich eines der besten und auch innovativsten Worker-Placement-Spiele seit langen.

    Das ist gewisslich wahr und ein Wort, des Glaubens wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, die Sünder selig zu machen, unter denen ich der erste bin.
    1. Timotheus 1,15

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  • Bei uns gab es:


    The lost Expedition, welches ich mir hauptsächlich Aufgrund der Tim und Stuppi Grafik gekauft habe ;) Wir haben es zwei mal im Coop-Modus und ich einmal Solo. Knackig schwer, einfache Mechanik und wenn man sich zu jeder Karte eine kleine Geschichte spinnt und erzählt, kommt auch die Stimmung gut rüber. Alles in allem bereie ich denkauf für 16€ nicht, ist aber bisher auch nicht total gezündet. Ich würde dem akutell mal ein 6, vielleicht 7 geben. Hat aber durchaus Potential als Solospiel sinen Platz neben #Freitag einzunehmen. #TheLostExpedition


    Gefolgt wurde es vom angeblich besseren Machi Koro, nämlich #Valeria von Schwerkraft. Mir hat es allerdings überhaupt nicht zugesagt und da packe ich viel lieber ersteres auf den Tisch. Ich kann mit dem ganzen Fantasy-Setting einfach nichts anfangen. 5/10


    Ich liebe #Patchwork, empfand allerdings auf der Messe Indian Summer schon als ziemlichen Reinfall. Eine Freundin wollte es allerdings unbedingt testen, so dass wir es dann ausgeliehen haben und spielten. Einhellige Meinung: völlig daneben, langweilig, zu abruptes Ende und mal wieder das „typische“ Uwe Rosenberg Phänomen: höher, schneller, weiter und mehr von allem. Patchwork ist meines Erachtens ziemlich perfekt, dann kam Cottage Garden (welches ich nie gespielt habe) und jetzt #IndianSummer. Und es fühlt sich wieder so an als wenn versucht wurde das großartige Patchwork weiter und weiter zu verbessern und zu optimieren. Leider hat es zumindest für uns nicht geklappt. Ich finde Uwe ist ein super sympathischer Typ, aber ich fände es schöner, wenn er seine Ideen lieber in Neues bündeln würde, statt ständig in etwas modifizierter Form rauszuhausen. 4/10


    Als nächstes war Pulsar 2849 auf dem Tisch. Hat ganz gut gefallen, auch wenn es sich nach Punkteschleuder anfühlt und man gefühlt als letzter ziemlich die A-Karte gezogen hat. Generell gab es im Weltraum an jeder Stelle Punkte zu holen und das ganze spielte sich insgesamt recht flott. Allerdings war es spät und wir haben nur 5 der eigentlichen 8 Runden gespielt. Kann durchaus mal wieder auf den Tisch kommen. 7/10

  • Bei uns kam nur #BattlestarGalactica auf den Tisch.


    Zu fünft starteten wir in eine ungewisse Zukunft und konnten schon bald den ersten Sprung vollziehen, der uns allerdings nur zwei Klicks weiter brachte.

    Die Zylonen liessen sich auch während der Vorbereitung zum zweiten Sprung nicht blicken und so waren unsere Ressourcen nach dem zweiten Sprung mit ebenfalls leider nur zwei Klicks noch alle im blauen Bereich - kein Problem bis hierhin also.


    Nach dem zweiten Sprung sperrte ich mich als Sharon "Boomer" Valerii dann selbst in die Brigg - blöd nur, dass ich feststellen musste, tatsächlich ein Zylon zu sein. Diese Vermutung hatten leider auch die anderen, und so verbrachte ich - erstmal kalt gestellt - die nächsten Tage relativ nutzlos in der Brigg.

    Die Entscheidung mich dann zu enttarnen fiel, als der Präsident (Gaius Baltar) seine Fähigkeit "Zylonen Detektor" einsetzte und der bisherige, makellose Ruf von ihm dazu führte, dass alle anderen nun überzeugt waren, dass ich tatsächlich ein Zylon und somit weiterhin mein Leben in der Brigg fristen müsse.


    Daraufhin enttarnte ich mich also - leider ohne weiteren Schaden anzurichten - und hoffte auf den zweiten "Maschinenbruder" der noch etwas für Chaos sorgen könnte.

    Ab dem Zeitpunkt hatten die Menschen nun "leider" etwas Pech, denn unsere Brüder eilten uns zur Hilfe und starteten einen Großangriff mit zwei Basisschiffen. Ich konnte sie unterstützen, in dem ich eine Superkrise auslöste und noch mehr Schiffe zu uns lockte, was wiederum zur Einbeziehung aller zivilen Menschenschiffe in die Kämpfe führte.

    Nachdem ich durch einen gezielten Hack auch noch die FTL-Kontrolle manipulieren und einen Stromausfall initiieren konnte, wurden die Menschen auch noch kurz vor einem Notsprung wieder auf null zurückgeworfen, da der FTL-Antrieb erst repariert werden musste - und das mit einer Menge (...) Jäger und zwei Basisschiffen vor dem Bug.


    Ein heftiger Raumkampf entbrannte, und wir mussten einige Verluste einstecken - konnten aber durch weitere Krisen noch ein paar Schäden auf der Galactica anrichten und schossen ein paar der Viper kampfunfähig.


    Leider konnte sich der zweite Zylon-Agent an Bord der Galactica gegen die Unterstellungen der Menschen nicht mehr zur Wehr setzen und wurde kurz vor seiner Enttarnung ebenfalls in die Brigg geschickt. Er enttarnte sich dann schnellstmöglich um nicht tatenlos der Vernichtung der Menschen zuzusehen.


    Es lief erwartungsgemäß für die Menschen dann katastrophal, denn wir konnten durch den massiven Ausfall der Vipern nun direkt die zivilen Schiffe der Menschen angreifen und richteten unter der Bevölkerung soviel Schaden an, dass die Menschen keine Chance mehr auf einen Sieg hatten und komplett vernichtet wurden.


    Ein wenig taten mir die Menschen doch leid - bis zur Hälfte Ihrer Mission lief es hervorragend; und doch wurden sie ohne einen weiteren Sprung durchführen zu können vernichtend geschlagen.

    Es war für sie (die Menschen) tatsächlich eine Verkettung unglücklicher Umstände und der Überlebenskampf dauerte "nur" 5 Stunden....


    Aber hey, Pech gehabt. Mehr Glück vielleicht beim nächsten Versuch!! :evil:

  • Wir hatten Besuch am Wochenende und kamen immerhin mehrmals zum Spielen.


    So gab es zu viert Massive Darkness. Gegen 20 Uhr ging es los mit Aufbau und für zwei der vier Spieler mit einem Überblick über die Regeln inkl. ihrer Fähigkeiten. Mit gemütlichem Tempo, einigem Regelwälzen (es tauchen doch noch sehr viele Fragen während des Spiels auf, die wir leider auch nicht alle beantworten konnten) und zwei Babypausen ging es bis 2:30 Uhr für Mission 1. Zum Spielverlauf möchte ich jetzt gar nicht so viel sagen. Wir hatten einen sehr schweren Start, da "Dwarf Defenders" auftauchten (2 blaue Würfel) und als Gegenstand ein Schild zogen (1 Schildsymbol + 3. blauer Würfel). Diesen Mob im ersten Raum zu besiegen, bevor es bessere Waffen gab, war sehr zäh und dauerte. Umgekehrt waren die Zwerge dafür wenigstens im Angriff harmlos (ein gelber Würfel und keine Sonderfähigkeiten). Das Ende kam dann, als eigentlich alles gut lief, wir uns sicher fühlten und das Spiel zwischenzeitlich zu einfach erschien, auch sehr abrupt. Echsenmenschen auf Level 4 mit 3 gelben Würfeln, 3 roten Würfeln und Boni für bis zu 4 zusätzliche Treffer machten uns zu schaffen. Sterben durfte zu diesem Zeitpunkt keiner der Helden mehr. Leider gelang es uns nicht, den Mob zu zerschlagen (der Boss blieb übrig, da er ja eine eigene Aktion benötigt, um geschlagen zu werden, obwohl wir theoretisch genug Treffer landeten für Boss und Minions) und im "Counterattack" gab es dann nach Abwicklung aller Fähigkeiten 9 Treffer für einen Charakter. Hätte man besser spielen können, aber die Konzentration war dann doch arg im Keller zu diesem Zeitpunkt.




    Alle Mitspieler kennen Zombicide, zwei davon haben über 20 Partien mit mir gespielt. Interessant war zu hören, dass alle 3 Mitspieler Massive Darkness besser finden als Zombicide. Teils nur wegen des Settings, teils aber auch wegen der etwas komplexeren Regeln. Ich war der einzige, der ein klassisches Zomibicide vorziehen würde. Die Spieldauer fand ich zu extrem (lässt sich ohne Regelerklärung, Pausen und Regelfragen während der Partie bei uns sicher trotzdem nicht unter 4 Stunden drücken für ein kurzes Szenario). Das Abwickeln der Kämpfe geht auch weiterhin sehr schleppend, zu viele Fähigkeiten aller Akteure treffen aufeinander. Da lobe ich mir ein Zombicide: da schau ich mir meine Waffe an und sehe, wie viele Würfel ich bekomme und ab welcher Zahl ich treffe. Würfeln, Treffer zuteilen, fertig. Für das, was diese Spiele sein wollen ("beer & pretzel games"), ist mir Massive Darkness hie und da zu aufgeblasen und letztlich doch mehr oder weniger von Würfeln abhängig wie Zombicide. Aber gut, wenn es alle mögen, darf es natürlich bleiben. Ich selbst würde es auch im Bereich 8-9/10 ansiedeln, nicht falsch verstehen, aber Zombicide erreicht es für mich nicht.


     


    Zu dritt gab es dann noch eine Partie Isle of Skye sowie das wunderbare The Golden Ages. Letzteres ist in Sachen Eleganz und Prägnanz, was die Spielregeln anbelangt bei gleichzeitigem Anspruch während des Spiels einfach ein, wenn nicht der, Toptitel im Regal. Wir hatten über Mittag gut 2 Stunden Zeit und da schafft man es, das Spiel auf- und abzubauen, die Regeln zu erklären (alle Aktionen passen auf 2 A4-Seiten) und ein Spiel zu spielen, dass alles andere als banal ist und knifflige Entscheidungen und gutes Timing abverlangt. Da ich das Spiel relativ gut kenne und es für die anderen beiden neu war, gab es einen sehr ungefährdeten Sieg für mich, das Spiel kam dennoch sehr gut an und es wurde sich schon die Revanche beim nächsten Besuch gewünscht. :)


    #MassiveDarkness #IsleofSkye #TheGoldenAges

  • Ich liebe #Patchwork, empfand allerdings auf der Messe Indian Summer schon als ziemlichen Reinfall. Eine Freundin wollte es allerdings unbedingt testen, so dass wir es dann ausgeliehen haben und spielten. Einhellige Meinung: völlig daneben, langweilig, zu abruptes Ende und mal wieder das „typische“ Uwe Rosenberg Phänomen: höher, schneller, weiter und mehr von allem. Patchwork ist meines Erachtens ziemlich perfekt, dann kam Cottage Garden (welches ich nie gespielt habe) und jetzt #IndianSummer. Und es fühlt sich wieder so an als wenn versucht wurde das großartige Patchwork weiter und weiter zu verbessern und zu optimieren. Leider hat es zumindest für uns nicht geklappt. Ich finde Uwe ist ein super sympathischer Typ, aber ich fände es schöner, wenn er seine Ideen lieber in Neues bündeln würde, statt ständig in etwas modifizierter Form rauszuhausen. 4/10

    Ich habe auch bei Darmstadt Spielt zweimal #IndianSummer ausprobieren können und ist auch ziemlich gefloppt. Ebenso finde ich Patchwork unheimlich gut. Ich denke aber, dass Rosenberg eher seinen Puzzle Mechanismus immer zugänglicher machen wollte und deshalb die Spiele (also #Patchwork - #CottageGarden - #IndianSummer) immer belangloser wurden. Bei #Patchwork muss man bei jedem Teil überlegen, wie der Kauf wirtschaftlich passt (also von Knöpfen und dadurch generiertem Einkommen), wieviel Fläche es abdeckt, ob es von der Form passt und wieviel Zeit es kostet (und damit dem Gegner vielleicht viel bessere Möglichkeiten wiederum einräumt; vielleicht sogar lieber einfach passen). Bei den Teilen gibt es klar bessere und schlechtere und außerdem hängt die Nützlichkeit auch oft davon ab, ob man sich noch am Anfang, Mitte oder Ende befindet. Bei den Folgetiteln wurde alles bis auf das Puzzeln zurückgefahren und es bleibt halt ein nettes Puzzeln übrig, aber mehr auch nicht.


    Gestern auch #Azul zu zweit gespielt. Wirklich starkes Spiel, könnte vielleicht für mich das Messehighlight von den flotteren Spielen sein. Gerade zu zweit kann man da richtig taktisch rangehen und man ist mal mehr mit dem Gegner als mit dem Spiel beschäftigt. Freue mich auf Partien zu dritt und viert und bin gespannt wie das Spielgefühlt dann ist. Das Spiel hat was (und zwar das Positive) von den flotteren, abstrakten Spielen der 2000er. Die netten Steine runden das Spielgefühlt gut ab.


    #TerraformingMars mit Venus Next Erweiterung, auch zu zweit. Die neuen Venuskarten mit den Schwebern machen schon Spaß (wobei ich auch Glück hatte mit dem neuen Konzern der gleich zwei Karten ziehen lässt, die dann auch super Synergien erzeugt haben), sind aber vielleicht auch etwas stärker. Gefühlt sind das Mikroben 2.0 Karten, auf denen man immer Ressourcen (also die Schweber) hinzufügt und dann damit Effekte triggern kann (z.B. Erhöhung des Venus-Leiste). Ich nach einer Partie aber nicht wirklich sagen, ob tatsächlich da ein Power Creep vorliegt (Stratosphärenvögel beispielsweise kommen viel früher ins Spiel als vergleichbare Tiere die Sauerstoff benötigen wie Vieh). Das Spiel dauert aber nochmal ein Stück länger, besonders da viele Karten mehr Micromanagement (mit den Schwebern) benötigen und man halt nicht nur den Mars terraformt (gefühlt hat das zusätzliche Vorrücken an einer der Leisten dies nicht kompensiert). Für wen Terraforming Mars bereits am oberen Ende der Spieldauer kratzt, wird mit der Erweiterung vielleicht nicht wirlich glücklich. Wer einfach mehr Terraforming Mars will, kann aus meiner Sicht bedenkenlos zugreifen.


    Edit: Noch zwei Spiele, die ich auf Darmstadt spielt kennegelernt habe: #Valletta - Ganz nettes Deckbau Spiel mit ein bisschen räumlichen Anteil in der mittigen Auslage. Aus meiner Sicht aber nichts besonderes und es würde mich wundern, wenn das noch in ein paar Monaten im Gespräch wäre (sofern das aktuell überhaupt im Gespräch ist). Game of Thrones - Die Hand des Königs (ich lasse mal das Hashtag weg ;)) ist ein ganz nettes abstraktes Spielchen, das gut als Absacker geht. Man sammelt aus einer gemeinsamen 6-mal-6 Auslage Karten ein, indem man eine zentrale Figure bewegt, und achtet darauf dem nächsten Spieler nicht einen Superzug vorzubereiten. Durch das Einsammeln versucht man Mehrheiten in verschiedenen Kategorien (jeweils bestimmte Familien aus Westeros) am Spielende zu erhalten. Dazu gibt es noch ein paar Sondereffektkarten, die nochmal ein bisschen was durcheinanderwirbeln können; in so einem Spiel darf ja Intrige nicht fehlen.

  • Da lobe ich mir ein Zombicide: da schau ich mir meine Waffe an und sehe, wie viele Würfel ich bekomme und ab welcher Zahl ich treffe. Würfeln, Treffer zuteilen, fertig.

    Das war letztlich der Grund, warum ich Massive Darkness verkauft habe. Ich habe nicht die Chance, mehrerer solcher Spiele auf den Tisch zu bekommen, dazu ist die Zielgruppe auch einfach zu klein (Euro-Spiele werden in meinen Gruppen immer noch stark bevorzugt). Und wenn ich schon mal einen Dungeon Crawler spielen will, dann ist Z-Black Plague einfach die bevorzugte Anlaufstelle. Und wenn ich es komplexer haben will und Charakter-Entwicklung brauche, spiele ich direkt Shadows of Brimstone, das kommt sowieso zu kurz.

    Das ist gewisslich wahr und ein Wort, des Glaubens wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, die Sünder selig zu machen, unter denen ich der erste bin.
    1. Timotheus 1,15

  • Lazax : Ja, das beschreibt es recht gut - wenn man einen komplexeren Dungeoncrawler sucht, gibt es wohl bessere Titel und ansonsten passt der leichte Zugang von Zombicide eigentlich besser. Nun gut, zwei der vier Spielern, die vor allem das andere Setting mochten, würde Black Plague wohl genauso gut gefallen (den Kickstarter habe ich wiederum verkauft). Alles nicht so einfach. ;-) Bei mir bleibt nun erst mal die Zombicide-Sammlung (S1, S2, TCM und Kleinkram) und der MD-Kickstarter.

  • Geburtstags-Spieleabend.

    Mein Weib war mit dabei und hat sogar mitgespielt, voll ungewohnt.


    Loony Quest

    Meine Freundin war anfangs schwer abgeschlagen, aber wir anderen haben beim Boss völlig versagt, sie nicht, so hat sie tatsächlich gewonnen. :)

    Tolles Spiel, auch und gerade mit Kids (und offfenbar auch mit spiele-un-begeistertem Anhang).


    Captain Sonar

    Man warf mit vor, ich nuschele meine Befehle.


    Kurs Nord.

    Kurs West.

    Kurs Süd. 

    - Ähem!

    - Tschuldigung! Kurs Süd!

    - War das jetzt zweimal Süd?

    - Geht dich nen feuchten Scheißdreck an!

    Kurs West. ;)


    Als guter Kapitän hat man eben eine vom Grog (Wein) belegte Stimme.

    Die Nautilus ihrer Hoheit blieb - vielleicht auch daher - in 2 Partien unversenkt.


    Gerne wieder, wobei ich mir nicht so ganz sicher bin, ob ich Freude an den anderen Rollen (außer vielleicht dem Funker) hätte. Die anderen beiden sahen eher nach reinen "Abkreuzern" aus, der Spielspaß kommt dann vermutlich größtenteils aus dem Gruppengefühl, wenn überhaupt.


    Secrets

    Zu viel Grog, ich habe daher nur noch verschwommenste Ahnung, was da passieren sollte.

    Mein CIA Typ wurde mittendrin auf einmal zum Hippie und hatte dann zu viele Punkte oder so.

    Falls sowas dort regelmäßig passiert, so hielte ich das - wie gesagt verschwommener und damit nicht allzu aussagekräftiger Ersteindruck - für schlechtes seltsames Design.


    #LoonyQuest #CaptainSonar #Secrets

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  • Unfassbar, wieviel Pech man haben kann. Ich habe mich gerade am letzen Szenario von Robinson Crusoe versucht. Man muss neun Gegenstände bauen. In der vorletzten Runde waren noch vier Gegenstände übrig. Nahrung und Schutz hatte ich eigentlich genug, so dass ich mich genau auf diese Gegenstände konzentrieren wollte, deren Voraussetzungen auch vorlagen. Jede Runde zwei Gegenstände, das sollte ja machbar sein. Was passiert? Eine "Katastrophe" - wegen eines Orkans waren alle meine bisher gebauten Gegenstände in dieser Runde nicht verfügbar. Ausgerechnet in diesem Szenario, ausgerechnet kurz vor Schluss. Damit konnte ich von den noch zu bauenden Gegenständen nur einen bauen, denn die anderen drei benötigten andere Gegenstände als Voraussetzung, die ich in dieser Runde ja nicht hatte.


    Gut, dachte ich, musst Du halt in der letzten Runde alle drei Gegenstände bauen. Zwei kann der Zimmermann versuchen (der mit zwei Entschlossenheitsplättchen zumindest einen Wurf hätte wiederholen können), einen muss Freitag bauen. Ist zwar knapp, könnte aber klappen. Was passiert? Mein Zimmermann kriegt "Höhenangst" - Text: "Deine Pläne für heute kannst Du getrost vergessen". Im allerletzten Spielzug, und ausgerechnet dann, als ich jede Aktion auch wirklich brauchte. Da der Zimmermann damit nur einen Aktionsstein zur Verfügung hatte, was das Szenario verloren. Unfassbar. Wenn man die Karten absichtlich platziert hätte, hätte man sie gemeiner nicht legen können. Wird wohl erstmal nichts mit der Familiengründung...;(

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    1. Timotheus 1,15

  • Freue mich jetzt gleich noch mehr auf eine erste Partie.

    Na dann hoffe ich mal, dass es Dir auch gefällt. Wer Worker-Placement grundsätzlich mag, und sich an dem Ärger-Faktor nicht stört (und das scheint ja bei Euch Muwins nicht der Fall zu sein, ihr spielt ja gerne auch mal gemeine Spiele, wenn ich das richtig verstehe), der wird hier mit einem tollen Erlebnis belohnt. Was ich noch gar nicht lobend erwähnt hatte war die Spannungskurve, die dadurch entsteht, dass im Laufe des Spiels mehrere Generäle neu dazukommen. Dadurch wird es immer enger auf der Karte, man verdrängt sich mehr und fragt sich, mit welcher Spezialfähigkeit die Gegner wohl noch um die Ecke kommen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das Spiel in weiteren Runden noch über die 8/10 hinauskommt, die ich momentan vergeben würde... GIbt's denn dann eine Rezension bei Euch nach dem Spielen? Oder zumindest einen Erfahrungsbericht hier?

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    1. Timotheus 1,15

  • Lazax , ich bin ja eigentlich nicht sooo der Worker-Placement-Fan - ausser eben, es kommt auf unkonventionelle Weise daher, was mir hier allemal der Fall zu sein

    scheint. Die asymmetrischen Elemente, die wechselnden Allianzen und noch so einiges finde ich halt auch sehr vielversprechend daran. Und das siehst du schon richtig, ein gewisser Ärgerfaktor ist für uns eher ein Plus, hehe. Ein Erfahrungsbericht ist wohl das absolute Minimum, was du erwarten darfst - eigentlich habe ich nämlich schon vor, eine Rezension zu schreiben. ;)

  • Nachtrag noch aus Willingen - was lag auf dem Spieltisch?:

    BIOSPHERE: eine Partie zu fünft ergab zu Beginn erst mal wieder Diskussionen, ob der Startspieler, wenn er seine Entwicklungspunkte nicht sofort für die Leiste außen rum einsetzt, nicht komplett aus dem Spiel genommen werden kann. domi123 hat uns den Tipp mit der neuen Regelfassung gegeben, aber so ganz glücklich finde ich die neue Regelung immer noch nicht. Der Grübler am Tisch wurde zwischendurch etwas zusammen gestaucht, dann ging es halbwegs von der Spielzeit. Schönes Spiel, das ich aber gern mal in kleinerer Runde spielen möchte, da ich bisher nur Runden zu fünf und sechst erlebt habe.


    ALTIPLANO: vorher schon einmal gespielt ging diese Vierer-Partie deutlich zügiger von der Hand. Diesmal haben wir wohl alles richtig gespielt- die Regel könnte an einigen Stellen genauer formuliert sein. Gefallen hat es allen vier. Für mich hat es auch genug Abweichung von "Orleans": mir gefällt der Mechanismus, dass ich nur an den Orten Aktionen durchführen kann, wo auch meine Spielfigur steht. Durch den Kauf von Karren, kann ich meine Aktionsmöglichkeiten pro Runde erhöhen, wenn ich noch Nahrung dazu legen kann. Für mich hat das Spiel genau das richtige Maß an Interaktion, weil ich beobachten muss, was meine Mitspieler wohl vorhaben und ob ich jemandem zuvorkommen muss auf einem Aktionsfeld und somit meine Aktionsreihenfolge zwar ineffektiver aber zielführender durchführe. (Wer das Spiel schon mal gespielt hat, weiß was ich meine...)


    RAJAS OF THE GANGES: kam bei allen 4 Mitspielern sehr gut an. Genau die richtige Spiellänge für die Überlegungen, die man anstellt und den Glücksanteil. Eine schöne Idee, wie man ein "Wettrennen" um den Sieg veranstalten kann: zwei Marker laufen außen am Spielplan in Gegenrichtung auf zwei Wertungsleisten entlang und bei wem sie zuerst aufeinander treffen, der hat - noch nicht gewonnen. Die anderen Spieler haben noch einen Zug und wessen Marker nach dem Aufeinandertreffer am meisten auseinander stehen, der entscheidet das Spiel für sich.


    NORIA: sagen wir es mal so - wie gut, dass ich mir das Spiel nicht gekauft habe - meins ist es nicht! Zu wenig spielerisch, zu verkopft, zu viel Grübelpotential.


    CALIMALA: ich würde es wohl noch mal mitspielen, aber besonders gefallen hat es mir nicht.

    Alle 4 Spieler am Tisch fanden das Spiel merkwürdig, weil gefühlt wenig zu steuern war. Das mag sich ändern mit der Erfahrung von mehreren Partien, aber allein die Lust darauf fehlt!


    CLANS OF CALEDONIA: hat allen 4 Mitspielern sehr gefallen. Es erfindet das Rad nicht neu, aber die einzelnen Komponenten ergaben für uns ein schönes Spielgefühl. Die verschiedenen Clans haben es mir angetan, eins der Elemente, dass ich bei "Terra Mystica" und "Marco Polo" so schätze.... Kommt schnell wieder auf den Tisch.


    SKYJO: hatte jemand dabei, der es bei Nachbarn kennen gelernt hatte. Es ist ein Kartenspiel, dass es bis dato nur über amazon gibt. Jeder bekommt eine Auslage von 3x4 verdeckten Karten. (Zahlenwerte von -2 bis 12). Nach und nach deckt man seine Karten auf und versucht, am Ende einer Runde möglichst wenig Punkte zu haben. Ziehe ich eine niedrige Karte, so kann ich sie gegen ein offenliegende höhere Karte austauschen oder auch gegen eine bisher verdeckte, die ich dann auf den Ablagestapel lege. Pfiffig: habe ich in in einer Senkrechte drei gleiche Zahlen liegen, darf ich diese Spalte komplett aus meiner Auslage rausnehmen. Der zweite pfiffige Punkt: die Runde beendet der Spieler, der als Erster alle Karten aufgedeckt hat. (Alle Anderen haben noch einen Zug). Sollte dieser Spieler dann nicht die niedrigste Anzahl an Punkten haben, wird seine Punktzahl verdoppelt. Gespielt werden so viele Runden, bis einer 100 Punkte überschritten hat. Gewonnen hat der Spieler mit der niedrigsten Punktzahl.

    Super Spiel auch für Nichtspieler und schöner Absacker!


    SANTA MARIA: die Erwartungen waren hoch, vielleicht zu hoch. In unserer 4-er Runde ist es nur so mittel angekommen, selbst bei dem Spieler, der mit 20 Punkten vor den anderen 3 Spielern lag. Mir gefällt an dem Spiel vor allen Dingen nicht, dass es keine Spieler-Reihenfolge-Regelung hat wie z.B. "Burgen von Burgund". Unser Startspieler hat nicht auf blaue Würfel gespielt, hatte folglich immer wenige Aktionen, hat früh gepasst und so war ich das ganze Spiel als Letzter dran. Für die Auswahl der Landschaftsplättchen ist es aber sinnvoll früh den Zugriff zu haben und auch für das Vorrücken auf der Mönchsleiste ist es von Vorteil früher dran zu sein, da man sonst den anderen Spielern Geld zahlen muss, wenn man seinen Mönch auf das gleiche Feld legt.

    Probieren würde ich es sicher noch mal....


    DIE UNÜBLICHEN VERDÄCHTIGEN: sehr lustige Runde am späteren Abend - es geht doch nichts über Vorurteile ;). Der beste Spruch über eine ausliegende Karte einer blassen Dreißigjährigen: sicher studiert die: seit 10 Jahren Lehramt auf Stricken :happy:...


    BANDIDO: immer mal wieder zwischendurch. Ein kooperatives Legespiel, wo wir versuchen, den Banditen am Ausbruch zu hindern. Empfehlenswerter Filler.


    COMPLETTO: kannte ich auch nicht, obwohl schon etwas älter. Empfehlung für alle "Racko"-Freunde! Auch damit bekommt man Wenigspieler an den Tisch.


    AZUL: Großartiges Spiel. Ich steh sonst gar nicht auf abstrakte Spiele (wie z.B. die Gipf-Reihe). Hier kann ich aber mit Überlegung aus dem Bauch heraus spielen. Hat für mich genau die richtige Denktiefe und eine top Aufmachung! Ich hoffe auf den "Spiel des Jahres" Titel für 2018.


    Irgend ein koreanisches Spiel haben wir noch gespielt, dessen Namen ich vergessen habe, das ganz nett war ...


    SAGRADA: nicht ganz so geradlinig wie "Azul" - geht spielerisch in eine ähnliche Richtung und gefällt mir sehr- da bin ich froh, es in meinem Besitz zu haben....


    Super 4 Tage vor Ort - Dank an die Organisatoren und die feinen Mitspieler :winke:


    (P.S. Andreas ich habe R. nicht mehr getroffen, um Deinen Zettel übergeben zu können...)


    #Biosphere #Altiplano #RajasOfTheGanges #Noria #Calimala #ClansOfCaledonia #Skyjo

    #SantaMaria #DieUnüblichenVerdächtigen #Bandido #Azul #Sagrada #Completto

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  • Sodale unser alljährliches Hüttenwochenende zum Zocken in gemütlicher viererrunde stand an. Diesmal hat es uns nach Mittenwald verschlagen in eine gemütliche FerienwohnungJ


    Spiel eins Marco Polo + alle Erweiterungen

    Nach wie vor schönes Spiel aber die Erweiterungen waren für alle neu und am Ende dauerte es 3,5 Std was viel zu lange ist für das spiel. Gewonnen hatte am Ende Alton Odd, da er dank Venedig sehr schnell Häuser platzieren konnte uns somit einen guten boost früh erhielt. Aber evtl. haben wir hier auch einen Spielfehler gemacht? Nachteil ist bei 4 Spielern das evtl. doch noch Zuviel Platz da ist und man weit mehr Rohstoffe hat, als ohne Venedig. Sind uns unschlüssig was wir bevorzugen.


    Spiel zwei war Isle of Skye

    Nach dem ewigen Marco Polo brauchte es was Kurzes und somit kam Isle of Skye zweimal auf den Tisch. Es war sehr Kurzweilig und gefiel den meisten denke ich. Spiel zwei musste per Tiebreak entschieden werden.


    Spiel drei war Terraforming Mars

    Das Spiel wurde mir zum Geburtstag Geschenk und war unsere erste und zweite Partie überhaupt. Beide Partien liefen total anders ab (spiel eins mit Starter Konzernen, Spiel zwei mit Konzern Auswahl). Einmal gab es nur 2 Städte und einmal 9. Im Spiel 2 hatte ein Spieler ne extreme Tier und Mikroben engine was Ihn nach schwachen Start auf Platz 2 brachte. Allen am Tisch hat das Spiel sehr gut gefallen und sehen das PotentialJ zumal wir hier sogar mal zeitlich mit jeweils 3 Std sehr gut gelegen sind


    Spiel 4 war Scythe

    Alle haben das Spiel schon um die 5 mal oder mehr gespielt. Im Mittelteil des Spiels hab ich etwas den Faden verloren gehabt und musste als Saxonie schauen das Spiel möglichst fix zu beenden. Das gelang mir mit 3 Sterne durch Kampf, 2 durch Aufträge und den letzten Stern per Power max. das Ende kam für die meisten recht überraschend dennoch wars am Ende Punktgleich mit crimean nur Platz 2 wegen Tiebreak mal wieder… Spieldauer 3 Std. Spiel gefiel den meisten nicht so gut und wird wohl verkauft werden. das plötzliche Ende behagt den meisten nicht so sehr.


    Spiel 5 war La cosa Nostra

    Nach den ganzen Optimierer Spielen wurde es Zeit etwas Lustiges zu Spielen. Es war unsere erste Partie und Spielten ohne Erweiterung. Es war ein reines gemetzel und die (mal wieder) 3 Std Spielzeit hatte keiner bemerkt. Allen hat es gut gefallen auch wenn noch Skepsis besteht wie oft es auf den Tisch kommt aufgrund der Spielzeit.


    Spiel 6 war Mombasa

    Alle bis auf einen haben mehr als 5 Spiele bereits absolviert. Aufgrund Schlafmangel dauerte es dennoch 3,40 Std… wie immer hat es allen supergefallen, bei mir ging sich nix zam und bin mit mageren 95 Punkten zurecht letzter geworden. Buchalter und Diamantenpunkte waren bei allen 4 zusammen genommen gleich hoch, somit entschied die Aktienmehrheit bei Mombasa das Spiel mit 141 Punkten für den Sieger.


    Fazit: nächstes Jahr werden wir mehr Spiele mit kürzerer Spielzeit mitnehmen und wir tracken mal warum wir so hohe spieldauern haben die nächsten runden. 1-2 mehr Funspiele ala bloodrage werden auch mitkommen.


    Am ende hatte ich durch vier 2. Plätze platz 2 belegt zusammen mit einem freund. Der Sieger des Wochenendes konnte 5 Siege vorweisen... was nach revange schreit

  • Am Samstag haben wir uns zu unserer zweiten Partie #MegaCivilization getroffen. Nachdem wir es 2016 zu neunt gespielt haben, haben sich dieses Jahr sechs Mitspieler gefunden: vier Wiederholungstäter und zwei Neulinge.

    Einige Zeit habe ich mit gerungen, ob Mega Civilization, MC, wohl auch zu sechst Spaß macht oder, es nicht vielleicht besser wäre, Twilight Imperium 4th Edition auf den Tisch zu bringen. Dann aber siegte, meine Zuversicht, dass das Spiel sich auch zu sechst trägt und dass sich meine Mitspieler ja gerade gedanklich (mehr oder weniger) auf MC eingerichtet hatten und von meiner Spontanität vielleicht überfordert gewesen wären. Wie sich zeigt eine gute Entscheidung...


    Ich entschied mich allein aufgrund des größeren Wiedererkennungswertes für die Westhälfte des Spielplans.


    Um 12 Uhr mittags ging es mit einer kurzen Spielzusammenfassung und Regelübersicht/ -auffrischung los. Nachdem sich jeder Spieler sein Volk ausgesucht hatte, konnten wir gegen 12:30 Uhr die ersten Bevölkerungswachstüme in Iberia, Karthago, Rom, Hellas, Hatti und Minoa registrieren. Und nach vier Runden wurden die ersten Städte gegründet. Der Handel allerdings kam nur langsam ins Rollen. Erst nachdem jeder zwei Städte gegründet hatte, war die Zeit gekommen, sein Warensortiment etwas zu pflegen und eine Art Monopol zu bilden. Von großen zivilisatorischen Errungenschaften ganz zu schweigen. Dies sollte sich naturgemäß aber im Mittelspiel deutlich ändern. Die drei Völker in der Ägäis (Grichenland, Minoa und die Türken) versuchten sich so gut es eben ging mit dem vorhandenen Platz zu arrangieren, ohne große Konflikte auszukommen. Aber natürlich gab es hier und da ein paar Scharmützel um ertragreiche Länder, um die wachsende Anzahl an Städten versorgen zu können oder aber um attraktive Orte, zum Gründen einer eigenen Stadt. Karthago und Spanien arrangierten sich auch im westlichen Mittelmeer. Nur den Römer beutelten im ersten Drittel diverse Hungersnöte, Sklavenaufstände und Verrat, so dass sein Reich erheblich schrumpfte. Das nutzte Karthago, um sich in Sizilien eine Stück vom Kuchen zu nehmen und Spanien, um sich nach Osten auszudehnen. Überhaupt die Spanier! Still, heimlich und ohne großen Widerstand der Anrainerstaaten konnte das Volk sich entwickeln und ausdehnen. Fast über die gesamte Spieldauer einen bequemen Status Quo aufrecht halten. Nachdem das römische Reich seinem Untergang schon ins Auge sah und die Mitspieler ein Erbarmen zeigten, gelang es dem Römer tatsächlich sich mit Ruhe und Weitsicht wieder zu erholen. Die Mächte sollten mit ihm sein. Nicht aber mit den Völkern rund um den Peleponnes. Im letzten Drittel des Spiels haben sich hier die Ereignisse überschlagen: Flut, Sklavenaufstände, Barbaren, Aberglaube und Piraterie sorgten für ein großes Durcheinander. Besonders Minoa hatte es schwer erwischt und der Staatenlenker vermochte es nicht, in der Handelsphase, die Katastrophen zu verhindern. Es sollte so sein. Am Ende hat der Iberer mit solidem Abstand vor Karthago gewonnen, gefolgt von den Hatti, Hellas und (abgeschlagen) Minoa.


    Um 23:30 Uhr war es vollbracht. Abzüglich diverser Pausen zur Essensaufnahme und zum Durchlüften haben wir etwa 8 Stunden gespielt. Im Vergleich zum letzten Jahr immerhin eine Reduzierung um gut und gerne drei Stunden.


    Neben dem anderen Klassiker, "1830", aus den 80er Jahren ist "Civilization" für mich immer noch ein Paradebeispiel für ein anspruchsvolles und zeitloses Brettspiel, das nichts von seiner Anziehungskraft, Charme und Tiefe verloren hat. Wir fühlten uns jedenfalls über die gesamte Spieldauer bestens unterhalten. Beide Daumen hoch übrigens noch für die 6 Spieler-Konstellation.

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