Solo-Spiele: analog vs. digital

  • [Mod] aus 27.11.-03.12.2017


    Spielen = Soziales Erlebnis. Bevor ich alleine den Pöppelschieber und Verwalter spiele, hock ich mich lieber vor die Konsole (wenn ich eine hätte)... ;)

    Vorweg: Ich zitier dich hier zwar, was folgt richtet sich jedoch nicht spezifisch an dich. Was du sagtest, hat mich nur wieder mal daran denken lassen.


    Ich les/hör das öfter mal als Argument gegen das Solo-Spielen. Aber ich verstehe es genauso wenig, wie einige Leute anscheinend Solospieler verstehen. Wenn ich also alleine vor dem Bildschirm hocke und Knöpfe drücke, damit sich auf dem digitalen "Spielbrett" etwas bewegt, ist das tipptopp. Wenn ich jedoch alleine an einem Tisch sitze und Karten/Würfel manipuliere, damit sich auf dem analogen Spielbrett etwas bewegen lässt, ist das doof/langweilig/traurig... oder gar asozial? (Hast du, mavman , alles nicht gesagt und will ich dir gewiss auch nicht in den Mund legen - hab ich nur alles bereits anderswo gehört.) Warum? Ich seh hier als Unterschied lediglich analog vs. digital.

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  • Ich les/hör das öfter mal als Argument gegen das Solo-Spielen. Aber ich verstehe es genauso wenig, wie einige Leute anscheinend Solospieler verstehen. Wenn ich also alleine vor dem Bildschirm hocke und Knöpfe drücke, damit sich auf dem digitalen "Spielbrett" etwas bewegt, ist das tipptopp. Wenn ich jedoch alleine an einem Tisch sitze und Karten/Würfel manipuliere, damit sich auf dem analogen Spielbrett etwas bewegen lässt, ist das doof/langweilig/traurig... oder gar asozial? (Hast du, mavman , alles nicht gesagt und will ich dir gewiss auch nicht in den Mund legen - hab ich nur alles bereits anderswo gehört.) Warum? Ich seh hier als Unterschied lediglich analog vs. digital.

    Richtig, ich finde es vollkommen unverständlich. Es gibt Dinge, die mache ich nicht, finde ich aber interessant (Klettern oder sowas) - kann nachvollziehen, was Leute daran finden. Bei Solo-Brettspielen geht mir das völlig ab. Sogar wenn ich die Zeit hätte, würde ich das niemals tun. Das Brettspiel hat dem Computerspiel die soziale Interaktion voraus. Dafür hat letzteres mehr Immersion. Wenn also beim ersten die soziale Interaktion wegfällt, bleiben (für mich) keine Gründe übrig, ein Brettspiel zu spielen. Übrigens: ich spiele auch keine Computer-Spiele - aber zumindest kann ich es prinzipiell verstehen (auch aus Jugenderfahrungen heraus :) ).


    Das soll Dir aber nicht den Spaß verderben (tut es auch sicher nicht :) ) Vielleicht liegt es daran, dass ich Hobbys habe, die den Slot "allein zuhause" schon komplett belegen. Da bleibt kein Platz für Solo-Brettspiele. Habs aber durchaus 2-3 Mal probiert, und fand es schrecklich.

  • Ist das zwangsläufig so?


    Digitale Brettspiele werden auch von Millionen Menschen solo gespielt - haben aber in den meisten Fällen kein Stück mehr Immersion als analoge Brettspiele.

    Zwangsläufig vermutlich nicht. Aber zumindest existieren Computerspiele mit hoher Immersion. Solo-Brettspiele würden das für mich nicht leisten können. Digitale Brettspiele sind ja jetzt nochmal ein Speziallfall. Könnte ich mir schon eher vorstellen, weil die "Verwaltung" wegfällt. Trotzdem nicht meins.

  • Was Immersion angeht: da muss ich einfach mal Villen des Wahnsinns 2nd Edition als Beispiels heranziehen.


    Der Quasi-Hybrid ist für mich ein beispielhaftes Exemplar von Solo-Immersion. Für die Fraktion der Mehrspieler deswegen ein Graus.

    Für mich eine Offenbarung.


    Ansonsten ist - und da muss ich mavman allerdings Recht geben - Immersion für mich bei Brettspielsolo auch zweitrangig. Da geht es mir viel mehr um Strategie. Ich bin aber eh nicht so der Typ, der generell tief eintaucht in das Geschehen und sich von Kartentexten treiben lässt. Ich überles die meistens. Das ist an der Konsole anders, wo ich das Geschehen quasi steuere und lebe. Fürs Köpfchen ist da ja oft nicht so viel zu tun.

  • Wenn also beim ersten die soziale Interaktion wegfällt, bleiben (für mich) keine Gründe übrig, ein Brettspiel zu spielen.

    Ich habe das lange Zeit auch so gesehen. Und ich bin auch immer noch der Meinung, dass die soziale Interaktion ein Riesenpluspunkt unseres Hobbys ist. Und er bleibt auch für mich wesentlich.


    Trotzdem habe ich im November erstmals ein Brettspiel allein gespielt - und es folgten weitere 12 Partien. Warum? Ich hatte große Lust auf Robinson Crusoe, das ich mir günstig aus Essen mitgebracht hatte. Das Spiel hatte aber keine Chance, weil es in meinen Spielegruppen entweder nicht gut ankam oder andere Dinge vorrangig waren. Als ich mitbekommen habe, dass das Spiel als eines der besten Solo-Spiele gilt, dachte ich mir: warum nicht mal ausprobieren? Und ich fand es im Ergebnis durchaus gelungen. Und dann hat es doch genug Spaß gemacht, dass ich mittlerweile 12 Partien gespielt habe (und jetzt noch am letzten Szenario hänge =O).


    Für mich hat das Solo-Spielen deswegen jetzt eine Nische besetzt. Grundsätzlich spiele ich schon lieber in Gesellschaft (siehe oben). Wenn ich aber ein Spiel habe, das a) solo sehr gut funktioniert und b) in meiner Gruppe kaum eine Chance hat und ich darüber hinaus Zeit habe, die ich nicht anderweitig in netter Gesellschaft zubringen kann, dann wird bei mir auch in Zukunft mal ein Solo-Spiel auf den Tisch kommen.

    Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
    Die Bibel: Johannes 3,16

    Einmal editiert, zuletzt von Lazax ()

  • Letztendlich ist es wie beim Sex: Für manche ist da "Solo" durchaus eine eigene Spielart, eine Option mit eigenem Reiz; für andere ist es notgedrungener Ersatz, falls Mitspieler fehlen, und schließlich gibt es wieder andere, die können es sich so gar nicht vorstellen, weil doch das meiste fehlen würde...

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  • Spielgruppen haben nicht immer Zeit, da Familie, Kinder, langweilige Hobbies. Von daher ist es ein logischer Schluss, dass man anfängt

    auch Solorunden zu starten. Wie das Spiel jetzt aussieht, amPC, am Tisch oder gar als Abenteuerbuch in Vorschein tritt, ist letztendlich

    egal. Früher hat man eben auf dem Spielplatz Körbe geworfen, bis die Freunde endlich eintrudelten, heute eben am Tisch :)

  • Wenn ich keine Mitspieler für ein Spiel habe, dieses aber unbedingt spielen möchte, spiele ich es halt solitär. Ob das Spiel dafür geeignet ist, steht auf einem anderen Blatt. Kuhhandel solitär dürfte wohl z.B. die absolute Nische darstellen.

    Für mich ist das Solospiel aktuell die einzige Möglichkeit, meine Cosims auf den Tisch zu bekommen. Cosims sind in meinen Augen auch dafür grundsätzlich gut geeignet. Ein Solospiel kann in dem Fall zwar nicht die Intensität einer Partie 1:1 erreichen, aber Spass macht es schon.

  • Alleine um die Regeln eines Spieles zu verinnerlichen ist ein kleiner Solo-Testdrive schon immer sehr gut.

    Einer der Gründe, dass wir in meiner Runde nur sehr selten etwas falsch spielen, oder wenn, dann nur sehr kleine Details!


    Und dann gibt es einfach sehr interessante und spannende Solo-Spiele. Die es so nicht digital gibt.

    Aber zugegeben: #Freitag hat schon vor Jahren durch die digitale Umsetzung das analoge Solospiel abgelöst...

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  • Ist vielleicht nicht nachvollziehbar, aber Solo habe ich meist keine Lust wegen des Aufbaus, gerade wenn die Spiele größer sind. Ich habe selten Probleme Mitspieler zu finden, wenn ich dann mal alleine zu Hause sitze (was selten ist, auch aufgrund von Kindern und Frau), dann male ich lieber Figuren an, zocke auf der PS4 ect. pp. – da jetzt z.B. für eine Solo Partie Odin aufbauen... keine Lust.

  • Ist vielleicht nicht nachvollziehbar, aber Solo habe ich meist keine Lust wegen des Aufbaus, gerade wenn die Spiele größer sind.

    ...

    – da jetzt z.B. für eine Solo Partie Odin aufbauen... keine Lust.

    Das sehe ich genauso wie Du!

    Daher mag ich Spiele, die man sehr schnell und effektiv aufbauen - und auch wieder abbauen kann.

    Interessanterweise gehört da aber #EinFestFürOdin zu - denn das ist ja sehr schnell aufgebaut. Auf- und Abbau inklusive dauert eine Solopartie bei mir so 45-60 Minuten. Ohne Hetzen.

    Weitere Kandidaten aus dieser Rubrik (schneller Auf- und Abbau) sind zum Beispiel #NemosWar oder #TerraformingMars.

    #ArlerErde oder #Caverna zum Beispiel sind viel zu aufwendig im Aufbau - für mich - um sie Solo zu spielen. Ich mag nicht ewig vorbereiten müssen.


    Nachtrag: Man kann ja auch viel optimieren durch Sortierboxen - bei #EinFestFürOdin habe ich zum Beispiel eine kleine Box mit den Ressourcen (aus Holz) und den Schiffen. Das Tableau mit den Schiffspreisen ist ja quasi unnötig.

    Auch bei #TerrafomingMars sind die Ressourcen und Hexfelder in einer Box. Schnell Aufgebaut - und schnell Aufgeräumt!

  • Solospiele entfalten durchaus ihren eigenen Reiz, sind aber häufig als "Lückenbüsser" für momentan nicht vorhanden Mitspieler zu sehen. Ausgenommen natürlich die reinen Solotitel, aber auch damit kann man seinen Spass haben. Klar spielt man lieber in geselliger Runde, aber den Mars in 14 Runden allein zu terraformen ist auch nicht zu verachten. Auch diverse CoSims/Wargames sind speziell auf den Solo-Markt hin entwickelt, beispielhaft hier genannt die "Leader"-Serie von DVG. Ich mache das ab und an auch mal recht gern. Ein Vorteil hat das ganze - man kann niemand anderem die Schuld im Falle des Versagens geben...;(

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Solospiele entfalten durchaus ihren eigenen Reiz, sind aber häufig als "Lückenbüsser" für momentan nicht vorhanden Mitspieler zu sehen.

    "momentan nicht vorhandene Mitspieler" gibt's bei mir nicht - für Partien über VASSAL kann man immer Mitspieler finden.

    Das ist ein Segen für Leute wie mich, die bevorzugt tagsüber spielen wollen.


    Solo-Spiele sind für mich immer noch die absolute Ausnahme.


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Mittlerweile achte ich bei Neuanschaffungen verstärkt darauf, dass das Spiel auch Solo gespielt werden kann, da mir das ungemein viel Freude macht.


    Es gibt einige Titel, die finde cih hochinteressant, habe aber keine Mitspieler dafür. Das sind dann so Spiele wie Imperial Assault, Eldritch Horror oder Villen des Wahnsinns. Da alle Coop sind, kann ich die ganz wunderbar alleine Abends spielen.


    Interessant und auch toll finde ich, dass man auf BGG zu vielen Spielen prima Solovarianten findet. So kann ich dann auch sowas wie DC Deckbuilding Game entspannt alleine spielen.


    Und manche Siele will ich auch gar nicht mit anderen Spielen. Mir reichen 5 Stunden Die Kolonisten Solo ganz für mich alleine aus. Wo ich das Spiel totgrübbeln kann, ohne das jemand nervös auf dem Tisch mit den Fingern tippen braucht. :-)


    Auch reine Solitärspiele schaue ich mir gerne an und fühle mich mit Titeln wie Coffee Roaster oder diversen Victory Point Games gut unterhalten. Einzeig bei Comancheria habe ich dann aufgegeben. Das war mir zu heavy. :-)


    Egal, Solospielen ist eine tolle Freizeitbeschäftigung.


    Und so ein Spiel wie Die Glasstraße kann man zur Abendpfeife im Sommer draußen auch gut zweimal spielen. :-)

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  • Letztendlich ist es wie beim Sex: Für manche ist da "Solo" durchaus eine eigene Spielart, eine Option mit eigenem Reiz; für andere ist es notgedrungener Ersatz, falls Mitspieler fehlen, und schließlich gibt es wieder andere, die können es sich so gar nicht vorstellen, weil doch das meiste fehlen würde...

    Danke. Dein Vergleich hat meine Mittagspause versüßt. Musste herzlich lachen.

  • Mittlerweile achte ich bei Neuanschaffungen verstärkt darauf, dass das Spiel auch Solo gespielt werden kann, da mir das ungemein viel Freude macht.

    So geht es mir auch.


    Für mich existiert das Solospiel ebenbürtig neben dem geselligen Spiel mit mehreren oder dem digitalen Spielen. Es gibt nichts, was da besser oder schlechter wäre oder den Status eines Lückenfüllers hat. Für mich sind das alles Formen des Spielens, die mir Spaß machen. Momentan bedingen halt familiäre und berufliche Situation, dass ich eher zum Solo-Spielen komme, in welcher Form auch immer. Da ich unter der Woche auch noch zweimal zum Sport gehe, viele (alte Spiele-)freunde entweder beruflich weggezogen sind oder aber mittlerweile selbst durch Kinder und Job gut ausgelastet sind, finde ich nur noch selten die Gelegenheit für Mehrspielerrunden, die über Partien mit meiner Frau hinausgehen.

  • finde ich nur noch selten die Gelegenheit für Mehrspielerrunden, die über Partien mit meiner Frau hinausgehen

    Das kommt mir sehr bekannt vor. :-)


    Aber so ist das nun mal mit Familie, Bekannten und Berufen.


    Ich hoffe ja sehr auf ein regelmäßigeres Spielen in größerer Runde, wenn bei uns in der Stadt ab nächstem Jahr der öffentliche Spieletreff startet. :poker:

  • Mittlerweile achte ich bei Neuanschaffungen verstärkt darauf, dass das Spiel auch Solo gespielt werden kann, da mir das ungemein viel Freude macht.

    Darauf achte ich auch oft. Weil ich wie du manches gern allein spiele und für anderes nicht unbedingt begeisterte Mitspieler finde. Ich bin zwar ein bis zwei mal pro Woche an Spieleabenden, aber gewisse Spiele würde ich da kaum auf den Tisch kriegen - #ArkhamHorror etwa und andere, eher story-lastige Spiele.


    Aber um zurück aufs ursprüngliche Thema zu kommen: Ein Argument gegen das analoge Solospielen war hier das Auf- und Abbauen. Da bin ich auch einverstanden - teilweise. Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, habe ich oft auch keinen Bock mehr auf einen aufbauintensiven Titel. Selbst ein Spiel wie das #HerrDerRingeLCG, das sich eigentlich zügig spielt, bei dem dann aber evtl. das Deck neu zusammengestellt werden müsste, ist mir da oft schon "zu viel". Da habe ich dann schon die Tendenz, eher am PC noch was zu zocken. Andererseits gibt es Spiele bzw. eher Momente, wo mich der Aufbau kein bisschen stört. Wenn ich mir z.B. wieder mal Arkham Horror vorknöpfe: Das passt zeitlich nicht "mal eben so", also fällt meine Wahl darauf, wenn ich wirklich Zeit habe - an einem Sonntagnachmittag oder so. Und dann ist es für mich wie eine Art Ritual - ich mach mir einen grossen Becher Kaffee, dann mische ich die verschiedenen Decks, rüste die Ermittler aus, baue alles auf, etc. Alles ganz in Ruhe und voller Vorfreude, im Wissen, dass mich ein episches Abenteuer erwartet. Aber eben, die Zeit ist da wohl der entscheidende Faktor, und bei einem 3-stündigen Spiel finde ich dann auch 15 Minuten Aufbauzeit nicht unangemessen.


    Was die Immersion betrifft, ist es wohl schon so, dass Videospiele tendenziell im Vorteil sind. Allein schon, dass man weniger durch Verwaltungsaufgaben wie Karten mischen, Punkte zählen, Marker auf Anzeigen verschieben, etc., abgelenkt wird, macht einiges aus. Nichtsdestotrotz gibt es zumindest für mich einige Brettspiele, die mich auch solo ungemein in ihren Bann ziehen. Nebst dem bereits genannten Arkham Horror (da bin ich immer wieder erstaunt, wenn ich feststelle, wie spät es plötzlich geworden ist) sind das für mich z.B. auch #NemosWar, #RobinsonCrusoe oder #NavajoWars (da leide ich jedes Mal mit meinen Navajo Familien, wenn diese dezimiert werden). Meine emotionale Investition (um das mal so direkt aus dem Englischen zu übernehmen) ist da jedenfalls deutlich höher als bei vielen Videospielen, wo ich weiss, dass einmal die Quickload-Taste drücken reicht, um eine misslungene Aktion oder eine böse Überraschung im Nu vergessen zu machen bzw. diese nochmal neu, besser vorbereitet anzugehen. Und ja, auch bei Brettspielen könnte man eigentlich Züge zurücknehmen oder besonders fiese Ereigniskarten zurück in den Stapel mischen - aber da unterlasse ich das tunlichst (im Gegensatz zu Videospielen, wo ich es oft weniger ernst nehme - hmmm....). Andererseits finde ich Spiele, bei denen es primär um (die Anzahl) Siegpunkte geht, solo extrem uninteressant - also Spiele, bei denen die Solovariante aus einer "beat your own score"-Idee besteht. Solche Titel würde ich allein auch nicht auspacken


    Letztlich sehe ich es wie jaws : Für mich ist das Solo-Spiel auch einfach eine andere Form des Spielens. Es ist kein Lückenbüsser für mangelnde Mitspieler, noch ziehe ich es in dem Sinne dem Spiel mit anderen vor (die Gelegenheit eines Spieleabends habe ich bisher noch immer einer Solopartie vorgezogen... letztere ist ja auch einfacher zu organisieren). Es hat für mich einfach seinen eigenen Reiz und existiert parallel zum Spiel mit anderen und Videospielen, wobei alle unterschiedliche Bedürfnisse/Vorlieben abdecken.

  • Beim Vergleich "Brettspiel vs Videospiel" muss ich sagen, dass die meisten Videospiele "für zwischendurch" (Forge of Empires, Plants vs Zombies usw.) mir einfach nicht genügend geistige Stimulation bieten. Sozusagen zu wenig Spiel, und zu oft Fleißaufgabe (regelmäßig abklicken...)

    Daher spiele ich auch elektronisch/solo lieber Brettspieladaptionen, wenn ich z.B. im Zug sitze, als "echte" Gameapps.

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