04.12.-10.12.2017

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  • Wir haben #Noria gespielt - zu dritt, für alle war es die erste Partie. Das Spiel hat mir viel Spaß gemacht, das Rad fand ich sehr spannend und ich wusste danach sofort, was ich besser machen müsste. Allerdings habe ich mich trotzdem dazu entschieden, das Spiel wieder zu verkaufen.


    Ich habe (schon lange) viel mehr Spiele als ich spielen kann und der Wunsch nach etwas Neuem ist ungebrochen - also muss ich viel rigoroser Spiele wieder abstoßen und dan hat es jetzt Norie leider getroffen. Ganz fair ist die Entscheidung nicht, weil andere Spiele in meinem Besitz wahrscheinlich einfach "schlechter" sind, der Maßstab aber früher ein ganz anderer war. Jetzt haben sie es sich in 3. Reihe in irgendwelchen Regalen bequem gemacht und fliegen unter dem Radar, nur teilweise graten sie in Sorge, wenn ich den Titel stirnrunzelnd in meiner Excel-Tabelle erblicke. Ganz konkret denke ich da an Dich, "MarraCash"! Du bist ganz sicher nicht so gut wie ich Dich 2011 in unserer Partie fand, aber versteck Dich nur! Irgendwann bist auch Du fällig. Sorry, Noria, woanders wird es Dir hoffentlich besser gehen...


    Ja, der Spaß kam in erster Linie durch das tolle Aktionsrad. Ich bastle mir mit kleinen Aktionsscheiben eine Art Engine und versuche, mehr Waren als der Gegner zu produzieren. Durch Abgabe dieser Waren kann ich dann auf verschidenen "Leitern" nach oben klettern. Jede Leiter ist verschieden viele Punkte wert - das kann alle Spieler beeinflussen. Wenn ich das jetzt hier nochmal schreibe (und lese), finde ich es wieder recht interessant. Aber ich habe einfach die Befürchtung, dass das Spiel nicht abwechslungsreich genug ist.


    Für mich bietet der Spielaufbau zu wenig Varianz - eigentlich sind es nur die Inseln, die bereist werden können. Auch fühlt sich die Interaction für meinen Geschmack zu niedrig an, man spielt zu sehr einfach so für sich - vor allem anfangs. Erst wenn die Schiffe knapp werden oder sich auf den "Leitern" bestimmte Entwicklungen abzeichnen, entsteht eine leichte Konkurrenzsituation auf. So war es zumindet bei uns. Irgendwo habe ich gelesen, dass das Rad zwar klasse ist, aber das, was man nebenbei im Spiel macht, einfach nicht interessant genug ist. Die Beschreibung finde ich passend. Am Ende ist es eine Art Börsenspiel, in dem man ANteile erwirbt, die dann verschieden viel wert sind. Und in dem Bereich habe ich einfach kurzweiligere Spiele.


    Mach's gut, Noria - ich behalte Dich dennoch als netten Zeitvertreib in Erinnerung.

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