Lebensmittel liefern lassen = Horrorvorstellung?

  • [Mod] aus DHL - vermisstes Paket - Eure Erfahrungen?


    Wir machen mittlerweile nicht Mal mehr unseren Wocheneinkauf im Laden. Rewe Onlineshop mit tollen Lieferzeiten (nächster Tag mit genauem 2 Stunden Fenster). In Ruhe Preise vergleichen, Angebote auswählen und deutlich bewusster einkaufen als im Laden noch "dies und das" in den Einkaufswagen zu legen. Seit dem sind unsere wöchentlichen Kosten um gut 30€ gefallen.

    Ich liebe das Online-Shopping-Zeitalter :D

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  • Wir machen mittlerweile nicht Mal mehr unseren Wocheneinkauf im Laden.

    Für mich eine Horrorvorstellung.

    Ich würde es auch machen, aber wenn man auf dem Land lebt, muss man wohl oder übel die Mühe auf sich nehmen und die 1000m bis zum Supermarkt fahren 🤮


    Ich zähle die Tage, bis der Fortschritt hier einzieht. Mit fließend Wasser hat ja auch geklappt.

    Eine Argumentationskette bei mir zu hinterfragen macht keinen Sinn. Meine Beiträge folgen keinerlei logischen Grundsätzen.

  • Der Punkt für mich ist, dass HDScurox das liebt. Immobilität im Alter, Geschäftsaufgaben und fehlende Fachgeschäfte im ländlichen Raum - da wird Versandhandel auch bei Mehrpreis genutzt. Würde ich auch.


    Und ich fürchte die Tage der Ortsschließung sind an manchen Orten näher als der Fortschritt. Mit DHL & Co vielleicht verzögert.

  • Sir Pech ja ich liebe es. Ich halte einkaufen gehen im Laden für verschwendete Lebenszeit, ich hasse es sogar. Wocheneinkäufe sind lästige Pflicht . So lange der onlinehandel so gut funktioniert, ist mir der stationäre Handel egal. Der macht mir eh nur Probleme - besonders im Hinblick auf Rücknahme. Elektrogeräte würde ich nie mehr stationär kaufen. Wenn die was haben, hab ich bei online Kauf wesentlich weniger Ärger. Was man natürlich schwer absehen kann, ab wann der onlinehandel so stark ist, dass er beginnt dem Kunden wieder Vorteile wegzunehmen... aber meine Glaskugel ist kaputt.

  • Ich halte einkaufen gehen im Laden für verschwendete Lebenszeit

    Ich halte einkaufen gehen im Laden für ein Stück Lebensqualität, das ich niemals missen möchte. Regale durchstöbern, Dinge in die Hand nehmen, an manchen Dingen riechen können, 2 Sätze mit der freundlichen Kassiererin plaudern etc., all das macht Einkaufen für mich zu einem schönen Erlebnis.

    Der macht mir eh nur Probleme - besonders im Hinblick auf Rücknahme.

    Was den normalen Wocheneinkauf betrifft, kann ich das nicht bestätigen. Beim Rewe, in dem ich wöchentlich einkaufe, sind Rücknahmen gar kein Problem.


    Dein Beispiel mit Elektrogeräten passt nicht, weil es ja eigentlich um den Wocheneinkauf geht.

    André Bronswijk
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

  • Ich halte einkaufen gehen im Laden für ein Stück Lebensqualität

    So unterschiedlich können die Wahrnehmungen sein. Für mich hat einkaufen gehen rein gar nichts schönes. Ich muss zu Zeiten einkaufen gehen wo entweder der Laden voll oder die Regale leer sind. Für ein Pläuschen mit den Angestellten hab ich weder Zeit noch Lust. Dafür hab ich Freunde, da brauch ich keine fremden Menschen für. Dinge in die Hand nehmen etc. war noch nie mein Ding. Ich hab meine Liste, die arbeite ich ab und fertig, Da gibt's wenig bis nichts rechts und links von. Das mag engstirnig sein, aber so bin ich in dem Fall. Ich kanns nur noch Mal sagen: Ich verabscheue das einkaufen gehen. Die Tätigkeit an sich nervt mich einfach nur, ebenso wie die Dinge, die damit verbunden sind. Das beginnt beim Einkaufszettel (den ich auch beim online shopping machen muss) und endet beim transportieren der Ware.

    Dein Beispiel mit Elektrogeräten passt nicht, weil es ja eigentlich um den Wocheneinkauf geht.

    Och Thygra, komm schon. Den Sprung von Wocheneinkauf zu allgemein online shopping solltest du ohne extra Hinweis bemerkt haben. Der Thread hier befasst sich schließlich eigentlich mit allgemeinen Erfahrungen mit DHL.

    Der Rewe in dem ich bisher einkaufen ging, ist der in Rödermark - ich denke den solltest du sogar kennen. Meine Erfahrungen mit diesem Laden sind regelmäßig die gleichen. Der Drecks Pfandautomat ist defekt, voll oder muss sonst wie gewartet werden. Darauf wartet man dann im Schnitt zehn Minuten (hab ich schon erwähnt, dass beim Rewe Lieferservice Pfand einfach mitgenommen und verrechnet wird?). Die Kassiererinnen sind langsam - unfassbar langsam. In der Zeit die ich an der Kasse stehe, mach ich beim Aldi den ganzen einkauf (und nein, dieses Gefühl rausgeschmissen zu werden bei ALDI mag ich auch nicht. Die Goldene Mitte wär's).

    Summa summarum: Es freut mich, dass für dich das Einkaufen ein schönes Erlebnis ist. Ich kenn viele Rentner denen geht es genau so. Die kämen ohne einkaufen nicht aus dem Haus. Ich hasse es, neben all dem was ich sonst unter der Woche tue bin ich froh, diese 2 Stunden nun für etwas anderes nutzen zu können.


    Generell gibt es so wenig angenehme Einkaufsmöglichkeiten hier in Rodgau und Offenbach, dass ich es null vermisse.

  • Also ich hole mir vorher ein Brötchen und was zum Trinken beim Bäcker im Vorkassenbereich. Dann laufe ich damit entspannt durch Rewe und unterhalte mich mit dem Personal, das ich kenne oder lerne neue Leute kennen. Beim Fleisch bekomme ich die Ware von hinten und auch sonst alles sehr nett. An der Kasse noch ein Schwätzchen. Gerne wird für mich auch mal ein x-fach Payback Coupon von der Kassiererin durchgezogen. Insgesamt ein Einkaufshighlight...


    Das Einzige was nervt ist, dass man die Waren 5x anfassen muss ehe sie im Kühlschrank sind...


    PS: ich bin kein Rentner.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Ich halte es mit HDScurox: Einkaufen ist verschwendete Lebenszeit.


    Meine beste Freundin fährt sogar in den Supermarkt, um zu gucken, ob es was Neues gibt *grusel

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  • Ich mag das Einkaufen im Laden aber wenn meine Frau mir mal wieder etwas völlig Unbekanntes aufschreibt oder der Laden neu sortiert wurde wünsche ich mir manchmal eine Suchfunktion 8)

    Spiel ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser festgesetzer Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, ihr Ziel in sich selber hat und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und dem Bewußtsein des “Andersseins” als das “gewöhnliche Leben (J. Huizinga, Homo Ludens)

  • Ich bin wieder einmal geschockt über die nicht vorhandene Esskultur in Deutschland und den Umgang mit Lebensmitteln. In Frankreich nimmt man sich viel mehr Zeit zum Einkaufen, gerne auch im Fachhandel, probiert neue Speisen aus, diskutiert im Laden über die Qualität der Weine oder Rezepte. Ich kaufe meine Olivenöle, Weine, Whiskys nur im Fachhandel, wo ich diese auch probieren kann und genießen kann.Selbst Brot kaufe ich nur noch beim italienischen Bäcker in der Stadt, da ich diese Pampe im Supermarkt nicht mehr essen mag.Null Geschmack. In solchen Momenten wünsche ich mir, dass "das Thema "Esskultur" und Speisen zuzubereiten, eigenständiges Schulfach wird. Aber diese Hoffnung werde ich wohl in Deutschland aufgeben müssen. Esskultur wird hier erfolgreich verdrängt. Das Thema wird hier wohl wie der Schuldenabbau der Griechen funktionieren: Nämlich gar nicht. Mir sind solche Menschen wirklich suspekt, die Essen nur als lästiges Unterdrücken des Hungergefühls verstehen. Das Thema ist mindestens genauso wichtig wie das Thema "Unterscheidung zwischen Jungs und Mädchen". Alleine das gemeinsame Essen zuzubereiten und das Essen an sich ist ein Ausdruck von Kultur und steht für Familiensinn.


    Genießergrüße

    Marc

  • Ich wüsste nicht, was Esskultur mit Einkaufen zu tun haben sollte. Ich mache sogar meine Brühe selbst und während du dein Brot im Fachladen kaufst, backe ich es selber. Dann weiß ich wenigstens was drin ist :P


    Nur das Bio-Backmalz dafür kauf ich halt im Internet, genau wie das Bio-Mehl. Haben die hier eh nicht im Supermarkt

    Eine Argumentationskette bei mir zu hinterfragen macht keinen Sinn. Meine Beiträge folgen keinerlei logischen Grundsätzen.

    Einmal editiert, zuletzt von Bandida ()

  • Ich wüsste nicht, was Esskultur mit Einkaufen zu tun haben sollte. Ich mache sogar meine Brühe selbst und während du dein Brot im Fachladen kaufst, backe ich es selber. Dann weiß ich wenigstens was drin ist :P

    Bitte? Alleine die Unterscheidung verschiedener Lebensmittel, den Duft,Geschmack, Inhaltsstoffe, Anbau, die typischen Qualitätsmerkmale, haptische Eigenschaften...Mann, du schockst mich echt. Du bist so typisch deutsch. Deutscher geht es nicht mehr....

  • Den Duft von in Plastik verpacktem Gemüse, eingeschweißten Äpfeln und die verfälschten Farben unter dem Rotlicht im Supermarkt soll ich vermissen? Ähm nö ...


    Zu mir kommt der Gemüselieferant nach Hause und Fachläden gibbet hier nich. Ick wohn uffem Land Jungchen, ick freu mir, dat ick fließend Wasser hab.

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  • Wer sich den Fachhandel und das Erlebnis dort leisten kann gerne. Ich bin definitiv auf Supermärkte und abgepackte Speisen angewiesen. Ausnahme: Wenn ich denn Mal Fleisch esse, dann bitte Qualitatives aus der Region.

    Als Pädagoge ist mir Esskultur sogar sehr wichtig, gerade bei den heutigen Kindern. Ich esse und koche auch gerne, das hat aber für mich rein gar nichts mit dem lästigen einkaufen zu tun.

  • Den Duft von in Plastik verpacktem Gemüse, eingeschweißten Äpfeln und die verfälschten Farben unter dem Rotlicht im Supermarkt soll ich vermissen? Ähm nö ...


    Zu mir kommt der Gemüselieferant nach Hause und Fachläden gibbet hier nich. Ick wohn uffem Land Jungchen, ick freu mir, dat ick fließend Wasser hab.

    Sind deine Eltern nicht mal auf den Markt mit dir gegangen? Haben die dir denn nicht mal beigebracht, welche Weine man zum Essen trinken kann? Wie man gutes Obst und Lebensmittel erkennt, wie Käse hergestellt wird? Molkereibesuche, Weinverkostungen, Öle probieren...etc. Sorry, aber wie soll sich denn dein Kind entwickeln, wenn du soetwas nicht selbser vorlebst? Und jetzt sag nicht, du lebst auf dem Land. Die ländlichen Flächen in Frankreich sind noch viel größer als hier, dennoch wird das jedem Kind dort beigebracht....aber du bist eben festgefahren in deiner Esskultur genauso wie die anderen mit ihrer kulturellen Einstellung.Belassen wir es einfach dabei...Bringt nix, darüber zu diskutieren. Ändern wird sich eh nix

  • Jimmy_Dean ich glaub der einzige der hier festgefahren ist, bist du. Was hat denn ein Besuch in einer Molkerei oder ein Besuch auf dem Wochenmarkt (was für mich als 39Std/Woche berufstätiger unmöglich ist) denn mit dem einkaufen zu tun? Das kann ich doch alles unabhängig von meinem Wocheneinkauf machen. Und am Ende hat das alles aber immer noch Null mit meiner Kultur der Zubereitung und des Verzehrens von Speisen zu tun.

    Ich hoffe für dich, dass du mittlerweile nach Frankreich ausgewandert bist.

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  • Jimmy_Dean ich glaub der einzige der hier festgefahren ist, bist du. Was hat denn ein Besuch in einer Molkerei oder ein Besuch auf dem Wochenmarkt (was für mich als 39Std/Woche berufstätiger unmöglich ist) denn mit dem einkaufen zu tun? Das kann ich doch alles unabhängig von meinem Wocheneinkauf machen. Und am Ende hat das alles aber immer noch Null mit meiner Kultur der Zubereitung und des Verzehrens von Speisen zu tun.

    Ich hoffe für dich, dass du mittlerweile nach Frankreich ausgewandert bist.

    Du hast Recht. Meine 1,5 Jahre Studium in Frankreich haben mich geprägt in dieser Hinsicht.Aber ich muss es wohl akzeptieren,dass du (leider) anders denkst.Aber bedenke, dass selbst Führungskräfte, die weit mehr als 39 Stunden arbeiten müssen, trotzdem eine andere Einstellung zum Essen haben als du.Belassen wir es einfach dabei.

  • Den Sprung von Wocheneinkauf zu allgemein online shopping solltest du ohne extra Hinweis bemerkt haben.

    Aber es klang so, als hättest du deine schlechte Erfahrung mit einer Elektrogerät-Rücknahme als Argument benutzt, weshalb du deinen Wocheneinkauf ungern machst. Und das wäre eben ein unpassender Vergleich gewesen.

    Es freut mich, dass für dich das Einkaufen ein schönes Erlebnis ist. Ich kenn viele Rentner denen geht es genau so.

    Ich unterstelle dir mal, dass du das nicht so meinst, wie man es lesen könnte ... ;)

    Ich mag das Einkaufen im Laden aber wenn meine Frau mir mal wieder etwas völlig Unbekanntes aufschreibt oder der Laden neu sortiert wurde wünsche ich mir manchmal eine Suchfunktion

    Wenn meine Herzallerliebste etwas Bestimmtes aus dem Supermarkt möchte, stellt sie mir immer die leere Packung hin, ich mache dann 2 Fotos, eins vom Artikel und eins vom EAN-Code. Deshalb habe ich auf dem Smartphone ein Fotoalbum "Einkaufen". :)

    Den Duft von in Plastik verpacktem Gemüse, eingeschweißten Äpfeln und die verfälschten Farben unter dem Rotlicht im Supermarkt soll ich vermissen? Ähm nö ...

    Ihr redet aneinander vorbei. Es gibt solche und solche Supermärkte.


    Ansonsten wäre es schön, wenn ihr eure Beiträge weniger persönlich nehmen bzw. schreiben würdet als die letzten ...

    André Bronswijk
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

  • :lachwein::lachwein::lachwein:

    Du bist ja putzig

    Sind deine Eltern nicht mal auf den Markt mit dir gegangen?

    Doch und wie ich dir weiter oben schon geschrieben habe, kommt der Markt jetzt zu mir. Ich wohne auf dem Land, da wohnt der Gemüsebauer nebenan und der Service kostet vergleichsweise nichts

    Haben die dir denn nicht mal beigebracht, welche Weine man zum Essen trinken kann?

    Nein, ich trinke bis heute weder Wein noch Bier

    Wie man gutes Obst und Lebensmittel erkennt, wie Käse hergestellt wird? Molkereibesuche

    Auch das haben sie mir nicht beigebracht, weil auch völlig unnötig. Zufälligerweise hab ich nämlich nicht nur eine Molkerei besucht, sondern meine erste Lehre in einer Molkerei als milchwirtschaftliche Laborantin absolviert. Ich hab den Käse somit selbst hergestellt.

    Sorry, aber wie soll sich denn dein Kind entwickeln, wenn du soetwas nicht selbser vorlebst? Und jetzt sag nicht, du lebst auf dem Land. Die ländlichen Flächen in Frankreich sind noch viel größer als hier, dennoch wird das jedem Kind dort beigebracht....aber du bist eben festgefahren in deiner Esskultur genauso wie die anderen mit ihrer kulturellen Einstellung.Belassen wir es einfach dabei...Bringt nix, darüber zu diskutieren. Ändern wird sich eh nix

    Wie Alex schon schrieb: Der Einkauf in einem SUPERMARKT hat absolut null mit der Zubereitung von Speisen zu tun oder gar mit EssKULTUR. Schon gar nicht mit der Zubereitung von guten Speisen. Da gibt es nämlich weder Backmalz noch Himalaya-Salz. Brühe mache ich ebenso selbst wie Brot, Brötchen ... alles was ich da kaufe sind Milch, Käse und Wurst und vielleicht mal Aufstriche. Fleisch hol ich beim Metzger oder lass ich liefern. Selbst unser Metzger hat nämlich kein gutes argentinisches Rind auf Lager ;-)


    Vielleicht sind in der Stadt die Supermärkte besser ausgestattet als hier? Irgendwie scheint dir entgangen zu sein, dass ich sehrwohl Wert auf ordentliche Nahrung lege. Nur hat die bei mir absolut nichts mit dem Einkaufserlebnis in einem Landsupermarkt zu tun, wo ich nur Fertignahrung, Tütensuppe und eingeschweisstes Obst/Gemüse bekomme. Ich wohne direkt neben Wiesenhof und kann das Hühnchen da quasi vom Band holen, nachdem ich es vorher dreimal gestreichelt habe. Wenn ich denn wollte; ich unterstütze nämlich, was Fleisch angeht, lieber die Bio-glückliche-Hühnchen-Fraktion. Leider ist das oftmals gar nicht so einfach gemacht wie gewollt.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Bandida ()

  • Jimmy_Dean  

    Es ist schön, dass Essen und der Kauf von Zutaten für Dich eine derart wichtige Rolle spielt. Nur solltest Du die Haltung anderer zum Einkaufen nicht als Abgesang abendländischer Esskultur aufbauschen, denn darum ging und geht es hier gar nicht.


    Es gibt halt Menschen, die bei der Auswahl von Speisen weniger Achtsamkeit wallten, lassen als andere.

    Es gibt Menschen, die bei der Auswahl von Kleidung weniger Achtsamkeit wallten, lassen als andere.

    Es soll sogar Menschen geben, die bei der Auswahl von Spielen weniger Achstamkeit als unser abgedrehter Haufen hier wallten lassen.

    Und woran liegt all das?

    An unterschiedlichen Interessen aber auch fehlendem Kapital, ob es monetäres, soziales und Bildungskapital ist, ist von Typ zu Typ unterschiedlich.

    Es gibt aber auch Menschen, die ihren Faible als Distinktionsmerkmal nutzen und allzu schnell über andere urteilen.

    Und das könnte man, wenn man tatsächlich dem savoir-vivre verbunden ist, einfach nonchalant sein lassen. 8))


    Oder: Jedem Tierchen sein Pläsierchen.

  • Beweismittel A:


    Ich mach übrigens auch Junkfood selbst. Nur die Salami hab ich gekauft


    Foodporn und so. Sag jetzt nicht, das hätte keine Kultur. Saulegger wars



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  • yzemaze


    Vielleicht kann man die Beiträge ab Nr.114 (von Bandida Antwort auf Nr. 103 von HDScurox ) auslagern?! Die drehen sich nun wirklich nicht mehr um das Thema DHL.


    Ich selbst bin in einer wirklich glücklichen Lage: Ich wohne in Frankfurt/Praunheim, dort und in einigen Nachbarortsteilen gibt es noch Leute, die selbst produzieren (mittlerweile alles Nebenerwerbslandwirte - meistens Bio) und dann gibt es neben den herkömmlichen Supermärkten auch noch die Möglichkeit in der Kleinmarkthalle oder der Großmarkthalle zu stöbern. Und man kann davon profitieren, dass die Stadt alles Mögliche versucht, um neue Stadtteile aufzuwerten und deshalb diverse Wochenmärkte unterstützt, die von Produzenten aus dem näheren Umland beschickt werden. Und wer es noch nicht aus dem Kontext geschlossen hat: Ich liebe es Lebensmittel einzukaufen !!!!! :freu: Hier was probieren, da was kosten, Schwätzchen halten, Eindrücke sammeln, allerlei neues lernen ... - wenn man die Möglichkeit hat - toll !


    Bandida Dein Einwand, dass du auf dem Land wohnst - also quasi direkt neben den Produzenten - hat mich an eine Anekdote aus meiner frühen Kindheit erinnert: Wir waren in Bamberg anlässlich der Hochzeit meines Cousins und irgendwann ging der Erwachsenenfraktion (sprich Papa und seinen Brüdern ;)) das Bier aus. Mein Onkel und meine Tante sind dann mal kurz ums Eck gegangen (bewaffnet mit gläsernen Henkelflaschen) und haben direkt bei einer Brauerei Nachschub geholt. Wohlgemerkt: Recht spät am Abend !! Das war Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts und ich fürchte fast, das ist mittlerweile selbst in ländlichen Gebieten nicht mehr so selbstverständlich. Ich jedenfalls fand das sehr beeindruckend ...:)

  • Bevor ich mich hier als Nahrungsmittelheilige darstelle: ich esse genauso auch mal n Burger bei Mäcces, bestell mir ne Pizza oder kaufe n abgepacktes Huhn, wenn nix anderes da ist. Für mich geht deswegen auch nicht das Abendland unter. Aber in diesem Punkt stimme ich dir zu Jimmy_Dean:


    Wir haben in D viel zu oft vergessen, wo unser Essen herkommt oder wie man es zubereitet. Ich hab das alles erst sehr spät gemerkt, weil Essen lange für mich keinen Stellenwert hatte. Umso genauer schaue ich heute hin und umso mehr Spaß macht mir Kochen heute. Wohlgemerkt Kochen, nicht Einkaufen!


    Ich würde mir aus Tierschutzgründen wünschen, dass es keine Massentierhaltung mehr gäbe. Ich weiß aber auch, was Fleisch aus artgerechter Haltung kostet und dass einige auf der Strecke bleiben, weil sie sich viele Nahrungsmittel kaum noch leisten können. Gott sei Dank kann ich es mir leisten. Es wäre nur schöner, wenn es sich ALLE leisten könnten. Rentnerin Erna genauso wie Student Alex.


    Ich würde mir aus anderen Gründen wünschen, dass der Kaffeebauer in Südamerika fairer entlohnt würde. Aber auch hier gilt dasselbe wie oben.


    Ich würde mir wünschen, dass Obst und Gemüse nicht mehr gespritzt würde. Ich weiß aber auch, dass die Bauern dann nicht existieren können.


    Könnte, müsste, hätte ... wir leben nunmal nicht mehr auf dem Bauernhof, wo jeder seine Nahrung selbst angebaut hat. Dass damals das Angebot auch kleiner war, vergisst man dabei schnell. Da gabs dann im Winter keine Erdbeeren aus Spanien. Ich persönlich versuche so bewusst wie möglich einzukaufen und dabei Ressourcen zu schonen. Damit Junior später ne Kartoffel nicht für ne Möhre hält oder mein Mann nicht mehr weiß, wie Erbsen schmecken, die nicht aus der Dose kommen. Glutamat wurde vollständig gestrichen.


    Und trotzdem weiß ich, dass ich deswegen kaum gesünder lebe als mein Nachbar, der das nicht tut. Man müsste autonom auf ner einsamen Insel leben, um das zu können.

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  • Helmut R.

    Offtopic ist an sich [Mod]-freie Zone. Aber wenn du schon so nett „fragst“ ;)


    Saulegger wars

    Das glaub ich bei den Bildern sofort. Aber was macht das Backpapier zwischen Brot und Baguetteblech? Cheater! ;)

    Magst du mir das Rezept oder die Quelle dessen verraten? Selbst mit mehreren Brotbackbüchern im Schrank und ein paar abonnierten Backblogs gibt’s immer noch Neues zu entdecken ;)


    bestell mir ne Pizza

    Aber bitte auch nur dann, wenn die von einem gescheiten Italiener kommt. Alles andere kann man nicht essen. [Jedenfalls dann nicht mehr, wenn man dank Pizzastein im heimischen Ofen deutlich bessere Qualität hinbekommt.]

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  • yzemaze


    Meine Freundin hatte am Tag zuvor genau dasselbe Rezept probiert und bei ihr ist das Baguette am Blech haften geblieben. Deswegen habe ich getestet:


    oben Backpapier und unten Backtrennspray



    Rezept für Subwaybaguette, etwas nach unten scrollen. Oben steht was Backmalz ist. Ich habs nicht selbstgemacht, sondern Bio im Fachhandel ONLINE bestellt ;-)


    Kochen....meine Leidenschaft : Suchergebnisse für Backmalz


    Ist übrigens so soft wie bei Subway, das war mein Auswahlkriterium

    Eine Argumentationskette bei mir zu hinterfragen macht keinen Sinn. Meine Beiträge folgen keinerlei logischen Grundsätzen.

  • Urgh, die Seite nutzt Comic Sans. Sämtlicher von dir durch die Fotos aufgebauter Kredit ist damit sofort verspielt...


    Ich wollte noch schreiben „besser als Backtrennspray“... ;) Ich nehm meist bei klebrigen Teigen einfach ein wenig Mehl (beim gleichen Blech i. ü.), das passte bisher ganz gut.

  • Ich programmier nicht jede Seite sorry

    Und ja die Seite ist vom Aufbau her totaler Mist, aber backen kann die Frau

    Quelle: Kochen....meine Leidenschaft : Suchergebnisse für Backmalz

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    2 Mal editiert, zuletzt von Bandida ()

  • Ich wollte noch schreiben „besser als Backtrennspray“... Ich nehm meist bei klebrigen Teigen einfach ein wenig Mehl (beim gleichen Blech i. ü.), das passte bisher ganz gut.

    Mehl hatte meine Freundin auch genommen, deswegen musste ich Backpapier und Trennspray testen. Hatte nur Teig für 2 Baguettes. Lag bei ihr übrigens an den Blechen


    bezüglich Pizza: ich hab n Pizzaofen zu Hause und bestell mir trotzdem oft Pizza bei Flying. Also so ziemlich die am weitesten von einem Italiener entfernte Pizza. Was das betrifft hab ich wirklich keine Kultur. Ich mag fast jede Pizza, egal ob Pizza Hut oder selbstgemacht. Selbst tiefgefroren, wenn sie von Dr Oetker kommt :lachwein:

    Eine Argumentationskette bei mir zu hinterfragen macht keinen Sinn. Meine Beiträge folgen keinerlei logischen Grundsätzen.

    3 Mal editiert, zuletzt von Bandida ()

  • Ich sehe da kein entweder/oder.


    Ich kaufe mein Craft-Bier gerne vor Ort beim Bierzwerg und lasse mir auch gern mal eine Charge aus einer entfernten Brauerei online liefern.


    Ich kaufe mein Galloway-Fleisch beim Erzeuger in Münster und bestelle auch mal ein Salzwiesen-Lammfleisch online.


    Ich kaufe Spargel und Kartoffel direkt vom örtlichen Erzeuger und bestelle ein Speiseöl einer weit entfernten Ölmühle online.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert


    ______________________________
    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it

  • Ich bestelle auch gerne Obst und Gemüse online, entweder bei www.bringmirbio.de oder als Abo bei etepetete-bio.de

    Bei letzterem tut man sogar etwas Gutes bzw. etwas gegen Lebensmittelverschwendung. Dort gibt es nämlich eine Box, in die nur Gemüse und Obst hinein kommt, welches so nie in den Laden gekommen wäre (zum Beispiel weil die Größe nicht der vorgegebenen Norm entspricht oder kleinere Schönheitsfehler vorliegen). Mittlerweile gibt es dort auch eine reine Obstbox.

    Ich kaufe dennoch weiterhin im Laden, finde es aber sehr schade, dass der Discount nach wie vor boomt und die kleineren Fachläden verdrängt. Vor kurzem gab es bei uns einen Obst- und Gemüsehändler, der leider zu gemacht hat, da Kaufland, Dornseifer und Rewe zu starke Konkurrenten waren. Dabei war der kleine Laden nicht teurer und die Qualität war um Längen besser und der Verkäufer war noch richtig mit Herzblut bei der Sache.

    Das fand ich sehr schade.

    Ansonsten genieße ich den Biomarkt, der einmal im Monat bei uns stattfindet und nur regionale Ware anbietet.

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  • Ich würde gerne Lebensmittel online kaufen, aber ich tue es aus verschiedenen Gründen nicht.


    Mein örtlicher Edeka, bei dem ich sonst kaufe, bietet leider nur 2 Optionen:

    1) Vor Ort kaufen, an der Kasse abgeben und später bringen lassen (3,90€ Gebühr)

    2) Telefonisch bestellen (5,90€ Gebühr)

    Beides irgendwie nicht so der Brüller.


    Rewe hat einen Mindestbestellwert von 40€, was ich häufig nicht erreiche.

    Zwischen 40 und 80€ fallen zudem 3,90-5,90€ Liefergebühr an, je nach Zeitfenster der Lieferung. Ähnliches gilt für Real.

    Natürlich ist das eine Dienstleistung, die auch bezahlt werden muss, aber wenn "mein" Edeka zu Fuß nur wenige Minuten weg ist, dann entscheide ich mich dann halt doch dafür. Zumal ich meistens für "heute" einkaufe und die Sachen sofort haben will.

  • Das weiter oben genannte leere-Regal-Argument ist bullshit : Erstens sind leere Regale bei uns eher selten, zweitens kann es dann auch mal online leer sein, oder wenn es vernünftig vernetzt ist, ist es ohnehin das gleiche Regal von dem man spricht.

    ... vielleicht jeder mal einen Schritt zurücktreten und das Thema von weiter oben betrachten.


    Die grundsätzliche Frage dahinter ist, was man mit dem reinen Vorgang des Wochen-Nahrungs-Einkaufes an sich assoziiert.

    a)

    Für den einen ist es Mittel zum Zweck. Kühlschrank leer, Rechner an, Ein paar Klicks und ein Klingeln zum Zeitpunkt X und schon ist der Kühlschrank wieder voll. Ob nun der Pizzaservice die fertige Pizza bringt oder der REWE Service die Zutaten bringt ist nüchtern gesehen das Gleiche.

    Ein Akt der Zeitverschwendung damit man in der schnellen Welt schnell bleiben kann um an anderer Stelle langsam das zu machen worauf er Lust hat. Nimmt er jedoch dabei in Kauf, dass wieder ein kleiner Schritt Transparenz mehr gegeben wird und Rewe bald nur noch das anzeigt was man möchte. Ob man dann noch den Preis kontrolliert ? Was passiert wenn der Preis online 10-15% teurer ist als im Geschäft, oder 20% oder 30% .... bekommt man es mit, weil man sich in denselben nicht mehr hineinbegibt ? Ob der Lieferservice immer noch so schnell und zuverlässig ist wenn es nicht mehr eine Nische ist und alle online bestellen ?


    b)

    Für den anderen ist es Teil des analogen Daseins. Reales erleben und sich über das Geräusch freuen dass es macht wenn der Verkäufer den Wasserkastenturm minimal schief abgestellt hat und Newton's Gesetzt Auswirkung zeigen. Etwas erleben, erfahren, spontan sich von einem Geruch verleiten lassen.

    Sind es doch genau jene analogen Tätigenkeiten die man Burn-Out-Patienten verschreibt um ihr Hirn wieder zu reparieren. Ein bisschen gemütlich sein, alle 5 Sinne arbeiten lassen damit sie nicht verkümmern. Sich wieder darüber ärgern, dass die Schlange an der anderen Kasse die schnellere ist. Leider eben auch, dass die andere Schlange die Schnellere ist und man wegen des Staus ohnehin schon 30 Min verloren hat. und dann versagt auch noch das Gedächtnis bei der Person vor einem in der Schlange weil sie die PIN der Karte verdaddelt hat. Daheim dann feststellen, dass man doch etwas vergessen hat, weil man doch eigentlich eine Liste hatte und trotzdem wieder Kram gekauft hat den man nicht wollte, aber so gut aussah.

    Besucht uns auf unserer Seite unter "www.mister-x.de" oder liked uns bei facebook um regelmäßig Neuigkeiten zu erfahren.

  • Was mich wirklich interessiert, da ich das so einfach nicht kenne: Ein Vorteil des Einkaufens ist der Plausch mit der Kassiererin? Ich bin zwar etwas schüchtern, aber an sich doch kommunikativ, mit einer Kassierein bin ich aber praktisch nie ins Gespräch gekommen. Ich würde sogar behaupten, die haben da (bei uns) gar kein Interesse dran. Samstag morgens ist die Schlange immer lang, da lasse ich die Damen und Herren in Ruhe konzentriert meine Sachen scannen und das war es dann, nette Begrüßung und Verabschiedung gibt es natürlich, aber ansonsten kann ich "Gespräche" die aus mehr als 4-5 Sätzen bestanden an einer Hand abzählen.


    Kauft ihr dann soviel ein, dass sie mehrere Minuten beschäftigt ist und sich so ein Gespräch überhaupt lohnt, habt ihr unfassbar hübsche Damen an der Kasse oder ist das in einem Dorf, wo einfach jeder jeden kennt und man somit (ernst gemeint) auch an einem kurze Gespräch seine Freude haben kann?


    PS: Ich finde einkaufen auch doof^^.

    Mit freundlichen kollegialen Grüßen


    Syrophir


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    "Die Menschen hungern nach der Wahrheit, doch wissen sie selten ihren Geschmack zu schätzen."

  • misterx zitat:“

    Das weiter oben genannte leere-Regal-Argument ist bullshit : Erstens sind leere Regale bei uns eher selten, zweitens kann es dann auch mal online leer sein, oder wenn es vernünftig vernetzt ist, ist es ohnehin das gleiche Regal von dem man spricht.

    ... vielleicht jeder mal einen Schritt zurücktreten und das Thema von weiter oben betrachten.“


    Sorry aber du redest hier den bullshit. Zumindest was meine Lebenswirklichkeit angeht.

    17 Feierabend, eine Stunde pendeln, vor 18:30 betrete ich keinen Einkaufsladen. Wir sind in unserem Haushalt zu 95% Vegetarier. Frisches Obst und Gemüse sind das A und O. Davon ist um die Uhrzeit nichts mehr in unseren Läden vorhanden.


    Gegenteil online: Rewe Lieferservice hat ein riesiges Warenlager, unabhängig von den hier ansässigen Filialen. Wenn dort etwas nicht lieferbar ist, krieg ich das sofort angezeigt und kann mir Alternativen aussuchen. Das Obst und Gemüse kam bisher immer sehr frisch hier an.


    Nochmal zum Verständnis. Der Rewe Lieferservice hat nichts mit den Filialen zu tun. Die haben nichtmal ein deckungsgleiches Sortiment.


    Und wocheneinkauf heißt bei unserem Haushalt meistens zwischen 80 und 120 euro. Da machen es dann die Versandkosten auch nicht mehr fett, wenn ich dafür Lebenszeit mit was anderem verbringen kann - zum Beispiel hier zu diskutieren oder so...

  • Also ich kenne das auch mit den „leeren“ Regalen. Komischerweise bin ich immer dann im Supermarkt, wenn die Gemüsetheke nur noch Reste hat. Deswegen u.a. auch der Umstieg auf Lieferung. Leider kommt der nur alle 2 Wochen...


    Aber klar: auch online wird mal was nicht da sein. Das ist dann halt ärgerlich aber nicht zu ändern.


    Ich finde das Erlebnis Einkaufen an sich meh. Auch Klamotten kaufen. Ich kaufe fast alles online. Ich kann die Argumente ja nachvollziehen, dass der stationäre Handel so ausstirbt. Aber ganz ehrlich:


    1. sehe ich da beim Supermarkt nicht die Gefahr, weil ich glaube, dass das erstmal n zusätzliches Angebot bleiben wird


    2. ist es mir egoistischerweise auch egal. Wenn 3Sat vom Sender geht, ist mir das auch latte, weil ich das Angebot nicht nutze. Angebot und Nachfrage. Ich muss doch das alles nutzen, wie ich es brauche und nicht umgekehrt: nutzen, nur weil andere es brauchen


    3. wenn ich hier ne Markthalle hätte, wo ich frische Sachen probieren kann oder mal was außergewöhnliches bekomme, würde ich vllt auch mehr Spaß daran haben. Eingeschweißte Äpfel und Käse find ich eher weniger spannend. Angebot und Nachfrage... ;-)


    4. wenn jemand Spaß am Einkaufen hat: immer zu. Freut Euch des Lebens beim Schlangestehen. Ich bin die Letzte, die euch den Spaß nicht gönnt

    Eine Argumentationskette bei mir zu hinterfragen macht keinen Sinn. Meine Beiträge folgen keinerlei logischen Grundsätzen.

  • Forenspiel „Stille Post“ - Runde 1:

    In Frankreich nimmt man sich viel mehr Zeit zum Einkaufen, gerne auch im Fachhandel, probiert neue Speisen aus, diskutiert im Laden über die Qualität der Weine oder Rezepte.

    Ein Vorteil des Einkaufens ist der Plausch mit der Kassiererin?


  • Lebensmittel liefern lassen ersetzt für michkeinen lokalen Einkauf, bereichert aber die Küche. Ich bestelle einige Lebensmittel regelmäßig, da ich die Produkte hier nicht kaufen kann.

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