51st State vs. Imperial Setlers

  • Da ich keinen Tread zu diesem Thema finden konnte, möchte ich das Thema (nochmal) aufgreifen. Sollte es schon diskutiert worden sein, bin ich auch mit Links zufrieden ;)


    Wenn man sich eines der beiden Spiele holen möchte, was sind die Unterschiede? Ist es nur das Thema oder gibt es eindeutige Vor- und Nachteile besonders bezogen auf das Spiel zu Zweit und Solo. Ich glaube Imperial Settlers geht nur auf Punkte und bei 51st State gibt es noch einen Bot gegen den man spielt? Preislich tun sich beide ja auch nicht viel. Thema ist mir auch beides recht ... Es geht also eher um die Mechanik, Spielgefühl etc. Oder ist es am Ende gleich, wenn das Thema nicht interessiert? :/


    Vielen Dank schonmal für alle Beiträge :thumbup:

  • ANZEIGE
  • Das traf es schon sehr gut. Für mich macht 51st State einfach mehr. In einem Engine-Building-Game will ich ja schließlich eine Engine bauen und da habe ich bei 51st State einfach mehr Möglichkeiten. Aber ich bin natürlich befangen ...

    Wer meine Eindrücke und Audrücke von, zu und über Spiele hören möchte - meinen Podcast gibt es unter BenSpielt.de

    u.a. das regelmäßige #Regalgezwitscher, das unregelmäßige #AusderReihe und demnächst mit #Klartext auch das ab und zu sehr kritische ...

  • Ich muss gestehen ich mag beide, weil sie obwohl von den Grundregeln so ähnlich, doch irgendwie sehr verschieden sind.
    Ich liebe es bei Imperial Settlers zu wissen, dass ich genau fünf Runden planen muss, und mir mit den Erweiterungen mein eigenes Deck bauen zu können, auf das nur ich Zugriff habe.
    Ich liebe 51st State dafür das es schneller geht, weil nur auf die 25 Punkte gespielt wird und das es darum geht das gemeinsame Deck besser lesen zu können.

  • wie ist denn 51st im Vergleich zu Terraforming Mars?


    Ich sehe da nur Engine Building und Karten, habe aber auch nur letzteres je gespielt :)

    Top 5 "Heavies" (08/18): 1 Star Wars Rebellion — 2 Fireteam Zero — 3 Trickerion — 4 Imperial Assault — 5 Eldritch Horror

    Top 5 "Medium" (08/18): 1 Arkham Horror LCG — 2 Android Netrunner — 3 Star Wars LCG — 4 Cthulhu Wars — 5 La Cosa Nostra

    Want to play: 1 Rune Wars (R.E.) — 2 Earth Reborn — 3 Twilight Imperium 4 DE — 4 Eclipse — 5 Battlestar Galactica

    Sehnlichst erwartet: 1 7th Continent — 2 Cthulhu Wars OS3 — 3 Who goes there? — 4 Gloomhaven DE — 5 Lords of Hellas DE

  • Erstmal: sind beides gute Spiele vom gleichen Autor, die sich zudem extrem ähnlich sind. Mit keinem der beiden wirst du etwas falsch machen. Ich persönlich finde Imperial Settlers besser, weil es durch die vier unterschiedlichen Fraktionen (6 inkl. Erweiterungen) asymmetrischer und damit interessanter ist. In 51st State sind die Fraktionen nur in Nuancen unterscheidbar.


    Aber: Imperial Settlers ist mit drei Spielern ein langes, zu viert ein sehr langes Spiel. Ich persönlich würde es nur solo oder zu zweit spielen und mit Grüblern überhaupt nicht. Zudem ist die Balance bei IS zweifelhaft, denn insbesondere die beiden neuesten Völker sind IMHO zu stark, während die Römer im Basisspiel etwas zu schwachbrüstig sind.


    Trotzdem liebe ich IS; es ist *das* Solospiel für mich das, kompakt verstaut, in jeden Urlaub mitreist. Also: zu zweit oder solo IMHO das bessere der beiden. In größerer Runde würde ich eher zu 51st State greifen.


    Nachtrag:

    Mit Terraforming Mars haben beide nur oberflächlich Gemeinsamkeiten (Karten, verschiedene Ressourcen). Das eigentliche Spielgefühl ist total unterschiedlich. 51st State und IS fühlen sich wie intelligente Patiencen an, bei denen die Aktivationsreihenfolgen der Karten extrem wichtig. TFM dagegen ist im Kern ein thematisch dichtes, enorm spannendes Wirtschaftsspiel. Auf der BGG Skala würde ich 51st State und IS bei 7-8 ansiedeln und Terraforming Mars bei einer glatten 10.

  • ANZEIGE