Star Trek Ascendancy

  • Ich suche Meinungen zu diesem Spiel. In der Spielbox ist es ja gut weggekommen (Durchschnitt 9).


    Auf BGG liest man in den Kommentaren etwas von langer Downtime und der Begrenzung auf drei Spieler.


    Frage 1:

    Kann man es mit den Erweiterungen auch mit mehr Spielern spielen oder haben die drei Spieler nur mehr Auswahl an Rassen?


    Frage 2:

    Wie lange dauert eine Partie und wie beurteilt ihr die Downtime? Lang aber ok? Lang und störend?


    Frage 3:

    Wie gefällt das Spiel? Gerne auch im Vergleich zu Eclipse, Twilight Imperium, Siedler von Catan.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • ANZEIGE
  • Zu 1: Man kann das Spiel durch die Erweiterungen auch mit mehr als drei Spielern spielen.


    Zu 2: Letzte 4er Partie etwa 6 Stunden, letzte 3er Partie etwa 5 Stunden (jeweils ohne Erklärung). Downtime ist störend, wenn die Reihenfolge zufällig entschieden wird und man in einer Runde 1. und in der nächsten Runde letzter ist. Ansonsten für mich okay, solange die Mitspieler ihren Zug nicht zerdenken.


    Zu 3: Mit gefällt es sehr gut. Das Thema wird sehr gut eingefangen, es gibt ein paar nette neue Ideen, die Rasen spielen sich unterschiedlich. Es hat einen gewissen Glücksfaktor durch das Ziehen von Karten und Kämpfen per Würfel. Nicht ganz so episch wie TI3, sehr viel mehr Ami Trash als Eclipse (aber grundsätzlich auch sehr viel besser). Kein Vergleich zu Siedler.

  • d0gb0t


    Danke.


    Wenn das Spiel 5+ Stunden dauert/ dauern kann - ist dann der Glücksfaktor noch „angemessen“? Hat man letztendlich das Gefühl Einfluss auf seinen Erfolg zu haben?


    Auch bei so langen Spielen für mich wichtig: kann es passieren, dass ein Spieler bereits früh so weit abgeschlagen ist, dass er nur noch Königsmacher sein kann?


    Gibt es überhaupt ein Königsmacher-Problem. Wäre bei drei Spielern denkbar.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Star Trek Ascendany ist für mich am ehesten ein kleines Twilight Imperium, auch wenn viel fehlt. Mit den Erweiterungen geht es auch mit mehr Spielern. Der Glücksfaktor kann schon wirklich hart sein, aber das Spiel empfinde ich als äußerst thematisch und spaßig.

    Ob die Downtime, die auf jeden Fall hoch ist, einen stört, ist wohl sehr subjektiv. Ich fand sie ok.

  • Bzgl. Glücksfaktor: Wenn du als Förderration 'Punkte' bekommst, die am Ende zum Sieg verhelfen wenn du bestimmte Planetentypen aufdeckst, und das bei sechs Entdeckungen nur einmal gelingt, ist das natürlich doof (besonders wenn der nächste in der Reihe, dann immer die für dich vorteilhaften Planeten aufdeckt). Aber meiner Meinung nach sorgt die Länge dafür, dieses Unglück ausgleichen zu können. Du darfst halt nicht nur auf die Punkte spielen und dann enttäuscht sein, wenn du nicht gewinnst. Es gibt auch genügend andere Möglichkeiten, Punkte zu machen.


    Bzgl. Königsmacher: Ja, gibt es schon. Die Situation entsteht aber durch die Mechaniken erst sehr spät (Die Mechanik des 'All aufbauen' sorgt z.B. dafür). Wir hatten jedenfalls bisher eine 'Königsmacher' Situation, die aber erst in der letzten dreiviertel Stunde präsent würde. Und ja, wenn man richtig doof spielt, ist man auch nicht mehr am Sieg beteiligt. Und man kann ja auch komplett vernichtet werden. Aber das weiß man ja in der Regel, bevor man sich an den Tisch setzt.

  • Na, eigentlich darf ich das hier ja nicht schreiben, weil ich es noch nicht gespielt habe. :-) Aber mir schien es nach dem Regelstudium für meinen Geschmack nicht anspruchsvoll genug. Für Star Trek: Frontiers spricht meiner Meinung nach der zu Grunde liegende Mechanismus der Kartenhand, wie aus #MageKnight bekannt.

  • Für Star Trek: Frontiers spricht meiner Meinung nach der zu Grunde liegende Mechanismus der Kartenhand, wie aus #MageKnight bekannt.

    Im Vergleich zu Mage Knight hat es einige Verschlimmbesserungen - deshalb werde ich Mage Knight immer vorziehen.


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • ANZEIGE
  • Bei mir kommt Ascendancy auf jeden Fall vor Frontiers, es ist leichter zugänglich und ich empfinde es auch als thematischer. Wir haben es bereits zu viert und zu fünft gespielt und die downtime kann man eigentlich ganz gut nutzen um seinen nächsten Zug zu planen. Manchmal stoßen die Züge der anderen Spieler die Pläne zwar nochmal um, aber insgesamt verliert sich der Glücksfaktor über die Länge des Spiels.

    Für mich als echten Trekkie ist es eines der besten Star Trek Spiele auf dem Markt da es alle Aspekte des Trek Universums gut umsetzt. Die Ferengi sind hinter dem Latinum her, die Föderation darf keine fremden Zivilisationen (Nichtspieler) angreifen sondern sie nur kulturell "überzeugen" sich der Föderation anzuschließen usw.

  • Hi,


    Ich würde Ascenancy nicht mit Leuten spielen die ständig über ihr ach-so-schlimmes-Pech jammern. Es passieren halt Dinge, das ist gerade das was das Spiel ausmacht darauf zu reagieren und zurecht zu kommen. (Hey, das macht einen Höllenspass)


    Atti

  • OMG, das ist an mir vorbeigegangen das man es mit mehr als drei Spielern spielen kann. Die Erweiterungen sahen so klein aus und irgendwo hatte ich mal gelesen, das das keine Spielerfraktionen werden (schon länger her). Das mit Eclipse kann ich zwar kaum glauben, aber dann wandert das jetzt mal wieder in meinen Fokus. Kann jemand vielleicht etwas zu den Erweiterungen sagen?

  • Auch bei so langen Spielen für mich wichtig: kann es passieren, dass ein Spieler bereits früh so weit abgeschlagen ist, dass er nur noch Königsmacher sein kann?

    Wer frühzeitig weit abgeschlagen ist, hat einfach schlecht gespielt. Und wer schlecht spielt und hinten liegt, scheidet über kurz oder lang aus dem Spiel aus und guckt zu. Da gibt es kein Königsmacherphänomen. :-)

  • Noch ein anderer Punkt: da ja zu Beginn die Planeten nicht verbunden sind baut jeder so vor sich hin. Dann irgendwann ist das System verbunden. Dann geht wahrscheinlich das Hauen und Stechen los - oder?


    Hier die Fragen:


    Ist diese Anfangsphase nicht total öde und interaktionsarm? Wie lange dauert diese Phase so ca. von den 5+ Stunden?


    Beim Verbinden der Planeten entstehen plötzlich Konflikte. Hört sich an wie der Spielverlauf von Eclipse. Das hat mich da ehrlich gesagt etwas gestört, da das Spiel plötzlich einen anderen Charakter bekommt. Antike war auch in diese Richtung. Wie störend ist dieser „Bruch“ im Spiel - oder gibt es den gar nicht?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • ANZEIGE
  • Das mit Eclipse kann ich zwar kaum glauben, aber dann wandert das jetzt mal wieder in meinen Fokus.

    Was meinst Du?


    Kann jemand vielleicht etwas zu den Erweiterungen sagen?

    Zwei neue Rassen (Kardasiana und Ferengi), die sich wieder anders spielen (besonders Ferengi) als die drei Rassen des Grundspiels (Klingonen, Föderation, Romulaner). Mehr ist dazu glaube ich auch schon nicht mehr zu sagen.

  • Ist diese Anfangsphase nicht total öde und interaktionsarm? Wie lange dauert diese Phase so ca. von den 5+ Stunden?

    Kommt auf die Spieler an. Kann schon nach einer halben Stunde passieren, kann auch erst nach drei Stunden passieren. Es kann sogar sein, dass das im Spiel gar nicht passiert (habe ich selbst aber nicht erlebt).


    Beim Verbinden der Planeten entstehen plötzlich Konflikte. Hört sich an wie der Spielverlauf von Eclipse. Das hat mich da ehrlich gesagt etwas gestört, da das Spiel plötzlich einen anderen Charakter bekommt. Antike war auch in diese Richtung. Wie störend ist dieser „Bruch“ im Spiel - oder gibt es den gar nicht?

    Plötzlich würde ich nicht unbedingt sagen. Man bekommt ja schon eine Ahnung davon, ob ein Gegner sich in die eigene Richtung bewegt und Vorbereitungen trifft, direkt nach verbinden der Wege auf einen los zu stürmen. Außerdem kann man dies selbst ja auch steuern, in dem man die max. Anzahl an Verbindungen zu einem System voll macht.

  • Mir hätte das Spiel in meiner Erstpartie besser gefallen, wenn nicht jeder Spieler seinen kompletten Spielzug machen würde, bis man dann selbst zum Zug kommt. Weil während dieser Zeit kann man nur zuschauen oder seinen Zug vorausplanen, sofern man nicht in Kämpfe verwickelt hat, was in der Anfangszeit nicht der Fall ist. Vom Spieldesign deshalb verbesserungwürdig - oder einem ist die teils enorme Downtime egal oder es wird in kleiner Runde aus Erfahrung ausreichend zügig gespielt.


    Wenn man aber in Vierrunde bequem zur Toilette gehen kann, sich Kaffee und Kuchen holen und dann immer noch 20 Minuten auf seinen nächsten Zug wartet, der längst durchgeplant ist, weil man mit wenig Ressourcen eben auch recht wenig machen kann und weiss, dass man danach wieder erneut eine halbe Stunde bis zur nächsten Runde nix tun kann, muss man ordentlich Sitzfleisch besitzen. In Ansätzen durchaus spannend, für das Gebotene aber zu langatmig, weil dann doch zu viel Zufall im Spiel steckt. In schneller Dreierrunde würde ich dem Spiel aber nochmal ne Chance geben.

  • Boah als Trekkie und Eclipse Fan wäre das genaumein Ding - Aber 1. bin ich der einzige Trekkie hier weit und breit und 2. stören mich die Realbilder etwas (was aber alleine jetzt kein Grund wäre zu passen).


    Das würde einfach nie einer mit mir spielen :(

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

  • Grundspiel + Ferengi + Borg

    Wobei Du mit den Borg jetzt etwas herein nimmst, was hier noch nicht erwähnt wurde. Könnte also das Spielgefühl zu dem Beschriebenen schon noch ein gutes Stck weit verändern. Die Borg sind in jedem Fall nicht einfach eine weitere Rasse, sondern werden zunächst einmal durch das Spiel gesteuert und erlauben auch das Spiel zu zweit. Ich habe sie ebenfalls vorbestellt und werde danach erst einmal pausieren, auch wenn die nächsten Rassen schon angekündigt sind.

  • ANZEIGE
  • Hehe, Wäre dabei :-)


    Oh - Die Borg erlauben das Spiel zu zweit? Die Frau kriege ich vielleicht irgendwann nochmal dazu:-) Muss ich halt im Ausgleich ne Schnulze gucken :D Hmmmmmmm


    Danke für die Info d0gb0t

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

    Einmal editiert, zuletzt von Harry2017 ()

  • Genau deshalb fand ich die Borgs sinnvoller als noch die letzte Rasse...

    Ja, vielleicht gar nicht so doof. Eine weitere Rasse bringt glaube ich erst richtig etwas, wenn man entweder zu fünft (oder mehr) spielen möchte oder die vorhandenen Rassen ausreichend gespielt hat.

    ...oder diese Escalation Packs.

    Die machen nur Sinn, wenn dir die notwendige Zeit für ein Spiel nicht ausreicht (oder wenn Du etwas verloren hast, es aber nicht ersetzt bekommst).

  • Oh - Die Borg erlauben das Spiel zu zweit?

    Wenn ich es richtig verstanden habe, sind die Borg NPCs, die versuchen die anderen Spieler zu assimilieren. D.h. man spiel zu zweit plus die Borg um nach wie vor mindestens 3 Rassen im Spiel zu haben. Unabhängig von der Anzahl Spieler kann man wohl entscheiden, ob der erste Spieler, der assimiliert wurde, in dem Moment die Steuerung der Borg übernimmt (so das er nicht einfach raus ist und weiter am Spiel teilnehmen kann).


    - Edith: Was aber nicht heißt, dass man nicht auch zu fünft plus Borg spielen kann... :)

  • d0gb0t


    Deine Escalation Pack Anmerkung habe ich nicht verstanden.

    Ein Escalation Pack enthält Schiffe und Control Nodes einer Rasse. Die Spielregel sagt, dass alle Spieler immer mit der gleichen Anzahl Schiffe und Nodes spielen soll. Im Basisspiel und jeder Erweiterung sind die gleiche Anzahl Schiffe und Nodes enthalten. Wenn Du jetzt Escalation Packs kaufen willst, solltest Du die Packs für alle Rassen kaufen die Du hast bzw. mit denen Du spielen willst.


    Dann kannst Du z.B. entscheiden, dass Du nicht nur mit den Schiffen/Nodes des eigentlichen Spiels spielst sondern zusammen mit den zusätzlichen. Das gibt Dir nicht nur die Möglichkeit, aggressiver zu spielen das ermöglicht auch ein längeres Spiel (indem Du z.B. die Startpositionen weiter auseinander ziehst, so für weitere Wege sorgst und somit auch mehr Planeten kontrollierst, wofür zusätzliche Schiffe/Nodes von Vorteil sind).


    Besser? :)

  • ANZEIGE
  • Sind das denn andere Schiffe/Schiffsklassen, oder einfach nur mehr von den bereits enthaltenen?

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

  • Sind das denn andere Schiffe/Schiffsklassen, oder einfach nur mehr von den bereits enthaltenen?

    Einfach nur mehr Schiffe. Unterschiedliche Klassen gibt es in dem Sinne nicht, man kann seine Schiffe aber zu Flotten zusammen fassen, die dann spezielle Fähigkeiten haben oder eben nur besonders stark sind.

  • ANZEIGE