Bestes Spielerlebnis 2017

  • Gibt es Anekdoten aus 2017 zu erzählen?


    Unvergessen bleibt mir, wie unser Kapitän bei Captain Sonar so schnell losbretterte, dass die eigenen Spieler nicht hinterher kamen und der Gegner uns noch in der ersten Minute versenkte. Clever...


    Sonst die ganzen Partien #TheFoxInTheForest mit meiner Tochter. Sehr schönes Spiel mit toller Lernkurve. Insgesamt liegt sie noch vorne.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Die jeweils ersten Partien #VillendesWahnsinns2ndEdition


    Man war ich geflasht. Grandios, als ich wahnsinnig wurde und zum Sieg nur einen Gegenstand brauchte, den meine Mitspielerin partout nicht mit mir tauschen wollte, weil sie dachte, dass ich mich damit aus dem Staub mache.


    #CaptainSonar


    Als der Mitspieler sich völlig vermalt hatte und partout nicht auf uns hören wollte. Dabei konnte es nur eine Richtung sein, weil wir um eine Insel geschippert sind. Riesen Gebrüll am Tisch und wurden natürlich gnadenlos zerbombt


    #Avalon


    Wo wir die unmöglichsten Ausreden suchten, weil wir unsere Rolle mit einem gaaaanz gewaltig geschickten Schachzug verrieten. Als Krönung dann noch die brillante Rede des Mitspielers, der mich davon abbrachte das Spiel doch noch zu gewinnen. Argh

    Eine Argumentationskette bei mir zu hinterfragen macht keinen Sinn. Meine Beiträge folgen keinerlei logischen Grundsätzen.

  • Mein lustigstes Spielerlebnis 2017 (nicht das Beste, denn das Beste hatte ich beim Spielen von Kingdom Death: Monster bisher) hatte ich beim Spieletreff: Dort hatte ich 4 Leuten Zug um Zug erklärt (bzw. zweien erklärt, denn der dritten Person gehörte das Spiel)...soweit so gut.....als ich dann bei der Startaufstellung die ersten Zielkarten austeilte und nach 2-5 min in die Runde blickte, um zu sehen, ob die Leute (wir spielten zu viert) mit dem Aussuchen der Zielkarten fertig sind ...und ich dann bei einer Person, die mir gegenüber am Tisch saß, bemerkte, dass sie zwar die ganze Zeit über angestrengt in die Karten guckte, mir aber dabei die Vorderseiten der Karten zeigte und selbst grübelnd auf die neutralen Rückseiten starrte. (vergleichbar mit Hanabi) ..tja...das war ein Moment, da musste ich mir selbst fett auf den Zeh treten, damit ich nicht laut losprustete.

  • Zum einen gab’s da einen Abend mit etlichen Stunden Word Slam, bei dem wir mehrfach vor lauter Lachen nicht mehr vernünftig sprechen konnten, kurz davor waren uns einzunässen [ich kann nur für mich sprechen ;) ] und ich mich irgendwann sogar zwingen musste, mit dem Lachen aufzuhören, weil ich Kopfschmerzen bekam... Grandios.

    Zum anderen waren da die vielen Spiele mit meiner Tochter. Angefangen mit stundenlangen Potato Man Sessions, über Kingdomino, Bohnanza: Das Duell, Blokus 3D, Level X, Halali! und Zug um Zug Skandinavien hin zu Arboretum, Hanamikoji sowie just Ubongo 3D und El Dorado. Es ist und bleibt faszinierend, in welchem Tempo sich so manches entwickelt... Da muss man sich dann von dem gerade 6-jährigen Rotzlöffelchen auch mal den ein oder anderen Spruch anhören, wenn man ein Spiel vergeigt. Bei einem (von ca. 20) Hanamikojis habe ich nicht aufgepasst, prompt setzte es ein „Tja, da musst du wohl mal besser spielen.“ - Kindermund tut Wahrheit kund :)

  • Bestes Spielerlebnis war mein Nippon-Sieg auf Board Game Arena gegen die Nummer 3 der Rangliste. Ich war echt durchgeschwitzt! Und das bei einem 2er Onlinespiel! Habe mich riesig gefreut und war stolz auf mich. Da kommt halt immer noch der kleine Junge durch der Riesenspass am Spielen hat.


    Ganz witzig war es neulich bei #Codenames. Vorinfo: Der Begriff „Horst“ ist bei uns ein Running-Gag. Damit wurden schon Begriffe wie Präsident, Adler, Fußball u. v. a. erklärt. Unsere Freundin ist von „Horst“ bei Codenames anscheinend so begeistert gewesen, dass sie als Erklärerin neulich gefühlte 9 Anläufe brauchte um ihren Begriff rauszuhauen. Sie konnte nichts mehr sehen weil sie die Augen voller Lachtränen hatte. Wir lachten alle mit obwohl nur sie wusste weshalb wir eigentlich lachten. Naja, beim 10. Versuch kam dann das hervorgewürgte „Horstine 3“.

    Klar, dass das bei uns ein anerkannter deutscher Dudenbegriff ist :-)

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 12:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Great Western Trail — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Tzolkin —

    6 Bora Bora — 7 Orleans — 8 Nippon — 9 Trajan — 10 Caylus — 11 Heaven & Ale — 12 Lorenzo der Prächtige

  • Ganz witzig war es neulich bei #Codenames. Vorinfo: Der

    #Codenames hat mir dieses Jahr auch witzige Momente beschert: z.B. in einer Runde mit ca. 14 Gelegenheitsspielern vorgestellt: 7 Leute im Team, in der ersten Runde war ich Teamchef, in der zweiten Runde erklärt sich gleich jemand anderes bereit (was ich schon immer super finde), sein erster Tipp: "Läufer: 2"; wir diskutieren laut und einigen uns auf "Verein" und " New York" (wegen Marathon), beides war richtig ( im Raum standen noch u.a. noch" Pflaster" und " Berlin"). Die andere Gruppe ist dran und dann nächster Tipp unseres Teamchefs: "Läufer: 3 " =O Wir stutzen, "das hast du schon gesagt!", aber er bleibt dabei... später kam raus: Er meinte mit Läufer : "Matte" und " Flur" :lachwein: , aber unsere ganzen sportlichen Begriffe waren auch Treffer.....


    Meine schönsten Spielerlebnisse waren ansonsten auch viele Partien in Essen mit mir unbekannten, aber sehr netten Menschen, mit denen ich mich jederzeit auch privat treffen würde. Spielen verbindet einfach...... :)

  • Mein schönstes Spielerlebnis war wohl, als ich zwischen Proben und Aufzeichnung eines Kabaretts zwei Stunden Zeit hatte, in den zufällig gegenüber liegenden Spieleclub gesaust bin und dort mit drei für Essen Trainierenden #LorenzoDerPrächtige gespielt habe. Nach knappen zwei Stunden als Überraschungssieger wieder aufgestanden und arbeiten gegangen :freu:

    Das lustigste war wahrscheinlich gestern: vor einer Partie #EldritchHorror hat eine Mitspielerin über Rückenschmerzen geklagt. Nachdem sie ihre erste Probe verloren hat, hat sie die Karte "Rückenschmerzen" gezogen.

  • Witzigstes Elebnis und deswegen auch am längsten im Gedächtnis:


    Avalon zu fünft, es war für alle die erste Partie. Gleich beim ersten oder 2.en Abenteuer. Es taucht ein Fehlschlag auf, wo keiner möglich war. Einer hatte die Regeln nicht gerafft und als guter "Fehlschlag" gelegt. Was regelwidrig ist. Ich war Merlin,also war mir die Rollenverteilung am Tisch bekannt. (keine weiteren Sonderchars)- Die beiden Bösen guckten sich zuerst irritiert und verstohlen an, dann kapierten sie und es wich in Humor, sie verrieten sich nicht. Ich beobachtete das Ganze und musste aufpassen mich nicht zu verraten - sonst wäre klar gewesen, dass ich nur Merlin sein kann. - Göttlich.


    Am meisten Spass: Colt Express....immer wieder lustige Begebenheiten. Höhepunkt aber an einem Abend mit einem befreundeten Pärchen. Er ist etwas verbissener und sie sehr friedfertig. Er versucht seine Freundin zu boxen - ohne Erfolg. Er läuft ihr aber während einer Partie buchstäblich 2-mal in die offene Faust. Beim 2-ten mal lag die Spielrunde vor Lachen fast buchstäblich "unter" dem Tisch. ;)

  • Das beste Spielerlebnis 2017 ist für mich die gerade eben mit einem Sieg in der 6ten Runde beendete Erstpartie Twilight Imperium 4th Edition. Wir haben mit 6 Personen, davon 4 absoluten TI-Neulingen, gute 8 Stunden gespielt, inklusive einer Essenspause. Was für ein grandioses Spiel, da steckt soviel drin!

    Dazu aber vielleicht später an anderer Stelle mehr.

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  • Erinnerungswert: Meine Erstpartie This War of Mine mitgespielt. Als zufällige Charaktere hatten wir drei Frauen, die zu empathisch, zu schwach und zu traurig waren. Anfangs lief es noch ganz gut, aber einige Beutezüge brachten zu wenig Nahrung ein und die Erschöpfung machte sich zudem breit. Als wir schliesslich noch beklaut wurden und kaum noch Wasser hatten, klopfte Bruno der Fernsehkoch an unsere Tür. In der darauf folgenden Nacht schickten wir ihn mit auf Plündertour, allerdings hatte er dort so traumatische Erlebnisse, dass ihn seine Traurigkeit übermannte und er sich auf und davon machte. Davon geschockt ging es mit unserer Truppe weiter bergab. Hunger und fehlender Kaffee und keine Zigaretten stürzten uns in einen Strudel des Verderbens und der totalen Hoffnungslosigkeit. Niemand überlebte das erste Kapitel des "Spiels". Heftige Erfahrung mit einem teils eher abstrahierten Spielablauf und dann wieder arg plastischen Storyepisoden. Bleibt mir in Erinnerung - auch, oder gerade weil es nicht in die Kategorien "bestes" oder "witzigstes" Spielerlebnis fallen kann. Fuck the War!

  • Bang! The Dice Game

    Erste Runde, erster Spieler würfelt zwei Dynamitstangen. Beim zweiten Wurf die dritte Stange Dynamit, sprengt nicht selbst in die Luft und erntet leichtes Schmuzeln von uns. Zweite Partie, derselbe Mitspieler fängt an, würfelt im ersten Wurf drei Dynamitstangen und wir können uns vor Lachen nicht halten. Danach gab es immer wieder witzige Kommentare ala ' ...das wird nix, er sprengt sich gleich eh in die Luft ...'

  • Bang! Dice Game is aber auch geil


    Wir hatten es mal am Re-Roll day für den guten Zweck gespielt. Wenn Dynamit kam, hat der ganze Tisch lauthals "Re-Roll" gebrüllt. Mordsgaudi :lachwein:

    Eine Argumentationskette bei mir zu hinterfragen macht keinen Sinn. Meine Beiträge folgen keinerlei logischen Grundsätzen.

  • Es gab viele grandiose Spielabende in 2017. Am genialsten finde ich, wenn ein Spielabend jedoch eine Geschichte erzählt, und vielleicht auch zu einer Anekdote wird. Ein absolut unvergesslicher Moment, über den ich heute noch schmunzeln muss, war aber auch gleichzeitig eine große Niederlage:


    #FortuneAndGlory


    Eine der ersten Partien im April.

    Pulpig und mit viel Push-your-Luck Elementen haben wir zu fünft die Weltkarte nach geheimnisvollen Schätzen durchforstet und viele Abenteuer bestanden. Und noch viel mehr Würfel gerollt.

    Ich spielte den Charakter Jacques Moreau und um ganz in die Rolle zu schlüpfen sprach ich durchgehend mit einem verwaschenen französischen Akzent. Sehr zum Leid meiner Mitspieler. ;)


    Die Partie dauerte mit fünf Personen ziemlich lange (ca. 5 Stunden) und war sehr durchwachsen. Ich setzte mich allerdings mit Jacques sehr früh an die Spitze und konnte viel Glory und noch mehr Fortune erringen. Gut ausgerüstet machte ich mich an die letzte Quest, die mir den Speer von Poseidon erringen sollte. Und durch klugen Einsatz meines Gewehrs und eines Stricks, mit letzter Kraft und dem Einsatz aller vorhandenen Ressourcen, erlangte ich auch noch dieses Kleinod. Ich musste nur noch in die nächste Stadt und dort mein Artefakt verkaufen, um genügen Siegpunkte abzustauben (2 hätten bereits gereicht).

    Leider muss man in der Stadt erst ein Cityevent ziehen. Diese Eventkarten beinhalten manchmal Kämpfe, viel öfter allerdings positive Effekte. Ich wähnte mich sicher. Oh welch falsche Einschätzung. Welch tiefer Fall mich erreilen sollte. Natürlich hatte ich in vorherigen langen Spielrunden und Neumischen des Eventkartenstapels bereits einmal gesehen, dass es die Karte "Robbed" (Raub / Überfall) gibt. Aber hey, wie groß ist denn die Chance, dass genau diese EINE Karte, die mir gefährlich werden könnte auch jetzt tatsächlich oben liegt... Fortuna hat einen seltsamen Humor. NATÜRLICH hab ich genau diese Karte gezogen. Jetzt musste ich würfeln. 50:50. Bei 1 bis 3 würde mir das Artefakt gewaltsam aus meinen Händen gerissen werden, während ich mich auf dem Weg zum Hehler meiner Wahl befand.

    Es kam, wie es kommen musste. Es viel eine 2! Aus der Traum. Weg war der Speer. Verloren war das Spiel, denn ein akzentfreier englischer Lord hatte die Gunst der Stunde genutzt und eine Runde später das vollbracht, was ich nicht hinbekam.

    Und so zeigte mir diese Partie nicht nur, dass Push-your-Luck Spiele jederzeit in alle Richtungen schwenken konnten. Es zeigte mir auch, dass ich mich auf DEN einen Würfelwurf nicht verlassen kann. Der sichere Sieg wurde mir durch eine einzige Karte geraubt (im wahrsten Sinne des Wortes). Gerne zietiere ich Shakespear, wenn ich seit dem die gigantische Spielbox von Fortune and Glory öffne:


    Denn niemals gab es ein so herbes Los / als die Niederlage des Jacques Moreaus!



    :lachwein:

  • Meine einprägsamsten Spieleerlebnisse sind dieses Jahr sehr Feuerland-lastig:

    • #GaiaProject - mitzuerleben (und zu einem kleinen Teil durch Feedback auch mitzugestalten), wie ein hier und da ziemlich unrunder Paint-Papier-Pappe-Prototyp aus 2016 mit zusammengeklaubten Holzteilen zu einem runden und - wie ich finde - großartigen Spiel wird, war eine faszinierende Erfahrung für die ganze Spielerunde.
    • #TerraMystica (online) - ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich in der ersten Division (Top 7 der >1000 aktiven Tunierspieler) des alle zwei Monate abgehaltenen internationalen Onlinetuniers auf TMtour.org landen würde, um dort halbwegs auf Augenhöhe gegen die BGG-Legenden zu spielen, deren Spiele und Analysen ich zuvor nur aus der Ferne ehrfürchtig studiert hatte. Gegen Spieler zu spielen, die aus jedem Zug das letzte Quäntchen herauskitzeln, ist eine spannende Erfahrung.

    Als sehr lustig ist mir eine ausführliche Runde #Spyfall in Erinnerung geblieben, bei der einige Spione herrlich in die Falle gegangen sind.

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