Testspieler gesucht

  • Hi,


    ich suche ein oder mehrere Spielegruppen, die einen Prototypen von mir testen möchten.


    Ein paar Fakten:


    - 2-4 Spieler

    - thematisches Eurogame

    - mittlere Komplexibilität

    - Dauer 90-120 Minuten

    - es geht nicht um Siegpunkte :-)

    - niemand kann vor sich hinoptimieren, sprich Interaktion ist gegeben


    Es handelt sich um ein Wirtschaftspiel in einer historischen Epoche, in dem verschiedene Wirtschafts- und Sozialbereiche ausgebaut werden. Die Mechanismen wurden passend zum Thema gewählt, ein anderes Thema kann nicht drübergebügelt werden. :-) Optisch ist das ein Prototyp, also nichts Tolles bitte erwarten.


    Falls Interesse besteht, werde ich in der ersten Februarwoche die betreffende Zahl herstellen und dann Versenden. Kosten entstehen keine.


    Wer Interesse hat schreibt mich einfach per PN an, alles weitere dann dort.


    PS: Wer aus Hannover kommt, kann das Spiel auch in einer dortigen Runde spielen (näheres dazu per PN)

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  • Sooo, alle vier Kopien des Prototypen sind erstellt und gehen ab morgen auf Reisen. :-)


    Naja und ich kann ja mal ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern, wie das so ist, ein paar Kopien zu erstellen:

    Vor unserem Urlaub hatte ich alle relevanten Elemente in Farbe ausgedruckt, Tonkarton besorgt, Kleber und scharfe Schere ebenso. Im urlaubsort gab es einen Copyshop, der laut Homepage A3 scannt und in Farbe ausdruckt. Prima, war bestens vorbereitet. Alle Pappteile auschneiden, aufkleben und nochmals auschneiden ging dann doch sehr mühsam und langsam voran, vor allem weil so eine Schere beim Schneiden irgendwann echt weh tut.

    Dafür sollte das mit den Spielplänen fixer von der Rolle gehen. Dachte ich. Scannen war kein Problem aber der tolle Drucker konnte nicht Randlos drucken. Da fehlt dann oben und unten was. Jaaa, witzig. Dafür wird dann aber auch alles kleiner. Der Shop hätte das ganze auch auf einer Plottoermaschine oder sowas drucken können. Kostet extra. Was ist denn extra? Ja, etwas über 30 Euro für alles. Ok, überlege ich mir noch mal. Mir fiel dann etwas genervt ein, dass meine Eltern ja einen A3 Scanner haben. Und sieh mal an, der druckt randlos! Super Sache.

    Da das Gerät aber schon gute 25 Jahre alt ist, kann der natürlich keine Farbe. Also alles in S/W gedruckt, retuschiert und dann kopiert. Dachte mir ja so, dass ich das auch nochmal ausmalen kann, wie den eigentlichen Prototyp ja auch. Ich hab ja meine Frau immer etwas belächelt mit ihren Ausmalbüchern für Erwachsene. Das konnte sie dann zurückgeben, indem sie mich fragte, ob ich ernsthaft 12 DIN A3 ausmalen will. Tja, ja? Gesagt getan, los gehts.

    Leider sind die Buntstifte vom Sommer irgendwo im Universum unserer Tochter verschwunden also mussten neue her. Kostet ja nicht viel, so ein paar Buntstifte. Tja, da habe ich dann gelernt, das man Buntstifte auch im dreistelligen Bereich kaufen kann. Habe mich dann für eine sozialverträgliche Variante entschieden und mit malen begonnen. Irgendwann war dann alles fertig. Dann ging es ans Karton sortieren und alles wurde schön eingepackt.

    Naja und dann schauten mich vom Prototypen ein Haufen Holzteile an. Scheiße! An die habe ich ja gar nicht gedacht! *Patsch an die Stirn* Folglich eine Großbestellung bei Mückespiele aufgegeben und eine Woche später war dann auch alles da und der ganze Sch... ähm das schöne Spielmaterial konnte eingepackt werden. Ufff....

  • 12 Seiten A3 sollten bei denen 30 € auf dem Plotter kosten????? Das klingt für mich nach Wucher. Ich zahle für eine Seite A3 randlos auf dem Plotter mit Firmenkonditionen 0,29 € inkl. Steuer... Und wir sind kein wirklicher Großabnehmer... sondern haben so 1-3 Aufträge für 10 Pläne im Monat. Das finde ich ja Wahnsinn, was die für Margen bei "Laufkundschaft" haben... Oder die nehmen richtig viel für das Scannen oder die Datenübernahme... Da sind die manchmal echt unverschämt.


    PS: Scannen als Druckvorlage kann man echt gut mit einem aktuellen Handy... Hatte ich irgendwo schon mal empfohlen: Office Lens. Liest in ein Format ein, was man gerade braucht und die Qualität ist echt gut. Dann hätte man wenigstens die Scankosten gespart.


    Kermeur : Aber Dein Spiel scheint Dir auch die ganzen Mühen wert zu sein, das alles händisch zu machen. Hut ab!

  • Alter Schwede! Du machst dir ja ganz schön Arbeit! Hut ab!


    Dein wie vieltes Spiel ist es? Also, ich mein: Hattest du schon mehrere Versuche ein Spiel zu erfinden und diese verworfen/in die Schublade gesteckt/arbeitest weiter dran? Oder ist dies dein erster Versuch?


    Frage nur aus Neugierde. :)

  • ode. Es ist das erste Spiel, mit dem ich mich überhaupt an die Öffentlichkeit traue. Sowas kostet zumindest mich viel Überwindung.

    Als Zivi hatte ich 1997 mein erstes Strategiespiel erfunden und im Freundeskreis gespielt. Per Mail hatte ich dann ins Blaue hinein mal Ravensburger und Hans im Glück angeschrieben. Erstere wollten, dass ich das Spiel bis zu sechs Spieler spielbar mache (wollte ich nicht) und Hans im Glück wollte gerne den Prototypen haben. Habe mich aber nicht getraut, was wenn der wegkommt? Aber ich war ja auch jung.

    In der Schublade (eigentlich eine dicke Mappe) schlummern einige Spieleideen. Die muss ich aber nicht weiter verfolgen, da alle heute nicht mehr zeitgemäß wären.

    Für unsere Tochter habe ich ebenfalls schon zwei Spiele mit Ihr zusammen erfunden. Das Zweite (vom Wochenende hüst) ist ihr erstes Diceplacementspiel mit dem Titel "Wandertag". Meine Frau meinte, dass könnte man direkt so veröffentlichen. Naja, das ist aber eigentlich nur für zu Hause, und ich und meine Tochter hatten viel Freude beim Entwickeln und Basteln.

    Das obige Spiel (Titel geheim) ist aber so der erste Versuch es auch veröffentlichen zu lassen. Ziel ist es das Spiel beim Hippodice im Herbst einzureichen. Falls es die erste Runde dort überstehen sollte, wird sich alles andere zeigen. Naja und falls die vier Testgruppen das Spiel durchfallen lassen, muss ich mich dann auch nicht auf Biegen und Brechen damit weiter beschäftigen. Entwickeln, basteln und Spielen hatte aber auch so schon Freude gemacht. :-)

  • Für unsere Tochter habe ich ebenfalls schon zwei Spiele mit Ihr zusammen erfunden. Das Zweite (vom Wochenende hüst) ist ihr erstes Diceplacementspiel mit dem Titel "Wandertag". Meine Frau meinte, dass könnte man direkt so veröffentlichen. Naja, das ist aber eigentlich nur für zu Hause, und ich und meine Tochter hatten viel Freude beim Entwickeln und Basteln.

    Bei so manchem Kinderspiel haben die Autoren nach einem „das könnte man direkt so veröffentlichen“ wohl weniger Skrupel gehabt als du … Ja, das darfst du ruhig als Ermunterung auffassen, es vielleicht doch zu versuchen :)

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  • Ja, das darfst du ruhig als Ermunterung auffassen, es vielleicht doch zu versuchen

    Wenn du die Lotterie gewinnen willst, dann musst du Lose kaufen...


    Kermeur


    Danke für den Beitrag. Mir geht es/ging es auch so. Viel, was ich wieder verworfen habe.


    Sehr schön! Kopf hoch, und lass dich nicht unter kriegen!!!

  • DHL-App kündigt die Sendung bereits an, die Spielerunde ist heiß :)

    Mal sehen, ich kenne den einen Mitspieler noch nicht aber mein Kumpel beschreibt ihn mit 2 Buchstaben: AP :D

    Zwei der Mitspieler haben noch nie etwas mit Prototypen zu tun gehabt geschweige denn Einblick in deren Entwicklung bekommen.

    Wir freuen uns, bis Samstag ist hoffentlich das Paket hier :thumbup:


  • So, hier mal ein kleiner Einblick :) Habe dafür extra mal den PC angeworfen...

    Schon mal vorweg, wir haben einen kleinen Fehler gemacht der jetzt nicht so ins Auge fällt. Nur falls die anderen Tester hier rein schauen ;)


    Thematisch befinden wir uns in Ägypten 1830-1850. Ein schönes Workerplacement ohne Ressourcen, lediglich Geld wird generiert und ausgegeben. Gebäude bauen, Gleise und Wasserwege anlegen und unsere Worker über einen interessanten Schiffs-Movement Mechanismus anheuern. Bin gespannt auf weitere Runden, bisher ein positives Feedback der Mitspieler. Hier und da natürlich Vorschläge aber bei einem Prototyp natürlich nicht ungewöhnlich.

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  • Ohoh, das Spieleautorentreffen in Göttingen steht am Wochenende vor der Tür und ich fahre mit meinem Prototypen hin. Bin ganz aufgeregt. 8|


    Nach unzähligen Testpartien in verschiedenen Runden, mal mit mir, oft auch ohne meine Wenigkeit, ist nun ein Spiel entstanden, mit dem ich eigentlich erstmal sehr zufrieden bin. Und ich HOFFE, dass ich bis Freitag Abend nicht noch einiges daran umschmeissen werde.


    Das Spiel heißt nun "Delta- Aufbruch am Nil" und versetzt 2 bis 4 Spieler in die 1830er bis 1880er Jahre Ägyptens. In dieser Zeitspanne erlebte Ägypten unter seinen Regenten und dem vermehrten Einfluss der Europäer einen gewaltigen Aufschwung. Es entstanden die ersten Eisenbahnlinien, Baumwolle wurde angebaut und exportiert, der Suezkanal eröffnet, sowie Schulen und Hospitäler nach europäischem Vorbild errichtet. Nicht zuletzt öffnete sich das Land auch für den aufkommenden Massentourismus, der eine große Personenzahl in das Land der Pharaonen und Pyramiden brachte.

    Die Spieler verkörpern in „Delta – Aufbruch am Nil“ junge Investoren aus Übersee, die ihren Beitrag zum Ausbau des Landes leisten und in die ägyptische Wirtschaft investieren, einzig mit dem Ziel das größte Vermögen zu erzielen.


    Angetrieben wird das ganze durch Workerplacement. In der Überlegung war noch ein Kartengesteuerter und ein Würfelgesteuerter Mechanismus. Da ab im Spiel verschiedenfarbige Worker (die alle eine Profession haben) eingesetzt werden, erschien Workerplacement am sinnvollsten. Jeder startet mit drei Kolonialbeamten in seiner Spielerfarbe und versucht im Laufe des Spiels neue Personen wie Lehrer, Ärzte oder Touristen anzuwerben, um diese dann in entsprechenden Gebäuden arbeiten zu lassen. Der Gag ist, dass man zwar Besitzer eines Gebäudes sein kann, aber nicht unbedingt auch darin arbeiten kann, weil eben andere Spieler ihre Personen auch dort einsetzten können, was dem Gebäudebesitzer immer einen Bonus bringt. Manchmal (gut oft) ist das auch erwünscht.


    Es gibt keine Ressourcen, außer Geld im Spiel. Man startet mit der Läppischkeit von 10 Pfund und versucht diese geschickt zu vermehren, sei es durch Baumwollverkäufe, dem Ausbau der Eisenbahn und dem fahren von Zügen oder eben dem Bau des Suezkanal und den damit verbundenen (hoffentlich) lukrativen Passagen. Da Ägypten ferner eine Vielzahl an Altertümern hat, wollen natürlich auch Touristen in Hotels untergrbracht werden, was sehr lukrativ sein kann.


    Ferner kann man natürlich auch seinen Einfluss steigern, um berühmte Persönlichkeiten der damaligen Epoche anzuwerben um am Ende des Spiels noch ein wenig mehr Geld einzuhamstern. :-)


    Hier noch ein Bild vom fertigen Spiel:



  • Hat sich seit dem Prototyp-Runden-Feedback von FBI , das aus den Spielrunden in Bad Holzhausen 2018, entstanden ist, noch grundlegend etwas am Spiel geändert? Weil da hatte es ja noch einige Ecken und Kanten in Sachen Kaufbereitschaft der Eisenbahnlinien, weil man ansonsten zum Vorlagengeber wurde und die Mitspieler mehr als man selbst hätten profitiert. Bin gespannt, das Spiel irgendwann mal in einer Kaufversion in den Händne zu haben. Gutes Gelingen bis dahin.

  • Hallo ravn , ja es hat sich noch was geändert. Die Eisenbahn war dann doch wohl etwas zu kantig gewesen, wobei ich sie nie übermäßig stark fand noch sah ich ein Vorlagenproblem. Aber ich höre ja zu. :-)


    Vielleicht ist ein Einblick in die Entwicklung der Eisenbahn interessant. Ich wollte zur Felukenfahrt natürlich auch die Eisenbahn fahren lassen. Dazu mussten Gleise gebaut werden. Zuerst war es so, dass man pro gebautem Gleis entweder ein Pfund oder einen Anteilsschein erhielt. Je nach Strecke waren die in verschiedenen Farben. Also von Alexandria nach Damanhur rot, von Damanhur nach Banha grün und so weiter. Immer wenn die Bahn fuhr, bekamen dann für eine Fahrt auf der Strecke rot, grün und gelb alle Spieler pro entsprechendem Anteilsschein 1 Pfund. Das fand ich zwar interessant aber auch mühsam und umständlich. Somit änderte ich das Prinzip auf eine Anteilsleiste, pro Gleis gab es je nach Wertigkeit Schritte. Wie weit gehen? 20 Pfund klang gut. Nachdem meine Frau das exzessiv spielte musste das geändert werden. Also runter auf 10 Pfund und als Zwischenschritte gab es Bonusmarker. War schon viel besser. Gleichzeitig gelang es mir auch die Felukenfahrt zu stärken und dauerhaft als interessante Alternative zur Bahn zu gestalten. Mittlerweile sind die leisten (adäquat ja Kanalbau) wieder weg und ich bin wieder bei den Anteilsscheinen angekommen aber weg von den verschiedenen Farben. Wer ein Gleis baut bekomt nun je nach Wertigkeit 1-3 Anteilsscheine. In diesen sind Geldwerte von 1-3 Pfund, Bonusmarker und Einfluss verteilt. Fährt nun die Eisenbahn, dürfen alle Spieler reihum ihre Anteilsscheine Ausspielen und Geld nehmen. Danach kommen diese gespielten Anteilsscheine weg, man darf aber eine gespielte Geldkarte aufheben. Bonuskarten bringen Bonusmarker und kommen dann weg. Das erscheint (und spielt sich auch so) sehr dynamisch und gerecht. Ein bisschen Ziehglück ist dabei, aber so what. :-)

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  • Ach Mensch, Göttingen ist ja nun auch schon wieder eine ganze Weile her. War eine schöne Veranstaltung, habe mich mit einigen Leuten nett unterhalten und habe vor allem eine Vielzahl an höchst interessanten Spielen von mir völlig unbekannten Leuten gesehen. Umso verwunderlicher war es für mich, dass manch wirklich interessant wirkendes Spiel keinen Verlagsvertreter angezogen hat.

    Gut fand ich, dass jeder anwesende Verlag eine Richtlinie rausgab, welche Spiele für ihn geeignet sind. Darauf aufbauend habe ich selbst vier Verlage angesprochen, die sich mein Spiel angeschaut haben, ferner hat ein fünfter Verlag meinen Werbezettel erhalten.

    Der erste Verlag, ein kleiner frostiger Verlag, fand das Spiel interessant, thematisch austauschbar und es passte nicht in die eigene Ausrichtung. Aber es war eine nette halbe Stunde mit prima Einblicken in den Verlag. :-)

    Der zweite Verlag kam zu mir wohl eher aus Höflichkeit. Das Gespräch war nett, man fand das Spiel interessant, würde es auch kaufen, aber es passt nicht zum Verlag, da jedes Spiel sich durch eine Einzigartigkeit auszeichnen sollte, wie Zaubershows oder große Hände die Ringe aufnehmen. Der dritte Verlag sucht mich ganz gezielt auf, mein Werbezettel lag ganz oben. :-) Der Verlagsvertreter, war sehr interessiert, fand das Spiel hoch interessant und forderte auch sogleich einen Prototypen an. Hach hatte ich da Glücksgefühle! Ich sah schon den Deutschen Spielepreis 2020 in meinen Händen (wie vermutlich der Großteil aller Teilnehmer auch. :-) ) . Zum Abschluss kam noch ein Vertreter eines nordischen Kleinverlages mit Großem Zugpferd als Distributor zu mir und war ebenfalls recht angetan, einzig, man hat sich leider nicht bei mir nochmals gemeldet. Nun bin ich selbst unsicher, ob ich dort anschreibe oder nicht.

    Recht übberaschend schrieb mich dann der besagte 5. Verlag im Sommer an, und bat um meine Spielanleitung. Man baue seit einigen Jahren verstärkt wieder auf große Titel, da passe mein Spiel wohl rein.

    Der Kleinverlag der meinen Prototypen hatte, erteilte mir vor kurzem dann eine Absage, man findet das Thema zwar hochspannend aber den Mechanismus WP ausgelutscht. Aber ma ehrlich: Was habe ich erwartet? Das erste Spiel findet sofort einen Verlag? Das ist ja wohl ein wenig zuviel des Glückes, oder?

    Also habe ich nun das gemacht, wofür ich das Spiel eigentlich entwickelt habe: Ich habe es vorhin beim Hippodice eingereicht. Mal sehen, wohin die Reise geht, und ob ich überhaupt die erste Vorrunde überlebe. :-) Wobei mir der Verlagschef vom Kleinverlag sagte, dass es gute Chancen beim Hippodice hat. :-) Naja und zur Not gibts ja noch Kickstarter...haha. :-)


    Trotzdem war Göttingen gut und wichtig für mich, auch wenn ich das nie auf dem Schirm hatte. Nächstes Jahr fahren wir wieder hin. Dann aber mit der Großen, die Ihr Spiel vorstellt. :-)

  • Das klingt doch so, als ob sich der Besuch in Göttingen trotzdem gelohnt hat. Und nächstes Jahr ergibt sich vielleicht die Gelegenheit mit weiteren Verlagen ins Gespräch zu kommen. Etwas Glück gehört wohl auch dazu.


    Bei uns liefe es besser als erwartet. Wir sind doch einige Prototypen los geworden. Da wir aber auch mehr Kinder und Familien als Zielgruppe haben, ist es vielleicht auch etwas einfach, als mit einem anspruchsvolleren Spiel.


    Ich drück dir für den Hippodice Wettbewerb auf jeden Fall beide Daumen.

  • Erinnert mich sehr an mein erstes Göttingen. ;)


    Da kann man nach ein paar Wochen/Monaten schon mal nachhorchen.

    Eggert (?) eine kleine Email zu schreiben, dass sie in Göttingen bei Dir waren, und ob sie noch Interesse hätten... Kostet dich nichts, schadet sicher nicht, aber:

    Manche Verlage haben zig ungespielte Prototypen rumliegen, und hunderte ungelesene Spielideen, Spielregeln usw.

    Das stapelt sich wie verrückt, und es dauert Monate bis Jahre, bis das bearbeitet wird.


    Hippodice ist sicherlich ein guter Schritt.

  • PeterRustemeyer

    Genau. Viktor Kobilke von Eggertspiele war recht lange bei mir und schien auch sehr am Spiel interessiert zu sein. Habe daher dann vorhin doch mal eine Mail hingeschickt.

    Ich selbst habe ja nur noch einen finalen Protoypen, und der lag seit Göttingen bei Spielworxx. Uli bringt zwar das Spiel nicht raus, hat mir aber viel qualitativ wertvolles Feedback gegeben. Er findet halt WP ausgereizt, das Thema aber ganz toll. Aber den Mechanismus kann ich nicht mehr ändern, ohne das Spiel von der Thematischen Ebene in eine Mechanische Ebene zu heben. Würfel zum Beispiel sind halt eben dann leider doch unthematisch...

  • Was ich hier lese klingt sehr interessant - falls du noch Testspieler suchst und in Essen bist wären meine Partnerin und ich (im Midweight bis Heavy Euro und auch bei Wirtschaftsspielen Zuhause) gerne bereit eine Testpartie zu absolvieren. Aller Wahrscheinlichkeit nach sind wir von Mittwoch Abend bis Freitag Abend da.

    Von Kickstarter würde ich ehrlich gesagt bei einer ersten Veröffentlichung eher Abstand nehmen (ich schreibe hier nur aus Spielersicht) da ich schon einige KS-Projekte gespielt habe die sich so angefühlt haben, als ob es ein gutes Spiel geworden wäre, wenn ein Verlag drüber geschaut hätte. Mir perönlich sind u.a. negativ aufgefallen Tramways, Card City, Feudum (zumindest zu zweit - Mehrspielerpartie steht noch aus), Raid and Trade (bei uns nur noch Wait and Wait genannt wegen des Spielerlebnisses), Arch Mage und Beer Empire... Mag sein, dass ich nur zu kritisch bin - aber bei den meisten dieser Projekte ist es schade um die vertane Chance.

    Wenn du erfahrene Leute hast die dir viel Input geben, wie Uli und Ode könnte es natürlich dennoch was werden...

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