SAZ, Onlineshops, Autoren, Verlage >> Forderung

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  • Wow, die Aktion der SAZ scheint hier eher auf wenig Feedback zu stossen.

    Scheint uns Spielern nichts zu bringen. Als Vertreter der Spieleautoren müsste sie doch eigentlich für uns Spieler auch eine Bedeutung haben. Geht es dem Autor gut geht es auch dem Spieler gut - oder?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Es gibt natürlich einheitliche Datenformate in der Warenwirtschaft. Ich weiß jetzt nicht wie die konkret aussehen, aber man kann sicher auch einen Untertyp für Gesellschaftspiele definieren. Dann sind die Verlage angehalten ihre Daten in diesem Format weiterzugeben, und die SAZ kann auch gern ein Tool erstellen welches fehlende Infos aus BGG oder einer anderen passenden Datenbank herauszieht.

    Dieses Datenchaos gibt's im Übrigen auch bei anderen Warengruppen. Woran das im Einzelfall konkret liegt, keine Ahnung.

    Es ist aber ziemlich sicher so, das die meisten Käufer nicht dem Autorennamen nach kaufen, sondern weil sie das Spiel vom Spielen her kennen, oder von Bekannten empfohlen bekamen, oder davon in Presse lasen. Wenn ich einem Wenigspieler ein Spiel empfehle, erwähne ich auch selten den Namen.

    Es ist zweifelhaft das es dem Autor in dem Kontext viel bringt, am Ende steht es ja auf der Packung wenn das Spiel ankommt, gekauft worden wäre es in der Mehrzahl der Fälle sowieso.

  • Auf den ersten Blick würde ich sagen, dass es eine eher sinnfreie Aktion ist.

    Vielleicht irre ich mich auch total, aber ich sehe aktuell keinen akuten Mehrwert für den Autor oder Illustrator, wenn er auf den Shop-Seiten zu sehen ist.


    Den "normalen" Kunden wird es wohl herzlich wenig interessieren welcher Autor oder Illustrator da am Werk war. Die wird nur interessieren, dass es ein gutes und hübsches Spiel ist.

    Sogar für mich (als ambitionierter Hobby-Spieler) sind das nicht die primären Kaufsargumente. Ich gehe selten in irgendwelche Shops und suche dort nach einem Autor von dem mir mal ein Spiel gefallen hat.


    Auch bekommt der Autor nicht mehr oder weniger Geld, wenn sein Name in irgendwelchen Online-Shops gelistet und nicht gelistet wird.


    Deswegen bin ich da eher bei Weltherrscher


    Also ja vielleicht hat der Verein Recht, aber es interessiert am Ende des Tages kein Schw*** und einen wirklichen Vorteil hat dadurch auch niemand.

    Aber das ist nur meine pragmatische Meinung zu dem Thema

  • Headlex Einen materiellen Mehrwert gibt es wahrscheinlich nicht, aber doch einen ideellen. Ist für mich dasselbe wie der Autor eines Buches. Und der wird ja auch genannt, wer selber mal irgendetwas zu Papier oder anderweitig zustande gebracht hat, der weiß, wie stolz man ist, wenn das mit dem eigenen Namen in Verbindung gebracht hat. Also schon aus Gründen der anzuerkennenden Leistung kann ich die Forderung nachvollziehen.


    Und mich interessiert es schon, wer die Spiele gemacht hat, ebenso wie die Illustrationen. Bei einigen Spieleautoren ist das ja eh schon fast wie ein Branding (Rosenberg). Und so kann man sich auch als Spieler schon ein bisschen was unter dem Spieletitel vorstellen, wenn man sich einigermaßen in der Szene auskennt. Chvatil verbinde ich z.B. immer mit komplexen Strategien und schwierigen Anleitungen, Rosenberg mit Puzzlen, usw. ...

  • Als Vertreter der Spieleautoren müsste sie doch eigentlich für uns Spieler auch eine Bedeutung haben.

    Warum?

    Kann dir als Endkunde doch eigentlich weitestgehend egal sein, ob die Autorennamen auf der Box oder im Onlineshop oder sonstwo stehen...


    Die Arbeit der SAZ ist wichtig für die Autoren, auch wenn sie manchmal etwas "polternd" (schöner Ausdruck oben) daherkommt.

    Aber ob und welchen Einfluss sie auf die Spieler hat... keine Ahnung... keinen?

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  • Mir wäre das als Spieleautor völlig egal, ob Amazon mich listet, im Fließtext angibt oder überhaupt nicht nennt. Ich könnte von vielen Spielen (und, wo wir dabei sind, auch von den meisten Büchern) die Autoren spontan nicht nennen. Sorry. Ich kenne auch nicht die Namen der Leute, die die Rezeptur für mein Müsli erfunden haben oder den Designer meines IKEA-Regals, obwohl das sicher auch kreative und beachtenswerte Leistungen sind. Tatsächlich macht die Namensnennung aus meiner Sicht nur da wirklich einen Unterschied, wo zu erwarten ist, dass jemand etwas mit dem Namen verbindet. Das wird bei Spielekäufern bei Amazon vielleicht noch bei Klaus Teuber der Fall sein, wenn überhaupt.

    Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
    Die Bibel: Johannes 3,16

  • Müßten dann Redakteure nicht auch teilweise als Urheber genannt werden.

    Immer mehr Redakteure lassen sich in der Anleitung festhalten. Selbst das, finde ich, interessant zu lesen.

    Autorennamen sind bei Amazon oft mit ihrer Werkliste verlinkt.

    Wer hat diesen Link für die eigenen Kaufabsichten noch nicht genutzt?

    Liebe Grüße
    Nils (geht nach der Ansicht dieser Liste immer in die Bücherei)

  • Vielleicht irre ich mich auch total, aber ich sehe aktuell keinen akuten Mehrwert für den Autor oder Illustrator, wenn er auf den Shop-Seiten zu sehen ist.

    Ruhm und Ehre. ;)

    Müßten dann Redakteure nicht auch teilweise als Urheber genannt werden.


    Beim Film kann neben dem Regisseur ja auch der Kameramann oder eine andere künstlerisch schaffende Person Miturheber sein.

    In Anleitungen findest du bei einigen Verlagen "Credits", die durchaus mit einem Filmnachspann vergleichbar sind. Insbesondere US-Verlage nennen hier gerne mal die gesamte Belegschaft der Verlags.

    André Bronswijk
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

  • SAZ spricht ja explizit von Urhebern, worunter auch manchmal der Redakteur fallen kann. Von Credits/Nachspann geht es mir hier nicht.


    In Deutschland hat in der Regel nur der Regisseur das Urheberrecht am Film. Es können aber noch andere ebenfalls Urheber werden, wenn zum Beispiel Szenen nach Ideen vom Kameramann gedreht werden.

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  • Mir wäre das als Spieleautor völlig egal, ob Amazon mich listet, im Fließtext angibt oder überhaupt nicht nennt. Ich könnte von vielen Spielen (und, wo wir dabei sind, auch von den meisten Büchern) die Autoren spontan nicht nennen. Sorry.


    Verstehe ich nicht. Der zweite Satz liest sich, als würde er den ersten untermauern wollen, aber da ist doch Null Zusammenhang.


    Als Nichtautor kann es dir natürlich egal sein, insbesondere, wenn du die Autoren sowieso nicht kennst.

    Als Autor dagegen ist es dir vielleicht wichtig, dass dein Name im Zusammenhang mit deinem Werk genannt wird. Aus welchen Gründen auch immer.

  • Als Autor dagegen ist es dir vielleicht wichtig, dass dein Name im Zusammenhang mit deinem Werk genannt wird. Aus welchen Gründen auch immer.

    Die Frage ist doch, welche Gründe das sein können. Außer Eitelkeit. Wenn niemand mit dem Namen etwas verbindet und die meisten ihn nicht mal lesen, geschweige denn nach einer Minute noch wissen, warum sollte es einem Autor dann wichtig sein, genannt zu werden?

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  • Die Frage ist doch, welche Gründe das sein können. Außer Eitelkeit. Wenn niemand mit dem Namen etwas verbindet und die meisten ihn nicht mal lesen, geschweige denn nach einer Minute noch wissen, warum sollte es einem Autor dann wichtig sein, genannt zu werden?

    Reicht "Eitelkeit" denn nicht aus? Ich finde es ganz angemessen, dass ein Autor stolz auf sein Werk ist. Eitelkeit hört sich so negativ an. Aber ein bisschen stolz sein darf er doch? Da spielen tausende Leute sein Spiel und niemand weiß, wem sie das zu verdanken haben? All die schönen Stunden? Doch, das finde ich gehört sich so, dass der Autor genannt wird. Ob jetzt in jedem Kontext lass ich mal dahingestellt, aber bei Filmen wird der Regisseur und der Hauptdarsteller auch genannt, wieso nicht auch bei Spielen?

  • Z.B. die Tatsache, dass Du nicht das Maß aller Dinge bist, und viele Spieler sehr wohl bestimmte Autoren sammeln; der aufgedruckte Autorenname kann über den wirtschaftlichen Erfolg eines Spiels entscheiden.

    Spieler, die bestimmte Autoren sammeln, tun das aber doch auch, wenn Amazon den Namen nicht oder nur im Fließtext angibt, oder? Dass "der aufgedruckte Autorenname über den wirtschaftlichen Erfolg eines Spiels entscheiden kann", bezweifle ich, aber da können vielleicht Redakteure oder Verlage etwa dazu sagen? Außer Hardcore-Spielern kennt doch kaum jemand Spiele-Autoren, und Hardcore-Spieler sind weder auf Amazon-Informationen noch auf den "aufgedruckten Autorennamen" angewiesen.


    Reicht "Eitelkeit" denn nicht aus?

    Das ist sicher Ansichtssache. Ich persönlich halte das für keinen besonders rationalen Grund.

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  • Spieler, die bestimmte Autoren sammeln, tun das aber doch auch, wenn Amazon den Namen nicht oder nur im Fließtext angibt, oder?

    Jein. Damit man zu der Einstellung gelangen kann, dass Spiele von Autor XYZ einen näheren Blick wert sind (bzw. andersrum eher nichts ins eigene Beuteschema fallen), muss man auf die eine oder andere Art darauf gebracht werden, Spiele konkret mit der kreativen Schaffensleistung von bestimmten, benennbaren Autoren zu verbinden. Das ist keine Selbstverständlichkeit, wenn man auf die Massenmarkt-(Kinder-)Spiele schaut; da gibt es diese Verbindung nicht. In diesem Sinne verstehe ich auch die Pressemitteilung der SAZ: die wollen genau dieses Bewusstsein schaffen, und ja, das ist durchaus ein bisschen polternd, aber wie sagt man so schön: Klappern gehört zum Handwerk.


    Für die SAZ kann ja nicht viel mehr Negatives passieren, als dass die damit per Massenaussendung versorgten Journalisten es in den virtuelle Papierkorb schmeißen, weil sie mit mehr Pressemitteilungen zugeschmissen werden, als sie für ihre Arbeit brauchen können. Gerade in so einem Umfeld kann man auch gewisses Verständnis dafür haben, wenn Pressemitteilungen ein bisschen polternd formuliert sind, um eher aufzufallen bzw. versuchen, nach dem Motto "steter Tropfen höhlt den Stein" ihre Botschaft in die Köpfe der Journalisten zu hämmern.


    Alles in alles finde ich die Pressemitteilung halb so wild. Sie richtet sich an Journalisten, nicht an jedermann, und wenn Thalia als Massenmarkt-Anbieter etwas schafft, was Amazon oder MyToys nicht schaffen (oder war's andersrum?), dann kann man gerne auch mal darauf hinweisen. Dass der Vergleich zwischen Massenmarkt-Buch-und-Alles-andere-Händler und Online-Spiele-Fachhändler (hier: Spiele-Offensive) natürlich irgendwo Banane ist, versteht sich natürlich von selbst, aber das dient eben primär dazu, zu zeigen, wie man sich das von SAZ-Seite aus idealerweise vorstellt.

  • Als Autor dagegen ist es dir vielleicht wichtig, dass dein Name im Zusammenhang mit deinem Werk genannt wird. Aus welchen Gründen auch immer.

    Nachvollziehbar...


    Gerade für einen (noch?) unbekannten Autoren wir Dich würde es allerdings ziemlich sicher messbare negative Konsequenzen haben, wenn die Kundschaft anfangen sollte, sich an den Namen bzw. der Bekanntheit der Autoren zu orientieren.

  • Bei Disney war es früher üblich, dass weder Autor noch Zeichner benannt wurden. Heute stehen bei jeder Geschichte beide dabei und es gibt mittlerweile richtige Sammelbänder von Autoren/Zeichnern. Auch ein Rosenberg, Feld oder Knizia stehen ja mittlerweile für sich.

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  • Gerade für einen (noch?) unbekannten Autoren wir Dich würde es allerdings ziemlich sicher messbare negative Konsequenzen haben, wenn die Kundschaft anfangen sollte, sich an den Namen bzw. der Bekanntheit der Autoren zu orientieren.

    Passiert doch schon.

    Es gibt wohl nur wenige Autoren, für die das gilt, aber wann immer die irgendwas ausbrüten, sie und ihre Verlage können sich sicher sein, dass "der neue Feld/Rosenberg/Chvatil" eine gewisse Aufmerksamkeit erregen wird.


    Und ich glaube, ich kann damit leben. ;)

  • Gerade bekannte Autoren wie Knizia, Rosenberg, Feld haben die Nennung nicht nötig. Die einen davon haben eine feste Zielgruppe die die Spiele kennt, und sie einfach kauft, und Knizia ist momentan viel im Famioienspielbereich unterwegs, da interessiert keinen der Name. Oder die wenigstens, da wird nach anderen Kriterien gekauft. Wäre dem anders, wären die Händler interessierter die Namen zu nennen. Thalia als Positivbeispiel kann ich nicht verstehen, der Shop und die Suchfunktion sind deutlich verbesserungswürdig, so viele Autoren sind dort auch nicht benannt, was zeigt das es am Informationsfluss von Verlag hin zu Händler liegen muss. Als Händler würde ich mir keine Mühe machen, Informationen selbst zusammen zu suchen die für die Kaufentscheidung meist irrelevant sind.

    Den Autoren nutzt der Aufdruck auf der Schachtel deutlich mehr, als die Angabe im Online-Shop. Und wenn man die Forderung stellt, dann sicher nicht am Ende der Informationskette.

  • Einen Beitrag von mir noch hierzu und dann ist aber auch gut :D


    Also noch einmal vorne weg um das klar zustellen:

    Ich sehe es ein, dass es inhaltlich vollkommen richtig ist, dass der Verein sich dafür einsetzt, dass diese Leute explizit und deutlich in Online-Shops genannt werden.

    Ich sehe nicht ein, warum man sich darum jetzt kümmern sollte und dann noch mit so einem Dokument. Es gibt mit Sicherheit wichtigere Dinge um die man sich hätte kümmern können, als um diese Lapalie. Die Leute hätten sich lieber um das Raubkopier Problem im Brettspielebereich kümmern sollen statt um diesen Mist.


    Fyannon Ja ich sehe auch, dass es ähnlich ist zum Literatur-Markt. Aber es ist doch so weit ich informiert bin keine neue Entwicklung, dass neuerdings die Namen nicht mehr so präsent sind. Seitdem ich mich damit beschäftige, standen diese Namen nur selten bis gar nicht im Vordergrund beim Kauf von Spielen. Und die Community (damit meine ich so spezielle Typen wie uns alle hier) kennt ihre Pappenheimer und weiß diese auch zu schätzen, ohne dass diese groß angegeben sind in den Onlineshops. Die anderen normalen Kunden, die vielleicht nur Spiele kaufen um sie zu verschenken oder ggf. 1-3 Spiele im Jahr kaufen, werden sich dafür nicht interessieren. Auch dann nicht, wenn der Name irgendwo auftaucht.


    Thygra Ist man nicht in der Branche falsch, wenn es einem wirklich nach Ruhm und Ehre dürstet? :S


    Vielleicht hat der Verein aber auch einfach nur einen Praktikanten oder ähnliches von der Leine gelassen und das ist sein mächtiger geistlicher Erguss:/

  • Nun wenn ein bestimmter Übersetzer bei Brettspielen dabei ist, machen ja auch ganz viele einen Bogen um die dt. Version oder warten zumindest ab, wie die Übersetzung gelungen ist. :/


    Bei KS und Spieleschmiede Projekten steht meistens ja leider nicht dabei, wer für die Übersetzung zuständig ist. Oft genug ist es ja nur jemand Freiwilliges, was dann von anderen Muttersprachlern nicht mal mehr gegengelesen wird (auch leider gerade bei Spieleschmiede Projekten).

  • Amazon vermag inzwischen ja auch die Übersetzer der Literatur neben dem Autoren aufzuführen.

    Ist Amazon nicht am Ende ein wirtschaftliches Unternehmen und kümmert sich deswegen um die Sachen die den meisten Gewinn bringen?

    Und wird deswegen eventuell der Brettspielemarkt eher stiefmütterlich behandelt im Gegensatz zum Urgeschäft mit der Literatur? :/

  • Also noch einmal vorne weg um das klar zustellen:

    Ich sehe es ein, dass es inhaltlich vollkommen richtig ist, dass der Verein sich dafür einsetzt, dass diese Leute explizit und deutlich in Online-Shops genannt werden.

    Ich sehe nicht ein, warum man sich darum jetzt kümmern sollte und dann noch mit so einem Dokument. Es gibt mit Sicherheit wichtigere Dinge um die man sich hätte kümmern können, als um diese Lapalie. Die Leute hätten sich lieber um das Raubkopier Problem im Brettspielebereich kümmern sollen statt um diesen Mist.

    Die SAZ ist eine Lobby/Interessenvertretung mit genau einem Ziel: Ansehen und Rechte von Spieleautoren zu stärken.

    (Teilweise auch über Umwege, wenn zB das "Brettspiel" ein "Kulturgut" ist, dann hilft das auch dem Autoren.)


    Als Nichtautor sei es dir vergönnt, die Forderung der Namensnennung des Autors in Onlineshops für eine "Lapalie" zu halten, aber genau sowas ist nunmal der Daseinszweck dieser Vereinigung. Und die SAZ ist auch mit Sicherheit nicht die einzige Lobby, die nur ein Thema hat.


    Das "Raubkopierproblem" ist für einen Autor finanziell auch nicht gerade uninteressant (Fälscher zahlen wohl eher selten Prozente an Spieleautoren).

    Aber...

    1. Das ist ein Problem, das nicht alleine den Autoren betrifft (auch Verlage, Hersteller).

    2. Das ist ein Problem, das rechtlich bereits abgedeckt ist (Vervielfältigung und Verkauf von Fälschungen ist sehr sicher illegal),

    3. Es schließt sich auch nicht gegenseitig aus, gegen Raubkopien zu sein und Autorennamen in Onlineshops lesen zu wollen.

  • Nur zur Info: Amazon erwirtschaftet die Gewinne nicht mit ihrem Online-Shop.


    Amazon: Online-Handel spielt für Amazon-Gewinn nur Nebenrolle

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  • Nur zur Info: Amazon erwirtschaftet die Gewinne nicht mit ihrem Online-Shop.

    sondern ?

    Folge dem Link in meinem Beitrag...

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Bei vielen Artikeln aus der eigenen Produktion nimmt Amazon sogar Verluste hin, um sich Märkte für Inhalte zu erschließen. So ziemlich alles wo Fire und Kindle drauf steht.

    Es gibt durchaus auch noch Verkaufssparten wo sie Fuß fassen wollen, und in den USA ist in dem Bereich das Angebot sogar deutlich größer als hier, aber genau wie die meisten anderen großen IT Firmen sehen sie in anderen Märkten deutlich größere Chancen.

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