19.02.-25.02.2018

  • Hallo zusammen,


    wir haben gespielt:


    1. #HeavenandAle -- zu dritt, einmal. Dies ist eines der Spiele, bei denen man glaubt, eine Strategie gefunden zu haben und dann läuft es einfach nicht. Sei es, daß man nie die billigen Mönche erwischt oder sehr selten ein Getreideplättchen abgreifen kann. Wir dachten, es ist gut, zunächst einen teueren Schattnkreis zu bilden, um für Geldeinahmen zu sorgen und danach einen billigen Sonnenkreis zu bilden, damit man den Braumeister puschen kann. Es sollten möglichst viele Mönche verbaut werden ( an günstigen Stellen) damit man diese Wertungen auch voll ausreizen kann. Wenn die Gefahr besteht, daß andere die großen Fäasser ergattern, die man schon erfüllt hat, dann muß man in den sauren Apfel beißen und für die Fässser einen Stopp einlegen. Aber bei diesem Spiel helfen schöne Theorien nur bedingt, es kommt sehr auf die Auslagen und die Mitspieler an, wie sich das Spiel entwickelt. Damit steigt aber auch der Wiederspielreiz. Man möchte es das nächste mal besser machen und schlauer auf die Gegebenheiten reagieren.


    2. #Qwixxgemixt -- zu dritt, je einmal. Ja es ist etwas anders als das Original. Die Blöcke sind etwas kleiner und nur einseitig bedruckt. Ansonsten gewöhnt man sich schnell daran, daß man etwas anders agieren muß. Wir sind wieder im normalen Punktebereich von 60-100 angelangt.


    3. #TheRajasoftheGanges -- zu viert, einmal. Diesmal hat @canis nicht gewonnen. Es gab einen ungünstigen Start und dann hat er die Geduld verloren. Eine Mitspielerin hat sich mit dem Bau von Gebäuden so lange zurückgehalten, bis sie genügend Aufwertungen hatte, damit es sich auch lohnt. Sie hat sehr häufig den 4-er Würfel im Palast genommen (gibt auch ein bisschen Geld). Ihre Zusatzleute hatte sie dann über den Fluß und die Ruhmesleiste bekommen. Ihr Geldmarker dümpelte am Anfang der Leiste herum. Sie hat nur zwei Märkte und ansonsten Gebäude gebaut. Mit einem Rundendurchlauf (Setzen eines Workers) Vorsprung hat sie dann gewonnen. Bis auf @canis hatten alle ziemlich gleichzeitig ihre 5 Worker zur Verfügung. Wenn man mehrere Runden weniger Worker hat, als die anderen, ist das Spiel gelaufen.


    Wir haben dieses Spiel jetzt doch einige Male in verschiedenen Spielrunden gespielt. Gut fanden es alle. In zwei der Gruppen wurde eine Wiederholung verlangt.

    Ich glaube, es liegt daran, daß sich die Bedingungen (Auslage der Plättchen) doch stark ändern und man darauf und auf die Mitspieler richtig reagieren muß, um zu gewinnen. Man sieht, welche Fehler man gemacht hat und will es das nächste Mal besser machen. Zudem sind die verschiedenen Strategieansätze leicht durchschaubar. Der Charakter des Wettrennens kommt noch dazu. Man weiß genau, wo man steht. Es erzeugt ein ähnliches Spielgefühl wie #Heavenand Ale. Irgendwie ist es für mich das neue #StoneAge.


    4. #Qwixxgemixt -- zu viert, je einmal. Es ist nach wie vor das Absackerspiel, wenn man eigentlich schon genug hat.


    5. #Honshu -- zu viert, einmal. Ich mag diese Kombination von Stich- und Legespiel. Anfangs haben wir immer auf die größte Stadt gespielt, dabei ist es doch viel lukrativer viele Wälder, und Seengebiete mit mehreren Seen zu bauen. Wenn es dann noch gelingt, seine Ressourcen günstig aus zubaslancieren, dann kann man auch gewinnen. Immerhin lagen die Punkte zwischen 62 und 73 Punkten. Früher waren wir froh, wenn wir mehr als 40 Punkte zusammenbekamen.


    Ciao

    Nora

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  • #Fugitive zum ersten Mal mit meiner Frau gespielt. Cooles Räuber und Gendarme Spiel nur mit Karten. Der Marshall versucht mittels Deduktion alle Aufenthaltsorte (=verdeckte Karten) des Fugitives herauszubekommen. Ist schnell aufgebaut und gespielt. Hat echt Spass gemacht.


    #ExitDieVerlasseneHütte zu viert. Wir fanden die Rätsel genau richtig. Hat allen gefallen und Appetit auf mehr gemacht :)


    #Geschenkt oder #NoThanks zu viert. Als Absacker super geeignet.

  • KORREKTUR!

    turbo und Oliver K.

    Es ist eine offizielle Regelvariante von Spieleautor Tony Boydell zur Promo-Karte “ Lok No. 11 Prototype Engine”, die nicht ins deutsche übersetzt wurde.


    You cannot get the extra worker from the Pub when it's raining!

    Steel bars and promo engines | Snowdonia | BoardGameGeek

    Das gilt aber nur für diese eine Lok. Nicht für das ganze Spiel. :-)

  • Nachdem wir mit der Lok gespielt haben, galt es für unser Spiel. ;)

  • Ich habe am Samstag eine 2er Session mit stmountain gespielt.


    Zuerst eine Partie Hype Spiel - Warhammer Shadespire.

    Meine Orks gegen die Skelette.

    Nach dem SetUp schwante mir böses. Drei Zielkarten. Eine gilt nur am Ende der Partie. Eine Missionszielkarte war ein Selbstläufer (und sollte dann auch mein einziger Punkt im gesamten Spiel werden). Aber manchmal ist man ja zu negativ eingestellt. Also losgespielt.

    Nach dem ersten drittel habe ich dann gemerkt: das ungute Gefühl im Bauch war kein Hunger.

    Die Zielkarten kamen so sch*** das machte keinen Spaß. Beim nachziehen für die zweite Runde war wieder nix schaffbares dabei. Auch aufmotzen bzw. Taktikarten waren murks. Paralell zieht der Gegner dann genau das richtige. Passiert mal.

    Ich kürze das klagen an dieser Stelle mal ab: Ich habe so super gewürfelt, ich habe es im gesamten Spiel nicht geschafft eines der windigen und schwer gepanzerten gepanzerten Skelette auch nur einen Schadensmarker zuzufügen. Hab dann denkbar knapp mit 18:1 verloren.


    Das wird einfach nicht mein Spiel. Ist mir zu viel Lucky Punch bei. Ein blender erster Güte. Ja, es sieht gut aus und ja es geht schnell.

    Und besonders ja: nach zwei Partien habe ICH noch keine Ahnung wie ich das "gut/clever" spielen soll.

    Aber mir zu viel Lucky Punch bei. Kartenglück gepaart mit GW-typischem Würfelglück.


    Danach eine Runde Caverna Höhle gegen Höhle.

    Joa, ist ganz gut. Aber das ist so ein typisches 2er Spiel. Funktioniert super, passt alles. Aber so richtig flashen die meisten nicht davon.

    Aber für den Preis probiert man die durchaus ja mal aus, kann man ja nicht viel falsch machen. Ich falle da immer wieder drauf rein.

    Mittlerweile nähere ich bestimmt so den 100 2er Spielen in meinem Regal (100 mal ca. 15 Euro...uff). Selten werden die wieder verkauft, sind ja nicht schlecht und nehmen nicht so viel Platz weg und weil die im Einkauf nicht so viel kosten, wird man sie auch gebraucht schlecht los. Muss ich mal versuchen ein paar in einem großen Karton als Paket zu verkaufen.



    Dann habe ich mich 2 Runden lang in Santorini vorführen lassen. Seltsamerweise habe ich dieses mal keine Idee gehabt, was ich mit meinen Göttern anfangen soll.

    Ich habe es stmountain auch einfach gemacht zu besiegen. Es tut mir leid, nächstes mal versuche ich mich wieder mehr zu wehren.

    Dennoch bleibt Santorini einfach großartig. Das isses auch egal, wenn man selber nicht wirklich ins Spiel kommt und abloost.



    Zum Abschluß haben wir eine Partie Dice Throne gespielt.

    Da muss man erst mal reinkommen, aber dann hat es mir Spaß gemacht. Obwohl die Mondelfe meinen Barbaren niedergerungen hat, macht der Kniffelmechanismus genug Spaß um die anderen Charaktere auch mal ausprobieren zu wollen. Dice Throne wird definitiv besser, wenn man es mehrfach gespielt hat. Dann wird es vermutlich viel flüssiger. Ist für ein Würfelkloppduell schon viel (wenn auch einfacher) Text bei.

    Was nicht so schön war: Die Mondelfe hatte eine Attacke ausgemotzt und diese Kombo dann 3 mal hintereinander gewürfelt. Leider hat das meinen Barbaren davon abhalten überhaupt ins Spiel zu kommen. Aber das ist ok, solange das nicht eine generell Strategie ist. Aber nach einer Partie kann man das natürlich nicht sagen.

    Obwohl es ja immer reizt, werde ich die aktuelle Kickstarterkampagne nicht unterstützen bei Dice Throne. Bis zum ende des Jahres werde ich mir angucken, ob ich es öfters auf den Tisch kriege und ob es dann noch Spaß macht, dass ich mehr brauche. Wenn das zutrifft, dann kaufe ich es mir einfach nach erscheinen nach. Bei Roxley - Spiele bin ich da optimistisch nicht zu viel drauf zahlen zu müssen und bei Dice Throne brauche ich keine weiteren stretch goals.



    #WarhammerShadespire #Santorini #DiceThrone #CavernaHöhleGegenHöhle


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  • Sternenfahrer Hm, durch den einen Thread hier, wo jetzt eine Woche oder länger jeden Tag diverse Beiträge kommen habe ich das einfach mal so unbedarft hingeschrieben. Ich will damit niemanden den Spaß abreden und vor allem habe ich ja geschrieben, dass ICH da einfach noch ncihts taktisches drin sehe. Aber ich kenne mich mit sowas auch nicht so gut aus wie andere. Hab es jetzt 2 mal gespielt, werden bestimmt noch ein zwei Spiele dazukommen. Aber mir reichen vorgeschlagene Decks, die stmountain aus dem Netz hat. Wenn ich Deckbau betreiben würden wollte, suchte ich mir anderes.


  • Die Spiele der letzten Woche waren:


    #Immortals - war in Essen ein Blindkauf. Ich fand das Thema mit der gespiegelten Licht- und Schattenwelt interessant und habe weder #Wallenstein noch #Shogun und war scharf auf den Würfelturm. Der Spielaufbau ist dabei schon ein Spiel an sich. Völker ziehen und Tableaus zusammenbauen, über Draften sein Gebiet auf der hellen und dunklen Seite erschließen und dabei sein Kartendeck bauen - es dauert zwar, aber mir macht das Spaß.

    Die ersten Runden sind dann auch noch witzig. Man erobert, kämpft durch den Würfelturm mal anders als sonst. Auch die Mechanik das Truppen die auf der einen Seite sterben, auf der anderen Seite wiedererweckt werden können, fühlt sich frisch an. Durch gebaute Portale kann man dann auch aktiv die Seite wechseln. Taktisch durchaus interessant. Nebenbei kann man noch Tempel und Städte errichten, die Siegpunkte einbringen.

    Die Aktionen werden dabei über ausgepielte Karten auf einem Aktionstableau aktiviert. Bei 10 Aktionen pro Spieler muss viel geplant werden – erst danach beginnt die Aktionsphase. Das Problem ist am Ende einfach die Spielzeit. Die Planungsphase und der Spielaufbau verschlingt echt viel Zeit, dazu gibt es ein paar mehr Runden zu spielen und am Ende macht man nichts anderes als kämpfen. Man entwickelt weder seine Völker noch haben die Gebäude eine tiefere Bedeutung. #Immortals ist für die Spielzeit von 3 bis 5 Stunden einfach viel zu flach.


    #NewAngeles war die letzte Partie leider ziemlich langweilig. Ein Spieler war etwas überfordert (obwohl Expertenspieler) mit dem durchsetzen der eigenen Interessen, ein zweiter Spieler hat sich ziemlich plump in der ersten Runde (!) als Förderalist entpuppt...bei 6 Spieler haben dann am Ende 4 gewonnen und der Förderalist und der überforderte Spieler haben verloren. Sehr Schade, denn es war dann ein reines Koop-Spiel und da bietet das Spiel dann zu wenig Spannung. Der Förderalist tat mir auch leid, weil er nach der ersten Runde von uns komplett aus dem Spiel genommen wurde.


    #Piratenkapern ist ein glückslastiges Würfelspiel das mit einem glücklastigen Kartenspiel beglückt wurde. Besonderheit ist die Push your Luck Mechanik. Als Absacker ganz witzig, meine Kinder lieben es. Landet bei uns nach dem Abendbrot öfters auf den Tisch.


    #Archipelago haben wir dann noch zu viert gespielt. Ich finde es wirklich großartig. Alles toll miteinander verzahnt und thematisch total dicht! Hat auch jedem am Tisch gefallen. Was ich allerdings wirklich merkwürdig finde ist die Spielzeit bzw. die Bedingungen wann das Spiel endet. Ich war diesmal der "Verräter" und habe dafür gesorgt das die Rebellen gewinnen, ansonsten hätten wir wohl extrem lange gespielt, trotz der Karten für die mittlere Spielzeit. Mein Spielende wäre z.B. dadurch ausgelöst das die Bank kein Geld mehr hat. Da kann man ja ewig spielen... auch die anderen Bedingungen waren jetzt nicht weniger schnell erreichbar. Wir hatten aber fast schon 120 Minuten auf der Uhr. Ist das bei euch auch so? Was sind eure Erfahrungen?

  • Am Samstag eine Partie #StarWarsRebellion gegen einen Neuling gespielt, der allerdings großer Star Wars-Fan ist. Das war schon echt eine Wucht, mal wieder die 'Magie' dieses Spiels am Werk zu sehen.

    Da laufen halt tausend Filme ab. So hat mein Gegner (dem ich zum Imperium für die Erstpartie geraten hatte) empört aufgeschrien, als ich verkündete, Luke Skywalker nach Dagobah, direkt vor seine Nase, zu schicken, um nach Yoda zu suchen.

    Ihm war vollkommen egal, wie wichtig meine Suche spielerisch war (nicht sehr wichtig, war schon spät im Spiel), aber er wollte auf jeden Fall verhindern, dass ich die kleine grüne Rosine finde!

    Hat er dann auch geschafft, allerdings hatte er wieder eine Runde, wo ich am Ende mehr Anführer hatte als er, weil er halt dauernd was von mir verhindern wollte.


    Oder das eine Mal, als seine riesige Flotte mit Todesstern eigentlich aufbrechen sollte, um Systeme zu erkunden und mich auszuräuchern? Ich hatte ihm direkt vorher noch einmal erklärt, dass er seine Flotte nicht bewegen kann, wenn er bereits einen Anführer im System hat. Kurz drauf verkünde ich kackfrech eine Infiltration in just dem System und er so: Nee, ich hab keinen Bock, dass du da immer in den Zielkarten rumpuzzelst. Intervention!

    Dann wollte er sich bewegen, bemerkt seinen Fehler und schimpft (gutmütig) wie ein Rohspatz.


    Insgesamt war's wie immer. Ich habe dauernd auf's Maul bekommen, hatte nur vereinzelt Truppen verteilt und bin durch schlechtes Würfeln kaum gegen ihn angekommen. Immer, wenn er interveniert hat, hat er auch gewonnen.

    Ich habe bis Runde 5 oder 6 kein einziges Ziel erfüllen können, und es war echt frustig.

    Tja, und dann kam, wie immer, die Wende. Plötzlich kann man ein, zwei oder sogar drei kleine Missionen erzielen. Der Marker wandert weiter.

    Die Imperialen stoßen auf die Basis, gewinnen auch die Raumschlacht. Aber leider nicht den Bodenkampf. Brauchen mehrere Runden, um Nachschub zu holen. Bis dahin ist die Basis verlegt - und wohin?

    Fast alle imperialen Truppen waren auf dem Brett, aber genützt hat es ihm wenig. Irgendwann ist er sich sicher, dass er weiß, wo ich sitze (falsche Logik, richtiger Schluss), aber ich starte einen Kampf mit seiner Flotte in der Nähe. Er schickt sogar den Imperator, um mich aufzuhalten.

    Leider habe ich die Zielkarte, dass ich einen Raumkampf gewinnen muss, den ich initiiert habe. UND die Karte, dass ich zwei Punkte bekomme, wenn ich einen Kampf gegen Darth Vader oder den Imperator gewinne.

    Ich gewinne den Kampf, und das Spiel.

    Wobei er auch ohne die Karten echt noch Schwierigkeiten gehabt hätte, mich in den verbleibenden Runden zu stellen.

    Ich liebe dieses Spiel!

  • Ich konnte mein neu erworbenes #MareNostrum drei Mal zum Einsatz bringen:


    Partie No1 mit 4 Personen, zwei Neulingen:


    Es war eine sehr defensiv geprägte Partie. Ich als Römer konnte auf dem Balkan meine Anzahl der Handelswaren steigern und sah mich schon auf einem guten Gewinn-Weg. Aber der Grieche hatte schneller seine Geldproduktion aufgebaut und gewann mit dem 4. Siedler. Die beiden Afrikaner (beides Neulinge) konnten sich nicht so richtig ausbreiten und zahlten noch Lehrgeld.


    Partie No2 mit 6 Personen:


    Schön, endlich mal das gesamte Brett und auch die beiden letzten Reiche zu sehen.


    Der Atlanter hockt da, wo die Azoren sind, ist spieltechnisch aber genauso nah am Römer und Kartharger dran, wie die anderen Imperien. Er kann billiger Triremen bauen, was ihn schnell in der Militärwertung hochklettern lässt. Außerdem hat er als Handelsware die schöne blaue Vase (die es sonst nur auf Kreta gibt).

    Der Babylonier startet ganz im Osten und fokussiert sich wohl eher auf eine Münzwirtschaft. Er darf sich einmal im Zug kostenlos ausbreiten. Dieser Effekt verpufft natürlich irgendwann, ist aber in meinen Augen trotzdem recht stark.

    Dem Ägypter als Kulturführer kommt also eine große „Verantwortung“ bei der Zuteilung der Baureihenfolge zu, da hier doch für jede Macht der weitere Weg ein Stück weit vorgegeben wird. Da Ägypten von einer unerfahrenen Spielerin angeführt wurde, kamen hier ein paar „unglückliche“ Entscheidungen zustande: Sie ließ erst den Babylonier und dann den Karthager ziehen. Ersterer machte sich gleich in Jerusalem (m. E. ein Pflichtland für den Ägypter) breit und letzterer besetzte den „Zankapfel“ in Mittelafrika. Ägypten hatte Glück, dass Griechenland nicht nach Troja (m.E. das erste Ziel für den Griechen, wenngleich es teuer zu erreichen ist), sondern lieber auf dem Balkan seine Flagge aufschlug. Sehr zu meinem Missfallen (als Römer). Ich orientierte mich dann erst mal Richtung Westen (im Nachhinein wäre vielleicht doch Sizilien interessant gewesen).

    Diese Konstellationen (später natürlich auch noch bei der Bestimmung der Zugreihenfolge) machen aus meiner Sicht den großen Reiz dieses Spiels aus. Es geht relativ schnell zur Sache, jedes Imperium hat mindestens ein umstrittenes Gebiet als Zankapfel mit einem oder zwei Nachbarn. 2 Reiche haben zum Start Kampfvorteile, 2 Handelsvorteile und nun kommt noch ein Ausbreitungsvorteil bzw. ein Produktionsvorteil mit rein.

    Mit der reichen Auswahl an Anführern und Wundern ist das Spiel jedes Mal variabel.

    Im weitere Verlauf konnte der Atlanter überzeugend gewinnen, da er billigere Festungen errichten konnte und sich dann folgerichtig in Sizilien seine Stadt hochziehen konnte. Für mich als Römer lief es relativ enttäuschend, da die Handelsrunden keine weitere neue Ressource einbrachten.

    Etwas verwirrend ist die 2. Auslage für die neuen Anführer der Atlanter. Wieso sollen sie auf einem Extrafeld offen ausliegen, hingegen die babylonischen Anführer (die ich auch vorher schon im 4er-Spiel im Stapel hatte) bereits in der normalen Auslage mit drin waren (ich finde die Variante, dass nur 6 Anführer offen sind, viel spannender, als alle offen auszulegen)?

    Weiter haben wir anhand der deutschen Übersetzung die Medusa fehlgedeutet, indem ich sie offensiv einsetzte. Dies machte offensichtlich keinen Sinn (und konnten wir erst über den BGG klären). Den Gewinn hat es mir aber auch nicht eingebracht…


    Partie No3 zu dritt:


    Vielleicht der Klassiker: Der Römer streitet mit dem Griechen, der Kartharger wartet einfach ab und spielt auf den vierten Anführer.


    Ich (Grieche) duldete es noch, dass sich Rom den Balkan einverleibte. Als er aber weiter Richtig Osten expandieren wollte und hier nur einen Soldaten vorzog, schlug ich zurück. Nach einigen militärischen Scharmützeln zu meinen Gunsten gelang mir hier tatsächlich der Militärsieg (Troja hatte ich schon), dann die Besiedelung von Syrakusae und gleichzeitiger Einnahme von Rom (Rom hatte sich einen Anführer genommen und wenig Militär gebaut). Bei „normalem“ Spielverlauf hätte Karthago aber in der nächsten Runde gewonnen…

  • In den letzten Tagen hatte ich das Glück wieder mit ein paar Freunden ein paar Spiele auf den Tisch zu bringen:


    #FormulaD zu sechst auf der Strecke Baltimore im Rally-Format mit Profi-Regeln. Die Strecke ist heiß, da kann man auch ab und an im sechsten Gang fahren, was nicht auf allen Strecken der Fall ist. Aber Obacht: Die nächste Kurve kann dann gut auf das Getriebe gehen... In unserer Runde sitzen die Regeln schon recht gt, was ein zügiges Spiel zulässt. Welch ein Spaß!


    #Skyjo war neu für mich, hatte ein Freund in der Tasche. Auch zu sechst. Bei weitem kein Schwergewicht, aber ist ein schöner und vor allem schneller Absacker. Irgendwo ist das natürlich schwer glückslastig, aber man hat in kurzen Abständen Entscheidungen zu treffen, die einem das Gefühl der Kontrolle vermitteln. Ein sehr gelungener Kniff ist die Endwertung: Wenn der Spieler, der das Spiel beendet nicht die wenigsten Punkte hat, dann muss er sein Ergebnis mal zwei nehmen! Da man ja am wenigsten haben will aber nicht immer hat, geht das Spiel oft in eine taktische Verlängerung.


    2x #RäuberDerNordsee mit den Erweiterungen. Einmal zu zweit, einmal zu dritt. Ich finde, dass die Erweiterungen großartig sind. Ja, die ziehen das Spiel in die Länge. Macht mir aber nichts aus, wenn etwas Spaß macht, kann es ruhig dauern. Zu zweit macht es mir etwas weniger Spaß als zu dritt, da zu zweit schon eine Schwemme von allem da ist und jeder in Seelenruhe an seinen Punkte-Optimierungen herumzuschrauben kann. Zu dritt gehen nicht alle Pläne auf, viel öfter stehen die Arbeiter ungünstig, Orte und die man plündern möchte werden einem häufiger weggeschnappt. Großartig, gerne wieder!

    Einziger kleiner Wermutstropfen: Die Wundenmarker sind für meinen Geschmack etwas zu dünn und fummelig. 1-2 Millimeter mehr Dicke hätte nicht geschadet.

    Vielspieler im Körper eines Gelegenheitsspielers

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  • Gestern nochmals #IndianSummer, dieses Mal zu viert. Nein, gefällt mir nicht so gut. Es ist hübsch, keine Frage, aber ich finde es ähnlich belanglos wie Cottage Garden. Zu viert außerdem zu viel Downtime, wenn jeder über seiner Puzzelei hängt. Ich glaube, Patchwork ist und bleibt mein Favorit (abgesehen von Ein Fest für Odin). Indian Summer - demnächst hier im Marktplatz. ;)


    Zu viert #Scythe. Hmm, ich hatte es bereits zweimal gespielt und fand es eher doof, hatte ich hier auch berichtet. Gestern gleichwohl eine dritte Partie, da es gewünscht wurde. Was soll ich sagen, gestern hat es mir doch ganz gut gefallen (die Bewegungsregeln find ich weiterhin doof und unthematisch, aber was solls). Gestern konnte ich - für die anderen relativ überraschend - mit 2 Kämpfen und 2 Siegen beenden zu einem Zeitpunkt, an dem ich mit 55 Punkten (30 Punkte fürs Geld, Multiplikator auf niedrigster Stufe und dadurch durchaus gefährlich, weil ich nicht durchrechnen wollte) führte. Meine Fähigkeit, auch dieselbe Aktion wie in der Runde zuvor nutzen zu können, hat mir gut gefallen. :D

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  • Axayacatl

    Wie waren eure Spielzeiten mit den Anfängern? Hält man die Downtime bei 6 Spielern aus?

    Ja, ich fand es erträglich. Allerdings war dem Ägypter die Tragweite seiner Entscheidungen der Zugreihenfolge nicht deutlich geworden. Ist vielleicht doch eher ein Männerspiel (duck und weg) :*

    Dem Ägypter sollte man auf alle Fälle am Anfang sagen, dass er die einzige Quelle der 12. Ressource direkt vor seiner Nase hat..

  • Wir sind in unserer Runde noch nicht so an die Meta-Strategie herangekommen:

    Sollte man eher auf Münzen (Grieche, Ägypter & Babylonier) bzw. Rohstoffvielfalt (Rom & Karthago) gehen? Oder einfach das in der Nähe nehmen und geschickt die passenden Anführer (für den Spielsieg) aussuchen...

    :sos:

    Ist natürlich auf der 6er-Karte schon recht voll...

  • Wir sind in unserer Runde noch nicht so an die Meta-Strategie herangekommen:

    Sollte man eher auf Münzen (Grieche, Ägypter & Babylonier) bzw. Rohstoffvielfalt (Rom & Karthago) gehen? Oder einfach das in der Nähe nehmen und geschickt die passenden Anführer (für den Spielsieg) aussuchen...

    :sos:

    Ist natürlich auf der 6er-Karte schon recht voll...

    Schwierig und so pauschal glaube ich nicht wirklich beantwortbar. Ich habe auch noch nicht so furchtbar viele Partien auf dem Buckel, aus meinem geringen Erfahrungssschatz wars ab einem bestimmten Zeitpunkt immer recht situativ. Als Römer muss man eigentlich gucken, dass die Griechen sich nicht zu sehr ausbreiten, als Ägypter kann man ordentlich Münzen generieren. Kann auch viel von den Helden abhängen. In unserer letzten Partie hat es meine werte Frau geschafft, die Statue von Zeus so einzusetzen, dass ich sie nicht angreifen konnte und sie damit es gerade so über den Handel geschafft hat, mit 12 Ressourcen die Pyramide zu bauen. Großartige Partie, tolles Narrativ!

  • Am Samstag Spieletag


    Zu fünft #Honshu . Hier scheint die Kombination Wald und Seefelder sehr stark zu sein. Bei der Endabrechnung waren diese Spieler vorne dabei. Ich mit meiner Stadtstrategie landete im Mittelfeld.


    Noch vor dem Mittagessen #Nusfjord zu viert. Sehr schönes Spiel das bei allen gut ankam. Jedoch waren wir uns einig das die 1er Goldstücke viel zu klein sind.


    Frisch gestärkt ging es mit einer zweier Partie #ZugumZugOldWest weiter. Man muss immer angrenzend an seine Waggons bauen. Drei Stadtmarker bringen etwas Interaktion ins Spiel. Vollende ich eine Strecke an der ein fremder Stadtmarker sich befindet komme nicht ich sondern der Mitspieler die Punkte. Insgesamt würde ich die Zug um Zug Erweiterung ab 3 Spieler empfehlen. zu zweit kommt man sich kaum ins Gehege.


    Am Nachbartisch wurde noch ein Mitspieler gesucht und so kam ich in den Genuss einer Partie #HalfPintHeroes . Eine Mischung aus Wizard und Poker. Ich kann verstehen warum Leute kein Wizard mehr spielen und stattdessen Half Pint Heroes. Schönes Spiel mit tollem Material. Die Chips haben mich etwas an Splendor erinnert.


    Zu fünft eine Runde #KrazyWörds . Immer wieder lustig was für Wörter sich bilden lassen. Sehr kurzweilig.


    #IstanbulDasWürfelspiel hat uns nicht vom Hocker gerissen. Schön das man mit jeden Würfelwurf etwas tun kann. Da tut man keinem Weh. Muss ich aber nicht nochmal spielen.


    Zum Abschluss mein Highlight des Tages. Das #GaiaProject . Terra Mystika war damals durchgefallen. Aber diese Spiel darf ins Spieleregal einziehen. Schuld daran ist das Forschungstableau. Das will gründlich erforscht werden. Bin hin und weg. Nach der Partie mussten wir den Heimweg antreten. 12,5 Stunden spielen schlaucht ungemein.

    Wer überwacht die Wächter?

    Einmal editiert, zuletzt von Tyran ()

  • Kurzes Update: entgegen unserer sonstigen Gewohnheit gab es gestern noch einen kurzen Absacker: Spaceteam - eine App die auf IOS und Android zu haben ist. Spielen können alle Spieler die im gleichen WLAN-Netz unterwegs sind.

    Wir sind in einem Raumschiff, haben jede Menge Knöpfe vor uns und natürlich keine Ahnung wie man das Ding steuert. Aber irgend jemand teilt uns von außerhalb mit was jeweils im Detail zu tun ist. Jeder der Spieler bekommt eine Konsole mit ein paar Schaltern und Reglern auf den Schirm und ein Fenster für Nachrichten von außen. Da kommt dann so was wie "Drosselklappe einklinken". Hat man selbst die Drosselklappe dann klinkt man den Schalter auf ein. Hat man sie aber nicht muss das weitergegeben werden. Gleichzeitig werfen die lieben Mitspieler so alles in den Raum was sie auf ihrem Bord nicht finden oder übersehen. Es wird laut wie ich es bislang nur bei PIT erlebt habe und hektisch wie bei Magic Maze. Und es kostet nix.


    #Spaceteam

    An dieser Stelle noch mal ein Dank für die Erwähnung. Hatte die App über die Ostertage 2018 mit meinem Bruder in Benutzung. Neben der aufkommenden Hektik sind auch die einzelnen Konsolen und Knöpfe natürlich überragend witzig benannt, so dass man zusätzlich noch konzentriert nicht loslachen sollte. ;)
    Hatten mächtig Spass und Tränen gelacht. Was man auch erwähnen sollte.. sinnloses "klicken" bzw. das falsche Einstellen eines Reglers führt zu kontinuierlicher Zerstörung der entsprechenden Konsole, welche nur durch richtigen Einsatz wieder repariert wird.

    Eins meiner gespielten Highlights!

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