sachkundigere Kritiken

  • [Mod] aus Pulsar 2849


    Ich bin zwar anderer Meinung als Du MetalPirate in Sachen Pulsar 2849, erkenne jedoch gerne an, dass Du Dir viel Mühe gemacht hast Deine Meinung zu formulieren.


    Ich würde mir wünschen Kritiken wie die von MetelPirate wären bei den üblichen Verdächtigen unter den Rezensenten häufiger. Hier zu Pulsar namentlich Tom Vasel, der das Spiel sehr lobt, sich wahrscheinlich aber nur sehr oberflächlich mit einem Spiel auseinandersetzt (1-3 Partien?). Er kennt selbst bei seinen Erklärvideos nicht alle Regeln. Ein Unding! Übrigens eine Tatsache, die mir beim Anschauen vieler Rezensionsvideos, gerade zu Gaia Project aufgefallen ist. Fast niemand ist fähig das Spiel zu erklären ohne noch selber nachschlagen zu müssen. Wie armselig ist das denn! Das zeigt mir, dass die Rezensenten das Spiel nicht oft gespielt haben. SpielLama ist so ein Fall. Gefühlt wurde dort im Video 20% der Zeit in der Regel geblättert.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich fand Metal Pirates Nicht-Liebeserklärung toll zu lesen. Das Spiel hat mir dennoch gut gefallen und ich werde mir die deutsche Version kaufen weil ich halt voll auf so ein Zeug abfahre :-)

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 12:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Great Western Trail — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Tzolkin —

    6 Bora Bora — 7 Orleans — 8 Nippon — 9 Trajan — 10 Caylus — 11 Heaven & Ale — 12 Lorenzo der Prächtige

    Einmal editiert, zuletzt von yzemaze () aus folgendem Grund: [Mod], Beitrag verlinkt, Titel

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  • Baseliner : Was erwartest du, wenn jemand ein oder gar mehrere Video-Review(s) pro Woche raushaut? Weißt du, wieviel Zeit Video-Editing kostet? Wo soll die Zeit dann herkommen, vorher gründlich die Regeln studiert und das Spiel mehrfach gespielt zu haben? Und trotzdem sind genau solche Video-Reviewer die beliebtesten und wichtigsten Influencer. Womit wir (wieder mal) beim leidigen Review-Thema "gründliche Arbeit vs. Erfolg" bzw. "gute Show ist wichtiger als Inhalt" wären...


    (Bitte nicht als plumpes Rumhacken auf Tom Vasel missverstehen. Kein Reviewer ist so erfolgreich, wenn er nicht auch etwas auf dem Kasten hat. Tom Vasel bringt meiner Meinung nach z.B. Spielmechanismen und Kritiken gut und knapp ohne viel unnötiges Gelaber auf den Punkt, auch wenn ich seine Meinung nicht immer teile.)



    EDIT: Ach ja, danke für das Lob für meinen Spielbericht (denn Review möchte ich es nicht nennen). Ich schreibe nur ehrlich auf, was meine Empfindungen und Gedanken danach waren; das muss keiner genauso sehen. Wenn jemand positive Spielerfahrung mit Pulsar hat, dann möge er sie aufschreiben. Lese ich auch gerne. Wir müssen hier keine Konsens-Einheitsmeinung finden...

  • SpielLama ist so ein Fall. Gefühlt wurde dort im Video 20% der Zeit in der Regel geblättert.

    Ich verstehe deine Meinung und dass der Eindruck entsteht und ich stimme dir im großen und ganzen sogar zu. Allerdings kommt es gerade als Reviewer zu dem Problem, dass ich viele verschiedene Spiele spiele, teilweise auch in kurzen Abständen. Ich schaff es aber nicht immer das Video daraufhin auch gleich zu drehen. Bis ich dann also dazu komme, das Video zu drehen, sind die Kritikpunkte alle noch notiert oder im Kopf, die Regeln sind aber schon wieder teilweise verschwunden und ich muss nachschauen. Aber ehrlich, das ist mir tausend Mal lieber als was falsches zu sagen und ich habe auch nicht die Zeit oder Muße das Video mehrmals aufzunehmen, nur weil mir etwas im Regelteil, den ich persönlich sowieso nur als Ballast und unwichtig empfinde, entfallen ist.

    Aber genau das ist bis heute der Grund warum ich Textreviews viel lieber mag, die sind wesentlich überlegter und keiner merkt, wenn ich was nachschauen muss.

    Um da auch Mal einen aktuellen Bezug herzustellen: Meine Partien zu Keyper sind mittlerweile über 6 Wochen her. Ich bin aber noch nicht dazu gekommen, das Video zu produzieren. Es kann also gut sein, dass ich einiges nachschauen muss. Ich versuche das vor dem Video zu tun, aber manchmal merkt man dann doch auch im Video, das einem etwas entfallen ist.

    Last but not least: Schick mir doch solche Kritikpunkte auch gerne per PM oder per Mail. Ich finde es toll, dass du Kritik hast und etwas forderst, jetzt muss es von den passenden Personen nur auch gelesen werden und das war hier reiner Zufall!

    LG
    Alex

  • Sankt Peter mach ich doch! Startseite - Boardgamejunkies
    Ich mag beides, aus unterschiedlichen Gründen :), aber was die reine Rezension und deren Tiefe angeht, bin ich bei Texten definitiv besser aufgehoben als bei Videos. Aber das ist auch nicht mein Anspruch an die Videos. Ich sehe Video Rezensionen als das Popcorn-Kino der Rezensionen.

  • HDScurox

    Warum macht man dann noch ein Video Review zu einem Spiel, welches man so gar nciht mehr präsent im Kopf hat ? Könnte man das dann nciht einfach weglassen und ein Spiel nehmen, was man jetzt gerade mehrfach gespielt hat ? Quantität über Qualität ?


    Das ist keine böse Frage sondern eher dann die Nachfrage: Musst du dann überhaupt zu jeden Spiel noch ein Video drehen ? Darfst Du Dir das nicht mehr frei aussuchen, was Du "wegfallen" lässt ?

  • Wenn man als Reviewer seine Position unter den Massen von anderen Reviewern verbessern will (oder irgendwann auch einfach nur halten will), dürfte man in die Situation kommen, dass man Content liefern muss, weil es erwartet wird, und nicht mehr einfach nur nach Lust und Laune machen kann, was man möchte. Vermutlich gilt das im schnelllebigen Video-Review-Bereich sogar noch mehr als bei den Blog-Schreiberlingen. Und weil man dann vermutlich die Wahl haben dürfte zwischen (A) immer mehr Selbstausbeutung oder (B) Abgleiten in Qualitätsverlust durch Optimierung auf möglichst viel Ertrag für möglichst wenig investierte Arbeit (das PvE-Modell) oder (C) alles an den Nagel hängen, hat mich persönlich die Bloggerei nie besonders gereizt, auch wenn ich grundsätzlich Spaß daran habe, anderen Spiele zu erklären oder darüber zu schreiben.

  • Gute Inhalte finden ihr Publikum. Diese kontinuierlich abzuliefern, gelingt aber selbst vielen Profis nicht. Insofern kann ich nur jeden Hobby-Rezensenten ermuntern, sich die nötige Zeit zu nehmen, die ein gutes Werk nun mal braucht. Mittlerweile kann man sich von der Masse der YouTuber und Blogger durch Aktualität kaum noch abheben, selbst ein Tom Vasel ist mit seinen Videos oft nicht mehr der Erste, obwohl er sich wie kaum ein Zweiter darauf konzentrieren kann bzw. könnte.

    Man kann natürlich trotz der ungünstigen Vorzeichen versuchen, in dieser Aufrüstungsspirale Schritt zu halten. Eine Alternative ist, sich davon ganz bewusst zu verabschieden und sein Hauptaugenmerk auf die Qualität zu legen. Wem das gelingt, der hat meine volle Aufmerksamkeit. Vielleicht nicht sofort nach Veröffentlichung, aber ganz sicher für nahezu jeglichen Output.

  • Wenn man als Reviewer seine Position unter den Massen von anderen Reviewern verbessern will (oder irgendwann auch einfach nur halten will), dürfte man in die Situation kommen, dass man Content liefern muss,

    Das finde ich spannend. Ich bin da wieder bei der Spieleauswahl.


    Dazu muss ich aber jetzt mal vorweg was sagen. Ich bin absolut ungeeignet als Blogger oder Rezensierer. Ich habe einfach keine Ahnung, weiß aber leider alles besser.


    Nur ich stelle mir das eher so vor, dass ich doch auch einen Plan in meine Reviews reinbringe. Sprich, was kommt mir vor die Kamera, was ist mir die wichtige/knappe Zeit Wert ?


    Wenn der Nupsi gezwungen werden würde, was würde ich nehmen ?


    Erstens: Spiele die ich mag (was das nicht der Anfang des Rahdo ?)

    Zweitens: Auch mal Spiele, welche möglichst wenig Leute rezensieren. Alleinstellungsmerkmal.

    Drittens: Erfolgreiche Spiele (also wirklich was gefragt ist von den "großen" Verlagen. Damit möglichst viele Leute mich finden)

    Viertens: STOP warum noch mehr ? Muss ich 15 Videos mehr machen nur um mehr updates zu haben ?

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  • Wir brauchen mehr Verrisse ☝️

    Autsch, erwischt. Ich sach doch ich bin ungeeignet. Ich schaffe es jetzt ja schon nicht meine Lebenszeit ausreichend mit den Dingen zu füllen, die mir gerade Spaß machen.


    Aber das ist ja meine Hauptfrage: Woher nehmen die Blogger (hier also HDScurox oder Ben2 oder wer noch ? Boardgamedigger ) die Spieleauswahl ?

    Ist da auch die Menge an Content eines der Hauptargumente ein Spiel zu rezensieren ? Macht man sich um sowas beim LAMA gedanken ? Oder bei Hunter und Cron ?

  • Ich finde das gar nicht so schwer. Ich schreibe über Spiele, die mich vorab(!) interessieren. Nur damit wird gerechtfertigt, dass ich Zeit mit ihnen verbringe. Dabei kann sich herausstellen, dass sie mir gut gefallen oder eben nicht - was es dann zu beleuchten gilt. Dann gibt es natürlich noch die Spiele, die ich ganz spannend finde, ich dafür aber keine Gruppe finde, um sie ausreichend zu spielen (für eine fundierte Meinung). Oder aber Spiele, die mich nicht überzeugt haben, sie noch öfters zu spielen. Die fallen dann entweder einfach raus (z.B. Inis) oder es gibt eben einen Ersteindruck, der auch als solches gekennzeichnet wird.


    Alles andere ist mir ziemlich egal. Natürlich freut man sich, wenn man den ein oder anderen damit erreicht. Aber wirklich was davon habe ich ja auch nicht. Deswegen würde ich mich nicht verbiegen, um irgendwie zwanghaft Nutzer zu generieren. Mir macht es einfach Spaß über Spiele zu schreiben und darüber ein wenig tiefer in die Szene schauen zu können.

    "Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden, sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen!" Oliver Wendell Holmes


    "Das wenigste, das man liest, kann man brauchen; aber das meiste, was man braucht, hat man gelesen." Ernst R. Hauschka


    ...und auch ich bin einer dieser Blogger: www.fjelfras.de - Brettspielblog mit Biss

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    Ist da auch die Menge an Content eines der Hauptargumente ein Spiel zu rezensieren ? Macht man sich um sowas beim LAMA gedanken ? Oder bei Hunter und Cron ?

    Ich habe - bin da aber sicherlich eine Ausnahme - nie wert darauf gelegt, ob man zu einem Spiel eine Rezension machen muss/sollte. Der Clicks wegen zum Beispiel. Mir waren folgende Kriterien wichtig:

    1) Spricht mich das Spiel an?

    2) Welchen besonderen Kniff finde ich spannend?

    3) Macht das Spiel etwas besonders neu?

    4) Habe ich nach Erstrecherche die Meinung, dass es etwas ist, was ich gerne spielen würde?


    Das trifft dann auf einige Spiele zu, aber diese Spiele müssen oder können auch vollkommen aus dem Corefokus sein. Und das sieht man an meinen alten Rezensionen. Das wichtige dabei ist, dass das zu guten und schlechten Rezensionen oder im besten Fall vielschichtigen Rezensionen führen kann, damals mit London oder A few Acres of Snow etwa passiert. Jüngst mit Agra.

    Wenn ich unbedingt Clicks haben hätte wollen, hätte ich wahrscheinlich standardmäßig die SdJ Spiele rezensieren müssen oder den aktuellen Hype. HDScurox sagt ja gern, das mag auch gut stimmen, dass ich mit meiner Einstellung HEUTE keinen Erfolg mehr hätte. Gut möglich.

    Wer meine Eindrücke und Audrücke von, zu und über Spiele hören möchte - meinen Podcast gibt es unter ichbinsderben.podbean.com

    u.a. das regelmäßige #Regalgezwitscher, das unregelmäßige #AusderReihe und demnächst mit #Klartext auch das ab und zu sehr kritische ...

  • Ben2


    Ben1 hätte heutzutage auch keinen Erfolg mehr mit seinen Videos. Zeiten ändern sich eben. Ständig...


    Edit: ob du heute noch Erfolg damit hast, müsste sich ja relativ einfach rausfinden lassen 😉

    Eine Argumentationskette bei mir zu hinterfragen macht keinen Sinn. Meine Beiträge folgen keinerlei logischen Grundsätzen.

    Einmal editiert, zuletzt von Bandida ()

  • Braucht es denn bei Reviews einen ausführlichen Regelteil oder reicht es nicht zu zeigen, wie das Spiel grob funktioniert?

    Das Interessante ist doch eher, was macht das Spiel gut, gibt es einen besonderen Kniff, was ist doof (darunter würde denke ich auch eine schlechte Anleitung fallen), für wen wäre das Spiel was und für wen eher nicht. Und macht das Spiel überhaupt Spaß?

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  • Seitdem ich mich aus der Neuheiten Tretmühle genommen habe, schreibt es sich viel entspannter.


    Bzgl. Videos würden Regelunklarheiten nicht auffallen, wenn sie interessanter produziert wären. Aber so lange es ausreicht 60 Minuten in die Kamera zu reden, wobei es 2 Einstellungen gibt (Vlogger vor Spieleregal + Spiel von oben), wenn möglich in einem Take aufgenommen, wird das wohl anhalten...

  • Braucht es denn bei Reviews einen ausführlichen Regelteil oder reicht es nicht zu zeigen, wie das Spiel grob funktioniert?

    Das Interessante ist doch eher, was macht das Spiel gut, gibt es einen besonderen Kniff, was ist doof (darunter würde denke ich auch eine schlechte Anleitung fallen), für wen wäre das Spiel was und für wen eher nicht. Und macht das Spiel überhaupt Spaß?

    Ich sehe das gänzlich anders. Oder vielleicht nicht?

    Ein Rezension ist wie ein Essay. Ich bringe Argumente und diese muss ich belegen, um zu einem Fazit zu kommen.

    Das heißt für mich: Ich erkläre keine Regeln, damit ich sie alle erklärt habe, sondern ich ziehe heraus, was ich benötige, um mein Argument zu konstruieren. So mein Credo.

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  • Ich erkläre keine Regeln, damit ich sie alle erklärt habe, sondern ich ziehe heraus, was ich benötige, um mein Argument zu konstruieren.

    Das kann man gar nicht fett genug unterstreichen!!!

    "Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden, sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen!" Oliver Wendell Holmes


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  • Ein Review ist für mich ein 10-minütiges Video in dem man auf Pro und Kontra eingeht, den Spielablauf in einem Beispiel zeigt und etwas zur Qualität des Materials sagt. Häufig erwische ich mich, dass ich nach ein paar Minuten Regeln direkt zum Fazit gehe. Wenn mir ein Spiel dann zusagt schaue ich mir den Regelteil oder ein adäquates Video dazu an. Gerne so wie es Martin Klein auf seinem Kanal macht. Rezension und Regelerklärung in zwei getrennten Videos. Oder aber ein Lets Play mit Erklärung der Regeln, da kann man wenn man es verstanden hat jederzeit ausschalten. Viele Videos enthalten zwar alle Informationen die man braucht, kommen aber oft bieder und/oder langatmig daher.

  • Ich sehe das gänzlich anders. Oder vielleicht nicht?

    Ein Rezension ist wie ein Essay. Ich bringe Argumente und diese muss ich belegen, um zu einem Fazit zu kommen.

    Das heißt für mich: Ich erkläre keine Regeln, damit ich sie alle erklärt habe, sondern ich ziehe heraus, was ich benötige, um mein Argument zu konstruieren. So mein Credo.

    Ich glaube, wir sind da auf einer Wellenlänge beim Grundgedanken. :)

    Bei vielen Videos ist der Regelanteil aber losgelöst vom Rest und es wird mehr oder weniger alles beschrieben, wie das Spiel funktioniert.

    Wenn stattdessen auf Regeldetails eingegangen wird, warum dies oder jenes gerade neu oder gut bzw. schlecht ist etc., das finde ich gut.


    Bei Hall9000, lese ich mittlerweile eigentlich gar nicht mehr, ist zum Beispiel der Teil "Ablauf" einfach die Nacherzählung der Regeln ohne weiteren Bezug zum Fazit.

  • Hey Nupsi. Wie die anderen Youtuber das machen weiß ich nicht. Ich zeige immer worauf ich selber Bock habe, wie es sich zeitlich ausgeht schau ich was ich zeigen oder worüber ich reden möchte. Manchmal weiß ich morgens noch nicht was ich abends drehe. In erster Linie Spiele aus meiner Sammlung. Gelegentlich Rezensionsspiele wenn man dann mal angefragt wird ob man nicht etwas zeigen könne. Ich sage dann immer ich schau mir das Spiel dann an und zeige es, wenn es mir gefällt.


    Mir macht es halt wenig Spaß Spiele zu drehen die ich dämlich finde. Zum Zwecke der Vollständigkeit habe ich Festung von Friedemann Friese aber auch verrissen obwohl mir die anderen beiden Spiele gefallen haben.


    Da der Kanal rein hobbymäßig ist schreibt mir keiner vor was ich zeigen muss. Und da wird es zumindest bei mir auch nicht hinkommen. Ich verdiene aber auch nicht einen Cent mit dem Kanal. Keine Werbung eingeschaltet und so.


    Bei größeren Kanälen gibt es auch einige Kollegen mit Kooperationen, da kann ich mir nur denken, dass man vll. nicht mehr so frei entscheiden kann wann was gezeigt werden muss.

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    Aber das ist ja meine Hauptfrage: Woher nehmen die Blogger (hier also HDScurox oder Ben2 oder wer noch ? Boardgamedigger ) die Spieleauswahl ?

    Ist da auch die Menge an Content eines der Hauptargumente ein Spiel zu rezensieren ? Macht man sich um sowas beim LAMA gedanken ? Oder bei Hunter und Cron ?

  • Gelegentlich Rezensionsspiele wenn man dann mal angefragt wird ob man nicht etwas zeigen könne. Ich sage dann immer ich schau mir das Spiel dann an und zeige es, wenn es mir gefällt.


    Du fragst also Reziexemplare an und behältst sie dann, ohne Bearbeitung je nach gusto?

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    u.a. das regelmäßige #Regalgezwitscher, das unregelmäßige #AusderReihe und demnächst mit #Klartext auch das ab und zu sehr kritische ...

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  • Gelegentlich Rezensionsspiele wenn man dann mal angefragt wird ob man nicht etwas zeigen könne. Ich sage dann immer ich schau mir das Spiel dann an und zeige es, wenn es mir gefällt.


    Du fragst also Reziexemplare an und behältst sie dann, ohne Bearbeitung je nach gusto?

    Wie Bandida schrieb. Wenn ich angefragt werde gebe ich nie eine Garantie es zu zeigen. Wenn es mir nicht gefällt schicke ich es dann zurück oder weiter.


    Wenn mir selber was gefällt und ich ein Exemplar bekomme dann zeige ich es natürlich.

  • Nupsi warum ich die Spiele dann noch bespreche? Weil ich eine Verantwortung habe. Es sind Rezensionsexemplare. Ich habe die Spiele angefragt. Leider ist und bleibt es nur ein Hobby, so dass viele andere Dinge bei mir und meiner Spielgruppe dazwischen kommen können. So kommt es dann, dass man 6 Partien Keyper spielt und dann 6 Wochen lang nicht dazu kommt, das Video zu machen. Ich glaub Gründe muss ich da hier auch gar nicht erläutern, jeder kennt das, wenn im Leben plötzlich andere Dinge schlagartig wichtiger sind.


    Und natürlich denken wir bei SpieLama auch darüber nach, welche Spiele bei den Usern gefragt sind. Ich persönlich fordere aber keine Spiele mehr an, von denen ich nicht glaube, dass sie mir gefallen könnten.

  • Seitdem ich mich aus der Neuheiten Tretmühle genommen habe, schreibt es sich viel entspannter.

    THIS!. :) 

    Und ja, manchmal kommt das Leben dazwischen. Ich wollte vor Nürnberg einen Artikel fertig schreiben. Nun ist das ne Weile her, ich habe mein fazit zum Glück schon notiert, trotzdem kann ich aktuell nicht weiterschreiben, weil mir das Gefühl für das Spiel komplett abhandengekommen ist. Es muss wieder auf den Tisch. Aber bis Ende nächster Woche wird das sicher warten müssen. Wenn ich dann entspannt durchatmen kann, kommen auch wieder Artikel :) 

    Ich könnte ne Topliste raushauen... die gehen schnell :) Wenig Aufwand ... viel Impact :) 

  • Nupsi das ist pauschal nicht zu beantworten. nach essen deutlich mehe als davor. nach nürnberg auch wieder vermehrt. aber eigtl. nie mehr als 5 spiele. ich selektieren mittlerweile sehr krass, weil meine Zeit noch begrenzter ist.


    aktuell liegt nur keyper unrezensiert bei mir.


    angefragt sind 5 weitere für mich interessante Titel.

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    Sehe ich recht ähnlich. Dice Tower wird IMHO immer schlechter, da einfach die Qualität an der Quantität scheitert. Wenn man sein fast wöchentliches Unboxing Video anschaut, dann sieht man, wie Dice Tower von Spielen nahezu zugeschüttet wird.

    Ein Unding, normale und ernsthafte Reviews zu führen...bei der Flut an Spielevorstellungen, die vom Dice Tower erwartet wird....

    Ich selbst schaue mir dennoch sehr gerne die Video von Dice Tower an, da ich mir einen groben Überblick über das Spiel verschaffen kann. Dieser reicht oft aus, um mir ein erstes Bild vom Spiel zu machen.

    Aber wie gesagt: Ich glaube, dass DiceTower momentan locker 3-4 Videos am Tag veröffentlicht....der Wahnsinn...

  • Ich muss sagen, dass es mir bei der Rezension von HDScurox nicht wirklich aufgefallen ist und ich es nicht als störend empfunden habe. Das kommt aber auch darauf an, wie das Video aufgebaut ist. Wenn es in einem Take gedreht wird, dann sind vielleicht mal die Regeln zu sehen, aber es gibt auch keine Schnitte wie bei anderen Rezensionen. Ben vom Brettspielblog dreht seine Rezension zum Beispiel oft spät abends und redet währenddessen mit seinen Zuschauern. Gelegentlich eignet er sich die Regeln auch erst an diesem Abend an und spielt dann die Partie, über die er seinen Ersteindruck verfilmt. Bei Rezensionen schlägt er wohl auch mal nach, nur fällt es nicht auf, da diese Stellen wie einiges andere aus dem Video geschnitten werden. Es ist meine Meinung, aber ich finde Videos, die in einem Take gedreht werden, deutlich anspruchsvoller. Der Rezensent muss in diesem Fall einen Plan haben und sollte auch die Regeln können, denn er hat im Regelfall keine Möglichkeit etwas nachzulesen, ohne dass dies dem Zuschauer auffällt.

    Ein weiterer Punkt ist die angesprochene Zeit, die für einen Dreh drauf geht. Von daher verstehe ich, dass es die Rezension vielleicht mal ein paar Tage oder Wochen nach dem Spielen gedreht wird. Das Wichtige ist hier, dass der Rezensent sich in diesem Fall an das Spiel erinnert oder es sich nochmal aneignet. Im Regelfall wird er das bei keinem Spiel machen, dass ihn nicht auch persönlich abgeholt hat. Einen Verriss wird der Rezensent wohl auch so mit etwas Abstand drehen können, da hier mehr auf die Fehler eingegangen wird als auf die Regelfeinheiten, die für ein weiteres Spielen von Interesse wären. Bei der Gaia Project Rezension von HDScurox habe ich gemerkt, dass er sich intensiv mit dem Spiel auseinandergesetzt hat und eine fundierte Meinung zu dem Spiel zu präsentieren hat. Egal ob negativ oder positiv, sowas merke ich als Leser/Zuschauer und darauf lege ich sehr viel wert. Ein Tom Vasel hat sage und schreibe eine oder zwei Partien gespielt, bevor er die Rezension gefilmt hat. Natürlich hat er mit seinem Kanal keine Zeit um jedes der rezensierten Spiele ein Dutzend Mal zu spielen, aber bei solchen "Schwergewichten" sollte man sich doch etwas intensiver mit dem Spiel und seinen Mechaniken auseinander gesetzt haben.

    Dazu kommt, dass man die Vorlieben der Rezensenten kennen muss um deren Wertung am Ende auf sich umzumünzen. Eine Brettspielblog-Videorezension über ein Euro ist etwas ganz anderes als ein Video von Victoria Parta über das gleiche Spiel. Wenn ein Spiel ein unchristliches Thema hat, dann brauche ich den Dice Tower erst gar nicht schauen. Entweder kommt erst gar kein Video oder es wird aufgrund der Thematik deutlich abgewertet (Chaos in der alten Welt z.B.). Dafür weiß ich, dass Spiele mit viel Plastik mindestens ein oder zwei Noten zu hoch bewertet werden - aus meiner Sicht. Als Neuling im Hobby kann ich mir aufgrund einer Rezension von Rezensent A ein Spiel holen, welches mir gar nicht zusagt. Das liegt dann daran, dass Rezensent A einfach einen ganz anderen Spielegeschmack hat als ich selbst, das aber durch das Schauen eines einzelnen Videos gar nicht wissen kann. Wenn ich öfter etwas schaue/lese, dann merke ich vielleicht, dass Rezensent B Spiele viel eher so bewertet, wie ich das auch tun würde.

    Der Punkt mit den Regelerklärungen ist wieder ein anderer. Manche Rezensenten bieten Regeln/Let´s Play und Rezension in getrennten Videos an, andere fassen alles in einem Video zusammen. Hier spreche ich auch wieder nur für mich:

    Ein grober Überblick ist schön, die Details erarbeite ich mir meist selbst. Das liegt zum einen daran, dass ich mir keine 60+ Minuten ein Video anschauen möchte, wenn ich gar nicht weiß, ob das Spiel denn etwas für mich ist. Der Sprung oder das reine Schauen des Fazits ist aber auch problematisch. Kenne ich den Rezensenten nicht, dann kann ich dieses Fazit für mich nicht sinnvoll einordnen. Wenn im Fazit nochmal grob das Spiel umrissen wird, dann ist das deutlich sinnvoller, aber dann stellt sich für mich die Frage, warum man das Fazit nicht als separate Rezension hochgeladen hat. Manche Menschen mögen die Regeln durch Video schauen lernen, ich gehöre nicht dazu. Ich muss aber sagen, dass ich großen Respekt vor solchen Videos habe. Um beim Beispiel Gaia Project zu bleiben, Hunter und Cron haben da ein sehr langes Video zu gedreht. Das finde ich wirklich respektabel, ich bezweifle aber, dass sich viele Leute das ganze Video anschauen werden. Es ist etwas anderes, wenn in einem Video ein grober Überblick gegeben wird und ich das Video vielleicht nebenher laufen lassen kann oder ob ich mich auf das Video konzentrieren muss, da die Regeln teils anstrengend sind. Im Zweifelsfall habe ich die 60 Minuten geschaut und am Ende doch nichts verstanden. In der Videoform finde ich da No Pun Included sehr ansprechend. Das Spiel steht im Vordergrund, die Videos sind aber auch sehr unterhaltend gestaltet. Das ist dann aber auch nichts, was man mal so nebenher macht, sondern etwas, für was man finanzielle Unterstützung benötigt. Für die meisten deutschen Rezensenten ist dies schlicht nicht machbar. Was mich ebenfalls anspricht an der Arbeit von No Pun Included ist, dass sie ein Video die Woche veröffentlichen. Diese Zeit werden sie auch für den Dreh und Schnitt benötigen. Trotz dem Witz, den die Videos oft haben, sind sie trotzdem informativ und geben einen groben Überblick ohne mich anzustrengen.

    Reine Regelvideos schaue ich selten. Hier muss ich aber sagen, dass ich Ben2 ´s Videos zu Arkham Horror mehrfach gesehen habe. Die waren auch lang und anstrengend, aber sie haben mir beim Verständnis des Spiels geholfen und sie waren auch nicht als typische Rezension geplant. Das war damals auch mein Einstieg in die "richtige" Brettspielwelt und ich war dankbar, dass Ben sich damals die Zeit für die Videos genommen hat. Das zeigt aber auch, dass es anderen heute so gehen wird wie mir. Während ich die langen Regelparts nicht unbedingt brauche, so werden andere dankbar dafür sein. Es kommt wie bei vielen auf den einzelnen an, aber ich finde es trotzdem elegant, wenn man im Fazit das Spiel nochmal grob charakterisiert und bewertet. Bei Interesse kann ich mir dann den Regelteil anschauen. Wenn die beiden Teile dann noch getrennt werden in Regel und Fazit, dann wirkt das Video auch nicht mehr so abschreckend auf den Zuschauer.

    Bei Textrezensionen ist es gar nicht möglich alle Regeln niederzuschreiben, zumindest ab einer gewissen Komplexität. Das ist auch gut so, denn ähnlich wie 60 Minuten Video, können auch 10 Seiten Text abschreckend sein und mein Interesse am Spiel oder dem Rezensenten stark herunterfahren. Wenn mich ein Spiel wirklich interessiert, dann schaue ich zwar auch mal Videos dazu, aber ich lese viel lieber Rezensionen. Für mich müssen es aber keine "professionellen" Spieletester sein, Blogger haben oft einen anderen Blickwinkel auf die Spielwelt und BoardGameGeek-Nutzer sind oftmals am authentischsten. Mehrere Blickwinkel ergeben dann oft ein anderes Bild und beugen den Verzerrungen, die durch den Einzelnen entstehen können, vor.

    Eine Sache finde ich jedoch noch schwierig und das ist die Bewertung selbst. Jeder Rezensent hat da für sich einen Schlüssel entwickelt, aber manchmal verstehe ich den Zusammenhang zwischen dem Gesprochenen und der letztlichen Bewertung nicht. Da wurde zum Beispiel ein Spiel im Video gut dargestellt und auf BGG sehe ich dann, dass genau dieser Rezensent das Spiel mit einer 5 (Average - Slightly boring, take it or leave it) bewertet. Irgendwie passt das für mich nicht zusammen und durch das Schauen des Videos wäre ich nicht darauf gekommen, dass das Spiel doch eher schlecht wegkommt. Das liegt vielleicht auch daran, dass der Output an Videos hoch sein muss und der Fokus auf Reichweite und Wachstum gelegt wird. Das trifft nur auf einen Teil zu, aber dieser Teil stört mich, da die Qualität aufgrund der Quantität leidet und der Zuschauer am Ende der Doofe ist. Mit einer einfachen Note, wie sie in vielen Textrezensionen oder zum Beispiel bei Hunter und Cron unter den Videos vergeben wird, lässt sich das verhindern. Dabei muss ein Spiel nicht auf einer Skala von 0-100 bewertet werden. Einfache Schulnoten oder eine 1-10 zur groben Einordnung tuen es auch.


    Insgesamt finde ich, dass weniger manchmal mehr ist. Das bezieht sich sowohl auf die Länge, als auch auf die Anzahl der produzierten Videos. Natürlich muss das jeder selbst für sich entscheiden und ich verstehe auch, dass manche Rezensenten eventuell auf die Masse angewiesen sind, da sie so mehr Zuschauer erreichen und sich eine Existenz schaffen. Der Idealfall wäre natürlich, dass es wie in Amerika oder Großbritannien Rezensenten gibt, die gut von ihrer Arbeit leben können. Da gibt es nicht nur Patreon-Unterstützer, sondern richtige Kampagnen der einzelnen Personen. Für so etwas ist der deutschsprachige Spielemarkt wahrscheinlich zu klein, als dass sich da vergleichbar viele Personen behaupten könnten. Ich für meinen Teil würde es jedem gönnen, der Herzblut in die Arbeit steckt und gute, ehrliche Arbeit leistet.

    Man kennt mich aus "Ein Absatz kommt selten allein" und "Hör mal wer da tippt". Die Rolle meines Lebens hatte ich wohl 1987 an der Seite von Michael Douglas in "Wall of Text".

  • Eine Sache finde ich jedoch noch schwierig und das ist die Bewertung selbst. Jeder Rezensent hat da für sich einen Schlüssel entwickelt, aber manchmal verstehe ich den Zusammenhang zwischen dem Gesprochenen und der letztlichen Bewertung nicht.

    Wie bereits an anderer Stelle erwähnt: das st manchmal gar nicht so einfach. "Handfeste" Mängel niederzuschreiben kann in der Menge ganz schön viel Text werden. Was man dann schlecht darstellen kann (und in Videos noch einfacher ist als im Text) ist die GEWICHTUNG der einzelnen genannten Mängel. So entsteht leider oft ein falscher Eindruck. Vielleicht hat das Spiel 3-4 kleinere Sachen, die negativ aufgefallen sind, was dann irgendwie die halbe Seite einnimmt. Trotzdem macht das Spiel Spaß und am Ende stehen 6 oder 7 von 10 Punkten. Das hat also nicht unbedingt was damit zu tun, dass man als Rezensent ein Spiel positiver darstellen möchte, als es wirklich ist.

    Habe ich ja genannt, Pressekodex, Pressegesetze der Länder, abgeleitet aus dem Recht auf Pressefreiheit im Grundgesetz, und im speziellen Fall, wenn die Einflussnahme sogar in Schleichwerbung mündet das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb,welches auch im verlinkten Artikel zitiert wird.

    Ich hoffe dir ist klar, dass 95% der Blogger KEINE Journalisten sind und sich mit dem Pressekodex auf gut Deutsch gesagt den Popo abwischen können. Das ist eine FREIWILLIGE SELBSTVERPFLICHTUNG, die rechtlich überhaupt keine Relevanz hat. Blogger unterliegen den normalen Gesetzen: Meinungsfreiheit, keine strafrechtlichen Verletzungen (Beleidigung, Verleumdung, üble Nachrede...)


    Es kommt überall vor,dass diese Trennung nicht eingehalten wird.

    Aha wo denn? Wer in der deutschen Brettspielszene hält denn die Trennung nicht ein?

    Eine Argumentationskette bei mir zu hinterfragen macht keinen Sinn. Meine Beiträge folgen keinerlei logischen Grundsätzen.

    Einmal editiert, zuletzt von Bandida ()

  • Da aus meinem Beitrag ein Thema gemacht wurde, möchte ich doch noch was dazu schreiben. Die Diskussion ist m. M. in eine uninteressante Richtung abgeglitten weshalb ich zunächst nicht weiter gelesen habe.


    MetalPirate schrieb "Was erwartest du...". Ganz einfach: ich mag kompetente Rezensionen. Lieber sehe ich mir die 14. Rezension zu Mombasa, Gaia Project oder einem anderen Hammerspiel an als die neueste Version zu irgendeinen neuen Mittelmaß-Spiel, oder noch schlimmer - zu einem Kickstarterspiel. Ich kann diese Hatz nach immer neuen Rezensionsvideos nicht nachvollziehen. Klasse statt Masse. Okay, damit gehöre ich zur Minderheit, ist mir aber auch "wurschtegal" wie meine Jungs sagen würden.


    Mittlerweile bin ich eher bei Lets Play Videos. Dabei sehe ich mir über eine Stunde lang an wie jemand Gaia Project spielt. Das ist aber jemand, der das Spiel gut kennt. Mich nerven die Rezensionen von Spielen, welche vielleicht nur 3x gespielt wurden. Warum sagt dann kein Rezensent wie oft er das Spiel gespielt hat, welche Strategien funktioniert und nicht funktioniert haben, welche Fraktionen/Personen/Häuser er und seine Mitspieler ausprobiert haben und wie stark sie diese Fraktionen/Personen/Häuser fanden? Das möchte ich gerne hören!

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 12:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Great Western Trail — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Tzolkin —

    6 Bora Bora — 7 Orleans — 8 Nippon — 9 Trajan — 10 Caylus — 11 Heaven & Ale — 12 Lorenzo der Prächtige

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