[Umfrage] Spielen einer Kampagne

  • Spielt ihr eher Szenarien oder gesamte Kampagnen wirklich durch? 43

    1. Wir spielen eher einzelne Szenarien, die Kampagne ist nur Beiwerk (9) 21%
    2. Uns wäre die Kampagne wichtiger, wir schaffen es aber selten, sie ganz zu spielen (20) 47%
    3. Wir spielen Kampagnen meist vollständig durch (14) 33%

    Ich finde Kampagnenspiele ziemlich toll. Als Beispiel zähle ich da #ImperialAssault / #Descent2 oder #Gloomhaven auf. Auch #ArcadiaQuest zähle ich dazu. Sogar #PandemicLegacy Selbst #Zombicide erzählt in seinen Szenarien einigermaßen zusammenhängende Geschichten. Allerdings mit dem Unterschied, dass man in jedem Szenario wieder bei 0 anfängt - man nimmt also keine Erfahrungspunkte aus den vorangegangenen Szenarien mit.


    Der Vorteil ist, dass man "mal eben" mit einem beliebigen Szenario starten kann. Der Nachteil (für mich) ist, dass ein gewisser "Rollenspielaspekt" verloren geht. Dennoch habe ich bei #PandemicLegacy gespürt, wie hart es sein kann sich zu einer Kampagne aufzuraffen. Bei #Zombicide kamen wir nicht einmal auf die Idee, die Szenarien in Reihe zu spielen und sind eher nach Spieleranzahl und Schwierigkeitsgrad vorgegangen, wenn wir die Szenarien ausgewählt haben. Dennoch finde ich es besonders toll, wenn man einen Charakter über viele Partien immer weiter entwickelt.


    Daher meine Frage: Wie hoch ist wohl der Anteil von Kampagnenspielen, die tatsächlich als Kampagne auch gespielt werden? Und zwar mehr als 1-2 Szenarien, sondern wirklich als komplette - oder vielleicht im Falle von #Gloomhaven - "nahezu" komplette Kampagnen?

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  • Vielleicht sollte man noch zwischen kompetitiven und kooperativen Spielen unterscheiden. Bei letzteren bekommt man Kampagnen mit Charakterentwicklung deutlich leichter hin. Wenn man gegen das Spiel spielt, stört es nicht, wenn Spieler A von einem Spiel zum nächsten stärker wird, aber Spieler B nicht. Im kompetitiven Bereich gibt sowas dagegen sofort massivste Balancingprobleme. Dann lieber funktionierende Szenarien als eine nicht so wirklich funktionierende Kampagne.

  • Da hast Du recht. Meine Frage bezog sich aber eher auf das "Gerücht", dass manche gern eine ganze Kampagne spielen würden, es aber selten realisieren können, da man z.B. immer dieselben Leute vereinen muss, um weiterzumachen.


    Bei mir ist das z.B. so. Ich liebe die Idee hinter einer Kampagne, aber ein Spiel mit der immer gleichen 4er/5er-Runde zu realisieren fällt oft schwer.

  • Das ist leider kein Gerücht, sondern beinharte Realität. Descent und Imperial Assault wurden bisher für lediglich 1-2 Szenarien ausgepackt (aber alle Erweiterung organisiert :D )


    1. Problem - Spielegruppe 1 mit Wenigspielern (aber mit Thema-Affinität): Man sieht sich zu unregelmäßig bzw. Die haben zu unregelmäßig Bock zu spielen.


    2. Problem - Spielegruppe 2 mit Vielspielern: Man hat viel zuviele neue Spiele, die man ausprobieren will, als das man eins regelmäßig spielt...


    Eine Crux - Ich hatte schon überlegt mir ein paar 10 jährige wie in Stranger Things zu adoptieren - Aber das kommt glaube ich komisch bei den Behörden an, wenn man als Erwachsener nach 3 Jungs um die 10 Jahre nachfragt :D So warte ich, bis die eigenen Kinder groß sind und nutze hoffentlich meine Chance zwischen „zu Jung zum spielen“ und der Null Bock Pubertät...meine beiden armen Kinder werden wenig Zeit für Freunde haben, soviel wie die mit Papa spielen müssen hrhrrr

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

    2 Mal editiert, zuletzt von Harry2017 ()

  • Ich habe früher sehr erfolgreich kartenbasierte Kampagnen für Warhammer geleitet, oft mit bis zu 12 Leuten, über Zeiträume von 'nem Jahr oder so. Das war in der Tat fast einfacher, als eine regelmäßige Brettspielrunde für eine Kampagne zusammen zu bekommen.


    Insofern spiele ich Kampagnen eigentlich nur noch innerhalb der Familie, mit meiner Frau und manchmal den beiden Töchtern. Die bekommt man (noch) relativ einfach alle an einen Tisch. :)

    Die ziehen alle allerdings Koop vor.

  • Der Mangel einer so homogenen regelmässigen Spielerunde hindert mich daran, mehr als #ImperialAssault zu kaufen.

    Prinzipiell finde ich ja auch so etwas wie die "North Sea Rune Saga" toll - wo #ShipwrightsOfTheNorthSea, #RaidersOfTheNorthSea und schließlich #ExplorersoftheNorthSea miteinander verbunden werden und die Ergebnisse der einzelnen Spiele Auswirkungen auf die folgende Partie haben!

    Was ich tatsächlich kontinuierlich durchspiele: #MausUndMystik! Einmal schon mit meiner Frau zu zweit, und seit Monaten mit Freunden und deren Kindern; wobei ich da teilweise auch nur den "Dungeon Mouster" gebe! ^^


    Im Grunde ist daher für mich ein Modus wie bei meinem neusten Spiel, #LegendaryEncountersAlien, am Besten: Man kann Szenarien auswählen und die dann thematisch spielen...

  • Das trifft den Nagel auf den Kopf. Ich kann mir nichts schöneres und spannenderes Vorstellen als eine gute Kampagne, aber ich bin in allen Versuchen mit #ArcadiaQuest nie über Stufe 2 hinausgekommen. Entweder weil die Gruppe keine Lust mehr hatte, oder weil es einfach zu viele neue interessante Spiele zum Ausprobieren gab. Eigentlich sehr traurig bei den Preisen. Daher mache ich mir gerade ein wenig Sorgen um mein Gloomhaven ;)

  • Das liegt wieder am Spiel. Pandemic? Durchgerockt! Pandemic 2? Gut dabei. Charterstone? Geschafft! Seafall? WUTANFALL.
    Bei Dungeon Crawlern habe ich ehrlich gesagt noch nicht ein einziges komplett durchgespielt. Aber das ist auch nicht meine Art von Spiel. Ich spiel immer gerne mal mit und bin dabei, fokussiere das aber nicht bei der Terminfindung. Aber wir näher uns zumindest bei Descent 2 dem Ende... :D

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  • Hi,


    Ich hab mal für „meist durchspielen“ gestimmt, wobei das (hüstel) eher ein Wunschtraum ist.


    Arcadia Quest habe ich an einem Abend „durchgespielt“. Das Spiel ist ja so ausgelegt das man die Kampagne in einem Zug durchspielt. Das hat super funktioiert.


    Pandemie Season 1 haben wir in 4 oder 5 Terminen durchgespielt das hat für mich soweit gereicht das ich keine Season 2 mehr Spielen will (freiwillig).


    Heroquest haben wir durchgespielt (noch gar nicht sooo lange her) und haben auch einige Expansions (2 oder 3 + div Fan-Kampagnen) durchgespielt.


    Die „neuen“ grossen Dungeoncrawler laufen leider nicht mehr so gut. Die „feste“ Gruppe fällt zu oft aus oder hat kein Bock mehr. Das ist echt schade. IA, Descent 1 und 2. Was recht gut läuft ist Gloomhaven (aus Gründen nicht so schnell aber sehr konstant). Bei S&S sind wir jeweils in einer Session sehr weit gekommen (schätze mal 1/3tel) - da gibt es sicher bald die Fortsetzung. 7th Kontinent wartet darauf das Ferien sind, dann gehtbes da ordentlich weiter denke ich mal.


    Grundsätzlich finde ich Spiele mit Kampagne grossartig, selbst wenn sie mechanisch nicht ganz so gut ist, steht bei mir ganz klar das Erlebnis im Vordergrund. So gerne ich Euros spiele, am Ende sind die meisten vergessen wenn man das nächste auf dem Tisch hat.


    Die laufende Shadow of Brimstone Kampagne ist immer wieder Tischgespräch obwohl seit Monaten nicht fortgesetzt.


    Atti

  • Wir haben Pandemic Legacy 1, Mechs vs Minions und Imperial Assault komplett durchgespielt und Pandemic Legacy 2 spielen wir gerade. Aber es konkurriert natürlich auch mit anderen Spielen und oft ist es auch so, dass nicht jeder aus der Gruppe gleich begeistert ist und am Ende meistens ein Spieler da sitzt und sich freut, dass es vorbei ist. Ich finde so Spiele mit Kampagnen prinzipiell sehr gut, aber die ganze Gruppe dazu zu bekommen, dass sich alle bereit erklären die nächsten X Spieleabende dieses eine Spiel zu spielen, ist nicht immer einfach. (Pandemic Legacy spielen wir auch in einer anderen Zusammensetzung an gesonderten Terminen.)


    Ich bin auch sehr interessiert an Gloomhaven, aber ich fürchte ich werde es nicht holen, da ich bezweifle, dass wir es auch nur zur Hälfte durchspielen, bis die Luft in der Gruppe zu sehr nachlässt.

    most played (1.5.17-30.4.18):

    1. Terraforming Mars 2. One Deck Dungeon 3. Great Western Trail 4. Pandemic Legacy S2 5. Schach

    6. 5-Minute-Dungeon 7. Mage Knight 8. Imperial Settlers 9. Die Kolonisten 10. Codenames Duet

  • Kampagnenspiele mit aufleveln der charaktere oder legacy elementen usw. sind meine liebsten spiele. 11 Kampagnen Descent zu ende gebracht. Imperial assault läuft gerade wöchentlich, gloomhaven fehlt nur noch das finale der Kampagne (din meisten nebenquests haben wir nicht gespielt), arkham horror LCG 3 Kampagnen bisher abgeschlossen, charterstone in kurzer Zeit durchgespielt, mechs vs minions gesuchtet. Kingdom death monster auch gerade begonnen. Pandemic legacy Season 1 zweimal durchgespielt, Season 2 läuft gerade. Arcadia Quest und massive darkness immerhin auch je einmal durchgespielt, auch wenn die uns zu viel Zufall und zu wenig interessante Entscheidungen bieten.

    nur sword and sorcery und Maus und Mystik haben wir während der Kampagne abgebrochen und verkauft. Das eine zu mechanisch und somit ohne Emotionen, das andere zu kindlich, seicht und ohne wirkliche entscheidungsmöglichleiten.


    Man merkt also, ein Spiel mit richtiger Kampagne (nicht so eine lächerliche wie bei zombicide und Konsorten, die den Namen nicht verdient haben) hat gute Chancen bei uns häufig auf den Tisch zu kommen!

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