19.03.-25.03.2018

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  • #RiseToNobility habe ich nun endlich zu viert spielen können... Wir haben 3 Stunden dran gesessen, ... mit der Erweiterung gespielt.

    stimmt mich zuversichtlich, dass das *mit* der Erweiterung und ihren Boni gelingt, ohne Erweiterung haben wir in dieser Zeit (ohne Regelerklärung, das kam noch drauf) eben nur 8 Runden geschafft. 3h finde ich dann aber noch ok für so ein stimmiges Spiel. Leider auch zu wenig Lebenszeit / greifbare Mitspieler für mehr...

    20.10.2020: hab mich vor der SPIEL.digital konsistent zu discord usw. ein wenig anonymisert (vorher bekannt als "Hartmut Th.")

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgehört?"

    "pimp my game" - Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Bemalungen, ... siehe Linkliste auf meiner Pinnwand

  • Den Satz „… dauert zu lange für das Gebotene“ hört man ja häufiger wenn es um die Bewertung/Meinung zu einem Spiel geht. Bei mir ist es so, dass #GaiaProject zu kurz ist für das Gebotene. Es könnte noch viel länger dauern und ich hätte damit kein Problem. Das habe ich sowieso nicht, denn dann spiele ich halt gleich noch eine Partie – falls es zeitlich möglich ist.


    So auch gestern:

    Eine Partie zu zweit mit einem Freund. Es war sein 3. Spiel und mein 6. Spiel – Solopartien einmal ausgenommen.

    Wir spielten gut 2 Stunden und quatschten danach noch 1 Stunde über das Spiel.


    Er spielte mit den Hadsch Halla, ich wählte die Gleen. Endwertungen waren „Satelliten“ und „meiste Gebäude“. Die erste Rundenwertung war „3 Punkte je Gaia Planet“, die zweite „4 Punkte je Handelsgebäude“ gefolgt von „5 Punkte je Allianz“. Da auch noch die Rundenbooster „1 Punkt je Gaia Planet“ und „1 Punkt je Mine“ auslagen, war mein Fahrplan klar:


    In Runde 1 drei Gaia Planeten besiedeln – mit den Gleen kein Problem.

    In Runde 2 mind. zwei Handelsgebäude bauen.

    In Runde 3 den Regierungssitz bauen, der ein individuelles Allianzplättchen bringt.


    Hat alles wunderbar geklappt. Nur schade, dass die Technologie „3 Punkte je Gaia Planet“ ungünstig lag und ich gleich mit der Gaia Besiedelung beginnen musste.


    Im letzten Drittel erklomm ich die Gaia-Planeten-Technologieleiste bis zum Ende für 13 Punkte. Ich hatte insgesamt 9 Gaia Planeten bei Spielende kolonisiert und damit jede Menge Siegpunkte gemacht. Insgesamt habe ich nur meine Heimatplaneten und Gaia Planeten kolonisiert, sonst nichts. Als ich gepasst habe in Runde 6 hatte ich 64 Punkte Vorsprung.


    Blöd für mich nur, dass mein Kumpel mit seinen Hadsch Halle eine wahnsinnig gute Ökonomie aufgebaut hat. Zum Rundenbeginn in Runde 6 kam er von 0 auf 29 (!) Credits, 4 Erz und 7 Wissen! Dazu noch jede Menge Machsteine in Schale 3. Damit spielte er noch ca. 20 Minuten weiter nachdem ich gepasst hatte und kam nach der Endwertung auf 13 Punkte an mich ran: 149 zu 136. Wir hatten beide 13 Gebäude gebaut. Er hatte 9 Satelliten und ich 7 was 18 zu 6 Punkte für ihn waren. Er hatte 4 Allianzen, ich 2.


    Was für ein Spiel! Wir unterhielten uns danach noch ca. 1 Stunde über das Spiel. Spätestens nächste Woche geht’s weiter. Gaia Project spielt sich unglaublich gut zu zweit.

  • #Keltis – 4er-Spiel mit Freunden


    In den letzten Jahren kam Keltis bei uns gern mal als Absacker zu zweit auf den Tisch. Wir gehören zwar auch zu den Spielern denen nicht klar ist, wie Keltis 2008 zum Spiel des Jahres gewählt werden konnte (wohlgemerkt sogar noch vor der Trennung Kennerspiel/Spiel des Jahres), aber als seichte Unterhaltung war es eigentlich immer in Ordnung. Jetzt also mal zu viert, die beiden anderen hatten es geschenkt bekommen und kannten es noch nicht, aber die Regeln sind ja schnell erklärt.

    Leider stellte sich schnell heraus, dass es wenig Sinn macht Karten für die anderen abzulegen, wenn man keine völlig desaströses Hand gezogen hat, da es in einer 4er-Runde immer jemanden gibt der diese brauchen kann. Ich selbst hatte noch ein paar Karten abgelegt weil meine Starthand wirklich sehr bescheiden war, im weiteren Spielverlauf verzichtete ich aber, wie die anderen darauf. Leider verkommt das ganze so noch mehr zum Glücksspiel, als es ohnehin schon ist, die einzigen verbleibenden Entscheidungen sind, wie lang ich auf Karten zu den einzelnen Reihen warten möchte.

    Aufgrund der „verschwendeten“ Runden zu Beginn wurde ich dann deutlich Letzter. Von Begeisterung war am Tisch aber auch bei den erfolgreicheren Mitspielern nicht viel zu bemerken. Wird vermutlich nicht mehr zu viert gespielt werden und vielleicht werden wir unser Exemplar demnächst abstoßen.


    #Bloodrage – 4er-Spiel beim offenen Spieletreff


    Bloodrage kommt leider viel zu selten auf den Tisch, so ein geiles Spiel! Meine fünfte Partie, diesmal mit zwei Neulingen und einem der das Spiel schon kannte. Von Anfang an griff das Thema des Spiels auf unsere Runde über, es wurde viel gedroht, geflucht, gelacht und natürlich getötet… :D

    Ich entschied mich im ersten Draft für die Kombination aus Seeschlange und den Bonuspunkten für zerstörte Schiffe. Leider schaffte ich es nicht, meine Seeschlange sterben zu lassen, und musste ärgerlicherweise meinen letzten Wutpunkt einem feigen Anschlag des Loki zugewandten Schlangenclans opfern, wodurch ich keinen Auftrag mehr spielen konnte. Trotzdem ging ich mit einem knappen Vorsprung ins zweite Zeitalter, da die anderen sich wenig erfolgreich um die westlichen Gebiete stritten, während mein Wolfsclan im Westen recht unbedrängt plündern und zum Schluss ein Schiff von Ragnarök verschlingen lassen konnte.

    Das zweite Zeitalter sollte eine große Schlacht um Yggdrasil zwischen dem Rabenclan eines Erstspieler und den „Loki-Schlangen“ mit sich bringen. Mit Odin und Tyr (15 Stärke) auf ihrer Seite setzten sich die Truppen unter dem Rabenbanner durch. Danach beging der Rabenspieler aber den folgenschweren Fehler, sich mit dem letzten Wutpunkt seine 6er-Kampfkarte zurückzuholen, und konnte Yggdrasil nicht mehr plündern. Trotzdem führte seine geballte Präsenz in der Kartenmitte dazu, dass in dieser Runde nur noch Plünderungen stattfanden, wenn in einem Gebiet fast alle Dörfer besetzt waren. Der Lokispieler tat sich nach der krachenden Niederlage in der Schlacht um Yggdrasil schwer in dieser Runde nochmal Fuß zu fassen, sollte aber durch die vielen Kämpfer in Valhalla noch einige Punkte bekommen. Der andere Neuling mit seinem Bärenclan und ich schafften es noch vereinzelt zu plündern, wobei ich durch die Punkte der nochmals verbesserten Schiffe meinen Vorsprung etwas ausbauen konnte.

    Das dritte Zeitalter sollte direkt mit der Plünderung Yggdrasils durch die siegreiche Armee des Rabenclans beginnen. Da sonst keiner vergleichbare Truppen auf dem Brett hatte blieb mir nur, ihm die drei Clanwertsteigerungen so teuer wie möglich zu machen. Ich zog einen todesmutigen Wolfskrieger nach Yggdrasil und Odins Flutwelle (alle Einheiten außer einer je Spieler sterben) dezimierte seine Armee übel. Trotzdem machten die drei Punkte auf der Clanleiste meinen hartnäckigsten Verfolger wieder ein Stück gefährlicher. Direkt im Folgezug konnte ich meine Flutwelle nochmal gegen den Bärenclan einsetzen und so war das Brett direkt am Anfang des dritten Zeitalters wieder richtig leer. Dieses Zeitalter sollte es auch sein, in dem zum ersten Mal ein Wettrüsten im dem Untergang geweihten Gebiet stattfanden. Die daraus resultieren Schlacht mit dem Schlangenclan konnte ich denkbar knapp gewinnen und damit den einen wichtigen Punkt zum Ende der Wutleiste ergattern. Schlussendlich schaffte ich es meinen Vorsprung unter anderem durch 2 Valhalla-Aufträge und erneute Punkte für beide untergegangenen Schiffe ins Ziel zu bringen womit meine Wölfe knapp die 100 Punkte überschritten. Mit ca. 20 Punkten danach folgte der Rabenclan, der konstant in allen Bereichen punkten konnte und zum Schluss noch einen ordentlichen Schub durch seine verbleibenden Einheiten auf dem Brett erhielt. Weitere 20 Punkte dahinter kam der Clan des Bären und abgeschlagen dahinter die Loki-Schlangen, für die diese Bezeichnung eigentlich nur in der ersten Runde zutraf, und bei denen der Strategiewechsel zum zweiten Zeitalter überhaupt nicht fruchtete.

    Nach dem Spiel wurde noch diskutiert wer was warum gemacht hat und hätte anders machen können: Bloodrage hatte alle gepackt und kommt hoffentlich schon bald wieder auf den Tisch!

  • #TheSharedDream habe ich mit meiner Frau angefangen. Die Minis sind unterer Durchschnitt, aber deswegen habe ich das Spiel auch nicht unterstützt. Im Prinzip habe ich genau das bekommen was ich erwartet habe. Die Spieler übernehmen einen Träumer, der aus einem Albtraum erwacht und merkt das dieser Albtraum in die Realität bricht. Die Spieler haben dabei alle den gleichen Traum und müssen versuchen den Albtraum zu vertreiben. Das modulare Spielbrett stellt eine Stadt mit allerhand Orten dar. Jeder Spieler kriegt dann ein eigenes Storydeck. Dabei steht jede Karte für einen Ort in der Stadt. An den entsprechenen Orten erfährt man mehr über die Hintergründe, trifft kleine Entscheidungen, muss Proben/Kämpfe ablegen und man erhält auch Gegenstände. Nur wer seine Story löst kann dann den Albtraum manifestieren und den "Endboss" bekämpfen.

    Oh Mann, das klingt schon ziemlich cool! War damals sehr versucht beim Kickstarter mitzumachen, aber irgendwie hatte ich mich dann doch nicht getraut.

    Aber deine Schilderung macht schon Bock. Wie sieht's denn mit der Variabilität aus? Und auf welchem Niveau bewegt sich denn das Englisch?

    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas Spiel.

  • velvre Was ein toller Bericht! Ich habe nicht zu allen Spielen gelesen, aber tolle Arbeit :) Womit würdest Du #Hyperborea vergleichen? Ich hatte aufgrund der Optik erst an Fallout gedacht bzw. gehofft, aber da bleibt es wohl eher bei dem optisch ähnlichen Spielbrett.


    Ist das Spiel auch für heutige Maßstäbe noch "fit", oder hat das eher nostalgische Gründe, wie z.B. bei #WoW?

    Das Spiel ist doch gar nicht so alt! Ich kriege es für einen angemessen Preis leider nicht in die Finger. Ich habe den mega Schnapper auf der SPIEL16 leider verpasst, weil es überall schon ausverkauft war...


    @Toadstool

    Also die kleinen Geschichten haben schon ein wenig Text. Da hat meine Frau leichte Probleme. Das Spiel an sich ist aber sonst einfach zu verstehen. Uns gefällt es, wie gesagt, in der ersten Story ist es am Ende ein etwas zäheres Ringen gegen den Boss. Das ist etwas unelegant. Wenn man nur zu zweit spielt kann man jedes Szenario auch zweimal spielen, weil es pro Szenario vier Geschichten gibt - entsprechend der maximalen Spieleranzahl. Ich finde das Setting einfach sehr frisch und es entsteht schon eine coole Atmosphäre wenn sich der Albtraum langsam manifestiert und kleine Schergen die Stadt überrennen.

  • Aber deswegen packt man die doch in einen Fjord neben ein Ragnarök-Feld ... ;)


    Danke für den Bericht. Jetzt habe ich auch gleich wieder Bock, das Spiel auszupacken.

    Das hab ich ab dem zweiten Zeitalter auch gemacht. Aber im ersten Zeitalter waren die Gebiete mit Wutmarkern, die niemand zu interessieren schienen zu verlockend... Typischer Fall von "wieso sich mit weniger zufrieden geben?" ;) Hat dann nur alles, wie eigentlich immer in solchen Fällen, nicht genauso geklappt wie geplant. ^^


    Freut mich wenns gefallen hat.

  • Damit spielte er noch ca. 20 Minuten weiter nachdem ich gepasst hatte und kam nach der Endwertung auf 13 Punkte an mich ran: 149 zu 136.

    Ich interessiere mich ja sehr für Gaia Project, aber solch eine Aussage lässt mich schaudern. Will ich ernsthaft in einer Mehrspielerpartie jemand anderem noch 20min zuschauen beim Punkte sammeln wenn ich selbst schon fertig bin mit der Partie?

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  • Damit spielte er noch ca. 20 Minuten weiter nachdem ich gepasst hatte und kam nach der Endwertung auf 13 Punkte an mich ran: 149 zu 136.

    Ich interessiere mich ja sehr für Gaia Project, aber solch eine Aussage lässt mich schaudern. Will ich ernsthaft in einer Mehrspielerpartie jemand anderem noch 20min zuschauen beim Punkte sammeln wenn ich selbst schon fertig bin mit der Partie?

    Keine Sorge. Mein Kumpel wäre auch nach 5 Minuten fertig geworden wenn er gewollt hätte. Wir haben aber gemeinsam alle Möglichkeiten diskutiert und wieder verworfen. Mir hat das auch Spaß gemacht darüber zu sprechen was alles noch ginge und das für und wider abzuwägen. Hat uns beiden gefallen, diese letzten 20 Minuten.

  • Gerade ging ein 3 Mann Spieleabend zu Ende...


    #Conan

    Meine beiden Mitspieler wollten u.U. #Batman backen und haben nach einer Probepartie Conan gefragt. Der Einfachheit halber habe ich das Schiffs-Szenario mit lediglich 2 Helden genommen, so dass jeder nur einen zu steuern hatte - Das hatte an Administration für einen der Spieler aber auch schon gereicht :-) Die beiden konnten die Segel schlussendlich setzen und ich habe auch durch wirklich mieses Würfelpech dem Bösen diesmal nicht zum Sieg verholfen. Eine eher stockende, hakelige Runde. Einerseits hatte einer der beiden doch einige Startschwierigkeiten, andererseits hat irgendwie die Koop - Absprache bei den beiden mitunter geschwächelt. Hat mich dann doch gewundert, dass beide das Spiel schlussendlich trotzdem ziemlich gut fanden, denn die wirklichen Stärken von Conan hat das Spiel eigentlich in dieser Runde noch garnicht so richtig zeigen können....lustige Kopfszenen haben sich eher nicht abgespielt - Eine erneute Proberunde mt besserer Regelkenntnis ist aber angedacht.


    #CthulhuWars

    Danach kam mein zweites Kickstarterhighlight auf den Tisch: Cthulhu Wars wurde ausgepackt. Auch hier doch am Anfang einige Fragezeichen - Natürlich einerseits aufgrund der Ausrichtung der Fraktion, andererseits aber auch hier zumindest bei dem einen Mitspieler einige AP-Denksekunden...Ich konnte mich als Veteran zunächst recht gut absetzen, aber dann hat das mit den Verbrüdern der beiden doch noch gut geklappt (zumindest besser als im Koop-Spiel bei Conan zuvor :D ) So wurde ich im letzten Drittel kurz und klein und komplett vom Brett gekloppt :D Das Meta-Gaming zwischen den beiden hatte angefangen und keiner der beiden wollte zwischen denen so richtig Agressor sein. Schlussendlich gab es bei beiden eine starke Aufholjagd und ich wurde noch überholt - Ging dann also überraschenderweise doch noch knapp für den Kollegen mit der schwarzen Ziege aus, der seine Fraktionsfähigkeiten im späteren Spiel recht gut durchschaut hatte...Ist aber im Gegensatz zu dem anderen aber auch ein alter Warhammer/Miniaturen/Dudes on a Map Veteran.


    Beide waren begeistert und wollen auch hier demnächst gerne nochmal loslegen. Die Runde war auch richtig gut und voll von kleinen Sticheleien. Vom Brett geboxt zu werden hat mir nicht viel ausgemacht, ich lag halt aufgrund deren anfänglicher Unwissenheit auch viel zu deutlich in Führung...da war es eher spannend zu beobachten, wie die Lernkurve bei den beiden ab der Hälfte steil nach oben ging.


    Schöner Abend mit 2 Spielen meiner Top Ten - Beide Spiele sind zwar teurer, kommen dafür aber mittlerweile auch verhältnismäßig häufig auf den Tisch - Zu recht: ich halte jedes in der entsprechenden Sparte für mich für eine Koryphäe. Beides zudem eigentlich sehr schnelle und trotz des opulenten Materials doch vergleichsweise einfache Spiele. Da muss ich zugeben, dass ich merke wie ich bei AP-lastigen Spielern doch mitunter etwas nervös mit dem Fuß zu wippen beginne :P

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

    6 Mal editiert, zuletzt von Harry2017 ()

  • Auch bei mir gab es eine 3´er Runde, 2x #CosmicEncounter und abschließend #Powerships . Die erste Runde mit dem „Ethiker“ (bekommt auch Kompensation wenn er keinen Kompromiss gespielt und verloren hat) gewonnen. Der Knaller war mein Eroberungsversuch zum Sieg - mein „Opfer“ hatte nur noch eine Kompromisskarte, ich hingegen haute meine letzte Angriffskarte mit 0 (null) Punkten auf den Tisch. Wie heißt es doch so schön, immer nur soviel wie nötig und nicht soviel wie möglich...8o

    In der 2. Runde nahmen wir dann das alternative Kartendeck für Kompensation dazu. Da finden sich dann z.B. die Kicker (x-mal der Wert vom Angriff) und andere Stänkereien. Hier hing ich recht schnell zurück mit 4 zu 1 Basen für die anderen beiden, auch mein Alien könnte seine Macht nicht mehr nutzen da ich nur noch 2 eigene Planeten hatte. Kurioserweise könnte ich mich über 2 Runden ebenfalls auf 4 Basen ranrobben, um im letzten Zug an einem per Kompromiss (Basentausch) ausgehandelten geteilten Sieg teilzuhaben. Leider nur zu dritt, CE gewinnt schon deutlich mit mehr Spieler, vor allem mit mehr Alliierten.


    Gespielt haben wir auf einer Galaxy-Mat, da CE ja keinen eigenen Plan hat, ist es dafür ideal. Eigentlich wollte ich ein Foto einfügen, aber nach der Größenreduzierung passiert nichts mehr beim einfügen, komisch...


    Ein über 3-Bojen ausgetragenes Rennen bei #Powerships wurde im Schlußspurt von mir völlig verhauen. In der festen Überzeugung die letzte Boje (aus meiner Sicht die 4. was wiederum die 1 war) noch zu umrunden, durfte ich mich mir die Frage anhören: Warum fliegst du nicht einfach direkt zum Ziel? Tja, warum eigentlich nicht...hmpf.:/

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Mein Mann und ich haben gestern die erste Partie #The7thContinent gespielt. Das Regelwerk ist sehr übersichtlich aufgebaut und mit 24 Seiten angenehm schlank. Ich habe mir das Regelwerk durchgelesen und zusammen mit meinem Mann das Erklär-Video von Serious Pulp geguckt, danach konnte es losgehen. Ziel des Spiels ist es, einen Fluch zu brechen, den uns die erste Erkundung des mysteriösen 7. Kontinents eingebracht hat. Wir kehren also dorthin zurück und folgen sehr wenigen Hinweisen, um letzten Endes hoffentlich den Fluch zu brechen.


    Der Rundenablauf ist sehr einfach und besteht daraus, das ein Spieler eine Aktion durchführt. Diese kann alles Mögliche sein von "ich kletter mal da den Berg rauf" über "ich verbinde meinen gebrochenen Arm" bis zu "ich jage ein paar Krabben fürs Abendessen". Jede Aktion wird dabei immer gleich ausgeführt und zwar muss man eine bestimmte Anzahl an Karten vom Aktionsdeck ziehen, welches gleichzeitig die Lebenskraft der Gruppe darstellt. Auf den gezogenen Karten sind (unter anderem) halbe und ganze Sterne abgebildet. Jeder volle Stern bedeutet einen Erfolg. Je nachdem, ob man genug Erfolge erzielt, ist die Aktion dann gelungen oder ein Fehlschlag und entsprechend wird eine Konsequenz abgehandelt, die auf der Karte mit der jeweiligen Aktion steht. Außerdem dürfen wir immer eine der gezogenen Karten behalten, die z.B. ein Gegenstand, eine Fähigkeit oder ein Bonus sein kann, welche uns dann bei zukünftigen Aktionen helfen können. Man kann außerdem noch über Aktionen Gegenstände herstellen oder kombinieren und wir können immer, wenn wir zusammen auf dem gleichen Terrain-Feld stehen, die Aktion gemeinsam ausführen und uns so gegenseitig helfen oder die Anzahl an zu ziehenden Karten verringern, wofür wir aber gleichzeitig die Anzahl benötigter Erfolge erhöhen müssen.


    Das Spielfeld besteht aus Terrain-Karten, auf denen verschiedene Aktionen aufgedruckt sind. Drum herum liegen Erkundungs-Karten, die noch vom "Nebel des Krieges" verdeckt sind und auch erst durch eine Aktion erkundet werden müssen. Führt man so eine Erkundungsaktion durch, wird die Erkundungskarte umgedreht, abgehandelt und anschließend durch eine Terrain-Karte ersetzt. So deckt man nach und nach immer mehr Teile des Kontinents auf.


    Verloren hat man das Spiel, wenn man sich einmal vollständig durch das Aktionsdeck gezogen hat. Dann muss man nämlich zufällig Karten aus dem Ablagestapel ziehen. Deckt man dabei eine Fluchkarte auf, ist das Spiel sofort verloren.


    Ich bin gespannt, wie lange das Spielprinzip trägt und wie schnell sich Ereignisse wiederholen können (hab nur das Grundspiel ohne jegliche Erweiterungen gebackt). Es ist aber auf jeden Fall anders, als jedes andere Spiel, das ich bisher gespielt habe. Die Regeln sind angenehm einfach, bieten aber trotzdem Raum für interessante Entscheidungen. Ich kann mir das Spiel sowohl sehr gut als Solospiel, als auch mit bis zu 4 Spielern vorstellen. Es hat sehr wenig Downtime, da die Aktionen kurz sind und zumindest im 2-Spieler-Spiel gestern waren wir beide ständig involviert und am Diskutieren. Ich denke, es könnte je nach Mitspielern recht Alpha-Leader-anfällig sein. Der Aufbau geht angenehm schnell. Die Speicher-Funktion haben wir noch nicht ausprobiert, da wir das Spiel erstmal auf dem Tisch stehengelassen haben.


    Wir haben gestern ungefähr eine Stunde gespielt und sind gefühlt noch nicht sehr weit gekommen. Das Spielprinzip hat uns beiden aber im ersten Eindruck sehr gut gefallen. Regeltechnisch und vom Mechanismus her ist das Spiel sehr einfach. Es lebt von den Entdeckungen, die man auf dem Kontinent machen kann und da waren jetzt schon ein paar ziemlich coole Sachen dabei, die definitiv gespannt darauf machen, wie es weiter geht. :)


    Spoiler für die coolen Aktionen bisher:


  • Eine Woche mit unterschiedlichsten Spielen, die Erwartung war aber ganz auf #FoodChainMagnate gerichtet, das ein Freund gekauft und präsentiert hat! Aber zuerst mal das "Slowfood", ehe das Fastfood besprochen wird:


    Illusion

    Überraschung! Ein kleines Absacker-Kartenspiel, das wirklich seinen Zweck erfüllt und viel Spaß in wenigen Regeln beinhaltet. Es gibt viele Karten mit vielen, meist abstrakten Mustern in den Farben rot, grün, gelb und blau. Eine Karte gibt vor, welche der Farben nun geschätzt wird. Man muss nämlich die Karten reihum so anlegen, dass der Anteil der Farbe, die dran ist, aufsteigend gelegt wird. Wenn wer meint, dass die eben angelegte Karte z.B. weniger Gelbanteile hat, als die davor, dreht er alle um. Auf den Rückseiten stehen nun die Prozentzahlen der Farbanteile und je nachdem, obs richtig oder falsch war, bekommt der Anleger oder der Aufdecker die Vorgabekarte. Watscheneinfach, sehr geschickt gemacht (man irrt sich je nach Muster nämlich gewaltig) und nach 15 Minuten vorbei. Empfehlung!


    Sylla

    Etwas untergegangenes Strategiespiel mit römischem Thema. Auf einem kleinen Spielplan rittern alle um die Nachfolge von Kaiser Sylla und wollen Prestigepunkte sammeln. Dazu gibt es Karten (Senatoren, Legionäre, Händler, Sklaven, Vestalinnen), die alle eine spezielle Funktion, aber auch Farbpunkte haben. Entweder setzt man die Karten also mit den Punkten für Bauvorhaben, oder Plagenabwendung usw. ein oder mit ihren Spezialfähigkeiten. Es gibt fünf Runden mit jeweils sieben unterschiedlichen Aktionen und dann rechnet man ab. Dabei gibt es einen Kniff: drei unterschiedliche Wertungen sinken oder steigen während des Spiels je nach Taktik und geben dann am Ende auch unterschiedliche Punkte je entsprechenden Plättchen.

    Das ist ein doch kniffliges, mittel-komplexes Spiel, das mit recht gefälliger Grafik seine Eurostyle-Punktejagd übertüncht. Ein wenig zu lang, aber sonst hat's mir gut gefallen. Wenn man nichts erwartet, dann... aber siehe weiter unten.


    Twilight Struggle

    Nach der abgebrochenen Remis-Kennenlernpartie zuletzt, nun die erste "richtige". Diesmal hatte ich die USA und auch sowas wie einen (Marshall-)Plan. Allerdings wurde der heftig durchkreuzt nicht nur durch einen geschickten Gegner, sondern auch durch die Tatsache, dass ich in Runde zwei - als Asien und Europa gewertet wurden - 5 von 7 Karten in der Hand hatte, die meinem Gegner massive Vorteile in exakt diesen Regionen verschafften. Von diesem Rückschlag hab ich mich nicht mehr erholt und war in der vierten Runde bereits mit 20 Gegenpunkten am Ende. Ist mir schon klar: erfahrenere Spieler hätten das umschiffen können, aber mir haben dann die Pro-US-Karten der Folgerunde einfach nix mehr genutzt, um den Untergang aufzuhalten. Schade, aber ich brenne auf Revanche!


    Android Netrunner

    Zwei Partien mit neuen Konzernen / bekannten Runnern. Hart umkämpft und immer wieder das Gefühl beim Angriff aufs HQ: "der wird doch nicht genau die Agenda-Karte ziehen... Er zieht sie!" Es ist ein atmosphärisch wirklich tolles Kartenspiel mit doch etwas mehr Glück als ich anfangs dachte, aber zuwenig, als das es beliebig würde.
    Auch weil's zeitlich so überschaubar bleibt: bald wieder.


    Tja und dann endlich

    Food Chain Magnate

    Ich lasse den Versuch einer objektiven Schilderung des Spielablaufs mit anschließender Aufzählung von Positiva und Negativa, einfach deshalb, weil ich in seltener Art und Weise von Anfang an dieses Spiel nicht mochte. Wohlgemerkt: ich bin ein Optimierfan und hab mich wirklich gefreut auf dieses hochgelobte Splotter-Spiel.

    Die erste Enttäuschung war schon mal der Anblick dessen, was auf den Tisch kam: 100€ für einen Spielplan aus Pappquadraten, deren Muster einen Kinderzimmerteppich wie ein Kunstwerk aussehen lassen. Bei genauem Hinsehen konnte man dann angedeutete eckige Straßen und rote (=Häuser) sowie grüne (=Gärten) Rechtecke erkennen. Okay sind die diversen Holzdinger, die Pizza, Burger, Cola, Limo und Wein/Bier darstellen sollen. Furchtbar dagegen, die einheitlich grau gefärbten Pappeckchen, die verschieden stufige Werbemaßnahmen (Plakate, Postkästen, Funkmasten, ja sogar Flugzeuge) darstellen sollten. Mussten wegen des Plans so genormt werden, aber warum alle grau?

    Egal, die Spieltiefe wird den Ersteindruck schon aufheben, dachte ich. Dann bekamen wir alle eine Karte, eine zweite konnten wir aussuchen. Die sind alle mit Personenzeichnungen im Stil der 50er illustriert und ansonsten mit Schriften versehen. Unser Erklärbär meinte, dass man sich schon da etwas ins Aus schießen kann, weil manche Karten dann nicht nutzbringend gespielt oder bezahlt werden können; auch die Anlage unseres Pappquadrates, pardon, Restaurants am Plan ist wesentlich. Lustigerweise haben sich der Erklärbär und der Dritte der Runde (Neuling wie ich) ins besagte Aus geschossen, und wir haben gleich nochmal begonnen. Nun legt man also Personalkarten verdeckt an, dreht dann die Karten um und führt deren Aktionen aus. Wichtig ist, dass man immer hochtrainiert, um bessere Karten=Personal zu bekommen. Dann werden je nach Werbemaßnahmen Fastfood symbolisierende Holzteile auf die Werbungen und die benachbarten Häuser gelegt (dort hat man Hunger) und - wenn man schon produzieren konnte - geliefert. Ha! Das erste selbstverdiente Geld. Nächster Punkt, der mich sehr irritierte: sobald man irgendeine Aktion als erster spielt, hat man auch schon einen "Milestone", der einem in dieser Richtung (produzieren, werben, trainieren) gleich noch weitere Vorteile bringt. Schien mir viel zu früh, weil ich gleich in eine Richtung gedrängt werde. Wer näher am zu belieferndem Papp... Häuschen liegt, beliefert; der andere kann sein Fastfood wegschmeißen oder - wenn er einen solchen in Runde eins bekommen hat - in den Eiskasten stellen. Nun wird es mehrschichtiger: man kann billiger liefern, um Entfernungen aufzuheben, mehr bauen, produzieren usw.

    So spielt man dahin, bis alles Bankgeld eingehoben ist. Ergebnis war entsprechend: 500 irgendwas zu 300 irgendwas zu 100 irgendwas.

    Aber alles bleibt in diesem 4x3 Pappquadraten-Kosmos und war für mich extrem unbefriedigend. Das Monopoly-Geld hat sich optisch eingereiht und ich ahnte einen "Wo Tauben sind, fliegen Tauben zu"-Vorteil. Wer mal voran ist, scheint kaum einzuholen zu sein. Ja, da wird sicher mehr dahinter stecken, es wird Taktiken und Strategien geben, dem andren das Leben schwer zu machen. Natürlich wird man Combos von Karten entwickeln, wenn man es mehr durchblickt, geschickter neue Werbungen anbringen usw., aber wenn mich etwas so abtörnt, wie dieser Ersteindruck werde ich angesichts der Spielevielfalt wohl kaum einen zweiten Versuch starten.

    Und nochmal: wie kommt man auf so einen #Gloomhaven -Preis für solches Material??


    #FoodChainMagnate #AndroidNetrunner #Twilight_Struggle #Sylla #Illusion

  • Heute sind wir auf den Spieletagen in Ratingen gewesen. Daher ein kleiner Bericht zu den dort gespielten Spielen. Leider gab es nur sehr begrenzte Tische für die neueren Sachen, und wir haben es nicht geschafft, dort Plätze zu ergattern. Zum Glück gibt es dort einen Spieleverleih, wo man Spiele ausleihen und testen kann. Wir haben also einige ältere Spiele getestet, die schon länger auf der "Mal ausprobieren"-Liste standen. Statt ausführlichen Spielbreichten gibt es eher einen ersten Eindruck. Noch eine Einschränkung: 3 von 4 Spielen haben wir nur zu zweit gespielt. Da das ja nicht immer die beste Spieleranzahl ist, kann das Spielgefühl bei mehr Spielern durchaus anders ausfallen.


    #Century

    Als erstes Century - Die Gewürzstraße. Kannte das Spiel von GameNight auf YouTube, wo es ganz nett aussah, aber auch etwas sehr nach Multiplayer-Solitär. Meine Befürchtung hat sich bewahrheitet, Man tauscht recht wild Gewürze hin und her, um sich die Punktekarten zu kaufen. Man kann allerdings nichts gegen seinen Gegner unternehmen. Es gibt keine Karten, um dem Gegner was wegzunehmen, keine Möglichkeit mal einen Zug außer der Reihe zu machen. Das hat zur Folge, dass das Spiel meistens genau durchzurechnen ist. Wenn ich die richtigen Gewürze für einen Auftrag habe, und sonst kein anderer, dann kann ich getrost mit dem Kauf der Punktekarte warten, bis ein anderer die passenden Rohstoffe kriegt. Dann kann ich immer noch die Karte vor ihm kaufen. Positiv war, dass es sehr schnell zu erklären ist, und sich recht flott spielen ließ. Würde die erste Partie mit ca. 6/10 bewerten.


    #ulm

    Als zweites habe ich endlich mal Ulm ausprobieren können, ein Spiel das schon länger auf meiner Liste stand. Hier haben wir auch einen dritten Spieler gefunden, der das Spiel erklären konnte. Das Spiel hat uns sehr gut gefallen. Es hatte mit 10 Runden genau die richtige Länge, man hatte immer viel zu tun, wenn man dran war, und es gab interessante Entscheidungen. Das Highlight des Spiels ist der Auswahlmechanismus für die Aktionen. Es gibt 5 verschiedene Aktionsarten. Plättchen mit diesen Aktionstypen liegen in einem 3x3-Grid auf dem Brett. Wenn ich nun an der Reihe bin ziehe ich ein weiteres Aktionsplättchen aus einem Beutel, und schiebe es in das Grid rein. Meine drei Aktionen für diesen Zug sind dann die Plättchen der entsprechenden Reihe oder Späte ohne das Plättchen, das ich aus dem Grid rausgeschoben habe. Natürlich ist ein gewisser Glücksfaktor vorhanden, aber es gibt auch Möglichkeiten, das Glück zu beeinflussen. Insgesamt ein Spiel, dass uns sehr gut gefallen hat. Die erste Partie würde vermutlich 7,5/10 Punkten von mir bekommen.


    #FirstClass

    Als drittes dann wieder zu zweit und zwar First Class. Hier genau das Gegenteil von Ulm, das Spiel war viel zu kurz für unseren Geschmack. Die Varianz mit den verschiedenen Modulen, von denen man immer 2 nimmt, hat uns gut gefallen. Aber man draftet in diesem Spiel maximal 18 Karten. Das ist per se erstmal nix schlechtes, bei 7 Wonders sind es ja zum Beispiel auch nicht mehr. Aber bei diesem Spiel fühlte es sich zu wenig an. Zudem ergaben sich am Ende des Spiels Situationen, wo es sich punktetechnisch am meisten gelohnt hat, eine Karte zu nehmen, die mir gar nichts gebracht hat, nut weil ich Endgame-Scoring-Karten hatte, für die sich das Symbol der Karte gelohnt hat. Auch das gibt es in anderen Spielen, wie z.B. Concordia. Aber hier hat es irgendwie gestört. Das Grundprinzip des Spiels war durchaus nicht schlecht, aber irgebdwie hat die erste Partie nicht funktioniert. Maximal 6 Punkte nach dem Debut.


    #Quadropolis

    Zu guter Letzt haben wir uns noch Quadropolis ausgeliehen. Und das Spiel hat mich mental völlig fertig gemacht. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie hat der Platzierungsmechanismus für Gebäude in der eigenen Stadt nicht in meinen Kopf gepasst. Ich hab das ständig nicht auf die Kette gekriegt. Allerdings hat uns das Spiel auch nur mittelmäßig gefallen. Der gesamte Architektenmechanismus hat dafür gesorgt, dass man nie ganz das tun konnte was man geplant hatte. Das gepaart mit der wiedermal recht niedrigen Rundenzahl, hat mir nicht sonderlich gut gefallen. Erste Partie nur ca. 5 - 6 Punkte.


    Obwohl die Spiele nicht so gut abgeschnitten haben, war der Tag in Ratingen wiedermal sehr schön.

    Einmal editiert, zuletzt von sg181 () aus folgendem Grund: Rechtschreibung!

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  • Gestern endlich #Der Pate auf den Tisch gebracht. Wir haben in einer Dreierrunde gespielt, in der noch niemand das Spiel kannte. Der Einstieg verlief relativ flott und unkompliziert und das Spiel nahm rasch an Fahrt auf. Die gelungene Ausstattung mit den schönen Miniaturen und den stimmigen Grafiken unterstützt das Thema perfekt und spätestens ab der zweiten Runde wurde das 'Mafia-Flair' sehr gut transportiert.

    Was mir sehr gut gefällt ist, dass es ähnlich wie bei #Blood Rage keine große Einstiegshürde gibt, sich der Spielreiz aber mit zunehmender Dauer schön entwickelt. Ein herrlich interaktives und thematisch toll umgesetztes Spiel, welches uns inklusive Regellektüre ungefähr zweieinhalb Stunden lang bestens unterhalten hat.

    Ich hoffe, es kommt bald mal wieder auf den Tisch, denn ich habe da noch die ein oder andere Rechnung mit ein paar 'Familien' offen. :triniti:

    Das Spiel ist nichts für Hardcore-Strategen, weil die ein oder andere Autobombe einem den schönsten Plan verderben kann, macht aber, wenn man sich auf das Thema einlassen kann, einfach einen diebischen Spaß!

  • Wie kommt man auf einen "Preis wie Gloomhaven"?

    FCM kostet etwas mehr als die Hälfte.

    FCM kostet derzeit bei Amazon 99€, Gloomhaven in Neubestellung zwar 135, bei unknowns u.a. wird es am Marktplatz für 100€ angeboten.

    Und warum sollte man es für 99€ bei Amazon bestellen, wenn es woanders für 75€ zu haben ist?

    Gloomhaven wird in der 1st Edition (Englisch) für "nur" 100€ angeboten, weil gerade die 2nd in deutsch vorbestellt werden kann.

    Unfairer kann man Äpfel und Birnen nun wiklich nicht mehr vergleichen.

  • Wie kommt man auf einen "Preis wie Gloomhaven"?

    FCM kostet etwas mehr als die Hälfte.

    FCM kostet derzeit bei Amazon 99€, Gloomhaven in Neubestellung zwar 135, bei unknowns u.a. wird es am Marktplatz für 100€ angeboten.

    War damals, als es rauskam, für 75 € erhältlich. Aber stimmt schon, ist immer noch viel Geld für ein Spiel, das einfach nur nach Prototyp aussieht. Ich wusste aber damals, was ich für mein Geld zu erwarten hatte und würde es auch heute noch kaufen, wenn ich es nicht schon hätte.

    Es tut mir jedenfalls leid, dass das Spiel bei dir nicht gezündet hat. Ich hatte bisher jedes mal einen Heidenspaß; wobei ich sogar behaupten würde, dass das Spiel mit einem etwas macht. Man beginnt "kapitalistisch" zu denken und plötzlich erlebt man tatsächlich so was wie eine Geschichte.

    Food Chain Magnate ist für mich ein Spiel mit einem sehr hohen Immersionsfaktor. Aber klar, die Welt, in die man da gesaugt wird, muss man mögen. Nett ist sie jedenfalls nicht.

    Was ich bei dem Spiel immer spannend finde ist: Jeder fängt geistig erstmal als kleiner braver Unternehmer an, der glaubt alles selbst machen zu müssen. Man stellt Leute ein, zahlt Gehälter und engagiert einen Werbefuzzi. Vielleicht verdient man sogar ein paar Dollar und freut sich.

    Doch dann bleiben plötzlich die Kunden weg! Die Leute wollen auf einmal Limo und Pizza und du hast weder das eine noch das andere. Also sattelst du um, schmeißt deinen Burgerbrater raus und stellst ein paar Kellerinnen ein. Du verdienst wieder ein bisschen, bis plötzlich wieder alles anders ist. Du erkennst, dass du flexibel sein musst. Warum selber Werbung machen, wenn's ein anderer zahlt usw.

    Das Spiel ist eiskalter Kapitalismus, in einer sehr schwarzhumorigen Art präsentiert. All die netten 50er-Jahre Bildchen und die Menükarte sind nur Tünche auf einem sehr bösen Brettspiel. Wenn man sich damit ein wenig anfreunden kann, für den sind 75 oder 100 Euro nicht zu viel.

    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas Spiel.

    6 Mal editiert, zuletzt von Toadstool ()

  • Illusion


    Überraschung! Ein kleines Absacker-Kartenspiel, das wirklich seinen Zweck erfüllt und viel Spaß in wenigen Regeln beinhaltet. Es gibt viele Karten mit vielen, meist abstrakten Mustern in den Farben rot, grün, gelb und blau. Eine Karte gibt vor, welche der Farben nun geschätzt wird. Man muss nämlich die Karten reihum so anlegen, dass der Anteil der Farbe, die dran ist, aufsteigend gelegt wird. Wenn wer meint, dass die eben angelegte Karte z.B. weniger Gelbanteile hat, als die davor, dreht er alle um. Auf den Rückseiten stehen nun die Prozentzahlen der Farbanteile und je nachdem, obs richtig oder falsch war, bekommt der Anleger oder der Aufdecker die Vorgabekarte. Watscheneinfach, sehr geschickt gemacht (man irrt sich je nach Muster nämlich gewaltig) und nach 15 Minuten vorbei. Empfehlung!

    Volle Zustimmung! Ich konnte es neulich auch ausprobieren und kann es jedem empfehlen, der sich auch schon für Anno Domini begeistern konnte. Das Spielprinzip ist schon sehr ähnlich, bei Anno Domini muss man Ereignisse zeitlich einsortieren, bei Illusion eben den prozentualen Anteil einer vorgegebenen Farbe an unterschiedlichen Muster einschätzen. Illusion ist meiner Meinung nach besser für Familien geeignet, das einfache Abschätzen dieser Farbanteile lässt sich Kindern leicht vermitteln.

    Gruß aus Frankfurt, Helmut

    Einmal editiert, zuletzt von Helmut R. ()

  • Für mich gab es diese Woche mal was ganz anderes.

    Ich war zum ersten Mal zu Gast bei einer Gruppe, die ich über geschaftsspielergesucht.de im Frankfurter Raum gefunden habe. Da ich da alle zwei Wochen bin, habe ich gedacht ich könnte abends die Zeit auch angenehm verbringen.

    Ich wurde sehr sympathisch empfangen als ich als erster Gast eintraf. Nach mir kamen dann noch zwei weitere Mitspieler und es entwickelte sich ein sehr spaßiger Abend.

    Gespielt wurde #HeroesOfLandAirAndSea

    Eigentlich komme ich ja aus der Eurogaming Ecke, allerdings habe ich im Moment auch echt Bock was anderes mal auszuprobieren. Ich startete mit den Menschen und "neben mir" stellten sich Orks und Elfen auf. In den ersten Runden beschäftigten wir uns erstmal mit der Rekrutierung und Sicherung des eigenen Kontinents. Der Ork machte einen ziemlich frühen Vorstoß zu den Zwergen und war in der Lage ein paar gute Tokens zu klauen (diese waren durch einen gesetzten Turm aufgedeckt. Als nächstes drang ich dann in das Gebiet der Elfen ein und setzte dort einen weiteren Turm. Das Spiel lieferte dann viel Taktiererei, diverse Auseinandersetzungen und verschiedene Helden, die das Brett betraten. Zum Ende hin wurde es dann wild. Als klar war, wie der Zwerg das Spiel beenden würde, wurde versucht ihn daran zu hindern. Das stellte sich aber als gar nicht so einfach dar. Der Ork musste von seinen Plünderungszügen in meinen Landen zurück kehren, um nicht selbst komplett aufgerieben zu werden und die Elfen stiegen zum ersten Mal so richtig ein. Trotzdem setzte der Zwerg Turm Nummer 3 und es ging in die letzte Runde.

    In dieser schmissen alle nochmal so viele Einheiten in irgendwelche Kämpfe, wie sie konnten (ist schließlich eine riesige Siegpunkt-Quelle). Am Ende konnten die glorreichen(?) Menschen mit einem Punkt vor den betrunkenen Zwergen den Sieg ergaunern. Lustig daran für mich war, dass der Orkspieler vor der Partie meinte, dass eigentlich bei jedem Spiel der Mensch, der die Zwerge spielte, immer als Sieger herausgeht. Direkt also mal beliebt gemacht ;)

    Das Spiel hat mir echt gut gefallen, hat aber auch eine paar kleine Macken. Zunächst mal finde ich die Züge echt angenehm schnell. Man hat auch immer den Eindruck man macht etwas halbwegs Sinnvolles. Man hat die ganze Zeit Action und muss sehr taktisch spielen. Zu meckern hätte ich, dass es an einigen Stellen Unklarheiten zu den Regeln gab und manche Zaubersprüche deutlich stärker wirken (bei gleichen Kosten) als andere. Insgesamt aber eine echt gute Spielerfahrung. Würde ich gerne noch mal spielen.

  • cookiemonster

    Interessanter Bericht, das Spiel steht bei mir unter Beobachtung. Wie lange dauert so eine Partie Heroes of......?

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

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  • Hallo zusammen,

    wir haben gespielt:


    1. #Cosmogenesis -- einmal zu viert. Wir finden nach wie vor das Thema sehr ansprechend ( ich bastle mir ein Planetensystem mit Erdplaneten, Monden, Gasplaneten, Asteroidem, Kometen und Leben). Besonders gefallen hat allen, das Aufeinanderprallen von stellaren Objekten und was man daraus machen kann. Zudem muß man in den acht Runden je dreimal entscheiden, welche Siegbedingungen( dreimal planetar und dreimal stellar) man haben möchte und mit welcher Kombination sich die meisten Punkte erzielen lassen. Dabei ist derjenige im Vorteil, der sich gemerkt hat, welches planetare Siegplättchen er anfangs unter den entsprechenden Stapel geschoben hat. Damit lassen ich noch gut Siegpunkte in der letzten Runde abgreifen. Keinesfalls vernachlässigen sollte man die exotischen Objekte, die sehr hüsche Vergünstigungen bringen. Wir haben festgestellt, beim Punktescheffeln wird Leben eindeutig überschätzt.


    2. #IstanbuldasWürfelspiel -- einmal zu viert. Auch in dieser Runde zündete das Spiel nicht. Alle bemühten sich so etwas wie Spannung aufkommen zu lassen -- vergebens. Die Entwicklung kam überhaupt nicht voran -- da war das Spiel schon zuende.


    3. #Piratoons -- einmal, zu viert. Dies ist ein Familienspiel, das lustig sein soll. Ein Tableau mit Schiffsteilen(3 Schiffsteile, 6 Zusätze wie Flaggen,Kanonen,..) wird aufgedeckt und in 15 Sekunden muß jeder seine 6 Leute plaziert haben. Jeder Seemann, der nicht ganz auf einem Plättchen liegt und gleiche Anzahl von verschiedenen Leuten auf einem Plättchen gehen nach Hause. Gewinner ist derjenige, der eine Mehrheit auf einem Plättchen hat. Dann beginnt das Hauen und Stechen. Leute werden verschoben, Hände kommen sich in die Quere. Das mag ja bei einem Kinderspiel lustig sein, für uns war es nur nervig. Übriggebliebene Plättchen werden mit verdeckem Bieten versteigert,. Dann gibt es noch eine ganze Seite von Siegbedingungen und Strafpunkten ( Bullaugen nicht zugepflastert, fehlende Piratenflaggen,...). Es ist hektisch und ziemlich unplanbar.

    Es war klar, daß. wir das nicht nochmal spielen -- auch nicht als Absacker.


    Ciao

    Nora

  • Wir haben gestern abend zu viert #PandemicRisingTide gespielt. Für alle das erste mal, ich hatte nur im Vorfeld die Regeln schon mal gelesen. Allerdings nicht gut genug, da wir in der ersten Runde die Pumpen falsch gespielt haben und sie dadurch deutlich ineffektiver waren.

    Im ersten Spiel haben wir immerhin 3 von 4 Wasserbauwerken errichten können, bevor uns die Wassermarker ausgingen und wir damit verloren hatten.

    Im zweiten Spiel starteten wir mit einem richtigen Plan, der den ersten Fein- bzw. Wasserkontakt aber nicht überstand. Da wir die Deiche zur Nordsee vernachlässigten und verloren sind wir mit dem Abpumpen nicht hinterher gekommen und der Anstieg des Meeresspiegels gab uns den Rest. Deutlich früher als im ersten Spiel, leider.


    Das Spiel hat uns allen sehr gut gefallen, die Unterschiede zum normalen Pandemie sind nochmal deulich größer als zwischen #PandemicIberia und dem "normalen". Die Regeln zur Ausbreitung des Wassers und die Möglichkeiten Deiche und Pumpen zu bauen erfordern (aus meiner Sicht) ein ganz anderes Vorgehen als bei der Heilmittelfindung. Kommt bald wieder auf den Spieltisch.

  • Wir haben am Samstag in Duisburg #RajasOfTheGanges zu viert gespielt. Ein Erklärbär hat uns geholfen, den ziemlich wuselig bunten Plan zu verstehen.


    Der Erklärbär hatte das Spiel gerade selbst erst gelernt, daher sei ihm verziehen, dass er einen Hauptmechanismus komplett falsch dargestellt hat. Wir haben es aber rechtzeitig gemerkt und richtig gespielt.

    Zunächst noch einmal: Meine Güte, ist da optisch viel los! Der Plan ist echt bunt

    und voll. Dabei sind die Aktionen gar nicht mal kompliziert, aber das Farbschema macht es auf den ersten Blick nicht einfach, da durchzusteigen. Auf 4 Aktionsflächen setzen wir Arbeiter ein und zahlen mit Würfeln unterschiedlicher Farbe für das Ergebnis. Erstmal eine elegante Art, die üblichen "Holz, Stein, Gold und Getreide" so ziemlich aller Euros zu umgehen. Die Würfelzahl gibt dann noch die Menge bzw. den Wert unserer Abgabe an.


    Die 4 Flächen erlauben das Bauen von Gebäuden auf einer persönlichen Ablage, das Vorwärtsschreiten auf dem Ganges mit einem Schiffmeeple (jeder Schritt ergibt eine Bonusaktion oder eine andere Belohnung wie Würfel oder Geld), den Markt, um Geld zu verdienen und das Palastgebäude, um an Würfel zu kommen. Darin sind mehr oder weniger effiziente Aktionsfelder möglich, um unter Einsatz möglichst weniger Würfel an mehr davon zu kommen.


    Das war nämlich auch der Hauptfehler, den der Erklärbär gemacht hatte: Man ist im Spiel auf max. 10 Würfel beschränkt, die man gleichzeitig besitzen darf. Er meinte, die Arbeiter würden beim Einsetzen auf den Würfel gestellt und man bekäme den am Ende der Runde wieder zurück. Ne, sonst wäre man ab spätestens Runde 3 mit Würfel zugeworfen. Man muss sie natürlich in den allgemeinen Vorrat zurückgeben, so dass man sich stets darum bemühen muss, neue zu bekommen - denn sonst sind kaum Aktionen möglich.


    Das Spiel hat dann einen interessanten Mechanismus, um den Sieger zu bestimmen: die Einkommensleiste und die Ruhmpunktleiste (aus dem Bau von Gebäuden) laufen gegeneinander. Wer es schafft, seine beiden Marker "zusammenlaufen" zu lassen, läutet das Ende des Spiels ein. Man kann sich auf den einen Teil etwas mehr konzentrieren als auf den anderen, aber man wird auf beiden laufen, allein um genug Einkommen zu haben, um bestimmte Aktionen ausführen zu können.


    Das macht Spaß und man findet sich auch schnell auf "the Buntheit" aka dem Spielplan zurecht - besser, als man zuerst denken mag.


    ABER. Hoioioi....wenn man einmal irgendwo abgehängt wurde, ist ein aufholen wirklich unfassbar schwer. Dazu kommt ein immenser Glücksfaktor, natürlich durch die Würfel. Aber auch die Mitspieler stellen sich zuverlässig immer genau auf die Felder, die man selbst gerade bedienen kann (und muss, um irgendwie voran zu kommen). Es gibt viele Möglichkeiten, die ein oder andere gute Aktion zu machen, aber die Spielreihenfolge und die Würfelaugen zwingen einem zu sehr eingeschränkten Entscheidungen, die dann meist weit weniger effektiv sind.


    Das Spiel hat alles, um mir zu gefallen, es drückt eigentlich alle richtigen Knöpfe. Aber durch den Glücksfaktor und die vielen ineffizienten "freien" Felder wird das Hintenliegen übelst bestraft - Catch-up-Mechanismen gibt es nicht. So schaut man dann relativ frustig von hinten zu, was durch den durchaus vorhandenen AP-Faktor dann auch länger dauern kann.


    Wird eher nicht den Weg in meine Sammlung finden.



    Später waren wir noch in Ratingen. Dort haben wir dann das in Duisburg frisch erworbene #SantaMaria gespielt.


    Auch hier wird man von der Optik erschlagen. Aber nicht, weil sie so überfrachtet wäre - ganz im Gegenteil ist alles sehr klar und deutlich zu erkennen, einfache Symbole, keine Schatten oder künstlerische Ausgestaltung (...). Aber WOW, was für eine Farbgestaltung. Als hätte der Grafiker eine "Fürst Pückler"-Funktion für den Hauptplan gefunden. Boah ist das hässlich! Hat mich auch vom Kauf abgeschreckt, den Fuchs zum Glück nicht.


    Denn hinter dem gruseligen Farbbrei steckt ein richtig gutes Spiel!


    Wir sind europäische Eroberer und wollen eine Kolonie gründen. Auch hier hat jeder seinen eigenen Bauplatz vor sich liegen, auch hier gibt es Würfel. Das Feld ist in Spalten und Reihen von 1-6 nach Augenzahlen aufgeteilt. Man erhält einen persönlichen Würfel, dazu kommen abhängig von der Spielerzahl eine Reihe freier Würfel. Am Anfang der Runde wird gewürfelt und sortiert. Der persönliche Würfel kommt links auf einen der Zeilenplätze, die anderen kann man sich dann nehmen, wenn man an der Reihe ist (max. so viele, wie Spieler teilnehmen).


    Nimmt man einen freien Würfel oder wählt seinen persönlichen, wird die jeweilige Zeile (pers. W.) oder Spalte (freie W.) aktiviert. Dann werden alle im Raster liegenden Felder aktiviert. Sind sie mit Gebäuden belegt, erhält man den Rohstoff oder die Aktion, die angezeigt wird. Der Würfel wird dann auf das am weitesten hintere genutzte Feld gelegt. Er blockiert also ein Feld aus der korrespondierenden Zeile/Spalte der anderen Würfelart.


    Verstanden? :D Ganz einfach ein Gitterfeld, das sich langsam mit Würfel füllt, die dann spätere Züge weniger lohnenswert machen. Daher gilt es gut zu planen. Die freien Felder des Gitters muss man nämlich nach und nach erst mit neuen Gebäuden auffüllen: Doppelfelder oder 3er-Eckfelder - je mehr davon auf dem Plan liegen, desto mächtiger die aktivierten Würfel, weil einfach mehr ausgelöst wird.


    Das fordert viel Knobelei - und Puzzelei auf dem Plan. Die Rohstoffe wollen zum richtigen Zeitpunkt eingetauscht sein, um möglichst viel aus den Würfel herauszuholen. Dann muss man sich noch um Schifffahrt kümmern, die am Rundenende Einkommen bringt. Der Glaube will vorangebracht werden, um weitere persönliche Würfel freizuschalten, Mönche einsetzen zu dürfen (um einmalige Boni, Sonderfähigkeiten oder auch Siegpunktmultiplikatoren zu bekommen) und schließlich einfach die Zufriedenheit (=Siegpunkte) zu erhöhen.


    Dann wird noch erobert - Conquistadores ziehen auf einer Leiste los und bringen Gold. Vor allem aber Siegpunkte, denn wer dort vorn liegt, erhält eine bestimmte Anzahl am Rundenende. Übrigens: Die Eingeborenen werden fast komplett ausgeblendet. Historisch sehr akkurat ;)


    AP-Anfälligkeit besteht ob der Fülle der Möglichkeiten zwar, aber man knobelt eben gern vor sich hin und überlegt, welche Aktion in welcher Reihenfolge die besten Ergebnisse bringt. Typisch Euro, aber alles greift wunderbar ineinander. Die Gitter-Mechanik war mir in dieser Art neu, sehr schön!


    Ich bin froh, dass es in meinem Spielkreis vorhanden ist, sonst müsste ich wirklich überlegen, es selbst zu kaufen. Aber ich hoffe einfach, dass da vielleicht mal eine Neuauflage oder eine internationale Version kommt, die nicht so potthässlich ist. Dann wandert es umgehend in die Sammlung.

  • Wir haben uns Freitag nochmal in gleicher Besetzung wie im Urlaub an den #VillenDesWahnsinns2Ed versucht, immerhin sind wir im Urlaub zwei mal an einem Szenario gescheitert. Leider wollte die App uns auch dieses Mal nicht gewinnen lassen und so war auch jetzt wieder ein Ermittler gestorben, was zum vorzeiten Ende führte. Nachdem der erste Versuch kläglich gescheitert war und wir uns im zweiten Versuch deutlich besser geschlagen hatten, waren wir eigentlich frohen Mutes. Horrorproben, die gar keine Proben im eigentlichen Sinne waren, weil wir dauernd einfach so Horrorschaden bekommen haben, kamen gefühlt jede Runde, ohne das wir halt irgendwie was dagegen unternehmen konnten. Die richtigen Gegenstände waren auch nicht von Anfang an dabei und gefunden wurde auch nicht wirklich etwas, um die geistige Gesundheit wiederherzustellen.

    Ein Viertes Mal wollten wir das Szenario dann doch nicht spielen und so haben wir uns an einem anderen versucht. Tja, auch das hat irgendwie nicht hingehauen.


    Bilanz lautet nun also: 5 Szenarien gespielt, 1 Sieg, 4 Niederlagen. Entweder stellen wir uns sehr doof an, oder das Spiel ist wirklich sehr glückslastig und wir haben einfach keines, frei nach irgendeinem Fußballer "Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu."


    Ich bin mir weiterhin unsicher, was ich von der App halten soll. Klar, es ist so ganz cool und vielleicht auch etwas einfacher, was das Verwalten von Monsterschäden und Zufallsereignissen angeht, aber gefühlt tippt dauernd einer auf seinem Tablet rum, während die anderen ab und an mal ne Figur bewegen und Würfel werfen oder selbst am Tablet arbeiten, wenn es ein Rätsel zu lösen gilt.

    Figuren (die btw. nicht so ganz in ihren Formen halten wollen und ein Sternenirgendwas hat ein Bein in einem ziemlich unsgesunden Winkel abstehen) sehen hübsch aus, die einzelnen Tiles ebenso, aber selten war das Material so sehr Beiwerk, wie hier.


    Eigentlich könnte man das Tablet auch an den Fernseher koppeln und dann halt statt auf den Tisch auf den Fernseher gucken und spielen. Wäre irgendwie sogar konsequenter. Mitspielen würde ich es weiterhin immer gerne, aber für mich ist das zuwenig Brettspiel.


    Samstag gab es dann endlich #CaptainSonar mit 8 Leuten. Zum Kennenlernen haben wir zuerst rundenbasiert gespielt, was ganz gut war, damit man die Regeln verinnerlichen konnte. Die eine oder andere Frage kam doch noch auf, was beim rundenbasierten Spiel nicht wirklich gestört hat. Da musste man schon eher den gegnerischen Kapitän drängen, da teils doch recht lang überlegt und diskutiert wurde.

    Ich habe die Rolle des Kapitäns übernommen und wir haben die erste Runde mit zwei Volltreffern gewonnen, ohne eigenen Schaden durch den Gegner zu bekommen.


    Danach wollten dann alle den Echtzeitmodus, die Rollen sind geblieben und es ging dann auch direkt richtig zur Sache. Es wurde sehr schnell hektisch, der gegnerische Funker unterstellte mir "Mogeln", da meine Route so nicht möglich wäre, mein Funker war auch sichtlich ratlos, wo sich das andere Boot denn nun befindet, aber irgendwann waren er und ich uns recht einig, dass wir sie haben. Also den ersten Torpedo abgefeuert und direkt einen Volltreffer gelandet. Während das gegnerische Boot nun zum Reaprieren auftauchte, wurde ich darauf hingewiesen, dass wir auch eine Reparatur nötig hätten, also schnell aufgetaucht und ebenfalls repariert. Immerhin wusste man nun, dass man nahe beieinander ist.


    Nach 1-2 weiteren Drohnen bzw. Sonareinsatz, war ich mir recht sicher, wo das gegnerische Boot war und bat meinen Funker um Bestätigung. Als diese erfolgte, wurde das zweite Torpedo losgelassen und erneut schlug es direkt ein. Also wieder gewonnen. Nachdem man ausgiebig gejubelt hatte, gestand mir mein Funker, dass er die Position geraten hätte, eine andere hielt er für ebenso wahrscheinlich, aber da ich ja als Kaleun nunmal schießen wollte und es nicht ganz abwegig war, wurde halt zugestimmt.


    Danach wurde etwas anderes gewünscht, da es 1-2 Leuten doch etwas zu hektisch war.


    Meine Freundin wollte auch nicht mehr spielen, also #Junta auf den Tisch gebracht.


    Für 3 oder 4 Spieler war es die erste Runde und so dauerte es erst eine Weile, bis die Regeln erklärt waren, dann wurde allerdings direkt ohne Rücksicht losgelegt - oder auch nicht. Der erste Präsident hielt sich sehr lange, per Whatsapp wurde schon rege zum Putsch aufgerufen, aber irgendwie konnte sich keiner so wirklich durchringen, es bekam irgendwie doch jeder gerade soviel Geld, dass er zufrieden war, zwar nicht richtig, aber auch nicht richtig unzufrieden.

    Nach ca. der Hälfte war es dann doch irgendwann soweit und es entbrannte ein heftiger Kampf, da sich nur 4 Ämter zu den Rebellen bekannten und somit 2 Armeen beseitigt werden mussten. Mit etwas (viel) Würfelglück gelang es dann doch, den Despoten abzusetzen. Die Junta der Rebellen kam schnell auf einen gemeinsamen Nenner, der alte Präsident wurde sicherheitshalber gleich noch erschossen und so ging es weiter.


    Leider war dem neuen Präsidenten das Glück nicht so hold und er wurde direkt in seiner zweiten Runde in der Bank erschossen.


    Des einen Leid (Tod), des anderen Freud (Posten) und so wurde ich der dritte Präsident. Direkt im ersten Haushalt wurde ein Misstrauensvotum gespielt, was ich ganz knapp für mich entscheiden konnte.

    Ich konnte mich bis zum Ende halten und wollte in der letzten Runde den Haushalt auf meinen Innenminister und mich aufteilen und so nochmal ordentlich Kohle machen. Kurz zusammengefasst: Der Plan ging auf, Attentäter wurden nur von meinem Innenminister gespielt und nach kurzem Putsch am Ende, der schnell niedergeschlagen war, reichte es dank 6 Millionen in der letzten Runde noch zum Sieg.


    Hat mal wieder Spaß gemacht, Streit (echten) gab es auch nicht, jeder hat es als das Spaßspiel verstanden, was es auch sein will und ist.


    Der Innenminister kommt mir weiterhin sehr stark vor, alleine deswegen habe ich auch von Runde 3 an das gesamte Spiel über die Attentäterkarte des Innenministers auf der Hand gehalten, einfach um sie zu blockieren.

    Luftwaffe und Marine sind sehr glückslastig, im ersten Putsch hat die Luftwaffe ganze 2 Einheiten ausgelöscht, im letzten Putsch mit einem Angriff 3.


    Durch die beschränkten Bewegungsaktionen und der Begrenzung auf 1+6 Putschrunden, finde ich mittlerweile die Armeen am stärksten, zumindest aber am zuverlässigsten.


    Daher habe ich als Präsident auch versucht, den Innenminister und 2 Generale auf meine Seite zu ziehen.


    Junta hat allen gefallen, die Putschphase wurde aber als deutlich zu lang empfunden. Mag nun allerdings auch dran gelegen haben, dass es für einige die erste Partie war und somit sehr vieles doppelt und dreifach durchdacht wurde, mir kam sie allerdings (dieses Mal) auch sehr lang vor.

    Mit freundlichen kollegialen Grüßen


    Syrophir


    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    "Die Menschen hungern nach der Wahrheit, doch wissen sie selten ihren Geschmack zu schätzen."

  • Das Wochehende war spielerisch recht ergiebig:


    4 Partien Grand Austria Hotel zu zweit (2 gewonnen, 2 verloren), Das Spiel ist zu zweit wirklich genial, wenngleich es manchmal Situationen gibt, in denen früh ein Spieler abgeschlagen ist.


    3 Partien Terraforming Mars mit Venus-Erweiterung, einmal zu zweit (mit Abstand gewonnen) und zweimal zu dritt (einmal ganz knapp Zweiter, einmal abgeschlagen Dritter). In den letzten Monaten mehr als 30 Partien, und es wird nicht langweilig...


    #GrandAustriaHotel

    #TerraformingMars

    #TerraformingMarsNächsterHaltVenus

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  • Nach langer Zeit endlich mal wieder #SonsOfAnarchy (SoA) gespielt.


    Das Spiel lässt sich auch super ohne Serienzusammenhang spielen, jedoch trieft das Spiel natürlich vor Thema. Es handelt sich grob gesagt um ein Worker Placement-Spiel mit bekannten Mechanismen, allerdings auch mit sehr starker Spielerinteraktion: Wenn in anderen Spielen "Workerplaces" besetzt und damit für die anderen Spieler unbrauchbar werden, kann man in SoA einen "Throwdown" genannten Gangfight starten und um den Ort kämpfen.


    Dabei hat das Spiel ein paar schön verzahnte Mechanismen, die für ein Euro-Spiel ziemlich thematisch sind: Die Ressourcen sind Schmugglerware, Waffen und Geld. Interessanter Weise jedoch kann man Waffen nicht nur als Ressource verwenden, sondern selbsterklärender Weise auch in Throwdowns. Diese wirken sich massiv auf die Kampfstärke der Truppe aus, und verwunden den Gegner auch so schwer, dass dieser in den Emergency Room muss, ziehen aber auch die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich. Diese wiederum wirkt sich auf die möglichen Aktionen aus, denn wer sich im Visier der Fahnder befindet, kann nicht mehr frei aggieren und hat ziemliche Probleme auf dem Schwarzmarkt. Denn dort wird am Ende der Runde das meiste Geld gemacht, indem man Schmugglerware zu Geld macht. Dabei kommt jedoch auch ein gleichsam spannender wie einfacher Angebot/Nachfrage-Mechanismus zum tragen.


    Darüber hinaus bietet das Spiel unglaublich viel Variabilität, denn sowohl das Spielbrett als auch die Ereigniskarten werden für jedes Spiel neu ausgewählt und kommen immer nur zu einem Bruchteil zum Einsatz: Von den (geschätzt 30-40) verfügbaren Karten kommen nur 15 pro Spiel zum Einsatz und auch die Tiles des Spielfelds, das aus derer 9 besteht, sind in wesentlich größerer Anzahl vorhanden, sodass sich bei jedem Spiel aufs Neue wieder andere Möglichkeiten ergeben. Die Karten ändern dabei die Regeln einer Runde - mal gibt es kurzfristige und einmalige Möglichkeiten eine Deal abzuschließen, ein anderes Mal jedoch wird z.B. der Waffenhandel vom FBI überwacht, wodurch diese Möglichkeit für kein Gangmitglied zur Verfügung steht. Darüber hinaus bieten die Gang-Tableaus der Spieler eine "Unleaded" genannte Seite, die für alle gleich ist und eine "High Octane" genannte Rückseite, auf der jede Fraktion mit unterschiedlichen Werten und Fähigkeiten startet. Ganz zu Schweigen von den "Hardcore Rules", mit denen einzelne Elemente des Spiels verändert werden können und die besonders starke Ereigniskarten ins Spiel bringen. Die Wiederspielbarkeit ist also so hoch wie in kaum einem anderen Spiel. Das Material ist darüber hinaus sehr ordentlich. Die Papp-Teile sind sehr dick, die Marker haben gute Qualität. Einzig die Miniaturen haben hier und da einen kleinen Schönheitsfehler, der aber nur dann auffällt, wenn man sie in die Hand nimmt.


    Uns gefällt auch sehr gut, dass sehr vieles im Geheimen passiert. Hinter jedes Spielers Sichtschirm werden die verfügbaren Waffen, Schmugglerbeutel und Geldscheine versteckt, sodass man sich nie sicher sein kann, auf wie viele Ressourcen das Gegenüber zurückgreifen kann - weder bei einem Konflikt noch beim Handeln auf dem Schwarzmarkt und erst recht nicht, im Bezug auf die Endwertung, denn natürlich gewinnt die reichste Gang.


    Ein größerer Verlag hätte vielleicht die aus der Serie stammenden Fotos auf dem Material durch Zeichnungen ersetzt oder zumindest einen Filter drüber laufen lassen, allerdings störte mich das in diesem Fall erstaunlich wenig. Das Spiel gibt es nur in englischer Sprache, was bis auf einzelne Wörter aber kein Problem ist, da die Symbolik auf den Spielelemente sehr groß und absolut eindeutig ist. #SonsOfAnarchy ist nicht nur für Fans der Serie ein tolles Spiel, sondern auch durchaus für alle, die ein etwas kompetitives Eurogame vertragen können. Für mich mindestens eine 8 von 10 auf BGG!


    EDIT: Zu dem Spiel für 3-4 Spieler gibt es noch 2 Erweiterungen, die nach Gangs benannt sind und jeweils einen weiteren Spieler an den Tisch bringen, sodass das Spiel letztendlich für 3-6 Spieler geeignet ist. Allerdings bieten diese auch nicht mehr als das bzw. die Möglichkeit der Auswahl weiterer Gangs auch für weniger Spieler. Fans der Serie versuchen natürlich alle zu bekommen. Wer jedoch selten mit mehr als 4 Spielern spielt, dem reicht das Grundspiel völlig aus.

  • Was an dem Spiel ebenfalls großartig ist, wie schnell bei uns alle Spieler (selbst Casual-Spieler) ins Setting 'fallen'. Da wird total schnell gedroht und verhandelt, kleine Motorradgeräusche gemacht, wenn die gesamte Gang beim Gegner einreitet und markige Sprüche gemacht.

    Das fällt bei diesem Spiel echt leicht ...

  • Und nochmal: wie kommt man auf so einen #Gloomhaven -Preis für solches Material??


    Es gibt auch Leute, wie mich die stehen genau auf diese Optik. Schlicht, einfach, billig. Genau so muss man sich fühlen wenn man eine Fast Food Kette aus dem nichts erschafft. Beim Geld gebe ich dir aber recht. Das ist aber immer so und das Geld richtig ordentliche Münzen rein zu tun hat eigentlich nie jemand.. Deshalb werden Wirtschaftsspiele bei mir grundsätzlich nur mit Pokerchips gespielt. Ich habe eher mit Gloomhaven ein Problem. 9kg Spielmaterial? Gott bewahre das ich das alles sortieren muss. Noch dazu soviele Szenarien das ich die nächsten Jahre nur noch Gloomhaven spielen sollte um alles zu sehen? Nö.


    Ich mag einfach die Splotter Spiele. Material, Style und irgend nicht so perfekt. Gloomhaven ist mir einfach zu Hochglanz. Das ist aber wie alles im leben Geschmacksache.

  • Am Samstag Spieletag in kleiner Runde. Haben zu dritt folgendes gespielt:


    Dwarves in Trouble

    Als Opener und als Absacker auf den Tisch gebracht, da das Thema die Spielrunde generell anspricht. Für alle die erste Partie, doch die eigentlich einfachen Regeln wollten erst mal nicht so richtig greifen. Nach einigen Runden, wo das Spiel eher nicht funktionieren wollte, wurde BGG zu Rate gezogen und die Anleitung nochmals studiert. Danach funktionierte das Spiel richtig und machte uns richtig Spass. Kann gerne wieder auf den Tisch.
    Dwarves in Trouble | Board Game | BoardGameGeek


    Space Race

    Wollte der Gruppe mal Space Race präsentieren, also kurz das Spiel auf den Tisch gebracht und die Regeln und Iconographie erklärt. Schwer tue ich mich immer damit, den Mitspielern Tipps zu geben, was man machen sollte, da sich eine Strategie ja erst aus der Auslage und den Handkarten ergibt.

    Als Veteran (habe ein paar mal gegen KI gespielt), habe ich am Ende verloren .. macht aber nichts, mir gefällts noch und ich bin gespannt, was die Erweiterung bringt.

    Space Race: The Card Game | Board Game | BoardGameGeek


    Hoplomachus - Lost Cities

    Dank theSealion gab es eine Einführung in Holpomachus Lost Cities. Wir haben uns zu dritt gegen unsere Gegner in der Arena durchsetzen können.
    Ein schönes, kurzes Taktikspiel mit der Materialhaptik wie man sie von Chip Theory Games gewöhnt ist. Im Vergleich zu Too Many Bones (TMB) bekommt bei mir TMB die Favorisierung, ich mags vom Thema oder Spielprinzip einfach mehr. Dennoch würde ich Holpomachus immer gern wieder mitspielen.

    Hoplomachus: The Lost Cities | Board Game | BoardGameGeek


    Centauri Saga

    Ein weiteres KS-Highlight von theSealion. Darauf war ich sehr begierig, da es sich hier angeblich um ein szenariogetriebenes 4X Koopspiel handeln soll.
    Da es hier für alle die Erstpartie war und die Regeln leider noch nicht ganz saßen, war unser erster Versuch das Jumpgate zu reparieren eher holprig, wenig zielorientiert. Dennoch lief es eigentlich recht gut, doch wir taten uns schwer die benötigten Space Stations zu platzieren, so dass wir zu Ende Runde 6 abgebrochen haben. Auch der 2. Anlauf lief wenig erfolgreich .. hier setzte uns eine hohe Raiderspawnrate und -bewegung sehr zu, so dass die Bosse kaum angegangen werden konnten.

    Unterm Strich wars ein schöner Schnupperkurs ohne Erfolg. Für alle recht unbefriedigend, da es irgendwie nicht schaffbar aussah.
    Ich habe dann mal nach dem Spieletag noch mal etwas recherchiert und die ein oder andere Regelfehlinterpretierung bzw. -korrektur durch 1.5 gefunden, welche uns das Spiel durchaus einfacher gemacht hätte.

    Es wird auf jeden Fall noch mal auf dem Tisch landen.

    Centauri Saga | Board Game | BoardGameGeek



    #DwarvesInTrouble #SpaceRace #Hoplomachus #CentauriSaga

  • Unsere Stadtteilbibliothek hat eine erstaunliche Brettspielecke! :-O

    Also mal #Hive ausprobiert. Macht mir unter den abstrakten Spielen bis jetzt mit am meisten Spaß! Und meinem Mann gefällt es natürlich auch, er will ständig noch eine Runde. :) Schön schön, mal sehen was ich als nächstes mitgehen lasse.

    Ansonsten okkupiert Monster Hunter World meine Spielzeit im Moment komplett.

    Vorsitzende, Gründungs- und Hauptmitglied des Vereins "Für die gesellschaftliche Ächtung des Postens von Spielebildern, ohne deren Titel zu nennen" FügÄPSoT e. V.

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