Fiese Freunde Fette Feten Hunter und Cron Edition?

  • ANZEIGE
  • Scheint mir trotzdem ein Versuch ihre Fangemeinde als Kundschaft zu tappen.

    Wer meine Eindrücke und Audrücke von, zu und über Spiele hören möchte - meinen Podcast gibt es unter BenSpielt.de

    u.a. das regelmäßige #Regalgezwitscher, das unregelmäßige #AusderReihe und demnächst mit #Klartext auch das ab und zu sehr kritische ...

  • Scheint mir trotzdem ein Versuch ihre Fangemeinde als Kundschaft zu tappen.

    Was ja auch ihr gutes Recht ist. Und wenn es der Kundschaft gefällt, umso besser... Eine Win-Win Situation.

    Besser auf jeden Fall als so komische App-Werbungen mit tanzenden Aliens, die einen auf Youtube nerven... ;-)

    Kann man so sehen. Ich hasse das wie die Pest. Aber ich mache ja auch keine Werbung für mich, oder packe irgendwas exklusives hinter eine Patreon-Wall, damit man mich auch wirklich bei Patreon unterstützt. Ich weiß, ich bin seltsam.

    Wer meine Eindrücke und Audrücke von, zu und über Spiele hören möchte - meinen Podcast gibt es unter BenSpielt.de

    u.a. das regelmäßige #Regalgezwitscher, das unregelmäßige #AusderReihe und demnächst mit #Klartext auch das ab und zu sehr kritische ...

  • ANZEIGE
  • Ich verstehe die Kritik daran auch nicht.

    FFFF ist doch aktuell ein sehr gefragtes Spiel - und 2F-Spiele hat ja kein Interesse daran, das Spiel neu aufzulegen.

    Wo ist denn das Problem, wenn eine dritte Partei mit Erlaubnis des Autoren das Spiel neu auflegt? Das ist doch eine Win-Win-Win-Situation!

    Kritik an H&C finde ich da unangebracht. Die wäre dann angebracht, wenn sie für nicht erbrachte Leistung versuchen, Geld zu machen. Tun sie aber doch nicht?! Und wie immer bestimmen dann Angebot & Nachfrage, ob denn das Spiel gekauft wird, oder nicht.

    Edit: Nachtrag:

    ode. & Ben2 - wenn ihr das so verwerflich findet - was würdet ihr denn den Spielern sagen, die gerne FFFF spielen möchten, das Spiel aber nicht besitzen? Für 100€+ kaufen??

  • A) Spiele verlegen ist mal nicht eben so gemacht, schon erst recht nicht mal eben von einem Rezensenten. B) H&C nutzen ihre Fanbase, um zusätzliches Kapital zu generieren.

    Klar, kann man alles toll finden, mega super huper duper, wie die sich "engagieren". Ich sehe das als "will Geld verdienen" und nicht als "Schau her, was ich euch gutes tue." Das sie es aber so verkaufen können ist EXAKT der Grund, warum ich es verwerflich finde.

    Das dürft ihr jetzt für unangebracht finden, dass ich das kritisiere, aber das ist schon etwas anderes, seine Fangemeinde zu mobilisieren.


    Aber ich will mich jetzt nicht als Speerspitze der Kritik hinstellen. Deswegen halte ich bei sowas mittlerweile die Klappe ... aber dabei dreht sich mir alles, da musste es raus.

    Wer meine Eindrücke und Audrücke von, zu und über Spiele hören möchte - meinen Podcast gibt es unter BenSpielt.de

    u.a. das regelmäßige #Regalgezwitscher, das unregelmäßige #AusderReihe und demnächst mit #Klartext auch das ab und zu sehr kritische ...

  • Das Spiel ist zwar Mist, aber wer es haben will... tolle Gelegenheit.

    Wie sehr man sich allerdings als Rezensent in die produzierende Industrie mischen sollte, steht auf einem anderen Blatt. Aber da sind H&C eh schon mit ihrer Professionalisierung meiner Meinung !!! nach drüber hinaus. Ich schätze den Abstand, und bewundere es, wenn sie tatsächlich einigermaßen objektiv sein können. Ich hätte Schwierigkeiten damit.

  • Aber ich mache ja auch keine Werbung für mich, oder packe irgendwas exklusives hinter eine Patreon-Wall, damit man mich auch wirklich bei Patreon unterstützt.

    Selbstverständlich kann man diese Meinung vertreten. Das ist jedem sein gutes Recht.


    Von Anfang an war es das Ziel von H&C, mit ihrem Youtube-Kanal Geld zu verdienen. Und zwar soviel, dass sie ihren Lebensunterhalt irgendwann damit bestreiten können. Das haben sie mehrfach klar kommuniziert.


    Mit der Einführung der Patron-Wall für exklusiven Content haben sie konsequent einen klaren Schritt in diese Richtung gemacht. Sie haben sich dies sicherlich genau überlegt. Dies war eine unternehmerische Entscheidung. Und der Erfolg gibt ihnen Recht. Vor dieser Entscheidung lagen sie bei einer monatlichen Unterstützung von 1.200 Euro. Wenige Wochen später lagen sie bei 1.900 Euro. Und inzwischen sind sie bei 2.400 Euro angelangt.


    Weitere Zeichen ihrer unternehmersichen Kreativität: Die Gründung der Berlin-Con, der Auftritt in Essen mit einem eigenen Stand und jetzt eben diese FFF-Aktivität.


    Ich persönlich wünsche H&C weiterhin viel Erfolg!

  • A) Spiele verlegen ist mal nicht eben so gemacht, schon erst recht nicht mal eben von einem Rezensenten.

    Gut; das werden sie sicherlich auch feststellen. Aber die Erfahrung darf man doch machen, oder nicht?
    Als Konsument kann ich mir dann ja überlegen, ob ich darauf vertraue, dass sie das hin bekommen - oder ob mir das zu unsicher ist. Mache ich ja auch bei jedem anderen Projekt, dass ich per Crowdfunding unterstütze...

    B) H&C nutzen ihre Fanbase, um zusätzliches Kapital zu generieren.

    Du findest dann verständlicherweise auch Scheiße, dass die Spiele #CottageGarden, #IndianSummer und #Noria verwerflicherweise unter Nutzung der Fanbase der Spielwiese in Berlin auf den Markt gebracht worden sind? Ehrlich gesagt finde Ich Deine Meinung kein bisschen nachvollziehbar. So ziemlich JEDES Spiel wird produziert um Geld zu verdienen. Das muss ich nicht dazu sagen - wer das nicht weiß, der hat etwas Grundsätzliches der Marktwirtschaft nicht verstanden!

    Aber nur, weil ich mit etwas Geld verdiene, bedeutet es nicht, dass es nicht auch etwas Gutes für den Konsumenten ist. In diesem Fall zum Beispiel ein erschwingliches Exemplar eines schon lange vergriffenen Spiels. Das ist doch super!

    Verdienen H&C Geld damit? Klar! Sollen sie auch! Sie investieren da ja auch Zeit und Mühen in das Projekt! Dennoch ist es doch auch gut für den Konsumenten; der verdient damit nämlich auch Geld - besser gesagt spart er es: Nämlich (bei einem Preis von 50€ für das neue Spiel) gut 50€ von den 100€, die er aktuell auf dem Gebrauchtwarenmarkt zahlt!

    Ich sehe absolut NICHT, wo es verwerflich ist, bei so einem Projekt auf die Kanäle zurück zu greifen, die man hat. Vielleicht verstehe ich es, wenn Du mir erklärst, wo es moralisch verwerflich ist - ganz im Ernst!

  • Keine Frage. Hunter ist ein gewiefter Geschäftsmann. Das darf man gern bewundern. Ich finde diese extreme Verknüpfung von direktem Profit und "unabhängiger Rezension" für arg fragwürdig. Und dass man die Leute mit exklusivem Inhalt mobilisiert, ist auch logisch.

    ICH PERSÖNLICH mag das aber überhaupt nicht. Weder jetzt, noch bei SpieLama damals. Ja, ich könnte auch jetzt mehr als 13€ bei Patreon machen, wenn ich mehr Pay-to-Listen mache. Ja, sicher könnte ich sogar selbst Spiele in die Welt setzen und ich könnte das sogar, weil es mein Beruf ist.

    Man KANN viel und sicher ist vieles davon auch wirtschaftlich gesehen schlau. Mir ist aber für mein Hobby und meine Seele Integrität wichtiger.


    Ich kann keine Rezi ernst nehmen, wenn dahinter finanzielles Interesse steht. War früher mit dem gesponserten Brettspielclub so, ist heute mit der BerlinCon so.

    Oder siehst du etwa, das die SPIEL Rezensionen macht? Und wie ernst würdest du sie nehmen, wenn sie auf die Verlage angewiesen sind?


    Egal, ich will hier wirklich kein Fass aufmachen oder gegen H&C wettern. Ich finde es bemerkenswert, wie sie Geld verdienen, ich finde die BerlinCon eine tolle Veranstaltung und ich weiß, was da dahinter steht (FunFact: wir wollten mal ne LamaCon machen, die auch in Planung war).


    Aber man muss auch bei uns in der Szene mal zumindest berechtigte Kritik äußern dürfen bzw. ZUMINDEST mal etwas ansprechen, wenn es schon wenigstens suspekt ist.

    Wer meine Eindrücke und Audrücke von, zu und über Spiele hören möchte - meinen Podcast gibt es unter BenSpielt.de

    u.a. das regelmäßige #Regalgezwitscher, das unregelmäßige #AusderReihe und demnächst mit #Klartext auch das ab und zu sehr kritische ...

  • Ben2


    Du hast vor 10 Minuten im anderen Thread zu NextFuture gesagt, wenn ihn Spielvorstellungen interessieren, solle er den Link in deiner Signatur anklicken. Auch das ist Werbung


    Und ich finde das wie Njoltis durchaus legitim. Warum denn nicht? Wir beteiligen uns an Diskussionen, machen nicht nur reine Werbung, sprechen gerne über Spiele und tauschen uns aus...


    Wenn H&C eines der Spiele auflegen wollen, das ihnen gefällt, ja warum denn nicht? Und dass sie ihre Fanbase nutzen, liegt doch in der Natur der Sache. Ich würde es genauso machen. Wem schadet es denn?

  • Holla, aktuell klopfen die Beiden doch nur ab ob sowas Zuspruch findet. Laut Video sind die Reaktionen auf diesen Titel sehr groß (EMails an 2F, Kommentare etc.). Das sie erstmal ausloten ob grundsätzlich daran Interesse besteht und das 2F zu gestimmt hat, ist doch noch kein Grund Kritik zu üben. Wie das Projekt letztenendes finanziert werden soll steht doch noch gar nicht fest. Und bisher klingt es eher danach, dass sie das Spiel über ihren Shop vertreiben wollen und nicht auf Crowdfunding setzen. Also bei aller Kritik an Patreon und Co. aber Merch herstellen zu lassen und dann zu verkaufen ist doch etwas ganz Normales, genauso wenn ich Werbung dafür auf meinem eigenen Kanal mache. Jeder ist doch mündig und kann selber entscheiden wie er jemanden unterstützen möchte. Patreon und Co. sind nicht meins aber über einen Partnerlink kaufen oder mal ein Shirt bestellen wenn es gefällt sind denke ich heute nichts besonderes und ich sehe auch nicht wieso man das gerade bei H&C kritisieren sollte und bei anderen Formaten und Kanälen nicht...

  • ANZEIGE

  • So ziemlich JEDES Spiel wird produziert um Geld zu verdienen. Das muss ich nicht dazu sagen - wer das nicht weiß, der hat etwas Grundsätzliches der Marktwirtschaft nicht verstanden!

    Ja, das ist der Begriff eines Unternehmers. Aber kennst du Unternehmen die Produkte ihrer Konkurrenten rezensieren? Da darf man dann sogar schon mal überlegen, ob das UWG grefit ...

    Spaß beseite - die journalistische Presse und ein Unternehmen wie ein Spieleverlag sind zweu unterschiedliche Pfeiler, deren Vermischung nicht so prickelnd ist. Aber wir können das jetzt sein lassen ..

    Wer meine Eindrücke und Audrücke von, zu und über Spiele hören möchte - meinen Podcast gibt es unter BenSpielt.de

    u.a. das regelmäßige #Regalgezwitscher, das unregelmäßige #AusderReihe und demnächst mit #Klartext auch das ab und zu sehr kritische ...

    Einmal editiert, zuletzt von Ben2 ()

  • Ben2


    Du hast vor 10 Minuten im anderen Thread zu NextFuture gesagt, wenn ihn Spielvorstellungen interessieren, solle er den Link in deiner Signatur anklicken. Auch das ist Werbung

    Ja, und ich kam mir direkt dreckig vor ... Siehe den Thread dazu mit yzemaze . Wir können es dabei belassen, wenn ich meinen Punkt bisher nicht klar gemacht habe, passiert das auch nicht in den nächsten 10 Posts dazu. Momentan bin ich nur der blöde Buhmann der H&C an den Karren fährt ...

    Wer meine Eindrücke und Audrücke von, zu und über Spiele hören möchte - meinen Podcast gibt es unter BenSpielt.de

    u.a. das regelmäßige #Regalgezwitscher, das unregelmäßige #AusderReihe und demnächst mit #Klartext auch das ab und zu sehr kritische ...

  • Legitim? Ohne Frage. Clever? Auch das. Geschäftstüchtig? Ganz sicher! Wie so oft: der Erfolg gibt ihnen irgendwo recht. Aber die Glaubwürdigkeit von Rezensionen hängt an der Unabhängigkeit des Rezensenten, und da graben sich H&C für meinen persönlichen Geschmack !!! immer mehr selbst das Wasser ab.


  • So ziemlich JEDES Spiel wird produziert um Geld zu verdienen. Das muss ich nicht dazu sagen - wer das nicht weiß, der hat etwas Grundsätzliches der Marktwirtschaft nicht verstanden!

    Ja, das ist der Begriff eines Unternehmers. Aber kennst du Unternehmen die Spiele ihrer Konkurrenten rezensieren? Da darf man dann sogar schon mal überlegen, ob das UWG grefit ...

    Spaß beseite - die journalistische Presse und ein Unternehmen wie ein Spieleverlag sind zweu unterschiedliche Pfeiler, deren Vermischung nicht so prickelnd ist. Aber wir können das jetzt sein lassen ..

    Nee, wieso sollten wir ausgerechnet hier die Diskussion beenden?

    1. haben H&C das Spiel schon rezensiert, lange bevor sie dieses Projekt angekündigt (und wahrscheinlich geplant) haben

    2. nennen sie sogar im Video, in dem sie Interesse abklopfen wollen, das Regelwerk nicht optimal und erwägen, ob sie da Hand anlegen (was sicherlich nicht ohne die Zustimmung von 2F-Spiele geht)

    3. sagen sie auch, dass das Projekt einmalig ist. Sie sagen doch, dass sie nicht vorhaben, ein Spieleverlag zu werden. Kritik zu üben, weil sie das mal tun KÖNNTEN halte ich für falsch!

  • Um ein wenig für Ben2 Partei zu ergreifen: Hätte ich ihn nicht quasi gedrängt, in seiner Signatur auf seinen Podcast hinzuweisen, stünde da wohl immer noch nix dazu, vgl. [Spieleentwicklung] „So viele Regeln wie nötig, so wenige Regeln wie möglich.“ oder umgekehrt? ff

  • Wie so oft: der Erfolg gibt ihnen irgendwo recht.

    Ich kann diese Aussage nie so stehen lassen. Wir sind mittlerweile in einer Welt angekommen, in der wir auch sehen, was für dubiose kapitalistische Erfolgsgeschichten garantiert nicht die Geschäftspraktik legitimieren. Das beginnt bei VW, geht bei Nestle weiter und hört bei Martin Skrehli sicher nicht auf.

    Ich bin ganz bei dir, aber Erfolg ist noch kein Legitimationsgrund (sonst wäre ja jeder Ponzi Scheme direkt legitim).

    Wer meine Eindrücke und Audrücke von, zu und über Spiele hören möchte - meinen Podcast gibt es unter BenSpielt.de

    u.a. das regelmäßige #Regalgezwitscher, das unregelmäßige #AusderReihe und demnächst mit #Klartext auch das ab und zu sehr kritische ...

  • Ja, das ist der Begriff eines Unternehmers. Aber kennst du Unternehmen die Spiele ihrer Konkurrenten rezensieren? Da darf man dann sogar schon mal überlegen, ob das UWG grefit ...

    Sie haben aber erst rezensiert und machen jetzt ausnahmsweise mal ein Spiel (vielleicht, weil sie es toll finden, anere es toll finden, es OOP ist...)


    Sobald sie anfangen hauptberuflich Spiele zu verlegen, würde ich deine Einschätzung bezüglich Konkurrenz Verleger /Rezensent teilen


    Kein Grund gleich beleidigt zu sein. Wenn man eine kontroverse Meinung hat, dann vertritt sie auch. Dann kriegt man halt mal Gegenwind. Niemand hat dich hier zum Buhmann gemacht. Ich habe heute morgen bei meiner Umfrage auch quasi "Werbung" gemacht. Ich sitze im selben Boot. Und ja, auch ich habe mich gefragt, ob man das so machen kann, wegen Werbung und weil man das ja eigentlich nicht machen soll.


    Was uns betrifft sage ich das aber gerne nochmal:


    Wir beteiligen uns hier recht rege am Forengeschehen, wir tauschen uns gerne über Spiele mit anderen aus. Keine Ahnung, wie es bei dir ist, aber ich verdiene mit dem Rezensieren kein Geld und jetzt nichtmal mehr klicks. Mir und dir geht es doch um den Gedankenaustausch und der ist in einem Forum nunmal schneller zu generieren, als über eine Website. Meinen Artikel hab ich extra ganz am Ende verlinkt, eben weil ich auch nicht zu aufdringlich sein will. Er dient aber eben als Grundlage für die Diskussion und Umfrage, und deswegen bin ich einfach mal so dreist. Ich seh auch nicht ein, alles zu kopieren. Und die Forenbetreiber haben ja auch was davon. Es ist doch eine schöne Diskussion entstanden


    Win-Win Situation nennt man das glaub ich

  • ANZEIGE
  • Die Frage ist doch wie bei allen anderen Kanälen die etwas rezensieren ob sie dabei objektiv bleiben können. Nehmen wir mal den Brettspielblog dazu. Ben sagt klar, dass er Spiele die er schlecht findet lieber nicht rezensiert als einen Verriss zu drehen. Ebenso hat er eine natürliche Abneigung gegenüber Eurogames. Trotzdem macht er Videos drüber und sagt wenn ihm ein Titel gefällt.

    Sehen H&C viele Spiele zu positiv? Möglich. Aber ich muss ja nicht ihre Meinung teilen. Ich will sehen wie ein Spiel funktioniert, ich will Design und Grafik sehen, welches Fazit ein Rezensent dann gibt sollte mich bei einem Kauf doch eher marginal beeinflussen und besonders im Brettspielbereich gibt es eine deutlich andere Zielgruppe als die, der sogenannten Influencer. Wir sehen das deutlich kritischer.


    PS: Auslagern?

  • Ja, das ist der Begriff eines Unternehmers. Aber kennst du Unternehmen die Spiele ihrer Konkurrenten rezensieren? Da darf man dann sogar schon mal überlegen, ob das UWG grefit ...



    Sobald sie anfangen hauptberuflich Spiele zu verlegen, würde ich deine Einschätzung bezüglich Konkurrenz Verleger /Rezensent teilen

    Und wie siehst du das mit der BerlinCon? Ich finde die Entwicklung halt absichtlich schleichend. Wie gesagt, ich bin einfach die falsche Person dafür Kritik zu üben. Und auch das btw. genau aus diesem Spannungsfeld heraus. Wenn ich jetzt als "Kritiker" für H&C dastehe, kommen meine Spiele dann bei ihnen noch gut weg? Bekomme ich einen Platz bei der BerlinCon? Diese ganze Vermatschung mag ich überhaupt nicht. Deswegen bleib ich jetzt wieder ruhig sitzen und sage: Weitermachen.

    Wer meine Eindrücke und Audrücke von, zu und über Spiele hören möchte - meinen Podcast gibt es unter BenSpielt.de

    u.a. das regelmäßige #Regalgezwitscher, das unregelmäßige #AusderReihe und demnächst mit #Klartext auch das ab und zu sehr kritische ...

  • Guten Morgen,


    nur mal ein Gedanke dazu: In der Politik gibt es ja auch viele Politiker, die (leider) neben ihrem Beruf als Politiker z.B. in Aufsichtsräten großer Konzerne sitzen. Wohin diese Abhängigkeit führt, kann jeder anhand der sogenannten Riesterrente sehen. (Legaler) Betrug am Volk würde ich das nennen. Von daher kann ich Ben2 in seiner Ansicht nur unterstützen, dass Rezensenten keine Spiele verlegen sollten.


    Gruß

    Marc

    Einmal editiert, zuletzt von Jimmy_Dean ()


  • So ziemlich JEDES Spiel wird produziert um Geld zu verdienen. Das muss ich nicht dazu sagen - wer das nicht weiß, der hat etwas Grundsätzliches der Marktwirtschaft nicht verstanden!

    Ja, das ist der Begriff eines Unternehmers. Aber kennst du Unternehmen die Produkte ihrer Konkurrenten rezensieren? Da darf man dann sogar schon mal überlegen, ob das UWG grefit ...

    Spaß beseite - die journalistische Presse und ein Unternehmen wie ein Spieleverlag sind zweu unterschiedliche Pfeiler, deren Vermischung nicht so prickelnd ist. Aber wir können das jetzt sein lassen ..

    Rein aus Interesse, da ich deine Blog-, Youtube-, Podcast-Aktivitäten quasi nicht verfolge: Hast du nicht als damaliger Mitarbeiter von Portal Games auch in irgendeiner Form Rezensionen oder Beurteilungen über Konkurrenzprodukte veröffentlicht?


  • So ziemlich JEDES Spiel wird produziert um Geld zu verdienen. Das muss ich nicht dazu sagen - wer das nicht weiß, der hat etwas Grundsätzliches der Marktwirtschaft nicht verstanden!

    Ja, das ist der Begriff eines Unternehmers. Aber kennst du Unternehmen die Produkte ihrer Konkurrenten rezensieren? Da darf man dann sogar schon mal überlegen, ob das UWG grefit ...

    Spaß beseite - die journalistische Presse und ein Unternehmen wie ein Spieleverlag sind zweu unterschiedliche Pfeiler, deren Vermischung nicht so prickelnd ist. Aber wir können das jetzt sein lassen ..

    Rein aus Interesse, da ich deine Blog-, Youtube-, Podcast-Aktivitäten quasi nicht verfolge: Hast du nicht als damaliger Mitarbeiter von Portal Games auch in irgendeiner Form Rezensionen oder Beurteilungen über Konkurrenzprodukte veröffentlicht?

    UM GOTTES WILLEN NEIN. Das wäre ja fatal. Das einzige was ich gemacht habe, war von einem Spiel zu erzählen, was mir Spaß gemacht hat. Weder eine Rezension, noch eine kritische Beurteilung. Das ist auch was Ignacy auf seinem Kanal macht.

    Wer meine Eindrücke und Audrücke von, zu und über Spiele hören möchte - meinen Podcast gibt es unter BenSpielt.de

    u.a. das regelmäßige #Regalgezwitscher, das unregelmäßige #AusderReihe und demnächst mit #Klartext auch das ab und zu sehr kritische ...

  • Ich kann zu der BerlinCon nix sagen. Ich weiß dass es sie gibt und mehr interessiert mich nicht. Ich bin weder so der H&C-Konsument, noch bewege ich mich viel auf Messen.


    Sehe aber gerade nichts Verwerfliches daran, wenn jemand eine Con veranstaltet und rezensiert.


    Das Problem sehe ich erst, wenn jemand Geld von einem Verlag dafür bekommt, dass er eine Rezension schreibt. Auch das haben wir bei H&C ja schon gesehen (Staffel mit Asmodee? Videos). Und damals hatten sich H&C dazu auch gemeldet. Ihr Statement war:


    "Wir sehen uns selbst gar nicht als Rezensenten"


    Über diese Einstellung kann man sicherlich streiten, aber sie ist auch kein Geheimnis bei den beiden

  • Wenn ich jetzt als "Kritiker" für H&C dastehe, kommen meine Spiele dann bei ihnen noch gut weg? Bekomme ich einen Platz bei der BerlinCon? Diese ganze Vermatschung mag ich überhaupt nicht.

    Ja, IST das so - oder befürchtest Du das nur??

    Ja reicht es denn nicht, dass schon zu befürchten? Denn nachweisen kann man das ja kaum. Reicht ja schon, wenn es nicht gefeatured würde oder nicht mit auf den Hypetrain kommt, etc pp. Gerade eben aufgrund dieses realen Spannungsfeldes existieren ja eigentlich solche Barrieren.

    Wer meine Eindrücke und Audrücke von, zu und über Spiele hören möchte - meinen Podcast gibt es unter BenSpielt.de

    u.a. das regelmäßige #Regalgezwitscher, das unregelmäßige #AusderReihe und demnächst mit #Klartext auch das ab und zu sehr kritische ...

  • ANZEIGE

  • "Wir sehen uns selbst gar nicht als Rezensenten"

    Ne is klar. Und das kommt sicherlich auch vor jedem Video richtig? Also alle denen, die als "Rezension" gekennzeichnet sind, stimmts?

    Wer meine Eindrücke und Audrücke von, zu und über Spiele hören möchte - meinen Podcast gibt es unter BenSpielt.de

    u.a. das regelmäßige #Regalgezwitscher, das unregelmäßige #AusderReihe und demnächst mit #Klartext auch das ab und zu sehr kritische ...

    Einmal editiert, zuletzt von Ben2 ()

  • "Der Erfolg gibt ihnen irgendwo recht."

    Ich kann diese Aussage nie so stehen lassen. Wir sind mittlerweile in einer Welt angekommen, in der wir auch sehen, was für dubiose kapitalistische Erfolgsgeschichten garantiert nicht die Geschäftspraktik legitimieren. Das beginnt bei VW, geht bei Nestle weiter und hört bei Martin Skrehli sicher nicht auf.

    Ich bin ganz bei dir, aber Erfolg ist noch kein Legitimationsgrund (sonst wäre ja jeder Ponzi Scheme direkt legitim).


    Ben2 : Nur um das nochmal klar zu stellen: ich bezog mich hier einzig auf gestiegende Abonennten- und Patreon-Zahlen als Maß für den Erfolg. Ich möchte das auf keinen Fall als allgemeine Rechtfertigung von moralisch fragwürdigem Verhalten zum Geldverdienen verstanden wissen. Um solch asoziales Verhalten wie bei Martin Shkreli (das "h" kommt am Anfang) mit "Der Erfolg gibt ihm recht" zu legitimieren, muss man schon ein sehr zynisches Verständnis von "Erfolg" haben. "Erfolg" ist nicht nur "reich werden". Ich möchte keinen "Erfolg", bei dem ich meine Selbstachtung verlieren würde.

  • "Der Erfolg gibt ihnen irgendwo recht."

    Ich kann diese Aussage nie so stehen lassen. Wir sind mittlerweile in einer Welt angekommen, in der wir auch sehen, was für dubiose kapitalistische Erfolgsgeschichten garantiert nicht die Geschäftspraktik legitimieren. Das beginnt bei VW, geht bei Nestle weiter und hört bei Martin Skrehli sicher nicht auf.

    Ich bin ganz bei dir, aber Erfolg ist noch kein Legitimationsgrund (sonst wäre ja jeder Ponzi Scheme direkt legitim).


    Ben2 : Nur um das nochmal klar zu stellen: ich bezog mich hier einzig auf gestiegende Abonennten- und Patreon-Zahlen als Maß für den Erfolg. Ich möchte das auf keinen Fall als allgemeine Rechtfertigung von moralisch fragwürdigem Verhalten zum Geldverdienen verstanden wissen. Um solch asoziales Verhalten wie bei Martin Shkreli (das "h" kommt am Anfang) mit "Der Erfolg gibt ihm recht" zu legitimieren, muss man schon ein sehr zynisches Verständnis von "Erfolg" haben. "Erfolg" ist nicht nur "reich werden". Ich möchte keinen "Erfolg", bei dem ich meine Selbstachtung verlieren würde.

    Gut, dann sind wir ja weiter auf dem selben Blatt :)

    Wer meine Eindrücke und Audrücke von, zu und über Spiele hören möchte - meinen Podcast gibt es unter BenSpielt.de

    u.a. das regelmäßige #Regalgezwitscher, das unregelmäßige #AusderReihe und demnächst mit #Klartext auch das ab und zu sehr kritische ...

  • Nein natürlich nicht. ich sagte ja: das kann man sicherlich kontrovers diskutieren


    H&C haben die Szene aber de facto bereichert (die haben ganz offensichtlich ein paar mehr Anhänger als wir) und es ist doch gut, wenn sie sich auf allen Wegen ausprobieren. Wenn sie Spaß dran haben und durch ihre Prominenz die Möglichkeit dazu haben: lass sie doch


    Kein Grund neidisch zu werden. Hier sind alle hell genug in der Birne, um das Ganze einordnen zu können.


    Da werden keine Millionenbeiträge verschoben oder User betrogen. H&C liefern auch und sie sind auch kritisch. Muss nicht unbedingt unserer Meinung entsprechen oder unserer Vorgehensweise.


    Sie sind aber auch noch meilenweit von einem gewissen "Rezensenten" entfernt, der per se ALLES hochjubelt, ohne Kritik zu üben. Nur um Rezensionsexemplare abzustauben.


    Ich behaupte übrigens mal, dass der Begriff "Rezension", der dich hier stört, teilweise recht inflationär gebraucht wird. Ich schliesse mich da ein.

  • Ben2 Ehrlich, ich versteh dich vollkommen! Dennoch möchte ich das ganze nicht beurteilen. Weder positiv, noch negativ. Sie haben eine Fanbase und generieren damit Geld. Dürfen sie gerne machen. Funktioniert in anderen Bereichen auch sehr gut. Ich glaube auch nicht, dass sie damit viel Geld verdienen (gemessen an anderen Youtube Influencern). Das kann man mögen, muss man nicht.


    Dass es genügend Fans gibt, die darauf anspringen und z. B. in Essen mindestens als Werbefläche dienen. Stimmt... Ist aber auch deren persönliche Entscheidung. Sie fühlen sich damit eben gut, denken vielleicht sie unterstützen jemanden wie sie selbst.


    Ich selber finde immer schade, dass Brettspielvideos nicht besser produziert werden. Es scheint, dass ein Standard erschaffen wurde, der für immer beibehalten wird. Niemand traut sich was anderes zu machen. Demensprechend sehe ich mir auch keine Videos aus dem Bereich an. Warum? Ich finde sie 0 unterhaltsam. Eher eine Einschlafhilfe... (und nein, das sage ich jetzt nicht, um dich zu ärgern). Aber vielleicht ist mein Geschmack auch zu konträr... Ich weiß es nicht... ;)


  • Kein Grund neidisch zu werden.

    Oh, das ist sicherlich nicht meine Motivation. Aber trotzdem gut, dass du es ansprichst! Das könnte man sicher als Motiv meines Posts so werten. Nein, ich finde es wahrlich bemerkenswert, was sie etwa mit der BerlinCon auf die Beine gestellt haben und ich schätze es auch, dass filmerisches Know-How wie beim Brettspielclub auch in DE Einzug hielt, wenngleich auch nur kurz. Mir ging es nur um die (für mich immer wieder) erstaunlich reflektionslose Aufnahme von allem, was da insgesamt so passiert ab und an. Nicht nur bei H&C. Ich frage mich, ob ich dann immer nur der einzige bin, der das MEGAseltsam findet, oder nur der einzige, der sich nur regelmäßig die Finger abhacken muss, darüber nichts zu schreiben.

    Wer meine Eindrücke und Audrücke von, zu und über Spiele hören möchte - meinen Podcast gibt es unter BenSpielt.de

    u.a. das regelmäßige #Regalgezwitscher, das unregelmäßige #AusderReihe und demnächst mit #Klartext auch das ab und zu sehr kritische ...

  • ANZEIGE