Die Schattenseite von Crowdfunding/Sammelbestellungen

  • Wer sein Geld in Crowdfunding Projekte steckt, der geht immer in Vorleistung und bringt dem Projekteigner Vertrauen entgegen, dass er das finale Produkt im versprochenen Zustand und zum ungefähren Liefertermin in den Händen halten kann und wird. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass dieses Vertrauen auch nicht enttäuscht wird und man das versprochene Produkt auch erhält. Ob es dann den eigenen Geschmack trifft oder sich der Blindkauf als Fehlinvestition entpuppt, das stellt sich dann erst beim Praxistest heraus.


    Nicht jeder erhält aber das, was ihm im Laufe der Kampagne versprochen wurde. Im deutschen Raum habe ich es zuletzt bei Thrashing Dice mitbekommen. Bei dieser Kampagne hat sich nicht nur die Auslieferung massiv verzögert, nein, auch die Qualität des unterstützten Produkts war final nicht die versprochene. In diesem Fall waren die Unterstützer in der Spiele-Schmiede aber zumindest durch diese abgesichert und konnten sich den Unterstützungsbetrag erstatten lassen oder bekamen als Kompensation zwei andere Spiele mitgeliefert. Den Unterstützern ist somit finanziell zwar kein Schaden entstanden, es geht aber Vertrauen verloren und eine solche Kampagne kostet Nerven und kann die Lust an zukünftigen Projekten teilzunehmen mindern.


    Ein anders gelagerter Fall ist gerade im asiatischen Raum aufgetreten und betrifft das Logistikunternehmen "Boarders Tabletop Games Cafe". Im Bericht von Calvin Wong ist nachzulesen, wie das Unternehmen seine Kunden getäuscht und betrogen hat. Diese Kunden wurden für Sammelbestellungen gewonnen, bei denen sie in Vorleistunge getreten sind, bei der aber keine Bestellung beim eigentlichen Projekt eingegangen ist. Durch gefälschte Updates und eine nach Außen gute und freundliche Kommunikation mit den Kunden, suggerierte das Unternehmen, dass die Bestellungen aufgegeben worden seien und man aktuell auf die Auslieferung warte oder damit beschäftigt sei.


    Einige Kunden erhielten tatsächlich Spiele, mussten dafür aber selbst aktiv werden und das Unternehmen täglich "bedrängen". Die Spiele wurden aber selbst dann erst mit monatelanger Verspätung ausgeliefert. Dass das Unternehmen zu Anfang noch Spiele versendete, trug dazu bei, dass der Schein eines guten und vertrauenswürdigen Distributors aufkam. Die im Spoiler aufgeführetn Projekte sind zum Großteil relativ kostenintensiv, woran man erkennen kann, dass das "Unternehmen" den Betrug von längerer Hand geplant und strukturiert aufgezogen haben muss.


    Geschädigt sind aber nicht nur Einzelpersonen. So fiel auch der Publisher Mighty Boards beim Projekt "Petrichor" auf Boarders herein. Als Logistikzentrum für den asiatischen Raum sollte Boarders die Spiele weiterverteilen, dazu kam es aber nie. Die Spiele kamen zwar bei Boarders an, diese brachen danach aber den Kontakt zu Mighty Boards an und waren nicht mehr zu erreichen. Mighty Boards spricht von Diebstahl und einem Verlust von knapp 20.000$. Betroffen sind in diesem Fall sowohl Kunden als auch das Unternehmen.

    Aufgekommen ist der Verdacht vor einigen Monaten, als Kickstarterkampagnen ausgeliefert wurden, aber die an einer Boarders Sammelbestellung beteiligten Kunden ihre Brettspiele nicht erhielten. Auch danach wurde von Boarders noch vertröstet und die Kunden beschwichtigt. Als aber immer mehr Stimmen laut wurden, konnte man die Ausmaße erahnen. In Facebookgruppen tauschten sich die Geschädigten aus und ermittelten durch ein Spreadsheet den ungefähren Schaden von 35.000$. Der Schaden kann noch deutlich höher liegen, da bestimmt noch nicht jeder von dieser Liste weiß oder sich daran beteiligt hat.


    Aktuell wird versucht juristisch gegen das Unternehmen vorzugehen und auch die Presse hat den Vorgang aufgegriffen. Wenn man sich die Ausmaße des Betrugs anschaut, dann wird man aber erahnen können, dass die Täter mit dem Geld verschwunden sind und die Geschädigten die Spieler und Publisher sind.



    Eigentlich sollte ein Thread ja mit einer Frage schließen oder eine These zur Diskussion in den Raum werfen. In diesem Fall finde ich es aber schwierig eine solche zu formulieren, da es sich eben um einen Sonderfall handelt. Ich finde es nicht nur schade, dass Personen ihr Geld verloren haben, sondern auch, dass Vertrauen in die Methode Crowdfunding verloren geht. Crowdfunding sollte gerade kleinen und neuen Unternehmen helfen, ihre Ideen und Träume zu verwirklichen. Schlechte Erfahrungen führen aber eher dazu, dass man vorsichtiger investiert und das Geld am Ende bei den Personen landet, die schon viele Projekte erfolgreich durchgezogen haben. Das verfehlt aber die Grundidee. Ein CMON bräuchte kein Kickstarter um ein neues Zombicide zu finanzieren. Das ist ein Selbstläufer und würde man die Stretchgoals einfach in eine limitierte Auflage packen, die wirtschaftlich erträglich für CMON wäre, dann könnte man auch ganz ohne Kickstarterkampagne das Geld abschöpfen.

    Man kennt mich aus "Ein Absatz kommt selten allein" und "Hör mal wer da tippt". Die Rolle meines Lebens hatte ich wohl 1987 an der Seite von Michael Douglas in "Wall of Text".

  • ANZEIGE
  • Ich finde es nicht nur schade, dass Personen ihr Geld verloren haben, sondern auch, dass Vertrauen in die Methode Crowdfunding verloren geht.

    meiner Meinung nach: eher in die Methode Sammelbestellung (Ausnahme: der Fall, wo eine betrügerische Firma als falscher Fulfillment-Partner die Spiele einfach unterschlägt; das und nur das fällt direkt auf den Kickstarter-Macher zurück).



    Crowdfunding sollte gerade kleinen und neuen Unternehmen helfen, ihre Ideen und Träume zu verwirklichen. Schlechte Erfahrungen führen aber eher dazu, dass man vorsichtiger investiert und das Geld am Ende bei den Personen landet, die schon viele Projekte erfolgreich durchgezogen haben.

    Es steht jedem neuen Unternehmen frei, erstmal kleinere Projekte zu realisieren, bei denen die Kunden nicht gleich dreistellige Beträge riskieren müssen. Einen guten Ruf muss man sich aufbauen, der ist nicht einfach so da. Insofern verfehlt das auch nicht die "Grundidee des Crowdfunding", wie du später meinst. Man muss nur mal schauen, wie heute etablierte Firmen mal klein angefangen haben. Ein Klick auf "X projects created" oben links bei Kickstarter ist oft ganz aufschlussreich.


    Ich habe noch nie verstanden, warum manche neue Anbieter auf dem Markt gleich als allererstes ein $150-Dollar-Miniaturenspiel crowdfunden wollen. Die grundsätzliche Regel bei Crowdfunding (und genauso auch bei Sammelbestellungen) ist, dass man nur soviel Geld riskieren soll, wie man bereit ist, im worst case auch komplett abzuschreiben. Wer das nicht will oder kann, sollte im normalen Handel kaufen.


    Ich will hier keinen Betrug verteidigen und hoffe sehr, dass alle Betrüger in diesem Bereich verfolgt und bestraft werden. Genauso hoffe ich natürlich auch, dass die Geschädigten ihr Geld zurückbekommen. Aber manchmal wäre im Bereich des Crowdfunding etwas weniger Blauäugigkeit auf Seiten der Kunden auch nicht verkehrt. Aber, naja, man muss nur schauen, wie Firmen mit erwiesenermaßen schlechter Crowdfunding-Historie trotzdem immer wieder Backer für neue Projekte gewinnen, und schon weiß man: das Problem wird erstmal bleiben, weil genügend Kunden einfach völlig blind irgendwas backen, wenn es nur toll genug präsentiert wird.




  • Ein anderes Negativbeispiel ist meiner Meinung nach "Dwarves in Trouble" von Hex Games.


    Wobei ich hier keinen Betrug unterstellen will sondern es für mich eher so aussieht als wären die Macher von dem Erfolg der Kampagne

    überrollt worden. Die versprochenen Metall Münzen hängen angeblich seit über einem Jahr beim Zoll, die Karten wurden ein mal in China

    gedruckt und dann noch einmal in Polen, da der Transport von China zu den Backern nicht klappte. (Bisher wurde nur das Grundspiel verschickt,

    die Erweiterungen lassen immer noch auf sich warten und ich glaube eher nicht, dass diese noch jemals ankommen).


    Hier sieht man, das auch "kleine" Projekte schief gehen können und Croudfunding immer ein Risiko (für beide Seiten) ist.

  • Oben vergessen: Zum Thema Betrug bei Crowdfunding (oder auch nur Ausfall trotz guten Willens des Machers) empfehle ich, diese Geeklist bei BGG zu abonnieren. Wer da regelmäßig mitliest, lernt nebenbei recht gut, welche Anzeichen es bei Crowdfunding-Kampagnen gibt, die man als Warnzeichen interpretieren sollte.

  • Ich finde, hier werden gerade diverse Themen durcheinander geworfen. Eine Diskussion ist somit relativ schwierig. Ich hab auch ehrlich gesagt keine Ahnung, in welche Richtung die durch den Threadersteller gehen soll.


    Zum Einen geht es um einen klaren Betrugsfall. Dass dies negativ auf die KS-Kampagne zurückfällt ist leider so. Da muss von Seiten der ausführenden Personen einfach versucht werden, den Backern deutlich zu machen, dass das Verschulden bei einem Dritten liegt. Schwierig ist halt, dass die Unterstützer natürlich um ihr Geld fürchten. Ganz wird sich der Imageschaden wohl nicht verhindern lassen. Dieses Problem ist aber kein KS-exklusives Problem. Vor Betrug ist man leider nie ganz gefeit, wenn man auf externe Dienstleister angewiesen ist.


    Zum Anderen geht es darum, dass der ursprüngliche "Spirit" von KS verloren gegangen sei. Gedacht als Anschubfinanzierung für kleine Unternehmen oder Einzelpersonen, die eine Idee, Vision oder was auch immer haben, wird KS inzwischen immer mehr als Sammelbestellungsplattform genutzt. Ist das schlimm? Kann nicht beides parallel existieren?


    Die Vermischung von beiden Themen macht für mich so keinen Sinn. Zumal beim Thema Betrug es ja eigentlich keine zwei Meinungen geben kann. Was will man da groß diskutieren? Sollte es jedoch um den zweiten Punkt gehen, hätte man sich die ganze Betrugsgeschichte sparen können. Oder soll der Thread nur als Sammelbecken für alle Gefahren bei KS dienen? Deshalb zur Klräung nochmal direkt an fjaellraeven : Worum geht es dir genau?

  • Hi,


    Man muss gar nicht so weit schauen ... bei Pegasus mit "Die Zwerge" warten die Bakcer bis haute auf das was sie gepledged haben bis heute:


    Nachdem das Projekt sich (gefühlt) 70 mal verzögert hat, wurde irgendwas ausgeliefert, was nicht dem entsprach was die Kunden bestellt hatten.

    Dann wollte man sich wohl "kulant" zeigen und hat den Kunden angeboten als Ausgleich ein weiteres Spiel zu schicken. Was nie verschickt wurde (zumindest nicht an ich). Ebenso warten die Kunden bis heute auf die korrekten Miniaturen.


    Die Kampagne feiert in wenigen Wochen ihr 3 Jähriges, die Lieferung war Dezember 2015 angekündigt. Das nenn ich doch mal ne sauber Projektplanung.


    Atti

  • Hi,


    Da bin ich 100% bei Staublunge ich sehe auch nicht den Zusammenhang zwischen der Art der Finanzierung und Betrug. "Die Schattenseite von Crowdfounding" - wtf? - Beschissen werden kann man überall.


    Diese beiden Themen zu vermischen ist


    :humbug:


    Atti

  • Meiner persönlichen Einschätzung nach läuft es im Brettspielbereich insgesamt noch sehr gut. Es gibt natürlich immer mal wieder Verspätungen und unausgereifte Spiele, aber geliefert wird fast immer.

    Bei Videospielen hingegen erlebt man es viel häufiger, dass die Kommunikation der Entwickler irgendwann einschläft und das Projekt faktisch tot ist. Oft wird das kleine Entwicklerstudio einfach dichtgemacht und die Leute kommen in be größeren Entwicklerstudios unter.


    Deshalb schrumpft die Videospielfinanzierung auf KS auch seit einigen Jahren, während der Brettspielbereich immer noch weiter anzieht.

  • Geht es hier nur um Brettspiele?

    Ansonsten gibt es ja genug Beispiele auf KS für im nachhinein gescheiterte Projekte oder Betrug. Da kann man auf heise.de oder golem.de suchen, weswegen KS selbst auch schon in Kritik steht.


    Beim PC Spiel Star Citizens ist ja auch noch nicht klar, wann und ob überhaupt ein Spiel wirklich veröffentlicht wird. Was bisher veröffentlicht wurde, sieht fantastisch aus, aber grundlegende Dinge müssen wohl erst noch angegangen werden. So lange weiter Geld fließt, wird auch weiter entwickelt...

  • ANZEIGE
  • So, dann erkläre ich mich mal:


    1. Den Thread habe ich relativ spät nachts ins Leben gerufen. Ich habe gegen 0 Uhr von der Thematik erfahren und dachte, dass es interessant sein könnte für einige. Ich bin dann kurz nach 0 Uhr an den Computer und habe bis kurz vor halb 2 daran getippt. Den Titel habe ich nicht perfekt getroffen, da es um Kickstarter/Crowdfunding und vor allem Sammelbestellungen gehen sollte. Ich hoffe im Rest des Beitrags ist dies klarer geworden. Den Titel habe ich umgeändert, da er nicht präzise war. Von daher Danke MetalPirate  

    2. Staublunge Es geht mir hier um den Betrug am Kunden oder Unternehmen. Es sind nicht nur Personen aus Sammelbestellungen geschädigt, sondern auch Unternehmen. Boarders ist kein Unternehmen, welches aktiv Crowdfunding betrieben hat, es ist aber im Dunstkreis davon zu nennen und hat sich am System bereichert.

      Der Anhang war einfach meine Meinung und ich wusste nicht, ob ich einfach den Bericht ohne alles andere hätte einstellen sollen. Dann wäre mir vielleicht vorgeworfen worden, dass ich auch einfach die Quelle hätte posten können. Von daher ist der Anhang eigentlich überflüssig, da er wie der Rest keine Tatsachen widerspiegelt und spekulativ ist. Ich wollte aber nicht ganz ohne eigene Meinung enden, weswegen ich ihn angefügt habe.
      Das hätte ich aber deutlicher kenntlich machen sollen und ich entschuldige mich, falls es für Verwirrung gesorgt hat.

      Grundsätzlich sollte ein Thema ja informativ sein und im Idealfall eine Diskussionsgrundlage bieten. Die Grundlage habe ich aber nicht gesehen, weswegen ich mit müdem Kopf noch ein paar Zeilen drangehängt habe. Hätte ich mir sparen können.

    3. Ich gehe trotzdem auf den letzten Absatz ein. Natürlich haben große Unternehmend das Recht Kickstarterkampagnen zu starten, gerade wenn sie durch Kickstarter groß geworden sind und ihre Kundenbasis auf dieser Plattform zu finden ist. Es gibt aber genug Beispiele, besonders aus dem Videospielbereich, in denen große Publisher (hier sprechen wir von deutlich größeren Unternehmen als es bei Brettspielen vorkommt) ihre Projekte auf der Plattform laufen lassen. Das ist total unnötig und dient nur dem Generieren von Geld (der Antrieb für jedes gute Unternehmen). Das Spiel würde auch so auf den Markt kommen können, so ist es eben risikoärmer. Das sind definitiv Ausnahmen und nicht die Regel, aber grundsätzlich finde ich ein solches Verhalten aus ideellen Gründen schädlich.

      Um den Bogen zu schlagen:

      Mache ich als Kunde negative Erfahrungen mit Anbietern oder bekomme solche negativen Berichte mit, dann kann mich das Beeinflussen. Wenn ein kleines Unternehmen ohne Referenz dann ein Projekt startet, dann KANN ich mir als möglicher Backer Gedanken machen, ob das Unternehmen das stemmen wird oder ob ich mein Produkt am Ende auch erhalte. Am Anfang werde ich mir die Gedanken natürlich nicht machen, aber wenn sich die Negativbeispiele häufen, wie es bei Videospielkickstartern der Fall war (Danke Meradanis ), dann kann das zukünftige Projekte erschweren oder eine Plattform/Methode ganz in Misskredit bringen.

      Wie MetalPirate schon erwähnte, sollte ich mir aber grundsätzlich darüber bewusst sein, dass in Vorleistung gehen risikobehaftet ist. In 99% der Fälle wird es gut gehen, aber ich muss auch damit leben können, wenn mein Projekt zu dem einen Prozent gehört. Betrug ist es, wenn mir das versprochene gar nicht geliefert wird. Ärgerlich und enttäuschend ist es dann, wenn das Produkt nicht das versprochene ist und verspätet oder unvollständig ausgeliefert wird. Dieses Risiko ist bei Kickstarterprojekten von erfahrenen Unternehmen natürlich viel geringer. Bei kleinen Projektgründern kann es dagegen eher dazu kommen, dass diese sich übernehmen oder überwältigt werden von der Resonanz. Das ist verständlich, darunter sollte aber nicht das finale Produkt leiden, sondern maximal der Auslieferungszeitpunkt.

      Ich hoffe man versteht, dass ich den großen Kampagnen nichts neide. Kickstarter kenne ich aber seit dem Anfang, es gab ja auch andere Portale zum Finanzieren davor und danach. Für mich (aus dem Videospielbereich kommend) waren es aber die kleinen Ein- oder Zweimannstudios, die mit Hilfe der Backer ihre Träume verwirklichen konnten. Ein FIFA XX hätte ich niemals auf einer solchen Plattform unterstützt, da es Kickstarter gar nicht nötig hätte.
      Wenn die ein oder zwei Personen Erfolg mit ihrem Projekt gehabt haben, dann habe ich es ihnen gegönnt (Banner Saga, wobei das ein kleines Studio war) und war auch Folgekampagnen gegenüber positiv gestimmt. Durch die vielen negativen Beispiele im Videospiel-Kickstarter (unvollständige Projekte, leere Versprechungen oder direkter Diebstahl des Geldes) sind die Fundingsummen und -möglichkeiten aber stark zurückgegangen.

      Das wiederum hat Auswirkungen auf die kleinen Projekte, die gemieden werden, da die Projektgründer keine Reputation haben. Misstrauen ist der Tot einer solchen Struktur und das haben wir im anderen Kickstarterbereich gesehen. Er ist nicht gänzlich tot, aber der Patient hängt am Tropf und schleppt sich mehr schlecht als recht durch. In diesem Fall haben nur noch bekannte Gründer oder Unternehmen eine wirkliche Chance auf eine erfolgreiche Kampagne. Stoic Studios hat sich zum Beispiel mit Banner Saga diesen Ruf erarbeitet und profitiert nun davon - zu Recht wie ich meine. Andere, neue Gründer, bekommen aber nicht mehr die gleiche Chance sich diese Reputation zu erarbeiten, da ihre eigene ohne ihr Zutun durch negative Projekterfahrungen bei anderen Gründern geschädigt ist.

      Es besteht also ein indirekter Zusammenhang, auch wenn diese Vorfälle im Brettspielbereich aktuell noch so selten sind, dass sie keine Auswirkungen auf das Konstrukt Crowdfunding haben.

    Man kennt mich aus "Ein Absatz kommt selten allein" und "Hör mal wer da tippt". Die Rolle meines Lebens hatte ich wohl 1987 an der Seite von Michael Douglas in "Wall of Text".

    2 Mal editiert, zuletzt von fjaellraeven () aus folgendem Grund: Absatz und Rechtschreibung

  • fjaellraeven  

    Danke für deinen Beitrag. Ich stolperte gestern Abend via Clio's Board Games darüber, war aber zu müde, das Ding hier noch zu verwursten und hätte niemals mehr als einen Absatz dazu geschrieben, geschweige denn den Blogpost zusammengefasst und quasi komplett ins Deutsche übersetzt. Ich hoffe, du hast danach gut schlafen können :)


    Ich kann mir gut vorstellen, dass im Kickstarter- und Spiele-Umfeld einige weniger skeptisch an die Sache rangehen, als sie dies in anderem Kontext täten. Mit Kickstarter per se hat der Betrugsfall allerdings nur bedingt etwas zu tun, denn jeder andere Großhändler oder Distributor könnte ähnlich agieren …


    [Mod]

    Den Titel habe ich nicht perfekt getroffen, da es um Kickstarter/Crowdfunding und vor allem Sammelbestellungen gehen sollte.

    Du kannst ihn editieren.

  • Vor Betrug, der perfekt inszeniert ist, kann man sich nur schwer schützen, denke ich. Bei Kickstarter genauso, wie anderswo.


    Bei Kickstarter sollte man sich als Investor sehen, nicht als Käufer. Jeder Investor wird erstmal versuchen, sicherzustellen, dass sein Investment nicht verloren geht. Dafür kann man ja einiges tun, was Investoren in anderen Bereichen auch tun: Informationen sammeln und (Risiken) bewerten, im Sinne einer Due Diligence ("eine mit „gebotener Sorgfalt“ durchgeführte Risikoprüfung, die grundsätzlich durch den Käufer beim Kauf von Unternehmensbeteiligungen oder Immobilien sowie bei einem Börsengang erfolgt" - auf die Schnelle von wikipedia).


    Bei Kickstarter schaue ich erstmal, welche Risiken der Ersteller selbst sieht. Sieht er keine, ist das schon mal komisch; Risiken gibt es ja viele. Dann, ist der Ersteller zum ersten Mal aktiv oder hat er Erfahrung im Bereich Brettspiele? Ist er schon mal negativ in Erscheinung getreten? Erscheint das Vorhaben realistisch? usw. ... BGG ist da meist eine gute Quelle für vielseitige Infos...


    Bisher hatte ich keine Totalausfälle auf Kickstarter, auch wenn es manchmal (meistens?) länger dauert, als zunächst angegeben...

  • Wenn wir über Kickstarter früher und heute reden wollen, dann müssen wir erstmal feststellen, dass KS mittlerweile von Brettspielen dominiert wird. In der Kicktraq-Hotness-Liste aktuell 6 mal Kategorie "tabletop" in den Top-10 bzw 13 mal in den Top-20, darunter die ersten 5 Plätze. Hätte mir das jemand vor einigen Jahren vorhergesagt, hätte ich ihn ausgelacht. Früher gab es dort Hardware-Bastel-Projekte, jede Menge Videospiele und allerlei Krimskrams. Aber im Nachhinein ist natürlich klar, warum Crowdfunding-Finanzierungsweg für Brettspiele so viel besser ist als für alles andere:

    • Trotz aller gescheiterten Brettspielprojekte sollte man sich klar machen, dass die Projektrisiken in anderen Bereichen ungleich höher sind. Wenn jemand irgendwelche technischen Projekte per Crowdfunding umsetzen will, Bereich Hardware, dann kann es da viel leichter passieren, dass irgendwas schlicht und einfach nicht funktioniert, etwa weil man an irgendwelche physikalische Grenzen stößt. Brettspiele sind da ungleich robuster; beim Bedrucken vom Papier und Pappe kann halt relativ wenig schief gehen. Längst nicht jedes KS-Spiel ist toll, aber es ist am Ende irgendwas da. Die Projekte scheitern nicht komplett.
    • Die Kostenseite ist bei Brettspielen relativ gut überschaubar. Externe Dienstleister wie Illustratoren bezahlen, Angebot bei LudoFact oder Panda einholen und los geht's. Da kommt normalerweise nichts überraschendes dazu. (Wichtige Ausnahme sind allerdings Spiele mit Miniaturen; da kann sehr viel schief gehen und viel Geld versenkt werden, etwa für Gussformen (molds), die sich nachher als unbrauchbar herausstellen.) Schlecht kalkulierbare Kosten haben andere Projekte dagegen schon umgeworfen ... und wenn dann der Millionen-Dollar-Technik-Kickstarter platzt, liest man darüber natürlich auch bei Heise & Co.
    • Ein wesentlicher Teil der Entwicklung von Brettspielen, nämlich die Spielidee, ist vor Kampagnenstart schon passiert. Und etwas bösartige Ergänzung hinterher: wenn bei einem anderen genauso wesentlicher Teil, nämlich ausreichendem Playtesting, geschlampt wird, behindert das nicht die Realisierung des Projekts. Man vergleiche mit Computerspielen: da kommen nach Finanzierung noch monatelange Programmierarbeit, wo vieles sich als aufwändiger herausstellen kann als zunächst gedacht, und wenn nachher zu viele Bugs drin sind, dann gehen die Backer auch ganz schnell auf die Barrikaden.
    • Bei Brettspielen steht an Ende ein physikalisches Produkt. Ganz wesentlich. Nur endlich verfügbar, ganz im Gegensatz zu Downloads. Eine eingebaute echte Limitierung, die dann z.B. nach Kickstarter-Auslieferung zu Gebrauchtmarktpreisen über Neupreis führt -- wo gibt's das sonst? Das ermöglicht erfolgreichen Kampagnen dann auch direkt eine erfolgreiche Hype-Generierung für die nächste erfolgreiche Kampagne: 2nd printing plus Erweiterung. Der Videospiel-Crowdfunding-Bereich hat sich dagegen selbst mit Ramschaktionen gekillt, wo es die Crowdfunding-finanzierten Spiele oft schon ein halbes Jahr nach Erscheinen deutlich günstiger bei Steam & Co gab. Teilweise sogar schon bei der Veröffentlichung. Wozu dann noch etwas per Crowdfunding vorfinanzieren, noch dazu mit recht hohem Projektrisiko? Der Videospiel-Kunde weiß: früher oder später wird jedes Videospiel verramscht, und zwar eher früher als später...
    • Um Brettspiele erfolgreich bei Kickstarter vorfinanziert zu bekommen, braucht es im wesentlichen tolle Grafik und gute Präsentation. Kann sich ein Macher relativ leicht extern einkaufen und schon lässt sich Hype generieren. Ein Technik-Crowdfunding-Macher hat es da ungleich schwerer, die Backer von seinem Projekt zu überzeugen.
    • Um Brettspiel-Crowdfunding herum ist eine eigene Industrie entstanden, von anheuerbaren "campaign management" Spezialisten bis genau darauf spezialisierten Logistik-Unternehmen wie Quartermaster Inc., die Spiele in China abholen und weltweit verteilen, incl. Importabwicklung, etwa für die EU. Auch das macht die Situation für Brettspiele-Crowdfunding-Macher angenehmer.

    Damit haben wir die etwas paradoxe Situation, dass in allen anderen Bereichen Kickstarter immer mehr schwächelt und "uncool" geworden ist, auch ganz wesentlich deshalb, weil viele Leute eben schon ziemlich böse auf die Nase gefallen sind, während Brettspiele bei Kickstarter immer noch boomen und immer mehr Macher auf den Markt drängen.

  • Staublunge Es geht mir hier um den Betrug am Kunden oder Unternehmen. Es sind nicht nur Personen aus Sammelbestellungen geschädigt, sondern auch Unternehmen. Boarders ist kein Unternehmen, welches aktiv Crowdfunding betrieben hat, es ist aber im Dunstkreis davon zu nennen und hat sich am System bereichert.
    Der Anhang war einfach meine Meinung und ich wusste nicht, ob ich einfach den Bericht ohne alles andere hätte einstellen sollen. Dann wäre mir vielleicht vorgeworfen worden, dass ich auch einfach die Quelle hätte posten können. Von daher ist der Anhang eigentlich überflüssig, da er wie der Rest keine Tatsachen widerspiegelt und spekulativ ist. Ich wollte aber nicht ganz ohne eigene Meinung enden, weswegen ich ihn angefügt habe.
    Das hätte ich aber deutlicher kenntlich machen sollen und ich entschuldige mich, falls es für Verwirrung gesorgt hat.

    Grundsätzlich sollte ein Thema ja informativ sein und im Idealfall eine Diskussionsgrundlage bieten. Die Grundlage habe ich aber nicht gesehen, weswegen ich mit müdem Kopf noch ein paar Zeilen drangehängt habe. Hätte ich mir sparen können.

    Danke für die Erklärung deinerseits. Eine Entschuldigung ist gar nicht nötig, es ist ja nichts passiert. Ich hab einfach nur deine Intention nicht verstanden. Als informatives Posting über diesen Einzelfall ist es sicher sehr interessant für einige hier.

  • Als informatives Posting über diesen Einzelfall ist es sicher sehr interessant für einige hier.

    So habe ich den Link auch verstanden. Als Warnung, dass man im Bereich Crowdfunding (und allem was daran hängt, incl. Sammelbestellungen) nicht alles blind glauben darf. Dass da in dieser Größenordnung Betrug möglich ist, fand ich interessant und überraschend zugleich. Insofern danke fjaellraeven für den Link.


    Wobei ich trotzdem der Meinung bin, dass da Leute, die zusammengenommen über 1000 Dollar einem selbsternannten Crowdfunding-Sammelbestellungs-Dienstleister anvertraut haben, auch ein Stück weit selbst schuld sind. Da war dann der Anreiz, ein paar Dollar zu sparen, größer als die Fähigkeit zu vernünftigem Risikomanagement. Bei allen Sachen, wo man finanziell in Vorleistung gehen muss, ist es grundsätzlich eine gute Idee, jemandem erst wieder Geld zu geben, wenn die Gegenleistung für die erste Zahlung erfolgt ist.


    Es hat schon gute Gründe, warum auch im Spielebereich vertrauenswürdige Crowdfunding-Macher ganz bewusst mit einer neuen Kampagne warten, bis die letzte Kampagne ausgeliefert wurde. Aktuelles Beispiel: Level 99 Games hat den Start der Kampagne von Empyreal: Spells & Steam verschoben bis nach Auslieferung von Argent: The Consortium Neuauflage (der Klassiker: verzögert durch Chinese New Year). Allein das ist schon mal für mich ein Pluspunkt bei der Entscheidung, ob ich Empyreal backe. Bei Crowdfunding geht's ganz wesentlich auch um Vertrauen.

  • Wenn es für mich persönlich eine Schattenseite von Crowdfunding im Brettspielbereich gibt, dann die, dass ich allzu oft das subjektive Gefühl habe, nur "halbe Spiele" zum doppelten Preis zu kaufen, wenn ich die Crowdfunding-Aktion verpasst habe. Eben immer dann, wenn sich die Crowdfunding-Exklusiv-Ausgaben von den normalen Ausgaben unterscheiden. Dann heisst es für mich, entweder auf ein Teil des Spiels zu verzichten oder notgedrungen überteuerte Sammlerpreise zu zahlen.


    Klar, das gehört zur Strategie des Crowdfunding dazu, um eben den Anreiz zu schaffen, in die Vorfinanzierung einzusteigen. Logisch zu Ende gedacht, wäre es damit fast sinnvoll, einfach alle Crowdfunding-Brettspiele 2x zu unterstützen in der maximalen Ausstattungsvariante. Wenn es dann nichts taugt, könnte man 2x zum Sammlerpreis verkaufen, weil sich fast immer Sammler finden werden. Wenn es was taugt, kann man trotzdem ein Exemplar zum Sammlerpreis verkaufen und finanziert somit ein wenig sein eigenes Exemplar und die Unkosten der Vorfinanzierung. Taugt damit Crowdfunding als Spekulationsobjekt, wenn es für Immobilien nicht reicht?


    Wirklich negative Erfahrungen habe ich mit Crowdfunding bisher nicht gemacht. Klar, die Spiele kommen so gut wie nie zum angepeilten Termin, aber das ist inzwischen schon fast normal.

  • ANZEIGE
  • Welche Verzögerung wird den bei Kockstarter bei Brettspielen als normal betrachtet?

    Ich kann nur für mich sprechen, aber mehrere Monate bis zu einem halben Jahr erstaunen mich gar nicht, eher im Gegenteil, bin verwundert, wenn es pünktlich ist, und bis zu einem Jahr kommt auch mal vor. Sehe ich da auch relativ gelassen.

    Danach wird es etwas unentspannter, ist aber auch keine Katastrophe, solange überhaupt irgendwas kommt.


    Liegt aber auch daran, dass man, wenn man genug über KS backed, eh immer in 'der Pipeline' hat, und fast froh ist, wenn sich Sachen verzögern. :D

  • Die Kostenseite ist bei Brettspielen relativ gut überschaubar. Externe Dienstleister wie Illustratoren bezahlen, Angebot bei LudoFact oder Panda einholen und los geht's. Da kommt normalerweise nichts überraschendes dazu.

    Ich sag nur shipping. Der Glory to Rome kickstarter hat den Boss von Cambridge Game Factory Ed Carter einen deftigen Batzen Kohle gekostet...

  • Okay, shipping ist ein Faktor, gerade wenn sich ein Projekt verzögert und sich in der Zeit die Paketpreise erhöhen. Natürlich gibt's auch noch weitere mögliche Probleme wie etwa eine Altersdeklaration unterhalb von 14+, die einem in Märkten wie der EU bei fehlender Spielzeugsicherheits-Zertifizierung Probleme mit dem Zoll bei der Einfuhr der Spiele bereiten kann. Mein "... und los geht's" war natürlich bewusst etwas flapsig formuliert. Auf der anderen Seite hat sich seit dem Glory to Rome Kickstarter auch viel getan, u.a. gibt es mittlerweile die angesprochenen Dienstleister, die einem diesen ganzen Logistik-Kram für einen Festpreis abnehmen. Das ist gerade für Ein-Mann-Betriebe und andere kleinere Crowdfunding-Macher sicher eine enorme Erleichterung und auch wichtig im Sinne einer Risikominimierung.

  • Wenn es für mich persönlich eine Schattenseite von Crowdfunding im Brettspielbereich gibt, dann die, dass ich allzu oft das subjektive Gefühl habe, nur "halbe Spiele" zum doppelten Preis zu kaufen, wenn ich die Crowdfunding-Aktion verpasst habe. Eben immer dann, wenn sich die Crowdfunding-Exklusiv-Ausgaben von den normalen Ausgaben unterscheiden. Dann heisst es für mich, entweder auf ein Teil des Spiels zu verzichten oder notgedrungen überteuerte Sammlerpreise zu zahlen.

    Ich weiß, was Du meinst! Das Gefühl hatte ich auch mal! Aber zwei Ereignisse/Spiele haben mich dann eines besseren belehrt:

    1. Der Kauf von Zombicide Black Plague in der KS-Edition. Ich habe das Spiel dann letztlich wieder verkauft, weil es SO VIEL Kram war, dass der nicht mehr wirklich zu organisieren war; plus das Problem, dass es teilweise überhaupt keine Regeln für all die Sachen gab! Beziehungsweise keine Regeln, wie es kombiniert werden kann oder soll! Das empfand ich als sehr unschön!

    2. Der Kauf von Conan Retail - das Spiel ist in sich super! Abgeschlossen und fühlt sich auch vollständig an! Einzig ein paar Counter sind nicht verwendet, aber das finde ich nicht so schlimm. Auf der anderen Seite lese ich dann in den Foren, dass wieder der Zombicide-Effekt existiert: Hat man den Kings Pledge, dann hat man ohne Ende Helden und Gegner - aber keine Szenarien oder Einsatzmöglichkeiten dafür! (Mittlerweile wohl schon, da es das "Book of Set" dann gab mit einer Menge zusätzlicher Szenarien)


    Die beiden Erfahrungen bedeuten für mich, dass ich eigentlich auch immer mit der Retail-Ausgabe zufrieden bin - und wenn ich mal was doch ganz toll finde, dann mache ich bei einem KS auch mal mit. Aber wirklich was "verpassen" tut man dabei nicht. Im Zweifel ist das Spiel besser getestet und ausbalanciert in der (ursprünglichen) Retail-Fassung...

  • [Tom] : Logisch verständlich und für mich nachvollziehbar. Nur spielt bei mir die Logik beim Brettspielkauf kaum bis keine Rolle, weil sonst würde ich trotz übervoller Spielesammlung keine Neuheit mehr kaufen.

  • ANZEIGE
  • Verzögerungen sind mir in der Regel egal - es ist ja nicht so, dass ich sonst keine anderen Spiele habe. Wichtiger ist, dass das Produkt überhaupt kommt.


    Eine Schattenseite die ich für mich ausmachen kann ist folgende:

    Es gibt einen weiteren Kanal den man beobachten muss um aus einer ganze Menge Müll die "Perlen" zu fischen. Das geht an sich ganz gut durch gewisse Infos von verschiedener Stelle. Dennoch muss man aufgrund des Models von KS abwägen ob man das Risiko eingehen möchte. Man muss sich also intensiver mit dem Spiel auseinandersetzen als bei einem Spiel, dass über normale Vertriebskanäle angeboten wird.

    Macht man beim KS nicht mit fehlen diverse Sachen. Auch eine Schattenseite.


    MfG

    fleXfuX

    Jedem das Seine, mir nur das Feine.

    DerFuxBau

    Ein Fuchs muss tun, was ein Fuchs tun muss: Luxus und Ruhm und rulen bis zu Schluss.

    (Absolute Beginner, Füchse)

  • [Tom] : Logisch verständlich und für mich nachvollziehbar. Nur spielt bei mir die Logik beim Brettspielkauf kaum bis keine Rolle, weil sonst würde ich trotz übervoller Spielesammlung keine Neuheit mehr kaufen.

    Tatsächlich nicht logisch bei mir (denn sonst würde ich ja zum Beispiel inzwischen bei Conan eben DOCH den King's Pledge mit Book of Set haben wollen) sondern ein "Wandel der Gefühle"... *)

  • ANZEIGE