16.04.-22.04.2018

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  • #ClansOfCaledonia zum zweiten Mal gewonnen. Könnte man auch "Eurogame - Das Spiel!" nennen. Solide 6 Punkte nach BGG-Skala. Hat alles, was ich dröge finde und eigentlich nicht mehr spielen möchte, rührt das aber in etwas zusammen, was irgendwie dann doch ganz okay ist.


    Ansonsten #CubaLibre solo verkackt und weiter in die neue Hannibal-Ausgabe reinvertieft. Warte auf Feudum und habe mir die neueste Version der #Cerebria Regeln zu Gemüte geführt, Boah, was freue ich mich auf jedes meiner Kickstarter-Dinger! Der Spiele-Sommer wird großartig und ist sogar schon komplett bezahlt! :)

  • Am Brettspieltreffen in der Pfarrei wurde gespielt:


    2 Runden Rummeykub in Vollbesetzung. Wurden aber gnadenlos von unsrer 74jähringen Dame abgeledert....


    Dann eine Runde Mysterium. Grad noch so in der letzten Runde den Geist erlöst. Obwohl oben genannte Dame mit Volldampf durch die Visionen durchmarschiert ist. Der Rest von uns hatte anscheinend Probleme den Geist zu verstehen.....


    Als Abschluss dann ne Absacker Runde King of Tokyo, welches sich wieder mal als lustiges Hauen und Stechen entwickelte.


    War wieder ne spaßige Runde!

  • Leider nur zu zweit gab´s:


    #Shadespire

    Diesmal die Zwerge gegen die Skelette - für beide jeweils die Erstpartie mit der Fraktion.

    Nachdem ich mit meinen Skeletten u.a. die Aufgaben mit allen (!) Mitkämpfern auf die feindliche Spielhälfte zu gelangen und den Punkt 2 (der sich ebenfalls dort befand) in der Endphase zu erobern/verteidigen gezogen hatte, war der Weg (fast) vorgegeben.

    Lediglich die Ausführung haperte an der sprichwörtlichen Zähigkeit der Zwerge.....während meine Skelette fast bei jedem Schlag der Zwerge zu Staub zerfielen, halten die kleinen knubbeligen Bergmänner (gilt das bei deren Frise auch?!) doch einiges mehr aus.


    Da meine Skelette leider durch das forsche Vorpreschen der Zwerge und deren starken Schlägen die Ziele wohl nicht mehr locker erreichen konnten (außer Punkt 2 zu verteidigen), wurde ein Strategiewechsel durch neue Zielkarten nötig. Besser wurde es dadurch jedoch nicht unbedingt, denn nun hatte mein Hauptmann das Ziel, einen gegnerischen Zwerg auszuschalten....während die allesamt ganz erpicht darauf waren, diesem Hauptmann auch das letzte Lebenslicht auszupusten.

    Somit versuchte ich mittels meiner zahlreich überlegenen Mitkämpfer, einen Zwerg windelweich zu prügeln, um dann mit meinem Hauptmann den letzten entscheidenden Schlag zu setzen - was auch tatsächlich gelang.


    Nach ein paar Würfelpech-Einlagen meinerseits wurde es leider diesmal kein Sieg nach Punkten für meine Skelette, sondern nur ein Sieg der Herzen.....

    Mit 9 zu 7 war es aber eine ganz knappe Angelegenheit und hat wieder sehr viel Spaß gemacht - obwohl bei mir diesmal doch etwas AP zugeschlagen hat und ich des Öfteren länger nachdenken musste, um nicht unter den Hammerschlägen meiner Gegner zu Staub zermahlen zu werden!


    #7thContinent

    Zu zweit weiter an der Lösung unseres Fluchs gebastelt.

    Diesmal aber wie Dick und Doof durch die Katakomben geschlagen und jede Falle die für uns aufgestellt wurde auch ausgelöst. :mauer:

    Merke: Es ist NICHT immer ratsam, von in dunklen Höhlen wachsenden Pflanzen zu essen.
    Trotzdem sind wir irgendwann wieder ans Tageslicht gekommen - mit einer Menge nützlichem Zeugs im Gepäck - leider ohne mit unserem Fluch weitergekommen zu sein.

    Es macht uns aber weiterhin sehr viel Spaß, gemeinsam an der Lösung zu arbeiten und wir freuen uns schon auf die nächste Fortsetzung auf dem 7. Kontinent!

  • Bandida hat nach langer, langer Zeit mal wieder ein Eurogame gespielt. An #PandemicLegacy kommt ja kaum vorbei, wenn man auch mal Legacy spielen will.


    War ganz gut. Solo mit 4 Händen Plastikwürfelchen geschubst. Bin im Erstanlauf Januar trotzdem gnadenlos gescheitert, man muss sich ja erstmal wieder einfinden in sowas. Der Wurstvirus hat dann leider Essen ausgerottet, sorry. Dieses Jahr wird das wohl nix mit Messe. Beim zweiten Versuch habe ich es dann geschafft, die Heilmittel zu entdecken. Hab sogar einen Bonus bekommen:




    Schon toll so ein Legacy Spiel. Viel emotionaler als ich dachte. Bin gespannt, ob die nächsten Karten auch solche tollen Überraschungen mit sich bringen.


    Dank Followerpower auf Twitter hatte ich nach einem klitzekleinen! emotionalen Ausbruch innerhalb von 5 Minuten den Kartentext zur Hand. So eine Community ist schon toll. Und bevor jemand fragt: ja ich habe schonmal ein Rubbellos bedient. Kann ich, kenne alle Tricks. Auch den mit der Münze und der festen Unterlage.

  • Hat alles, was ich dröge finde und eigentlich nicht mehr spielen möchte, rührt das aber in etwas zusammen, was irgendwie dann doch ganz okay ist.

    Im Grunde gebe ich dir Recht und das war auch ein wenig meine Befürchtung. Aber ich muss sagen, dass das Spiel im Grunde meine Sweet Spots triggert. Das Spiel lebt nachher ein wenig davon, dass man versucht die Clans zu erkunden daher erhoffe ich mir da ein paar Neue irgendwann...

  • Wir haben uns am Wochenende auch mal wieder ein paar Spiele vorgenommen. Zuerst #RajasOfTheGanges - das Spiel fällt mit jeder Partie in unserer Gunst ein wenig. Am Ende macht man doch immer alles gleich und die Spannungskurve flacht einfach zu oft ab. Doch nicht dieses Mal. Ich hab mal versucht ne eisenharte Siegpunkt-Strategie zu fahren. Hat erstaunlich gut geklappt, muss ich sagen. Am Ende hab ich nur wegen des Tiebreakers verloren, obwohl ich lange wie der Sieger aussah. Die Partie hatte also alles, was ich sonst vermisst habe: Mal anders gespielt, spannend. Doch, hat gut gefallen!


    #NMBR9 entwickelt sich zu unserem kleinen Lieblingsfüller. Macht einfach derbe Spaß, dieses simpelste aller 3D-Puzzles!


    Am Ende des WEs haben wir dann mal ein Spiel ausgepackt, das nun schon länger in der Ecke steht, aber irgenwie doch immer so gut war, dass wir es nie verkaufen wollten: #LewisAndClark. Das Spielsystem ist wirklich toll und auch nicht so komplex, dass man nicht schnell wieder rein kommt. Tolle Timing-Fragen gilt es zu lösen, denn der Zeitpun kt des Aufschlagens des Lagers will wohl gewählt und vorbereitet sein. Was uns an dem Spiel immer gestört hat war auch hier die irgendwann abflachende Spannungskurve. Auch in diesem Rennspiel gibt es keinerlei verdeckte Informationen oder herausstechende Möglichkeiten aufzuholen. Die Engine passt irgendwann - oder auch nicht. Zum Umbauen ist oft nicht genug Zeit, also muss man sie ausfahren. Zusätzlich erscheinen uns die Karteneffekte oft ziemlich unbalanciert. Da waren sie wieder, unsere Probleme mit dem Spiel, das wir eigentlich mögen wollen, aber in Detailfragen immer wieder enttäuscht und dann monatelang wieder im Schrank verschwindet.

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  • Nachdem nun endlich Rise to Nobility auch bei uns angekommen ist, konnten wir uns einen ersten Eindruck verschaffen. Die Meinungen hier im Forum und anderswo sind ja bisher doch eher verhalten und die Vielzahl der Verkaufsangebote spricht auch nicht unbedingt für das Spiel. Dennoch hat uns Rise to Nobility in unserer Erstpartie durchaus gut unterhalten. Ereigniskarten und Erweiterung haben wir dabei noch außen vor gelassen. Zu dritt haben wir ca. 2,5 Stunden gebraucht, also fünf Minuten pro Spieler und Runde. Fand ich akzeptabel. Wir hatten auch nicht den Eindruck, dass die angesetzten zehn Spielrunden zu viel gewesen wären. Etwas anders war hier unser Eindruck nach einer weiteren Partie, diesmal zu zweit. Nach der Hälfte der Spielzeit war diese praktisch entschieden. Sechs oder sieben Runden wären in diesem Fall mehr als genug gewesen.


    Vorläufiges Fazit: Wird noch weiter ausprobiert. Dass es wirklich deutlich unterschiedliche Strategien geben kann, daran glaube ich im Moment eher nicht. Scheint mir eher eine Optimieraufgabe mit Bewältigung des Glücksanteils zu sein. Braucht es einen Ausgleich für schlechte Würfelergebnisse à la Marco Polo? Wahrscheinlich eher nein, so etwas sollte sich zwischen den Spielern ausgleichen. (Wobei eine 5-6-6-6-6 bei Ansehen 12 in Runde 3 schon übel sein kann.) Wirklich schön sind die dazu georderten Metall-Münzen, die liegen gut in der Hand. Als angenehm empfand ich auch die Schlusswertung. Kein großes Rumgerechne, nur die während des Spiels gesammelten Siegpunkte, ein bisschen was für die übrig gebliebenen Waren und die Punkte vom Nobility-Track und fertig. Artwork und Setting kommen (insbesondere bei meiner Frau) gut an, aber wie bitte schön soll man das ganze Material wieder sinnig in der Schachtel verstauen? Vollkommen unmöglich, wenn man etwas aufbaufreundlicher verpacken will. Habe daher eine zweite, ungenutzte Schachtel (Robinson Crusoe Schatzkiste) dazu genommen, die auch noch gut voll geworden ist.


    Außerdem ging es weiter mit dem Arkham Horror LCG. Nachdem wir neulich zu zweit die Dunwich-Kampagne durchgespielt hatten (Kampagne gewonnen, beide Ermittler tot, fühlte sich daher nur wie ein halber Sieg an), ging es nun in der 4er-Runde weiter bei den Zeloten, zweites und drittes Szenario. Boah, was haben wir verrissen! Ich weiß nicht, wo sich unsere Waffen versteckt hatten, aber so ziemlich alle mussten in den unteren Regionen unserer Decks geschlummert haben. Trotzdem ein schönes atmosphärisches Spiel, dass durch Trashtalk und Galgenhumor auch so noch viel Spaß gemacht hat.


    Danach mal wieder Black Fleet herausgekramt. Passte gut im Anschluss und wir hatten viel Spaß dabei, uns die Fracht zu klauen und uns gegenseitig zu versenken. Black Fleet ist zu viert am Besten, weil erst dann das Brett richtig voll wird. Der Spielverlauf wird mit der Zeit immer chaotischer und man muss schon aufpassen einigermaßen den Überblick zu behalten. War trotzdem eine denkbar knappe Entscheidung. Immer wieder gern.


    Zu zweit, aber vierhändig gab es noch The Captain is Dead. Gegen den Ersten und den Wissenschafts-Offizier, den Crewman (einem typischen Redshirt) und den Hausmeister hatten die Aliens keine Chance. Mangels Alternativen haben wir den Hausmeister den Warp-Kern reparieren lassen, klingt komisch, war aber so, und der hat das richtig gut gemacht. Rapp-zapp waren wir weg und wir konnten die Sektkorken knallen lassen.


    Außerdem kam mal wieder nach längerer Abstinenz Dale of Merchants auf den Tisch. Diesmal mit Biebern, Ozelots und Wüstenfüchsen. War wie immer eine ganz knappe Kiste. Uns gefällt das Spielprinzip aus Deck Building und gleichzeitigem Set Collection.


    #RisetoNobility #ArkhamHorrorLCG #BlackFleet #TheCaptainIsDead #DaleOfMerchants

    2 Mal editiert, zuletzt von yzemaze () aus folgendem Grund: #ArkahmHorrorLCG => #ArkhamHorrorLCG

  • Bei uns gab es eine weitere Runde #VillenDesWahnsinns2Ed mit der altbekannten Truppe aus den Gastgebern: Kinsa mit Mann, Staublunge , Sansirion und mir.


    Villen des Wahnsinns - 2nd Edition:

    Mittlerweile sind wir im dritten Szenario angekommen. Scherzhafte Rückblicke aus der letzten Partie wurden ausgepackt, und man rief sich in Erinnerung, wer wie wo geopfert oder verrückt wurde :)


    Aufgrund der Spoilergefahr hier nur rudimentär etwas zu der Runde: Man sieht bisher, dass bisher jedes Szenario einen besonderen "Kniff" hatte und die Entwickler sich doch zur Abwechslung bei den Szenarien durchaus etwas Eigenständiges für jede Runde ausgedacht haben. Während es im letzten Szenario eher actionreich zuging, war hier eine andere Planung notwendig. Das Szenario wurde dann aber trotz höchster Schwierigkeitsanzeige recht gut gemeistert - Man hat jedoch den durch die App zunehmend aufkommenden Druck so langsam aber sicher spüren können - Etwas länger und es wäre doch recht haarig geworden (nehme ich zumindest an).


    Spielzeit lag mit knapp 5 Stunden deutlich über den angegebenen 120-180 Minuten - Diese verging aber wie im Flug. Villen des Wahnsinns bietet tolle/lustige/plastische Szenen und Bilder und dazu nettem Trashtalk am Tisch...Weiterhin eines meiner Lieblinge!


    Imperial Settlers

    Da ich Überbringer von Gebrauchtware von der einen Spielgruppe zur anderen gespielt habe, habe ich die Zwischenzeit genutzt, mit die kurzen/knappen Regeln zu Imperial Settlers reinzuprügeln und das einmal mit der Frau zu spielen.


    Tausche dies in das, um das in jenes zu tauschen und am Ende "jenes" in Siegpunkte umzuwandeln. Dazu kleinere Unterschiede bei den Völkern...hab nen guten Lauf hinbekommen und meine Frau mit den Barbaren weggeputzt. Frau hat sich deutlich zu spät um die Handelsabkommen gekümmert und durch zuwenig Rohstoffe keine Engine hinbekommen. So ging es auch absolut deutlich für mich aus.


    Fazit:

    Naja für mich als Miniaturenschubser / Themaspieler / Freund von dicken Kloppern ganz nett. Wird aber dem Kumpel, der es gekauft hat absolut gefallen. Keine Qual, kann man auch mal mitspielen, eines der besseren Tausche X in Y, Y in Z und Z in Siegpunkte-Spiele....aber für mich auch kein Highlight. Da mag ich es persönlich doch entweder epischer oder thematischer....wer aber auf elegante und schlanke Austauscherei steht, der wird hier zu recht bestens bedient.

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

  • #HannibalundHamilcar


    Erstpartie, nachdem ich mich doch etwas mühselig durch die Regeln gekämpft habe. (Nicht, weil die Regeln schlecht wären, sondern weil solche Art Spiel mir bisher nicht so vertraut war und doch einiges zu beachten ist.)

    Hat mir Spaß gemacht. Bin allerdings schwer rein gekommen, denn es braucht etwas Zeit, ein Gefühl für den "Flow" im Umgang mit den Karten und ein Gefühl für die Risiken, die man eingeht, zu bekommen.

    Je länger das Spiel dauert, desto mehr kommt man rein und der Spaßfaktor steigt.

    Allerdings...irgendwie hatte ich das Gefühl, dass der Karthager doch deutlich schwächer ist, denn er hebt pro Runde weniger Einheiten aus und ist durch die beschränkte und riskante Seefahrt im Vergleich zum Römer doch in der Bewegung sehr beschränkt.

    Wie gesagt - ist nur ein Ersteindruck.

    Habe auf jeden Fall Lust auf mehr.


    #ChimeraStation


    Spielt sich sehr fluffig runter und ist haptisch durch den ständigen Umbau der Worker sehr befriedigend.

    Gefühlsmäßig war es mir nach fünf Runden (Zweier-Partie) zu schnell vorbei.


    #ClansOfCaledonia


    Habe das Spiel selber nicht und konnte es gestern erstmals (zu dritt) mitspielen.

    Hatte den Clan, der immer mehr Rabatt bekommt beim Bauen von verarbeitenden Fabriken wie Käse, Brot und Whisky.

    Habe eine Menge Käse ^^ produziert und entsprechende Aufträge erfüllt.

    Am Ende stand ein grandioser und sehr befriedigender Sieg.

    (Was mir sehr sehr gut tat, da ich in derselben Spielgruppe bei #Wendake gnadenlos verkackt habe!)

    Ich brauche das Spiel für mich selber nicht, würde es aber jederzeit gerne wieder mitspielen.

    War ein schöner Abend.

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  • Bei uns gab es die Tage eine 4er Partie 1754 - Conquest in der Spieleschmiedeversion quasi als Kennenlernpartie. Ich war der einzige, der die beiden Vorgänger 1775 und 1812 bereits kannte.


    Thematisch und geographisch sind wir im heutigen Kanada zwischen den Großen Seen und Nova Scotia und erleben die Scharmützel des French-Indian War. Dabei spielen auf der einen Seite die Briten und ihre Verbündeten die Kolonisten gegen die Franzosen und die Frankokanadier. Als Neuerung kommt eine 5. Partei die indianische Stämme hinzu, mit denen man sich verbünden kann.




    Wir hatten eine sehr flotte Partie, denn bereits nach der dritten von maximal acht Runden war bereits Schluss, da die britische Seite das Ziehpech hatte und jeweils eine Waffenstillstandskarte spielen musste, die das Spielende einleitete. Da die Briten zu diesem Zeitpunkt Freude an Schlachten hatten, zogen sie eben jene vor und übersahen dabei völlig, dass zwei französische Gebiete enorm schwach nur verteidigt waren. Hätten sie sich auf diese konzentriert, wäre ein Unentschieden drin gewesen. Die beiden initiierten Schlachten waren bedeutungslos. Die Franzosen (unter anderem meine Wenigkeit) haben so mit 5:3 das Spiel gewonnen und die Geschichte Nordamerikas wurde völlig neu geschrieben. :-)




    Die ganze Birth of America Serie ist relativ einfach gehalten. Verstärkungen bekommen, Einheiten bewegen, ein bisschen Pengpeng mit Hilfe von Würfeln und gut ist. Das ist einfach und schnell gespielt und macht trotzdem Freude. Sehr schön finde ich immer dieses belauern, wenn sich wie oben im Bild mehrere große Armeen gegenüber stehen und so eigentlich auch bis zum Ende des Spiels dort verharren. :-)


    Optisch und haptisch wie immer sehr gut gemacht. nebenbei lernt man auch noch eine ganze Menge. :-)

  • Gestern Abend dann die zweite Partie #Conan - Grundbox, ohne Erweiterungen oder Stretch Goals.

    Nochmal "In the Clutches of the Picts", dieses mal habe ich die Helden gespielt; der Overlord war in diesem Falle ein neuer Mitspieler, der das Spiel von meinen Schwärmereien aber schon kannte.

    Wie auch bei der ersten Partie schon festgestellt: Man erklärt etwas länger, aber plötzlich fällt Alles an Ort und Stelle und die Regeln sind sehr schlüssig und logisch!


    Auch dieses Mal sind die Helden gescheitert, aber nur sehr knapp. Und wieder haben die Helden den Fehler begangen, unnötig oft "Aggressiv" zu agieren! Dabei hatte ich schon den "Masterplan", mit Hadrathus und dem Kopf von Zogar Sag einfach aus dem Szenario zu teleportieren, während Conan die Prinzessin in Sicherheit trägt - aber dummerweise habe ich nicht geduldig genug gespielt und mir nicht gut genug durchgerechnet, WAS ich eigentlich am Besten tun sollte! Gerade bei Gegnern mit hoher Rüstung sind halt viele einzelne Angriffe - trotz des Bonus-Würfels durch die Waffe - oftmals blöd...

    Gerade der Sprung von Rüstung 2 auf 3 ist das enorm: Conan mit 2 Roten Würfeln geht da von 1,13 Schaden pro Angriff runter auf 0,53 Schaden - da haut man lieber mit allen 5 Kristallen (6 Würfeln) EINEN dicken Schlag rein! Jeder Würfel zeigt im Schnitt 1,5 Treffer - also bringt man 6 Schaden durch im Schnitt. Mit einzelnen Angriffen gerade mal magere 2,5 Schaden...


    Ansonsten war das Spiel wieder wie ein Film, sehr toll! Conan, mit der Frau über der Schulter und seiner Axt in der Hand, prügelt sich durch das Dorf der Pikten, um am Ende an der Schlange zu scheitern - nur der Magier entkommt mit dem Kopf von Zogar Sag und wird natürlich Hilfe bringen, um Conan zu befreien...


    ...but that is another story.

  • Alan Smithee


    Thematisch ganz klar 1754, das ist einfach "mein" Thema. :-)


    Spielerisch hingegen bevorzuge ich 1812 - da finde ich aber die Thematik nicht so interessant - da es hier neben Schiffsbewegung (wie 1775) auch noch Kanubewegung der Indianer gibt. 1812 ist folglich das bewegungsreichste Spiel, da man nicht an strategischen Punkten absichern kann, da man ja über die Seen hinterrücks überfallen werden kann. Nebenbei kann man 1812 auch zu 5. spielen, die anderen zu 4.


    Spielerisch sind sich alle Ähnlich. Maan brauch sicherlich keine 3 Spiele der Reihe, es sei denn man möchte sich die sehr schönen Cover ins Regel sichtbar stellen. Ansonsten würde ich zu dem Titel greifen, der mich am thematischsten anspricht. Wer sich gar nicht für Geschichte, bzw. Nordamerikanische Geschichte interessiert, der wird wohl mit keinem der drei Spiele warm.

  • Frei nach dem Motto "veni, vidi, vici" betrat ich zum 3. mal innerhalb einer Woche das Spielbrett von #TimeOfCrisis .

    Diesmal in pazifistischer Ausrichtung unterwegs mit Start in Afrika. Der aktuelle Plan sah diesmal nur eine zusätzliche 2. Provinz vor, die beiden dann im Supportlevel möglichst schnell auf jeweils Wert 3 zu steigern. Ab 5 Punkten in den Provinzen wurde konsequent eine 2´er Karte gekauft und mit den übrigen 3 eine 1´er entsorgt. Primär auf gelb gegangen wg. weiterer Steigerung des Supportlevels und Gebäuden, die einen nicht unerheblichen Punktenachschub liefern. Des weiteren natürlich auch den militärischen Bereich nicht ganz vernachlässigt, um Barbaren bekämpfen kommt man nicht herum. Weitere Gouverneure mittels blauer Karten sparte ich mir diesmal.


    Das ganze klappte soweit auch erstaunlicherweise mit nur 2 Provinzen ganz gut, leider schlug dann aber im Mittelspiel das würfelpech gnadenlos zu. Ein Kampf gegen 2 Barbaren mit 3 Legionen endete in einem Desaster - meine Legionen erreichten 2 Treffer, die beiden Barbaren hingegen 6! Im ersten Wurf 2x eine 6 (diese zählen als Treffer und dürfen nochmal gewürfelt werden), danach nochmal 2 und abschliessend noch 2 Treffer :mauer:. Schon war meine mobile Eingreiftruppe in irgendeinem Mumiengrab verschollen...


    Zwischenzeitlich schwang sich der spätere Sieger zum Emperor auf, nach 2 Runden gab es einen Pretender. Nun sollte eine weitere heroische Tat meinerseits folgen, die militärische Übernahme von Rom. Da der Emperor keine Truppen in Rom hatte, konnten meine 3 Legionen je 1 Unterstützungspunkt liefern. Bei Suppoertlevel 1 eigentlich kein Problem, hatte ja quasi schon gewonnen. Allerdings muss trotzdem ein Würfelergebnis erzielt werden um darauf den Bonus anzuwenden. Nun gut, mindestens eine 2 bei zwei Würfeln sollte drin sein. Sollte - man kann auch zwei 1´en würfeln :mad:. Unglaublich...

    Somit war ein verteidigen des Titels nicht mehr möglich und der aktuelle Imperator "dümpelte" sich zum Sieg, da auch die anderen 3 Mitstreiter zu einem unpassendem Zeitpunkt von Barbarenhorden bedroht wurden. Zumindest konnte ich ,zwar abgeschlagen, immerhin noch den 2. Platz retten.


    Jetzt ist aber erst mal wieder Schluss mit ToC, wir sind gespannt was konkret in der angekündigten Erweiterung enthalten sein wird.

    ToC ist und bleibt ein Highlight bei uns, diverse Wege können zum Ziel führen. Lieber früher als Emperor agieren oder ihm als Pretender Einhalt gebieten, militärisch aufrüsten und Barbaren als Punktelieferanten nutzen, mehr oder eher weniger Provinzen, oder doch Übernahmeversuche in anderen Provinzen durchführen, Gebäude, ein Mix von allem? In den 3 letzten Partien habe ich jeweils andere Schwerpunkte gesetzt und damit Erfolg gehabt, gut, Pech beim würfeln läßt sich nicht verhindern. Jedoch zeigt sich das Spiel mittels diverser Möglichkeiten schön flexibel, auf aktuelle Situationen muss man natürlich reagieren.

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Wir haben vorgestern zu Dritt #RajasoftheGanges gespielt.

    Für meine Frau und deren Arbeitskollegin (Wenigspielerin) war es die Erstpartie, für mich die 3., weshalb ich die Fortgeschrittenenseite des Tableaus nahm und die anderen beiden die Einsteigerseite.


    Spielzeit nur eine Stunde, exklusive Erklärung. Ich konnte als erstes meinen 4. Arbeiter über die Geldleiste freischalten. Die Kollegin schaffte ihren 4. und 5. Arbeiter noch bevor meine Frau ihren 4. Arbeiter hatte. Dafür hatte meine Frau jedoch meist 8-10 Würfel. Nun holte meine Frau schnell auf und besorgte sich Arbeiter 4 und 5 während ich noch immer nur 4 Arbeiter hatte.

    Am Ende war es recht spannend. Meine Frau gewann knapp vor mir und klar vor der Kollegin. Letztere wendete zu viele Aktionen „tausche 1 Farbwürfel gegen 2 andere“ an. Ich setzte voll auf Märkte, was ganz okay war. Allerdings schafft man bei den Gemischtmärkten maximal 9 Rupien pro Zug und kann nur 1x pro Zug dieses Feld benutzen. Bei den Spezielmärkten, bei mir war es Seide, schaffte ich je Würfeleinsatz 8 Rupien.

    Kauft man hingegen ein Plättchen mit 2 Gebäuden hat man meist 6 Ruhmesfelder die man gehen kann, was 12 Rupien entspricht.

    Letztendlich war entscheidend, dass meine Frau die 3 Flussfelder mit den Ruhmespunkten erreichte was ca. 11 Ruhm waren, was wiederum 22 Rupien entspricht.


    Uns gefiel es sehr.

    Danach noch 4 Partien #TheMind weil wir es einfach klasse fanden. Immerhin im letzten Versuch erst in Level 8 gescheitert. Tolles Absackerspielchen.


    Gestern stand dann eine Dreierpartie #GaiaProject an. Eine Erstspielerin, ein erfahrener Spieler und ich mit meiner ca. 10. Partie.

    Wir spielten die empfohlene Startaufstellung für eine Erstpartie zu Dritt. D. h. die Erstspielerin versuchte sich an den Terranern, mein Kumpel nahm die Taklons und für mich blieben die Geoden.


    Nach einer Stunde Erklärung und 3:15 Stunden Spielzeit war es auch schon wieder vorbei. Wenn man bedenkt, dass ich schon eine Partie zu viert mit 3 Erstspielern in 2:20 Stunden hatte, war es natürlich recht lange. Das lag aber daran, dass wir ausgiebig die Möglichkeiten der Terranerin besprochen hatten bei den meisten Zügen damit die Erstspielerin das Spiel versteht und mag.


    Alle Drei bauten wir den Regierungssitz in der 1. Runde obwohl das Rundenwertungsplättchen „2 je Terraformingschritt“ war. Natürlich entwickelten sich die Einkommensquellen krass unterschiedlich. Ich entschied mich in Navigation und Terraformen zu investieren. Terranerin förderte die Wissenschaft und dann die Künstliche Intelligenz, während Taklons auf Wirtschaft und Künstliche Intelligenz setzten.


    Terraner schafften 2 Allianzen, Geoden 2+1 und Taklons 3. Ich konnte mit den Ausbautechnologien „Planetenarten beim Passen 3“ und „Forschungslabore beim Passen 3“ viele Punkte holen und gewann letztendlich mit 160 – 140 – 135. Die Endwertungen waren verteilt.

    Gaia Planeten: Terraner 18, Geoden 12 (mit nur 2 Gaia Planeten) und Taklons 6 Punkte mit einem Planeten.

    Gebäude in Allianzen: Taklons 18, Terraner 12 und Geoden 6.


    Technologiewertung: Geoden 32, Taklons und Terraner jeweils 28 Punkte.


    Das Spiel fasziniert mich nach wie vor wie kein anderes vorher. Einfach überragend.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 12:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Tzolkin — 6 Orleans

    7 Bora Bora — 8 Trajan — 9 Great Western Trail — 10 Concordia — 11 Lorenzo der Prächtige — 12 Caylus

  • Kleine Dinge zu #TimeOfCrisis die man evtl. nicht gleich beachtet/weiß:


    • Für eliminierte Barbaren, die mittels der "Foerderati"-Karte in eine römische Armee einverleibt wurden, bekommt man KEINE Bonuspunkte bei einem gewonnenen Kampf! Sie gelten in diesem Fall als Teil der Armee und nicht mehr als Barbaren...
    • Nicht gespielte Karten können auch in die nächste Runde mitgenommen werden, man muss nicht zwingend abwerfen. Natürlich füllt man aber nur bis 5 auf.
    • Die Punkte der ausgespielten Karten werden in einem "virtuellem Pool" zusammen addiert, daraus resultiert man dann seine Actions. Es muss also nicht eine jeweils passende Karte gespielt werden.
    • Das Spielende bei 60 Punkten (oder 40) wird nur dann ausgelöst, wenn derjenige auch gerade Emperor ist. Andernfalls gehts weiter bis dieser Fall eintritt oder die "Diocletian"- Karte vom Eventstapel kommt.
    • Ist man aktuell Pretender und wird in der laufenden Runde ebenfalls Emperor, bekommt man in dieser Runde für BEIDE Ränge die Bonuspunkte. Danach wird das Pretenderreich aufgelöst.

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    Einmal editiert, zuletzt von Torlok () aus folgendem Grund: neuen Punkt ergänzt

  • Ich konnte mit den Ausbautechnologien „Planetenarten beim Passen 3 und „Forschungslaborebeim Passen 3“ viele Punkte holen und gewann letztendlich mit 160 – 140 – 135.

    Pro Planetenart gibt es beim Passen nur einen Punkt - was aber auch schon recht viel ist. Vermutlich ein Tippfehler, oder?

    Dass die beiden anderen dir zwei so starke Technologien auf jeweils attraktiven Techzwigen überlassen ist natürlich sehr freundlich von ihnen. :)


    Alle Drei bauten wir den Regierungssitz in der 1. Runde

    Für Terraner und Geoden sicher eine sehr solide Option, bei den Taklons kann ich es mir eigentlich nur dann wirklich gut vorstellen, wenn sehr früh auf Gaiaforming gesetzt wird - sonst sind die vielen neuen Machtsteine ja kaum nützich,w enn man den Brainstone kreiseln lassen möchte.

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  • Bei einem Klassentreffen habe ich festgestellt, dass die selben Nasen, mit denen ich früher in den kleinen Pausen Skat gezockt habe, heute geneigt sind Brettspiele zu zocken.

    Heureka!

    Nach kurzfristigen Terminabsprachen gab es nun schon zwei Treffen, mit bestimmt weiteren Treffen.

    Bisher durfte ich #TerrafomingMars und #RaidersOfTheNorthSea mit Erweiterungen auftischen. Beides kam bestens an.

    Ich freue mich immer über die Teilnahme dieses einen Konzerns, der 2 M€ wiederbekommt, wenn er rote Projekte ausspielt.

    Erstmal kann ich mich thematisch beömmeln, dass beim Terraformen die Medienbranche mitmischt, Events plant und die dann vermarktet.

    Spielerisch bedeutet dieser Konzern, dass vermutlich vermehrt rote Projekte ausgespielt werden. Mir gefällt das.

  • Vollkommen richtig. Die Ausbautechnologie ist natürlich "1 Punkte je kolonisierter Planetenart beim Passen". Das waren bei mir in den letzten beiden Runden jeweils 6 Punkte. Die Terranerin holte sich die Ausbautechnologie "2 Punkte je Mine" für gesamt 16 Punkte (Maximum). Taklons entschieden sich die Allianzmarker für den Aufstieg in die 5. Stufe der Wirtschaft zu verwenden, bzw. nahmen den 12-Punkte-Allianzmarker. Der 3. Allianzmarker der Taklons wurde nicht umgedreht weil die Terraner auf der Leiste Künstliche Intelligenz schneller waren.


    Das mit dem Regierungssitz in der 1. Runde dachte ich mir beim Taklons-Spieler auch. Ich hätte wahrscheinlich mit Forschungslabor + Mine + X begonnen.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 12:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Tzolkin — 6 Orleans

    7 Bora Bora — 8 Trajan — 9 Great Western Trail — 10 Concordia — 11 Lorenzo der Prächtige — 12 Caylus

  • #Photosynthese – 2er-Spiel mit meiner Frau


    Photosynthese hatte mir beim Spieletreff so gut gefallen, dass musste her. J

    Zu zweit unterscheidet sich das Spiel schon sehr von der vergangenen Viererpartie. Man hat (nachvollziehbarerweise) wesentlich mehr Platz und kann deutlich besser langfristig planen. Das verschiebt den Fokus etwas von taktischen hin zu strategischen Überlegungen, ist aber auch sehr reizvoll. Ich versuchte wie im 4er-Spiel möglichst effektiv Sonnenpunkte zu erhalten, indem ich meine Bäume so pflanzte, dass diese so selten wie möglich im Schatten standen. Um das zu erreichen fing ich schon recht früh (Anfang Runde 2) an den ersten 3er-Baum zu fällen. Meine Frau setzte zu Anfang eher auf Masse und sorgte so dafür, dass es ab der Mitte des Spiels sogar zu zweit recht voll wurde. Spätestens ab diesem Zeitpunkt generierte sie auch regelmäßig mehr sonnenpunkte als ich, lag aber bei den Punkteplättchen zurück. Ab der dritten Runde wertete ich nur noch auf und fällte meine Bäume, was meinen Einfluss aufs Spielbrett immer weiter schmälerte. Im letzten Zug fällte ich meinen vorletzten Baum und rettete meinen Vorsprung knapp ins Ziel. Meine Frau hatte auch gut punkten können, sich aber bei den Möglichkeiten vor Spielende noch zu punkten etwas verschätzt. Zwei Züge mehr und ich wäre hoffnungslos untergegangen.

    Hat uns beiden sehr gut gefallen und wurde von ihr direkt auf die Packliste für den anstehenden Urlaub gesetzt. :D


    #ZombicideGreenHorde – 4er-Spiel beim offenen Spieletreff


    Eine von Zombieorcs überrannte und zerstörte Stadt vor uns, die Überlebenden in der umzingelten Burg am anderen Ende eben dieser Stadt und der Plan, mit dem burgeigenen Trebuchet den nahen Damm zu zerstören um das gesamte Tal unter der Burg zu fluten und die Zombies fortzuspülen. Das war die Ausgangssituation für meine erste Partie Zombicide Black Plague.

    Munter machten wir uns ans aufbrechen von Türen um dahinter brauchbare Ausrüstung für unsere anfangs doch arg schwachbrüstigen Helden zu finden. Doch schon hinter der ersten Tür lauerten, begleitet vom Aufstöhnen meiner Mitspieler eine Orcmonstrosität nebst Nekromant. Einzelne Mitstreiter hätten an dieser Stelle am liebsten von vorn begonnen, aber Aufgeben kam natürlich nicht in Frage! Ich wurde aufgeklärt, dass die Monstrosität nicht mit herkömmlichen Waffen zu schlagen sei, wir dieser also aus dem Weg gehen müssten, der Nekromant aber auf keinen Fall den nächstgelegenen Spawnpoint erreichen dürfe, da sonst für das restliche Spiel zusätzliche Zombies erscheinen würden und e unsere verzwickte Lage weiter zuspitzen würden. Unser erster Plan, die Monstrosität in die eine Richtung der Gasse zu locken um den Nekromanten auf dem Weg zum nächsten Spawnpoint abzufangen wurde durch das Auftauchen einer Zombiehorde an ebendiesem durchkreuzt. Da unsere Gruppe zu diesem Zeitpunkt aber schon aufgeteilt war (never split!) wurde es denkbar knapp um noch zurück am Haus vorbei zu kommen, bevor das Monstrum daraus hervorbrechen würde. Als dies geschah, packte unseren Zwerg die Tollkühnheit und er schob mit ganzer Kraft die Monstrosität vom Zugang zum Gebäude um der Gruppe zu ermöglichen, dieses zu betreten und dem Treiben des Nekromanten ein gewaltsames Ende zu bereiten. Die Horde war währenddessen zu einem veritablen Deathball (inklusive Monstrosität) angewachsen, mit dem zu beschäftigen sich unseren Möglichkeiten entzog.

    Glücklicherweise hatte das Gebäude an der Rückseite weitere Ausgänge, so dass die Konfrontation umgangen werden konnte und sogar noch Zeit blieb unseren Gesundheitszustand sowie das Gruppeninventar aufzubessern. Unter anderem fanden wir dabei den ersten von zwei spielentscheidenden Schlüsseln, nämlich den zum Turm mit dem Trebuchet. Der Teil der Gruppe der sich nicht am Nekromantenmorden beteiligt hatte machte sich plündernderweise in einem anderen Gebäude breit und tötete dabei ein paar vereinzelte Zombies. So kam auch meine Kämpferin zu ein paar Erfahrungspunkten, sowie einer Vollrüstung, einer Großaxt und einem Langbogen: From Zero to Hero! :D

    Außerdem konnte ein Kamerad den zweiten notwendigen Schlüssel bergen, der uns Zugang zur Burg ermöglichen würde. Die Gruppe vereinigte sich auf dem Weg zum Trebuchet wieder, da wir alle nötigen Schlüssel gefunden hatten waren keine weiteren Umwege nötig. Direkt vor dem Turm konnte ich die Schlagkraft meiner neuen Ausrüstung unter Beweis stellen und mich im Sturmangriff durch einige Zombies schnetzeln. Mein Vorschlag, den gefundenen Drachenfeuertrank (hätte sogar die Monstrosität umbringen können) zu nutzen um den uns verfolgenden Zombiepulk zu brandroden wurde leider nicht mehr aufgegriffen, da wir es vor Eintreffen dieser oder anderer Bedrohungen schafften, dass Trebuchet abzufeuern, den Damm zu zerstören und uns in die sichere Burg zurückzuziehen.

    Insgesamt wurde die Runde als eine der bisher spannendsten und spaßigsten bezeichnet und machte auch mir viel Freude, auch wenn die Möglichkeiten der Charakterentwicklung nur angekratzt wurden. In der richtigen Runde ein großer Spaß, aber man muss dieses Spiel schon zelebrieren, damit der Funke richtig überspringt. Rein von den Spielmechaniken her gibt es jetzt nicht soo viel her. Durch diverse Szenarien, Helden und Zufallsfaktoren bei Ausrüstung und Gegnerverteilung ist aber sicher für einiges an Langzeitmotivation gesorgt. Würde ich sehr gerne wieder mitspielen, wird aber wohl (auch preislich bedingt) nicht den Weg in unsere eigene Spielesammlung finden.

  • Passend zu der Zombicide-Runde von oben (warum erkläre ich später):


    Formula D

    Zu 4. mit dem Tabletopkumpel, Staublunge und meiner Frau auf dem Monaco Kurs.


    Mit Formel 1 Wagen fährt man seine Runde. Überholen, Bremsen, Gänge durchschalten ist angesagt - Der richtige Gang für die richtige Stelle ist der Kniff an dem Spiel. Mit 6 unterschiedlichen Würfeln werden die Gänge dargestellt...im ersten Gang kann man sich nur 1-2 Felder bewegen, im 6. Gang sind es schon 20-30 Felder, die man sich bewegen kann.


    Das schwierige sind die Kurven: Dort ist die minimale Stop-Zahl angegeben, ansonsten gibts Strafe in Form von Verschleißpunkten auf Bremse oder Getriebe etc. Hat man zuviele, so fliegt man aus dem Rennen. Ein richtige Auto Tabletop - Man Würfelt was das Zeug hält und wenn man Pech hat, ist man frühzeitig Tod :P Dem Tabletopkumpel ist beispielsweise kurz nach der Hälfte der Motor explodiert :D


    Wir haben somit nur eine Runde gespielt und Olli konnte sich als Sieger absetzen.


    Fazit:

    Zweigeteilt. Ähnlich wie die Zombicide Runde oben: Die Runde war schon wirklich ziemlich lustig, es wurde viel gelacht / viel verbildlicht und plastisch getrashtalked - Das war richig gut und alle hatten echt Spaß. Andererseits ist das Spiel aber selbst nicht so der Bringer und mehr ein „ganz nett“...Halt ein Zombicide als Autorennen: Spaß ist was die Gruppe draus macht und was es für aberwitzige Situationen gibt.


    Bleibt in der Sammlung. Es gibt zwar Player - Elimination, aber da ist man oft auch halbwegs selbst für verantwortlich...und ansonsten ist das halt mal so - Das der Tabletopkumpel 3x hintereinander auf einem W20 Würfel eine 1 würfelt ist schon extrem selten und halt Pech. Gelacht hat er trotzdem...



    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

  • Wir haben heute zu Dritt #LorenzoDerPrächtige samt Erweiterung „Familien der Rennaissance“ gespielt.

    Keiner bot am Anfang aggressiv auf eine bestimmte Familie und so hatten wir ordentlich Ressourcen zu Beginn. Ich spielte mit Della Rovera ( Boni bei Glaubensfortschritt und Malus für Exommunizierung). Spielerin A hatte die Aragonesi Familie (Ernteaktion bei Gebietserweiterung) und Spieler T versuchte es mit Colonna (zusätzliches neutrales Familienmitglied mit Wert 3).


    Da Spielerin massiv auf grüne Karten setzte hatte sie Rohstoffe, Geld und Diener ohne Ende. Dazu noch 4 ausgespielte, jedoch eher schwache Leader.

    Spieler T setzte auf die lila Wagniskarten und ausgesuchte (gelbe) Gebäude.

    Natürlich war mein Erfolg auf Gedeih und Verderb mit meiner Glaubensleiste gekoppelt.

    Ich hatte passenderweise de Leader, der 5 Punkte für ein Glaubensbekenntnis gibt, was dann auch 15 Punkte brachte. Damit konnte ich in der letzten Runde 45 Punkte nur mit der Glaubensleiste holen.


    Nach 1:45 Stunden reichte es für einen recht ungefährdeten 131-107-83 Sieg.


    Ist schon sehr verkopft das Ganze. Machte uns aber viel Spaß und wird sicher bald wieder gespielt.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 12:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Tzolkin — 6 Orleans

    7 Bora Bora — 8 Trajan — 9 Great Western Trail — 10 Concordia — 11 Lorenzo der Prächtige — 12 Caylus

  • Diese Woche hatte einiges im Angebot.


    Zunächst habe ich solo mit #7thContinent begonnen.

    Im ersten Anlauf habe ich relativ jämmerlich versagt, wobei ich auch einen Teil etwas falsch gespielt habe. Fasziniert war ich von der Idee des Spiels aber spätestens nach der zweiten Landschaftskarte, die ich erkundete. Der werte Herr Frankenstein machte sich also noch einnmal frisch ans Werk, erkundete, jagte, erweckte sein Monster und versuchte immer wieder in dem Tod zu entkommen. Bisher ziemlich erfolgreich, allerdings habe ich gerade keine Ahnung, ob ich nicht vielleicht im Kreis gelaufen bin. Ich werde es rausfinden, denn dieses "Spiel" packt mich wirklich in großem Maße und verspricht noch viele interessante Details. Bisher hat es für mich deutlich die Erwartungen übertroffen.

    Gestern gab es eine Runde #BurgenvonBurgund zu viert.

    Ich glaube zu dsr Nummer ist alles gesagt. Es endete denkbar knapp und der Erstspieler gewann mit 2 Punkten Vorsprung. Ich habe allerdings den Verdacht, dass dort beim Verkaufen der Waren in den ersten 3.5 Runden ein Fehler passiert ist, da wir ihn dann korrigieren mussten nur einen Silberling insgesamt zu nehmen und nicht einen pro Warenplättchen. Egal, es war wie immer eine schöne Runde.

    Als Spiel danach gab es #Azul ebenfalls zu viert.

    Ich finde ja abstrakte Spiele gar nicht so verkehrt, aber das fällt für mich in die Kategorie "tut keinem weh, muss man aber nicht." Ist mir ehrlich gesagt zu viel Gerechne, wenn ich das kompetitiv spielen will, wobei man dann trotzdem noch einen riesigen Zufallsfaktor drin hat, und verliert dann für mich seine Leichtigkeit. Ich kann mir auch vorstellen, dass es zu zweit ein viel taktischeres und weniger zufälliges Spiel ist, allerdings würde ich da andere Spiele bevorzugen. Ich bin gerade ganz froh, das nicht angeschafft zu haben.

    Heute gab es dann in anderer Gruppe zu viert #RisingSun

    Nach der Regelerklärung war ich sehr zuversichtlich. Irgendwie entwickelte sich aber ein total antiklimatisches Spiel. Noch vor Mitte Runde 2 stand der deutliche Gewinner eigentlich fest. Für einen weiteren war es sogar schon nach Runde eins eigentlich komplett vorbei und gefühlt lag es am Verlassen auf den Bündnispartner, der dann aber zweimal die Aktion wählte die ihm gar nichts nützte.

    Ich bin noch nicht bereit dieses Erlebnis als Gesetz hinzunehmen (nein, ich selbst habe da kein Geld investiert) und würde es gerne noch mal versuchen, denn eigentlich erkenne ich jede Menge Potential. Manchmal kommt es ja auch beim besten Spiel vor, dass das nicht das tut, was es eigentlich soll bzw. irgendwer total im Abseits steht oder jemand schon uneingeschränkter König ist. Nächste Woche komme ich wieder und berichte ein weiteres Mal.

  • cookiemonster

    Ich glaube nicht, dass die yin&yang Steine rechtfertigen, dass man den anderen Spieler tatsächlich als "Partner" betrachtet. Das gibt dieses lose und temporäre Bündnis einfach nicht her.


    Eine Aktion zu wählen, die dem anderen gar nichts bringt, ist eher ein kluger denn ein gemeiner Zug.


    #risingsun

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  • Eine Frage, hatte jeder zwei Autos?

    Und so richtig brilliert das Spiel nur im Meisterschaftsmodus, wenn auch der 3. oder 4. Platz zählt.

    Ne, nur 1 Auto. Bei BGG habe ich so verrückte Dinge gelesen, wie Solospieler mit 12 Autos :D


    Wir waren uns einig, dass das Spiel eigentlich „nur“ ganz nett war - Aber eine Meisterschaft würde bisher keiner spielen wollen...Zwiegespalten bin ich trotzdem: Denn die Stimmung am Tisch war echt super. Daher auch der Zombicide Vergleich.

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

  • Hi,


    Formula D verliegrt als "single game" enorm gegenüber einer "organsierten Saison":


    - Punktwertung für die Plätze 1-6 (o. 1-10)

    - Rennteam (2 Autos)

    - Konstrukteur-Wertung

    - Quali

    - Autos selbst "bauen"

    - Saison auf vorher benannten Strecken


    Ein Rennen wo jeder "auf Sieg" fährt, ist zwar mal ganz lustig, aber spannend ist es halt richtig wenn man es halt auch wie ne F1 Saison behandelt.


    Atti

  • Harry2017 , jeder zwei Autos macht das Spiel kaum länger, nivelliert aber das Glücksmoment und "player elimination" ist höchstwahrscheinlich auch vom Tisch.

    Wobei wir die Startplätze immer nach der #Siedler -Methode vergeben haben: Spieler 1 hat den ersten und den letzten, Spieler 2 den zweiten und den vorletzten, usw.

  • Hi,


    Also ich hab schon rel. oft Formular D gespielt und "Player elimination" ist wirklich höchst selten. Ja, das kann passieren - und es kann auch "unverschuldet" passieren - aber das passiert echt sehr, sehr selten. Klar, man lkann das durch aggressive Fahrweise provozieren. Und wer notorisch agressiv fährt fliegt halt auch mal raus. Wenn man auf den Gesamsieg fährt, dann hört das "alles oder nichts" gehabe plötzlich auf und alle fahren ein gesittetes Rennen was taktisch geprägt ist. Woran das wohl liegt?


    Atti

  • #NewAngeles - Zu 4. in Familienrunde


    Immer, wenn ich ein neues anspruchsvolles Spiel auf den Tisch werfe, hat es das grundsätzlich zuerst schwer akzeptiert zu werden. Alles, was nicht Time Stories ist, wird aktuell erstmal kritisch beäugt. Da ich mich bei der Auswahl der Spiele in dieser Runde immer enthalte und mich aufs Anteasern beschränke ( ;) ) fiel die Wahl recht schnell auf New Angeles.


    Die Erklärung dauerte bei dem Spiel recht lang. Dazu muss man einerseits sagen, dass meine letzte Runde ein paar Monate her ist und die Feinheiten nicht mehr so recht saßen. Das wurde aber mit Hilfe einer Spiel...-hilfe ausgebügelt. Auf der anderen Seite ist New Angeles ein Spiel, das man nur schwer erklären kann, wie ich finde. Denn das eigentliche Spiel passiert nicht auf dem Brett, sondern zwischen den Mitspielern. Das Material an sich gibt nur den Rahmen vor.


    So musste ich mehrfach während der Erklärung Dinge sagen wie "Das hört sich jetzt komisch an, aber im Spiel werdet ihr sehen, dass das auf einmal Sinn ergibt". Sowas widerstrebt mir eigentlich, aber bei einem Spiel wie New Angeles kommt man eigentlich nicht drum herum. Denn eigentlich ist für alle immer klar, was das Beste für die Stadt wäre. Der Kern ist aber, eine Balance zu finden zwischen dem Wohl der Stadt und den eigenen Zielen. Und diese Ziele können manchmal diametral entgegengesetzt sein. Das gipfelt darin, dass neue Spieler manchmal die Tragweite von Entscheidungen und Abstimmungen nicht erkennen. Diese sind nie kompliziert (z.B. bewege 3 Androidenmarker auf neue Plätze). Dennoch muss man tatsächlich erst erfahren, was das für Auswirkungen haben kann, sodass nach 1-2 Runden nahezu jeder am Tisch sagte: "Ach jetzt erkenne ich's!"


    Das Spiel als solches ist dabei herrlich durchdacht. Anfangs, in den ersten 2-3 Runden sieht das Spielfeld noch übersichtlich aus und es scheint immer klar zu sein, was das beste wäre. Man benötigt nur einzelne Polizei-Staffeln, um die Aufstände zu unterdrücken, die Leute halten sich bedeckt und streiken kaum, auch das organisierte Verbrechen und die Widerstandsbewegungen agieren eher im Untergrund. Später allerdings verschlechtert sich der Zustand der Stadt zusehens: Krankheiten und Aufstände breiten sich aus, feindliche Einheiten (Punks und Verbrecher) breiten sich aus und man hat einfach viel zu wenige Polizisten, um überall zu helfen. Darüber hinaus zieht der Einsatz von viel Polizei auch noch die Aufmerksamkeit der Regierung auf sich - und das ist genau das, was wir als "herrschende" Mega-Konzerne verhindern möchten.


    Interessanter Weise kommt in dieser Runde immer eine gewisse "Anti-Maftiosi-Stimmung" auf. Nach dem Motto: Der kennt das Spiel am besten, also misstrauen wir seinen Vorschlägen grundsätzlich und stimmen erstmal für das Gegenteil. Dennoch konnte ich mit etwas Verhandlungsgeschick - entweder durch eine geschickt gesetzte Drohung oder schlicht und ergreifend Cash - viele Abstimmungen gewinnen und so mächtige Verbündete, Kriminelle und Lobbyisten auf meine Seite ziehen. Anders herum hat mich deren Einsatz auch nicht gerade beliebter gemacht.


    Alles in allem zusammengefasst könnte New Angeles auch ein mehr oder weniger simples Kartenspiel sein. Das Material ist großzügig und hochwertig und hat natürlich auch seinen Reiz, denn man regiert über eine (auch optisch) große Stadt. Die Miniaturen, die quasi nur Platzhalter auf dem Spielfeld sind, haben für meinen Geschmack eine extrem gute Qualität und ordentliche Größe. Dafür ist der Preis also auf jeden Fall gerechtfertigt.


    Ist das Spiel nun was für dich? Das kommt ganz auf die Gruppe an! Ähnlich wie in #BattlestarGalactica oder #WinterDerToten kann es einen Verräter geben, muss es aber nicht. Und darüber hinaus will natürlich immer noch jeder gewinnen, Verräter hin oder her. Durch die unterschiedlichen Ziele kann es vorkommen, dass alle verlieren oder dass sogar alle bis auf einen gewinnen. Denn das Ziel ist eigentlich immer kapitalabhängig und irgendwer muss eben das wenigste Kapital haben. Bei uns kommt es definitiv bald wieder auf den Tisch. Ein grandioses Spiel mit einfachen Regeln und ordentlicher Spieltiefe.


    PS: Und überspitzt gesagt hat es sogar eine Art #Pandemie -Light als Minispiel eingebaut :) Grundsätzlich könnte man sogar sagen, dass das Spiel eine Art "Pandemie mit Anspruch" ist, das Semikooperativ abläuft (da die Spieler nur eine Zweckgemeinschaft bilden). Natürlich wesentlich tiefer, anspruchsvoller und schöner als Pandemie.

    Top 5 "Heavies" (08/18): 1 Star Wars Rebellion — 2 Fireteam Zero — 3 Trickerion — 4 Imperial Assault — 5 Eldritch Horror

    Top 5 "Medium" (08/18): 1 Arkham Horror LCG — 2 Android Netrunner — 3 Star Wars LCG — 4 Cthulhu Wars — 5 La Cosa Nostra

    Want to play: 1 Rune Wars (R.E.) — 2 Earth Reborn — 3 Twilight Imperium 4 DE — 4 Eclipse — 5 Battlestar Galactica

    Sehnlichst erwartet: 1 7th Continent — 2 Cthulhu Wars OS3 — 3 Who goes there? — 4 Gloomhaven DE — 5 Lords of Hellas DE

    2 Mal editiert, zuletzt von Maftiosi ()

  • Sternenfahrer / Attila ...das kann natürlich alles sein.


    Player Elimination war gestern auch nicht so schlimm - Wie gesagt: Dadurch, dass der Kumpel 3x hintereinander auf einem W20 eine 1 gewürfelt hat (und vorher noch groß tönte: Er wartet nur darauf, dass endlich jemand mal die verflixte 1 würfelt), warhalt das allgemeine Gelächter groß :D


    Nach dem erweiterten Regelstudium nach der Partie bietet das Spiel schon mehr Taktik als zuvor. Trotzdem hat sich das reine Spielprinzip: „Würfeln auf nem Formel 1 Track mit möglichen Schäden am Auto und zwingenden Stops in Kurven“ auf dem Papier für uns interessanter angehört, als es schlussendlich ist. Mit interessant ist hier halt nicht die taktische Tiefe gemeint, sondern das ganze Spiel.


    Wie gesagt: Für uns „nur“ ein „ganz nettes Spiel“ mit überragendem Spaß durch die Gruppenkommunikation. Mehr Taktik bringt mehr Spieltiefe, mehr Planung, mehr Entscheidung....aber wohl auch mehr Ernsthaftigkeit.


    Ich teste dann mal lieber Rush n Bash - N Mario Kart Klon / King of Tokyo auf Rädern...vielleicht ist das ja eher, was ich suche...

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

  • Na, ich will Dir ja nicht auf die Nerven gehen. Eigentlich sehe ich es genau wie Du, ein einzelnes Rennen bei #FormuleD ist "nur" "ganz nett".

    Aber schon durch zwei ganz simple Regelungen verzigfacht man den Spielspaß - a) Rennställe statt Einzelauto und b) mehr als ein Rennen betrachten. Wenn Du so willst, eine Kampagne. Da reicht es m.E. schon, wenn man nur 3-4 Kurse spielt, und über 2 Jahre verteilt. :-)

    Schon wird es ohne jede neue Regel viel spannender.

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