23.04.-29.04.2018

  • Neuuuuueeeeee Woooocheeeeeeee...


    Wir haben gespielt:


    #DieQuacksalberVonQuedlinburg

    Hat mir erstaunlicherweise gar nicht mal so schlecht gefallen. Schönes Gateway Spiel. Emotionen beim Ziehen und Grübeln beim Nutzen der Bücher. Gerne wieder. So klappts auch mit den Nachbarn.


    #RaceToTheNewFoundLand

    Mhhh. Ist ja dieses Jahr auch ein Spiel der Brettspielmeisterschaften. Hat uns leider nur durchschnittlich gut gefallen. Altes neu abgeschmeckt.


    #AeonsEndEternalWar

    Evolutionär würde ich sagen: Dominion < Thunderstone Advance < Aeons End. Trotzdem muss es gehen. Ist mir zu spannungsarm, wenn auch das beste aus den drei genannten Evolutionssprüngen. Das Spiel schreit wieder nach Erweiterungen, um Abwechslung zu bekommen. Und so wesentlich unterscheiden sich die Dinge dann auch nicht. Das Thema ist natürlich wieder beliebig.


    Was könnt ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Gespielt wurde


    #RajasOfTheGanges zu dritt.

    Das Spiel gibt einem das, was ich bei Spielen solcher Art sehr gerne mag: Ein positives Spielgefühl. Dadurch, dass fast (...) keine Felder blockiert werden (normalerweise nur teurer werden) hat man immer genug Möglichkeiten und kann sich manchmal gar nicht so recht entscheiden, was man wann in welcher Reihenfolge tun sollte - machen will man alles und meistens geht auch sehr viel.

    Kann man aber nicht sondern muss schon ein wenig die Mitspieler und die eigene Strategie im Blick zu behalten.

    Diesmal habe ich mich strikt auf den Aufbau einer Marktsorte konzentriert (Seide/Tuch) und hatte später fast zu spät meine Maschine gestartet um viel Geld zu generieren. Erwartungsgemäß lag ich mit meinem Ruhm an letzter Stelle, konnte dann aber mit fortschreitender Rundenzeit mit dem Geld- am Ruhmmarker vorbeiziehen und gewann am Ende doch knapp vor dem zweiten, der ebenfalls auf Märkte ging.

    Der dritte, der sich dem Ruhm verschrieben hat, lag hoffnungslos hinten - da das allerdings seine erste Partie war, konnte ich schon einige Fehler in seiner Spielweise entdecken.

    Ich denke, es kommt schon sehr auf die Marktauslage an und wie die Spielweise der Mitspieler ist - aber das ist ja meistens so.

    Grafisch finde ich´s auch sehr schön und nach kurzer Zeit hatte unser "Freizeitspieler", der am Anfang ob der Grafik schon tief Luft holen musste, den Durchblick und meinte, dass es überhaupt kein Problem sei, da durchzublicken.

    Für meine Ausgabe war dies das erste Mal auf dem Tisch - bisher habe ich bei anderen nur mitgespielt - und meiner Ausgabe fehlten leider 3 blaue Arbeiter und ein grüner Ruhmmarker.

    Ist bisher selten passiert und in der Größenordnung noch überhaupt nicht....da muss ich wohl den Ersatzteilservice von Hutter in Anspruch nehmen.


    #ZombieTsunami ebenfalls zu dritt.

    Wieder sehr lustig - aber zu dritt sind´s eher zu wenige Mitspieler.

    Je mehr, je besser, denn dann kommt das Gruppenbildungselement und die TakeThat-Elemente mehr zum Tragen.

    Ich bin aber mehr als positiv überrascht: Kein Superhighlight, kein "KoT"2 aber ein schönes Absacker-/Starterspielchen was vom Thema her super passt...ein NoBrainer vor dem Herrn! :D


    #RoboRally

    Die magische 4: Vier Felder, vier Checkpoints und vier Mitspieler ergeben ein superlustiges Spielchen. Das Spiel lebt einfach davon, dass Mitspieler eben nicht genau planen können oder gravierende Planunungsfehler begehen, da sie Fabrikelemente nicht oder nicht in der richtigen Reihenfolge "berechnen".

    Wenn man dann so gar nicht da stehen bleibt, wo man das eigentlich vorausberechnet hatte und man dann zusätzlich angekündigt hat, auch noch abzuschalten, kann man leider nur dabei zuschauen, wie der eigene Roboter ganz langsam vom Förderband in den Abgrund transportiert wird. :lachwein:

  • Bei mir gabs gestern zusammen mit Kinsa / Staublunge und 3 weiteren Zylonenanwärtern eine Runde Battlestar Galactica (BSG) ohne Erweiterungen. Für uns alle abseits des Erklärbären die Erstpartie - Einmal bisschen den Pile of Shame verkleinern...


    #BSG / #BattlestarGalactica


    Zunächst haben wir eine Einstiegsrunde mit 3-4 Zügen gespielt, um erst einmal rein zu kommen. Bitter notwendig für mich als angehender Zylon in der folgenden „richtigen“ Runde. Die Erklärung war etwas wild - Im Spielverlauf stellte sich heraus, dass das Spiel doch vergleichsweise einfach ist.


    In der richtigen Runde wurde ich dann leider zum Zylon. Leider, weil ich ein recht schlechter Schauspieler bin und mich selbst ziemlich durchschaubar finde...Kenne dich selbst: Ich hab mich dann versucht eher unwissend bzw unbeholfen zu geben, so das der Eindruck entsteht, ich wäre eher unsicher und etwas dumm in meinen Entscheidungen :-)


    Zunächst bin ich aber ziemlich viel mitgegangen - Jeweils nur im kleinen Rahmen, aber die Krisen habe ich erstmal etwas mitgetragen. Auch habe ich mich einmal offen dafür feiern lassen, eine 4x Angriffskarte auf mich selbst zu spielen und als Pilot 4 Zylonenjäger vom Himmel zu holen - Ich war erstmal recht unverdächtig und aus dem Schneider :-) Gleichfalls aber immer versucht ansonsten eher wenig zur Gruppe beizutragen.


    Zu Beginn des zweiten Viertels ist aber aufgeflogen, dass zumindest eine Blechbüchse an Bord ist - Es lagen drei falsche Karten (aber lediglich 2 konnten durch das Spiel zugesteuert werden).


    Ich fühlte mich beobachtet, sah mich als sonstige Quasselstrippe selbst zu ruhig und musste mich besser ins Geschehen einbringen - Meine Gegenüber haben mir misstrauische Blicke zugeworfen (habe ich zumindest gedacht). Offen habe ich später angedeutet, dass die eine falsche Karte ja u.U. vielleicht auch durch mich ins Spiel gekommen sein könnte, ich bin ja eh ein Farbenlegastheniker :-) Ging auf :-) Wurde allgemein nun eher als „Versehen“ von irgendwem abgetan.


    Ich konnte in der ersten Hälfte keinen Zylonenfreund ausfindig machen - Zu meinem Glück hat sich mein Nebenmann aber so verdächtig gemacht, das Präsident/Vizepräsident und Admiral gemeinsam beschlossen haben, ihn in die Brigg zu werfen - Super! :-) Da der Gefangene aber wirklich seltsam gespielt hat, habe ich schlussendlich gedacht, er wäre mein zylonischer Mitstreiter und war schon kurz davor ihn aus der Brigg zu befreien - Da fängt unser Olli an merkwürdige Dinge zu machen und ebenfalls meine „Farben-vertauscht-Ausrede“ bei einer halbwegs wichtigen Krise zu nutzen....Ich lies den einen nun doch in der Brigg versauern und konzentrierte mich auf den Olli als möglichen Zylonenfreund...


    Auf einmal wurde ich von meinem langjährigen Kumpel und früherem WG Mitbewohner aus heiterem Himmel verdächtigt - Ich sei ihm zu ruhig, zu unauffällig gewesen, wo ich doch sonst eher der Vieldiskutierer sei - Ich gab mich ahnungslos. Olli kam das glücklicherweise verdächtig vor, keiner der Gruppe zog bei dem Verdacht mit - Glück gehabt! :-) Olli spielte aber so langsam wieder „normal“...Der Mann in der Brigg wurde auch mittlerweile für alle nun doch wieder unverdächtig...


    Es wechselte aber so langsam der Verdacht auf meinen Kumpel als Zylonenfreund - Auf einmal offenbarte sich Julia als ab der Hälfte neu-Zylon und fängt an, offen Unruhe zu stiften. Die Menschenflotte war eh nur noch kurz vor knapp an Rohstoffen und auch meine Zeit war gekommen: Grinsend gab ich meinen Zylonencharakter Preis und konnte zudem noch gleichzeitig den Admiral in die Brigg verfrachten und eine Grossangriff-Superkrise zu starten...


    So wurde dann auch das Spiel mit einem Sieg für uns Zylonen gewonnen...herrlich :-)


    Fazit:


    Direkt nach der Partie waren wir alle Zwiegespalten (wie schon bei Formula D). Das Spiel gab sich selbst streckenweise mau, der Inhalt recht einseitig und die Optionsvielfalt irgendwie eher gering - Besonders wenn keine Zylonenflotte im Spiel war...Der Tenor war zumeist: Durch die Gruppe ganz witzig, Spiel selbst aber eher hm naja...Soviel kann man auch nun nicht machen - Nur paar Orte sind irgendwie interessant.


    Das Diskussions-Spiel zwischen uns wurde aber nach einem schleppenden Start grandios - Jeder hatte richtig Spaß , super Talk am Tisch...der Typ in der Brigg, die Verdächtigungen etc. etc...herrlich!


    Mit einem Tag Abstand könnte ich aber gleich nochmal. (Und laut Aussagen der anderen haben auch die noch länger über die Partie nachdenken müssen....selbst der, der gestern meinte „War ok, aber brauch ich nicht nochmal“). Dann aber mit Erweiterung, es gibt zwischenzeitlich wirklich vergleichsweise wenig zu tun - Den Mechanismen und dem Inhalt merkt man das Alter schon an...Da ist Winter der Toten in sich eleganter...



    Gestern noch eine knappe 7 bei BGG, heute werte ich es auf 7,8 auf....so kanns gehen :-)


    P.S. Wenn einer die Exodus oder Götterdämmerung Erweiterung abzugeben hat (Tausch oder Verkauf) gerne melden :-)

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

    7 Mal editiert, zuletzt von Harry2017 ()

  • Besonders wenn keine Zylonenflotte im Spiel war

    Fanden wir auch und ohne das nun statistisch untermauen zu können, gefällt uns daher die Zylonenflotte aus der Erweiterung besser. Da wird die Flotte bei einem Sprung nicht einfach vom Brett genommen, sondern auf ein anderes Brett gestellt und kommt unter Umständen später genau so wie sie da steht zurück und kann sogar auf dem Zusatzbrett noch weiter wachsen.

    Selbst wenn die Flotte so auch nicht öfter vorbeischaut, die Bedrohung ist zumindest latent vorhanden und man sieht teils mit Sorge, wie die Flotte immer größer wird.

    So macht es dann auch mal Sinn für die Menschen, einzelne Jäger der Zylonen abzuschießen, weil sie gerade nicht mit dem nächsten Sprung verschwunden sind.


    Irgendwo anders hatte ich ja schon geschrieben, dass die Erweiterungen alleine schon für weitere Actioncards meiner Meinung nach zwingend erforderlich sind. Im Basisspiel ist da doch arg wenig Abwechslung vorhanden.


    Den Mechanismen und dem Inhalt merkt man das Alter schon an...Da ist Winter der Toten in sich eleganter...

    Ich habe ja auch beide Spiele und wo BSG gerne und häufig gespielt wird, höre ich bei WdT immer Ausreden, warum das gerade heute nicht geht. Ich mag beide Spiele, würde aber tendentiell auch lieber zu BSG greifen.


    Wobei das unterm Strich natürlich wirklich nicht sonderlich viel Tiefgang bietet, da steht und fällt alles mit der Gruppe. Bewegen, Aktion und Krisenkarten. Runtergebrochen macht man nichts anderes.


    Nach mittlerweile knapp 30 Spielen haben die Menschen bisher nur 2 oder 3 mal gewinnen können. Stört aber auch irgendwie gar nicht so sehr, dass es nicht ganz perfekt gebalanced ist. War in der Serie ja nicht anders.

    Mit freundlichen kollegialen Grüßen


    Syrophir


    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    "Die Menschen hungern nach der Wahrheit, doch wissen sie selten ihren Geschmack zu schätzen."

  • Am Wochenende beim AllGames Sommerfest ...


    Mercado : Wir ziehen reihum drei Holzscheiben aus unserem Säckchen und versuchen damit, geforderte Kombinationen der in der Tischmitte ausliegenden Gegenstände zu erreichen. Eben bevor die Mitspieler diese erreichen, weil man dann verdrängt wird, einen Tempoverlust erleidet und nicht den Gegenstand bekommt. Gegenstände sind toll, weil die einem auf der Siegpunktleiste nach vorne bringen, denn wer da einen Schwellenwert überschreitet, beendet das Spiel und gewinnt eventuell sogar nach einer kleinen Schlusswertung der noch nicht gewerteten Reste. Oder man darf über Gegenstände verdeckte Plättchen nehmen, die einem in Folgerunden Vorteile bringen oder man kann sein Scheibenvorrat im Säckchen verbessern.


    In Summe regiert der Zufall und man ist von seinen Mitspielern abhängig. Zwar sieht man, wer welche Holzscheiben schon gezogen und ausliegen hat, so dass man abschätzen kann, ob und wie schnell die Mitspieler welche Gegenstände vollständig bezahlt haben werden. Aber so ein Abgleich ist mühsam und bremst das Spiel aus, wenn man wirklich alles durchrechnen wollte. Bei einem 30-Minuten-Spiel auch wohl nicht Sinn und Zweck. Zudem weiss man nicht, ob man selbst im nächsten Zug vor allem unbrauchbares Schwarzgeld zieht oder genau die passende Farbkombination an Holzscheiben. Wer zudem von seinen Mitspielern in Ruhe gelassen wird und keine Konkurrenz auf Gegenstände hat oder im Gegenzug mehrfach verdrängt wird, hat man selbst nicht in der Hand und muss man eben hinnehmen. Dabei bekommt man beim Verdrängtwerden zumindest eine Entschädigung, sofern man der Zweitbietende war und darf in Folgerunden 5 statt 3 Scheiben ziehen. Lohnt sich immer, zumal einem Mitspieler diese 5-Ziehen-Marker auch durch bestimmte Gegenstände wieder wegnehmen können.


    Zügig gespielt, kann das Spiel eventuell in passender Runde durchaus Spass machen. Wenn man es in einer halben Stunde spielt. Mit überforderten oder arg denkfreudigen Mitspielern, kann sich so eine Partie aber auch hinziehen. Müsste ich mal fernab eines öffentlichen Spieletreffs ausprobieren, weil wenn einem (fremden) Mitspieler es schon zu viel ist, seine Holzscheiben vor der Partie mal eben schnell nachzuzählen, um gleiche Startvoraussetzungen zu schaffen, sollte man eventuell in solcher Runde die Partie erst gar nicht beginnen.


    Attack of the Jellymonster : In anderer Runde gespielt. Wir würfeln alle zeitgleich auf Geschwindigkeit und platzieren unsere Würfel aus einer gemeinsamen Auslage. Dabei jagen wir uns Positionen ab, schwächen oder stärken Positionen oder haben einfach hohe Augenzahlen dort. Hat jemand alle seine Würfel platziert, haben die anderen Mitspieler nur noch wenige Sekunden Zeit bis zum Rundenende. Dabei wollen wir Augenzahlenmehrheiten an den Position haben und zwar dort, wo wir viele Punkte oder Vorteile bekommen. Zeitgleich wollen wir Mitspielerwürfel verdrängen oder die Ausbeute dort schwächen, wo wir selbst nichts zu melden haben in Sachen Augenzahlenmehrheit.


    Das alles zeitgleich und damit entsprechend hektisch. War mir und auch meinen Mitspielern dann doch zu hektisch. Schlicht das falsche Spiel zum falschen Zeitpunkt. Wer hingegen solche konfrontativen Würfelduelle in Echtzeit mag, kann hier tolle 10 Minuten Spielspass erleben. Wir haben nach der zweiten von vier Durchgängen abgebrochen.


    Die Quacksalber von Quedlingburg : Wir sind fahrende Händler und verkaufen allemöglichen und unmöglichen Tränke ans abergläubische Volk. Thematisch und optisch und auch vom Spielmaterial gut umgesetzt. Das Spiel soll für seine neun Runde nur 45 Minuten dauern, was gerade mal eben fünf Minuten pro kompletter Runde wäre. Wir fanden es für die doch eher geringe Spieltiefe mit Zielgruppe Familie dann aber doch zu lang und zu glücksabhängig. Wir haben eher 70+ Minuten gespielt für unsere Erstpartie.


    Im Kern ein Push-your-Luck-Spiel, weil man Zutatenchips aus seinem Beutel zieht. Solange bis man aufhört oder bis man zu gierig war und den Knallerbsen-Schwellenwert überschritten hat. Die einzelnen Zutatenchips haben direkte Auswirkungen beim Ziehen oder beim Legen auf der eigenen Kesselleiste oder eben nachher bei der Auswertung pro Runde.


    Wer glücklich zieht, kann später mehr und besser kaufen und schafft sich die Voraussetzung, in den Folgerunden potentiell noch besser zu ziehen. Wer einen blöden Start erwischt, der hat das Nachsehen. Zwar gibt es einen Aufholmechanismus, aber der kommt gegen gesammeltes Glück nicht an. Die Krönung ist aber ein Würfel, der den Rundenbesten belohnt und zwar in der Streuung ein Rubin bis zwei Siegpunkte. Für ein Familienspiel ok, für einen Vielspielerwettstreit zu glückslastig. Bin selbst noch unentschieden, ob es in Folgepartien besser wird, weil man es zügiger spielen kann und als reines Zockerspiel versteht, das durch seine Thematik lebt. Am Ende hat dann halt jemand gewonnen.

  • Zur Zeit einfach kein Glück mit die Spiele


    #PandemicLegacy


    Nach anfänglichem "das ist ganz ok" kam nach der 5. Runde dann doch Langeweile auf, weil irgendwie immer dasselbe.


    #Apotheca


    Fand ich mechanisch ganz ok, macht mir aber solo nicht so wirklich Spaß. Eher was für Puzzler. Denke zu zweit ist es besser. Material sieht natürlich bombe aus. Nur die Plättchen sind etwas unhandlich zu mischen. Hätte man auch halb so groß (oder 1/4) machen können, also insgesamt. Azul-Größe oder so.


    #OneDeckDungeon


    Wieder so ein Ding, wo ich voll auf den Hypetrain draufgesprungen bin und - trotz Survivalhandbuch - irgendwie auf meinem Allerwertesten gelandet bin. Konnte mich so gar nicht überzeugen. Als Teilmechanismus eines größeren Spiels könnte ich mir das aber gut vorstellen, nur so ein Mechanismus als pures Spiel? Nee, da fehlt mir das Drumherum. Im Endeffekt landet man da irgendwann bei "wirf deine 7-10 Würfel und bei 6 haste gewonnen".


    Letzter Versuch:


    #Brains:Zaubertrank


    Ich bin ja Fan von Japanischer Garten, während dieses Smiliedingsi bei mir gar nicht landen konnte. Auf Zaubertrank hatte ich jetzt Hoffnungen gesetzt, kommt aber leider nicht an Japanischer Garten ran. Komischerweise ist der einzige Unterschied eigentlich, dass es keine Verbindungslinien gibt. Bei Zaubertränke muss man halt nur stumpf zählen. Zwischendurch zum Knobeln ganz ok, aber mein Liebling bleibt Japan (is auch hübscher), bis ich mal dieses Schatzkartenteil gecheckt habe.




    Überlebenstraining für Hypetrain-Geschädigte

    Einmal editiert, zuletzt von Bandida ()

  • #PandemicLegacy


    Nach anfänglichem "das ist ganz ok" kam nach der 5. Runde dann doch Langeweile auf, weil irgendwie immer dasselbe.

    Und so wird's auch bleiben, nur die Story wird weniger ;)


    Zu uns:


    Gestern 1x #GreatWesternTrail zu 2.


    Gefühlt hat die Regelerklärung fast so lang gedauert wie das Spiel an sich ;) Letztendlich hilft bei dem Spiel anscheinend ein Satz wie: "Du musst dir nicht alles merken. Merk dir einfach den Weg, der dir am besten gefällt." Und das stimmt sogar. Das Spiel ist so unglaublich gut verzahnt und vielseitig, da zieht man seinen Hut vor dem Designer! Dass sich ein einzelnes Gehirn so etwas ausdenken kann... Und dann sind die einzelnen Wege auch noch gut gebalanced...


    Obwohl wir also unterschiedliche Strategien verfolgt haben, waren wir fast punktgleich. Einzig die Punktewertung der erreichten Städte hat den Ausschlag gegeben. Wirklich spannend und vor allem schnell gespielt, es gibt (zu 2.) eigentlich keine Downtime - außer jemand holt sich mal eben was zu trinken. Hätte ich nach dem Regelstudium so gar nicht vermutet!

  • ...Durststrecke, viele Tage gar nix... *seufz*

    Dann aber #Bärenpark zu dritt. Ich kann nicht genau erklären warum, aber zu dritt mach es mir mehr Spaß als zu zweit.

    Woran kann das liegen? Wer weiß es? Wer weiß es?

    Rein technisch betrachtet macht man da doch das Gleiche, egal wie viele mitspielen!?

    Vielspieler im Körper eines Gelegenheitsspielers

  • bis ich mal dieses Schatzkartenteil gecheckt habe.

    Wenn du den Japanischen Garten magst, wirst du auch die Schatzkarte mögen. Die ist nämlich von der Mechanik her absolut identisch. Es ist nur 1 Plättchen mehr drin, du hast also 8 statt 7 Plättchen.


    Insgesamt halte ich die Schatzkarte für etwas schwieriger als den jap. Garten. Nicht nur, weil du 1 Plättchen mehr hast, sondern wir haben die Optik bewusst so gestaltet, dass die Augen auch etwas genauer hinsehen müssen. Es ist weniger bunt als der Garten.

    André Bronswijk
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

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  • #OneDeckDungeon


    Wieder so ein Ding, wo ich voll auf den Hypetrain draufgesprungen bin und - trotz Survivalhandbuch - irgendwie auf meinem Allerwertesten gelandet bin. Konnte mich so gar nicht überzeugen. Als Teilmechanismus eines größeren Spiels könnte ich mir das aber gut vorstellen, nur so ein Mechanismus als pures Spiel? Nee, da fehlt mir das Drumherum. Im Endeffekt landet man da irgendwann bei "wirf deine 7-10 Würfel und bei 6 haste gewonnen".

    Ohje. Ich habe jetzt ein paar mal angefangen zu spielen (aber noch keine Partie abgeschlossen, weil ich immer unterbrochen wurde) und hatte bisher auch den Eindruck. Wollte es aber bei all den positiven Stimmen bisher einfach nicht wahrhaben, dass es derart banal und öde ist. :|


    Bei uns gab es gestern zu dritt #IstanbulDasWürfelspiel - bin positiv überrascht. Das macht richtig Laune! Würde ich gern noch ein paar Mal spielen. Ziemlich knappes Rennen am Ende (im Tiebreaker mit 13 zu 12 Münzen gewonnen).




    Danach als großes Spiel gab es #Anachrony, ebenfalls zu dritt. Für die anderen beiden Spieler war es neu, sodass wir entsprechend viel Zeit zunächst mit der Erklärung zugebracht haben. Dazu - trotz Holzinlays - die Auf- und Abbauzeit sowie einen richtigen Grübler waren das dann am Ende 3,5 Stunden. Mir hat es wieder gut gefallen, ich mag's einfach. Es kam aber auch bei den anderen Spielern sehr gut an. Auch wenn es jeder recht schnell als klassisches Euro und Workerplacement entlarvt, es hat einfach Thema und Optik, die begeistern (können). Ganz knappes Rennen am Ende mit 55:54:52. Aufgrund diverser Regelfragen, habe ich heute nochmal die FAQ gewälzt und während wir die unklaren Dinge richtig gespielt haben, ist mir aufgefallen, dass wir eine der 5 Siegpunktekarten falsch gespielt haben. Der Sieger mit 55 hat eigentlich nur 52 und die anderen beiden jeweils 3 Punkte mehr. So war der Sieger eigentlich der Verlierer. :saint:



  • Maftiosi : ich glaube, mittlerweile weiß wirklich jeder Forumsleser bei unknowns, dass Du Pandemic Legacy nicht leiden kannst - also brauchst Du es eigentlich nicht ständig zu wiederholen 8-)) ....

    Aber ohne Wiederholung wird es schwierig, auf 3.000 Beiträge pro Jahr zu kommen ... :P

    (SCNR)

    André Bronswijk
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

  • Ganz knappes Rennen am Ende mit 55:54:52. Aufgrund diverser Regelfragen, habe ich heute nochmal die FAQ gewälzt und während wir die unklaren Dinge richtig gespielt haben, ist mir aufgefallen, dass wir eine der 5 Siegpunktekarten falsch gespielt haben. Der Sieger mit 55 hat eigentlich nur 52 und die anderen beiden jeweils 3 Punkte mehr. So war der Sieger eigentlich der Verlierer. :saint:

    Magst verraten welche Karte ihr da falsch interpretiert habt?

  • Magst verraten welche Karte ihr da falsch interpretiert habt?

    Während die ein oder andere Regelfrage m.E. tatsächlich einen Blick in die FAQ bedurfte, war die betreffende Karte eigentlich völlig unmissverständlich: die meisten belegten Bauplätze. Leider vorm Spiel nicht nochmal geschaut und aus der Erinnerung heraus als "die meisten Gebäude" gespielt. :( Bei belegten Bauplätzen zählen aber eben auch Superprojekte und Anomalien dazu.

  • Magst verraten welche Karte ihr da falsch interpretiert habt?

    Während die ein oder andere Regelfrage m.E. tatsächlich einen Blick in die FAQ bedurfte, war die betreffende Karte eigentlich völlig unmissverständlich: die meisten belegten Bauplätze. Leider vorm Spiel nicht nochmal geschaut und aus der Erinnerung heraus als "die meisten Gebäude" gespielt. :( Bei belegten Bauplätzen zählen aber eben auch Superprojekte und Anomalien dazu.

    Alles klar .. bei dieser Karte hatte ich anhand der Iconografie erst angenommen, dass es hier darum geht die meisten Reihen vollgebaut zu haben, was ja auch nicht stimmt. Hier ist das verwendete Icon einfach misverständlich, wie man sieht ;)

  • Und so wird's auch bleiben, nur die Story wird weniger ;)

    Wird Humbug-behaftetes Bashing nicht irgendwann langweilig? :D

    ... vor allen Dingen in "Dauerschleife" ;)X/!

    Mafti : ich glaube, mittlerweile weiß wirklich jeder Forumsleser bei unknowns, dass Du Pandemic Legacy nicht leiden kannst - also brauchst Du es eigentlich nicht ständig zu wiederholen 8-))....

    1. Geschmack hin oder her, Fakt ist, dass sich PL1 mehrere Monate durch "mach einfach weiter so" in die Länge zieht wie Kaugummi.

    2. Wenn Lobhudeleien auf Dauerschleife erlaubt sind, dann bitte auch das Gegenteil.

    3. Thygra schreib doch bitte mal sinnhafte bereichernde Beiträge. Hinterher bekommst Du noch Strafpunkte fürs Abweichen vom Thema.

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  • Naja, ich lobhudle nur wenn Du bashst.


    Dein Punkt 1 ist übrigens sehr aufschlussreich... Fakten und so :)

    Komm mir jetzt nicht mit alternativen Fakten ;)


    Ich würds dir ja beweisen, aber unsere Karten sind seit Monaten im Müll - wahrscheinlich ist das auch der einzige Sinn von Legacy: Schlampige/schlechte Designarbeit dadurch zu verstecken, dass sie sowieso im Müll landet.

  • Thygra schreib doch bitte mal sinnhafte bereichernde Beiträge.

    Würde ich ja gerne, wenn du mir endlich mal zeigen würdest, wie das geht! :P

    Fakt ist, dass sich PL1 mehrere Monate durch "mach einfach weiter so" in die Länge zieht wie Kaugummi.

    Fakt ist, dass du hier etwas Fakt nennst, was kein Fakt, sondern eine Meinung ist.

    André Bronswijk
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

  • Ohje. Ich habe jetzt ein paar mal angefangen zu spielen (aber noch keine Partie abgeschlossen, weil ich immer unterbrochen wurde) und hatte bisher auch den Eindruck. Wollte es aber bei all den positiven Stimmen bisher einfach nicht wahrhaben, dass es derart banal und öde ist.

    Ich finde so viele Spiele öde, die andere toll finden ... das muss also nix heißen


    Pandemic Legacy Season #1

    *scnr


    :harry::crazydance::floet:


    Zurück zu Ernst ...


    Also wie gesagt: an sich finde ich den Mechanismus mit dem WürfelMODIFIZIEREN ganz gut. Und vor allem das Beutesystem finde ich großartig, das hat mir schon bei Lost Legends so gut gefallen. Also dass man die Beutekarten verschieden einsetzen und nutzen kann. Lost Legends ist da übrigens auch wieder n gutes Beispiel: fanden alle doof außer ich.


    Das Ding bei One Deck Dungeon ist halt, dass man letzten Endes trotzdem auf die Würfel angewiesen ist und wenn das nunmal das Einzige ist, worauf es ankommt ... da fehlt mir halt das Drumherum. Gegen miese Würfel kann ich einfach nix machen, da hilft modifizieren nur bedingt. Und ich bin Meister im 1en und 2en würfeln :rolleyes:


    Und jetzt möchte ich fast Lost Legends spielen, das hat nämlich das Drumherum und ich hatte mir irgendwo ne hübsche Solovariante gebastelt ... und außerdem kann man da richtige Monster wegschnetzeln. Und überhaupt.

  • Thygra schreib doch bitte mal sinnhafte bereichernde Beiträge.

    Würde ich ja gerne, wenn du mir endlich mal zeigen würdest, wie das geht! :P

    Fakt ist, dass sich PL1 mehrere Monate durch "mach einfach weiter so" in die Länge zieht wie Kaugummi.

    Fakt ist, dass du hier etwas Fakt nennst, was kein Fakt, sondern eine Meinung ist.

    Mitnichten...


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  • Das Ding bei One Deck Dungeon ist halt, dass man letzten Endes trotzdem auf die Würfel angewiesen ist und wenn das nunmal das Einzige ist, worauf es ankommt ...

    Das deckt sich durchaus mit meinem ersten (und sehr vagen) Eindruck. :( Aber ich wollte es in einer ruhigen Minute nochmal an- und vorallem eine Partie durchspielen....

  • Mach man und vergiss nicht zu berichten!


    Nach all den Griffen ins Klo, wollte ich heute auf der sicheren Seite sein. Also mal wieder #DieblutigeHerberge rausgekramt. Alte Schinken spielen kann ich mir als Nicht-Seitenbetreiber jetzt ja erlauben. Außerdem liegt hier noch die Schausteller-Erweiterung so jungfräulich rum. Damit Cheffe auch was davon hat.


    Ja, war mal wieder ne schöne Sache, auch wenn ich in meiner ersten Runde als meuchelnde Herbergsmutti gnadenlos versagt habe. Man muss aber ja erstmal wieder reinkommen ins Geschäft.


    Den Graf und Dorfsheriff hat’s dahingerafft, der Pastor folgte. Dummerweise hatte keiner mehr Bock, Letzteren rechtzeitig unter die Erde zu scharren und so musste ich den dörflichen Bestatter bemühen. Die Planwirtschaft war auch eher mangelhaft und die Taschen zu voll, um all die Kohle zu verstauen. Nächstes Mal wird’s besser.


    Und wenn das mit dem munteren Morden klappt, gucken wir mal, was die Schausteller machen. Vielleicht hält Tom mich dann auch nicht permanent von der Arbeit ab :cursing:


    Schönes Spiel, scheußliche Grafik. Vielleicht sollte ich doch Spirit ...

    Einmal editiert, zuletzt von Bandida ()

  • Das Ding bei One Deck Dungeon ist halt, dass man letzten Endes trotzdem auf die Würfel angewiesen ist und wenn das nunmal das Einzige ist, worauf es ankommt ... da fehlt mir halt das Drumherum. Gegen miese Würfel kann ich einfach nix machen, da hilft modifizieren nur bedingt. Und ich bin Meister im 1en und 2en würfeln :rolleyes:

    Natürlich sind die Würfel ein entscheidender Faktor und wenn man mies würfelt, dann hilft halt alles nichts. Aber ich denke man kann zumindest in der zweiten Hälfte des Spiels, wenn man mal ein paar Skills und Tränke erworben hat doch eine ganze Menge durch Modifikationen rumreißen. (Das ist übrigens auch das Beste an dem Kampagnenmodus, dass man da schonmal mit mehr Fähigkeiten startet um von Beginn an mehr Einfluss zu haben - leider wird es dadurch auch sehr leicht.) Dazu kommen natürlich Entscheidungen, was man mit einer Beutekarte macht (Item, XP, Skill/Trank) und die Risikoabwägung, wann man einen Encounter antritt und wann man besser flieht. Gut ist auch, dass man - wenn man nicht stirbt - immer die Beute bekommt, also auch wenn man mal richtig aufs Dach bekommen hat in den nächsten Encounter stärker reingeht.

    Es ist sicher kein Brainburner aber in ca. einer 3/4 Stunde zu spielen und dabei ganz unterhaltsam. Ich habe seit Anfang Februar schon über 30 Stunden mit diesem Spiel verbracht (56 Partien) und habe den Forest of Shadows noch nicht angepackt.


    Wenn es dich nicht anspricht ist das natürlich schade und werde ich auch nicht ändern können, wollte nur mal eine andere Sicht anbieten.

    most played (01.01.18-31.12.19):

    1. Gloomhaven 2. Schach 3. One Deck Dungeon 4. Spirit Island 5. Gaia Project

    6. Sentinels of the Multiverse 7. 5-Minute-Dungeon 8. Mage Knight 9.The 7th Continent 10. Great Western Trail

  • Wenn es dich nicht anspricht ist das natürlich schade und werde ich auch nicht ändern können, wollte nur mal eine andere Sicht anbieten.

    Och ich bin für jede andere Sichtweise dankbar. Find's ja auch immer ganz interessant, was andere Leute so an Spielspaß rausziehen und warum (siehe Ultraquest). Hatte das Spiel damals gekauft, als Ben2 so davon geschwärmt hat. Dem hatte es auch super gefallen. Aber so ist das nunmal. Dem einen gefällt's, dem anderen nicht.

    Deswegen ist das Spiel nicht schlecht. Genauso wenig wie Pandemic schlecht ist, nur weil es mir nicht (auf Dauer) gefällt. Ganz im Gegenteil. Ist doch super, wenn das Spiel Fans hat.


    Ich gucke aber halt auch eher selten Let's Plays oder sowas. Ich lasse mich gerne von einzelnen "Berichten", kurzen Statements oder einfach Bildern mitreißen und mache dann meine eigenen Erfahrungen. Deswegen auch das stetige hin- und her bei mir. Irgendwann treibt es mich in den finanziellen Ruin, aber bis dahin lerne ich viele neue Sachen kennen. Dann weiß man die alten Sachen zu schätzen und man lernt auch die Spielmechanismen besser kennen. Wenn man 3 ähnliche Spiele auf dem Tisch hat und 2 findet man super und das 3. nicht, dann guckt man schonmal genauer hin, wo eigentlich die Unterschiede liegen, selbst wenn sich die Spiele stark ähneln. Interessant rauszutüfteln, warum beispielsweise Die Zwerge mir gefällt, Pandemie aber nicht so

  • Antwort zu Mafti im Spoiler

  • Wenn es dich nicht anspricht ist das natürlich schade und werde ich auch nicht ändern können, wollte nur mal eine andere Sicht anbieten.

    Och ich bin für jede andere Sichtweise dankbar. Find's ja auch immer ganz interessant, was andere Leute so an Spielspaß rausziehen und warum (siehe Ultraquest). Hatte das Spiel damals gekauft, als Ben2 so davon geschwärmt hat. Dem hatte es auch super gefallen. Aber so ist das nunmal. Dem einen gefällt's, dem anderen nicht.

    Deswegen ist das Spiel nicht schlecht. Genauso wenig wie Pandemic schlecht ist, nur weil es mir nicht (auf Dauer) gefällt. Ganz im Gegenteil. Ist doch super, wenn das Spiel Fans hat.


    Ich gucke aber halt auch eher selten Let's Plays oder sowas. Ich lasse mich gerne von einzelnen "Berichten", kurzen Statements oder einfach Bildern mitreißen und mache dann meine eigenen Erfahrungen. Deswegen auch das stetige hin- und her bei mir. Irgendwann treibt es mich in den finanziellen Ruin, aber bis dahin lerne ich viele neue Sachen kennen. Dann weiß man die alten Sachen zu schätzen und man lernt auch die Spielmechanismen besser kennen. Wenn man 3 ähnliche Spiele auf dem Tisch hat und 2 findet man super und das 3. nicht, dann guckt man schonmal genauer hin, wo eigentlich die Unterschiede liegen, selbst wenn sich die Spiele stark ähneln. Interessant rauszutüfteln, warum beispielsweise Die Zwerge mir gefällt, Pandemie aber nicht so

    Ich rocke auch gerade die Erweiterung - Forest of Shadows. Das ist und bleibt weit oben auf meinem Pantheon.

    Mein Job: Spiele-Redakteur bei Frosted Games

  • Mach man und vergiss nicht zu berichten!


    Nach all den Griffen ins Klo, wollte ich heute auf der sicheren Seite sein. Also mal wieder #DieblutigeHerberge rausgekramt. Alte Schinken spielen kann ich mir als Nicht-Seitenbetreiber jetzt ja erlauben. Außerdem liegt hier noch die Schausteller-Erweiterung so jungfräulich rum. Damit Cheffe auch was davon hat....


    ....Schönes Spiel, scheußliche Grafik. Vielleicht sollte ich doch Spirit ...

    Zur Grafik. Könnte damit zusammenhängen, dass die Grafik dem Ex·pres·si·o·nịs·mus und an deren Stil angelehnt wurde (?). Diese Epoche und der Mut, diesen Stil dem Thema zuzuschreiben ist riskant, aber meiner Wenigkeit nach aber sehr gelungen. So unterschiedlich können Geschmäcker sein. Kommt mal was anders bei rum als die vohwinkelschen, lohausschen und gementzelten Sachen, passts den Damen auch wieder nicht....

    habe die Ehre *hutzieh*

  • Die Grafik wurde schon nach Erscheinen des Spiels sehr kontrovers diskutiert. Im Prinzip teilte es sich in 2 Lager: mag man oder mag man nicht. Das Lager "is mir egal, hauptsache bunt" fiel fast völlig weg


    Ist auf jeden Fall mal was anderes und sie hat Alleinstellungsmerkmal. Vohwinkel/Lohausen/Menzel sieht man so oft, dass ich persönlich sie schon ÜBERsehe. Von daher hast du durchaus Recht.


    Aber nein: "passen" tut sie mir trotzdem nicht, ich bevorzuge IMpressionismus (Renoir und Co KG, Mittagessen auf der Bootsparty) :P

    Einmal editiert, zuletzt von Bandida ()

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  • bis ich mal dieses Schatzkartenteil gecheckt habe.

    Wenn du den Japanischen Garten magst, wirst du auch die Schatzkarte mögen. Die ist nämlich von der Mechanik her absolut identisch. Es ist nur 1 Plättchen mehr drin, du hast also 8 statt 7 Plättchen.


    Insgesamt halte ich die Schatzkarte für etwas schwieriger als den jap. Garten. Nicht nur, weil du 1 Plättchen mehr hast, sondern wir haben die Optik bewusst so gestaltet, dass die Augen auch etwas genauer hinsehen müssen. Es ist weniger bunt als der Garten.

    Einmal editiert, zuletzt von LemuelG () aus folgendem Grund: Spoiler hinzugefügt auf Bitten von @Thygra

  • #FoodChainMagnate


    Nachdem ich hier immer wieder davon gelesen habe und es wiederholt in verschiedenen Top-Listen aufgetaucht ist, habe ich mich näher mit #

    Food Chain Magnate beschäftigt. (Kann es sein, dass es keinen eigenen Thread dazu gibt, nur unzählige Eintragungen in den Wochenlisten?). Ich bin im tiefsten Herzen ein thematischer Spieler und sehe meine Vorlieben in der AT-Ecke. Deswegen hab ich länger gezögert. Als das Spiel dann aber vor Kurzem wieder erhältlich war, habe ich zugeschlagen. Und ich begab mich auf eine überraschende Reise, als ich den Deckel dieser DIN A4 Box öffnete.


    Oh...



    Mein...



    Gott!!!


    Wir haben gestern in etwa 2 Stunden die Einführungspartie gespielt. Also mit abgespeckten Regeln und abgespeckter Dauer und ohne einen Teil der (recht wesentlichen) Spielregeln (nämlich den Meilensteinen). Wir haben also lediglich an der Oberfläche des Spiels gekratzt. Oder anders gesagt, wir haben ein wenig an der Oberfläche geplantscht, dabei besteht das Spiel aus einem tiefen Ozean, der Abgründe aufweist, in welchem der Himalaya verschwinden könnte. Das Spiel ist für mich nach der ersten Partie der Mount Everest der Strategiespiele!


    Aber auch der Mount Everest wird bestiegen. Beginnend mit dem ersten Schritt:


    Der Aufbau ist im Grunde einfach und toll strukturiert, dank der hervorragenden Spielhilfe. Allerdings dauert es einen Moment, bis man alle Karten in der richtigen Ordnung auf dem Tisch gestapelt hat. Die Ordnung ist dabei wichtig, da man später von den Stapeln Karten nimmt, welche man sich vorher in der Spielhilfe zurecht gesucht hat.


    Spielplan und Holzpöppel sind dagegen schnell ausgelegt. Der Spielplan variiert anhand der Spierleranzahl, hier zu Dritt empfand ich die amerikanische Kleinstadt aus den 50 Jahren meiner Fantasie doch überraschend groß.


    Die Regelerklärung ging dank zwei Proberunden recht schnell. Die Regeln sind auch total überschaubar. Hat dennoch 20 Minuten gedauert. Aber kein Vergleich zu anderen Strategiemonstern.


    Die Hauptmechanik des Spiels ist eine Art offener Deckbuilder. Das Deck besteht aus Karten = Mitarbeitern, die jeweils besondere Fähigkeiten besitzen (z.B. produziere eine Pizza / besorge ein beliebiges Getränk). Aus meinen eigenen Karten kann ich zu Beginn der Runde frei wählen, wen ich zur Arbeit schicke. Allerdings müssen die Mitarbeiter vom Management beaufsichtigt werden, also gibt es eine vorgegebenen Anzahl an "Slots". Zu Beginn sind das 3 freie Slots, also 3 Mitarbeiter, die eingesetzt werden können. Natürlich gibt es zusätzliche Managemer, die man sich später holen kann, die zusätzliche Slots ermöglichen.


    Dann ging es los mit der freien Suche nach Mitarbeitern. Das Spiel ist buchstäblich die fleischgewordene "Qual der Wahl". Von Anfang an hat man schon eine Auswahl an acht "kostenlosen" Mitarbeitern, wie zum Beispiel einer Küchenhilfe oder einem Werbefuzzi (Marketing Trainee), oder einem Getränkelieferanten oder oder oder. Wir sind dennoch alle erst mal den gleichen Weg gegangen und haben uns je ein Recruiting Girl geholt, mit dem man jede Runde eine zusätzliche Person einstellen kann (neben der grundsätzlichen fähigkeit des CEOs - das ist man selbst). Erst ab der dritten Runde gab es dann abweichungen und jeder hat angefangen für sich selbst eine Strategie aufzustellen. Dennoch haben wir erst mal im Grunde alle das gleiche gemacht: In der Nachbarschaft zu unserem Restaurant eine Werbekampagne für Burger bzw. Pizza bzw. Bier gestartet und diese in den kommenden Runden bedient. So flossen die ersten Dollares in unsere Kassen. Mit etwas Geld in der Hinterhand kann man auch schon mal nachdenken die eigenen Arbeiter zu trainieren. Wer geschult wird, darf in der aktuellen Runde NICHT aktiv im Unternehmen beteiligt sein. Das bedeutet es muss eine neu eingestellte Kraft sein, oder jemand aus dem bisherigen Kartenstapel, der "Am Strand" ist.


    Trainierte Mitarbeiter haben bessere Fähigkeiten, ABER sie kosten am Ende der Runde auch Geld in Form von Gehalt. Kann oder will ich ein Gehalt nicht zahlen, dann kann ich die Person auch feuern, verliere dann aber auch die Karte und sämtliche Anstrengungen, die ich im Vorfeld unternommen habe, um diese Karte zu erhalten sind ebenfalls dahin.


    Auf dem Spielfeld entwickelte sich mit der Zeit einiges. Meine zwei Mitspieler waren recht dicht beieinander und ich hatte mich (die Lehre habe ich aus Cthulhu Wars) etwas abseits positioniert. Die anfängliche Wahl, wo das Restaurant auf dem Spielplan positioniert ist, hat man selbst (in umgedrehter Zugreihenfolge). Es führte dazu, dass die beiden sich sehr schnell ins Gehege kamen. Denn sobald man Werbekampagnen zu einem Produkt, z.B. einen Burger gestartet hat, bekommen die Bewohner der Stadt Hunger darauf. Aber nur diejenigen , welche von der Werbekampagne auch erreicht werden. Am Anfang sind das nur einzelne Häuser. Später können das durch Postwurfsendungen ganze Blocks sein, oder wenn der Zeppelin über die Stadt fliegt, sind das ganze Straßenzüge. Sobald etwas im Radio beworben wird, ist nahezu die ganze Stadt vom Burgerfieber infiziert. Diesen Bedarf an Burgern kann jetzt aber JEDER stillen. Wenn die Bürger Burger essen gehen wollen in einer eigenen Phase, wird jetzt verglichen, wo die Bewohner den Burger essen gehen. NAtürlich sind die Bewohner der Kleinstadt eher faul und wollen nicht weit laufen. Aber um zu sparen, bewegen sie sich dann doch. Weswegen ein Preiskampf entstehen kann und entstehen wird. Es gibt nämlich Mitarbeiter (Karten) welche den Stückpreis verringern. Und schon begibt sich der geizige, faule Stadtbewohner zu Gluttony Burger, anstatt zu Golden Duck Diner! Bei Gleichstand entscheiden die Anzahl der Kellnerinnen, wo die Leute hin pilgern. Ein Mitspieler verfolgte sehr zielgerichtet diese STrategie und hatte eine ganze Horde an Kellnerinnen in seinem Unternehmen, so dass wir ihn schon Gluttony Hooters nannten :D


    Und wenn man den Preis des anderen nicht unterbieten kann, so kann man aber vielleicht für ein verändertes Angebot sorgen. Nämlich reagieren die Bewohner auf ALLE Werbekampagnen. Unser Hooters-Spieler hatte sich zwar preislich gut aufgestellt, aber er hatte dann nicht erwartet, dass Santa Maria Pizza Werbung für Coke laufen ließ. Plötzlich wollten die Burger aus Haus Nr. 15 nicht nur einen Burger essen, sondern auch eine Coke dazu. Mr. Hooters hatte Burger und Bier produziert. Und damit konnte er den Bedarf aus Haus Nr. 15 nicht decken. Die Anwohner wollen aber ALLES auf einmal konsumieren, wenn sie sich schon mal aus dem Haus begeben. Falls sie nicht alles auf einmal bekommen können, gehen sie gar nicht erst weg und essen Tiefkühlpizza oder Käsenudeln aus der Dose. Santa Maria Pizza konnte aber eine Coke und einen Burger in der gleichen Runde liefern... und siehe da, Haus Nr. 15 kam und zahlte ihm insgesamt 20 Dollar (10 für die Coke und 10 für den Burger; Teure Coke!).


    Gleichzeitig sorgte ich mich in meinem Eck für eine Werbekampagne, die gleich zwei Häuser auf Pizza scharf werden ließ, während ich mir einen Pizza Koch trainierte, der in einer Runde gleich 3 Pizzen produzieren kann. Man kann übrigens keine Lebensmittel in die nächste Runde nehmen. Die werden immer am Ende weggeworfen. Man muss also jede Runde dafür sorgen, dass man den Bedarf auch decken kann.


    Später stellte ich über das Management sogar noch jemanden ein, der dabei half die Umgebung schöner zu machen und ich konnte passend zu meinen Gegebenheiten ein Haus bauen lassen. Das Haus überzog ich natürlich auch gleich mit der Werbekampagne für Pizza. Und da es ein Haus mit Garten war, bekam ich auch mehr Geld. Denn in dieser amerikanischen Kleinstadt bedeutet ein Garten Wohlstand. Und wer wohlhabend ist, der zahlt doppelt so für für seine Pizza oder sein Limo. Es ist einfach toll einen Garten zu haben! Der amerikanische Traum! Und mein Profit. :)


    Und während die anderen beiden in der letzten Runde hier ne Coke und dort zwei Burger verkauften, machte ich dank der gestapelten Sonderfähigkeiten meiner Mitarbeiter (u.a. eine Luxusmanagerin) und einer einzelnen Kellnerin (die gute Edda!) mit drei Stück Pizzen anstatt den regulären 30 Dollar sage und schreibe 89 Dollar! Damit hatte ich die Bank gesprengt und das Spiel war vorbei.


    Klar, lief es sehr gut für mich, denn ich hatte keinerlei Konkurrenz in der Ecke, in der ich agierte. Es sollte auch nur ums ausprobieren der Mechaniken gehen und wie sich welche Strategien eventuell entwickeln können. Sehr wohl war es hochinteressant, was durch die Stapelung von Effekten für Preise erzielt werden können und ich war auch hier noch lange nicht am Ende der Möglichkeiten angelangt. Wir haben vielleicht gerade mal ein Drittel der vorhandenen Karten im Ansatz überhaupt genutzt. Ganz zu schweigen von den Meilensteinen, welche das Spiel nochmal exponentiell komplexer machen, da man durch sie dauerhafte Sondereffekte erhält. Zwei Beispiele:

    • Wer als erster einen Burger verkauft, erhält für den Rest des Spiels (!) für jeden Burger 5 Dollar mehr.
    • Wer als erster Lebensmittel am Ende der Runde wegwerfen muss, erhält einen Kühlschrank in dem er Lebensmittel (als einziger?) in die nächste Runde mitnehmen kann!

    Das sind teilweise absolut krasse Effekte, welche dem Spiel nochmal einen ganz anderen Verlauf geben und den Spieler dazu nötigen sich einen Plan zu machen, worauf man abzielen will.


    Was mich wieder dazu führt, wie tiefgehend das Spiel ist. Ich habe heute Nacht von den Holfiguren auf dem Feld geträumt, so sehr hat es mich in seinen Bann gezogen. Und so ohnmächtig fühle ich mich gerade, wenn ich bedenke, was man alles bedenken muss bei einer Partie. Alle Infos sind jederzeit erhältlich. Man darf sogar unter den Stapel der anderen Spieler schauen. Aber eben weil alles offensichtlich ist, sah ich mich gestern schon einer Flut an Informationen gegenüber, die ich noch gar nicht so richtig verarbeiten konnte.

    Und es war wie gesagt erst mal der Weg aus dem Auto zum Basecamp! Mount Everest, ich werde dich bezwingen! Ich komme wieder!



  • Nach längerem verweilen in der Antike mit Time of Crisis, bedurfte es mal wieder eines Ausflugs in die entgegengesetzte Richtung:

    #Pulsar2849 wurde in 3´er Runde gespielt. Ein "Neuling" bei diesem Spiel (mehrfach gescheiterter Emperoranwärter bei ToC :evil:) wurde aufgrund der Vielzahl an Möglichkeiten zu Beginn von mir etwas unterstützt. Daraufhin konzentrierte er sich aufs fliegen, um möglichst viele Marker ablegen zu können. Schwupp-di-Wupp hatte er relativ schnell 13 Planeten abgegrast, was ihm in der Endwertung satte 50 Bonuspunkte brachte.

    Der zweite Mitstreiter verfolgte in etwa den gleichen Weg, richtete sein Augenmerk aber auch auf den Bau von Gyros bei den Pulsaren. Das zentrale Tech-Board wurde von beiden ebenfalls gut bebaut.

    Als davon abweichende Strategie verfolgte ich diesmal den Weg über die Transmitter, sie geben sofortige Boni bei Fertigstellung, weitere am Ende der jeweiligen Runde und einen roten Bonuswürfel beim komplettieren als Paar. Zusätzliche Konzentration auf das eigene Playerboard (auch des Endboni wegen) vervollständigten meine Plan A. Der Plan B sah vor, am Rundenende auf der Leiste mit den Energycubes möglichst vorn zu sein, um diese anzuhäufen. Zwar nimmt man damit in Kauf eher niedrigere Würfel zu nehmen, aber über die Transmitter (ich hatte eine 3, 4 und eine 6 gebaut) konnte das recht gut kompensiert werden. Mit den Cubes kann man sich am Ende über die 3 Bonuswertungen bei Erfüllung quasi durchkaufen - ist das generelle Ziel erfüllt (z.B. 5 Techs auf dem Playerboard) erhält man 6 Punkte, zahlt man weitere 3 Energycubes gibt es nochmals 6.

    Ein bißchen durch die Galaxis fliegen und ein oder zwei Gyros installieren gehört natürlich auch dazu. Generell würde ich sagen, das man seinen primären Plan zu 2 Drittel konsequent verfolgen muss, das restliche drittel füllt man mit anderen Sachen. Einen Aspekt gänzlich außen vor zu lassen, ist eher nicht zielführend. In meinem Fall war es das fliegen und Planetenmarker, mit etwas Mühe konnten zumindest 7 Marker auf den Plan gebracht werden. Zu guter letzt lag ich mit genau 1 Punkt vor dem zweiten, Endergebnis waren 155 zu 154 und 142 Punkten - Punktlandung...

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

    Einmal editiert, zuletzt von Torlok ()

  • Guten Tag,

    einiges wurde gespielt:


    #Skyjo :schönes kurzweiliges Kartenspiel mit ner Prise Taktik (will ich der sein, der eine Runde beendet, aber möglicherweise doppelt MInuspunkte erhält?

    Versuche ich durch risikoreiches Planen ganze Reihen "verschwinden" zu lassen?)- bisher zu zweit und zu dritt gespielt- beides gut!


    #Illusion :spassiges kleines Spiel vom #TheMind -Schöpfer. Nicht ganz so ein Knaller, wie gerade erwähntes Spiel, aber schon interessant, kurzweilig und lustig Karten nach deren Farbanteilen zu ordnen. Entweder man verlängert die bereits ausliegende Reihe von Karten,

    oder man zweifelt die Reihenfolge an- Prinip #AnnoDomini . Ob sich das Spiel längerfristig behaupten kann, wird man sehen.


    #ViticultureEssentialEdition : bisher nur Solo versucht. Spielmaterial ist richtig fein! Thema Weinbau finde ich persönlich eigentlich nicht gerade

    super spannend. Trotzdem finde ich das Spiel, welches an sich nichts bahnbrechend neues bietet, zumindest Solo (dank Automa) fordernd

    und reizvoll. Dank der vorhandenen Kampagne ist der Wiederspielreiz für mich gut gegeben.


    #OrleansInvasion : zu zweit Koop. Durch die 9(?) verschiedenen Charaktäre und die verschiedenen Vorkommnisse in jeder Runde spielt sich jedes Spiel

    etwas anders. Wer also kein nebeneinander oder gegeneinander Orleans spielen möchte- schaut euch die Erweiterung an!


    #NotAlone : in 2er- und 3er-Runde gespielt. Mir gefällt Thema & Optik richtig gut. Zu zweit überaschend spannend, allerdings würde ich es gern in größerer Runde ausprobieren.




  • #DieblutigeHerberge Teil2


    Nachdem ich gestern als Herbergsmutti so ziemlich versagt habe, kam heute der Geldregen. Dank einer - im wahrsten Sinne des Wortes - Killerkombo, bestehend aus 3 Handkarten und 2 Gebäudekarten (wobei das letzte Gebäude nur noch bei der Endabrechnung eine Rolle spielte) scheffelte ich heute 193 Franc. Die Gäste wurden im Minutentakt unter die Erde gebracht und es war mir eine wahre Freude. Nun muss ich aber zusehen ... man flüsterte mir, eine Truppe Schausteller sei auf dem Weg. Muss mal eben ein Süppchen kochen und die Betten frisch beziehen. Manche BlutFlecken gehen so schwer raus.




    Pikmin und Interessierte, die das Spiel noch mit Spaß spielen wollen: den Spoiler bitte NICHT anklicken!

    Hab mit Aufbau übrigens 25 Minuten für ein langes Spiel gebraucht, falls das noch irgendwie wichtig ist

    2 Mal editiert, zuletzt von Bandida ()

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