28.05.-03.06.2018

  • So sehr mir das Spiel auch gefällt, ein bisschen schade finde ich bislang, dass die meisten Partien relativ klar enden und der Sieger meist zeitig abzusehen ist.

    Was machen denn die Mitspieler, wenn sie meinen, den Sieger absehen zu können? Es ist ja nicht so, dass man einem Spieler nicht noch eine Menge Punkte wegnehmen könnte. Bei uns ist es eigentlich üblich, den vermeintlich Führenden in der zweiten Spielhälfte bevorzugt zu attackieren. Sowohl Land als auch Ressorcen kann man ihm ja noch streitig machen ;)

    Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
    Die Bibel: Johannes 3,16

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  • dennoch hat man keine Chance, wenn man einfach so viele Anführer zurück hält, wie der Rebellenspieler auf Missionen schickt

    Richtig. Aber du hattest ja quasi das Gegenteil propagiert. ;)

    Aber wie so oft im Leben liegt die Wahrheit irgendwo in der goldenen Mitte. Nur darauf sollte mein Einwurf hinweisen.

  • dennoch hat man keine Chance, wenn man einfach so viele Anführer zurück hält, wie der Rebellenspieler auf Missionen schickt

    Richtig. Aber du hattest ja quasi das Gegenteil propagiert. ;)

    Aber wie so oft im Leben liegt die Wahrheit irgendwo in der goldenen Mitte. Nur darauf sollte mein Einwurf hinweisen.

    Letztendlich ist es dann auch immer noch Kartenzieh- und Würfelglück :)

  • Letztendlich ist es dann auch immer noch Kartenzieh- und Würfelglück

    Klar, wobei SW: Rebellion tatsächlich so ein Spiel ist, wo sich beide Seite erst mal reinfuchsen müssen. Meisten verläuft die Kurve ja so: Der Imperiale fühlt sich übermächtig, will die Karte komplett kontrollieren - und wundert sich am Ende, warum er verloren hat.

    Die nächsten Spiele wird der Fokus eher auf das Suchen gelegt, und wenn der Rebellenspieler DA jetzt ein Fuchs ist, gehen sich manche Spiele halt auch mal mit vielen militärischen Siegen der Rebellen aus.

    Schon Spiele gesehen, wo die Rebellen gegen Ende deutlich mehr Präsenz auf der Karte hatten als die Imperialen, eben weil die sich ihrer Sache zu sicher waren.


    Aber ich fürchte, wir schweifen arg ab ... :D

  • Naja er hat Scythe eigentlich vorher schon 10+ Partien mit einem anderen Kumpel gespielt ?

    Aber stimmt natürlich, man sollte seine Strategie nicht so komplett an der Stärke des eigenen Volkes vorbei ausrichten.

    Eben, das ist der absolut sichere Weg, Scythe zu verlieren. In dem Spiel kommt es ja gerade darauf an, die Synergien der Ausgangslage zu analysieren und möglichst effizient herunterzuspielen und da ist der Stern für Beliebtheit normalerweise nicht das Mittel der Wahl, schon garnicht für schwarz, denn meistens hat der schwarze Spieler vor allem dann gute Karten, wenn er versucht, das Spiel möglichst schnell zu beenden,... Aber ich will das ja auch nicht werten, vielleicht liegt ihm das Spiel nicht, vielleicht wollte er nur mal etwas ausprobieren (mache ich auch gerne und falle dabei immer mal wieder so richtig auf die Nase ;-) ). Aber jedenfalls ist es bei Scythe eher unüblich, wenn der Sieger so früh feststeht - und vor allem, dass dann da auch niemand gegensteuert ;-)


    Viele Grüße,

    Andreas.

  • Gestern noch einen schönen Spielenachmittag mit meiner Frau verbracht.


    #JagdNachDemRing (Hunt for the ring) - 2. Teil der Reise

    Der Ringträger und seine Begleiter versuchen nun Bruchtal (oder einen der benachbarten Orte) zu erreichen. Im Gegensatz zu Teil 1 der Reise, kann der Ringträger seinen Weg nun nicht mehr frei bestimmen. Stattdessen wählt er ein von zwei Reisekarten aus, welche die Route fest vorgeben. Beide Routen sind unterschiedlich lang. Die kurze Strecke umfasst 14 Wegpunkte, die lange Strecke dagegen 16 Punkte. Der Vorteil der langen Strecke ist, dass Frodos Widerstandsfähigkeit gegenüber der Macht des Ringes um 2 Punkte höher ist und damit bei 14 Punkten liegt. Gemeinerweise startet der Ringträger mit seinen Widerstandspunkten nicht von vorne, sondern er beginnt dort, wo er bei Teil 1 aufgehört hat - was in diesem Fall neun(!) Punkte sind. D.h. sollten die Nazgul den Ringträger auch nur einmal erwischen, wäre die Gemeinschaft des Ringes verloren.

    Aber zum Glück gibt es ja noch Gandalf und Streicher. Gandalf kann unbemerkt von den Ringgeistern auf der Karte herumreisen, wobei er direkt von Ort zu Ort reisen kann und damit die Wegpunkte ignorieren. Erreicht er bei seinen Reisen bestimmte Orte, erhöht sich Frodos Widerstandskraft um einen Punkt.

    Davon abgesehen kann sich Gandalf aber auch den Ringgeistern offenbaren und sie damit in die Flucht treiben. Die Ringgeister werden dann bis zu zwei Felder versetzt. Außerdem gibt es auch andere die helfen können und mutig den Weg der Nazgul versperren. Es ist also noch nicht alles verloren, wenngleich die dunklen Kräfte an Stärke gewinnen.

    Für die Nazgul hingegen ändert sich wenig. Sie behalten ihre Fähigkeiten und werden nun auch noch durch den Anführer der Ringgeister unterstützt. Allerdings gibt es nur noch eine Straße, was die Bewegung doch erheblich einschränkt, wenn man nicht gewillt ist, Würfel für zusätzliche Bewegung zu opfern. Allerdings haben die Nazgul nicht wirklich Grund sich zu beschweren. Dadurch, dass sie im ersten Teil der Reise alle besonderen Orte aufgespürt haben, starten sie nicht nur mit allen Fähigkeiten, sondern auch gleich mit dem Fürsten der Ringgeister.

    Und tatsächlich, bereits in der dritten Runde haben sie mit Hilfe der Witterung herausfinden können, in welchem Abschnitt sich der Ringträger verbirgt.

    in der darauffolgenden Runde gehen die Nazgul schließlich auf Jagd und stöbern Frodo dabei tatsächlich auf.

    Die Macht des Ringes steigt auf 15 an, was eigentlich Frodos Niederlage bedeuten würde, wenn nicht Gandalf mit seinen geheimen Reisen Frodos Widerstand gestärkt hätte. Alles weitere verhindert das beherzte Eingreifen von Streicher und Pippin, womit nur noch Merry an Frodos Seite weilt. Dann gelingt dem Ringträger die Flucht.

    Die Ringgeister eilen auf verschiedenen Wegen davon und nehmen wieder Witterung auf. Erneut finden sie eine Spur von Frodo, als plötzlich Gandalf erscheint. Panisch eilen die Ringgeister davon. Doch die Freude ist nur kurz, da die Nacht hereinbricht und die Ringgeister, von der Dunkelheit gestärkt, wieder auf dem Vormarsch sind. Erneut entdecken sie eine frische Spur von Frodo und abermals stellt sich Gandalf in den Weg. Diesmal jedoch weicht nur ein Ringgeist zurück, da die anderen sich im Umland verteilt haben. Erneut finden sie eine frische Spur und einen Zug später, wird Frodo abermals gestellt.

    Da kann auch Merry nichts mehr ausrichten. Der Ring überwältigt Frodo und die freien Lande sind verloren. Saurons Sieg steht nun nichts mehr im Wege … und ich habe gewonnen.


    #Ethnos

    Erstpartie für meine Frau. Ethnos ist ein simples Area-Control plus Karten-Sammel-Spiel. Eine Insel/Kontinent (?) ist in sechs Königreiche unterteilt, bei denen wir versuchen Einfluss zu gewinnen. Am Ende eines Zeitalters erhält man für jedes Königreiches eine gewisse Anzahl an Siegpunkten (variiert von Zeitalter und Königreich), wenn man dort jeweils die meisten Einflussmarker besitzt.

    Einflussmarker kann man setzen, in dem man Kampftruppen (Handkarten) ausspielt. Die Karten müssen dabei entweder alle der Farbe des Königreiches entsprechen oder aller Karten gehören einer Rasse an, dann muss nur der Anführer die gleiche Farbe wie vom Königreich haben. Außerdem muss man eine Karte mehr spielen, als wie Einflussmarker im Königreich sind, um einen neuen Marker setzen zu können. Man kann aber auch einen Kampftrupp spielen, wenn man keinen Marker setzen kann. Kampftruppen generieren am Ende eines Zeitalters ebenso Siegpunkte, wobei "größer" gleich "mehr Siegpunkte" bedeutet.

    Ansonsten gibt es noch ein Handkartenlimit von zehn. Wenn man dran ist, zieht man entweder eine Karte vom Nachziehstapel oder von der Auslage (falls vorhanden) oder man spielt einen Kampftrupp von der Hand. Wählt man letzteres, muss man übrigens alle Karten, die nicht zum Kampftrupp zählen, in die Auslage legen!

    Das geht dann solange, bis man vom Nachziehstapel einen Drachen zieht. Die ersten beiden machen noch nichts, der dritte Drache jedoch beendet ein Zeitalter und die Runde endet sofort.

    Im Grunde war's das eigentlich schon, wobei die verschiedenen Völker natürlich noch besondere Eigenschaften haben. Ein Minotaurus erhöht (als Anführer) die Kampfstärke eines Trupps um einen Punkt. Ein Elbenanführer schützt die eigenen Handkarten, so dass man weniger bis nichts an die Auslage verliert. Skelette passen in jeden Kampftrupp hinein, zerfallen aber, ehe der Kampftrupp gewertet wird, usw.

    Insgesamt gibt es 12 verschiedene Völker, von denen pro Partie zufällig fünf (bei zwei Spielern) bzw. sechs Völker bestimmt werden.

    Fazit: Obwohl meine Frau die Partie verloren hat, wollte sie sofort noch eine spielen. Die Revanche ging dann wesentlich knapper aus mit: 71 zu 68 für mich. Und obwohl sie die zweite Partie auch verloren hat, ist sie immer noch sehr angetan von dem Spiel.


    Übrigens: Folgende Völker waren im ersten Spiel vertreten: Elben / Zwerge / Minotauren / Zentauren / Geflügelte

    Im zweiten Spiel waren es: Skelette / Zwerge / Geflügelte / Zentauren / Zauberer

    Ansonsten sind die Illustrationen (wie auch bei dem Spiel "Jagd nach dem Ring") von John Howe.



    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas Spiel.

    Einmal editiert, zuletzt von Toadstool ()

  • Ich habe im Urlaub solo und mit dem 5jährigen Sohn gespielt.


    3x Menara (teilweise mit Sohn). Ich mag das Spiel sehr. Solo funktioniert es hervorragend. Man kann nicht aufhören und hat sofort Lust auf eine neue Partie. Ich spiele bisher den mittleren Schwierigkeitsgrad.


    Ganz schön clever. 2x solo. Gefällt mir ausgezeichnet.


    Memoarrr! 1x mit Sohn. Einfach ein tolles Familienspiel.


    Sound Quartet von Ravensburger 1x mit Frau und Sohn. Mag ich nicht, aber der Sohnemann steht drauf.


    Andor: Chada & Thorn. 1x solo. Gefällt mir gut. Solo ist allerdings Ganz schön clever die bessere Wahl für diese Spieldauer.


    The good Dinosaur von Ravensburger. Ein Kinderspiel von Knizia das mein Sohn total mag. 3x gespielt.


    Dobble. Eines der besten schnellen (Kinder-)Spiele wenn man mit den Kids beim Essen ist oder am Badesee liegt. 3x gespielt.


    Fit und clever von Schmidt-Spiele. Ein Kinderspiel bei dem man Domino-artig Plättchen aneinanderlegt und sich dann noch bewegen darf. Lustig und sehr kurz. 1x gespielt.


    Uno junior. Der Kinderspiele-Klassiker bei uns. Sehr oft gespielt.


    Hui Buh Gespenster Mau Mau von Kosmos. Ist wie Uno, nur schneller. Gefällt mir nicht so gut wie Kinder-Uno. 2x gespielt.


    Gaia-Project. 4x solo gespielt, dabei 2x gewonnen, 2x verloren. 3 der 4 Partien waren sehr knapp (<10 Punkte Unterschied).

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 18
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Underwater Cities — 11 Trajan — 12 Concordia

    13 Blackout — 14 Maracaibo — 15 Das tiefe Land — 16 Die Burgen von Burgund — 17 Terramara — 18 Caylus

  • Auch wenn es kein Brettspiel ist... Mit 2 anderen Kollegen nach Jahren mal wieder die alten Magic Decks ausgegraben und doch erstaunlich viel Spaß gehabt. 16 Uhr angefangen und um 2:30 aufgehört. Solange habe ich ewig nicht mehr gespielt, unterbrochen nur durch eine kurze Pause zur Nahrungsaufnahme.


    Gegen 22 Uhr kam noch ein Vierter Mitspieler hinzu, also von 1:1, jeder gegen jeden und 2:2 alles mehrfach gespielt...


    Hat mega Laune gemacht, außer 3 Elfendecks gegeneinander mit Lifegain macht keinen Spaß^^.


    Limit hatten wir uns damals auf 75€ ca pro Deck gesetzt, damit die Leistungsfähigkeit irgendwie gleich bleibt. Natürlich kann man mit 75€ auch nur Mist zusammenbauen, aber da wir alle nur Küchentischspieler waren, hatte keiner das unschlagbare Superdeck.


    Vielleicht doch langsam Zeit, die Brettspiele hinter einem zu lassen und wieder mehr Magic und PC zu spielen. Hierzu braucht es immerhin nur einen Mitspieler oder sogar gar keinen. Das scheint realistischer.

    Mit freundlichen kollegialen Grüßen


    Syrophir


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    "Die Menschen hungern nach der Wahrheit, doch wissen sie selten ihren Geschmack zu schätzen."

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  • Vielleicht doch langsam Zeit, die Brettspiele hinter einem zu lassen und wieder mehr Magic und PC zu spielen. Hierzu braucht es immerhin nur einen Mitspieler oder sogar gar keinen. Das scheint realistischer.

    Ich weiß, was Du meinst!

    Dieselbe Überlegung habe ich auch immer wieder - allerdings mit TableTops - da hat man auch nicht das Problem mit der Mitspielersuche für sehr spezielle Brettspiele.


    Aber was mich bei den Brettspielen hält ist die erfrischende Abwechslung und die vielen verschiedenen Mechaniken und Ausprägungen der Spiele. Und die Atmosphäre ist bei Weitem nicht so aggressiv kompetitiv aufgeladen, wie bei TTs und (C/T/L)CGs... ;-)

  • Ich habe auch Probleme für bestimmte Spiele Mitspieler zu finden, die das auf demselben Level spielen wollen wie ich. Eben mehr als "mal eben auspacken und mal eine Runde spielen". Dennoch sind Brett- und Computerspiele sowas von unterschiedlich, da will ich keines missen. Wobei sich Computer auch eigentlich nur auf Lol und auf MotoGP beschränkt.

  • Man muss eben auch wirklich gewillt sein, Mitspieler zu suchen bzw. zu finden. Zu Sagen: "Ich würde ja gern mehr spielen, aber..." reicht eben nicht. Da ich aus der gleichen Stadt wie Syrophir komme und innerhalb eines Jahres (erst da habe ich wieder angefangen zu spielen) sehr viele Mitspieler und Spielerunden gefunden habe, weiß ich, dass es gerade hier im Ruhrgebiet jede Menge Möglichkeiten zum Spielen gibt. Man muss sie nur auch wahrnehmen.

  • Höre ich dauernd, im Ruhrpott kann man so viele Mitspieler finden. Mag auch sein und ziehe ich gar nicht in Zweifel, aber irgendwie ist das für mich nichts.


    Vielleicht bin ich dazu zu schüchtern, keine Ahnung. Ich rede gerne mit neuen Leuten, habe auch beim Nebenjob praktisch pausenlos mehr oder weniger mit Menschen zu tun und kann das auch, allerdings hatte ich damals schon keine Lust - so wie Kollegen es gemacht haben - bei schönem Wetter alleine den Basketball unter den Arm zu klemmen und in den Park zu fahren, irgendwer wird schon zocken.


    Wahrscheinlich würde ich mit jedem von euch spielen, wenn man sich vorher irgendwie zufällig auf einer Feier oder sonst wo trifft und merkt, das passt schon. Einfach so zu nem Spieletreff ist aber nix für mich. Ich weiß nichtmal, warum mich das so "abschreckt", aber sowas war nie was für mich und wird wohl auch nie was für mich sein. Finde ich selbst teils traurig, aber was solls.


    Damit das nicht alles OT ist...


    Gerade nochmal meine Werwölfe ein paar Vampire zerlegen lassen. Unschwer zu erraten, dass ich die Viecher irgendwie mag und das Deck werde ich ewig feinjustieren, auch wenn es sicher stärkere gibt. Aber vom Thema und Flair gibt es nichts cooles in sämtlichen Editionen^^. Wenn dann noch der Kahlenberg Typ mal auf unter 2€ pro Karte fällt, würde es auch noch nen kleinen Push nach oben bekommen... Oder paar erschwingliche Duallands in rot/grün...

    Mit freundlichen kollegialen Grüßen


    Syrophir


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    "Die Menschen hungern nach der Wahrheit, doch wissen sie selten ihren Geschmack zu schätzen."

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