Change Horses

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  • Jup, einige Versender haben es schon: So auch z.B. www.Spielgilde.de


    Bei mir kam es vor 3 Tagen mit der Post an


    Selbst habe ich bislang nur die Anleitung gelesen: Es liest sich klasse -> Ein Familienspiel. Zu zweit *mutmaß* stelle ich es mir nicht soo spannend vor (kann aber auch ein Irrtum sein), hingegen mit mehreren Spielern glaube ich schon, dass das Spiel richtig Spaß machen kann.


    Das Material (=Pferde) schaut klasse aus und ich freue mich schon richtig auf die erste Partie!


    Sobald ich eine gespielt habe, kann ich ja mal einen kleinen PEEP schreiben...sollte mir Klaus nit zuvorkomemn ;) (Späßle)

  • ich schreib nachher mal was dazu. hab es gestern gespielt...

  • PEEP – CHANGE HORSES (nach nur einer Partie! Bitte nicht überbewerten!)


    Am Sonntagnachmittag sind wir dazu gekommen uns unserer zweiten Neuheit zu widmen. Eine erste Partie CHANGE HORSES stand an. Das Spielbrett zeigt einen Rundkurs, unterteilt in zwölf Felder und eine Start- und Ziellinie. Sechs Bahnen bieten sechs Kleppern Platz. Diese haben verschiedene Farbe und müssen noch die passenden Buchstaben von A bis F per Winzaufkleber verpasst bekommen. Das steht nicht in der Anleitung ist aber logisch. Allerdings steht nicht in der Anleitung, welches Pferd, welchen Buchstaben bekommen soll. Das muss man sich selbst erschließen – was aber kein Problem ist, da die Bewegungskarten die richtige Kombination zeigen. Am Anfang war es doch ein Problem, da wir es trotzdem falsch gemacht haben… Es ließ sich aber wieder ändern. Schwein gehabt. Die Pferde sind kleine Plastik-Miniaturen. Recht schön anzusehen und jedes Pferdchen einzeln in einem winzigen Zipp-Tütchen verpackt. Die Karten sind klein, was aber daran liegt, dass sie im Spielverlauf in der Mitte der Rennbahn abgelegt werden müssen. Im Ganzen ist das Spiel recht ordentlich ausgestattet, aber keine Materialorgie, wie wir es von Eggert Spiele kennen. Dafür ist es dann ein wenig günstiger. Als Fazit lässt sich sagen, dass es dem Spiel angemessen ausgestattet ist. Aber dazu gleich mehr…


    Jeder Spieler hat einen Satz von 15 Karten. Jede Karte zeigt zwei Pferde, immer unterschiedlicher Farbe. Dazu bekommt jeder Spieler zwei Jokerkarten und eine Besitzurkunde, die er geheim hält (im Spiel zu zweit sind es zwei Besitzurkunden pro Spieler). Ziel des Spiels ist es, wenn das erste Pferd durchs Ziel läuft, Letzter zu sein. Mit seinem Pferd. Da alle Pferdebesitzurkunden geheim sind und es sechs Pferde und höchstens fünf Mitspieler gibt, muss also im Spielverlauf etwas gerätselt werden.


    Eine Runde verläuft folgendermaßen: Jeder wählt aus seinen Karten drei (vier bei zwei Spielern) aus und legt sie verdeckt vor sich ab. Alle decken gleichzeitig auf. Nun beginnt der Startspieler eine Karte in die Mitte der Rennbahn zu legen. Alle anderen folgen dem Beispiel (Im Spiel zu zweit legt man abwechselnd je zwei Karten). Haben alle gelegt werden die Pferde bewegt. Jetzt wird die Anzahl der Pferde gezählt, die in der Mitte ausliegen. Z.B. zeigen alle Karten insgesamt drei rote Pferde. Oder auf allen Karten sind zwei blaue Pferde. Nun bewegen sich die Pferde entsprechend ihrer Anzahl, wenn sie ungerade ist. Pferde mit gerade Anzahl Karten bleiben stehen. Im obigen Beispiel zieht Pferd Rot also drei Felder vor, blau bliebe stehen.


    Nun folgen eine weitere Kartenrunde und eine weitere Bewegungsphase. Dabei zählen alle Karten, die in der Mitte liegen. Erst nach dieser zweiten Runde werden alle Karten aus der Mitte entfernt und es entsteht eine neue Auslage in der Mitte bei der nächsten Runde.


    Das war bis auf die vier Jokermöglichkeiten schon alles. Man kann im ganzen Spiel zweimal einen Joker spielen. Folgende Optionen gibt es: Zwei Pferde je eine Bahn seitlich ziehen (und damit andere Pferde auszubremsen, da auf der gleichen Bahn nicht überholt werden darf), eine Karte in der Mitte abzudecken (und damit die Verhältnisse beeinflussen), einen Turbo einlegen (Pferde die weit hinten liegen machen zwei Schritte vor) oder die Besitzurkunde tauschen (und so das Pferd wechseln).


    Unsere Partie zu zweit war spannungsarm und taktisch geprägt. Nach zwei Zügen war uns klar, welche Pferde wem gehören und so preschten die beiden Pferde ohne mitspielenden Besitzer uneinholbar vor. Es gibt nicht genug Möglichkeiten die Besitzverhältnisse anständig geheim zu halten. Ebenso fehlen dem Spiel zu zweit die Aktionsmöglichkeiten um ein wahrlich taktisches Rennen zu spielen. Da man auch nur zwei Joker hat, kann man auch nicht so wahnsinnig viel machen. Mit nur zwei Spielen kommt keine Unvorhersehbarkeit ins Spiel, die es evtl. etwas spannend machen kann. Daher haben wir gleich überlegt, eine weitere fünfte Karte aus einem neutralen Stapel jedes Mal mit beizulegen. Wer in der Zugreihenfolge hinten sitzt hat immer einen guten Überblick und meist beste Reaktionsmöglichkeiten. Auch, wenn die zur Verfügung stehenden Karten offen ausliegen.


    Ich könnte mir vorstellen, dass es ein wahrliches Funspiel wird, je mehr Leute mitmachen. Dann waren mehr Joker im Spiel, es würde mehr passieren und ich muss mich nicht nur auf einen konzentrieren und die ganze Sache wird etwas offener.


    Erwähnt sei noch die Variante für Auktionsprofis. Jeder Spieler bekommt eine bestimmte Menge „Karottenkarten“. Mit denen wird auf die Zugreihenfolge geboten.


    Ich will hier niemanden abschrecken und daher möchte ich nicht genauer drauf eingehen, wie wir das Spiel nach der ersten Partie fanden. Vielleicht wird es der Sache eher gerecht, wenn ich mit meinem Fazit ein paar weitere Partien abwarte. Das wird aber sicherlich noch dauern…

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