15.10.-21.10.2018

  • Wieder eine spielarme Woche.


    Immerhin Solo #Nusfjord

    Na ja, nicht meins. So etwas seelenloses und langweiliges habe ich schon lange nicht mehr gespielt. Gleich mal meinem Spielepaket im Marktplatz hinzugefügt. Jemand anderes hat eventuell mehr Spaß damit.


    Was könnt ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Habe heute meine erste Runde Thunderbolt Apache Leader gespielt.


    In den letzten beiden Tagen hab ich die Regeln studiert, Spielmaterial sortiert und mit ein Let`s Play angesehen und heute ging es los.


    Da ich noch nicht so bewandert bin, hat der Aufbau leider etwas länger gedauert bzw. das durchführen der unterschiedlichen Phasen. Aber bei jeden neuen Tag (Im Spiel) ging es schneller und einfacher.

    Die Übersichten die aufgedruckt sind helfen ungemein, jetzt aber zum Spiel.


    Zuerst hab ich mir die Einführungsmission und das Einführungssziel (hab jetzt gerade keine Ahnung wie das auf Deutsch heißt) ausgewählt. Mit den wenigen Punkten die einem zur Verfügung stehen, habe ich mir dann meine Flugzeuge und Hubschrauber zusammengesucht. Das ist beim ersten Spiel etwas schwierig, weil man einfach noch viel zu wenig weiß.


    Danach habe ich mir für Tag 1 zwei Bataillone ausgesucht die ich angreife, da die Questkarte besagt, dass man am ersten Tag zwei davon vernichten muss und an Tag 2 sollten es mindestens 4 sein. Wow, wie soll ich das schaffen, dachte ich mir, aber dazu später mehr.


    Dann der nächste schwierige Teil, das auswählen der Waffen die man mitnimmt. Hier gibt es einiges zu beachten, angefangen beim Loadout des Fluggerätes, die Entfernung zum Ziel, die Special Operations Karte die man zieht und dann natürlich noch das Event beim Anflug auf das Ziel. Nach einigen hin und her, hatte ich meine Ausrüstung korrekt beisamen.(Hat etwas gedauert weil ich mich verrechnet hatte).


    Sodann wurde das Spielfeld aufgebaut, die Gegner platziert und danach meine Einheiten. Auch hier gibt es viel zu beachten. Wie weit kann der Gegner schießen, soll ich mit dem Fluggerät am tief oder hoch fliegen (Dadurch bekommt man mehr Gegner bzw. muss man Gegnercounter ziehen). Langsame und schnelle Piloten gibt es auch noch, wobei hier eine Drohne helfen kann.


    Die Einsätze fliegen sich sehr taktisch und man kann/muss viel überlegen und das Würfelglück sollte einem auch hold sein, weiters gibt es einen Counter der hinuntergezählt wird, man hat nicht ewig Zeit. Wenn man zulange braucht bekommt man einen Malus.


    Der Erste Einsatz ging gut aus für mich, und ich hatte Glück das meine Fluggeräte weder abgeschossen noch beschädigt wurden.

    Am Rückflug muss man wieder ein Event ziehen. Danach muss man mitnotieren wieviel Stress und Erfahrung die Piloten genommen haben(Dafür gibt es eine Liste in der man alles einträgt).


    So vergingen 3 Tage und ich konnte die erste Kampagne abschließen. Zum Glück ohne Verlust meiner Piloten.


    Das Spiel sagt mir total zu, es gibt noch soviele Kampagnen und Missionen, andere Piloten und Fluggeräte und Waffen.


    Werde in den nächsten Tagen weitere Missionen fliegen, das Spiel hat mich restlos überzeugt.


    Wenn jemand mehr darüber wissen will einfach fragen :)


    Lieben Gruß

  • Gerade eben eine 2er Runde Too Many Bones über den Steam Tabletop Simulator (TTS) beendet. Lediglich nur das Grundspiel mit den drei Addon-Charakteren Ghillie, Nugget und Tink ist dort möglich.
    Somit zogen Ghillie, Picket, Nugget und Patches aus, um dem Goblin König eins auf die Mütze zu geben.
    Jeder von uns hat dabei, wie sicher schon vermutet 2 Gearlocs gespielt. 10 Tage/Spielrunden verteilt auf zwei Spielsessions hats gedauert, da haben wir den Goblin König im finalen Kampf bezwungen.

    Hier hat die Gruppendynamik gut gepasst. Picket und Patches haben getankt (Gegner abgehalten), während Ghillie und Nugget sich um die Gegner gekümmert haben. Ohne Patches wäre der Endkampf recht schnell vorbei gewesen, welcher eigentlich die einzige wirkliche Herausforderung war.

    Sehr schönes Spiel.


    #TooManyBones

  • Gestern mit meiner Frau zwei Spiele gespielt.


    #51stStateMasterSet

    Haben bis 50 Siegpunkte gespielt, da uns das Spiel bis 25 etwas kurz vorkommt. Habe haushoch verloren. Konnte meine Produktion einfach nicht richtig in Gang bringen und konnte deshalb viele Sachen nicht bauen.

    Hat aber trotzdem viel Spaß gemacht :).


    #EinFestfürOdin

    Dies war erst unsere zweite Runde, deshalb sind wir noch am ausprobieren von unterschiedlichen Strategien.

    Uns macht das Spiel echt Spaß und zukünftig sollte es doch öfters auf den Tisch kommen.

    Ich habe mich total verzettelt und konnte kaum Siegpunkte sammeln.

    Am Ende hat meine Frau gewonnen und ich hoffe auf eine baldige Wiederholung.

  • #CivilizationNewDawn (deutsche Version) -- zu viert.

    Unsere erste Partie des Spiels. Nach einer knappen Stunde Regelerklärung (mit Unterbrechungen) waren wir alle startklar. Ich zog die Franzosen (Kontrollmarkerbonus für Weltwunder). Anfangs brauchte die Partie einige ZeiI um in die Gänge zu kommen, da niemand so recht wußte, welche Strategie er verfolgen sollte. Zudem begingen wir wie sich hinterher herausstellte den ein oder anderen Regelverstoß. Nun wissen wir z.B., dass man 1. je Gegner nur eine Diplomatiekarten besitzen darf und 2. durch einen Angriff die Diplomatiekarten sofort wieder zurückgeben muss (hätte man drauf kommen können). Im letzten Drittel wogten dann die Kämpfe um Territorien und Städte hin und her. Ich kenne den Vorgänger nicht, daher kann ich keinen Vergleich ziehen. Gut gefallen hat mir der Mechanismus mit den (verstärkbaren) Focuskarten, die je nach Position unterschiedlich stark sind. Auch die lästigen Barbaren und deren unberechenbare Bewegungsabläufe sorgen für Abwechslung. Die Zeitangabe (1-2) halte ich jedoch für sehr ambitioniert.

    Mal sehen, ob ich die Runde irgendwann zu einer weiteren Partie überreden kann.



    #ClankinSpace -- zu viert.

    Ich kannte bis dato das Spiel nicht, hatte allerdings bereits zwei Partien der Fantasy-Version gespielt. Am Ende verlor ich haushoch (verreckte irgendwo ehlendich im Mittelteil des Plans). Was mir gut gefällt sind die sehr thematischen und fantasiereichen Karten. Auch der Kniff mit den Effekten, die nur dann eintreten wenn gleichzeitig Karten der gleichen Farbe ausgespielt werden, verstärkt das Deckbaufeeling enorm (...und erinnerte mich sofort an Star Realms). Komplett daneben finde ich, dass es im Vierspielerspiel nur zwei Teleporterplättchen gibt, da sie m.E. dem Besitzer einen enormen Vorteil verschaffen. Warum nicht einfach vier in den Vorrat legen? (oder haben wir hier die Regeln falsch interpretiert?). Des Weiteren finde ich den Spielplan durch die vielen engen Linien und unterschiedlichsten Felder extrem unübersichtlich. Da ist die Fantasy-Version deutlich aufgeräumter. Also für meinen Geschmack 1:0 für das "alte" #Klonk .


  • Zitat

    Mal sehen, ob ich die Runde irgendwann zu einer weiteren Partie überreden kann.

    Dark Knight

    Heisst das, Civ ist in der Runde allgemein nicht gut weggekommen?

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

  • Dark Knight

    Heisst das, Civ ist in der Runde allgemein nicht gut weggekommen?

    Also, wir haben nach ca. 3,5 Stunden abgebrochen, weil kein Ende in Sicht war. Ich habe weder positive noch negative Rückmeldungen von meinen Mitspielern bekommen...vermutlich weil alle das soeben erlebt noch verarbeiten mussten 8o.

    Ich persönlich würde dem neuen Civ nochmal eine Chance geben (dann mit richtiger Regelumsetzung).

    In 3,5 Stunden kann ich aber schon zwei tolle andere Euros gespielt haben.

  • Es ist vollbracht - wir haben heute #Charterstone beendet, nach ziemlich genau einem Jahr.


    Natürlich haben wir zwischendurch immer wieder andere Spiele gespielt, aber 12 Partien brauchen eben ihre Zeit, weil ja die gleichen Leute auch immer Zeit haben müssen.


    Ich kann nicht wirklich einschätzen, ob das Ergebnis knapp war, oder nicht; jedenfalls durfte ich mich letztlich mit 27 Punkten Vorsprung als

    /Gewinner freuen :crazydance:


    Uff, das war lang. Im Grunde war jede Partie spannend, allerdings auch ein wenig gleichförmig, weil auch die veränderten Regeln nie wirklich verhindert haben, dass man seine in den ersten 3-4 Spielen aufgebaute Engine durchziehen konnte. Das fertige Spiel, das jetzt noch möglich ist, reizt dann allerdings nicht mehr so sehr - schließlich haben wir dieses Spiel jetzt bereits ca. 11x häufiger gespielt als so manche andere Perle im Regal *)

    Die Herzdame könnte sich sehr gut vorstellen, nochmal die Kampagne zu spielen, dann am liebsten zu sechst (!). Da das ziemlich utopisch ist, würde sie auch zu zweit mit mir nochmal dran, dann aber trotzdem mit allen "Spielern", so dass jeder 3 Charters übernähme. Auch das wird vermutlich nie zustande kommen, daher sage ich: sehr schönes Spiel, spannende Kampagne - muss ich aber nicht wirklich nochmal machen ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Brandigan ()

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  • Shanghai boardgames meetup


    Seit längerem mal wieder eine Runde #Godfather. Sich in der ersten Runde gleich am Anfang auf einen excellenten Spot zu setzen hat den Boss gleich mal direkt in den Hudson River geführt. Die ersten 2 Runden daher ohne gebietskontrolle. Runde 3 mit vielen Jobs und freundlicher Unterstützung des Polizeichefs + 2 erfolgreichen Erpressungen sehr stark Boden gut gemacht, eine geschickt platzierte Autobombe in der vierten und letzten Runde hat aber mehr als Platz 2 unmöglich gemacht. Gewonnen hat der Spieler der sich zweimal den Bürgermeister sichern konnte , das ist schon ein starker Support.

    Insgesamt wieder 3 h Fun und Spannung, ausgewogen und ohne kingmaker Effekte ist das Spiel aber nicht, für den 100% Eurogamer also eher weniger empfehlenswert

    Nach mehreren Partien pendelt es sich auf eine 7 ein (Pluspunkt Thema und Aufmachung)

  • Robinson Crusoe - King Kong

    Sehr lustiges Szerario, in dem man King Kong fangen muss, bevor er die ganze Filmcrew dezimiert. Es lief ziemlich gut, weil ich frühzeitig eine Karte gezogen habe, mit der ich die Inselteile so sortieren konnte, dass sehr schnell drei Gegenden mit Totem-Symbol offen lagen. Da die Palisaden hielten und ich bis zum Sieg nur 5 Bücher-Karten gezogen hatte, blieb auch die Schauspielerin von der Entführung verschont. Happy End für alle ;)


    Abenteuerland mit Erweiterung

    Mir war entgangen, dass die Erweiterung auch ein kooperatives Modul enthält. Hier spielen die Spieler zusammen und müssen alle "Super-Nebelwesen" besiegen, die sich von Anfang an auf dem Plan befinden und sich in die Städte bewegen, wenn ihre Karte gezogen wird. Ja, hmm, funktioniert zwar mechanisch, war aber zum einen etwas zu einfach und zum anderen nimmt es so ein bisschen die Spannung aus dem Spiel, die sonst durch die Konkurrenz um die Plättchen entsteht. Ich denke, ich spiele das lieber konfrontativ.


    The Brigade

    Kickstarter-Spiel, bei dem wir Feuer löschen, indem wir mit Feuerwehrmann und Wagen durch die Gegend laufen. Wer Feuer auf einem Feld löscht, kann auf den umliegenden Feldern Loyalität verteilen und gewinnt, wenn er bestimmte Kombinationen erreicht (z.B. Loyalität in jeder der fünf Farben). Man kann dazu Gehilfen anheuern, Löschkapazität upgraden und so weiter. Funktioniert ganz gut, spielt sich allerdings sehr schnell. Man hat das Gefühl, das Spiel ist zu Ende, bevor es richtig los geht. Dabei ist uns kein einziges Feld wirklich abgebrannt. Das Material und die Graphik sind wirklich schön, mit Ausnahme der völlig unbrauchbaren "Kickstarter-Exclusive"-Universität, die den Spielplan so zustellt, dass man den Feuer-Level nicht mehr sieht oder einstellen kann. Wer sich das ausgedacht hat :rolleyes:

    Insgesamt wirkt das Spiel nicht ausgereift.

    Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
    Die Bibel: Johannes 3,16

  • Einen Nachmittag zu dritt. Zuerst kam #RussianRailroads auf den Tisch, danach #Istanbul.

    Bei beiden Spielen habe ich noch nicht viele Partien absolviert. Aber beide kitzeln mein Gehirn. Dieses sagt mir dauernd: "Du willst diese Spiele wieder spielen!"


    Bei RRR sagte ein anderer Mitspieler "Wie geil ist das denn!?" und der andere "Seltsamer Punkte-Salat!". Ich finde, dass beide Recht haben. Die Mechanismen sind aus meiner Sicht klasse, aber das Zählen der Punkte eher nicht. In der Bilanz gewinnt für mich aber die spielerische Seite.


    Mal eine Frage an die Veteranen von Istanbul: Ab und an wird ja hier beklagt, dass das Spiel zu wenig Interaktion hat. Wenn man nun die Erweiterungen dazu tut, müsste doch die Interaktion weiter abnehmen, da es mehr Orte gibt und man sich somit seltener trifft. Ja, man kann mit den Erweiterungen mehr Aktionen auslösen, aber erstmal denke ich, dass doch, dass es netter ist, wenn sich die Spieler an den Orten knubbeln.

    Wie seht ihr das? Lieber mehr Möglichkeiten? Oder lieber mehr Begegnungen?

    Vielspieler im Körper eines Gelegenheitsspielers

  • Gestern abend mein Too Many Bones Undertow und alle 10 Gearlocs ausgeführt, um es einem Freund zu zeigen und meine Erklärbär-Fähigkeiten zu trainieren.

    Während ich aufgebaut habe, war es an ihm sich aus den 10 Gearlocs einen auszusuchen. Da er nicht wollte, dass ich ihm da was vorschlug suchte er anhand der Komplexitätsangaben und Aussehen aus und wählte final dann Gasket, einen wasserdampf betriebenen Gearloc (eher Roboter, aber zählt als Gearloc). Da Gasket ein recht vielseitiges Portfolio an vernichtenden Fähigkeiten mitbringt und sich vorzüglich als Abfang- und Blockiereinheit von Gegnern eignet, schwächelt er ein wenig im Fernkampf. Daher habe ich mich für Boomer, der Schrottsammler- und Bombenbauerin, als Counterpart entschieden. Boomer selbst, habe ich vorher noch nicht gespielt (nur gesehen, wie sie gespielt wird) und erhoffte mir somit, mich mit ihr etwas besser zu stellen.
    Boomer selbst ist Fernkämpferin und startet allerdings mir sehr schwacher Angriffskraft. Ihre Mechanik ist das sammeln von Komponenten, mit denen sie dann Bomben baut. Diese Bomben wiederum sind dann vergleichsweise stark und universell einsetzbar. Es gilt sie anfänglich etwas abzuschirmen, so dass sie zum Spielende hin ihr volles Potential (die Vernichtung alles generischen Lebens ;)) ausschöpfen kann.

    Als unseren Erzfeind (Tyrant) habe ich wieder mal Barnacle ausgewählt, welcher halt einen Kraken-Endkampf bietet, welchen ich meinem Freund nicht vorenthalten wollte. Vom Setup sähe das dann in etwa so aus, wenn man sich das Ganze "Bling-Bling" in Form von Adventure-Map, Premium-Heath-Chips, Chip-Trays, Würfel-Tray und gemütlichem Wohnzimmer wegdenkt dann so aus: (einfach Stanza, Duster und Vol'Kesh gegen Boomer, Gasket und Barnacle austauschen ;))




    Dazu dann noch der leichteste Schwierigkeitsgrad (+2HP und 1 Trainingspunkt - kein Verlust von Locked-Würfeln, wenn ein Gearloc KO geht) und das Spiel konnte losgehen.
    Die Reise von max 8 Tagen bei 5 zu erbringendem Fortschritt hört sich zuerst einmal sehr kurz an. Dennoch zieht es sich, wenn man jede Begegnung (Encounter) quasi neu erklären muss, also Fähigkeiten der Gegner (Baddies), Eigenarten der Begegnung, usw. So nach Tag 4/5 wurde es dann flüssiger. Doch wie der Zufall es so wollte, haben wir nebenbei noch ein Geheimlabor ausgehoben, aber dazu mehr im Spoiler :P


    Somit dauerte das Spiel doch so seine 4 Stunden, dafür haben wir zusammen von dem Spiel schon sehr viel gesehen.


    Zum Spielverlauf selber sei gesagt, dass mein Freund, dem Kennerspiele durchaus liegen, die ersten Tage ein wenig mit den Abläufen, Abhängigkeiten, Skills zu kämpfen hatte, aber nachdem man mal so ein paar Runden Kampf absolviert hatte, es dann eigentlich fluppte. Somit hörte auch das Nachschlagen im Sheet irgendwann auf und die Kämpfe wurden flüssiger. Das Begegnungsdeck lieferte und ne Menge Vielfalt und vor allem viele Trainingspunkte, so dass wir zum finalen Kampf hin gut bestückt waren.
    Wer den Kampf kennt, weiß um seine Mechaniken, wer nicht, stellt sich einfach ein Floss vor, auf dem sich zwei Personen befinden, während an dessen Seiten Tentakeln und auch ein Kraken-Mensch-Kopf erscheint. Quasi irgendwie so .. nur halt mit Gasket und Boomer anstelle von Stanza und Duster. ;)


    Der Kampf "zog" sich über 2 Runden, wobei in Runde 1 Gasket 2 von 4 Tentakeln grillte und zu Filet verarbeitete und Boomer eine dritte in die Luft sprengte.
    In Runde 2 tauchten dann zwei etwas größere Tentakeln auf und Barnacle schnappte nach Luft (hätte er lieber nicht tun sollen :thumbdown:), so dass Boomer einfach mal ein Feuerwerk anzündete, welches als Resultat nur dampfende Überreste eines ehemals fiesen Tyrants übrig ließ. Das sah dann irgendwie so aus.




    Da sieht man übrigens auch ein bischen "Bling-Bling" ;)

    Zur Erklärung, neben den großen Stapel (Barnacle) standen noch zwei weitere kleinere Stapel mit Tentakeln auf den Feldern 3 und 5. Barnacle war "Ziel" dieses Würfs von Boomer und ihres Frag-Würfels (roter Handgranaten-Würfel). Somit kam hier folgendes zusammen:

    - 2+1 Schaden auf alle Baddies inkl Barnacle (roter Würfel mit 2 + oranger Booster-Würfel mit 1)
    - 3 Schaden für Gasket und mich (die Spielfeld-Explosion des roten 2er Würfels hat uns leider auch erwischt und auch dieser wird durch den orangenen Würfel verstärkt)

    - 3+1 Schaden auf Barnacle durch den roten 3er Frag-Würfel, welcher wiederum durch den orangenen verstärkt wird.

    - 2 Schaden auf Feld 3 (= der Schaden des Frag-Würfels wird zur Hälfte auf angrenzende Felder verteilt.

    - 3 Schaden auf Barnacle durch die drei weißen Angriffswürfel.


    Macht unterm Strich 10 Schaden auf Barnacle, 5 Schaden auf Tentakel auf Feld 3 und 3 Schaden auf die Tentakel auf Feld 5 und 4, was das Feld komplett leerte und den Kampf somit beendete. Da nimmt man den Kratzer von 1 Lebenspunkt (wie hatten beide jeweils 2 Schild aktiv) gerne in Kauf, wenn es dafür so "rund" läuft. :friends:


    Sehr schöner Abschluss und dem Freund gefällts. Vielleicht spielen wir ja mal wieder ne Runde, wenn es die Zeit hergibt.

    #TooManyBones #TooManyBonesUndertow

  • JanW

    Wie ? Lese ich etwas davon, dass du Boomer gespielt hast? Du?

    Das überrascht nach unserer letzten Online-Partie 8o

    Aber sehr schöner Bericht!!

    Danke .. was soll ich sagen, wir haben schon sehr lange nicht mehr zusammen gespielt. :winke:

    Daher kann ich mich gar nicht mehr dran erinnern, was ich damals gesagt habe.


    Mein Interesse bezüglich aller Gearlocs steigt jetzt natürlich, da ich sie nun selbst besitze .. als "nur" Mitspieler, nimmt man sich ja das, was einem liegt bzw. potentiell am meisten Spass macht. In diesem Fall war ich Besitzer und Erklärer und quasi dafür verantwortlich, dass mein Mitspieler das Spiel am Ende super findet. Also brauchte es einen möglichst perfekten Counterpart. Boomer hat diese Rolle überraschend gut ausgefüllt.


    Unser erster Kampf an Tag 2 dauerte eine gefühlte Ewigkeit, da wir in der Situation waren einen Mech mit 2 Rüstung und Self-Repair 2 (Baut seine Rüstung um 2 Punkte zu Beginn seines Zuges wieder auf) mit recht wenig ATK-Power zu erledigen. Boomer mit nur einem ATK-Würfel und Gasket mit einem ATK-Würfel + Blitz war da halt schon nicht viel. Hinzu kam, dass der Mech in Runde 1 bereits für alle Folgerunden die Erschöpfung einleitete.
    An dieser Stelle hätte ich mir einen Ghillie gewünscht, der einfach mal Schaden macht.
    Aber hey .. das Endresultat wog es dann wieder auf. :aufgeb:


    #TooManyBones #TooManyBonesUndertow

  • Ergänzend zu meinem Bericht wollte ich hier noch kurz 3 Regelklärungen mitteilen, welche während des Abends aufkamen und dann noch von Stanza/Shannon von CTG im Discord netterweise geklärt wurden:


    1. Wenn man an Tag 1 durch einen Encounter dazu aufgefordert wird, das Encounterdeck neu zu mischen (z.B. weil man dort einen Special Encounter reinmischen soll), so soll man davor den Tag 2 und sofern vorhanden Tag 3 Encounter davor entfernen und nach dem Mischen wieder drauflegen.

    2. Gasket, dessen Skill-Würfel nach Benutzen nicht erschöpft werden, wird auch von der Gegnerfähigkeit Shock betroffen, so dass dadurch durchaus Skill-Würfel erschöpft werden können. Sollte dies mit dem "Hydro Valve"-Würfel passieren, so ist Gasket nicht mehr in der Lage Würfel zu werfen.

    3. Der orangene "Bigger Boom"-Würfel von Boomer bewirkt nachdem er geworfen wurde eine Erhöhung des Schadens des "Frag"- und "Big Boom"-Würfels. Somit ist es am effektivsten diesen mit eben beiden Bombenwürfeln zusammen zu würfeln. (Siehe auch mein Bild zum finalen Kampf in meinen Bericht.)

  • Gestern zu viert #Gloomhaven gespielt.


    1. Szenario mit Barbar, Felsenherz, Spruchweberin und Gedankendieb gespielt. Es war für uns alle die erste Runde - aber definitiv nicht die Letzte!

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  • Ich hatte gestern die "große Ehre", von Titi Mbongo bei einer Partie #NewDawn mal so richtig abgebügelt zu werden:butcher:

    In der letzten Runde entriss er mir die beiden punketrächtigsten Facilities und kürte sich mit diesem Coup zum Sieger. Auf verbrannter Erde wandelte meinereiner hingegen abgeschlagen auf den letzten Platz ;(. Zum richtigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung getroffen - ich kann ihm noch nicht mal einen Vorwurf machen...;)

    Das Spielgeschehen hatte ode. damals wie folgt zusammengefasst: [Spielejahrgang 2014] New Dawn (Artipia Games)

    Nächste Woche ebenfalls nochmal was aus der "Mottenkiste", bevor es dann an die Neuheiten geht!

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Rughnegg


    Zu deiner Regelfrage "Wenn das Szenario Ziel erreicht wurde,…:


    a) "…endet das Szenario sofort?" – Nein, die Runde wird noch zu Ende gespielt.

    b) "…wird die restliche beute verteilt?" – Nein, dann wären Loot/Beute Karten so gut wie unnötig. Das macht ja einen Reiz des Spiels aus: Riskiere ich das Bestehen des Szenarios nur damit ich 3 Münzen erbeuten kann? Die Schurkin würde wohl am ehesten ja sagen… :D

    c) "…spielt man weiter, bis man nichts mehr aufsammeln kann?" – Jain, siehe a) d.h. jeder Spieler spielt noch seine Runde zu Ende und darf dabei fröhlich umherwandern und Münzen sammeln.

  • Es gilt als sie anfänglich etwas abzuschirmen

    Da ich das jetzt schon zum zweiten mal von Dir lese...wie macht man das gegen Fernkämpfer, die auf den Schwächsten schießen? Das war in unserer Partie oftmals das Problem, dass Boomer ständig geheilt werden musste (auch Picket musste mal dazwischen gehen) und trotzdem immer kurz vorm Abkratzen stand.

  • Es gilt als sie anfänglich etwas abzuschirmen

    Da ich das jetzt schon zum zweiten mal von Dir lese...wie macht man das gegen Fernkämpfer, die auf den Schwächsten schießen? Das war in unserer Partie oftmals das Problem, dass Boomer ständig geheilt werden musste (auch Picket musste mal dazwischen gehen) und trotzdem immer kurz vorm Abkratzen stand.

    Danke für den Fehlerhinweis ...


    Gute Frage .. ich meinte damit dass sie jemanden braucht, der ihr die Nahkampfgegner vom Hals hält.
    Da der Schwächste/Stärkste anhand der verblieben Lebenspunkte unterhalb des Chips (Buff HP zählt nicht) gemessen wird, kann man hier beim Trainingspunkte verteilen natürlich versuchen dass es vielleicht 2 Schwächste/Stärkste gibt, so dass man bei ungünstigem Beschuss entsprechend wählen kann.
    Ansonsten schaltet man die Fernkämpfer halt mit den besten möglichen Mitteln aus, die einem zur Verfügung stehen.
    Die beste Strategie nützt natürlich nichts, wenn die Initiative mist ist. Sprich man bereits bei Kampf-Setup feststellt, dass man tot ist bevor man drankommt (schon oft passiert). Weils mir noch immer schwerfällt mit merken .. die blauen DEF-Würfel von Picket kann er auch bei seinen Mitspielern in den Active Slot packen. Damit kann man auch mal "Glass Cannons" ala Ghillie oder Boomer mit kurzfrisitger Verteidigung ausstatten. Ansonsten halt Redshirt ;-)

    Wenn du mir ein spezifisiches Setup lieferst, könnten wir hier besser fachsimplen. Ganz ganz vorsichtige Abenteuerer können bei einem "Choice"-Encounter ja auch mal die Option nehmen, die einem weniger bringt ...

  • Mal eine Frage an die Veteranen von Istanbul: Ab und an wird ja hier beklagt, dass das Spiel zu wenig Interaktion hat. Wenn man nun die Erweiterungen dazu tut, müsste doch die Interaktion weiter abnehmen, da es mehr Orte gibt und man sich somit seltener trifft. Ja, man kann mit den Erweiterungen mehr Aktionen auslösen, aber erstmal denke ich, dass doch, dass es netter ist, wenn sich die Spieler an den Orten knubbeln.

    Wie seht ihr das? Lieber mehr Möglichkeiten? Oder lieber mehr Begegnungen?

    Ich habe die Erweiterungen leider nur selten gespielt, deshalb kann ich das nicht genau sagen. Ich kann aber zumindest kurz erklären, welche zusätzlichen Elemente mit Interaktion die Erweiterungen ins Spiel bringen:


    - In "Mokka & Bakschisch" kann man eine Sperre zwischen 2 Orte legen. Die Mitspieler dürfen diese Sperre nicht überqueren, sondern müssen drumherum laufen. Damit kann man eine Kombination von 2 Orten, die in gerader Linie liegen, verlangsamen.


    - In "Brief & Siegel" kommt der Kompagnon ins Spiel. Das ist eine zweite Spielfigur, die man alternativ zum Kaufmann bewegen kann. Und jeder Kaufmann und/oder Kompagnon muss bei jeder Aktion immer 2 Lira an jeden fremden Kaufmann und Kompagnon zahlen. Das heißt, es gibt mehr Figuren auf dem Plan, die dafür sorgen, dass man öfter 2 Lira zahlen muss für eine Aktion. Da kann man dann gerne mal eine seiner Figuren bewusst ein paar Runden an einem beliebten Ort stehen lassen und nur die andere Figur bewegen.


    Ob und inwiefern diese Elemente an Interaktion ausgleichen, dass auch mehr Orte im Spiel sind, dafür habe ich zu wenige Partien gespielt, um das zu beurteilen.

    André Bronswijk
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

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  • Es gilt als sie anfänglich etwas abzuschirmen

    Da ich das jetzt schon zum zweiten mal von Dir lese...wie macht man das gegen Fernkämpfer, die auf den Schwächsten schießen? Das war in unserer Partie oftmals das Problem, dass Boomer ständig geheilt werden musste (auch Picket musste mal dazwischen gehen) und trotzdem immer kurz vorm Abkratzen stand.

    Ein einfaches Gegemittel ist erst einmal die Lebenspunkte von Boomer mit Trainingspunkten auf das Niveau der anderen zu heben.....das hilft ungemein. Also: bevor es aus der Stadt geht, unbedingt Lebenspunkte auf Boomer setzen.

  • Ja, sowas ist schon klar. Ich wollte nur wissen, ob ich im Kampf was übersehen habe, wie man abschirmen könnte...


    Aber gleiches Niveau ist ja blöd, wenn die Nahkämpfer die ersten Kratzer kriegen und man einen Fernkämpfer hat, der immer auf den Stärksten schießt - irgendwas ist halt immer ;)

  • Da ich das jetzt schon zum zweiten mal von Dir lese...wie macht man das gegen Fernkämpfer, die auf den Schwächsten schießen? Das war in unserer Partie oftmals das Problem, dass Boomer ständig geheilt werden musste (auch Picket musste mal dazwischen gehen) und trotzdem immer kurz vorm Abkratzen stand.

    Ein einfaches Gegemittel ist erst einmal die Lebenspunkte von Boomer mit Trainingspunkten auf das Niveau der anderen zu heben.....das hilft ungemein. Also: bevor es aus der Stadt geht, unbedingt Lebenspunkte auf Boomer setzen.

    Interessanter Ansatz, wenn man sich mein Setup von Gasket und Boomer anschaut. Gasket beginnt das Spiel mit 1! Lebenspunkt, während Boomer 3 hat. Somit ist sie schon mal von Haus aus die "Stärkere". Da wir auf Einfach gespielt haben, begannen wir also mit 3 HP bei Gasket (später wurden daraus 4) während Boomer mit somit 5 HP eigentlich keine weitere Erhöhung von mir erhielt.


    Aber gleiches Niveau ist ja blöd, wenn die Nahkämpfer die ersten Kratzer kriegen und man einen Fernkämpfer hat, der immer auf den Stärksten schießt - irgendwas ist halt immer ;)


    Vielleicht war es in diesem Fall Glück, aber ich hatte während der gesamten Partie nur einen Gegner, der sich mit dem Stärksten anlegen wollte, und das war ein Mech-Nahkämpfer, welcher passender Weise näher an Gasket positioniert wurde. Einmal gab es einen 5er-Fernkämpfer, der sich mit den 2 Schwächsten anlegen wollte. Da hilft dann natürlich auch keine Taktik, allerdings kam er erst gar nicht an seinen Zug (KRAWOOOM).
    Boomer mit 6 DEX, 4 ATK und 2 DEF lassen schon ne Menge Spielraum, wie sich ihre Würfel verteilen. Da ist eine Bombensalve mit 3 Würfeln nicht auszuschließen. ;)


    Und da wir hier langsam abdriften .. #TooManyBones #TooManyBonesUndertow

  • hhamburger #Istanbul


    Ich persönlich finde, dass das nicht so leidet. Klar ist ein wenig mehr Platz. Aber es gibt eben auch wieder Elemente um bsw. Entfernungen besser zu meistern. Interessant wird es bsw. auch, wenn man die Aktionskarten aus der zweiten Erweiterung dazu nimmt und einfach mal stehen bleibt und einen Platz blockiert, wo ein anderer Spieler eigentlich damit rechnete, dass man gleich weg ist.


    Hinzu kommen die neuen Aktionsfelder bei denen alle Spieler mitspielen: Ein Feld erlaubt das Nutzen von Sonderkarten. Jeder Spieler darf eine nutzen. Reihum. Alle Spieler sind an der Aktion beteiligt. Dann gibt es ein Feld, bei dem es eine Auktion gibt. Auch hier wird die Aktion zwar von einem Spieler ausgelöst, aber alle können sich beteiligen.


    Wie Thygra schon sagte kommt die Barriere und auch ein weiterer Zugstein dazu. Diesen kann man alternativ bewegen und auch wieder seinen Händlerturm schön da stehen lassen, wo er die anderen nervt.


    Ich muss dazu sagen, dass ich natürlich befangen bin. Nicht nur, weil ich an der Entwicklung des Grundspiels beteiligt war (die Erweiterungen hab ich nur noch testgespielt), sondern auch, weil Istanbul eins meiner absoluten Lieblingsspiele ist und du mich nachts um 2 dafür rausholen kannst...

  • Junge, Junge!!! Da hast du aber mal einen richtig alten Beitrag rausgekramt, lieber Torlok !!!

    Ich mach das ganz gern - schauen ob jemand sich schon die Finger wundgeschrieben hat.

    Zudem hast du es doch ganz gut gemacht, also eigentlich...jetzt wo ich so drüber nachdenke...lieber nicht...:D

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Da ich das jetzt schon zum zweiten mal von Dir lese...wie macht man das gegen Fernkämpfer, die auf den Schwächsten schießen? Das war in unserer Partie oftmals das Problem, dass Boomer ständig geheilt werden musste (auch Picket musste mal dazwischen gehen) und trotzdem immer kurz vorm Abkratzen stand.

    Ein einfaches Gegemittel ist erst einmal die Lebenspunkte von Boomer mit Trainingspunkten auf das Niveau der anderen zu heben.....das hilft ungemein. Also: bevor es aus der Stadt geht, unbedingt Lebenspunkte auf Boomer setzen.

    Interessanter Ansatz, wenn man sich mein Setup von Gasket und Boomer anschaut. Gasket beginnt das Spiel mit 1! Lebenspunkt, während Boomer 3 hat.

    naja...., meine Antwort bezog sich auf die Frage von Parathion, der anfragte, was man machen sollte, damit Boomer nicht ständig was auf die Mütze bekommt, weil der doch der Schwächste ist.


    Ist bei einem anderen Gearloc Setting Boomer nicht der Schwächste, dann muss ich ihn natürlich nicht „anheben“.....das ist doch klar ?

    2 Mal editiert, zuletzt von Braz ()

  • Gestern gab es einen spontanen Spieleabend bei einem Kumpel.


    Diesmal fiel die Wahl wieder auf Gaia Project. Als Startspieler wählte ich die Xenos und trat an gegen die Terraner.

    Ich spielte den üblichen Wissens-Akademie-Start plus 4er QIC-Aktion in Runde 1, so dass ich gleich 3 Basistechnologien einsammelte (4 Credits, 4 Macht, 1 Wissen + 1 Credit). Das macht die Xenos schon zu einem ziemlich mächtigen Volk find ich.

    In Runde 2 kam dann der Regierungssitz dazu, der für mich auch zu den stärkeren gehört und im Mittelteil stand erstmal die Ausbreitung auf dem Plan, um die Gründung der ersten beiden Allianzen in Runde 5 vorzubereiten, wo der entsprechende Rundenbonus wartete. Gleichzeitig war ich in Runde 5 auf der Terraforming-Leiste oben angekommen, was mir ein weiteres Allianzplättchen und die Ausbautechnologie 3 Punkte beim Passen pro Allianzplättchen (das gab 9+12 Punkte) einbrachte. In der letzten Runde raste ich noch die Wirtschaftsleiste von Stufe 1 auf 4 hoch und sammelte als zweite Ausbautechnologie 5 Punkte pro Allianzplättchen (20 Punkte) ein.

    Im Spiel waren außerdem noch punkteträchtige Rundenbooster (große Gebäude, Forschungslabore, Handelszentren), über die ich im Laufe des Spiels weitere 33 Punkte holte. Kurz zusammengefasst, es passte alles zusammen wie bislang noch nie zuvor. Obwohl ich bei den beiden Schlusswertungen (Satelliten und Gaia-Planeten) unterlegen war (18-36), siegte ich nach 90 Minuten reiner Spielzeit mit persönlichem Highscore 212-175. Sehr coole Partie!




    Anschließend war nur noch eine gute Stunde Zeit und wir widmeten uns zwei kürzeren Spielen. Zunächst Kamisado, das ich bislang nur online auf yucata gespielt hatte. Das macht auf dem Tisch haptisch mit den schönen Türmen schon was her. Einziger Haken ist, dass bei schlechtem Licht die Farben auf den Türmen nicht gut zu unterscheiden sind.

    Nach ca. 40 Minuten hatten wir vier Durchgänge gespielt, von denen ich drei für mich entscheiden konnte. Hat Spaß gemacht und ist für Freunde abstrakter, Schach-artiger Spiele sicher einen Blick wert.




    Bei Onitama kam dann die Schachuhr zum Einsatz und mit 5 Minuten pro Spieler war es eine Art "Blitz-Onitama". Mein Gegner bunkerte von Beginn an die Tiger-Karte, die einen Sprung zwei Felder nach vorne erlaubt. Das schränkte ihn aber extrem ein, weil er so ja immer auf eine Karte festgelegt war. Jedenfalls dezimierte ich seine Truppe so Schritt für Schritt und konnte schon nach der Hälfte der Spielzeit seinen Meister einkesseln und schlagen.

    Muss ich mir irgendwann auch noch selbst zulegen. Sehr schönes 2er Spiel!


    #GaiaProject #Kamisado #Onitama

    Meine Top 10 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Tzolk'in - Agricola - Clans of Caledonia - Great Western Trail - Heaven & Ale - Auf den Spuren von Marco Polo - Scythe

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    #Carpediem



    2 Partien, wurde ja schon genügend dazu gesagt, deswegen mach ichs kurz: spielerisch einfach gut



    #Coimbra



    In einer Woche 5 Zweispielerpartien heruntergerissen. Gefällt uns ausgezeichnet. Warum?



    -toller Würfelmechanismus mit dem alles steht und fällt. Nehmen wir einen hohen Würfel sind die Kaufkosten der Karte teuer, dafür dürfen wir früher auswählen, wähle ich nur günstige bekomme ich vermutlich nicht die Karten die ich will, zahle aber wenig. Gleichzeitig bestimmt die Würfelfarbe welches Einkommen (Gold, wachen, Schritte, Siegpunkte) ich erhalte. Das sind quasi die 12 wichtigsten Entscheidungen im Spiel, den wir können insgesamt nur 12 Würfel nehmen (4 Runden á 3 Würfel).



    -relativ hohe Varianz

    Es werden 6 zufällige Expeditionen gezogen für die man am Ende Punkte bekommen kann (sofern man sich dran beteiligt), die Kartenreihenfolge ist variabel (auch wenn bis auf die Startkarten immer alle ausliegen) und die Reisekarte ist auch variabel mit unterschiedlichen Boni



    -knackige Spielzeit, zu zweit 1 Stunde



    -viele verschiedene Strategien möglich

    Ich kann viel reisen, wenig reisen, auf Expeditionen spielen auf die grünen Endwertungskarten, es gibt Karten mit denen ich Münzen und wachen in Siegpunkte umwandeln kann, vieles ist möglich, vieles scheint zu funktionieren, man muss sich natürlich immer ein bisschen an die Gegebenheiten anpassen



    -spielt sich super zu zweit, nach der Gencon wurde im Netz (u.a. YouTube Kommentare) geschrieben das es nicht zu zweit funktioniert. Kann ich definitiv nicht zustimmen. Funktioniert zu zweit tadellos. Vielleicht sogar am besten weil am planbarsten?



    Was sollte man noch erwähnen?



    -Thema quasi nicht vorhanden, Optik zwar hübsch aber wenn man ehrlich ist spielt man hier wirklich nur den Mechanismus, für manche bestimmt ein JASE



    -eine Karte sticht bei uns bisher heraus, die uns im Vergleich mit anderen recht stark vorkommt, wird immer als erstes gekauft wenn möglich



    -Startspieler zu sein kann entscheidend sein, hier kann man aber auch selbst draufhinarbeiten. Sich den ersten Würfel nehmen zu dürfen kann entscheidend sein, vor allem wenn die Auswahl die gewürfelt wurde bescheiden ist



    Von mir beide Daumen hoch bisher, mal schauen wie es nach der Messe aussieht ob es sich bei uns weiterhin so hoch halten kann. Jetzt hab ich auf jeden Fall schon wieder Lust drauf :thumbup:




    #Reef



    Eine Partie gespielt, kann man locker runterspielen. Man schaut halt was für Karten ausliegen, nimmt sich das was am besten gerade passt bzw. Was man zeitnah erfüllen kann. Wenn man Glück hat kommen Karten die schon gut passen, wenn man Pech hat muss man erst lange umbauen um gut zu punkten. Wurde ja als Azulnachfolger gehandelt, kommt aber meiner Meinung bei weitem nicht an dessen Niveau heran.

  • Reef ist von daher der Azulnachfolger, weil es das zweite Spiel von Next Move Games nach Azul ist (wenn man Azul 2 mit den Buntglasfenstern mal außen vorlässt). Das ist also inhaltlich grundsätzlich richtig, und nur die wenigsten beziehen sich nach meiner Einschätzung mit dem Begriff Azulnachfolger auf die Qualität des Spiels, sondern meinen eben nur allgemein, dass es das nächste Spiel der Reihe ist.


    #Reef

    André Bronswijk
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

    Einmal editiert, zuletzt von Thygra ()

  • Reef ist von daher der Azulnachfolger, weil es das zweite Spiel von Next Move Games nach Azul ist (wenn man Azul 2 mit den Buntglasfenstern mal außen vorlässt). Das ist also inhaltlich grundsätzlich richtig, und nur die wenigsten beziehen sich nach meiner Einschätzung mit dem Begriff Azulnachfolger auf die Qualität des Spiels, sondern meinen eben nur allgemein, dass es das nächste Spiel der Reihe ist.


    #Reef

    Das ist wohl richtig, mancherorts habe ich aber schon die Hoffnung gelesen auch qualitativ ein Azul zu haben. Hat sich oben jetzt ein bisschen zu negativ bei mir angehört, weil Spass hatte ich auch. Wenn man halt indirekt sich mit Azul vergleichen muss hat's dann jedes abstraktes Spiel schwer. Bekommt auf jeden Fall noch ein paar weitere Partien.

  • Azul ist meines Erachtens dermaßen herausragend, dass es für ein Nachfolgespiel äußerst unwahrscheinlich ist, dieselbe Qualität wieder erreichen zu können. Von so etwas sollte man sich generell frei machen, finde ich, und die Erwartungshaltung nicht so hoch hängen.


    Das ist vergleichbar damit, wenn die Medien ein 15-jähriges Fußballtalent als "neuen Messi" bezeichnen oder im Fall Isak bei der BVB-Verpflichtung "neuer Ibrahimovic" oder letztens erst bei einem polnischen Talent "neuer Lewandowski". Solche Vorschusslorbeeren sind unmöglich zu erfüllen.

    André Bronswijk
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

  • So hier gibt's meinen Ersteindruck zu The King's Abbey, einem Kickstarter von 2015.



    .

    Wir spielen Mönche des 11 Jahrhunderts, die unter Anleitung des Königs eine Abtei, ein Kloster erbauen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.


    Es gibt unzählige Gebäude, die einerseits unser Ressourcenmanagement und den Einsatz unserer Mönche und Bauern bestimmen bzw. verbessern.

    Zum anderen gibt es Gebäude, die die Abwehr und Verteidigung gegen eindringende Wikinger verbessern.


    Die Mönche werden durch Würfel symbolisiert, die Bauern durch Meeples.

    Somit gibt es hier mehrere Eurogames-Elemente, die hier zum Einsatz kommen. Zunächst werden die Mönche auf verschiedenen Feldern des Klosters und auf einem Markt, bzw. in der Umgebung in guter alter Diceplacementmanier eingesetzt werden um Ressourcen wie Stein, Getreide, Holz und Sand zu sammeln. Dabei ist die Augenzahl der Würfel natürlich entscheidend, ob ich den Mönch auf bestimmten Einsatzfeldern einsetzen darf oder nicht.


    Die Meeples (Bauern) werden später eingesetzt, um geschult zu werden, damit sie in den Gebäuden und Räumen der Abtei arbeiten können (also auf die entsprechende Gebäudekarte gesetzt). Erst wenn also das Gebäude gekauft, später errichtet worden ist und in den meisten Fällen ein Arbeiter darin eingesetzt wurde, kommt der Effekt des Gebäudes zum tragen und man erhält die Siegpunkte.


    Weiterhin gibt es in jeder neuen Runde ein Ereignis, das über das ziehen einer Karte ausgelöst wird. Mal wird die Ernte schlecht, mal verliert man einen Mönch durch einen Mord, öfter jedoch bekommt man es mit Wikingern zu tun. Auf diesem Karten müssen Würfel und Meeples eingesetzt werden um sie zurückzudrängen, andernfalls verliert man Bauern und Siegpunkte.

    Außerdem kann man über ähnliche Karten auf einen Kreuzzug gehen. Hier werden auch Würfel platziert um bei Fertigstellung der Mission Belohnungen einzuheimsen.


    Das alles klingt erstmal richtig gut. Das Spiel macht auch wirklich Spaß, ist aber in meinen Augen etwas unübersichtlich und fitzelig.


    Ohne die Referenzkarte kann man sich den Rundenablauf kaum merken. Es gibt sage und schreibe 12 verschiedene Phasen, die mir persönloch vom Ablauf her nicht allzu logisch erscheinen. Beispielweise setzt man erst seine Mönche im Kloster ein um Arbeiter zu rekrutieren um danach Gebäude zu kaufen, die man aber nicht gleich bauen kann, sondern sammelt danach erst Ressourcen, wonach man erst wieder im Kloster seine Bauern schult um dann erst in der Lage zu sein Gebäude zu bauen.

    Irgendwie ist das nicht eingängig und ein wenig durcheinander.

    Das vorherige Studium, welche Funktionen die einzelnen Gebäude einnehmen, ist auch nicht gerade einfach, zumal das errichten von 2 Gebäuden desselben Typs Sonderfunktionen freischalten, die auf der Karte nirgendwo, sondern nur auf dem Referenzblatt einsehbar sind.


    Das sind aber so ziemlich mein einzigen Kritikpunkte.

    Am Ende jeder Runde vergleicht man seinen Verteidungswert, mit dem Combat Darkness-Wert der jede Runde nach oben steigt und sämtliche Bedrohungen, die das Kloster gefährden können, symbolisiert. Es macht einfach Spaß diesen Verteidingungswert zu erhöhen, indem man bestimmte Gebäudeteile wie Türme und Festungsmauern errichtet und diese mit Bogenschützen und geschulten Bauern (die thematisch als Ritter dienen) besetzt.


    Das ergattern der Ressourcen wird auch sehr speziell geregelt und stellt einen immer wieder vor der Herausforderung, wie man seine Würfel am besten einsetzt.

    Diese Ressourcen wiederum werden benötigt um die entsprechenden Gebäude zu bauen und seine Leute zu ernähren.


    Auf den ersten Blick wirkt das alles etwas überladen, auf der anderen Seite hat man bei diesem Spiel soviele Möglichkeiten wie man vorgeht.

    Lege ich mehr Wert auf meine Verteidigung, schicke ich Ritter auf Kreuzzüge oder baue ich lieber Ställe um meine Bevölkerung besser zu ernähren?

    Aus diesem Grund wirkt das ganze Spiel daher vielleicht so unübersichtlich.


    Ich habe bisher nur den normalen Solo-Modus gespielt. Letztendlich eine Punktejagd, die nach Spielen wie Terraforming Mars oder Spielen mit einem richtigen Automa-Gegner, den es zu besiegen gilt, etwas lau am Ende wirkt.

    Auf der beiliegenden Solo-Anleitung habe ich jedoch noch ein paar andere Varianten entdeckt, in denen es darum geht, Objectives zu erfüllen.

    Das könnte das Spiel noch interessanter machen.


    Mein Eindruck nach dem zweiten Spiel, war auf jeden Fall ein viel positiver als nach dem Erst-Spiel, bei dem ich ständig in den Regeln rumgewuselt bin.

    Momentan jedenfalls kann ich mir den 12-teiligen Rundenablauf einfach nicht merken, freue mich aber dennoch wieder darauf, mein Kloster auszubauen und vor den Bedrohungen der Außenwelt erfolgreich zu schützen :)


    Von mir daher wieder mal eine Empfehlung!


    #thekingsabbey

    Meine derzeitigen Lieblingsspiele:

    1. Carpe Diem

    2. Race to the New Found Land

    3. Auztralia

    4. Bora Bora

    5. Gentes

    6. Die Tavernen vom tiefen Thal

    Top 5 Euro's: 1. Founders of Gloomhaven 2. Teotihuacán 3. Nusfjord 4. Bora Bora 5. Newton

    Top 5 Thematic : 1. Herr der Ringe LCG 2. Spirit Island 3. Arkham Horror LCG

    geplant für 3. Quartal '19: The KIng's Guild, Era of Kingdoms, Räuber der Nordsee, Troyes

    Einmal editiert, zuletzt von cold25 ()

  • Leider nicht viel gespielt die letzten Tage, dafür nur Highlights.

    2x #GaiaProject solo. Einmal 150 zu 149 mit den Mad Androids gegen die Xenos gewonnen und einmal mit den Firaks gegen die Taklons 150 zu 158 verloren. Beide Spiele wie fast immer gegen den Ultoma sehr eng. Meine Durchschnittspunktzahl gegen den Ultoma beträgt 161,04. Die des Ultoma 161,68. Damit ist alles gesagt nach Mittler 104 Partien gegen den Ultoma. Ich finde es nach wie vor überragend. Mit den Firaks hatte ich 52 Technologie Punkte und konnte in den Schlusswertungen ein 30 zu 30 erreichen.


    Dann sicherlich für die meisten viel interessanter was ich noch gespielt habe. #Marracaibo konnte ich als aktuellen Proto spielen. Weiß jetzt auch nicht wie viel ich sagen kann, weshalb ich mich eher kurz halten werde.


    Das Spiel ist in der aktuellen Fassung sicher noch nicht fertig. Es hat Elemente von Great Western Trail UND von Mombasa. Von letzteren vor allem der Mechanismus dass es hier 3 Parteien gibt (Engländer, Franzosen und Spanier) die verschieden stark in der Karibik auftauchen. Alle Spieler können „Anteile“ an allen Parteien haben. Je nach Stärke der jeweiligen Kolonialmacht und der eigenen „Anteile“ macht man bis zu 30% seiner gesamten Siegpunkte damit. Das finde ich gut.


    Man bewegt sich zwischen den Karibikinseln ähnlich GWT mit einer festen Zugweite von derzeit 7. D. h. man kann mit dem 4. Zug wieder in Europa sein. Es gibt nämlich 23 Inseln, bzw. Dörfer. In Europa eingelaufen, muss man erst 2x halten und (starke) Aktionen machen bevor man endgültig im Heimathafen landet. Ist der forderste Spieler im Heimathafen in Europa angekommen müssen (!!) alle anderen Spieler ihre Runde beenden. Das hört sich schlimmer an als es ist, weil man ja sieht wann der forderste Spieler in Europa einläuft. Das finde ich sehr spannend weil es die langsameren Spieler unter Druck setzt, dennoch haben diese eine gewisse Planbarkeit, was spannende Entscheidungen nach sich zieht.


    Inseln sind vergleichbar mit Gebäuden in GWT. Die Inseln sind verschieden, so dass das Setting nie gleich ist. Man Stelle sich 14 Startgebäude in GWT vor, von denen immer 8 ins Spiel kommen. So ähnlich ist es in Marracaibo. Nur 2 Inseln sind fix. Die allererste und Marracaibo (müsste die 10. von 23 möglichen Anlaufstellen sein). In Marracaibo selbst gibt es die Besonderheit, dass man hier gegen Piraten kämpfen kann. Hierzu zieht man Plättchen aus einem Sack. Dort sind entweder Engländer, Spanier, Franzosen oder Joker (1 der 3 Nationen) drin. Man entscheidet sich für eine Nation, deren wert man auf 2, 5, 7 oder 8 treiben muss. Entsprechend kann man dann das jeweilige Land in der Karibik stärken und selbst Anteile daran erhalten. Das coole ist jedoch, dass man über Dorfaktionen selber verschiedene Plättchen in den Sack werfen kann. Werden diese Plättchen vom jeweils kämpfenden Spieler gezogen, erhält der Eigentümer des Plättchens Geld, Siegpunkte oder Kampfstärke und sein Plättchen zurück. Später kann man wieder sein Plättchen in den Sack werfen. Eine coole Strategie, weil tendenziell jeder interessiert ist zu kämpfen.


    Das Spiel bietet noch viel, viel mehr. Als letztes aber noch das ganz Besondere. Es gibt einen Storymechanismus.

    Beispiel:

    Von Anfang an ist jedem Spieler bekannt, dass in San Juan eine bedeutende Person beerdigt wird. Der erste Spieler, der nach San Juan segelt, dort die Beerdigungskosten bezahlt und noch ein bestimmtes Gut hat, treibt nun die Story voran. Aus Dankbarkeit für die Übernahme der Beerdigungskosten schließt sich der Schwager des Toten der eigenen Crew an womit man eine Spielfigur mehr hat. Cool!

    Nun erfahren alle, dass auf einer anderen Insel eine Seuche ausgebrochen ist. Hilft man dort geschieht wieder was usw. Dieses Element fügt sich hervorragend ein und sorgt für eine echte Piratenstimmung. Ich bin ja eher der trockene Eurogamer, aber dieses Element eine Story zu integrieren hat sogar mir gefallen. Es gibt mW 5 verschiedene Erzählstränge, von denen immer nur einer pro Partie erzählt wird. Die Story muss bis Spielende nicht beendet sein. Man kann mit der angefangenen Story die nächste Partie (auch mit anderen Mitspielern) weiterspielen oder eine neue Story beginnen.


    Insgesamt ist Marracaibo komplexer als ich nach den Interviews von Alex Pfister dachte. Das finde ich gut. Das Spiel selbst ist aber noch nicht rund. Ich vermute, dass es noch ein paar Wochen oder Monate brauchen wird. Wenn es gelingt alles rund zu schleifen und den Storymodus noch zu verfeinern wird Marracaibo für mich ein Pflichtkauf sein. Dann habe ich tatsächlich die Hoffnung, dass es besser sein wird als Mombasa und Great Western Trail.


    ....hat ja super geklappt mit dem kurz fassen<X

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 15:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora. — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Trajan — 11 Concordia — 12 Blackout

    13 Das tiefe Land — 14 Newton — 15 Troyes

  • The Kings Abbey: Von mir daher wieder mal eine Empfehlung!

    Ich hätte noch ein neuwertiges Kickstarter-Exemplar abzugeben, ggbf. mit Übergabe in Essen am Donnerstag. Bei Interesse einfach eine Konversation starten.

    Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
    Die Bibel: Johannes 3,16

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