Meine TOP 90 (2018)

  • Falls es noch nicht in der Liste vorkam (und/oder du das Spiel noch nicht kennst), kann ich von Roxley Super Motherload empfehlen. Das Spiel ist auf den ersten Blick recht simpel, wird aber mit jedem weiteren Durchlauf den man Spielt strategischer. Leider - LEIDER - gibt es keine Erweiterung für das Spiel, die dringend nötig wäre um ein bisschen mehr Varianz in das Spiel zu bringen.

    Stimmt, einfach nur 2 doppelseitige boards und vielleicht nochmal neue Bodenschätze...das würde schon reichen.

    Wie eine Libertalia Erweiterung die nur neue Schatztokens bringt.


    ...manchmal wäre es so einfach die Spieler glücklich zu machen.

  • ANZEIGE
  • Bezüglich deiner Nummer 25 kann ich nur zustimmen, allerdings hat in unserer Runde (mehrere 2-Spieler Spiele + ein paar 8-Spieler Spiele) das doch recht gravierende "multiplayer solitaire" Problem das Spiel auf ewig in die Schachtel verbannt, weshalb es dann auch schlussendlich meine Sammlung verlassen musste.

    Danke für deine positive Rückmeldung.

    Zum Thema "multiplayer solitaire" - das fand ich bei #SteampunkRally jetzt gar nicht so solitär, weil man einerseits ja im Rennen auf dem Spielplan konkurriert und andererseits ja jede Runde die Karten draftet.

    Da war für mich #RollfortheGalaxy wesentlich solitärer.

  • Da war für mich #RollfortheGalaxy wesentlich solitärer.

    So unterschiedlich sind Geschmäcker ;-)! Roll for the Galaxy (und Puerto Rico, Race for the Galaxy und irgendwie passend auch Glass Road) finde ich gerade wegen der "geheimen Auswahl" der Aktionen wieder deutlich interaktiver.


    Die "Spielplan" Konkurrenz bei Steampunk Rally ist, wenn ich mich noch richtig erinnere, doch eher psychologischer Natur oder? Ich meine mich zu erinnern, dass ich mir, als wir das Spiel gespielt hatten, gedacht habe, dass der Spielplan auch eine einfache Siegespunkt-Leiste hätte sein können mit ein paar "+/-1 und +/-2" Chips zum "randomisieren" :-).


    Ich finde es aber immer wieder toll wenn man daran erinnert wird, dass nicht jeder jedes Spiel mögen muss :-) und wir bereits so eine Vielfalt an Brettspielen haben, dass wirklich die unterschiedlichsten Geschmäcker bedient werden können!

  • Na, dachtet ihr schon, ich wäre verschollen und dieser Thread gestorben? Weit gefehlt! Es geht natürlich weiter...


    24. #MechsVSMininons

    Dieses Spiel ist ein Phänomen.

    Da haut Riot Games, die ja sonst im PC-Spiel-Bereich erfolgreich unterwegs sind, mal eben ein Spiel raus, das einen umhaut - und ist durchaus auch wörtlich zu nehmen, denn die Spieleschachtel und ihr Inhalt kommt in gigantischen Dimensionen daher.

    Massenhaft Material vom feinsten, Miniaturen, zum Teil prepainted, dazu ein riesiger Oberboss - natürlich in Farbe - ein durchdachtes und tolles Inlay mit mehreren Lagen und dazu noch ein hervorragendes missionsbasiertes Spiel.

    Und das alles zu einem unfassbar günstigen Preis/Leistungsverhältnis für unter 100 €!

    Als dann auch noch eine deutsche Version erschien, musste ich zuschlagen - und habe es nicht bereut.

    Im Kern haben wir hier ein kooperatives Programmierspiel vor uns, das auch leichten Legacycharakter hat, denn die 10 Missionen bauen durch eine lose Handlung aufeinander auf, bringen immer einige neue Karten und spielen sich aber alle eigenständig.

    Dabei lernen unsere Helden, die auf ihren programmierten Robotgefährten umhermanövrieren und dabei Gegner plattwalzen oder abschießen, in jeder Mission neue individuelle Sonderfähigkeiten, die sie zur nächsten Mission mitnehmen können.

    Wer #RoboRally kennt, weiß, wie das funktioniert - allerdings haben wir hier unser Programmierboard, dessen Plätze wir nach und nach mit Karten füllen. Umprogrammierungen sind gar nicht so einfach und wollen wohl durchdacht sein.

    Manche Befehle verändern die Bewegung, manche aktivieren Waffen und andere tun beides.

    Dabei lässt sich jeder Befehl bis auf Stufe drei upgraden.

    Mancher Schaden, den uns die Gegner zufügen wirbelt unsere Programmierung durcheinander und erfordert Reparaturmaßnahmen.

    Die Missionen sind spannend und herausfordernd, werden toll, mit jeweils versiegelten Umschlägen präsentiert und machen viel Spaß. Ein klasse Spiel - selbst für Koop-Muffel wie mich.

    Wenn es doch nur nicht so viel Platz im Regal einnehmen würde.

    Aber man kann nicht alles haben.


    23. #51stState (Master Set)

    Wieder einmal hat es uns in die Postapokalypse verschlagen, wo wir mit unserer Gang eine neue Basis aufbauen und vergrößern können und dabei zugleich den Gegnern, die das Gleiche vorhaben, kräftig in die Suppe spucken.

    Das Ganze läuft kartengesteuert, das heißt, nach und nach werden neue Karten verfügbar, mit denen wir Gebäude errichten können, die immer mehr Ressourcen und Handlungsoptionen geben.

    Jede Gang hat andere Stärken und muss deshalb ganz unterschiedlich gespielt werden.

    Neben dem Aufbau der eigenen Basis, kann ich auch den Gegner angreifen, um seine Gebäude zu zerstören und Ressourcen von ihm zu erlangen. Das Ganze spielt sich sehr flüssig, hat mit den Holzressourcen tolles Material und besitzt viel Interaktivität, allerdings auch durchaus der aggressiveren Art. Man kann halt nicht einfach so zulassen, dass der Gegner seine Engine aufbaut. In der Tat ist 51st State ein konfrontativer Enginebuilder mit starkem Thema. Die Postapokalypse ist halt kein Ponyhof.

    Auch für Abwechslung ist gesorgt, denn mehrere unterschiedliche Decks neuer Karten bringen immer wieder neue Ideen und Möglichkeiten mit sich. Für mich ist das Spiel in erster Linie etwas für zwei Spieler, wenngleich auch bis vier mitspielen können. Habe es selber aber fast nur als Zweier gespielt.

    51st State ist bekanntlich ein spielmechanischer Bruder von #Imperial Settlers , aber das hat mich völlig kalt gelassen.

    Nö, dann lieber auf den Spuren von Mad Max und Co. durch die Zukunft marodieren.

  • ANZEIGE