Meine TOP 90 (2018)

  • Falls es noch nicht in der Liste vorkam (und/oder du das Spiel noch nicht kennst), kann ich von Roxley Super Motherload empfehlen. Das Spiel ist auf den ersten Blick recht simpel, wird aber mit jedem weiteren Durchlauf den man Spielt strategischer. Leider - LEIDER - gibt es keine Erweiterung für das Spiel, die dringend nötig wäre um ein bisschen mehr Varianz in das Spiel zu bringen.

    Stimmt, einfach nur 2 doppelseitige boards und vielleicht nochmal neue Bodenschätze...das würde schon reichen.

    Wie eine Libertalia Erweiterung die nur neue Schatztokens bringt.


    ...manchmal wäre es so einfach die Spieler glücklich zu machen.

    TOP 10 --- 1: Kingdom Death: Monster --- 2: Twilight Imperium 4. Ed. --- 3: Conan --- 4: Conflict of Heroes --- 5: Arkham Horror LCG --- 6: Warhammer Underworlds --- 7: Dune --- 8: Baseball Highlights: 2045 --- 9: Blood Bowl --- 10: Wing Leader


    The Lion is white. The Watcher is blue.

    The Hand will make - a bitch out of you.


    geekeriki.tv

    youtube.com/geekeriki

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  • Bezüglich deiner Nummer 25 kann ich nur zustimmen, allerdings hat in unserer Runde (mehrere 2-Spieler Spiele + ein paar 8-Spieler Spiele) das doch recht gravierende "multiplayer solitaire" Problem das Spiel auf ewig in die Schachtel verbannt, weshalb es dann auch schlussendlich meine Sammlung verlassen musste.

    Danke für deine positive Rückmeldung.

    Zum Thema "multiplayer solitaire" - das fand ich bei #SteampunkRally jetzt gar nicht so solitär, weil man einerseits ja im Rennen auf dem Spielplan konkurriert und andererseits ja jede Runde die Karten draftet.

    Da war für mich #RollfortheGalaxy wesentlich solitärer.

  • Da war für mich #RollfortheGalaxy wesentlich solitärer.

    So unterschiedlich sind Geschmäcker ;-)! Roll for the Galaxy (und Puerto Rico, Race for the Galaxy und irgendwie passend auch Glass Road) finde ich gerade wegen der "geheimen Auswahl" der Aktionen wieder deutlich interaktiver.


    Die "Spielplan" Konkurrenz bei Steampunk Rally ist, wenn ich mich noch richtig erinnere, doch eher psychologischer Natur oder? Ich meine mich zu erinnern, dass ich mir, als wir das Spiel gespielt hatten, gedacht habe, dass der Spielplan auch eine einfache Siegespunkt-Leiste hätte sein können mit ein paar "+/-1 und +/-2" Chips zum "randomisieren" :-).


    Ich finde es aber immer wieder toll wenn man daran erinnert wird, dass nicht jeder jedes Spiel mögen muss :-) und wir bereits so eine Vielfalt an Brettspielen haben, dass wirklich die unterschiedlichsten Geschmäcker bedient werden können!

  • Na, dachtet ihr schon, ich wäre verschollen und dieser Thread gestorben? Weit gefehlt! Es geht natürlich weiter...


    24. #MechsVSMininons

    Dieses Spiel ist ein Phänomen.

    Da haut Riot Games, die ja sonst im PC-Spiel-Bereich erfolgreich unterwegs sind, mal eben ein Spiel raus, das einen umhaut - und ist durchaus auch wörtlich zu nehmen, denn die Spieleschachtel und ihr Inhalt kommt in gigantischen Dimensionen daher.

    Massenhaft Material vom feinsten, Miniaturen, zum Teil prepainted, dazu ein riesiger Oberboss - natürlich in Farbe - ein durchdachtes und tolles Inlay mit mehreren Lagen und dazu noch ein hervorragendes missionsbasiertes Spiel.

    Und das alles zu einem unfassbar günstigen Preis/Leistungsverhältnis für unter 100 €!

    Als dann auch noch eine deutsche Version erschien, musste ich zuschlagen - und habe es nicht bereut.

    Im Kern haben wir hier ein kooperatives Programmierspiel vor uns, das auch leichten Legacycharakter hat, denn die 10 Missionen bauen durch eine lose Handlung aufeinander auf, bringen immer einige neue Karten und spielen sich aber alle eigenständig.

    Dabei lernen unsere Helden, die auf ihren programmierten Robotgefährten umhermanövrieren und dabei Gegner plattwalzen oder abschießen, in jeder Mission neue individuelle Sonderfähigkeiten, die sie zur nächsten Mission mitnehmen können.

    Wer #RoboRally kennt, weiß, wie das funktioniert - allerdings haben wir hier unser Programmierboard, dessen Plätze wir nach und nach mit Karten füllen. Umprogrammierungen sind gar nicht so einfach und wollen wohl durchdacht sein.

    Manche Befehle verändern die Bewegung, manche aktivieren Waffen und andere tun beides.

    Dabei lässt sich jeder Befehl bis auf Stufe drei upgraden.

    Mancher Schaden, den uns die Gegner zufügen wirbelt unsere Programmierung durcheinander und erfordert Reparaturmaßnahmen.

    Die Missionen sind spannend und herausfordernd, werden toll, mit jeweils versiegelten Umschlägen präsentiert und machen viel Spaß. Ein klasse Spiel - selbst für Koop-Muffel wie mich.

    Wenn es doch nur nicht so viel Platz im Regal einnehmen würde.

    Aber man kann nicht alles haben.


    23. #51stState (Master Set)

    Wieder einmal hat es uns in die Postapokalypse verschlagen, wo wir mit unserer Gang eine neue Basis aufbauen und vergrößern können und dabei zugleich den Gegnern, die das Gleiche vorhaben, kräftig in die Suppe spucken.

    Das Ganze läuft kartengesteuert, das heißt, nach und nach werden neue Karten verfügbar, mit denen wir Gebäude errichten können, die immer mehr Ressourcen und Handlungsoptionen geben.

    Jede Gang hat andere Stärken und muss deshalb ganz unterschiedlich gespielt werden.

    Neben dem Aufbau der eigenen Basis, kann ich auch den Gegner angreifen, um seine Gebäude zu zerstören und Ressourcen von ihm zu erlangen. Das Ganze spielt sich sehr flüssig, hat mit den Holzressourcen tolles Material und besitzt viel Interaktivität, allerdings auch durchaus der aggressiveren Art. Man kann halt nicht einfach so zulassen, dass der Gegner seine Engine aufbaut. In der Tat ist 51st State ein konfrontativer Enginebuilder mit starkem Thema. Die Postapokalypse ist halt kein Ponyhof.

    Auch für Abwechslung ist gesorgt, denn mehrere unterschiedliche Decks neuer Karten bringen immer wieder neue Ideen und Möglichkeiten mit sich. Für mich ist das Spiel in erster Linie etwas für zwei Spieler, wenngleich auch bis vier mitspielen können. Habe es selber aber fast nur als Zweier gespielt.

    51st State ist bekanntlich ein spielmechanischer Bruder von #Imperial Settlers , aber das hat mich völlig kalt gelassen.

    Nö, dann lieber auf den Spuren von Mad Max und Co. durch die Zukunft marodieren.

  • 22. #Imperialism-RoadtoDomination

    Sicherlich ist mein hohes Ranking für dieses Spiel ziemlich überraschend.

    Das Spiel vom polnischen Verlag G3 wurde seinerzeit durch die Spieleschmiede auf deutsch lokalisiert.

    Ich habe es inzwischen schon viele Male gespielt und bin nach wie vor recht angetan.

    Wir kontrollieren Großmächte zwischen dem 15. Und 19. Jahrhundert und versuchen, unsere Nation in das mächtigste Imperium zu verwandeln. Dazu treiben wir wirtschaftliche, zivilisatorische und gesellschaftliche Errungenschaften voran, bauen Heer und Flotte aus und erlangen die Kontrolle über immer mehr Länder und Kolonien, die uns neue Rohstoffe und Möglichkeiten geben.

    Im Prinzip läuft das alles über Karten, die wir erwerben und damit auf verschiedensten Leisten voranschreiten. Hört sich eher unspannend an, ist aber hochinteraktiv, weil wir über Kriege, Intrigen, Verschwörungen, Ereignisse und Machtkarten den Gegnern immer wieder das Leben schwer machen können. So kann man mit Verschwörungskarten zum Beispiel Dukaten stehlen oder mit positiven Machtkarten die eigenen Fähigkeiten durch dauerhafte Effekte verbessern oder durch negative Effekte anderer Machtkarten den Gegner ausbremsen.

    Auch ein Religionswechsel kann im späteren Spielverlauf durchaus Vorteile bringen.

    Da man aus den Aktionen Entwicklung/Intrige/Eroberung/Krieg und Steuern auch jede Runde (ähnlich wie bei #Scythe eine andere wählen muss und die entsprechenden Karten vom sogenannten Vorsehungsstapel zufällig zieht, gilt es immer wieder, aus den vorhandenen Möglichkeiten das beste zu machen.

    Es kann manchmal in dem Spiel durchaus zu einem Runaway-Leader-Problem kommen, aber durch die zwei Militäroptionen Heer und Flotte kann ein Spieler mit starker Landstreitmacht dennoch für Seekriege anfällig schwach sein und umgekehrt.

    Mir macht das Spiel immer noch viel Spaß und wer interessiert ist, wird es wahrscheinlich recht günstig erwerben können.


    21. #Pulsar2849

    Vladimir Suchy ist ja zur Zeit mit seinem aktuellen Hit #UnderwaterCities hoch im Kurs und auch ich bin ein großer Fan dieses Spiels.

    Der Vorgänger Pulsar2849 ist aber ebenfalls ein klasse Spiel, das ich immer wieder gerne spiele.

    In der Zukunft düsen wir durchs All und zapfen die Energie von Pulsaren an.

    Das Spiel ist ein futuristischer Dice-Placer mit einiger interessanten Mechanik.

    Die benötigten Würfel werden nämlich gedraftet und je nach Wert der Würfe ein Mittelwert festgelegt, von dem ausgehend jeder Würfel unterschiedlich wertvoll wird. So können kleinere Augenzahlen mir zwar weniger Vorteile für die Aktionen verschaffen, aber mich beim Draften in der wichtigen Spielerreihenfolge nach vorne bringen oder mir mehr Technikcubes verschaffen, die mir wieder woanders mehr Siegpunkte bringen.

    Umgekehrt bringen mir hohe Würfel tolle Aktionen, werfen mich aber in der Spielerreihenfolge weit zurück.

    Möglichkeiten, meine Würfel sinnvoll einzusetzen, gibt es viele, auf dem Hauptspielbrett mit immer neuen coolen Fähigkeiten und Boni und auch auf meinem eigenen Playerboard, das, asymmetrisch für jeden etwas anders, ebenfalls Vorteile und Ziele anzeigt.

    Bei Pulsar würde man gerne so viel machen, muss aber ständig Entscheidungen treffen, Prioritäten setzen aus den wenigen Aktionen/Würfeln das Beste machen. Und immer einen Plan B oder C haben, wenn die lieben Mitspieler einem den fest eingeplanten Würfel vor der Nase wegschnappen.

    Kleiner Wermutstropfen: Die Iconografie dieses Spiel finde ich ziemlich gewöhnungsbedürftig und muss immer noch ständig nachschauen, was jetzt wie wo gemeint ist.

    Dennoch ein tolles Spiel - gaaanz knapp an meiner Top 20 vorbeigeschrammt.

    Also, nun kann es dann bald mit der Top 20 weitergehen.

  • Ups, da hatte ich doch fast vergessen, dass noch 20 Plätze fehlen.:)

    Also, auf zur Top 20...


    20. #RajasOfTheGanges

    Eine Partie Rajas geht eigentlich immer.

    Ein wunderbar leichtgängiges Worker-Placement-Spiel, bei dem Würfel mit ihren verschiedenen Farben und gewürfelten Zahlen eine wichtige Ressource darstellen.

    Leichtgängig, aber doch immer mit interessanten Entscheidungen.

    Eine tolle Idee sind die gegenläufigen Siegpunktleisten über Geld und Ruhm, die gleichzeitig das Spielende auslösen, wenn sie sich treffen.

    Dazu kommt das spannende Erwerben und Plazieren der Gebäudeteile auf dem Spielertableau und das damit verbundene Timing der möglichen Boni, auch beim Voranschreiten auf dem Fluss.

    Dazu sieht das Spiel wunderschön aus und lädt einfach zum Mitspielen ein.

    Rajas gefällt Gelegenheitsspielern und Vielspielern oft gleichermaßen gut und ist bei mir eigentlich noch in keiner Runde gefloppt. Gehört zu meinen meistgespielten Spielen.

    Aber das gilt ja für fast alle Spiele, die hier noch kommen.


    19. #RoboRally

    Na, das gehört sicher zu den ältesten Spielen in dieser Topliste, aber dieser zeitlose Klassiker darf hier nicht fehlen.

    Ich gebe zu, dass die Anzahl der gespielten Partien in den letzten Jahren sehr überschaubar ist, aber egal, denn dieses Spiel hat einen All-time-Favorite-Bonus.

    Was haben wir vor Jahren einen Spaß in unzähligen Partien Robo Rally gehabt.

    Der geniale Programmiermechanismus und das dann folgende Chaos, wenn die Robos sich gegenseitig ausmanövrierten und mein schöner Plan sich plötzlich in Luft auflöste, während mein Robo ins Verderben stürzte oder auf einem Förderband ins Nirgendwo raste.

    Mit den Erweiterungen kamen dann weitere Schikanen, Laser, Öl u.v.m. dazu, kurz ein Heidenspaß.

    Robo Rally wird immer bei mir in nostalgischer Erinnerung einen Platz im Herzen haben und während ich dies schreibe, habe ich eigentlich mal wieder Lust auf eine Partie.

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