SPIEL 2018: Angespielte Neuheiten von Murks bis Messe-Highlight

  • Das war er dann der erste Besuchertag der SPIEL 2018. Drei Weitere werden noch folgen. Und das einzige, was ich gekauft habe, war eine leere Box und ein Inlay dazu. Das sagt leider schon alles, wie ich die Neuheiten der Messe bisher erlebt habe. Da war bisher nichts dabei, was ein echtes Whow-Gefühl ganz tief in meiner Spielerseele ausgelöst hat. Zumindest nicht direkt auf der Messe. Viele gute oder auch nur nette Spiele, nur kein wirklicher Pflichtkauf. Dabei bin ich die Tage sowieso ein schwieriger Kunde. Ich habe eigentlich schon alles. Mehr als ich jemals ausreichend intensiv spielen könnte. Es mangelt mir eher an Freizeit als an Spieleneuheiten. Somit muss jede Neuheit schlicht besser oder mindestens ganz anders als die schon vorhandenen Exemplare in meiner allzu gross angewachsenen Sammlung sein.



    >> Die ersten 20 Bilder werden als Slideshow angezeigt, die weiteren 20 Bilder per Klick auf das Album. <<


    Deshalb habe ich den ersten Messetag irgendwie zwischen völliger Entspannung und völliger Reizüberflutung verbracht, weil ich nichts mehr kaufen muss, aber jede Neuheit rein optisch ansprechend und gut aussieht und die Frage bleibt, ob die auch spielerisch was taugt. Dazu reicht mir der Anblick nicht aus und nur Kurzerklärungen zu lauschen wird auf Dauer arg anstrengend. Deshalb hier die Listung der Spiele, die ich bisher anspielen konnte:


    Railroad Ink : Reihum wird gewürfelt und alle tragen alle Würfelergebnisse auf ihrem eigenen Streckenblock ein. Nach sieben Runden ist das Spiel vorbei und dann wird abgerechnet. Es gilt, die Bahnhöfe und Strassenauffahrten seines Streckenrasters miteinander zu verbinden und zudem möglichst viele Kästchen in der Mitte des Rasters miteinbezogen zu haben. Auf den Würfeln sind Schienen und Strassen zu sehen, mal gerade, mal eine Kurve oder eine Kreuzzung oder die Umwandlung Schiene in Strasse. Pro Kästchen kann nur ein Würfelsymbol eingetragen werden - nachträglich eine Weiche legen geht also nicht. Abzukreuzende Bonuswürfel helfen zudem, wenn mal gar nichts passen will.


    So wird gewürfelt und jeder malt vor sich hin, halbverdeckt durch den eingebauten Sichtschirm, der zeitgleich die Spielübersicht ist. Gemalt wird mit Folienstifte, was eventuell nachhaltiger als mit Stift auf einem Papierblock ist, aber in den Details eben auch schmieriger. Gut hingegen, dass die Stifte alle kleine Wischkappen haben, um nachkorrigieren zu können, wenn eine Strasse zu sehr wie eine Schiene aussieht. In Summe ist das herausfordernd, allerdings auch ein wenig unspektakulär, weil in keinster Weise interaktiv. Eventuell bringen die Erweiterungswürfel oder die rote Spielversion mehr Feuer ins Spiel. Wer solche Würfel-Knobel-Markierspiele mag, bekommt hier einen soliden Vertreter seiner Art, aber leider auch nichts, was man in leicht anderer Form nicht schon längst gesehen oder gespielt hat.


    Alone : Wir sind alleine oder bis zu einem Dreierteam das Böse und wollen den einen Guten vernichten. Der hat sich in einem Szenario verlaufen, das durchaus der Alien-Kinofilmreihe entsprungen sein könnte. Zumindestens kennt er seine Umgebung nicht, hat aber seinen Auftrag. Er sollte in unserem Szenario die Wormmother ermorden, nur dazu musste er die erst einmal finden. Wir als böses Team kennen unsere Raumstation (?) nur allzu gut. Der Plan liegt hinter unserem Sichtschirm aus. Dort sind die wichtigen Räume, die Monster, Gefahrenquellen und mehr per Plättchen markiert.


    Der Gute führt seinen Spielzug aus und wir können darauf reagieren. Gesteuert wird das alles per Karten, die man zudem noch verstärken kann. Der Gute hat zudem diverse Ausrüstungsgegenstände, die ihm das Überleben einfacher machen. Wir haben als Vorteil die Dunkelheit, weil unsere Monster eher lichtscheu sind. Blöd, dass die Station mit Lichtschaltern ausgestattet ist, die das Licht in dem aktuellen Korridor erleuchten lassen. Dazu sind die Pappwege, die wir dem Guten nach und nach auslegen mit Türen und Räumen dazwischen, doppelseitig gehalten - die dunkle und die erleuchtete Seite.


    Um uns das Spiel begreiflich zu machen, wurden wir durch ein gescriptetes Demo-Szenario vom Erklärbären und Standbesitzer geführt. Leider war der neben seiner Erklärung noch als Terminkoordinator und Verantwortlicher für irgendwie alles eingespannt. So war unsere Erklärung etwas zu oft unterbrochen und einige Details gingen zudem unter, weil die umstehenden Messebesucher lauter untereinander kommentierten als der Erklärer zu verstehen war. Ungünstig bis nervig, wenn hinter dir jemand in deiner Muttersprache quatscht, während du einer englischsprachigen Erklärung lauschen willst. So sind wir über die Scriptphase in der einstündigen Demosession auch nicht hinaus gekommen. Eigentlich sollten wir danach eine komplette weitere Spielrunde alleine und frei spielen, aber die Zeit lief uns davon. Ich buche das alles mal unter Erfahrungswert ab und wird sich hoffenlich derweil eingespielt haben - für alle Beteiligten.


    Das Spiel hat mich arg zwiegespalten zurückgelassen. Auf der einen Seite konnte sich ein durchaus spannendes und atmosphärisches Szenario entwickeln, weil ich mich gerne darauf einlassen wollte als SciFi-Fan, der Alien 2 für ein grandioses Meisterwerk hält. Auf der anderen Seite kam der Teamaspekt auf der bösen Seite bei uns nicht zu tragen. Das lag an der nur einen gespielten und gescripteten Runde, aber auch daran, dass es nur einen Sichtschirm mit allen Informationen gibt und sinnvoll eigentlich nur ein Spieler der Bösen den im Blick hat. Die anderen Mitspieler des Bösen schienen mir zu Kartenhelfern degradiert zu sein, weil es da bis auf passenden Reaktionskarten zu spielen, wenig bis gar nichts zu machen gab. Allerdings betonte der Erklärer, dass gerade dieser Teamaspekt der Kommunikation untereinander, ohne wirklich über seine Handkarten reden zu dürfen in Details, einen hohen Reiz ausmache und dem Spiel Solo-Böse gegen Gut vorzuziehen ist. Schwierig für mich abschliessend zu beurteilen.


    Da die Kickstarter-Version für 99 Euro inzwischen ausverkauft ist und mir die Normalversion samt Erweiterung für 85 Euro deshalb weniger wertig vorkommt, wurde mir die Kaufentscheidung schliesslich abgenommen. Ich werde mich nochmals genauer über das Spiel informieren und wenn es dann doch was taugen sollte meiner Meinung nach, dann wird sich schon irgendwo eine Version auftreiben lassen, die mich zufriedenstellt. Es muss ja nicht gleich die Ausgabe mit 3D-Wänden für 350 Euro sein. Obwohl die schon beeindruckend aussah, aber preislich fernab jeder Vernunft liegt.


    Monster Lands : Wir sind Helden und können Söldner anwerben und uns mit Gegenständen aus- und aufrüsten. Das alles, um in den Kampf gegen Monster zu ziehen, die wir entweder gefangen nehmen oder direkt töten können. Das passiert nicht zum Selbstzweck, sondern für Ruhm. Denn nur wer Ruhm besitzt, kann auch mehr oder bessere Söldner anwerben. Sind die Monster zudem tot, kann man die Landschaft erobern und für sich in Besitz nehmen. Dann braucht man die entsprechend passenden Söldner nicht mehr Runde für Runde zu bezahlen ... oder so.


    Vom Regelwerk wurde uns leider nicht wirklich alles erklärt. Was aber auch daran lag, dass die durchaus engagierte Erklärbärin gleich zwei Spielrunden am selben Tisch zu betreuen hatte und deshalb die Aufmerksamkeit und Zeit schlicht geteilt war. Details sollten dann im Spiel geklärt werden, aber Nachfragen brauchten ihre Zeit und so spielten wir auch nur zwei der sechs Runden. Kein Vorwurf, so waren eben die Rahmenbedingungen, um mit dem vorhandenen Personal vor Ort möglichst viele Partien laufen zu lassen. Als Eyecatcher lockte zudem eine megagrosse Version des Spiels, wobei von den beiden Promotoren in Gewandung per Grobüberblick ein erster Einblick in das Spiel gewährt wurde. Wer wollte, konnte danach an den Spieltischen selbst spielen. Im Kerngedanken gut, in der Umsetzung noch mit Optimierungspotential.


    Monster Lands selbst ein Workerplacement mit verschiedenfarbigen Würfel. Die Würfel bekommen wir über unseren Helden oder den Söldnern und die können wir reihum einsetzen, um neue Söldner anzuwerben, Gegenstände zu kaufen, auf Monsterjagd zu gehen oder Gold zu sammeln und sicher noch einiges mehr. Dabei spielt der Zufall der Würfelergebnisse durchaus eine spielentscheidende Rolle. Wer blauäugig oder allzu unwissend gegen Monster kämpft, der stirbt arg schnell und ob man das nochmals aufholen kann, bleibt abzuwarten, empfand ich aber zweifelhaft. Also erst einmal auf Sicherheit spielen und eher sehr gezielt kämpfen, eher taktischm als mit dem Zufall zu spielen.


    Unterm Strich sah das Spiel durchaus gut aus, war spielerisch gefällig, hatte in seinen Kernelementen für mich aber zu viel an Zufall verankert für den ganzen Aufwand. Zudem war es mir schlicht zu teuer - erinnerte 57 Euro in der Grundversion und dann nochmals die Erweiterung dazu und wer schöneres Material haben will, der zahlt nochmals. Wir kamen auf rund 85 bis weit in den dreistellingen Eurobereich (aber noch mit einer 1 vorne), wenn man denn wirklich alles haben will. Da können noch so viele Würfel dabei sein, der leichte Nachgeschmack, dass hier jemand mal eben mächtig die Kundenkuh melken will, der blieb und somit das Spiel im Händlerregal.


    Rollet : Die ursprüngliche Version von BONK. Für 65 Euro komplett aus Holz und auch grösser als die Massenversion von Game Factory. Sah schon gut aus und spielte sich auch wesentlich besser. Eben weil hier das Spielbrett grösser und/oder weniger geneigt war. So entstand ein taktischer und zielgerichteter Spielfluss, der auch kontrollierter war, weil die Holzkugel langsamer rollte. In Summe die rundere und bessere Version. Wenn ich mir das Spiel kaufen würde, dann wirklich nur in dieser Originalversion.


    Das einzige Manko bleibt allerdings: Es braucht idealerweise vier Spieler, die als 2er-Team jeweils eine Seite bespielen und damit wird es wohl eher eingeschränkt bei mir aufm Tisch kommen. Aber wenn es einen Kauftipp von mir bisher geben sollte, dann spreche ich den für Rollet aus. Wenn Ihr aufgrund meiner Empfehlung das Spiel vor Ort auf der Messe kaufen solltet, erwähnt ruhig meinen Namen. Ich selbst werde es wohl morgen selbst kaufen. Bei grossformatigen Holzspielzeug hat mein Verstand nix zu melden und das ist gut so.


    Bilder : Das war noch eine Vorabversion und das Kartenmaterial eher Papier in Kartenhüllen und die Holzelemente sahen auch eher nach dem aus, was so bei der Holzarbeit übrig geblieben ist. Ein Pictionary, bei dem man Begriffe erklären soll. Allerdings nicht gezeichnet, sondern mit diesen Holzelementen kombiniert und arrangiert. Wer mag, kann auch Animationsfilme damit vorführen. Die Begriffe sind in Kategorien sortiert, was die Erkennung einfacher macht. Zudem gibt es Herausforderungskarten, die eine Aufgabe durch vorgegebene Handicaps schwieriger machen, aber Bonuspunkte bringen sollen. Beispielsweise in dem man nur 10 Holzteile verwendet und ein Ohr beim Bauen-Erklären auf den Tisch legen muss.


    Diese Art Spiele sind nicht neu. Und Bilder (oder heisst es Builder, was mehr Sinn machen würde?) erfindet das Spielprinzip dieses Genres auch nicht neu. Mir hat unsere Probepartie trotzdem Spass gemacht, eben weil ich solche kreativen Spiele mag. Ich verstehe aber ebenso, wenn man so gar nichts damit anfangen kann. Könnte ich mir in einer aufpolierten Version gut bei Asmodee Repos Productions oder Ravensburger vorstellen. Also liebe Verlagseinkäufer, schaut Euch dieses Spiel mal an. Eventuell wird es das kommende Telestrations?


    Vault of Dragons : Eine Kartenauslage diverser Orte von Waterdeep aus dem D&D-Universum liegt vor uns aus. Wir starten mit wenig Geld und können Magier, Diebe und Kämpfer rekrutieren und auf diese Orte einsetzen. Reihum macht jeder eine Aktion. Das kann auch eine Bewegung sein oder ein Kampf per Würfel oder die Nutzung der Sondereigenschaft dieses Ortes, sofern man diesen nur alleine unter Kontrolle hat. Dazu gibt es noch Schatzkisten mit Sondereigenschaften und Zaubersprüche und Gerüchte, die allerdings schnell altern und unnütz werden. So bauen wir unsere Machtbasis in Waterdeep aus, um schliesslich in den Dungeon zu steigen und den Drachen zu besiegen. Das alles konfrontativ gegeneinander im Wettstreit.


    Das Spiel basiert vom Ablauf auf ein bekanntes Spiel seines Genres, das mir allerdings selbst nichts sagte. Meine Recherche ergab allerdings "Sons of Anarchy" - noch nie gespielt und auch noch nie aufm Tisch irgendwo gesehen. Das Thema hier ist eben D&D und Waterdeep und damit gefälliger als rivalisierende Gangs. Spielte sich insgesamt zügig, weil recht eingängig, wenn auch passende Übersichten noch fehlten. Wer mit dem Thema und eher einfachen konfrontativen Spielen was anfangen kann, sollte man probespielen. Ich persönlich fand es gut, aber nicht gut genug für den Whow-Faktor.


    Und was konntet Ihr so anspielen?

    5 Mal editiert, zuletzt von ravn () aus folgendem Grund: Bildergalerie ergänzt. Morgen geht es weiter.

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  • Heute gespielt...


    Architectura: Hat mir ganz gut gefallen, schon recht konfrontativ durch Zerstören der gegnerischen Gebäude. Mitgenommen hab ich es nicht, werde ich morgen tendenziell auch nicht nachholen.


    Vejen: Prototyp, Spiel erscheint wohl Anfang 2019. Interessantes Handelsspiel auf gutem Kennerniveau. Wir haben nur eine halbe Partie gespielt, bei der sich das Spiel nicht komplett entfaltet. Reicht mir auf den ersten Blick eher nicht, um auf der Kaufliste zu landen.


    Project L: Prototyp, kürzlich bei Kickstarter an mir vorbeigehen lassen. Hat meinen Eindruck von Kickstarter bestätigt. Vom Material her schon als Proto toll, aber am Ende halt wohl für mich zu simples Puzzlespiel, um eine Ausgabe über 50€ zu rechtfertigen. Late Pledge folgt wohl noch demnächst.


    The River: Worker Placement auf Stone Age Komplexitätsniveau. Nett, aber brauche ich nicht.


    Shadows Amsterdam: Das einzige Spiel, das ich nach dem Spielen auch mitgenommen habe. Interessante Echtzeit Variante von Dixit. Spaßig.


    #Architectura #Vejen #ProjectL #TheRiver #ShadowsAmsterdam

    Meine Top 10 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Tzolk'in - Agricola - Clans of Caledonia - Great Western Trail - Heaven & Ale - Auf den Spuren von Marco Polo - Scythe

    Einmal editiert, zuletzt von richy81 ()

  • Underwater City:

    Spiel selbst hat mich total abgeholt


    Aber Materialtechnisch nicht gut, Spielplan dünn (akzeptabel) und Playerboards waren nur besseres Papier (unmöglich), dazu wirken die Kuppeln auch billig, fühlen sich fast an wie halbe Tischtennisbälle.


    Fazit: Ich wollte es mögen, weil ich Mechanismus und Möglichkeiten gut fand, nur Material (minderwertig bei 45€) und Spieldauer 40min/Spieler haben mich dann abgeschreckt. Denke in der Liga gibt es deutlich interessantere.

  • #TheRomans von den Ragnar Brothers:

    Ich wünschte, ich würde solche Spiele mögen. Der sehr sympathische, sehr britische Ragnar Brother hat mir das Spiel in einer Solo-Partie bzw einem Teil davon nähergebracht. Es ist ihr letztes Spiel, bevor sie in Rente gehen und funktioniert super. Leider muss man die Kampfergebnisse auswürfeln, was mir gar nicht liegt. Sonst hätte ich gern die eigenwillige Grafik übersehen und den Kickstarter unterstützt. Aber so wird die Ragnar-Ära enden, ohne Spuren in meindl Regal zu hinterlassen.


    #Imnia am Warmupday kennengelernt und mit den Designern besprochen. Es klang im Vorfeld super (Citybuilder, Sieg durch Bau eines Wunder der frühen Renaissance). Soll Q1 19 auf Kickstarter starten. Würde in der jetzigen Form aber grandios scheitern. Das Herzblutprojekt ist momentan noch viel zu kompliziert mit zu vielen Teilen und Regeln. Auf den Karten lässt sich nicht erkennen, was was kostet oder bringt, die Ikonographie/Beschriftung ist inkonsistent oder nicht vorhanden. Das Grafikdesign ist pures Chaos. Das sei aber alles auf Wunsch der Playtester in Rumänien entstanden, die auch alle gegen einfache, klare Strukturen und für hunderte Chits von Ressourcen und Gegenständen entschieden hätten. Super nette Leute, aber blutige Anfänger im Design und Publizieren. Ich bin auch nur Laie, denke aber, dass wir sehr konstruktive Kritik leisten konnten. Ich hoffe, sie bekommen vielleicht noch weiteren Input auf der Messe und lassen das Ganze zu einem guten Ergebnis reifen

  • The River (Days of Wonder): gleiche Meinung, "Nett" - toll produziert, aber auch nicht mehr. Am Ende hatten vier Spieler max 2 SP Unterschied (in den Dreißigern). Wirkte etwas beliebig ohne strategischen Kniff


    Bastille (Queen): kompaktes Regelwerk, das man rasch vermitteln kann, acht knackige Runden mit zwei größeren Wertungen nach 4 Runden und am Ende, viele spielerische Entscheidungen, mit denen man sein Ergebnis (positiv wie negativ) beeinflussen kann. Hat was! Noch nicht gekauft, aber spätestens in der nächsten Ramschaktion von Queen in meiner Sammlung ;-)


    PS: im Grunde beides (River / Bastille) einfache Worker-Placement-Spiele mit viel Entscheidungsspielräumen, die dennoch unterschiedlich auf mich wirkten. Ein anderer mag es vielleicht andersrum sehen. Möglichst selbst anspielen...


    Raids (iello). Vier Runden gehen wir in einem Rundlauf mit unserem Wikingerschiff auf die Reise. Wie bei Heaven & Ale, Tutanchamun, ... immer nur vorwärts, beliebig weit Dran ist der, der hinten steht. Die angepeilten Plättchen auf den Feldern gibt es aber erst wenn man wieder dran kommt - dafür müssen alle anderen aber erst vorbeigezogen sein. Man darf aber auch auf dem Feld eines anderen stehen bleiben und ihn zu vertreiben suchen, kostet einen Wikinger (hübsche Holz-Meeples). Verteidigung geht wohl, kostet einen Wikinger mehr (wenn man hat), der Angreifer kann (wenn möglich und gewünscht ) mit 3 Wikingern nachlegen usw. letztlich muss einer (vorwärts wie immer) weichen. Da kann ein Spieler von hinten mit ein paar Wikingern schon mal die anderen "aufrollen" - ich bin in der Partie mächtig untergegangen. Chancen für alle gleich, es liegt alles offen, also selbst schuld. Die Plättchen zeigen Güter die anders wo ausgeladen werden können, Segel sorgen für stetigen WIkingernachschub, Äxte helfen Monstern am Wegesrand den Garaus zu machen (sonst fressen sie eh einen unserer Besatzung). Viele schöne Details, toll gestaltet, Metallmünzen sind auch noch drin, am Stand von iello mit Promo-Teilbogen fürs Spiel 36 Euro - mein Pflichtkauf heute


    13 Indizien, Gamefactory: kennt man doch alles schon, Cluedo, ein Ort + Täter + Waffe finden. Ja, Deduktion und doch mit dem gewissen Etwas. Jeder muss seine Kombination erraten, die in Code 777 / Egghead / Think-Str8t - Manier nur von den anderen gesehen werden können. Auskünfte erfolgen u.a. in der Art gezielter Fragen an einen Spieler "Wieviele Karten siehst Du, die.... haben?" - Attribute frei wählbar, Nahkampfwaffen, Ort im Freien usw. Der Clou: Jeder Spieler hat 2 Karten hinter seinem Sichtschirm, die er sieht und in seine Antwort einbezieht (plus die Kombos von je drei Karten bei den Mitspielern). Alles klar? Das kann wohl einen Knoten im Kopf geben. Aus Zeitgründen nur erklärt, nicht gespielt, aber DAS musste ich eh haben, freu mich auf die ersten Grübeleien. 20 Euro am Stand - gekauft!

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgehört?"

    2 Mal editiert, zuletzt von Hartmut Th. () aus folgendem Grund: PS

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  • Ich hab Teotihuacan angespielt. Das fand ich gut, aber nicht gut genug für einen Kauf. Irgendwie war mir das zu seelenlos und ich brauche nicht noch ein Spiel, bei dem man Ressource X beschafft, um sie in Y umzuwandeln, was eine Anzahl N Siegpunkte bringt.


    Zudem haben wir den Prototypen von Alubari, A Nice Cup of Tea gespielt (ja, ich weiß, gibt es natürlich noch nicht zu kaufen).

    Das hat mir überhaupt gar nicht gefallen. Ich hab nicht verstanden was das auch nur irgendwie mit Tee zu tun haben soll, außer dass es das halt in dem Spiel gibt. Ansonsten war es auch eines dieser Standard Workerplacement-Spiele wie man sie halt kennt. Ich fand auch Tony Boydell nicht sonderlich nett, aber das hat mit dem Spiel nix zu tun, mag aber irgendwie auch dazu beigetragen haben, dass mir das nicht gefiel.

  • Mich hat #PassingThroughPetra heute voll abgeholt. Im Gegensatz zur furchtbaren Computergrafik auf der Box in der Tat sehr schönes Material (wenn auch teils nicht spielrelevant, wie etwa die 5 massiven Kunststoff-Felsenwände, die im Spielplan verankert werden) und die Herausforderung, die eigene Engine immer wieder umzubauen und an die Gegebenheiten anzupassen, um hohe Multiplikatorwerte zu erreichen.


    #Hexenhaus fand ich in der Preisklasse Familienspiel überraschend knobelig - und das Thema ist ein Volltreffer.


    Bei #Pandoria habe ich nur eine Weile zugeschaut. Das wirkt sehr interessant, aber auch massiv AP-anfällig.

  • Also ich sag es mal Vorsichtig, richtig gepackt hat mich heute nichts! Bei der ganzen Flut an Spielen werde ich auch kritischer. Gefühlt ist alles schonmal da gewesen. Jetzt nur neu Verpackt. Es ist spät, der Tag war lang und ich schreibe nur kurz meine "Ersteindrücke".


    #Raiatea: Aktionsmechanismus von Puerto Rico. Der Markt von Navegador. Der vermutliche Kniff, es werden Ritual-Karten ausgewählt und in einen Sack gesteckt. Die Karten werden in Aufsteigender Mana-Kosten-Reihenfolge ausgeführt. Je mehr Mana eine Karte kostet desto stärker der Effekt. Aber keiner weiß ob genug Mana in den Sack kommt! Es gibt eine ausufernde Anzahl an verschiedenen Karten. Jeder Spieler bekommt 2! DIN-A4 Seiten um nachzulesen welche Karte welchen Effekt hat. Farbegebung hilft in keinster weiße die Karte auch schnell zu finden. Nö. Nett. Aber nett...


    #Profiteers: Typisch La Mame. union against confederates. Wir kaufen bonds, und versuchen einem der Beteiligten zum Sieg zu verhelfen. In der einen Runde kann ich der union helfen, wenn sich das Blatt wendet kann es lohnen die Seiten zu wechseln. Hat heute fast am meisten Spaß gemacht. Lag aber auch an dem tollen Erklärbär.


    #Magnastorm: Uff. Hat mich kalt gelassen. Nicht nur weil es kalt aussieht. Ressourcen schubsen, bisschen Entwicklungsbaum, ...more of the same... Der langweiligste Titel von Feuerland.


    #Azul2: Schuster bleib bei deinen Leisten! Bezieht sich sowohl darauf, dass man mit der Marke Azul Geld verdienen kann als man auch lieber Azul1 spielen sollte.


    #RollPlayer: "Sagrada für Kennerspieler" - Hat mich auch nicht überzeugt. Würfelwursteln ohne Mehrwert.


    #Neom: Ja! Ich will es mögen. Ich leibe #7Wonders und Städteplanung ala Sim City ist auch toll. Hat mir eigentlich gut gefallen. Es gibt vielleicht ein, zwei Ressourcen zu viel. Der Übersicht halber. Würde ich nochmal spielen wollen. Aber keine Chance um #7Wonders in seiner Genialität zu gefährden.


    #WannabeFootball: Kleies, schnelles Kartenspiel. Die Grafik fand ich ansprechend, derwichtige Teil der Karte nimmt allerdings nur 1/4 der Karte ein. Der Rest ist Kunst. Hilft nicht wirklich um zu sehen was man eigentlich braucht.


    #LiftOff: GrafLudo geht jetzt schon an Lift Off. Ich mag den Falloutesken Stil total. Das Thema find ich für ein Euro echt gut.Aber auch hier bisschen drafting, bisschen Ressourcen und Auftragskarten sammeln, Punkte einsacken und fertig. Nach der Hälfte vom gefühlt alles gesehen. Auf den ersten Blick wenig taktisch und auch Strategie wird durch "Siegpunkte am Ende für"-Karten nur vorgegauckelt.


    #Blackout: Klar! Nach #Mombasa und viel mehr noch nach #GreatWesternTrail ist die Messlatte hoch. 2,40 m Hochsprung. Fosbury setzt an. Das Publikum hält den Atem an. Und.... die Latte wackelt, wird sie fallen? Warum Blackout und warum HongKong? Gut, ist jetzt nichts neues bei nem klassischen Euro auf Expertenniveau. Dominant ist sicherlich der Mombasa ähnliche Kartenmechanismus. Ich würde lieber Mombasa spielen. Es wollte einfach nicht zünden.

    CELL la vie!

  • Auf #Magnificentflyingmachines bin ich erst kurz vor der Messe aufmerksam geworden. Zufall, dass wir direkt zum Start an dem Stand vorbei kamen und noch keiner der Tische besetzt war?

    Also schnell hingesetzt und loserklärt... Leider fiel mir erst später auf, dass viele der Regeln falsch oder gar nicht erklärt wurden und während die anderen Drei eher verhalten waren hat mich Artwork und Thema voll gepackt. Nach einigen Stunden als wir uns zum Abladen in Richtung Auto begeben haben schlug ich für 40€ doch zu. Und nach dem einmaligen Lesen der Regeln bin ich froh es gekauft zuhaben denn in der korrekten Spielweise scheint es etwas zu sein was ich so noch nicht im Regal habe... :)

    Als Piloten der Jahre 1908 bis 1913 nehmen wir an Flugwettbewerben teil und versuchen möglichst unbeschadet den Zielflughafen zu erreichen. Unterwegs gilt es Passagiere und Fracht zu transportieren und Wetter und Terrain zu berücksichtigen wenn wir starten und landen. Das ganze geschieht per Würfelprobe in der wir aber durch Fähigkeiten von Pilot und Maschine dem Glück auf die Sprünge helfen können. Und wem das zu langweilig ist der kann per fiesen Tricks die Anderen so richtig ärgern, einfach mal mit der Schrotflinte den Motor des Gegners zerstören!? ;)

    Insgesamt ein wahres, kleines Highlight bei dem man für den Preis nichts verkehrt macht.

    Ach ja, sagte ich bereits das bis zu sechs Spieler möglich sind und man sogar in Teams agieren kann? Das haben wir zwar nicht testen können aber vielleicht hat einer von euch ja bald mal die Gelegenheit...

    Schauts euch mal an und vielleicht bekommt ihr auch eine Zeichnung vom Grafiker in eure Schachtel gemalt xD

    Einmal editiert, zuletzt von Fruchtfliege ()

  • Welcome to

    hmm tja... Karten aufdecken, Kreuze setzen um damit Punkte zu hebeln. Solitär.

    Witzige Idee der spielrischen Skalierung bis zu 100 Spieler, ja das ginge. Allerdings sind dann die Zettel alle... Hatte auf etwas mehr Pfiff als Absacket als bei Qwixx gehofft , genau das ist es auch - aber Qwixx kostet 7 Euro, das hier 22, nö.


    Reykholt

    Agricola meets Patchwork. Aktionsfeld belegen, nehmen,säen,ernten, Gewächshaus dazu oder weg. Vorgabe der nächsten Hürde der Abgaben schaffen, Schritt voran oder auch mal nicht.

    x7 Runden. Fertig. Von „uns Uwe“ ist in dem Fall nur noch ein gedehntes „u-hhhhhh“ übrig geblieben. Für 19 ok, für 45 no way.


    Dicovery

    als der Erklärer an die Stelle kam dass ein Spieler sterben und somit aus der lfd Partie ausscheiden kann war ich raus. Ein Ausscheiden und zum Zugucken verdammt akzeptiere ich nur bei einem TexasHoldem Pokerabend mit zunehmend steigenden Blinds um den einen Sieger zu küren, bei Brettspielen ein Ausschlusskriterium.

    Ausser beim guten alten Bluff.

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  • Reizüberflutet und unterhyped durch die Korridore geschlendert. Ging mir noch nie so, aber ich hatte auch genau Null Informationen gesammelt, was so alles kommt, und auch andere Besucher hatten nicht so wirklich grandiose Geheimtipps zu bieten.

    Die "großen" Veröffentlichungen krieg ich eh später noch zu sehen, da brauch ich mich erstmal nicht drum kümmern.


    Stehengeblieben bei:

    #Silk - Wunderschöne Grafik und Material, leicht schräges Thema. Aber spielerisch ist mir das glaubich zu wenig: wirf 2 Würfel, je eine Aktion pro Würfelseite, kannst Siegpunkte ausgeben, um die Augenzahl und damit die Aktion zu ändern. Dann relativ simple Area Control und Punktewertungen.


    #BearsandBees - Gleichzeitig verdeckt eine Handkarte ausspielen, die besser wird, wenn der linke Nachbar eine passende Karte gewählt hat (geahnt oder erraten). Die grandiosen Artworks sind Anleihen an "Breaking Bad", aber mit Bären, die in ihren Drogenküchen Honig kochen. Was schon ziemlich witzig ist. Ob es spielerisch interessant genug ist, kann ich nicht sagen, die Tische waren voll.


    Irgendein Candy Crush Prototyp bei CMON: Saublödes Handling, ziemlich zeitaufwändig und anstrengend für so was seichtes.


    #CrimeHotel (oder so ähnlich) - Von außen ein Stichspiel, aber es geht eigentlich nur darum, zu deduzieren, welche Karte am Anfang aus dem Deck genommen wurde, da sitzt der Mörder. Nette Idee, aber hundsgemeine Wertung (es kann gut und gerne passieren, dass man nach der Hälfte der ausgespielten Karten erkennt, dass man überhaupt nicht punkten kann).


    #HoldingOn - Spielerisch kann ich nichts sagen, aber ich fand, es hat eine recht lausige table presence.


    #Discover - Kann mir jemand erklären, ob dieses "unique Game" mehr ist als ein Marketinggag? Steckt da irgendein Mehrwert für den Kunden drin? Klingt von außen erstmal so, als hätten die rumgebrainstormt, was man als große Innovation noch so machen könnte, aber im Gegensatz zu zB "Legacy" klingt das für mich einfach nur nach einer "hohlen Phrase". Ist mir doch völlig wumpe, ob in meinem Spiel 12 Holz drin sind und in deinem 11, dafür hast du einen Stein mehr (oder so ähnlich).


    Was mir dieses Jahr besonders aufgefallen ist: Eine ganze Reihe Kickstarter, die ich online als "optisch sehr beeindruckend" eingestuft hatte, sahen auf dem Tisch eher schäbig aus. Kontrastarm, düster, langweilig. Was für einen Unterschied die Hintergrundbeleuchtung des Bildschirms und professionelle Fotos/Renderings doch machen können.

    Mein Blog (Illustrationen, Brettspieldesign, Angespielte Spiele)

  • #valparaiso


    VALPARAISO ist visuell ein freudiges Wiedersehen mit CUBA: das Meer, die Küste, die Atmosphäre, der Menzel. Da Papa Malz und sein Sohn, Louis der Erfinder, mit ROKOKO und EDO zwei gute Steine bei mir im Brett haben, war ich VALPARAISO gegenüber sehr aufgeschlossen - trotz unverschämtem Euro-Preis bei das bißchen Holz, Papier und Pappe. Aber gut, Kleinverlagbonus.


    Auf der Suche nach ungewöhnlichen Spielorten bleibt man bei dlp nach ALTIPLANO bequemlichkeitshalber gleich in Südamerika und landet also vom Hochgebirge an der chilenischen Küste. Dort wird geeurogamed: VALPARAISO hübscht bewährte Ideen neu auf, schüttelt sie gut durch und legt sie geordnet neu aus. Und hat dabei zwei echte Vorteile: das Spiel kann ärgerlich sein, weil einem die Mitspieler etwas wegschnappen, Pläne durchkreuzen oder sich einem mit einem Fuckzollhaus in den Weg stellen.


    Vor allem aber punktet das Werk mit seiner kurzen Spielzeit. Das macht VALPARAISO zu einem ansehnlichen Mittelgewicht für Zwischendurch. Spiel selbst funktioniert einfach: Handkarten mit Aktionen in die gewohnte Auslage legen und der Reihe nach durchführen. Mit Pesos kann man die Reihenfolge auch ändern und so flexibel auf Handlungen der Mitspieler reagieren. Die Interaktion ist gut im VALPARAISO der üblichen Dinge: Waren, Schiffe, neue Aktionskarten, Siegpunkte. Wer 18 Points hat, beendet das relativ schnelle Spiel. Moderne Zeiten. Eine Eieruhr gegen Grübler ist auch dabei.


    VALPARAISO ist jetzt nicht der große, neue Wurf und will es auch gar nicht sein. Doch das, was es seine möchte, das macht es für meinen persönlichen Spielgeschmack gut. VALPARAISO bekommt seinen Stellplatz in meinem Regal neben CUBA.


    PS

    Ich bin Eurogamer von Geburt

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  • Piplines:

    Wird wohl in zwei Wochen auf Kickstarter starten. Knackiges Wirtschaftspiel in dem es darum geht Öl von Rohöl zu feinstem Stoff zu veredeln. Man kauft das Rohöl "günstig" ein und verkauft es teuer. Man kann Verträge erfüllen (nach und nach) oder Bestellungen (auf einen Schlag) oder aber am normalen Markt verkaufen. Das Öl wird besser wenn es durch länge Piplines führt usw. Geld ist knapp, Spielzüge sind knapp alles ist knapp. Wir waren zu viert und uns hat es gefallen.


    Expancity:

    gehobener Absacker für 50 € -> NEIN kaufen wir nicht. Lege ein Landschaftsteil, bau/ziehe 3 Materialien in beliebiger Kombination, schließe ein Gebäude ab bekomme dafür 2 Aufträge behalte einen davon und ziehe zwei Landschaftsteile nach und behalte 1 davon. Das ist das ganze Spiel. Halte jeder davon was er mag.


    Prehistorik:

    So ein bisschen Lisboa in der Steinzeit. Mache dies mit dem um dann dafür Siegpunkte zu bekommen oder um eine Aktion die in der dritten Phase kommt zu verbessern. Das scheint zu funktionieren und ich glaube auch, dass es eines der wirklich guten Spielen der Messe ist. Ich schwanke noch.


    Chartert oder so ähnlich:

    Ist gerade auf Kickstarter. Hat gefallen und ist für 39€ nicht wirklich ganz so teuer. Aktien Spiel bei dem die Aktien durch bauen oder erweitern von Rohstoffkontoren zu einem kommen. Kurzweilig. Könnte auch unterstützt werden.


    Worm in Space oder so ähnlich:

    Snake mit Würfeln. Lustig keine Ahnung was es kostet


    MfG

    fleXfuX

    Wer die Weisheit mit Löffeln gegessen hat, neigt zu geistigem Durchfall.

  • Jetzt möchte Ich auch mal einen Bericht schreiben.


    Zombie bus: halle 3g100

    Waren zu fünft 3 Engländer ein Schweizer und meine Wenigkeit. Spiel war leider nur auf französisch kommt aber auch auf deutsch und englisch demnächst raus.Ich musste dolmetschen da ich der einzige mit ein wenig französisch Kenntnissen war.

    Es ist ein Semi coop würfelspiel

    Ziel ist es die die Cheerleader aus dem Bus zu retten vor den Zombies, die jede Runde in Kartenform gezogen werden. Diese gilt es anhand von passenden Würfelsymbolen zu vernichten. Man hat 3 Würfelversuche. Jeder Charakter hat noch eine Sonderfähigkeit.

    Sobald 4 zombies am Ende einer Runde den Bus angreifen haben wir verloren. Gewonnen haben wir wenn vor Ende des Zombiekartenstapels alle Chearleader gerettet werden, hierbei gewinnt derjenige mit den meisten Siegpunkten aus Chearleadern und Zombies.

    Sobald Zombies verletzt und nicht getötet werden greifen sie den aktuellen Spieler an und sorgen für einen Malus beim Würfeln. Sobald einen 3 zombies angreifen ist man tot und wird selber zum Zombie und ist nicht mehr aktiv dabei. Ausser man wird dirch ein Item geheilt.

    Es gibt noch die Möglichkeit sich im Van zu verstecken falls man glaubt das wird nix mehr mit der Rettung. Dann hätte man gewonnen falls das Team verliert. Dafür wird jedoch eine passende schwierige Würfelkombination benötigt. Das muss man erst mal hinkriegen.

    Insgesamt sehr ATMOSPHÄRISCHES KURZES SPIEL. (Ein Football als Item kann genutzt werden um die Footballplayer-Zombies vom Schulbuss abzulenken)

    Uns hat es Spass gemacht. Wir hatten uns jedoch zu sehr um die Zombies gekümmert und die Chearleader vergessen. Der Sieger ist in der letzten Runde in den Van geflüchtet der Feigling.

    Noch erwähnenswert sind die Spezialzombies (Z.B. der chirurg der jede Runde einen zombie wiederbelebt- oder besser wiederuntötet-) und die Möglichkeit, den anderen zu Helfen und die Zombies mitsamt Siegpunkten für sich einzukassieren.

    Leider gab es das Spiel nicht zu kaufen, da die Würfel nicht rechtzeitig produziert wurden.

  • Mein Messefreitag war eher von Einkäufen geprägt, weil schliesslich will das soeben zurückgewonnene Kapital durch den BGG MathTrade wieder in neue Spiele umgesetzt werden, damit der Kreislauf der Neuheiten am Leben gehalten wird. Denn jedes neue Spiel ist auch ein Stück die Hoffnung, dass dieses besser als jedes der ganzen längst gekauften und bisher nie gespielten und im Schrank verschwundenen Neuheiten der letzten Saison innerhalb des jeweiligen Genres ist. Das Hamsterrad dreht sich weiter, ganz von alleine.


    Ansonsten ist noch die Podiumsdiskussion im Saal Berlin noch erwähnenswert. Das war ein toller Einblick hinter die Kulissen und Denkweisen der Grossen der Brettspielbranche von Eric M. Lang über Carol Rapp, Stephen Buonocore, Friedemann Friese, Sophie Gravel bis Ignacy Trzewiczek wurde moderierend durch Frank Zirpins von der Runde erläutert, wie die Gegenwart und Zukunft des Brettspiels aussieht. Auch wenn da eine Menge Business und Gewinnpotential in der Branche steckt, das Leuchten der Spieler/innen war in den Augen unverkennbar. Die Kollegen von Spiel doch mal...! (bitte korrigieren, wenn ich daneben liege) hatten eine Kamera laufen, also schaut da mal rein, wenn das Material online gestellt ist. Ich kann hier nur subjektiv erinnerte Bruchstücke wiedergeben, also bitte nicht mit der Goldwaage bemessen.


    Wie meinte Friedemann Friese, er wolle mit seinem Verlag nicht wachsen, weil aktuell hat er alle Freiheiten, kann damit seine Familie ernähren und hat gar kein Interesse, sich dem Korsett einer Kaufhaus-Listung zu unterwerfen und sich mit den Personen auseinanderzusetzen, die ein Spiel nur als Produkt und nicht als Spiel sehen. Ihm reicht es aus, für vier Tage im Jahr den Popstar zu geben und dann für seine Fans präsent zu sein. Eric M. Lang will hingegen gar nicht darüber nachdenken, dass er als Kultfigur der Branche angesehen wird, weil er immer noch in erster Linie die Spiele macht, die ihm persönlich gefallen und das mit Leidenschaft. Alles andere sind Begleiterscheinungen, die eher vom Spielemachen ablenken, wenn man zu intensiv darüber nachdenken würde, was das und er als Person für andere bedeutet.


    Mindestens ebenso interessant die geäusserte Erfahrung von Ignacy Trzewiczek, der sich von dem Hype um First Martians förmlich überrollt gesehen hat. Plötzlich wurden so viele Erwartungen in dieses Spiel projeziert, so dass ihm klar war, dass er diese unmöglich wird erfüllen können. Dieser Hype hat dem Spiel nicht gut getan, er selbst konnte diese Entwicklung aber nicht stoppen, so dass dieser Hype ihm am Ende sogar geschadet hat, weil er falsche Erwartungen enttäuscht hat. Wenn wir also ein Spiel in unserer Erstpartie als Murk abschreiben, kann da eventuell viel mehr hinterstecken, als wir vermuten, denn niemand - und das wurde auch von Friedeman Friese bestätigt - wird jemals ein Spiel veröffentlichen, von dem man meint, dass es nicht veröffentlicht werden sollte.


    Insgesamt geht die Tendenz eher zu qualititiv hochwertigeren Spielen, anstatt auf Masse zu setzen. Eben weil so viele neue Spiele auf den Markt drängen, man aber von den wenigsten Spielen in ein oder mehreren Jahren noch etwas hört. Und und und so viel mehr, weil die gut 90 Minuten waren vollgepackt an Informationen, aber eben auch Meinungen, Einsichten und emotionaler Verbundenheit zum Spiel.


    Angespielt und direkt gekauft habe ich dann noch ...




    Takla : Wuchtige 4,6 Kg reines Holzmaterial. Unbehandelt und unbenklich. Bestehend aus 120 Holzbausteinen, 5 Spielplanelemente und eine Zentrumsplatte mit Holzstab und verschiebbarer Kugel in einer formschönen Holzbox. Eben typisch Steffen-Spiele. Absolut sehenswert und haptisch überragend, allerdings auch mit 69 Euro Verkaufspreis ausgezeichnet. Und das ist schon ein Messe-Sonderpreis, denn im Versand werden 75 Euro aufgerufen.


    Generell gibt es zwei Spielmodi. Wir bauen zeitgleich auf Geschwindigkeit und versuchen von unserer anpassbaren Startposition in freier Bauform mit rund 30 Holzbausteinen die Kugel hoch oben in der Mitte zu erreichen. Alternativ zählt nicht der Schnellste, sondern wer am wenigsten Bausteine einsetzt. Ebenso kann man die Zentrumsplatte weglassen und in Teams bauen, wobei sich die Teampartner gegenüber sitzen und eine gemeinsame Brücke bauen, die sich in der Mitte treffen soll und dann den Verbindungsstein auch noch ohne Einsturz aushält.


    Zum 15. Verlagsjubiläum hat man sich mit diesen Spiel etwas ganz besonderes gegönnt. Sowohl von der Ausstattungsmenge als auch von der Eleganz der Holzoptik. Wer übrigens mit den 120 Bausteinen nicht auskommt in Vollbesetzung, obwohl die eigentlich reichen sollte, kann demnächst noch 40 weitere Bausteine dazubestellen per Webseite. Für mich persönlich stellt dieses Spiel fernab der beiliegenden Regeln auch eine Art Bauplatz der Möglichkeiten dar. Warum nicht reihum statt komplett zeitgleich spielen? Oder es wird auf Zeit ein gewisses Steinekontingent verbaut und erst danach hat man Zugriff auf weitere Steine, um das gesetzte Ziel im Wettstreit als Erster zu erreichen. Oder man spielt kooperativ und baut zusammen reihum Stein für Stein an einer Herausforderung? Gibt es eventuell die perfekte Lösung und kann das Spiel damit enträtselt werden?


    Für mich neben Rollet (die taktischere Ursprungsversion von BONK) mein ganz persönliches Messehighlight. Ich mag eben Holzspiele, die in sich formschön anfühlen, sozusagen der Hand schmeicheln und wertig sind. Wenn Ihr das ebeno seht, laut Verlagsinfo sind noch rund 50 Messe-Exemplare fürs Wochenende vorrätig. Und da Holz ein natürlicher Rohstoff ist, ersetzt der Verlag selbstverständlich eingerissene Bausteine, sofern diese vorkommen sollten. Ich hatte mein Kaufexemplar mal vor Ort aufmachen lassen und das sah auf den ersten Blick perfekt aus. Ein paar Extra-Ersatzsteine gab es dann trotzdem noch kostenfrei dazu für den Fall der Fälle.

    Einmal editiert, zuletzt von ravn ()

  • Bei mir gab es heute Vormittag Kinderdienst, v.a. mit nicht so gut zündenden Spielen bei Kosmos, aber auch mit #Dobble (müssen wir zusätzlich zur Kindervariante mit Tieren anschaffen, um den Wortschatz zu erweitern) und vor allem #EchidnaShuffle von Wattsalpoag Games, einem Igelrennen mit tollem Material, das stmountain nach unserem Kauf schon fürs nächste Familientreffen angefordert hat.


    Die Liebste hat sich derweil mit #Reykholt und #WelcomeTo vergnügt, die sie beide gut fand. Letzteres wurde bereits verschenkt und wird wohl morgen auch für uns noch mitgenommen.


    Ich hatte dann nachmittags das Glück, spontan noch einen Platz bei #Newton zu ergattern - potentiell in der letzten Partie, da wohl währenddessen die Anweisung erging, wegen Sold Out abzubauen, um nicht ein nicht verfügbares Spiel zu bewerben. 3 von 6 Runden gespielt. Reizvoll, aber sehr kleinteilig. Spezialisierung ist hier nötig. Habe vermutlich nicht die passende Spielrunde hierfür.


    Danach #CupcakeEmpire angespielt, das mir sehr gut gefallen hat, aber ebenfalls ausverkauft war. Soll aber dieser Tage in den Handel kommen, da werde ich wohl zuschlagen (lassen).


    Dann #TheEstates durchgespielt - ein fieses Versteigerungs- und Bauspiel, bei dem ich offenbar das Glück für mehrere Jahrzehnte aufgebraucht habe (Ergebnis 100:13:8:irgendwas unter 0). Sollte ich wohl lieber nicht nochmal spielen und lieber die Erinnerung hochhalten.


    Ab da trug ich dann ein schlafendes Kind auf den Armen, das ich nach einem erfreulichen Zufallstreffen mit Sankt Peter auch bei einer Partie #Gugong als Handicap behielt. Hier sind wir etwas unsicher in unserer Einschätzung, ich umständehalber besonders, da wäre nochmal entspannt spielen toll.


    Insgesamt aber top zufrieden mit dem Messetag.

  • Wir haben heute noch nicht viel gespielt. Auf der Messe selbst nur Everdell.

    Das fand ich ziemlich flach. Altbekanntes in sehr hübscher Verpackung für viel Geld.

    Highlight, die spielmechanisch vollkommen sinnfreie Ablage für Karten und Spielfiguren. Bestimmt 30 cm hoch und fast so breit. Das Spiel selbst empfanden wir als ziemlich kartenglückabhängig und halt Multiplayersolitärig.

    Ein Spiel mit wirklich einfachen Regeln und dafür umso mehr fürs Auge.

    Im Bildungshotel dann noch eine Runde Welcome to sowie Fast Forward Fatal 8 mal. Letzteres bietet im Vergleich zu den andern FF Spielen auch nicht viel Neues. Ist aber flott gespielt und macht Laune.


    Welcome to hat mir auch sehr gut gefallen. Wer Qwixx, Ganz schön Clever und Konsorten mag, dem wird das auch gefallen. Unsere Runde fand es gut.

  • Ich würde gerne von Highlights berichten, aber die gilt es noch zu entdecken. Dafür habe ich zwei Spiele angespielt:


    Highlander - The Duel (B&B Games)

    Ein reines 2 Personen Spiel. Der böse Kurgan gegen Connor Macleod. Aus einer Auslage werden vom Angreifer beginnend insgesamt auf 5 Handkarten aufgezogen. Diese zeigen im oberen Bereich verschiedene Symbole (Helm, Hände, Beine). Von Angreifer und Verteidiger werden gleichzeitig verdeckt jeweils eine Karte ausgespielt. Dann selbige aufgedeckt. Nun wird die Position der Symbole auf den gegenüberliegenden Karten verglichen. Hat der Verteidiger die selben Symbole ausgespielt, wird der Angriff komplett oder zum Teil geblockt. Ansonsten macht der Angreifer schaden. Die Karten zeigen in der Fußleiste Vorbedingungen, welches Symbol als nächstes kommen muss. Hält man sich nicht daran bekommt man selbst Schaden.

    Nach vier ausgespielten Karten werden die Handkarten wieder augefrischt und der Angreifer wechselt.


    Dieses Spiel gehört zu der Kategorie MURKS! Es war entweder völlig Willkürlich, was die Symbole anging, zum anderen musste man sich auf sein Glück beim Ziehen der Karten verlassen bzw. hoffen, dass passende Symbole in der Auslage liegen bleiben. Zudem war das Spiel unintuitiv, trotz einfacher Regeln. Es fehl die Abwechslung, es fehlen Möglichkeiten die Karten zu beeinflussen, es fehlte mir letztlich am Spielspaß. Nach zwei Durchgängen hatte ich dann auch keine Lust mehr. Obwohl sich der Erklärbär sehr ins Zeug gelegt hatte. Definitiv kein Spiel, das 20 Euro wert ist und schon gar nicht 40 inklusive Neoprenmatte und Kartenhüllen mit Logo.

    #HighlanderTheDuel



    Volt (Heidelberger Studio / Asmodee)

    Hierauf hatte ich mich gefreut. Roboter in einer Arena und das als Programmierspiel.

    Die Erklärbären waren gerade anderweitig beschäftig, so dass wir uns die Regeln selbst beigebracht hatten. Wir machten erst mal ein paar Fehler, aber das Spielprinzip kam schon ganz gut rüber.

    Das Spiel geht sehr zügig. Man kann auf einem Tableau 3 Aktionen vorprogrammieren. Dazu sieht man sowas wie ein Steuerkreuz. Darauf kann man einen blauen Würfel legen. Dann bewegt man sich in die entsprechende Pfeilrichtung. Die Augenhöhe des Würfels darf man frei bestimmen und so viele Felder bewegt sich der Roboter in der quadratischen Arena. Oder man legt einen roten Würfel auf einen der Pfeile. In diese Richtung schießt man dann. Ein Treffer gibt einen Schaden beim Gegner. Nach drei Schaden kommt der Gegner erst mal vom Feld und kommt erst die Folgerunde wieder auf den Platz.

    Die Besonderheit ergibt sich aus der Höhe der Augenzahl bei den Würfeln. Es wird nämlich aufsteigend gezogen. Zuerst die 1, dann die 2... Als Tie-Breaker gibt es eine Mechanik, die ich "Wer zuerst fertigt ist, schnappt sich die Initiative" nenne. Genaugenommen programmieren alle gleichzeitig und wer zuerst seine Würfel platziert hat, holt sich den 1er Token. Der zweite den 2er usw. Das sorgt für etwas Hektik am Spieltisch und soll vermutlich allzulanges Grübeln verhindern. Ein guter Gedanke, allerdings hat er bei uns nicht gezündet und die aufokktroierte Hektik kam nicht so gut bei uns an.


    Insgesamt war das Spiel eher mittelmäßig. Es war in Ordnung im Ablauf und ist ein schnelles, kleines Arenaspiel. Aber es hat uns nicht umgehauen. Da ist Roborally das schönere Programmierspiel im Versus-Modus. An MechsVsMinions kommt derzeit für mich aber eh keines heran. Ich würde Volt mal wieder mitspielen. Kaufen wollte ich es zu dem aufgerufenen Preis allerdings nicht.

    #Volt


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  • Freitagsbericht - die schwere Tasche mit den Pflichtkäufen war gestern. Heute endlich Zeit für die Hallen 4 und 5 (morgen hoffentlich auch), denn hier ist das Herz der Messe, die vielen kleinen Verlage, für die ich so gerne zur SPIEL gehe, von denen ich sonst nichts und nie wieder hören werde.


    Dig it Up!, Korea Boardgames, 2-B126 - eingangs heute hier hängengeblieben. Breiten wir den Mantel des Schweigens drüber. Reihe wählen, Würfel bestimmt eines der Plättchen, sammeln, am Ende vielleicht was wert oder auch nicht. Naja... Danach wurde es nur noch besser.


    Belratti, Mogel-Verlag, Galeria GA10 - hier sind wir schon Stammkunden, denn die kleinen Kartenspiele sind schöne Familienspiele. So ist auch Belratti ein feines kooperatives Spiel für Fans von Codewords und ähnlichem. Eine Vielzahl von Abbildungen auf Spielkarten repräsentieren Kunstwerke. Zwei davon geben ein Thema für zwei Galerien vor. Die Spieler nehmen eine von zwei Rollen ein, Maler oder Galeristen. Die Galeristen beauftragen die Maler, für die beiden Galerien Werke zu liefern und benennen ihre Anzahl (i.d.R: zwischen 3 und 6). Die Maler besprechen sich, wie sie den Auftrag erfüllen wollen, wer also wieviele seiner (nur ihm bekannten) 9 Handkarten beisteuert. Diese werden verdeckt gesammelt und mit 4 weiteren Karten vom Stapel gemischt - das sind Kunstfälschungen des berüchtigten Kunstfälscher namens "Benratti", so sieht er auch aus, also nagermäßig. Dann werden diese vermischten Karten offen gelegt und nun ist es an der Gruppe der Galeristen, die Werke der Maler zu identifizieren und der richtigen Galerie zuzuordnen. Ein Bürohaus, könnte zum Aktenkoffer passen, so als Arbeitsstätte. Oder doch auch die Truhe? Immerhin auch ein Schloss dran... Die richtigen Werke, die auch in der richtigen Galerie liegen, werden als Punkte gesammelt. Jedes falsche Werk von Belratti wird ebenfalls beiseite gelegt, denn sechs oder mehr davon beenden das Spiel. Die Anzahl der richtig identifizierten Bilder bestimmt nach einer Tabelle in der Regel den Gruppenerfolg. 10 Euro, dreimal gekauft, wird in der ganzen Familie gestreut :-)


    Deadwood 1876, Red Genie Games, 5-H118 - hab's (noch) nicht selbst mitgespielt, aber die Familie war begeistert und hat's gekauft (27€). Ist was für Fans von Colt Express, also Thema Wilder Westen und sich zum Showdown steigerndes Finale, bei dem Glück einen gehörigen Einfluss hat, aber der Spaßfaktor hoch liegt. Die Spieler suchen Besitz an Waffen und Gold anzuhäufen, klar, kommt manches davon auch leicht gewaltsam unfreiwillig an andere Besitzer. Letztlich muss man an der einen von drei Locations am Ende vertreten sein, wo das meiste Gold vorhanden ist. Im sich anbahnenden Shootout ist es dann aber auch hilfreich, die besten Waffen ziehen zu können. Sieht wie ein Buch aus und kommt auch mit solidem Material daher.


    Dubbe, Palatia Spiele, 5-F103 - als "Geburtshelfer" des Spiels habe ich es natürlich gekauft und bin nicht enttäuscht worden, auch wenn zwischen Kauf und Erhalt sehr viel Zeit ins Land ging. Klaus Geis hat wie schon mit Ebbes ein sehr charmantes Stichspiel vorgelegt, wobei die Stiche nur dem Verbleib oder dem Wechsel von fünf Charakterkarten dienen, die teils Plus- oder Minuspunkte verheißen. Die skizzierten Pfälzer Stammtischtypen sind augenzwinkernd stellvertretend für die Archetypen, die so sicher nicht nur in Pfälzer Kneipen einkehren. Der Aagewwer (Angeber) sieht wie Trump aus, weil ist auch Trump(f) und nicht sehr beliebt, garantiert Minuspunkte. Die anderen sind auch entsprechend nett gezeichnet. Neben all der Freude am Spiel war auch das knappe Stündchen in dieser Pfälzer Runde im Essener Messegewühl eine sehr fröhliche Begegnung :-)


    Ganymede, Sorry We Are French, 4-L104 - thematisch SciFi, wir wollen Astronauten (Holzmeeple) von der Erde über den Mars als Zwischenstation auf Raumschiffe verfrachten, mit denen sie dann gen Jupitermond Ganymede fliegen (warum auch immer). Hat man vier der Raumschiffe starten können, ist das Wettlaufspiel um Siegpunkte auch schon wieder vorbei. Die Meeple haben vier Farben, Raketenkarten für die jeweiligen Transportetappen erlauben den Transport mehr oder weniger Figuren, oft auch nur bestimmte Farben. Zum Start der Raumschiffe (auch durch Spielkarten repräsentiert) braucht es je nach Startrampe drei gleichfarbige oder vier verschiedenfarbige Meeple. Timing und ein gutes Auge für die Auswahl der ausliegenden Karten und die Ziele der Mitspieler sind hier sehr hilfreich. Das sammeln mehrerer Ticktes für Raumfahrer bzw. Raketenstufen mit gleichen Symbolen (deren es fünf gibt) multipliziert den Bonus, die bei der Anwendung der Karten abfallen, mal weitere Figuren, Moves von Meeples ohne Rakete und vieles andere. Hört sich komplizierter an als es ist und ein schönes Wetteifern um die beste Engine im Spiel. Hab den sympathischen französischen Spielefreunden gerne eines abgekauft, 25€.


    Concerto, 5-E114, Skellig Games - aus drei Handkarten mit Musikern können wir einen offen vor uns ausspielen und aus einer verdeckt liegenden Auswahl großer Holzquader einen auswählen, der eine von sechs möglichen Gesten des Dirigenten zeigt, der den Einsatz dieses Musikers bestimmt. Dieser Gestenstein wird so vor die Karte gestellt, dass nur die anderen Spieler noch die Geste ablesen können - man selbst darf sich das besser merken! Mindmapping-Fans dürfen sich hier austoben, denn es werden doch rasch ein paar mehr. Letztlich will man - einmal das richtige Ensemble beisammen - eines von drei gerade nachgefragten, unterschiedlich schwierigen Musikstücken zur Aufführung bringen. Der Saal verstummt, der Maestro greift zum Taktstock und liefert in der auf der Konzertkarte gezeigten Reihenfolge der Musikereinsätze die richtigen Dirigentengesten ab - hoffentlich, denn ansonsten erfolgen schon nach der ersten Verstimmung die Buh-Rufe aus dem mitspielenden Publikum, während man sich im Erfolgsfall den Beifall der Anwesenden (und der Siegpunkte der Konzertkarte) gewiss sein kann. So oder so muss man sich von einem der beteiligten Musiker verabschieden. Bisweilen kann man die Nachfrage manipulieren, um einem anderen Mitspieler die Aufführung zu vermiesen, Spezialkarten erlauben besondere alternative Züge, Dirigentenkarten können als Variante individuell Abweichung beim nächsten aufzuführenden Stück einfordern. Ein spaßiges Memory-Spiel, das auch mit dem nötigen Einsatz der Mitspieler zu einem fröhlichen Wettstreit wird. gekauft, 27€

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgehört?"

    4 Mal editiert, zuletzt von Hartmut Th. () aus folgendem Grund: viele Typos zu später Stunde

  • Mittwoch schon gespielt : Tudor. Hat nicht gezündet. Fliegt von meiner Wishlist.


    Trollfjord: war auch nix


    The River: Worker Placement auf Familienspielniveau. Wird vielleicht gekauft

    Update Freitag:


    Magnificent Flying Machines: cooles Spiel, tolles Thema. Gekauft


    Bastille: ganz ok. Eventueller Kauf, wenn es deutlich günstiger ist


    Lift off: hat mir gar nicht gefallen


    Gugong: nicht gespielt, nur Regelerklärung. Klang toll.


    Futuropia: hatte ich mir besser vorgestellt. Von der Wunschliste gestrichen

    Einmal editiert, zuletzt von Matze ()

  • Wir haben heute noch nicht viel gespielt. Auf der Messe selbst nur Everdell.

    Das fand ich ziemlich flach. Altbekanntes in sehr hübscher Verpackung für viel Geld.

    Highlight, die spielmechanisch vollkommen sinnfreie Ablage für Karten und Spielfiguren. Bestimmt 30 cm hoch und fast so breit. Das Spiel selbst empfanden wir als ziemlich kartenglückabhängig und halt Multiplayersolitärig.

    Everdell ist mE alles andere als flach. Man muss nach Kombinationen Ausschau halten, muss versuchen, als erstes Aufträge zu erfüllen und parallel muss man die Jöufigkeit des Vorkommens von Karten abschätzen. Hinzu kommen noch lila Karten, die nur Siegpunkte am Ende bringen und auf die ich hinspielen muss. Also das Spiel nach nur 1 Partie als „flach“ zu bezeichnen.... Respekt!

    Des Weiteren zum „sinnfreien“ Gimmick mit dem Baum. Natürlich hat der Baum als 3D Figur keine extra Bedeutung und man kann auch gut ohne ihn spielen, aber das Spiel hat eine bildhübsche Grafik auf den Karten und zusammen mit dem Baum wird eine schöne Umgebung dargestellt und eine Story von Tieren im Wald vermittelt. Die Stimmung im Spiel wird auch durch den schönen Baum vermittelt. Natürlich könnte man alle Larten auch ohne schöne Bebilderung darstellen und den Baum ganz weglassen.....aber wir leben immerhin in einem wachsenden Brettspielmarkt, bei dem sich jedes Spiel positionieren muss und bei diesem Spiel steht ganz groß auf der Fahne: ich bin ein Auslagenoptimierungsspiel mit wunderhübschen Material. Wer das nicht sieht......

  • #CupcakeEmpire

    Nachdem Cosmogenesis schon ein Kracher ist wollte ich es direkt antesten. Nach dem Test direkt gekauft.


    #Ceylon

    Angespielt und direkt von der Liste gestrichen.


    #RealmofSand

    Mischung zwischen Patchwork und Splendor, wobei ich mich frage, warum der Designer den Bauplan auf den Karten gedreht hat..macht die Sache unnötig kompliziert zumal wenn man die Karten nicht direkt von vorne sieht. Dennoch gekauft.


    #Viroid

    Hab das Spiel in der Entwicklung seit ca 3-4 Jahren im Auge. Wurde dann ja pausiert und hetzt verkauft. Nur 500 Exemplare vorhanden. Man vernichtet kooperativ als Virus oder Pilz (mehrere Sets möglich) die Menschheit. Wer die App kennt, kennt das Spielprinzip. Nur einige Runden angespielt aber gekauft. Bin auf das erste Spiel sehr gespannt.


    #badbones

    Skelette besiegen und Turm verteidigen. Massig gutes Material. Direkt gekauft


    #arraire (?)

    Umsetzung a la tetris. Puzzle Lege Spiel. Wird gekauft


    #pleasentjourneytoneko

    Die erste Runde war etwas holprig da man die Karten und das Zusammenspiel der Karten verstehen muss. Gestern nicht gekauft aber es rutscht immer weitere nah oben je mehr andere Spiele gesehen und gespielt habe. Cover ist allerdings Ultra doof..,


    #obris

    Hat etwas von viceroy aber besser. Wenn Preise fallen, wird es gekauft.

    Einmal editiert, zuletzt von Raider84 ()

  • Ich fand es langweilig. Nix besonderes. Sammeln, abgeben für Aufträge, wieder neu sammeln und wenn du unpassende Karten ziehst bist du aufgeschmissen. Hatte jemand am Tisch. Konnte mehrere Runden nicht viel machen. Gibt viel bessere Spiele.

  • #Ceylon


    Puuh, da hatte ich einen anderen Eindruck. Man hat 4 x 2 Hauptaktionen auf der Hand, kann jeden Zug die Hauptaktion oder die Hilfsaktion des aktiven Spielers nutzen. Über Technologie kann man sich außerdem Bonusaktionen freispielen. Da war immer etwas sinnvolles möglich. Ich habe eine Viererpartie gespielt. Alle haben es sich hinterher direkt gekauft.

    Einmal editiert, zuletzt von Alex85 ()

  • Wir haben heute noch nicht viel gespielt. Auf der Messe selbst nur Everdell.

    Das fand ich ziemlich flach. Altbekanntes in sehr hübscher Verpackung für viel Geld.

    Highlight, die spielmechanisch vollkommen sinnfreie Ablage für Karten und Spielfiguren. Bestimmt 30 cm hoch und fast so breit. Das Spiel selbst empfanden wir als ziemlich kartenglückabhängig und halt Multiplayersolitärig.

    Everdell ist mE alles andere als flach. Man muss nach Kombinationen Ausschau halten, muss versuchen, als erstes Aufträge zu erfüllen und parallel muss man die Jöufigkeit des Vorkommens von Karten abschätzen. Hinzu kommen noch lila Karten, die nur Siegpunkte am Ende bringen und auf die ich hinspielen muss. Also das Spiel nach nur 1 Partie als „flach“ zu bezeichnen.... Respekt!

    Des Weiteren zum „sinnfreien“ Gimmick mit dem Baum. Natürlich hat der Baum als 3D Figur keine extra Bedeutung und man kann auch gut ohne ihn spielen, aber das Spiel hat eine bildhübsche Grafik auf den Karten und zusammen mit dem Baum wird eine schöne Umgebung dargestellt und eine Story von Tieren im Wald vermittelt. Die Stimmung im Spiel wird auch durch den schönen Baum vermittelt. Natürlich könnte man alle Larten auch ohne schöne Bebilderung darstellen und den Baum ganz weglassen.....aber wir leben immerhin in einem wachsenden Brettspielmarkt, bei dem sich jedes Spiel positionieren muss und bei diesem Spiel steht ganz groß auf der Fahne: ich bin ein Auslagenoptimierungsspiel mit wunderhübschen Material. Wer das nicht sieht......

    Dann sag mir mal was das Spiel Anderes macht, außer dass du deine Kartenhand versuchst zu optimieren um möglichst viel aus deinen Aktionen heraus zu holen? Ich sage dazu: Noch ein wenig WP mit wenig originellen Möglichkeiten. Vor allem Ressourcen abgreifen. Um das Einsetzen ergab sich bei uns Null Spannung. Alles reichlich da und somit lieb nebeneinander her. Spielmechanisch bietet das Spiel doch wirklich überhaupt nichts Neues oder Interessantes. Ich bin keineswegs gegen ansprechender Auststattung. Atmosphäre macht viel aus und ich bin begeistert darüber was sich am Markt dieses Jahr insgesamt wieder getan hat. Beim Gang durch 1a sind mir soviele Spiele mit wirklich tollen Produktionsdetails aufgefallen, welche vor ein paar Jahren nicht drin gewesen wären. Bei Everdell empfinde ich das tolle Drumherum aber als Blendwerk um ein eher einfaches Spiel. Die Regel ist ja nicht umsonst sehr überschaubar. Unausgegoren finde ich auch, dass man an Karten blind kommt, Duplikate auf der Hand hängen und man Aktionen verschwenden muss um sie wieder los zu werden.


    Aber wie auch immer. Ich beschreibe die Eindrücke meiner Runde zum Spiel. Diese sind subjektiv und und unn unbenommen. Du darfst auch gerne bei deinem Standpunkt bleiben. ;-)

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  • Ich fand es langweilig. Nix besonderes. Sammeln, abgeben für Aufträge, wieder neu sammeln und wenn du unpassende Karten ziehst bist du aufgeschmissen. Hatte jemand am Tisch. Konnte mehrere Runden nicht viel machen. Gibt viel bessere Spiele.

    Sorry aber dann hast du keine Ahnung. Selbst ohne Kombonationsmöglichkeiten hat man sehr viele Möglichkeiten. Wie du das nach nur 1 Spiel in dem Messetrubel beurteilen willst, ohne es mehrfach gespielt zu haben, bleibt mir weiterhin ein Rätsel. Es sei hier aber klargestellt, dass man eigentlich - gerade gegen Ende- IMMER recht viel kombinieren kann. Ich habe schon mehrere Oartoen erlebt, bei denen Leute dies bemängelt hatten, aber bei der finalen Wertung dennoch gewonnen hatten. Man hat eigentlich mE immer eine hinreichend große Kartenhand ( 8 Karten auf dem Spielplan + eigen Kartenhand) um genügend viele Opfionsmöglixhkeiten zu haben. Wer der das nur darauf reduziert, ob man Kartenkombonationen hat oder nicht, der hat das Spiel mE nicht verstanden..... sorry.

  • Aber wie auch immer. Ich beschreibe die Eindrücke meiner Runde zum Spiel. Diese sind subjektiv und und unn unbenommen. Du darfst auch gerne bei deinem Standpunkt bleiben. ;-)

    Du sagst nach nur 1 Partie auf der Messe, dass das Spiel flach sei...... das sehe ich geundlehend anders nach meinen bisherigen 10 Partien.

    .... und danke dass du mir meinen „Standpunkt“ erlaubst....:rolleyes:

  • Ich fand es langweilig. Nix besonderes. Sammeln, abgeben für Aufträge, wieder neu sammeln und wenn du unpassende Karten ziehst bist du aufgeschmissen. Hatte jemand am Tisch. Konnte mehrere Runden nicht viel machen. Gibt viel bessere Spiele.

    Sorry aber dann hast du keine Ahnung. Selbst ohne Kombonationsmöglichkeiten hat man sehr viele Möglichkeiten. Wie du das nach nur 1 Spiel in dem Messetrubel beurteilen willst, ohne es mehrfach gespielt zu haben, bleibt mir weiterhin ein Rätsel. Es sei hier aber klargestellt, dass man eigentlich - gerade gegen Ende- IMMER recht viel kombinieren kann. Ich habe schon mehrere Oartoen erlebt, bei denen Leute dies bemängelt hatten, aber bei der finalen Wertung dennoch gewonnen hatten. Man hat eigentlich mE immer eine hinreichend große Kartenhand ( 8 Karten auf dem Spielplan + eigen Kartenhand) um genügend viele Opfionsmöglixhkeiten zu haben. Wer der das nur darauf reduziert, ob man Kartenkombonationen hat oder nicht, der hat das Spiel mE nicht verstanden..... sorry.

  • Aber wie auch immer. Ich beschreibe die Eindrücke meiner Runde zum Spiel. Diese sind subjektiv und und unn unbenommen. Du darfst auch gerne bei deinem Standpunkt bleiben. ;-)

    Du sagst nach nur 1 Partie auf der Messe, dass das Spiel flach sei...... das sehe ich geundlehend anders nach meinen bisherigen 10 Partien.

    .... und danke dass du mir meinen „Standpunkt“ erlaubst....:rolleyes:

    Er hat es sogar nur angespielt.:lachwein:

  • ich hab Ceylon selbst gespielt und meine Meinung bleibt bei langweilig. Und wo bitte habe ich 8 Karten auf dem Spielplan??? Da gibt es nur den zentralen Ablageort wo ich dann die untere Aktion machen kann . Ich selbst hatte einige Runden keine Erntekarten und wurde auch nicht gespielt. Angesehen davon ist der Ton daneben oder darf man keine eigenen Meinung mehr haben?

    Einmal editiert, zuletzt von Raider84 ()

  • Ist dir bewusst, dass du sehr aggressiv auftrittst? Wenn Raider84 und ich ähnlich wie du argumentieren würden, dann ginge es hier sehr schnell rund.

    Das unterstütze auch ich als unbeteiligter. Es ist sicher verständlich wenn man "sein" Spiel verteidigt. Erst recht wenn man es evtl via kickstarter unterstützt hat aber das hier ist nicht schön zu lesen.


    Jeder der in diesem thread mitliest wird verstehen das alle ersteindrücke mit evtl falschen Erklärungen oder sogar nur angespielt Runden sind. Dennoch finde ich auch diese ersteindrücke wichtig da sie ja dennoch wiedergeben wie hoch der Wunsch ist das Spiel erneut zu spielen. Für ausgefeilte Diskussionen zu den Spielen gibt es die Spiele oder wochenthreads...


    Danke auch an ravn deine Berichte sind auch immer toll.

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