Kickstarter - Kampagne für Artipia Games

  • Hallo zusammen,


    meine griechischen Freunde von Artipia Games wurde an einem Messetag bestohlen und um die Einnahmen eines ganzen Messetages gebracht. Nun haben sie eine Kickstarter-Kampagne gestartet in der Hoffnung Unterstützung zu bekommen.


    Sie bieten 5 Promos für 5 ihrer Spiele für 10$ an. Alle Promos sind thematisch an das Ereignis auf der Messe angelehnt. Und zwar für diese Spiele:




    Nicht nur für Fans der Spiele und Sammler interessant!

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  • Weil

    … Zahlungsdienstleister Gebühren verlangen.

    … EC-Terminals mindestens Miete kosten.

    … WLAN extra kostet.

    … nicht überall in den Messehallen der Empfang (WLAN, LTE) für die Terminals gut genug ist, um die Zahlung zu validieren.

    … es mehr Aufwand ist und mehr Zeit kostet als Bargeldzahlungen.

    … weil sicher nicht jeder (deutsche) Käufer jedem Händler über den Weg traut.

    tbc.

    In anderen Ländern stirbt das Bargeld schon aus (Schweden z. B.), bei uns wird das noch dauern.


    Sofern die auf der Projektseite veröffentlichten Berichte vollumfänglich korrekt sind und die Messeleitung trotz bereits bekannter Diebstähle und der Vorkommnisse vergangener Jahre [vgl. Steal this game und Spiel 2017 - Diebstähle?] die Aussteller nicht erneut und explizit gewarnt haben sollte, kann man ihr das imho durchaus negativ auslegen. Auf der anderen Seite geht aus dem Bericht von Hub Games ja auch hervor, dass sie sich der Problematik bewusst waren und dennoch Opfer wurden.

    Es bleibt zu hoffen, dass Messe Essen und Merz Verlag für die nächsten Jahre die richtigen Schlüsse ziehen. Ein guter Anfang wäre es, eine best-practices Liste zu erstellen und allen Ausstellern zukommen zu lassen (sofern das nicht schon geschieht). Rigidere Kontrollen und mehr Sicherheitspersonal werden wahrscheinlich wenig nutzen …

    Aber auch die Aussteller selbst sind gefordert, sich noch wachsamer zu verhalten und Vorsorge zu treffen. Es kann z. B. nicht sein, dass jemand die komplette Kasse einfach so mitnehmen kann. Eine Schraube oder ein Stahlseil sollte reichen, um das zu verhindern. Gegen gutes Social Engineering und Trickdiebe wird aber auch das leider nur bedingt helfen …

  • Sorry aber das sind meiner Meinung nach alles nur Ausreden. Als Hersteller habe ich die Pflicht mich gegen einen Verlust abzusichern. Das muss jeder Händler auch machen. Wie die meisten Anbieter auf der Messe mit Geld umgehen ist dilettantisch und mehr als amateurhaft. Da wird das Geld in die rechte oder linke Tasche gesteckt, in Minigeldkassetten für 10 € aus dem Supermarkt und vieles anderes verrücktes mehr. Wenn man sich die Summen anschaut die da im Umlauf sind ist es einfach nur verrückt und mehr als leichtsinnig. Ich habe im EInzelhandel gelernt und wir hatten Abschöpflimits und maximale Deckungssummen je Geldkassette und sobald das erreicht war, musste man sofort die Kasse verlassen und alles zurückzählen und in den Tresor bringen. Hier stapelt man die Tages/Messeeinnahmen in Rucksäcken und Ähnlichem =O AUf der Messe gibt es für Leute die es darauf anlegen sicherlich mehr zu holen als in einer Tankstelle/Supermarkt. Noch dazu kann man sich sicher sein, das von einem nicht soviele Fotos davon gibt wie eben bei anderen Betrugsmöglichkeiten. Wenn jeder Besucher nur ein Spiel für 50 € mitnimmt dann reden wir hier über einen Umsatz von 10.000.000 Euro. Bei jedem der ein Spiel für 10€ kauft, sind es immer noch 2.000.000€. Das meiste davon in bar. Für solche Summen sollte dann meiner Meinung nach ein völlig anderes Kozept her.


    Die Gebühren sind nicht so hoch, im Vergleich zu dem RIsiko was ich minimieren kann: Zahlverfahren und Gebühren Kartenzahlung - terminaldirekt


    Eventuell muss vielleicht ein System her wie es Fußballstadien nutzen oder ähnliches. Das heißt jeder lädt ein Guthaben auf eine Karte und kann dann abbuchen lassen. Ich finde es auch nervig immer 100€ und mehr in bar mit rum zu schleppen. Mal findet man nichts und hat unnötig viel dabei. Mal mag man das eine Spiel mehr und hat kein Bargeld mehr. Dann sucht man wieder EC Automaten, die dann wieder nicht funktionieren usw..

  • Eventuell muss vielleicht ein System her wie es Fußballstadien nutzen oder ähnliches. Das heißt jeder lädt ein Guthaben auf eine Karte und kann dann abbuchen lassen.

    In dem Moment, in dem "mein" Verein so ein Bezahlsystem eingeführt hat, habe ich aufgehört, im Stadion Sachen zu kaufen. War nicht verkehrt. Der entsprechende Zahlungsdienstleister ist pleite gegangen und die Bezahlkarten samt Guthaben waren auf einmal wertlos. Nein, nenn's gerne altmodisch, aber ich schätze mein Bargeld. (Was natürlich nicht heißt, dass Verkäufer amateurhaft jegliche Risikominimierung gegen Diebstahl vernachlässigen dürfen; das ist ein ganz anderes Thema.)

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  • motion

    „Sorry“ braucht’s nicht. Ich habe nur Gründe aufgelistet. Wenn ich Aussteller wäre, würde ich definitiv alles versuchen, um auf Bargeld verzichten zu können. Und was die Sicherheitsstandards sowie das Verhalten einiger Aussteller angeht, kann ich mir auch nur an den Kopf packen. Meine eigenen Erfahrungen enden zwar 2015, aber ich bezweifle, dass sich der laxe Umgang mit dem Thema an den meisten Ständen trotz der Diebstähle der letzten Jahren wirklich so stark geändert hat. Die Beweise liegen ja quasi vor. Deutlich mehr Sicherheitsbewusstsein (oder ein bisschen Paranoia) würde den meisten Ausstellern wohl gut zu Gesicht stehen …


    Wenn jeder Besucher nur ein Spiel für 50 € mitnimmt dann reden wir hier über einen Umsatz von 10.000.000 Euro.

    In den 190k sind alle Dauerkarten mit Faktor 4 drin und es soll auch Leute geben, die mehrere Einzelkarten kaufen. Aber auch wenn man mit z. B. 60k rechnet, sind’s immer noch große Beträge, die umgesetzt werden.

  • Ich weiß aus erster Hand, dass der Merz-Verlag Aussteller zwar mit allerlei Papierkram bombadiert, aber zum Thema Diebstahlrisiken und -prävention ist da leider nichts bei. Das kann man Ihnen meines Erachtens schon ankreiden.


    Und ja, was das Thema Sicherheit angeht, malen sich viele Aussteller tatsächlich selbst eine dicke, fette Zielscheibe auf die Stirn. Da ist der Umgang mit dem Thema viel zu sorglos, vermutlich auch getragen durch ein falsches Gefühl der Sicherheit, weil die Spielebranche eine so überschaubare und stark vernetzte ist und es für viele Aussteller das jährliche Wiedesehen alter Freunde bedeutet.


    Bei allem Verständnis für die Frustration muss ich bei den Statements von HUB Games allerdings schon mit dem Kopf schütteln. Wenn die Polizei ihnen sagt, dass sie besser auf ihr Geld aufpassen sollten, klingt das zwar hart, ist aber völlig berechtigt. Und was soll die Polizei tun ohne jegliche Täterbeschreibung? Fingerabdrücke vom Stand nehmen oder etwa am Ausgang jeden einzelnen Besucher kontrollieren? Den Fehler hier bei der Polizei zu suchen, finde ich schon ziemlich fragwürdig.


    Aber nichtsdestotrotz ist die Dreistigkeit und die Zunahme der Diebstähle schon bemerkenswert. 2016 geschah alles an einem Tag. Dieses Jahr waren die Täter jeden Tag unterwegs...


    Bei allem Mitleid, dass ich mit allen Betroffenen habe, stößt mir bei der Kampagne von Artipia eine Sache negativ doch auf: Auf der Kampagnenseite werden die Schicksale mehrer Betroffener dargestellt, sodass maximales Mitgefühl bei der Gamer Community geweckt wird. Die Erlöse der Kampagne kommen aber nur Artipia zu Gute. Wirkt für mich ein bisschen so, als würde das Schicksal der anderen zum Nutzen von Artipia instrumentalisiert. Ist sicherlich nicht die Absicht dahinter gewesen, aber hinterlässt bei mir doch einen unschönen Beigeschmack.

    Einmal editiert, zuletzt von Kaermo ()

  • Und bei allem Mitleid, dass ich mit allen Betroffenen habe, stößt mir bei der Kampagne von Artipia eine Sache negativ auf: Auf der Kampagnenseite werden die Schicksale mehrer Betroffener dargestellt, sodass maximales Mitgefühl bei der Gamer Community geweckt wird. Die Erlöse der Kampagne kommen aber nur Artipia zu Gute. Wirkt für mich ein bisschen so, als würde das Schicksal der anderen zum Nutzen von Artipia instrumentalisiert. Ist sicherlich nicht die Absicht dahinter gewesen, aber hinterlässt bei mir doch einen unschönen Beigeschmack.

    Du hast nicht ganz unrecht... Allerdings glaube ich auch nicht, dass dies in böser Absicht geschieht. Artipia hat bsw. auch einen kleinen Artikel verfasst, der Hilfestellung leisten soll, wenn anderen so was passiert...


    Ich möchte das alles auch nicht schönreden. Jeder muss selber wissen, inwiefern er/sie sich beteiligen will. Es gibt sicher auch wichtigere Sachen um Geld zu spenden als einem Spieleverlag seine geklauten Einnahmen zu ersetzen. Das muss jeder selber wissen.

  • Kann man an den Ständen oder Hallen keine Kameras installieren?!

    Wenn du vorher einen Datenverarbeitungsvertrag mit allen Besuchern der Spiel abschließt...


    Oder kürzer: Nein, das geht in Deutschland nicht so einfach.

    Hmm...aber an Bahnhöfen oder öffentlichen Straßen geht das doch auch?!

    Wo ist da der Unterschied (=ernst gemeinte Frage)?

    An einer Haustürklingel kann ich ja auch eine Kamera anbringen...ich darf nur nicht die Straße filmen...warum auch immer.... bin ja kein Jurist....

    Einmal editiert, zuletzt von Braz ()

  • Kurz zusammengefasst, ist eine Videoüberwachung öffentlicher Orte wie ein Supermarkt, aber auch eine Messe, grundsätzlich auch unter der DSGV möglich, solange man sich an die (sehr weitgehenden) Informationspflichten hält und ein verhältnismäßiges Datenschutzkonzept bzgl. Verarbeitungszweck, Speicherung, Löschung etc. hat. Ich sehe hier außerhalb der üblichen Datenschutzrahmenbedingungen keine zwingenden Rechtsgründe, die aufgrund der Gefahrenlage eine zumindest passive Videoüberwachung zur späteren Aufklärung bei Straftaten vollständig untersagen würden.


    Ich vermute eher, dass die Messebetreiber den durchaus beachtlichen Kostenaufwand hier schlicht bisher scheuen (z.B. vernetzte Kamerasysteme in 6 großen Hallen mit Videoverarbeitungs- und Datenbanksoftware, gesicherten Datenraum und zugehörigem Personal).

    “Truly I was born to be an example of misfortune, and a target at which the arrows of adversary are aimed.” ― Miguel de Cervantes Saavedra, Don Quixote

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    Brettspielen am Freitagabend nördlich von Frankfurt/Main: Spieletreff Petterweil

  • Wem würde eine Kameraüberwachung allerdings was bringen? Mag sein dass man nach einem Diebstahl möglicherweise eine Chance hat, den Täter zu identifizieren. Oder zumindest eine grobe Beschreibung zu erhalten. Und dann? Ich glaub nicht dass so ein Diebstahl damit aufgeklärt wird und vor allen Dingen der Gestohlene sein Geld wieder erhält. Das halte ich für sehr unwahrscheinlich.


    Meiner Meinung nach liegt die Pflicht alleine bei den Standbetreibern. Es ist hilfreich wenn hier der Merz Verlag ein paar Zeilen dazu schreibt aber ich denke es ist im Allgemeinen doch bekannt dass man bei solchen Großveranstaltungen extrem aufpassen muss. Da sichere ich meine Kasse eben mehrfach ab. Wie schon erwähnt mit einem Stahlseil. Oder ich packe regelmäßig das Geld da raus und lagere es an einem anderen Ort.


    Hier wäre es natürlich schön wenn der Merz Verlag Unterstützung anbietet: eine Liste mit möglichen Banken, vielleicht Kontakt zu Anbietern, die Geld abholen und sicher verwahren,...

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  • Auf Events (Festzelt etc.) werden ein Teil der Einnahmen immer wieder abgeholt und woanders in Sicherheit gebracht. Dies könnte doch die Messeleitung 2x pro Tag anbieten, so dass das Risiko eines Komplettverlustes etwas reduziert wird. Kostet mit Sicherheit Zeit und Geld, aber im Messetrubel vielleicht gut investierte Zeit.


  • Wem würde eine Kameraüberwachung allerdings was bringen? Mag sein dass man nach einem Diebstahl möglicherweise eine Chance hat, den Täter zu identifizieren. Oder zumindest eine grobe Beschreibung zu erhalten. Und dann? Ich glaub nicht dass so ein Diebstahl damit aufgeklärt wird und vor allen Dingen der Gestohlene sein Geld wieder erhält. Das halte ich für sehr unwahrscheinlich.

    Demnach wäre die Verprechensprävention und Verbrechensauflärung an Bahnhöfen für dich ebenfalls unnötig?!

    Ich denke nicht, da Diebe durch Kameras abgeschreckt werden können und man zudem ein Bild der Täter machen kann. Eine Kamera direkt in den Kassenbereich -nicht in den Spielbereich- fände ich da schon effektiv. Das Geld mag dann freilich weg sein, aber die Chance, dass es erst einmal zu einem Raub des Geldes kommt, wäre doch geringer....

  • Ich hätte ja noch 2 Fragen die mich interessieren würden. Auf der Messe erfolgt alles ohne Rechnung ohne alles meistens in bar. Wie wird eigentlich sichergestellt, das hier die Mwst abgeführt wird? Oder wird nur jedes 2. Spiel versteuert bzw. nach Laune und Größe des Verlages? Bei 20000€ Einnahmen am Stand wären ja immerhin knapp 4000€ Steuern abzuführen oder?


    Darüber hinaus ist es eigentlich mal interessant wie man mit 20000 bis 30000 Euro Standeinnahmen Deutschland verlässt. Sind da dann pro 9000 € Geldkuriere unterwegs um sich nicht strafbar zu machen? :/barmittel_node.html Die Grenze pro Person beträgt ja 10000€.

  • Ich vermute eher, dass die Messebetreiber den durchaus beachtlichen Kostenaufwand hier schlicht bisher scheuen (z.B. vernetzte Kamerasysteme in 6 großen Hallen mit Videoverarbeitungs- und Datenbanksoftware, gesicherten Datenraum und zugehörigem Personal).

    Hinzu kommt, dass die beispielhaft gelisteten Punkte nicht ansatzweise ausreichen, um Täter/Tatverdächtige unmittelbar nach einer Tat dingfest machen zu können. Dazu müsste man mindestens die Überwachung auch auf den Außenbereich ausdehnen, Ein- und Auslasskontrollen (für alle!) deutlich rigider handhaben und entsprechend viel Personal on the ground haben, welches zu jeder Zeit in der Lage sein müsste, jeden Punkt der Messe binnen Sekunden zu erreichen. [Es gibt lt. Frau Metzler schon Sicherheitspersonal in Zivil.]

    Da braucht man gar nicht erst mit Datenschutz zu argumentieren, um die Unverhältnismäßigkeit zu erkennen. Selbst wenn der Schaden höher als im niedrigen 5-stelligen Bereich läge, wäre das komplett irrational.


    Braz  

    Zu den Rahmenbedingungen und Einsatzmöglichkeiten gibt’s Infos auf den Seiten der BfDI.

    Videoüberwachung hat – wenn überhaupt – nur geringe Abschreckungseffekte und ist als Präventionsmaßnahme folglich eher ungeeignet – auch wenn die Law & Order Fraktion gerne anderes behauptet („Terror-/Gefahrenabwehr”). Sie dient – wie Sir Bobo ja schon andeutete – vornehmlich der Aufklärung. Hier kann sie durchaus gute Dienste leisten, insbesondere wenn sie flächendeckend eingesetzt wird (vgl. Fall Skripal).

    [Totalüberwachungsszenarien wie in 1984 oder China lasse ich mal ebenso außen vor wie „Pre-Crime“.]


    Wirklich sinnvolle und wesentlich effektivere Ansätze stehen ja schon oben.


    Kann man an den Ständen oder Hallen keine Kameras installieren?!

    Wenn du vorher einen Datenverarbeitungsvertrag mit allen Besuchern der Spiel abschließt...

    ?

    Meinst du Auftragsdatenverarbeitungs- (BDSG-alt) bzw. Auftragsverarbeitungsverträge (DSGVO, BDSG-neu)? [vgl. BDSG § 62 Auftragsverarbeitung]

    Diese sind nötig, wenn personenbezogene Daten im Auftrag durch Dritte verarbeitet werden. Wenn z. B. der Merz Verlag Besucherdaten auf der Website erfassen würde, müsste er mit seinem Hoster einen AV abschließen. Die Besucher wären „nur“ Subjekte der Erfassung.


    Meiner Meinung nach liegt die Pflicht alleine bei den Standbetreibern.

    Tausche das „alleine“ gegen ein „hauptsächlich“ und ich kann deinen Beitrag unterschreiben. Messe Essen und Merz Verlag sind schon in der Pflicht ihrerseits geeignete Maßnahmen zu treffen, um Diebstähle zu verhindern oder zu erschweren. Ob sie das in ausreichendem Maße tun, vermag ich nicht zu beurteilen. Dass sie es tun, steht außer Frage!

  • Ich finde es höchst interessant, welch Verlauf das ganze genommen hat. Da ist von der großen Brettspielfamilie überhaupt nichts mehr spürbar. Wir sind also inzwischen schon an dem Punkt angekommen, an dem "die anderen" selber Schuld sind oder vielleicht sogar selbst Verbrecher...


    Ich habe immer noch das Bild, dass kleinere Verlage eher von Idealisten angetrieben werden, als von reinen Zahlenjongleuren. Aber mir bricht auch kein Zacken aus der Krone, wenn mir Opfer leid tun. Egal, wie sehr sie darum gebettelt haben Opfer zu werden...


    Bloß mal eine blöde Frage... Seid ihr eigentlich auch diejenigen, die Vergewaltigungsopfern sagen würden, dass sie durch ihre aufreizende Kleidung selbst schuld sind?

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  • Darüber hinaus ist es eigentlich mal interessant wie man mit 20000 bis 30000 Euro Standeinnahmen Deutschland verlässt. Sind da dann pro 9000 € Geldkuriere unterwegs um sich nicht strafbar zu machen? :/ barmittel_node.html Die Grenze pro Person beträgt ja 10000€.

    Im Optimalfall, indem man einfach beim Grenzübertritt zum Zoll geht und sagt "Hallo, wir sind Händler in Banche X, wir waren jetzt Y Tage in Deutschland und haben bei Veranstaltung Z Einnahmen im Wert von W gehabt, die wir gerade in Bar mit uns führen." Dann wir der Zoll hoffentlich wissen, was zu tun ist. Es ist ja mWn nirgendwo verboten diese Geldbeträge mitzunehmen, sondern man muss sie nur beim Zoll angeben. Für Händler sollte das relativ problemfrei gehen, da Herkunft und Verwendungszweck nachvollziehbar sind. (Wenn man natürlich sagt "Ich habe hier 10000€ über deren Herkunft ich nichts sagen will und das ich auf meinem schweizer Nummernkonto einzahlen will", dann wird der Zoll wohl etwas aktiver werden.)

    Für Hädnler, die regelmäßig in D sind, könnte sich auch einfach ein Geschäftskonto bei einer deutschen Bank lohnen, wo man das Geld Bar einzahlen und dann einfach auf das ausländische Konto überweisen kann.

    most played (01.01.18-31.12.19):

    1. Gloomhaven 2. Schach 3. One Deck Dungeon 4. Spirit Island 5. Gaia Project

    6. Sentinels of the Multiverse 7. 5-Minute-Dungeon 8. Mage Knight 9.The 7th Continent 10. Great Western Trail

  • Eine Kamera direkt in den Kassenbereich

    Du kannst als Standbetreiber nicht einfach eine Kamera irgendwo aufhängen, Leute ohne ihre explizite Einwilligung aufnehmen und die Daten ungesichert speichern. Das geht so nicht in Deutschland. Wenn überhaupt, dann ist das Sache der Messe, und auch für die wäre das ein enormer Aufwand mit extrem hohen Hürden. Da muss dann z.B. der Raum, in dem die Videodaten gespeichert werden, durch technische Sicherungsmaßnahmen gegen Zutritt unberechtigter Personen geschützt werden und allerlei ähnliches Zeugs mit Haufen von Protokollierungs- und Dokumentationspflichten.

  • Ich hätte ja noch 2 Fragen die mich interessieren würden. Auf der Messe erfolgt alles ohne Rechnung ohne alles meistens in bar. Wie wird eigentlich sichergestellt, das hier die Mwst abgeführt wird? Oder wird nur jedes 2. Spiel versteuert bzw. nach Laune und Größe des Verlages? Bei 20000€ Einnahmen am Stand wären ja immerhin knapp 4000€ Steuern abzuführen oder?

    Darüber hinaus ist es eigentlich mal interessant wie man mit 20000 bis 30000 Euro Standeinnahmen Deutschland verlässt. Sind da dann pro 9000 € Geldkuriere unterwegs um sich nicht strafbar zu machen? :/ barmittel_node.html Die Grenze pro Person beträgt ja 10000€.

    Ja, die Verlage zahlen auch ganz normal Steuern.


    Das Geld wird einfach zur Bank gebracht. Ich weiß von Verlagen, die das auch zwischendurch mal machen.

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  • Ich finde es höchst interessant, welch Verlauf das ganze genommen hat. Da ist von der großen Brettspielfamilie überhaupt nichts mehr spürbar. Wir sind also inzwischen schon an dem Punkt angekommen, an dem "die anderen" selber Schuld sind oder vielleicht sogar selbst Verbrecher...


    Ich habe immer noch das Bild, dass kleinere Verlage eher von Idealisten angetrieben werden, als von reinen Zahlenjongleuren. Aber mir bricht auch kein Zacken aus der Krone, wenn mir Opfer leid tun. Egal, wie sehr sie darum gebettelt haben Opfer zu werden...


    Bloß mal eine blöde Frage... Seid ihr eigentlich auch diejenigen, die Vergewaltigungsopfern sagen würden, dass sie durch ihre aufreizende Kleidung selbst schuld sind?

    Puh also ich kann den Vergleich schon nachvollziehen, bzw. ich WILL ihn nachvollziehen, aber irgendwie wehrt sich etwas in mir dagegen :)

    Natürlich ist die die Aussage "selbst schuld wenn man sich nicht schützt" eine Absage an das Vertrauen an unsere Mitmenschen und letzendlich auch an den Schutz unter einem Rechtsstaat.

    Nur ist es ein Unterschied, ob ich überhaupt die Möglichkeit habe, oder nicht. Es ist einfacher eine Kette an eine Kasse zu schließen oder das Geld an die Bank zu bringen, als sich als 18-jährige Freiburgerin gegen zehn vergewaltigende Männer zu wehren.

    8o
  • Bloß mal eine blöde Frage... Seid ihr eigentlich auch diejenigen, die Vergewaltigungsopfern sagen würden, dass sie durch ihre aufreizende Kleidung selbst schuld sind?


    Äpfel und Birnen?


    Ich bin auch der Meinung, dass ich mich vor Diebstahl schützen muss. Wenn ich mein Handy / Portmonee offen auf einen Tisch lege und dann weg gehe, darf ich mich nicht wundern, dass es danach nicht mehr da liegt. Das macht es in keiner Weise richtig, dass es geklaut ist, aber dennoch erhöhe ich mit meinem Verhalten die Wahrscheinlichkeit -> Portmonee nicht unbeaufsichtigt = größere Chance, dass es bei mir bleibt. Ob ich deswegen schuld bin, dass es weg ist? Nö, aber ich habe trotzdem nicht alles gemacht um mich zu schützen.


    Aber jetzt wo ich das schreibe merke ich, dass ich auf deine Frage gar nicht weiter eingehen will, weil ich die Unterstellung, die da mitschwingt, als extrem dreist empfinde und es für mich wirklich zwei komplett verschiedene Sachverhalte sind.

  • Ich hätte ja noch 2 Fragen die mich interessieren würden. Auf der Messe erfolgt alles ohne Rechnung ohne alles meistens in bar. Wie wird eigentlich sichergestellt, das hier die Mwst abgeführt wird? Oder wird nur jedes 2. Spiel versteuert bzw. nach Laune und Größe des Verlages? Bei 20000€ Einnahmen am Stand wären ja immerhin knapp 4000€ Steuern abzuführen oder?


    Darüber hinaus ist es eigentlich mal interessant wie man mit 20000 bis 30000 Euro Standeinnahmen Deutschland verlässt. Sind da dann pro 9000 € Geldkuriere unterwegs um sich nicht strafbar zu machen? :/barmittel_node.html Die Grenze pro Person beträgt ja 10000€.

    Ich kann nicht für alle Verlage sprechen, aber sehr viele haben inzwischen eine elektronische Kasse. Du hast das Anrecht beim Kauf auf eine Rechnung, und zB bei mir am Stand hatte der Kassenbon alle Angaben die zu einer vollwertigen Rechnung gehören und somit als solche verwendbar. Zu sagen alles erfolge ohne Rechnung ist also schon mal falsch.


    Die Kassen spucken am Ende des Tages einen Z-Bon aus, welcher in der Steuererklärung verwendet wird. Das ganze wird ziemlich gut nachvollziehbar gehalten inkl Warenbestand am Anfang und Ende des Tages und einem Einzahlungsschein bei der Bank sowie einer Meldung an die Bundesbank.

    Nur weil das 99,9% der Besucher nicht mitbekommen, finde ich es falsch zu glauben dass alle Verlage hier Straftäter im Steuerrecht sind.

  • [Mod] So, und ab jetzt versuchen wir bitte mal wieder, Beiträge von anderen wohlwollend zu lesen, anstatt Bösartigkeiten rein zu interpretieren und dann zurück zu schießen. Das macht's für alle Leser angenehmer. Danke und weiter. -- MP

  • Ich kann nicht für alle Verlage sprechen, aber sehr viele haben inzwischen eine elektronische Kasse. Du hast das Anrecht beim Kauf auf eine Rechnung, und zB bei mir am Stand hatte der Kassenbon alle Angaben die zu einer vollwertigen Rechnung gehören und somit als solche verwendbar. Zu sagen alles erfolge ohne Rechnung ist also schon mal falsch.


    Die Kassen spucken am Ende des Tages einen Z-Bon aus, welcher in der Steuererklärung verwendet wird. Das ganze wird ziemlich gut nachvollziehbar gehalten inkl Warenbestand am Anfang und Ende des Tages und einem Einzahlungsschein bei der Bank sowie einer Meldung an die Bundesbank.

    Nur weil das 99,9% der Besucher nicht mitbekommen, finde ich es falsch zu glauben dass alle Verlage hier Straftäter im Steuerrecht sind.

    Hallo Matthias,


    Du hast natürlich völlig recht, das nicht alle Verlage Straftäter sind. Das wollte ich hier auch nicht in den Raum stellen. Wenn man selber seit 20 Jahren im Handel tätig ist und man die ganzen Restriktionen, Anweisungen etc. kennt, dann bleibt man bei der Messe einfach teilweise nur staunend stehen mit welcher Sorglosigkeit hier mit dem Thema Geld umgegangen wird. Ich will gar keine Rechnungen haben. Das ist eh nur eine Verschwendung von Papier ;) allerdings frage ich mich dann auch wenn man ein Spiel kauft und der 50er verschwindet in der linken Hosentasche und die 10er und 20er Wechselgeld kommen aus der rechten Hosentasche, ob da die von Dir genannten Sachen Anwendung finden.


    Sicherlich je größer der Verlag ist, desto höher ist in der Regel der Aufwand den die Firmen betreiben. Du hast selber im Podcast erwähnt das es das wichtigste für Dich ist, das immer einer an der Kasse steht und diese besetzt ist bzw. nicht aus den Augen gelassen wird. Auch Asmodee mit diesen Instore Konzepten und beschränktem Zugang handeln hier vorbildlich. Ich habe dieses Jahr eher bei kleineren Verlagen gekauft. Von 6 Verlagen hatte lediglich Wizkids und Emporer S4(glaube ich) eine Registrierkasse. Der Rest nicht. Und dann kommt eben auch das Thema Diebstahl in den Fokus, da es hier so leicht gemacht wird. Man hat leider immer 1% Idioten dabei, die sich auf so einer ansonsten tollen Messe rumtreiben und es genau darauf anlegen. Leider muss man eben diesem 1% Beachtung geben, da hier von heute auf morgen die Zukunft eines kleinen Verlages auf dem Spiel stehen kann. Nichts ist schlimmer als wenn man die Spiele und alle Auslagen vorfinanziert hat und die Einnahmen sind dann weg. Und genau deswegen verstehe ich die Sorglosigkeit nicht, das man die Kasse aus dem Auge lässt oder den Koffer mit Geld hinterm Stand lagert und sich klauen lässt. Ich hoffe ja nach wie vor auf flächendeckende Kartenzahlung auch wenn es meinem Messebuget nicht gut tun wird :lachwein:

  • Ich hoffe ja nach wie vor auf flächendeckende Kartenzahlung...

    Ich nicht! Warum? In der Warteschlange von Schwerkraft stand ich ca. 30 min., Danach ging es schnell. Ware erhalten, Geld gegeben, zack, der nächste bitte. Nun mit Kartenzahlung: Karte aus der Hosentasche holen, selbige ins Terminal stecken, warten auf Verbindung, PIN eingeben und auf Bestätigung warten. Die ein oder ander Falscheingabe kommt noch dazu, ein "ach, das da will ich auch noch" erfordert das ganze Procedere erneut.

    Damit hätte ich dann bestimmt 60 min. warten müssen, nö, Bargeld ist das Zahlmittel der Wahl. Und nein, ich stehe nicht mit gezückter Karte in einer Menschenmasse.

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

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  • Die Deutschen und ihr geliebtes Bargeld...manche würden am liebsten noch mit Gold bezahlen.

    Nee, da wäre mir das akkurate abkratzen des geforderten Wertes vom Barren zu mühsam/glücksabhängig/aufwändig. Zu schwer ebenfalls. ;)

    Im "üblichen Leben" bezahle ich schon überwiegend mit Giro-/Kreditkarte, während es Im obigen Beitrag mir nur speziell um die zeitliche Komponente auf der Messe ging! Bleibt als Fazit wie man wo am besten bezahlt: Je nachdem...

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Die Deutschen und ihr geliebtes Bargeld...manche würden am liebsten noch mit Gold bezahlen.

    Bargeld hat eben auch Vorteile, es wird immer nur so dargestellt als wären Kreditkarten, oder andere virtuelle Währungen generell dem Bargeld überlegen.

    An regionalen Währungen sieht man, wie relevant ein physisches regional begrenztes Zahlungsmittel ist.

    Ich sehe keinen Vorteil in der ständigen Nachvollziehbarkeit des Zahlungsverkehrs für mich als Individuum, es hat für mich sogar offensichtliche Nachteile. Bitcoins und andere neue Währungen zeigen auch, dass der Staat die Steuerungsfunktion von Zahlungsmitteln nicht nur aus steuerlichen ungern aus der Hand gibt.

    Bargeld, und ich meine damit anonyme Zahlungsmittel müssen als legale Alternative erhalten bleiben. Es ist fatal darauf aus Bequemlichkeit zu verzichten.

  • Hier übrigens eine Zusammenstellung der Diebstähle [...]

    Sehr lesenswert. Da braut sich etwas zusammen, wo der Merz Verlag reagieren muss, sonst fällt das negativ auf die Spielemesse zurück.


    Interessanteste Stelle in der Antwort, relevant sicher auch für viele Unknowns-Leser, ist dieses hier, zu lesen auch als Antwort darauf, dass ein paar der Diebstähle nach dem offiziellen Messeschluss passiert sind, also in einer Zeit, in der sich die Aussteller "sicher" gefühlt haben:

    Zitat

    We also appeal to the exhibitors in the future not to hire cheap stand staff that way that they are partly paid with exhibitor tickets. In many cases the hired staff works for 1 or 2 days and in return these people receive an exhibitor ticket from the exhibitor. This way we all of a sudden have visitors inside the halls at a time where just exhibitors are allowed to be in there. As circumstances changed now we will not tolerate this in the future any longer.

    Instead we are working on a system where exhibitors will be able to buy one-day tickets instead of four-day tickets for this kind of staff.

  • Ich bin im Moment unschlüssig, was ich von dem Ganzen halten soll und wer daran nun mehr Schuld hat...

    Am Ende sind natürlich die Verbrecher schuld!


    Aber kann ich dem Merz Verlag die Schuld geben, weil Sie nichts gegen die Diebstähle unternehmen?

    • Was sollte das denn sein? Wachpersonal für jeden Stand?
    • Beim Auf- und Abbau jeden jedesmal Kontrollieren, wenn er sich von A nach B bewegt?

    Ich kann mir eigentlich nur Vorstellen, dass der Verlag im Vorfeld vielleicht mehr über die vergangenen Vorfälle informieren könnte und die Verlage mehr warnt. Wobei ich nicht weiß, wie das vielleicht schon getan wird?!



    Natürlich sollte in einer perfekten Welt kein Verlag sich sorgen machen müssen. Aber wenn man die Vorfälle sich teilweise anschaut, fragt man sich schon, ob diese Personen nicht hätten selbst etwas mehr für ihre Sicherheit tun können?


    • Wie baue ich meinen Stand auf?

    Manche Stände haben ihren Stand so aufgebaut, dass ihr Tresen genau vor dem Eingang ihres Lagers ist und man eigentlich nicht unbemerkt an ihnen vorbei kommt. Andere haben es so organisiert, dass ihre Kasse irgendwo mitten drin steht oder der Zugang zu ihren "Büro" nicht wirklich abgetrennt ist.

    • Wie verstaue ich meine Wertsachen und die Einnahmen?

    Liegt mein ganzes Geld in der Kasse? Steht die Kasse frei auf dem Tresen? Verstaue ich meine Wertsachen in einem Rucksack, der nicht sicher verstaut ist?

    • Wann bin ich am Stand und wie teile das Personal ein?

    Habe ich nur eine Person an einem Tresen, der von mehreren Seiten begehbar? Kann meine Mitarbeiter so abgelenkt werden, dass Andere in ungewollte Bereiche kommen oder bei meiner Kasse zugreifen können?


    Vielleicht bin auch ich etwas naiv und unterschätze die Leistung der Diebe. Trotzdem bin ich der Meinung, man könnte mir wenig Aufwand es deutlich sicherer machen.


    Bitte versteht mich nicht falsch. Ich will damit nicht sagen, die sind selbst schuld bestohlen worden zu sein. Ich habe auch Mitleid mit den Verlagen! Trotzdem verstehe ich nicht ganz, wie so etwas passieren kann. Erst recht, wenn ich lese, dass es dem Verlag nicht zum ersten mal passiert ist.


    Ich hoffe, nächstes Jahr wird das alles etwas besser und wir müssen nicht mehr darüber reden.

    Einmal editiert, zuletzt von Ronny ()

  • Ich nicht! Warum? In der Warteschlange von Schwerkraft stand ich ca. 30 min., Danach ging es schnell. Ware erhalten, Geld gegeben, zack, der nächste bitte. Nun mit Kartenzahlung: Karte aus der Hosentasche holen, selbige ins Terminal stecken, warten auf Verbindung, PIN eingeben und auf Bestätigung warten. Die ein oder ander Falscheingabe kommt noch dazu, ein "ach, das da will ich auch noch" erfordert das ganze Procedere erneut.

    Damit hätte ich dann bestimmt 60 min. warten müssen, nö, Bargeld ist das Zahlmittel der Wahl. Und nein, ich stehe nicht mit gezückter Karte in einer Menschenmasse.

    Mittlerweile besitzen viele (Kredit-)Karten die Möglichkeit des kontaktlosen bezahlens. Das geht meiner Meinung nach sogar schneller als die Bezahlung mit Bargeld.

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