SPIEL 2019: offizielle App in Planung

  • Informativ zusammengehalten wird das durch eine SPIEL-App, um das Angebot zu erfassen und personalisiert für sich zu planen. Dort könnten sich die Verlage mit ihrem Spieleangebot vorstellen und man selbst Termine buchen, seinen Terminkalender verwalten und Spielesssions bewerten mitsamt Kurzmeinungen und Sessionreports.

    Wir hatten nie Kontakt zum Event Badger. Diese App war also nie eine offizielle. Es soll im nächsten Jahr eine App geben, die wir dann auch verantworten. Mit wem wir hier letztendlich zusammenarbeiten werden, ist noch nicht entschieden. Das Programm der SPIEL in eine Datenbank einzupflegen, war ein wichtiger Schritt in diese Richtung und wir hoffen, es bereichert euren Messebesuch.

    (vor 2 Monaten als Kommentar bei youtube gepostet)


    Das klingt schon mal nicht so, als würde der Event Badger in Erwägung gezogen.

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  • Als Verantwortlicher würde ich Event Badger definitiv in Erwägung ziehen, genauso eine Zusammenarbeit mit Tabletop Together.


    Liest sich für mich unwissend und arrogant. Es ist schwer vorstellbar, dass die aus eigener Anstrengung, etwas besseres hinbekommen.


    Schwierig ist nur, dass das nicht professionelle Projekte sind, und die Entwickler vielleicht keine Lust haben, daraus was offizielles zu machen.

  • Das klingt schon mal nicht so, als würde der Event Badger in Erwägung gezogen.

    Findest du? Für mich klingt das nicht so. Ich lese da nur heraus, dass es dem Merz-Verlag wichtig ist zu betonen, das der Event Badger bisher nicht offiziell war, obwohl manche evtl. einen anderen Eindruck hatten. Aber ich lese da nicht heraus, dass der Event Badger für eine eigene App als Partner nicht in Frage kommt.

    André Bronswijk
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

  • Lese ich tendenziell auch so wie yvemaze, das mache ich am Nachsatz mit dem selbst verantworten fest, und an der Tatsache das der Spielguide ohne Mitarbeit der Spielbox entstand, die die ganzen Jahre zuvor mit ihrem Messe Spezial einen Mehrwert für die Messe bot.

  • Ich lese das wie Thygra : Es ist ihnen in erster Linie wichtig zu betonen, dass Event Badger (oder andere) bisher nicht offiziell waren. Aber aus "Mit wem wir hier letztendlich zusammenarbeiten werden, ist noch nicht entschieden." lese ich heraus, dass man vorhandene Apps kennt und offen dafür ist, mit irgendjemandem davon zusammenzuarbeiten -- sofern derjenige bereit ist, die "Hoheit" über sein Werk aufzugeben und sich den Wünschen des Merz Verlags zu unterwerfen, was man bei Hobbyentwicklern keineswegs als Selbstverständlichkeit annehmen sollte.

  • Findest du?

    Meistens meine ich das, was ich schreibe, tatsächlich so, wie ich es schreibe ;) Also ja, ich finde das klingt so – es könnte aber selbstverständlich auch ganz anders sein. Schließelich kann man die Aussage auf mannigfaltige Weisen interpretieren. Ich kann also nur von mir ausgehen: Wenn ich als Verantwortlicher den EventBadger in Erwägung zöge, dann hätte ich es (deutlich) anders geschrieben. Aber zum einen war das nur ein Kommentar bei youtube und keine PM, zum anderen ist beim Merz Verlag bzw. bei Frau Metzler, die afaik für die social media statements sorgt, vieles möglich. => Abwarten.


    Eine sinnvolle Variante wäre es, wenn der Merz Verlag eine (rudimentäre) App übernähme oder als Open Source entwickeln ließe und generell auf Open Data setzte. Letzteres gäbe allen Interessierten die Möglichkeit, die Daten mit eigenen Tools nach Gutdünken zu verarbeiten. BGG, unknowns, Fairplay, (mobile und Web-) Apps usw. Es gibt in dem Bereich so viele Enthusiasten, die auch unter den eher dürftigen Bedingungen schon hervorragende Tools herausgebracht haben. Es sollte eigentlich im ureigensten Interesse des Verlages liegen, diese so gut es geht zu fördern, denn mehr und übersichtlich präsentierte Informationen und gute Apps helfen den Besuchern enorm.

    (Die Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario sehe ich bei << 5 %.)

  • Zusammenarbeit bei der jemand sein Werk in die Hoheit eines anderen gibt? Also der Begriff von Zusammenarbeit scheint wenig etwas absolutistisch.


    Von der Arbeit eines anderen profitieren, und dem auch noch Vorgaben machen wollen? Genau da sehe ich unter anderem das Problem.


    Der Merz Verlag täte aus meiner Sicht gut daran, die Arbeit zu würdigen, die App offiziell anzuerkennen, und bei der Absicherung der Datenbasis,mit dem Entwickler zusammenzuarbeiten. Man wird aber eher versucht sein, über zusätzliche Werbung, in oder um die App weitere Einnahmen zu generieren.


    Sollte der Verlag das so verfolgen,nachdem er schon jahrelang von der Arbeit der Hobbyentwickler profitiert hat, wäre das bedenklich.

  • Eine sinnvolle Variante wäre es, wenn der Merz Verlag eine (rudimentäre) App übernähme oder als Open Source entwickeln ließe und generell auf Open Data setzte.

    Guter Witz. Das hätten sie doch schon längst haben können. Deren Aufbau einer Datenbank für Neuheiten und Events zeigt doch deutlich in eine andere Richtung, nämlich selbst hingebrokelte proprietäre Lösung, bei der ich nicht darauf wetten würde, dass es das Niveau vorhandener inoffizieller Lösungen erreicht.


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    Beim Projekt "jetzt machen wir uns unser eigenes Magazin, das wir am Eingang verteilen" kam ein Werk heraus, bei dem einen nach dem Umschlagen des Titelblattes Kinder angrinsen, die freudig eine Kackwurst fangen, die aus einer Toilette springt. Auf diesem Niveau wird der Merz-Verlag sicher auch eine werbeverseuchte App hinkriegen...

    [Läster-Modus aus]

    2 Mal editiert, zuletzt von MetalPirate ()

  • Exakt so ist das. 0 ist eben auch << 5 % ;) Aber wenn ich „eher wird der Mond zu einem Käseklumpen“ schreibe, fliegt mir das nur um die Ohren ;)

    Ich wollte ja nur aufzeigen, was möglich wäre, daher die verwendenten Konjunktive :) Versuch’s beim nächsten Mal einfach mit wohlwollender Interpretation ;)


    PS: Frau Metzler sprach ja schon ihren Sohn und ihre (irgendwann mal nötige) Nachfolge an. Ich will da jetzt nicht spekulieren, aber möglich ist vieles – auch ein Paradigmenwechsel. Er ist nur eben meines Erachtens sehr, sehr unwahrscheinlich.

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  • Kinder angrinsen, die freudig eine Kackwurst fangen, die aus einer Toilette springt. Auf diesem Niveau wird der Merz-Verlag sicher auch eine werbeverseuchte App hinkriegen...

    Die Kackwurst wird halt mit Abstand am meisten Kohle eingebracht haben, und darum geht's halt. Ansonsten hätte man das Spielboxmagazin am Eingang lassen können, bzw. zusammen kooperieren können.

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