Wie zufrieden seid ihr mit eurer Sammlung?

  • Was mir am Beispiel Food Chain Magnate nochmals aufgefallen ist, ist dass ich viele gute Spiele besitze, welche allesamt deutlich öfter auf den Tisch gebracht werden müssten. […] Ich habe das Gefühl, dass meine Sammlung soweit steht. Beim Überlegen ein Spiel zu verkaufen war ich bei keinem wirklich dazu bereit […], da sie alle spielerisch überzeugen und an den ein oder zwei schwächeren Spielen einfach viele Erinnerungen hängen. Ein paar Spiele dürfen noch dazukommen und sind auch teilweise schon bestellt, aber viel mehr sollten es nicht sein, denn sonst werde ich vom Spieler zum Sammler (nicht abwertend gemeint!) und vergesse zwischen den Partien eventuell noch die Regeln, wodurch die Spiele im blödesten Fall noch weiter hinten ins Regal rutschen.

    An dem Punkt bin ich auch – also fast ;) Stimmen deine 61 bei BGG? Falls ja: Respekt :) Ich bin bei 310. Und da sind wir bei „fast“: Meine Einstellung stimmt ja eigentlich, aber die Anzahl der Spiele im Regal entspricht ihr keineswegs. Es sind mir deutlich zu viele, vor allem zu viele durchschnittliche Spiele. Von 120 (+15 Erweiterungen) würde ich mich teils sehr gerne trennen, allerdings nicht um jeden Preis. Bei einigen der restlichen 190 fällt es mir erstaunlich schwer, obwohl ich sie seit Jahren nicht auf dem Tisch hatte und manche wohl nie wieder spielen werde, weil es schlicht bessere und interessantere Spiele gibt. Wenn man sich allerdings noch an die letzte Partie positiv erinnern kann und weder Platz noch das gebundene Kapital ein Problem sind, sinkt die Motivation, (viel) Zeit zu investieren, um wirklich mal rigoros auszusortieren. Insbesondere Wackelkandidaten bleiben so dann doch im Regal.

    Dazu kommt noch, dass ich einige Spiele aus dem Familienspiel-/SdJ-/Gateway-Segment noch benötigen könnte, um den Nachwuchs in die höheren Sphären zu führen und gelegentlich auch Besuch zu bespaßen. Insbesondere dieses Jahr habe ich so ein paar Spiele entstaubt. Knallhart nur auf die Hardcoreschiene (Lacerda, Splotter, AoS, 18xx etc.) und sonstige Lieblinge zu reduzieren, wäre daher auch nicht das richtige Mittel. Die wenigen „Rosinen“ pro Jahrgang, die ich auch weiterhin im Laufe der Zeit akquirieren werde, fallen also gar nicht auf ;) Langfristig wird die Sammlung aber hoffentlich (deutlich?) schrumpfen. => Wiedervorlage in 2023.

    Immerhin ist das alles Jammern auf hohem Niveau, denn mir fällt ad hoc kein Spiel ein, dass ich unbedingt haben müsste. Ich besitze ja schon genug gute :)


    Seid ihr mit eurer Sammlung zufrieden? Warum? Warum nicht?

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  • Ich bin mittlerweile sehr zufrieden. Nach gut 600 Verkäufen habe ich nur noch knapp 20 große - mittelgroße Spiele, die ich unbedingt loswerden möchte. Der Verkauf gestaltet sich allerdings schwierig. Teilweise warte ich noch auf Vollständigkeit. Die linke Raumhälfte ist derzeit so, dass ich davon nix missen möchte. Die rechte und hintere Raumhälfte verkaufe ich größtenteils nicht wegen "Hoffen auf Mitspieler" und "warten, dass Junior endlich groß wird und nicht die Gene seines Vaters geerbt hat (was das Spielen angeht)".


    In der Riege ist bestimmt noch was austauschbar oder optimierbar. Vor allem in der Abteilung "Spiele für ganz junge Menschen", mit denen hab ich mich halt noch nicht so beschäftigt. Und da möchte ich auch jetzt noch nicht ran, weil es sonst in 2-3 Jahren wieder ganz andere "supertolle" Kinderspiele gibt.


    In der Kartenspielabteilung kann bestimmt noch was weg, aber das ist Kleinvieh, über den ich mir keinen großen Kopp mache. Das ist eine Schublade.


    So oder so: ich bin derzeit mit meinen 510 "owned" so zufrieden wie noch nie und auch das, was da noch kommt, macht mir wenig Angst, dass ich Grütze bestellt hätte. *selbstaufSchulterklopf

  • Eigentlich sehr zufrieden - Ich habe für mich zumindest bei den gespielten Spielen wenig Durchschnittsware im Portfolio - Also leider auch wenig Spielraum die Sammlung auszudünnen :-( Bei einigen wie Yedo, Kingsburg und Co gehts mir wie dir...Oft kurz davor, aber irgendwie kann ich mich doch nicht trennen.


    Bei den ungespielten Spielen sieht das anders aus - Da gibts zig, bei denen ich weiss, dass sie nach dem anspielen weg können (weil sie nicht meinen Geschmack treffen). Trotzdem möchte ich die wenigstens einmal spielen (Russian Railroads, Mombasa, Alien Frontiers, Elysium...)


    Ich habe in der neuen M-Games einen Artikel übers „abgefrühstückt und abgefüllt sein“ gelesen, der passt auch wunderbar in die Brettspielszene.


    Wie an anderer Stelle bereits angesprochen: Ich hab mir Ist-Listen zu Spiele-Sparten gemacht. Macht mich ein Spiel zu heiss, schau ich in die Liste der ähnlich gelagerten Spiele und hole mich so auf den Boden der Tatsachen zurück :-)


    Zur Zeit wandern daher eher Erweiterungen zu liebgewonnen, „alten“ Spielen ins Regal.

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

  • Harry2017


    Geht mir auch so, derzeit viele Erweiterungen. Und Pile of Shame auf 3 große und n paar kleinere Spiele abgearbeitet.


    Dafür komme ich endlich mal dazu, die ganzen alten Sachen zu spielen. Grad z.B. Legenden von Andor. Seit Erscheinen nicht mehr gespielt. Und auch Hero Realms endlich gepackt. Hat echt was Gutes, wenn man es optimiert und nicht mehr nur Neues macht.


    Trotzdem freu ich mich natürlich, wenn ich was Neues wie Keyforge oder Black Stone Fortress bekomme. Aber alles wesentlich entspannter jetzt. Man hat endlich nicht mehr das Gefühl „nicht mehr hinterher zu kommen“

  • Grundsätzlich ist es ein interessanter Punkt! Ich habe eine Liste meiner Sammlung in einer ToDo-App. Nicht, weil die als ToDo's genutzt werden, aber es war damals die einfachste und überall aufrufbare Variante.


    Spiele, die ich besitze, sind als "Wichtig" markiert, so sind sie immer oben und farbig hinterlegt. Innerhalb dieser Spiele (mit Spieleranzahl in Klammern hinter den Titeln) gibt es (mit Subtasks) angelegte Bestandteile, z.B. Grundspiel, Addon 1, Addon 2, Insert, Sleeves, etc., die einzeln abgehakt werden können. So habe ich immer eine Übersicht über "Vollständigkeit" eines Spiels.


    Darüber hinaus gehe ich in regelmäßigen Abständen diese Liste durch und überlege, welches Spiel ich verkaufen könnte - rein vom Gefühl her. Da geht es mir nicht um die Häufigkeit, mit der etwas gespielt wird, denn dann wäre z.B. ein #MageKnight schon lang weg. Für mich geht es eher um die "Besonderheit" dabei.


    Und wenn ich da nicht 100%ig sicher bin, dass ich ein Spiel behalten möchte, dann setze ich es irgendwo zum Verkauf rein. Auf diese Weise bleibt meine Sammlung immer "relevant". Und ich damit zufrieden ;)

  • Alle meine Spiele passen inzwischen auf ein (zugegeben langes) Regalbrett, wie kann ich da nicht zufrieden sein?


    Es "fehlt" mir nur ein Spiel, und ein paar kleinere Sachen werd ich nicht los, die gehen dann als Geschenk weg..

    Cardboard Games Master Race

  • Es wird vermutlich jeder "zufrieden" antworten oder schweigen. Wer würde schon "unzufrieden" antworten, wenn es kaum vernünftige Hinderungsgründe gibt, den Zustand, mit dem man unzufrieden ist, zu ändern? Wenn einen ungenutzte Spiele unglücklich machen: fotografieren, bei Ebay für 1 Euro Startpreis einstellen, 10 Tage später Paket packen und weg isses, Problem gelöst. Kostet nichts, ganz im Gegenteil, kommt sogar noch Geld dabei rum... :)


    Der einzige nachvollziehbare Grund, mit der eigenen Sammlung unzufrieden zu sein, wäre es wenn jemand, z.B. ein Student, sehr viel Zeit zum Spielen hat, aber sehr wenig Geld, um sich das an Spielen zu kaufen, was er gerne spielen möchte und auch könnte. Ansonstens ist das Ganze, insbesondere in Form von einer zu große gewordenen Sammlung, ein typisches first world problem.

  • Ich bin so im groben zufrieden. Würden gar keine Spiele mehr neu erscheinen, könnte ich sogar vielleicht sagen: Passt alles. Ich habe vor gut 20 Jahren mal die Maxime aufgestellt, dass nicht mehr als 100 Spiele im Schrank sein dürfen, bisher hält das. Ungefähr 80 Prozent der Spiele im Schrank sind fest, die bleiben, auch wenn es vermeintlich besseres gibt. Der Rest sind so Durchtauschspiele. Nach dem Sattspielen oder bei verlorenem Interesse gehen sie halt wieder und werden durch neue ersetzt. Regelmäßig durch Essen kommen so um die 5 Spiele hinzu, davon bleibt aber irgendwie seit Jahren kaum eines.


    Was ich mal noch irgendwann spielen will von dem was man wohl mal gespielt haben sollte:

    Antiquity

    Roads & Boats

    Gods Playground

    Vanuatu

    Twilight Imperium

    irgend ein 18XX


    Gern behalten im Schrank hätte ich Steam und Ageof Steam, aber die mag meine Frau nicht, daher verbleibt Railways of the World. Arler Erde und Terraforming Mars mussten auch irgendwann gehen. Nach jeweils etwas über 50 Solopartien waren die Spiele einfach durchgespielt. Ich war satt.


    Aus dem Jahrgang 2017 und 2018 "fehlen" mir noch Chimera Station, Rajas of the Ganges und Blackout. Aber dank gut organisierter Spielewochen sehe ich das "Land". Zumindest Vanuatu spiele ich nach Weihnachten.

    Also: Bin zufrieden. :-)

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  • Ich bin glücklich mit dem Hobby, und habe keine Sammlung.

    Die Spiele in meinem Besitz sind dort aus gutem Grund, aber nichts währt ewig. Selbst eine 10 wie #TI3SE durfte jemand anderem fortan Spielspaß bereiten, nachdem ich #TI4 ausprobieren konnte - zwischenzeitlich besaß ich beide.


    Ich halte es für sehr, sehr ungesund, ungespielte Spiele als "Schamstapel" zu bezeichnen (bzw. den Ansatz dahinter). Ich werde hoffentlich bis zu meinem Tod ungespielte Spiele in meinem Besitz haben!

    UpLive [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!

  • Ich halte meine Spielesammlung seit Jahren bei ca. 300 Spielen. Jedes schon seit längerem auf dem Markt befindliche Spiel, das mich stark interessiert, habe ich. Das ich die grosse Mehrheit der jährlichen Neuheiten nicht kenne bereitet mir dabei kein Unbehagen.


    Da sich die Lebensumstände und Interesse stets verändern, werden ursprünglich unverkäufliche Spiele plötzlich doch verkauft oder landen bei mangelnder Nachfrage im Sperrmüll, so dass wieder Platz für Neuheiten ist. Da ich viele tolle Spiele viel zu selten spiele, ist die Schwelle für ein Neuerwerb jedoch recht hoch geworden.

  • Na, dann mache ich mal einen anderen Aspekt auf und oute mich als notorischen Sammler mit vergleichsweise wenig Spielzeit, der seine Glückshormone aus dem Anblick großer Regalreihen und durch konstanten Nachschub bezieht. Was bedeutet dies nun für die mathematische Erfassung des Spielesammlungänderungsquotienten "S"?


    Aus dieser Perspektive bin ich zunächst lediglich mit meinem verfügbaren Platz (Dachgeschoss) inzwischen nicht mehr ganz glücklich und werde auf natürlichem Wege langsam ausgebremst. Nennen wir diesen spaßbremsenden Faktor Raumvolumen "V". V liegt zwischen 1 ("Der Westflügel ware noch frei für Neuzugänge, sollte der Ostflügel nicht mehr ausreichen") und 10 ("Eigentlich passe ich in mein 2qm Wohnklo bereits selbst nicht mehr rein").


    Weiterhin stellt sich auch die Frage, ob man seinen Spielspaß eher aus dem Ausloten der Tiefe eines Spiels bezieht und daher eher wenige, dafür bewährte Spiele verwahrt oder ob man das Lesen von Anleitungen und Erforschen neuer Spiele bevorzugt (und dann auch noch das Abstoßen abgehakter Spielerfahrungen vernachlässigt). Hier bin ich definitiv Opfer meiner Freude am Neuen (leider gepaart mit einem Hang, Dinge zu behalten). Diesen Faktor könnte man als Trägheitsfaktor "t" verstehen, der Änderungen einer Spielesammlung bremsen kann und zwischen 1 ("Ich spiele niemals ein Spiel ein zweites Mal, eigentlich reicht der Blick auf die Verpackung und ich muss weiter!") und 10 ("Ich habe noch immer nicht alle Würfelkombinationen bei Monopoly ausgereizt, vorher kommt mir nichts neues rein") liegt.


    Schließlich ist auch die Aufnahmegeschwindigkeit in eine Sammlung noch relevant, da ein Kenner entweder sehr lange und sorgfältig vor einem Neuerwerb Spieleerfahrungen sammelt, Reviews studiert und sich eine Meinung bildet, oder man jagt eher Neuheiten schon auf der Messe hinterher und ist bei alle möglichen Kickstartern dabei. Bezeichnen wir dies als Neuzugangsgeschwindigkeit "N". N liegt zwischen 1 ("Nach zehn Partien bei einem Freund, dem Lesen von Unknowns-Berichten, diversen Youtube-Kanälen und sorgfältigem Studium der Biographie des Designers bleibt immer noch das quälende Gefühl einer schlechten Kaufvorbereitung") und 100 ("Ich kauf, ich kauf, was ist egal *träller*").


    Daraus ergibt sich dann S = N / (V x t) als prozentualen Änderungsdurchsatz der vorhandenen Sammlung, der dann für das persönliche Glücksgefühl erforderlich ist... In meinem Fall komme ich damit auf 13% Wachstum im Jahr 8o *


    * Disclaimer: Diese Formel erhebt keinen Anspruch auf mathematische Korrektheit. Jegliche Ansprüche auf Korrektur oder Folgen der Verwendung für die Rechtfertigung von Käufen gegenüber Familienangehörigen liegen im Gefahrenbereich des Verwenders und werden ausdrücklich zurückgewiesen.

    “Truly I was born to be an example of misfortune, and a target at which the arrows of adversary are aimed.” ― Miguel de Cervantes Saavedra, Don Quixote

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    Brettspielen am Freitagabend nördlich von Frankfurt/Main: Spieletreff Petterweil

  • Die 61 stimmen nicht ganz, da Spiele wie "The Game" oder die wenigen meiner Freundin nicht eingerechnet sind. Insgesamt dürfte ich aber trotzdem unter 70/75 bleiben.


    Meine Sammlung war auch mal größer, aber ich habe mich in der letzten Zeit von den "nur" guten Spielen getrennt. Das ist mir leichter gefallen als gedacht, denn nach der Phase, in der ich Spiele nach der BGG-Komplexitätswertung gekauft und Spiele unter 3.5 links liegen lassen habe, kam die Einsicht, dass sich Spaß nicht an der Spielzeit oder der Tiefe bemessen lässt. Natürlich habe ich noch immer Spaß an komplexen Spielen und freue mich jedes Mal, wenn ich mich im Sandkasten von "Gaia Project" und Konsorten austoben kann, aber mittlerweile habe ich genauso viel Freude an einer nachmittäglichen Partie „Azul“ oder „Yinsh“.

    Das Verkaufen der Spiele ist mir dabei vergleichsweise leicht gefallen, da ich Spiele eben zum Spielen haben möchte und nicht zum Sammeln. Natürlich würde man gerne ab und an einfach noch dies und jenes kaufen, das mache ich auch weiterhin, aber ich bin mir auch bewusst was noch in meinem Schrank wartet. Ich finde es schlichtweg schade, wenn die guten Spiele im Schrank einstauben, nur weil gerade etwas Neueres erschienen ist und ich mich vom "Kult des Neuen" treiben lasse. Für mich stellt diese Einstellung kein Problem dar. Natürlich reizen auch mich die neuen Spiele, besonders wenn sie von euch angepriesen werden, aber wenn ich bereits ein ähnliches Spiel im Schrank habe, welches schon jetzt zu selten auf den Tisch kommt, dann brauche ich das Neue einfach nicht. Das hat dann nichts damit zu tun, dass es schlechter wäre, es täte mir einfach um das Spiel Leid. Aus diesem Grund habe ich all die Spiele verkauft oder verschenkt, die mir zwar gefallen haben, aber ehrlicherweise nur eine geringe Chance auf eine Partie gehabt hätten. Da soll sich dann lieber jemand anderes dran erfreuen, so wie ich das mit den Spielen tue, die ich noch bei mir behalte.


    Aktuell habe ich in den für mich interessanten Bereichen jeweils einen oder mehrere Vertreter, die mich allesamt überzeugen und die ich gerne mitspielen würde. Spiele wie "Magic Maze" haben mich nicht umgehauen, aber in einer lockeren Runde kann ich auch das mal rausholen und Spaß haben. "Legenden von Andor" habe ich noch nicht beendet, also bleibt es noch ein wenig bei mir. "Carcassone Mayflower" und "Zug um Zug" haben mich wieder zum Spielen gebracht, die bleiben alleine aufgrund des ideellen Wertes in meiner Sammlung. Ein "Phase 10-das Brettspiel" muss nicht perfekt sein, aber es war ein Geschenk meiner Schwester und auch damit verbinde ich etwas. Das war etwas, was ich erst begreifen musste. Am Ende eines Spieleabends muss ich nicht mit rauchendem Kopf vom Tisch aufstehen um glücklich zu sein, denn das was mich glücklich macht sind meine Freunde und Familie und die Zeit, die ich mit ihnen verbringen darf. Auf die schweren Brecher freue ich mich weiterhin, aber ich habe den Gefallen an seichteren Spielen wiedergefunden und der Vorteil an den weniger komplexen Spielen ist vor allem der, dass sie auch öfter gespielt werden. Wenn ich eine Partie "Gaia Project" vorschlage, dann muss mein Mitspieler schon Zeit und Lust mitbringen, während ein "Klong!" auch einfach mal Nachmittags ausgepackt werden kann.


    Was ich damit sagen möchte ist, dass man selbst einfach glücklich sein muss mit den Spielen die man besitzt. Es hat für mich keinen Sinn immer nach dem Neuen zu streben wenn das Alte auch nicht schlechter ist. Zufriedenheit ist hier wahrscheinlich das bessere Wort. ich bin glücklich über jeden Spielenachmittag oder Abend und ich bin zufrieden mit dem was ich anzubieten habe. Das sind allesamt tolle Spiele und ich würde jedes Spiel meiner Sammlung ohne zu murren mitspielen. Einige Spiele sind noch vorbestellt, aber auch nur, weil ich von ihnen überzeugt bin oder sie eine gewisse Nische bei mir füllen. Viel größer sollte meine Sammlung nicht anwachsen, da ich, wie im zitierten Teil erwähnt, nicht vor jeder Partie die Regeln auffrischen müssen will. Eine Liste kann bei größeren Spielen eine gute Möglichkeit sein um Neukäufe abzuwägen. Ich persönlich bin froh, dass ich eine solche Liste nicht brauche, auch wenn man natürlich manchmal neidisch manchen Threads mitliest, in denen über Neuerstandenes geschrieben wird. Im aktuellen Fall ist es eben Teotihuacan, von dem MetalPirate immerzu schwärmt. Aktuell lese ich seine Berichte sehr gerne und habe mich auch abseits des Wochenthreads schon über dieses unaussprechliche Spiel informiert. Ich kaufe meine Spiele selten blind, sondern informiere mich im Vorhinein, lese Regeln, Rezensionen oder schaue Videos zum Spiel. Sollte es mich danach noch immer ansprechen und ich das Gefühl haben ein solches Spiel zu "brauchen" oder noch nicht in meiner Sammlung zu haben, dann wächst auch diese bei mir wieder um einen Titel an - aber auch meistens nur dann.

    Man kennt mich aus "Ein Absatz kommt selten allein" und "Hör mal wer da tippt". Die Rolle meines Lebens hatte ich wohl 1987 an der Seite von Michael Douglas in "Wall of Text".

  • Ok ich bin noch nicht zufrieden, weil ich immer noch ne Menge an guten Spielen nicht mein eigen nenne, die jetzt schon Klassiker sind.

    Da wären zum Beispiel immer noch Gaia Project, Time Stories und Viticulture offen, um nur einige zu nennen.

    Warum ich die noch nicht habe? Zum einen spiele ich ja erst seit gut einem Jahr Brettspiele. So schnell kann man die letzten Jahre nicht aufholen :) . Zum anderen warte ich momentan auch noch auf einige Kickstarter, die mir langsam aber sicher auch ein Platzproblem verschaffen werden und ich im nächsten Jahr dann erstmal entscheide, was ich behalte und was wieder verkauft wird. Momentan sind das "leider" nur 10% weil mir so gut wie jedes Spiel, das in den letzten Monaten auf den Tisch kam, gefällt und das waren Dutzende.

    Vielleicht gibt es ja auch für die noch fehlenden Spiele in der Zukunft das eine oder andere gute Angebot und dann wird zugeschlagen :)

    Meine derzeitigen Lieblingsspiele:

    1. Champions of Midgard

    2. Steamopolis

    3. Arkham Horror LCG

    geplant für 4. Quartal '19: Sierra West, Trismegistus, Coloma, Everdell, Terraforming Mars Expansions


    Top 5 Euro's: 1. Founders of Gloomhaven 2. Teotihuacán 3. Nusfjord 4. Bora Bora 5. Newton

    Top 5 Thematic : 1. Herr der Ringe LCG 2. Spirit Island 3. Arkham Horror LCG


  • Da sich in meinem Fundus seit Jahren kaum etwas ändert, nehme ich an, dass ich mit dem, was ich habe, wohl ganz zufrieden bin? Ich habe auch nichts auf der Kaufliste (abgesehen von einem seit Jahren vergriffenen Spiel, das ich andererseits aber nicht um jeden Preis haben muss). Derzeit habe ich 78 Spiele + 25 Erweiterungen, keine Promos natürlich. Seit etwa 2012 kamen im Mittel 1-2 Spiele im Jahr dazu, ebenso viele habe ich im selben Zeitraum auch wieder verkauft.


    Ich habe mir allerdings auch schon seit vielen Jahren keine Gedanken mehr über die Qualität meiner Sammlung gemacht (die ganz nach Sternenfahrer-Lesart selbstverständlich ebenfalls keine Sammlung ist, weil da gehört ja das Sammeln dazu). :) Ich hatte zwar auch einmal diese Idee im Kopf, von jedem Genre die besten Vertreter haben zu wollen, aber das war nur in den ersten zwei, drei Jahren, nachdem ich in die Szene eingestiegen war.


    Wenn mich heute noch etwas anspitzt, dann sind das immer Spiele, die ich mit anderen am Brett probieren konnte, aber dass mich mal wirklich was anspitzt, das passiert inzwischen nur noch extrem selten.

    Soziale Medien fügen Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu.

  • Ich bin glücklich mit dem Hobby, und habe keine Sammlung.

    Anfangs hatte ich noch an die „Lex Sternenfahrer“ gedacht (=> „Sammlung bzw. Spiele in eurem Besitz“) es dann aber vergessen. Mea maxima culpa ;)

    Teotihuacan […] dieses unaussprechliche Spiel informiert.

    tˌtwəˈkɑːn => Te-oh-ti-wa-khan

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  • Ich hab mal (ich glaub sogar hier in der Anfagszeit von Unknowns) gelesen, dass wenn man ein bisschen eine Auswahl haben will, sollte man mindestens vierstellig sein.


    Daran hab ich mich gehalten, inzwischen sogar einen Teil bei BGG erfasst und bin sehr froh über diesen tollen Tipp. :thumbsup:

    Ich zietiere mich mal selber, weil das hier super passt.;) Sprich ich bin sehr zufrieden mit der möglichen Spieleauswahl und wenn sich tatsächlich nichts findet, bleibt zur Not immer noch der der Rückgriff auf die andere Hälfte der Spielsammlung der Familie, die nicht bei mir im Haus gelagert ist...:)

  • Meine angesammelten Spiele der letzten 26 Jahren haben schliesslich bei mir zu einem Platzproblem gesorgt, das ich nicht mehr ignorieren konnte. Also vor der SPIEL18 angefangen, da ordentlich auszumisten. Damals musste ich noch "irgendwie alles" haben, egal wie klein die Hoffnung war, dass das Spiel jemals auf den Tisch kommen wird. Inzwischen kaufe ich nur noch sehr sehr selektiv, gönne mir trotzdem mal einen Spontankauf. Zeitgleich schaue ich intensiver, dass ich Spiele wieder verkaufe, die ich persönlich nicht mehr spielen möchte und werde, entweder weil sich mein Spielegeschmack entwickelt hat oder weil ich inzwischen in Gerne ein besseres Spiel habe ich der Verkaufskandidat damit überflüssig geworden ist.

  • Ich habe, ohne Kinderspiele, ca 220 Spiele. Bin ich zufrieden... ja klar, sind fast alles richtig tolle Spiele, sonst wären sie schon längst weg.
    Es ist eine gute Mischung aus, spiel ich schnell in 30 Minuten mit jedem Muggle, bis hin zu einem 18XX in welches ich mich ein paar Stunden verlieren kann. Es sind wenige Wargames im Regal, und 2 Coins.

    Aktuell versuche ich die Essen Käufe zu evaluieren, was bleiben darf, was gehen muss :)

    Ich habe mir für 2019 vorgenommen, wenige Spiele bis Essen19 zu meiner Sammlung hinzuzunehmen, und die über 100 Spiele öfter zu spielen, die ich auf eine Liste geschrieben habe.


    was am meisten zu meiner Zufriedenheit beigetragen hat, war die Entscheidung, die ich letztes Jahr getroffen habe: Ich kaufe die Spiele, die MIR gefallen. Nicht mehr: was könnte anderen gefallen? Und wenn die Spiele dann im Regal sitzen, suche ich eben nach Leuten, die Bock drauf haben. Klappt das, super, wenn nicht... egal :) Und was mir auch geholfen hat, die deutsche Verlagslandschaft weitestgehend zu ignorieren. Kaum mehr richtige Enttäuschungen auf dem Tisch, keine schlechten Übersetzungen, und viel weniger Spiele um die ich mich kümmern muss :)


    zudem bin ich sehr entspannt, was rare Spiele angeht. Je mehr die Spieler im Regal haben, je mehr neues Zeug auf den Markt kommt, und je teurer das wird, desto eher sind sie bereit sich von Ihren Schätzen zu trennen... :) Und mit 100 to play Spielen, hab ichs auch nicht eilig... irgendwann bekomm ich die letzten Splotter Titel :)

  • Wer würde schon "unzufrieden" antworten, wenn es kaum vernünftige Hinderungsgründe gibt, den Zustand, mit dem man unzufrieden ist, zu ändern?

    Ich ^^

    Wobei ich da auch durchaus noch andere Gründe habe als die von dir aufgezählten. Und ich bin auch nicht unzufrieden, aber eben auch nicht absolut zufrieden.

    Erst einmal hängt das damit zusammen, dass durch mein langes Nicht-Spielen und meinen gleichzeitig breit gefächerten Spielegeschmack ich noch immer einen Haufen Spiele im Hinterkopf habe, die ich gerne spielen möchte. Einige davon warten im Schrank und schauen mich regelmäßig vorwurfsvoll an.


    Dann haben wir ein Platzproblem. Also nur so indirekt... das was wir an Platz für Spiele vorgesehen haben, reicht nicht. Wir sind allerdings zwei Personen hier im Haushalt mit unterschiedlichen Meinungen, wie wir das angehen wollen. Das sorgt bei mir für weitere Unzufriedenheit.

    Gepaart damit, dass ich durchaus pro Spieleverkauf bin, mein Mann dagegen aber meint, dass die Spiele lieber in den (warmen, trockenen) Keller sollen, denn irgendwann könnte man ja mal...

    Bei zwei Personen, die mit dem gleichen Hobby unterschiedlich umgehen, wird's halt schon schwieriger.

  • Ich bin unzufrieden, ich habe früher ca. 300 Titel gehabt (Ende 2016) und habe mich bis Heute auf 120 runter gearbeitet(ich Zähle auch die Kleinstspiele auf) und brauche trotzdem wieder einen neuen Billy-Schrank damit wirklich alles ordentlich hinein passt.


    Wenn ich überlege das ich eine Dunkle kammer habe wo sachen wie Dark Souls und Fireteam Zero stehen die ich vllt einmal anfassen werde aber nicht sichtbar zeigen möchte dann habe ich schon ein Problem per se. Nämlich die Spiele die ich 1-2 spielen möchte und dann verkaufen oder wegen Sammlerwert bzw. Fan-Tum behalten möchte.


    Das nächste sind die Neuheiten von dehnen ich gerne so schnell wie es nur geht alle kleinen bis mittleren spielen möchte damit ich weis ob sie bleiben, etwas verstoßen oder selber wieder verkauft werden. Aber das Problem ist, wenn man nicht mit einem Partner lebt der gerne Brettspiele spielt, muss man


    Daher Stapeln sich neue sachen vor dem Regal auf dem Boden und daneben auf kleineren Regalen. auch noch.



    Gibt es schon Projekte um sich perfekte Brettspiel-Partner zu züchten? :P

  • Ich habe heute einen interessanten Podcast darüber gehört, dass es "gesund" ist, ungelesene Bücher im Schrank zu haben. Die Begründung ist, dass Menschen, die auf eigene Bücher schauen, die sie noch nicht gelesen haben, ständig vor Augen haben, dass sie nicht alles wissen, dass sie nicht alles kennen, dass sie nicht "komplett" sind, fertig oder gar abgeschlossen. Dadurch blieben Menschen neugierig und offen.


    Ich denke, das ist ein schöner Gedanke und den kann man von Büchern auch auf Brettspiele übertragen ;)

  • Ich denke, das ist ein schöner Gedanke

    Definitiv. Nur fürchte ich, dass die Menschen, denen jedes Bewusstsein für ihre eigene Begrenztheit abgeht, auch problemlos vor vielen ungelesenen Büchern stehen können, ohne sich irgendetwas dabei zu denken, außer vielleicht ein "och, das sind aber hübsch bunte Bücher!" (Ich habe gerade ein Bild vom aktuellen US-Präsidenten im Kopf...)

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  • Ich bin mit meiner Sammlung auch etwas unzufrieden.
    Im Laufe der letzten Jahre hab ich meine kleine Sammlung von ehemals 450+ Spielen auf nurmehr knapp 180 Spiele reduziert. Jedes Jahr kommen ein paar dazu, und ein paar verlassen die Sammlung. Platztechnisch hab ich auch keine großen Probleme. Es fällt mir jedoch immer schwerer, Spiele aus meiner Sammlung zu entfernen. Was ja bedeuten sollte, dass ich mich einer für mich optimalen Sammlung annähere.
    Naja, nicht ganz. Einige Spiele sind dort, weil es ebensolche sind, die ich mit meiner Mutter oder meinen Schwiegereltern spielen kann. Wäre das nicht der Fall, würde ich sie schon recht schnell aus der Sammlung getilgt haben.
    Dann sind da die Spiele, an denen ich festhalte, obwohl ich sie wohl nicht mehr wirklich auf den Tisch bekommen werde.
    Und zu guter Letzt ist mir die Sammlung einfach noch immer zu groß...

    Wer Smilies nutzt, um Ironie zu verdeutlichen, nimmt Anderen den Spaß, sich zu irren.

  • Du bist unzufrieden, weil du nicht weiter reduzieren kannst? Ist das nicht eher ein Pluspunkt?


    Und auch wenn einige Spiele nur dabei sind, weil du sie mit deiner Mutter spielen kannst: ist das nicht auch ein Pluspunkt? Immerhin Zeit, die du spielend mit deiner Mutter verbringst.


    Zum letzten Punkt: woran machst du fest, wie groß deine Sammlung sein „darf“? Wenn doch alle Spiele einen guten Grund haben dort zu sein?

  • Ich bin nicht gerade unzufrieden, aber auch (noch) nicht 100% zufrieden. Bedingt durch Beruf (Zeit) und Nachwuchs (Zeit!) ändert sich mein Spielgeschmack notgedrungen. Vor ein paar Jahren waren Spiele mit 1-2 Stunden Spieledauer für mich keine Spiele.

    So sah meine Sammlung auch entsprechend aus.

    Jetzt bin ich froh, wenn ich gute AT-Spiele mit 2-3 Stunden Spielzeit finde. Das bedeutet meine Sammlung befindet sich aktuell in einem größeren Umbruch und es finden sich vermehrt Hybriden im Regal.

  • Ich bin Spieler und kein Sammler, auch wenn es natuerlich fuer aussenstehende immer schwer zu glauben ist, wenn sie 200+ Spiele sehen.


    Wie viele Vorredner, versuche auch ich meine Sammlung immer wieder zu beschraenken.

    Ich wuerde mich noch von einigen Spielen trennen, denn ich habe mir unseren Wohnzimmerschrank als Limit auferlegt.

    Da ich aber auch immer wieder was neues haben moechte geht dies natuerlich nur mit Rotation, also alles was nicht 100% ueberzeugt hat zieht wieder aus.


    Grundsaetzlich versuche ich aber gerade meine Sammlung etwas zu variieren, also fuer jeden Anlass was zu haben. Grundsaetzlich tendiere ich immer wieder in die gleiche Richtung, bin Euorsppieler, aber gerade mein letzten Erwerbungen waren schon gezielt anders.


    Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass man Spiele gut verkaufen kann, wenn man nicht zu abgefahrene Vorstellungen hat. Wenn ich ein Spiel fuer 25EUR neu bekomme, kann man es recht schnell fuer 20EUR inkl. Versand loswerden, Ausnahmen bestaetigen auch hier die Regel.


    Durch die ganzen Anpassungen bin ich aber doch recht zufrieden mit meiner Sammlung, heisst aber nicht, dass ich nicht permanent an dieser weiterarbeite, da sich Geschmaecker immer veraendern und ich halt auch gerne neues spiele.


    Ich arbeite aber gerne an der Veraenderung, Spiele sind mein groesstes Hobby. Gerade die kleinen Kartenspiele wuerde ich aber gerne leichter verkaufen koennen, aber da ist es nunmal so, dass die Versandkosten ein schlechtes Verhaeltnis haben.

    12M12S (Start: November 2019): 11/19: Glen More II

    Einmal editiert, zuletzt von Vollkasko ()

  • Semiunzufrieden. Ich habe eindeutig ein paar Spiele, die vermutlich gehen werden müssen und einige, bei denen ich es nicht weiß. Ich hab glaube ich kein Spiel mehr auf der "haben MUSS"-Liste. Aber viele viele Anwärter auf der "vielleicht haben MUSS"-Liste. (Die ist in der Dringlichkeit zwischen "haben woll" und "haben MUSS" einzuordnen.)


    Dank überbordender Großzügigkeit eines geschätzten Forumsmitglieds, das entgegen anderslautender Behauptungen in keinem Bedienstetenverhältnis zu mir steht, sind jetzt nochmal 10 Spiele dazugekommen, von den Erweiterungen gar nicht zu reden. Da selbiges Forumsmitglied mir gestattet hat, die "kleinen" Spiele nicht zu werten, bin ich derzeit bei ca. 60 Spielen. Ich würde gerne eine "Sammlung" von 50 Spielen haben. Warum? Keine Ahnung. Es klingt mir nach einer guten Zahl. Weniger wäre zu wenig, mehr zu viel. Davon dürfte etwas mehr als die Hälfte für Solos draufgehen, die ich immer wieder spielen kann/möchte. Der Rest sollte eine gesunde Mischung aus Familienspielen, "crazy"-Spielen (Galaxy Trucker, Dungeon Fighter, Klask), "kann man mit jedem sofort losspielen"-Spielen (Skull King, The Game, Carcassonne - zwei davon würde ich aber nach der bandida'schen Rechnung nichtmal werten) und EheSpielen sein, wobei Mehrfachnennungen natürlich möglich sind.


    Irgendwann mal werde ich mich mit Federkiel und Pergament an eine Liste setzen und strategisch aufzeichnen, welche Titel welche Gebiete gut abdecken und wer oder was gehen muss - vielleicht sogar, wer kommen sollte. Möglicherweise auch nach noch nicht näher bedachten Sparten wie "Würfelspiele", "Kartenspiele" oder so.


    Ich habe zwar keine Ahnung, ob ich mir mit der 50-Spiele-Idee nicht eine künstlich zu hohe Grenze setze und dann auch Titel beherbergen werde, die den Platz nicht wert sind, oder ob ich mir vielleicht im Gegenteil einige Mördertitel in der Anschaffung verbaue, die mir DEN Spielspaß meiner Boardgamekarriere bescheren würden... Aber wie wäre das Leben, wenn man sich nicht ab und an die ein oder andere Grille gestattet.

    from childhood's hour I have not been / as others were, I have not seen

    as others saw, I could not bring / my passions from a common spring


    from the same source I have not taken / my sorrow, I could not awaken my heart

    to joy at the same tone / and all I lov'd, I lov'd alone

    Einmal editiert, zuletzt von Pikmin ()

  • Ich bin im Grossen und Ganzen sehr zufrieden mit der aktuellen Sammlung.

    Eine künstliche Obergrenze (mehr als X Spiele dürfen es nicht werden) habe ich nicht gesetzt, aber die Zahl der Neuerwerbe ist ohnehin deutlich zurückgegangen. Hauptgrund dafür ist eben die Zufriedenheit mit der bestehenden Auswahl: ich kann eigentlich alles abdecken, was ich abgedeckt haben will, und ich möchte eigentlich keines der Spiele in der Sammlung ersetzen. Damit bin ich in der luxuriösen Situation, dass mich die Neuheiten eigentlich nur am Rande interessieren; ich schau sie mir meist noch nicht mal grossartig an und wenn doch, so verliere ich meist innerhalb kürzester Zeit das Interesse. Damit ein Spiel jetzt noch die Chance auf einen Platz in der Sammlung hat, muss es mich direkt beim ersten Blick umhauen. Es hat auch kaum ungespielte Spiele im Schrank. Drei, wenn ich mich recht entsinne: Cave Evil Warcults (weil brutal umfangreich), Space Empires 4X Replicators (nur gekauft wegen der Verfügbarkeit), und Colonial Twilight.


    Ausgenommen davon sind zwei Kategorien:

    Eimal die Kategorie "geschenkt bekommen". Da sind ein paar dabei, die ich aus verschiedenen Gründen nicht gekauft hätte, wobei es im Grunde immer auf "wird sowieso nicht gespielt" hinausläuft. Und genau das passiert auch: sie werden nicht gespielt. Und verkaufen aus der Schweiz ins Ausland ist immer so mühsam wegen den hohen Paketpreisen, drum bleiben sie halt im Schrank.


    Kategorie Zwei ist Tabletop. Das ist systembedingt nie fertig, und es kommt ständig irgendwas Neues, was man(n) gerne hätte oder unbedingt haben muss. Und weil bei Tabletops der Aufwand von "gekauft" zu "spielfertig auf dem Tisch" je nach Mini unendlich viel höher sein kann als bei jedem noch so aufwendigen Brettspiel, drum ist der Tabletop-Schrank voll mit enthusiastisch angefangenen, aber nie durchgezogenen Projekten, die von "eigentlich nicht so aufwendig" bis "ich mache die nächsten Monate nichts anderes mehr" reichen... Wobei insbesondere das Monster-Projekt eigentlich recht cool wäre. Und einen hohen Komplettierungs-Reward hätte.

    Unterm Strich ist das die Kategorie, mit der ich nicht so zufrieden bin. Aber was solls... Nobody's perfect... ;)

    Wenn dir egal ist, wo du bist, kannst du dich auch nicht verlaufen.

  • Meine Sammlung hat leider ihre maximale physische Größe erreicht (ca. 300 große Spiele), d.h. wenn ein neues Spiel reinkommen soll, muss ein "altes" Spiel raus. Dies betrifft meistens populäre Euro-Games. Dadurch schiftet meine Sammlung immer mehr zum 4X-Kuriositätenkabinett.

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  • Ich bin aktuell mengenmässig noch nicht ganz zufrieden, weil mein Ikea Kallax (5x5) nicht mehr ausreicht um alle Spiele unterzubringen. Bin derzeit bei ca. 185 Titeln, und hätte vmtl. bei ca. 150 Titeln meine "Wohlfühlmenge" erreicht die dann auch wieder vollständig ins Regal passt :)


    Von der Güte der Spiele bin ich dagegen recht zufrieden - ich decke eine relativ grosse Bandbreite ab, die ich aber auch benötige da ich sowohl mit Kindern/Familienumfeld spiele (einfache Spiele), als auch mit Freunden und Nachbarn (Kennerspiele), und meiner regelmässigen Spielgruppe (Expertenspiele).


    Eine hohe Rotation in der Sammlung (alt raus, neu rein) mag ich nicht, da man bei neuen Spielen immer einen recht hohen Initialaufwand hat (Auspöppeln, Regeln erlernern, evtl. Material upgraden / sleeven, evtl. Spielehilfe ausdrucken, evtl. Erratas lesen, etc.) , den ich dann doch oft scheue und der aktuell verhindert dass viele neue Titel auf den Tisch kommen. Dieses Mehr an Zeit, das man in neue Spiele in der Regel investieren muss, kann man eigentlich für mehr bekannte Spiele investieren ;)

    Status 12M12S 2019: 11M15S (L.A.M.A., Claim, Krass kariert, Ganz schön clever, IwdZ - das Kartenspiel, Spartacus, Kneipenquiz, Sarahs Vision, Great Western Trail, Buntes Burano, Lorenzo Il Magnifico, Die Crew, Hit Z Road, Yamatai, Homeland)
    ---------------------------------------
    2019: 9 | 2018: 8 | 2017: 6 | 2016: 6 | 2015: 12 | 2014: 12 | 2013: 15 | 2012: 20

    2 Mal editiert, zuletzt von Elektro ()

  • Ich würde gerne eine "Sammlung" von 50 Spielen haben. Warum? Keine Ahnung. Es klingt mir nach einer guten Zahl. Weniger wäre zu wenig, mehr zu viel.

    Mehr als 50 Spiele zu haben ist für geschätzt 98% der aktiven Forumsmitglieder kein großes Problem... ;)

  • Du bist unzufrieden, weil du nicht weiter reduzieren kannst? Ist das nicht eher ein Pluspunkt?


    Und auch wenn einige Spiele nur dabei sind, weil du sie mit deiner Mutter spielen kannst: ist das nicht auch ein Pluspunkt? Immerhin Zeit, die du spielend mit deiner Mutter verbringst.


    Zum letzten Punkt: woran machst du fest, wie groß deine Sammlung sein „darf“? Wenn doch alle Spiele einen guten Grund haben dort zu sein?

    Man kann alles von verschiedenen Seiten aus betrachten.
    Ich hätte lieber 60 Spiele, die ich extrem gerne spiele, und ständig rausholen könnte. Dagegen spricht aber vieles. Zum Einen eben, dass ich einfach nicht weiß, welche ich aus der Sammlung streichen sollte. Zum Zweiten, dass ich am Liebsten lange Spiele mag, die aber nur sehr selten auf den Tisch kommen, weil nicht oft Zeit dafür ist. Und zum Dritten, dass ich auch Spiele aufheben muss/möchte/sollte, die ich eigentlich gar nicht so gern spiele, aber für gewisse Situationen eben auch ein bestimmtes Kontingent benötige.

    Irgendwann werde ich es wohl mal so machen, dass ich einfach Lose ziehe

    Wer Smilies nutzt, um Ironie zu verdeutlichen, nimmt Anderen den Spaß, sich zu irren.

  • Ich würde gerne eine "Sammlung" von 50 Spielen haben. Warum? Keine Ahnung. Es klingt mir nach einer guten Zahl. Weniger wäre zu wenig, mehr zu viel.

    Mehr als 50 Spiele zu haben ist für geschätzt 98% der aktiven Forumsmitglieder kein großes Problem... ;)

    Oh ja, selbstverständlich, ich meine damit ausschließlich und alleine MEINE "Sammlung". Unter meinen persönlichen Umständen wirken mir für mich und meinen Haushalt mehr als 50 Titel zu viel.

    from childhood's hour I have not been / as others were, I have not seen

    as others saw, I could not bring / my passions from a common spring


    from the same source I have not taken / my sorrow, I could not awaken my heart

    to joy at the same tone / and all I lov'd, I lov'd alone

  • Ich bin so im groben zufrieden. Würden gar keine Spiele mehr neu erscheinen, könnte ich sogar vielleicht sagen: Passt alles

    So sehe ich das auch. Aber es gibt halt jedes Jahr was Neues... und man möchte sich doch mal ein neues Spiel kaufen...dadurch wächst die Sammlung.

    Ich kaufe allerdings viel weniger als die letzten Jahre. In Essen gibt es 1 Neuheit und gut ist... (na ja nicht wirklich, aber mittlerweile so im Schnitt nur 1 Spiel pro Monat) -> Mehr spielen statt kaufen setzen wir um. Es gibt was erst was neues, wenn es die Statistik (Partien pro Spiel) den Vorkaufwert erreicht.

    So spielen wir mehr als kaufen. Eigentlich sind wir bis zum Lebensende versorgt... (wenn da nicht der Reiz des Neuen wäre). Gegen den Reiz der Schnäppchenpreise sind wir aber geheilt, weil wir mit unserer Sammlung zufrieden sind.

  • Ich bin ziemlich unzufrieden. Meine Sammlung ist viel zu klein und zeitgleich viel zu groß. Ein Teufelskreis!

    Hehe, DAS ist mir nur allzu gut bekannt, geht mir (und wohl vielen anderen) genauso - und Spiele zu verkaufen (aus welchen Gründen auch immer) kommt mir nicht in die Tüte.:nein::nein::nein:


    LG

    Der Captain

    Live long and prosper

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