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  • Blackout Hongkong hat mich zum Nachdenken gebracht. Was passiert wenn es im Ruhrgebiet einen flächendeckenden Stromausfall gibt? Habe ich genügend Vorräte zur Versorgung meiner Familie? Wie komme ich nach Hause wenn die Straßen verstopft sind? Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass die Bundesregierung erst dieses Jahr wieder dazu aufgerufen hat Vorräte für mindestens 14 Tage anzulegen. Oft wischt man solche Gedanken mit einem Lächeln einfach weg. Aber ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung wie realistisch ein solches Szenario wäre und wie oft man schon haarscharf an einem solchen vorbeigeschlittert ist.

    Ich hatte mir Im Vorfeld mal NINA zugelegt. NINA ist eine App die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe entwickelt wurde, um dringende Warnmeldung an die Bevölkerung weiterzugeben. Bisher wurde ich glücklicherweise nur ein einziges Mal informiert, die Fenster zu schließen aufgrund eines Brandes in der näheren Umgebung. Dann gab es zumindest im Ennepe-Ruhr-Kreis im September einen angekündigten Sirenentest. Diese waren in meiner Kindheit im Sauerland ein fester Bestandteil. Jeden Samstag um 12 Uhr heulten sie zur Probe auf. Hier in Hattingen war mir bisher noch garnicht aufgefallen, dass es hier keine Sirenentests mehr gibt. Und selbst wenn. Ich bin gar nicht in der Lage die unterschiedlichen Signale auseinander zu halten. Alles nur Panikmache? Ich weiß nicht. Wie seht ihr das?
    Ich finde das Thema äußerst interessant. Vielleicht ist es gar nicht schlecht ein paar Vorräte mehr zu Hause zu haben. Ich geh mal einkaufen. :D

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  • Nicht nur Strom, denk auch mal ans Trinkwasser. Freunde von mir aus Kreuztal waren in der Situation vor ein paar Wochen, dass sie mehrere Tage keins hatten und da merkt man mal, wie abhängig man doch ist.


    Trockene Vorräte wie Nudeln und Reis sind außerdem theoretisch super, aber was haben die meisten Leute denn für einen Herd? Gas? Oder läuft der vielleicht mit Strom? Also braucht man auch noch entweder einen kleinen Gaskocher oder einen Platz im Garten für eine Feuerstelle.

  • Also ich sitze ja in der Mittelspannungstechnik...Energieverteilung...und wir bauen Schalter und Schaltanlagen für Mittelspannung.

    Heißt alles was unterhalb der Hochspannungsmasten kommt...Umspannwerke, IS-Begrenzer (Strombegrenzer) usw.

    Sollte mal kurz bei jemandem das Licht flackern, weiß ich was da gerade passiert...( z.B).

    Große Projekte sind bei uns z.B. einige Aida Schiffe, der Eurotunnel, Toyota, Kupferminen in Südamerika auf 4000m, der neue Gotthardt Tunnel, einige Energieversorger, usw. .


    Das ärgste was ich bisher erlebt habe war ein mehrstündiger Stromausfall in einigen Teilen Europas weil zu dem Zeitpunkt ein Kreuzfahrt in Papenburg aus der Meyer Werft in den Kanal gefahren wurde und das Schiff zu hoch im Wasser lag und dadurch zu nah an die Stromversorgung kam....wohlgermerkt zu nah...nicht dran :)

    Da kann es schon mal knallen...

    Und der Fall in Münster.....wie oben geschrieben...


    Die Versorgung ist aber sicher !

    Wenn RWE vor der Kamera jammert, sie müssen den Hambacher Forst abholzen weil sonst die Versorgung nicht sicher ist...ist das glatter und mieser :humbug:


    Das in ganz Deutschland oder im gesamten Ruhrgebiet für mehrere Tage die Spannung ausfällt (da ohne Spannung kein Strom) ist sowas von unwahrscheinlich, das werden wir nicht erleben !

    Da müßte schon jemand alle unsere Kraftwerke unschädlich machen und selbst dann können wir noch Energie aus den Nachbarländern einführen...

    Die Schaltanlagen sind recht intelligent...so kann man durch Schutz- und Leittechnik Geräte z.B. Fehler Orten wo z.B. Kabel defekt sind und auch die Entfernung in welcher dieser Fehler ist.

    Spannung und Strom werden dauerhaft kontrolliert und aufgezeichnet. Im Fehlerfall kann entsprechen auf andere Bahnen umgeschaltet werden.

    Bei Überlast kann selektiv abgeschaltet werden...


    Also aus meiner Sicht....ist solch ein (Horror) Szenario hier nicht ohne Weiteres möglich !


    Es sei denn es drückt jemand den EINEN Knopf....aber dann ist eh alles egal :(

    5 Mal editiert, zuletzt von turbo ()

  • Also mich hat auf diese Gedanken zwar nicht Blackout Hongkong gebracht, aber vor ein paar Jahren schon der Roman BLACKOUT - Morgen ist es zu spät von Marc Elsberg. Dank Kyrill war der Strom hier schon mal fast 3 Tage weg (seitdem ist immer ein Campingkocher mit Ersatz-Kartuschen im Haus). Ich mag mir gar nicht vorstellen wie es ist, wenn das wochenlang so geht.

  • Einen kleinen Gaskocher und ein paar Kartuschen hab ich zwecks Camping und Winterbiwak eh immer im Haus.

    Feuermachen ist im Schnee bei knackigen Minusgraden garnicht so einfach. Da bin ich froh, dass wir meist den Gaskocher dabei haben.

    Das hab ich garnicht gewusst Bandida. Da muss ich mich mal einlesen. Stromausfall im Winter ist ja nochmal ne Spur unangenehmer.

  • Heute noch gelesen, dass die "Prepped" - Szene auch hier in D ganz groß ist und immer weiter wächst.


    Puh. Mal ehrlich, außer im Kriegsfall, Supervulkan oder Meteoriteneinschlag ist hier vorerst kein größeres Problem zu erwarten. Und wenn das passiert, ists eh vorbei.

  • Ein Problem bei Zentralheizungen ist, dass bei Stromausfall die Pumpe meist keine Notstromversorgung hat, da geht also nix mehr, selbst wenn man ein Brennsystem hat, welches nicht auf Strom angewiesen ist. Da wird's schnell ungemütlich. Da muss der Strom nur mal über Nacht ausfallen.

  • Vor zwei Jahren erlebt, dass hier am Rande von Witten durch einen Brand in einem Stromverteiler der Strom für ein ganzes Wohngebiet für mehrere Stunden weg war. Im Hochsommer. Erst wusste niemand etwas, auch nicht, wann der Strom wieder da sein würde. Dann hat sich herumgesprochen, dass die Nachbarn auch betroffen waren.


    Da wurde mir erst mal klar, was alles am Strom hängt: Kühlschrank und Kühltruhe. Internet-Router und Festnetz. Fernseher und Radio. Handy aufladen ging nicht, Datenvolumen war sowieso zu gering. Wasser und Essen kochen ging nicht per Wasserkocher oder Elektroherd. Microwelle natürlich auch aus. Diese Ungewissheit, wann der Strom wieder da sein würde, war das eigentlich erschreckende für mich.

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  • Ich kenne jemanden, der damals im Münsterland betroffen war. Er hatte als einziger in der Nachbarschaft noch ein Telefon, das nur mittels der Spannung aus der Telefondose betrieben werden konnte und keine eigene Versorgung brauchte. Die Leute standen Schlange zum Telefonieren.

  • ravn das Licht darf man auch nicht vergessen.


    Ging uns vergangenen Winter so. Plötzlich war es dunkel. Ich kam gegen 22.15 Uhr von der Arbeit heim und das ganze Dorf war dunkel. Meine Frau war am Kerzen aufstellen. Draußen hatten wir -9° C und die Heizung war aus.


    Nach einer Stunde war es Gott sei dank wieder vorbei.

  • Ich bin da völlig tiefen-entspannt. Nehmen wir an, wir haben einen nuklearen Unfall... 2 Wochen Nahrung? und dann ?
    Krieg? unwahrscheinlich auf deutschen Grund. Stromausfall... ich weiß wie Feuer macht, und Holz hab ich genug... :)
    ich wohne auch auf dem Land, in einer Landwirtschaftsregion ...

    Ich tue aktuell sogar das Gegenteil. Ich brauche alle Vorräte auf... weniger Reste horten, und preisbewusst Hauswirtschaften.

    Diese ganze Prepper Szene ist Angstgetrieben, und es gibt da nen ganzen Industriezweig, der davon profitiert :)

  • Wir hier im Norden haben das diesen Sommer für einige Stunden / einen halben Tag erlebt.


    Einmal hat es auf einem Schrottplatz direkt unter einer Hochspannungsleitung gebrannt und das zweite

    mal wurde der falsche Schalter im Umspannwerk bestätigt (worauf hin sich eine Sammelschiene in Rauch auflöste).


    Das so ein Stromausfall (wie zum Teil in den USA) ganze Landstriche lahmlegt glaube ich auch nicht, aber einen kompletten Landkreis

    kann schon schon mal schnell treffen. Und wenn es dann nicht nur ein "harmloses" Ereignis ist, sondern ein größerer Schaden

    an einem Umspannwerk oder einer Hochspannungsleitung, dann kann ich mir schon vorstellen, das es auch mal ein paar Tage dauert,

    bis der Strom wieder fließt (aber selbst dann wird das ganze wohl eher räumlich begrenzt sein).


    Viele Menschen sind ohne Strom wirklich hilflos:

    - kein Handy

    - keine Tankstellen

    - keine Supermärkte

    - keine Heizung

    ...


    Von daher ist es sicher nicht verkehrt zu mindestens ein paar Pakete Nudel / Reis usw. im Schrank zu haben und auch zu wissen, wie man

    sie zur Not zubereiten kann.


    Außerdem braucht man Kerzen und Brettspiele, da ja der Fernseher nicht mehr geht ;-)

  • Ich glaub für sich selbst könnte man ne Lösung finden. Richtig schlimm ist es eher für alte Menschen oder Menschen mit Säuglingen. Wie lange halten eigentlich Notstromaggregate in Krankenhäusern?

    ....das kommt darauf an wieviel Sprit vorhanden ist ?

    Normal laufen die Aggregate mit Diesel....

    Aber gerade Krankenhäuser sind was die Versorgungssicherheit angeht sehr gut angebunden.....

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  • Also mal eben einen falschen Schalter umlegen geht nicht.

    Eher dürfte so etwas ein Funktionsfehler vorliegen.

    Die Anlagen sind normalerweise verrammelt und verriegelt....elektrisch & mechanisch.

    Normalerweise sollte auch nicht die komplette Sammelschiene abfackeln sofern eine Anlage korrekt verdrahtet und programmiert wurde.

    Und hier sind die Prüfungen sehr streng....

    Und...in den meisten Fällen besteht eine Schaltanlage, um die Versorgung zu gewährleisten, aus zwei Sammelschienen Systemem bzw. aus zwei Einspeise-Feldern welche normal beide laufen. Falls eine Sammelschiene ausfällt wird diese durch sogenannte Kuppelfelder automatisch, im Millisekundenbereich auf die andere Sammelsschiene bzw. Seite geschaltet....das verringert zwar unter Umständen die Last aber es funktioniert weiterhin alles ?

  • Bei uns in der Straße hat mal ein normaler Bagger mit einem motivierten Fahrer gereicht um den Strom für über einen Tag auszuschalten.

    Das war toll! Ernsthaft! Die Nachbarn haben sich auf der Straße getroffen, bis spät in die Nacht. Grills wurden aufgebaut und Wein bei Kerzenlicht getrunken. Die Straße war ja gesperrt, also hatten wir auch kein Autoverkehr mehr.

    Bitte mehr davon! :grill:

    Vielspieler im Körper eines Gelegenheitsspielers


  • Ein ganz einfacher Schalter war es nicht, aber was schief gehen kann geht auch irgendwann schief:


    Der Tag des Stromausfalls

    Rückblick: Am 16. Mai sollen die Leitungen von einer Sammelschiene im Umspannwerk automatisch auf eine andere Sammelschiene umgeschaltet werden. Ferngesteuert aus der Leitstelle der SH Netz. Doch was sonst automatisch passiert, geschieht nicht. Anruf bei der Netz Lübeck. Die schickt einen Techniker. Der trifft dort auch ein, ein Mitarbeiter des SH Netz begleitet ihn.

    Das Problem: Beide Sammelschienen befinden sich im selben so genannten Gasraum, der wie eine große Röhre aussieht. Außen ist ein Schalter angebracht. Die Frage: Steht das Ganze unter Strom oder nicht? Was einfach klingt, ist in einem Umspannwerk eine sehr komplexe Angelegenheit – insbesondere bei diesem Schalter.

    Er ist nur einmal im gesamten Bereich der Lübeck Netz verbaut – und es gibt simplere Schalter. Vor Ort wird telefoniert mit der SH Netz und mit der Netz Lübeck. „Die Kommunikation ist nicht ideal gelaufen“, sagt Jens Meier, Chef der Netz Lübeck. Eigentlich muss es eine schriftliche Anweisung dafür geben, bevor solch ein Schalter betätigt wird. Gab es aber nicht.

    Der Techniker interpretiert das Ganze als stromfrei, betätigt den Schalter – und die Energie entlädt sich in einem mächtigen Kurzschluss, der ein riesiges Loch in den Gasraum der Sammelschienen reißt. Der Techniker und sein Kollege der SH Netz können sich gerade noch in Sicherheit bringen. „Niemand wurde verletzt“, ist Meier erleichtert.

  • Ok, die Lübecker Nachrichten haben alles gegeben ?

    Für solch einen Artikel ok....aber fachlich nicht tiefgreifend genug....


    Das mit der schriftlichen Anweisung stimmt allerdings.

    Normal wird eine Station bzw. Anlage dem Service Techniker schriftlich übergeben.

    Solange diese Übergabe nicht auch schriftlich wieder an den Betreiber zurück übergeben wird darf dieser auch keinerlei Handlungen selbst vollziehen.


    Wer ohne hundertprozentiges Wissen ob die Anlage freigeschaltet, gesichert und geerdet ist an solch einem Objekt arbeitet, handelt grob fahrlässig und setzt das Leben der anwesenden Personen aufs Spiel !!!

    Interessant ist auch, man sich noch in Sicherheit bringen konnte in den Millisekunden in denen einen Schaltfeld explodiert...

    Die meisten haben zumindest einen Schock und meistens (vorübergehend) Probleme mit den Ohren.

    Da wir Gas-isolierte Anlagen bauen...sollte man eh schnellstmöglich weit weg laufen, gerade in geschlossenen Räumen, da dieses Gas beim Verbrennen hoch toxisch ist ?

    In einigen Ländern benutzt man einen sogenannten "chicken switch" , frei übersetzt einen "Angsthasen Schalter" das Ding wird mit einem meterlangen Kabel an das Feld angeschlossen und man verzieht sicht dann 10-15 Meter weiter, hinter irgendeiner Ecke bevor man schaltet ?

  • Du magst Recht haben, dass viele angstgetrieben sind und das ist selten gut. Ich glaube aber dass wir viele Dinge deutlich zu positiv sehen. Umweltverschmutzung, Klimawandel und daraus folgende Migrationsbewegungen und Umgebungsveränderungen werden uns sehr viel schneller im Griff haben, als uns lieb ist. Der Weltklimarat hat jüngst die neuesten Forschungsergebnisse präsentiert (Link) . Uns bleiben quasi nur gut 7 Jahre, bis wir die Emissionen so verringern müssen, dass wir bei 1,5 Grad stehen bleiben. Ansonsten wird es zu Kippelementen kommen, die uns rasch auf bis zu 6 Grad bringen können.


    Klar kann man das ignorieren oder laut "Fake News!" schreien. Oder darauf hoffen, dass "die Wissenschaftler" schon noch eine Lösung finden werden, so dass die Flugreise nach Australien irgendwie klimaverträglich wird. Ich habe da wenig Hoffnung. Wenn die Folgen aber eintreten, und ich glaube das werden sie noch in unserer Generation, dann wird es auch in Deutschland massive Auswirkungen geben. Wenn wir Glück haben, dann kann man hier noch so gut leben wie jetzt (was das Klima angeht), aber das werden sehr viele andere Menschen dann auch gerne und dann wird die Migration ganz andere Probleme bereiten.


    Wo ich Dir aber auch beipflichten muss, ist dass wir nicht blindlings irgendwelches Survival-Zeug kaufen müssen. Das bringt dann eben nur sehr kurzfristig etwas. Die Auswirkungen dürften dann aber längerfristig vorhanden sein. Es geht mehr um Fähigkeiten, die man sich aneignen sollte. Und bis dahin natürlich darum, dass man seine eigene Lebensweise hinterfragt. Das ist sicher nicht angenehm und leider ist der Mensch sehr egoistisch. Warum sollte auch ich auf den SUV und die Weltreise verzichten, wenn ich es mir leisten kann und vor allem mein Nachbar das auch macht? Aber mit dieser Einstellung wird man nichts verändern und leider werden das dann alle ausbaden müssen...

    Ach ja? Definier mir "normal"!

    Einmal editiert, zuletzt von Sepiroth ()

  • Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass dieBundesregierung erst dieses Jahr wieder dazu aufgerufen hat Vorrätefür mindestens 14 Tage anzulegen. Oft wischt man solche Gedanken miteinem Lächeln einfach weg.

    Gerade die Broschüren vom Bundesamt für Katastrophenschutz (BBK) dienen dazu kleinere und mittlere Katastrophen ohne größeren Schäden zu überstehen. Dazu zählen Stromausfall, Hochwasser etc. einfach damit z.B. bei einem Stromausfall die Supermärkte, die sowieso nicht beliefert werden, nicht belagert werden und keine Panik ausbricht.

    Bei großen Katastrophen ist es auch egal, ob man für 14 Tage Wasser/Nudeln etc. hat oder nicht, da es eh zu spät ist.


    Die deutsche Bevölkerung ist für solche Fälle (Kleine Katastrophen), nach Informationen des BBK, relativ schlecht aufgestellt bzw. vorbereitet. Hauptziel ist ja die Vermeidung von Panik, da es Hilfeleistungen für die betroffenden Regionen erheblich erschwert.

  • Zu Sephiroths Gedanken: Richtig. Konsequenterweise dürfen wir dann auch keine Brettspiele mehr kaufen, die in China produziert werden und mit Farben bedruckt werden, in denen wer weiß was für Farbstoffe drin sind und die wer weiß wo hergestellt werden und dabei nicht nur die Umwelt, sondern auch die meist völlig ungeschützten Arbeiter vergiften.


    SO gesehen ist Trump dann auch der Retter der Welt, denn mit hart verschärftem Protektionismus kommt der Welthandel zum erliegen, also weniger Transportemissionen, weniger Nachfrage von giftigen Hightech-/Luxus-Produkten, Fokus auf lokale Produktion, Abschottung der Grenzen (sollnse draußen verhungern und ersaufen! => weniger Menschen, besser für die Umwelt, besser für die Menschen).


    #dieweltgehtvordiehundemädchentraurigaberwahr

    #genghiskhan

    #rakeamericagreatagain

    #blackfriday


    Ich geh mir maln tiefes Loch buddeln. Mal sehen, wofür ichs demnächst nutzen kann.

    Einmal editiert, zuletzt von Brandigan ()

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  • Zu Sephiroths Gedanken: Richtig. Konsequenterweise dürfen wir dann auch keine Brettspiele mehr kaufen, die in China produziert werden und mit Farben bedruckt werden, in denen wer weiß was für Farbstoffe drin sind und die wer weiß wo hergestellt werden und dabei nicht nur die Umwelt, sondern auch die meist völlig ungeschützten Arbeiter vergiften.

    Natürlich wäre es besser, wenn man statt 3 Spielen nur eines kaufen würde, und das dafür unter fairen und umweltgerechten Bedingungen produziert worden wäre. Mein Kommentar ging aber ja eher in Richtung Prepper-Szene und Umwelt allgemein.


    Es ist aber auch so, dass wir ja klimaverträglich leben können, ohne wieder in eine Höhle zu ziehen. (Flug-)Reisen weglassen, regionaler kaufen, Konsum reduzieren (nicht einstellen) und insgesamt einfach bewusster leben. Gerade der erste Punkt macht so viel aus. Und dann kann man sich auch einmal ein Spiel aus China rüberschippern lassen oder mit dem Auto einen Ausflug machen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Wir müssen dazu nur halt weg von Wachstum, Wachstum, Wachstum, vom Gas gehen und vielleicht leicht auf die Bremse tippen.

    Ach ja? Definier mir "normal"!

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