17.12.-23.12.2018

  • Moin


    Gestern zu zweit Blackout Honkong gespielt.

    Werde hier nun nicht auf die Regeln eingehen, da ich vermute, dass uns da noch kleine Fehler unterlaufen sind.


    Mir gefiel das Spiel gut, allerdings finde ich GWT als noch besser.

    Warum?

    Kann ich nicht genau festmachen.


    Blackout HK impliziert vielleicht etwas mehr Action und mehr Zwänge und Nöte als letztendlich vorhanden sind.

    Letztendlich reduziert sich vieles auf Statik und Mechanismen. Zeitweilig fühlte ich mich an ein Feld-Spiel erinnert.

    Und soll jetzt auch keinen negativen Beigeschmack haben.

    Die Optionen sind vielleicht noch vielfältiger als bei GWT, aber seine Aktionen kann man aber immer irgendwie in eine ander Richtung tunen.

    Aber GWT empfand ich als deutlich komplexer.


    Vorbildlich ist aber die Regel.

    Nach 2maligen lesen, waren einem die Zusammenhänge sofort klar. Und das fand ich bisher selten.


    Wenn ich heute noch ein Opfer finde, werde ich das nochmal spielen.



    Der Gernspieler

    Einmal editiert, zuletzt von Gernspieler ()

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  • Habe es endlich geschafft mein vor über einen Jahr gekauftes Aventuria- Abenteuerkartenspiel, auszupacken und zu spielen.


    Mir sagt das Spiel extrem zu. Die Geschichten sind gut geschrieben, es kommt viel Spannung und Atmosphäre auf. Die Würfel und Kartenmechanik sagt mir auch zu. Spiele es aber nur im Abenteuermodus.

  • Diese Woche gespielt:


    Blackout Hongkong

    Auch bei mir ein erstes Mal. Als großer GWT-Fan war ich sehr gespannt, und, um es vorweg zu nehmen, wurde auch nicht enttäuscht. Man muss mal die düstere Atmosphäre verkraften im Gegensatz zum geradezu Smarties-bunten GWT. Aber die Vielzahl an zu entdeckenden Zusammenhängen lassen einen ganz schön grübeln, wie man die Präferenzen setzt. Da gibt's also die Karten mit seinem Team, die einem Rohstoffe geben; welche allerdings per Farbwürfel bestimmt werden; dann die Laster, die einem auch andere als die erwürfelten Ressourcen erlangen lassen; dann die Ziele, die auf den zu erwerbenden Karten angestrebt werden müssen; dann die Farbklötzchen, die erfüllte Ziele in gleicher Farbe einen Rasterpunkte am Stadtplan belegen lassen; dann die dadurch zu erwerbenden Goodies, wozu man aber eine gewisse Zahl an Teammitgliedern = GPS-Punkten braucht; wenn man mehrere Klötzchen um ein Gebiet bekommt, kann man ein Haus reinsetzen, dass einem bestimmte Sachen freischaltet...

    Klingt jetzt alles weit komplizierter als es sich spielt, aber man sieht schon, dass die Zusammenhänge mannigfaltig sind. Nach einer Partie sag ich mal: bitte bald wieder; aber ich bezweifle, ob es das tolle Spielgefühl von GWT erreicht. Das ist einfach thematischer als dieses im Kern doch recht abstrakte Optimierspiel.


    Q. E.

    Abkürzung für "Quantitative Easening", eine Begriff aus der Finanzwelt. Die am besten vier Spieler/innen stellen je eine Bank aus unterschiedlichen Länder dar, die durch Bieten Grund und Industrien erwerben. Es gibt 16 verschiedenwertige Plättchen = Güter und jeder Spieler bietet reihum vier davon an. Dann schreibt jeder eine Zahl (irgendeine Zahl!) auf sein (abwischbares) Biettafelchen. Der Höchstbieter gewinnt. Allerdings gibt es für jede der vier Runden auch Punkte für Nullbieter und am Ende scheidet derjenige aus der Wertung, der insgesamt die höchste Summe geboten hat. Das kommt exklusiv daher mit einem schweren Holzbrett als Hauptspielplan und kleinen Spanplatten für die anderen Bestandteile. Und die größte Überraschung: das macht Spaß!! Endstand in unserer Partie war 31:30:30:0. Der am meisten Punkte gehabt hätte, schied durch die Spezialregel aus. Kickstarter.


    Dann noch ein paar kleine Spiele:

    Krazy Wordz

    Immer wieder gerne! Das Bilden von Fantasieworten zu vorgegebenen Begriffen ergibt bei jedem Spiel irgendeinen Ausdruck, den man ab da im Alltag gerne für was Bestimmtes verwendet. Allerdings sollte man schon ein bisschen Sprachgefühl haben. In größeren Runden brechen bald ein oder zwei ab, die damit nicht zurecht kommen.


    Cortex 3 Challenge

    O mein Gott! Karten in 6 verschiedenen Kategorien werden umgedereht und der/ die das Rätsel am schnellsten löst, haut mit der Hand drauf. Wenns richtig ist, darf er sich ab zwei Karten pro Kategorie ein Gehirnviertel nehmen. 4 Viertel=gewonnen! Man sieht kleine Rechenaufgaben oder muss abschätzen, welche Farbe am meisten vertreten ist, oder darf sogar mal an einer Duftkarte schnuppern usw.

    Hektik pur und somit für mich kein Vergnügen.


    Munchkin

    Sollte wohl jeder mal gespielt haben. Monsterkarten mit absurden Eigenschaften müssen mit Fallen, Helden und sonstigen absurden Karten besiegt werden. Ein Partykartenspiel, das in bestimmten Runden wohl ein Knaller ist. Dafür muss man aber viel zu viel lesen. Und es ist völlig unabwägbar. Kommt ganz drauf an, welche Karten man zieht. Ok, kennengelernt, abgehakt...


    #BlackoutHongKong #Q.E. #KrazyWördz #CortexChallenge #munchkin

    2 Mal editiert, zuletzt von papadjango ()

  • Diese Woche gespielt:


    Blackout Hongkong

    Auch bei mir ein erstes Mal. Als großer GWT-Fan war ich sehr gespannt, und, um es vorweg zu nehmen, wurde auch nicht enttäuscht. Man muss mal die düstere Atmosphäre verkraften im Gegensatz zum geradezu Smarties-bunten GWT. Aber die Vielzahl an zu entdeckenden Zusammenhängen lassen einen ganz schön grübeln, wie man die Präferenzen setzt. Da gibt's also die Karten mit seinem Team, die einem Rohstoffe geben; welche allerdings per Farbwürfel bestimmt werden; dann die Laster, die einem auch andere als die erwürfelten Ressourcen erlangen lassen; dann die Ziele, die auf den zu erwerbenden Karten angestrebt werden müssen; dann die Farbklötzchen, die erfüllte Ziele in gleicher Farbe einen Rasterpunkte am Stadtplan belegen lassen; dann die dadurch zu erwerbenden Goodies, wozu man aber eine gewisse Zahl an Teammitgliedern = GPS-Punkten braucht; wenn man mehrere Klötzchen um ein Gebiet bekommt, kann man ein Haus reinsetzen, dass einem bestimmte Sachen freischaltet...

    Klingt jetzt alles weit komplizierter als es sich spielt, aber man sieht schon, dass die Zusammenhänge mannigfaltig sind. Nach einer Partie sag ich mal: bitte bald wieder; aber ich bezweifle, ob es das tolle Spielgefühl von GWT erreicht. Das ist einfach thematischer als dieses im Kern doch recht abstrakte Optimierspiel.

    Genau das trifft es.

    Ich glaube auch, dass zumindest ich, mit allzu großen Erwartungen daran gegangen bin.


    Ein Spiel wie GWT zu toppen, ist sehr schwer. Und das vom selben Autor........?!


    Wir wollen mal sehen, wie sich das Spiel auf lange Sicht macht.



    Der Gernspieler

  • Wir habe gestern zu Viert #ArchitektenDesWestfrankenreich gespielt. Ich habe es vor ca. 4 Wochen einmal gespielt und gestern kam endlich meine Bestellung vom Schwerkraft-Verlag an (inkl. Teotihuacan).


    Es dauert doch ein bisschen bis alle Einsetzfelder und Mechaniken erklärt sind nach 3-4 Runden hat es aber jeder kapiert und es läuft sehr rund. AdW ist eines der Spiele, die sehr schnelle Züge erlauben und man sofort wieder dran ist UND man darauf fiebert die nächsten Aktionen machen zu können. Ein Spiel ist in meinen Augen dann gut, wenn man dem nächsten Zug entgegenfiebert und man mit Argusaugen verfolgt und bangt was die Mitspieler tun. Genau das geschieht hier.


    Wir spielten mit individuellen Charakteren. Ich versuchte mich darin die Gegner per Marktplatz Aktion häufig gefangen zu nehmen und damit Silber zu scheffeln. Leider ging das total nach hinten los. Die Mitspieler scherten sich wenig darum und zogen ihr Ding durch. Auch in meiner 2. Partie hatte die Siegerin die 20 Kathedralenpunkte und gewann v. a. dadurch.

    Ich hoffe sehr, dass man auch gewinnen kann wenn man ein paar Gegner verhaftet und nicht immer letzter wird damit. In der ersten Partie war es nämlich auch so, dass der „Sheriff“ letzter wurde und die Kathedralenbauerin erste. So auch gestern. 31-30-29-10 wobei ich die Rückleuchte sein durfte :rolleyes: Die Grafik und das Material sind toll, das Spiel geht (zu) schnell und die Mechanismen sind einwandfrei.


    Mal sehen, mir gefällt das Spiel sehr und die Mitspieler waren sogar begeistert. Bin gespannt was die nächsten Partien bringen.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 17:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Underwater Cities — 11 Trajan — 12 Concordia

    13 Blackout — 14 Das tiefe Land — 15 Newton — 16 Troyes — 17 Caylus

  • Ich hoffe sehr, dass man auch gewinnen kann wenn man ein paar Gegner verhaftet und nicht immer letzter wird damit.

    Kann man. Ich habe in meinem ersten Spiel #ArchitectsOfTheWestKingdom (als 5er) fast schon rollenspielmäßig den "Bösen" gemimt. Zum einen macht es mir Spaß, so rollenspielmäßig mit gerne auch einseitiger Extremstrategie ein Spiel kennen zu lernen, aber zum anderen war das auch kein reiner Zufall. Ich war zum Startspieler gelost worden und konnte mir gleich eine Person sichern, die irgendeinen Bonus auf Schwarzmarkt-Aktivität gab. Auch später dann bewusst alles fiesen und bösen Helfer eingestellt und die Rolle des Fieslings gespielt, teils ohne größere Überlegungen, einfach weil es zur Rolle gepasst hat, teils aber auch durchaus zielgerichtet. Da war dann z.B. auch irgendwas mit Bonus fürs Verhaften dabei.


    Insgesamt waren 3 von 5 Spielern "brav" und haben schön an der Kathedrale gebaut. Ich war knallhart böse und sündhaft, einer indifferent bis sündig. Kathedralenbau?! Pfff. Ich doch nicht! :evil: Endergebnis: ich hatte viel Spaß beim Spielen, ein bisschen lustig gemeinte Lästerei über die frömmelden Kirchenbauer inklusive, und am Ende hatte ich auch noch gewonnen! ;)

  • Dann hast du deine Punkte ausschließlich durch Gebäudebau gemacht. Bin wirklich neugierig auf die nächsten Partien.

    #ArchitektenDesWestfrankenreich

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 17:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Underwater Cities — 11 Trajan — 12 Concordia

    13 Blackout — 14 Das tiefe Land — 15 Newton — 16 Troyes — 17 Caylus

  • Dann hast du deine Punkte ausschließlich durch Gebäudebau gemacht.

    Es waren recht viele hochwertige Gebäude, das stimmt. Aber irgendwelche Endwertungskarten waren auch noch gute Punktebringer. (Alles aus der Erinnerung heraus geschrieben; ist schon ein bisschen her.)

  • Da ich bei den Architekten des Westfrankenreiches noch gänzlich unbedarft bin:

    Ist es mit Robin Hood and the Merry Men irgendwie vergleichbar, oder ein komplett anderes Spiel? Soll heißen: Lohnt es sich beide Spiele zu holen?

    Meine derzeitigen Lieblingsspiele:

    1. Vindication

    2. Circadians: First Light

    3. Lords of Waterdeep

    4. Pax Pamir
    5. Auztralia


    geplant für 3. Quartal '19: First Martians, Lockup, Neom


    Top 5 Euro's: 1. Founders of Gloomhaven 2. Teotihuacán 3. Nusfjord 4. Bora Bora 5. Newton

    Top 5 Thematic : 1. Herr der Ringe LCG 2. Spirit Island 3. Arkham Horror LCG


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  • Da ich bei den Architekten des Westfrankenreiches noch gänzlich unbedarft bin:

    Ist es mit Robin Hood and the Merry Men irgendwie vergleichbar, oder ein komplett anderes Spiel? Soll heißen: Lohnt es sich beide Spiele zu holen?

    beide haben eine Grafik von The Mico - das ist es dann aber auch schon an Gemeinsamkeiten. Für meinen Geschmack lohnen sich beide Spiele :-)

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgehört?"

  • Da ich bei den Architekten des Westfrankenreiches noch gänzlich unbedarft bin:

    Ist es mit Robin Hood and the Merry Men irgendwie vergleichbar, oder ein komplett anderes Spiel? Soll heißen: Lohnt es sich beide Spiele zu holen?

    Ich stimme Hartmut Th. da vollkommen zu. Habe beide innerhalb der letzten beiden Tage getestet... und jedes für sich für sehr gut befunden. Neben der wundervollen Grafik (ok, wenn man alle Teile von #Räuber der Nordsee hat ist man dieser vielleicht schon überdrüssig) ist m.E. die tolle Interaktion bei beiden gelungen. Bei Robin Hood ist man sogar dazu gezwungen (eben semi-koop) während man bei den Architekten die Wahl hat, ob man seine Mitspieler (durch das Gefangennehmen der Arbeiter) nerven möchte. Haben definitiv beide ihren Platz im Regal verdient.

  • Mein Robin liegt noch bei Sven. Aber ich kenne die Regeln und beide Spiele sind schon deutlich unterschiedlich, nur die Grafik ist vom gleichen Künstler, der einen ziemlich unverwechselbaren und eigenständigen Stil hat. Das rückt beide natürlich optisch zusammen. Ansonsten beschränken sich die Gemeinsamkeiten auf Worker Placement als Grundlage. Naja, vielleicht noch eine Kleinigkeit: Beide Spiele eine ungewöhnliche Interaktion drin, allerdings komplett unterschiedlich gelöst.


    Beim einen (Architects) muss man Mitspielern, die zu gierig werden, per harter direkter Interaktion in die Beine grätschen (funktioniert gut, weil erstens nur punktueller Effekt und zweitens stabiles Gleichgewicht: Ertrag für das Gefangennehmen steigt mit der Anzahl der Gefangenen). Das andere Spiel (Robin) setzt nicht auf "Koexistenz mit gelegentlichem Gegeneinander", sondern genau andersrum auf "Gegeneinander mit gelegentlicher Koexistenz", realisiert durch semi-kooperative Elemente inklusive der Möglichkeit, gemeinsam zu verlieren. Auch da bestätigen mich die ersten Berichte, dass das wie erhofft funktioniert, u.a. durch Punkte für den Helfer, der Gefangene des Mitspielers befreit. Robin würde ich gerne selbst mal spielen, aber, siehe oben, geht noch nicht...

  • Coimbra


    Mechanisch sauber konstruiert und mit originellem Würfeleinsetz- Mechanismus. Gefühlte 100 Möglichkeiten pro Zug machen das Spiel denklastig, aber obwohl meine Frau AP-anfällig ist, haben wir Coimbra in unserer ersten Partie zu zweit in knapp 90 Minuten durchgespielt und es fühlte sich nicht zu lang an. Coimbra hat uns viel Spaß bereitet, trotz der 2Spieler- Krücke. Das ständige Abwägen der Möglichkeiten, die ein einziger Würfel bieten kann, macht das Spiel zu einer interessanten Optimierungsaufgabe, die gern in meiner Sammlung bleiben darf.



    Werwolf Legacy


    Die Legacy-Version des beliebten Deduktionsspiels inklusive sämtlicher Stärken und Schwächen. Gespielt werden 5 Kapitel mit 3-4 Sessions pro Kapitel, das erste haben wir am Freitag durchgespielt. Die verschiedenen Rollen und Regeln werden nach und nach eingeführt und es gibt eine (bislang noch recht dünne) Hintergrundgeschichte. Mir ist nicht so recht klar, wo beim Legacy der Mehrwert liegen soll, aber es sind ja noch ein paar Kapitel offen.

    Ich spüre die Macht in mir.


    Könnte aber auch Hunger sein.

  • Am Donnerstag wurde der Weihnachtsurlaub mit einem Spielabend eingeleitet. samy0r war zu Besuch, auf den Tisch kamen weitestgehend feine, kleine Sachen, über die es nicht viel Neues zu berichten gibt.


    Zweimal Onitama, einmal Realm of Sand, jeweils zu zweit. Bei Welcome To und Railroad Ink war meine Frau mit dabei. Vor allem Welcome To liegt ihr auch sehr gut, hier hat sie mich jetzt dreimal in Folge besiegt. Alles schöne Spiele mit kurzer Spieldauer, die sich locker runterspielen und die vermutlich weiterhin sehr regelmäßig auf dem Tisch landen werden.


    Mit Blitz Bowl kam zudem noch ein für mich neues Spiel auf den Tisch. Mein Mitspieler hatte auch erst eine Partie auf dem Buckel. Blitz Bowl ist so eine Art kleiner Bruder von Blood Bowl, wenn ich das richtig verstanden habe. Letzteres kenne ich aber auch nicht. Als Football-Interessierter finde ich das Thema zumindest schon mal ziemlich cool. Blitz Bowl ist ein taktisches 2er Spiel, bei dem man aber erstmal einiges überblicken muss (Fähigkeiten, ausliegende Zielkarten, ggfs. schon eingesammelte Karten, die auf der Rückseite wiederum Sonderaktionen ermöglichen).

    Mit seinen sechs Figuren rennt man über das Feld, blockiert Laufwege des Gegners, rammt Gegenspieler um und kann theoretisch auch den Ball werfen. Letzteres haben wir in unserer Partie nicht einmal gemacht und es wurde auch nur ein Touchdown erzielt (von meinem Gegner), der Rest der Punkte resultierte bei uns aus den Karten, über die ich am Ende 14-12 gewonnen hatte. Ich denke mal, das kann auch anders laufen, wenn man das Spiel besser kennt. Möchte ich auf jeden Fall demnächst nochmal spielen, mein Ersteindruck ist soweit schon mal gut. Die Übersicht leidet leider etwas darunter, dass man die unterschiedlichen Figuren schlecht auseinanderhalten kann. Aber auch das wird vermutlich mit weiteren Partien besser.





    Gestern Abend gab es spontan noch einen weiteren Spielabend zu viert, bei dem für mich allerhand Unbekanntes auf den Tisch kam.

    Los ging es mit zwei Kartenspielen von Adlung Spiele, die um die Jahrtausendwende herum erschienen sind… Verräter und Meuterer.


    Bei Verräter (1999 immerhin auf der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres) liegen verschiedene Orte im Kreis aus, die unterschiedliche Punkte und Stärke aufweisen und anfangs abwechselnd dem Fürstenhaus der Rose oder der Adler angehören. Ebenso starten je zwei Spieler für das Fürstenhaus der Rose und zwei für die Adler (im Spiel auch Gesinnung genannt).

    In jeder der acht Runden wird zunächst vom Strategen (eine der sechs Rollen im Spiel) ein Konflikt zwischen zwei benachbarten Orten unterschiedlicher Gesinnung initiiert. Dann werden reihum geheim Rollen ausgewählt. Spannend ist dabei vor allem die Verräter-Aktion, die einen die Gesinnung wechseln lässt. Dann können reihum beliebig viele Versorgungskarten ausgespielt werden, die zu der Konfliktstärke der Orte addiert werden, um den Konflikt zu lösen. Der Ort der Verlierer-Partei wird umgedreht, die siegreiche Partei bekommt abhängig von der Anzahl der beteiligten Spieler Siegpunkte. Da man nicht sicher weiß, ob jemand bzw. wer die Verräter-Rolle spielt, sind die Konflikte sehr spannend und es gab die eine oder andere böse Überraschung. Die anderen Rollen können noch Stärkepunkte in den Konflikt mit einbringen, mehr Versorgungskarten nachziehen oder Gebäude bauen lassen.

    Verräter hat mir sehr gut gefallen. In einer kleinen Schachtel und für wenige Euro bekommt man hier einiges an Spieltiefe geboten. War auch bis zur letzten Runde spannend, dritter Platz beim 24-21-19-17.




    Das Schwesterspiel Meuterer weist einige Parallelen zu Verräter auf, konnte uns aber insgesamt alle weniger überzeugen. Das Thema wurde hier auf Schifffahrt und Handel verlegt. Statt der Konflikte liegt hier der Schwerpunkt auf dem Verkaufen von unterschiedlichen Waren in den ebenfalls im Kreis ausliegenden Orten.

    "Problem" für uns war der im Vergleich zu Verräter deutlich höhere Glücksfaktor, der beim Ziehen der Warenkarten zum Tragen kommt. Zieht man hier möglichst viele gleiche Waren (bei 5 Handkarten pro Runde), ist man einfach deutlich im Vorteil, weil immer nur Derjenige Punkte bekommt, der am meisten gleiche Waren in einem Ort ausliefern kann. Ein Mitspieler bekam in den letzten drei der acht Runden von keiner Warensorte mehr als eine Karte auf die Hand und war dadurch quasi chancenlos, noch groß Punkte zu sammeln

    Insgesamt hat mir zwar auch Meuterer noch ganz gut gefallen, aber im direkten Vergleich ist Verräter für mich eindeutig das bessere Spiel. Hier gab es aber zumindest einen Sieg für mich beim 39-37-25-18.




    Im Anschluss konnten wir uns auf keines der zur Auswahl stehenden großen Spiele einigen (u.a. Blood Rage, Scythe, Hyperborea, Dominent Species, Teotihuacan) und wir entschieden uns noch einige kürzere Sachen aufzutischen.

    So ging es weiter mit Colt Express, das ich tatsächlich ebenfalls noch nie gespielt hatte. Fand ich nett, ist schnell erklärt, schnell gespielt, ziemlich chaotisch und witzig. Kann ich nachvollziehen, dass das Spiel des Jahres geworden ist, auch wenn ich es nicht selbst haben muss. Ich habe hier als Anfänger reichlich auf die Mütze bekommen, wurde ständig verhauen und angeschossen, war entsprechend chancenlos. Spaß gemacht hat’s trotzdem ?


    Nach einer Partie Azul auf der Fortgeschrittenen-Seite, gab es zum Abschluss noch ein Highlight.


    Und zwar Cryptid, das mir sehr gut gefallen hat. Es war schon recht spät und Cryptid verlangt einem durchaus einiges an Gehirnschmalz ab, aber das hat richtig Spaß gemacht.

    Cryptid ist ein Deduktionsspiel, bei dem wir auf einer Hexfeld-Karte nach einer Kreatur suchen. Dafür erhält jeder einen geheimen Hinweis und die Kombination aller Hinweise ergibt ein Hexfeld, das es zu identifizieren gilt. Ist man am Zug, fragt man einen seiner Mitspieler, ob Feld x das gesuchte sein kann. Der Mitspieler legt dann auf Basis seines Hinweises entweder eine Scheibe (ja) oder ein Klötzchen (nein) auf das Feld. So sammelt man immer mehr Informationen über das Zielfeld, versucht die Hinweise der Mitspieler zu entschlüsseln und engt die Suche ein.

    Sehr cooles Ding. Ich warte mal ab, ob es hierzu eine deutsche Version geben wird. Die englische lässt sich aber auch gut spielen. So oder so, Cryptid wird vermutlich irgendwann auch in meiner Sammlung landen.




    #Onitama #RealmOfSand #WelcomeTo #RailroadInk #BlitzBowl #Verräter #Meuterer #ColtExpress #Azul #Cryptid

    Meine Top 11 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Tzolk'in - Agricola - Clans of Caledonia - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Great Western Trail - Heaven & Ale - Auf den Spuren von Marco Polo - Scythe

  • Diese Woche war wieder ein bisschen was angesagt.


    Zunächst spielten wir zu zweit zwei Szenarien #Gloomhaven

    Einer unserer Mitspieler hatte kurzfristig absagen müssen, so dass Felsenherz und Inox Barbar alleine Dungeons plündern mussten. Da wir unseren Kumpanen aber mit in spielentscheidene Entscheidungen involvieren wollten, entschlossen wir uns im Nebenstrang etwas rumzuplündern. Im ersten Szenario war es zumindest noch einigermaßen knapp, auch wenn wir niemals ernsthaft gefährdet waren draufzugehen. Stattdessen mussten wir uns einen Plan bezüglich der Zeit, die für das Szenario bereitstand überlegen. Am Ende konnten wir das Ganze aber ziemlich souverän abschließen.

    Das zweite Szenario, welches wir spielten, war allerdings mega einfach. Das lag vor Allem daran, dass wir direkt im ersten Raum mit zwei Gegner direkt mal zwei von denen umnieten und den dritten entwaffnen konnten ohne selbst auch nur eine einzige Wunde zu nehmen. So konnten wir uns auch durch den Rest des Szenarios fräsen. Danach entschieden wir dann, dass wir im Folgenden den Schwierigkeitsgrad anheben werden (der dritte Mitspieler wird einfach demokratisch überstimmt, wenn er nicht will ;) ). Zudem ist mein Felsenherz, der kurz vor Level 3 steht schon halb mit seinem Lebensziel durch. Das macht mich einerseits neugierig, andererseits aber auch ein wenig traurig, weil ich den echt gerne spiele.

    Nächste Woche (vielleicht am 27.) geht es dann weiter. Alle sind heiß drauf und zwei weitere Leute wollen jetzt auch unbedingt mal mitmachen, wenn auch nicht auf regulärer Basis. Ich habe ehrlich gesagt vor dem Start nicht so Recht gewusst, ob mich das tatsächlich begeistern kann, allerdings kann ich mittlerweile schon mal sagen, dass ich noch kein Spiel bisher auf dem Tisch hatte, dass bei allen gleichsam ein so hohes Maß an Euphorie auslöst und jeder total heiß auf die nächste Partie ist.


    Gestern spielten wir zu dritt zunächst #Coimbra

    Für mich war es die zweite Partie, die beiden anderen waren Erstpieler. Ich warte mal noch ein paar Partien ab, aber aktuell ist es auf dem Weg sich zu einem echten Highlight für mich zu entwickeln. Das Thema ist komplett blubb, aber die Mechanismen sind einfach, aber elegant, das Spiel ist schön und außerdem ist es mit hohem Maß an Interaktion und Taktieren, neben einer generellen strategischen Ausrichtung, gesegnet. Mir gefällt das richtig gut. Ich verstehe auch gar nicht so recht, warum da viele so AP-anfällig sind. Ich kann doch sowieso nur begrenzt "ausrechnen" welche Karte ich garantiert bekomme bzw. hab ggf. gar keine Ahnung, was meine Gegner so planen. Ich kann mir zwar diverese Eventualitäten überlegen, aber ob die eintreten... Gerade das +3 Augen Plättchen kann da noch so einiges umwerfen.

    Danach gab es dann in gleicher Konstellation noch #DieBurgenVonBurgund

    Die Beiden kannten es noch nicht, für mich war es Partie Nummer 16. Ich stelle immer wieder fest, dass trotz biederer Optik das Spiel bei so ziemlich jedem gut ankommt, weil es einfach ist, direkt belohnend, aber trotzdem nicht stumpf. Zudem kann man so schön alles auf fehlendes Würfelglück schieben, wenn man auf die Mütze bekommt ;) Für mich hat es sich jetzt so langsam ausgelutscht, auch wenn ich es immer gerne mal als Gateway-Game auspacke.

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  • Was für eine schöne Spielewoche 8-))


    Gestartet haben wir mit einem Escape-Room mit DSA-Thema: Das Wirtshaus zum wilden Keiler. War wieder super :thumbup:. Ich liebe das.


    Dann kam am Montag mein Pandemic: Untergang Roms. Das habe ich dann gleich mit meinem Sohn (9) und 1x Solo ausprobiert. Die Barbaren haben uns überrannt. Ich habe dann allerdings festgestellt, dass wir zu Beginn wie gewohnt zufällig die Infektions- äh Barbarenkarten gezogen haben und nicht die vorgegebenen Start-Städte verwendet. Man sollte vielleicht doch die Anleitung genau lesen:/. Am Mittwoch habe ich's dann zu meiner Pandemic-Legacy-Gruppe mitgenommen und haben dann 2 Partien mit 6 Aufstand-Karten gespielt. Die erste Runde gingen wir wieder baden, bei der Zweiten war es denkbar knapp. Einen weißen Würfel konnten wir nicht entfernen, bevor die Spielerkarten aus waren. Wir waren uns alle einig, dass diese Variante geil ist. Für mich nach Pandemic Legacy Season 1 das zweit beste Pandemie. Es ist sehr thematisch, die Mechanik mit den Routen erzeugt wirklich das Gefühl, dass die Barbaren langsam nach Rom einfallen. Ich war zu Beginn skeptisch, dass das Auswürfeln der Kämpfe funktioniert, aber das ist Ok. Vor allem das Triggern der Spezialfähigkeiten beim Kampf ist cool. Auch ein toller Kniff ist das Verstärken der Ereigniskarten indem man den Niedergangsmarker eins weiter schiebt. Die Ereignisse sind schon mächtig, aber das überlegt man sich schon zweimal. Irgendwie finde ich dieses Jahr die kooperativen Titel stark.


    In der Donnerstags-Runde kam #CarsonCity zu sechst auf den Tisch. Für alle war es die Erstpartie. Es entwickelte sich eine spannende Runde. Das Spiel enthält so die typischen Elemente Rollenwahl und Workerplacement. Originell und interaktiv sind die Duelle, die ausgelöst werden, wenn zwei Cowboys auf einem Aktionsfeld stehen, das sorgt für Spannung. Ja, es hat einen gewissen Glücksanteil, aber der hält sich in Grenzen. Zum Schluss konnte ich noch den zweiten Platz ergattern über den Tiebreaker. Hat Spass gemacht und die Spielzeit hielt sich für eine Sechserrunde mit ca. 2h in Grenzen. Als Absacker dann #JustOne, welches ja oft überschwänglich gelobt wird. Uns hats auch gefallen. Wieder mal erstaunlich warum bisher noch keiner auf diese Idee gekommen ist.


    Am Freitag dann ein spontaner Spieleabend mit meiner Nachbarin. Gespielt wurde je 2x #Die Quacksalber von Quedlinbur , #Dominion mit Blütezeit und #Azul. War quasi ein SDJ-Abend;). Dominion kommt mittlerweile nicht mehr so oft auf den Tisch, was eigentlich schade ist. Damit konnte ich schon einige neue Mitspieler gewinnen.

    Favorites: Gaia Project/Terra Mystica-Mage Knight-Tzolk'in-Viticulture-Spirit Island-7th Continent

  • richy81 Kennst Du #Tobago ? Könnte Dir auch gefallen.

    Nur vom Namen her, aber nie gespielt. Wenn sich mal irgendwo die Gelegenheit ergibt, erinnere ich mich an deinen Tipp ;-)

    Meine Top 11 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Tzolk'in - Agricola - Clans of Caledonia - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Great Western Trail - Heaven & Ale - Auf den Spuren von Marco Polo - Scythe

  • Gestartet haben wir mit einem Escape-Room mit DSA-Thema: Das Wirtshaus zum wilden Keiler. War wieder super :thumbup:. Ich liebe das.



    War der selbst gemacht? Oder wo gibt es das?

    Nein, der war nicht selbstgemacht. Den gibt es bei mir in der Nähe: Countdown – Live Escape Erlebnis in Landsberg am Lech

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  • Oh, zu spät gesehen. Aber ja, um den Anbieter geht's

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  • Tja, die Woche ist schon wieder rum und es ist die Nacht zu Heiligabend. Da war nicht sehr viel Zeit zum Spielen, es gab aber doch vier Spiele:


    Wisdom of Solomon (zu zweit, erstes Spiel) aus dem selben Verlag wie Kings of Israel. Beides sind Spiele mit Themen aus dem Alten Testament.


    In Wisdom of Solomon geht es darum, den Tempel von Jerusalem zu bauen.

    Der Spielplan ist zweigeteilt. Links sind die Orte, an denen man Bauen, Handeln usw. kann, rechts ist eine Landkarte von Palästina. Der bei BGG zu sehende Spielplan ist nicht final, es fehlen vor allem die Einsetzfelder für Arbeiter auf dem rechten Landkartenteil. Es ist also ein WP-Spiel.

    Baut man ein Gebäude, bekommt man die Karte des Gebäudes, das einem Vorteile bringt, teils unmittelbar in bestimmten Situationen, teils erst, wenn man auf der Karte einen Arbeiter einsetzt. Gleichzeitig darf man auf dem Landkartenteil ein (Holz-)Gebäude einsetzen und eine Straße legen, sofern es noch eine gibt. So kann auf der Landkarte ein Netzwerk entstehen, das bei der Rohstoffproduktion Bedeutung erlangt. Setzt man auf der Landkarte einen Arbeiter zur Rohstoffproduktion ein und macht das in einer Region, in der man ein eigenes Gebäude hat, bekommt man nicht nur den Rohstoff/die Rohstoffe der Region, sondern auch die aller im Netzwerk verbundenen Regionen, soweit dem nicht Hinderungsgründe entgegenstehen.

    Das ist jedenfalls interessant und will weiter erkundet werden.


    Magnastorm (zu zweit, erstes Spiel)


    Man fährt mit seinem Scoutfahrzeug auf einer Planetenoberfläche, setzt "Schildkröten" ab, die mehrere Zwecke erfüllen. Man kann mit ihnen Mehrheiten bilden, die Punkte bringen, kann mit ihnen Rohstoffe produzieren (welche, hängt davon ab, ob man im jeweiligen Sektor 1, 2 oder 3 Schildkröten hat) und man kann sie nutzen, um Aufträge zu erfüllen, für die man in bestimmten Konstellationen auf dem Plan befindliche Schildkröten zurücknehmen muss. Das Erfüllen solcher Aufträge ist die einzige Möglichkeiten, eingesetzte Schildkröten wieder verfügbar zu machen. Setzt man seine Schildkröten so ab, dass man damit keine Aufträge erfüllen kann, kann man halt nur die 10 bauen, die man hat.

    Setzt man Schildkröten ab, betreibt man damit zugleich Forschung, rückt also auf den entsprechenden Forschungsleisten auf, bekommt dadurch gegebenenfalls Boni und erlangt Wissen, das man dann wiederum einsetzen kann, um damit Forschungsaufträge zu erfüllen. Im Spiel sind jeweils 2 Aufträge jeder der beiden Auftragsarten.

    Für Erfüllung von Aufträgen bekommt man Punkte, je nachdem, wie früh man das macht. Manche Forschungsaufträge werden von Runde zu Runde schwieriger.

    Dann kann man noch Commander übernehmen, wofür man Punkte bekommt, oder sie wieder abgeben müssen, wodurch man Punkte verliert.

    Auch Transmitterstationen kann man bauen, wofür es Punkte gibt, und diese Stationen ermöglichen es auch, sie als Startpunkt für eine Bewegung zu nehmen.


    Der Mechanismus, wie Aktionen durchgeführt werden, besteht im Versetzen von Gefolgsleuten vom oberen Aktionsplan auf den unteren. Das funktioniert unterschiedlich, je nachdem, ob man auf dem oberen Spielplan einen (Verwaltungs-)Commander übernehmen, oder auf dem unteren Spielplan eine Aktion (Bewegen oder Rohstoffe nehmen) durchführen möchte. Die Regel braucht einigen Raum, um das näher zu beschreiben.


    Es ist noch einiges mehr in dem Spiel.


    Ersteindruck: interessant. Ob ich es wirklich gut finde, weiß ich noch nicht. Das Spiel kann überraschend jäh beendet sein, was einen auf dem falschen Fuß erwischen kann; ich hätte noch einen Zug mehr gebraucht, um gewinnen zu können; so hat es halt nicht gereicht.


    Atlantis - Island of Gods (zu zweit, erstes Spiel)


    Man baut Tempel, welche und wo, bestimmt eine Götterkarte. Dazu braucht man Ressourcen, um Aktionen auszuführen. Es gewinnt, wer zuerst die durch seine Götterkarte vorgebenen Tempel gebaut hat.

    Aus meiner Sicht ist das Thema aufgesetzt, im Grunde ist das ein völlig abstraktes Logikpuzzle. Das hat etwas, ist aber wohl nicht meine Spielewelt. Das Beste war noch der sinnige Kommentar meiner Frau: "Das verstehe ich nicht, haben wir nicht etwas Komplexeres?"


    Reykholt (zu zweit, erstes Mehrspielerspiel nach 2 Solopartien, die ich vor einiger Zeit gespielt habe)


    Rosenberg, wieder einmal Landwirtschaft, diesmal auf Island. Ähnlichkeiten mit Vor den Toren von Loyang. Hier jetzt Gemüseanbau, um Touristen anzulocken. Das klingt unfassbar thematisch und das ist es auch. Im Grunde ist das reine Mechanik. Als Solospiel hat es mir nicht gefallen, viel zu trocken. Zu zweit hatte es zumindest mehr Spannung. Es gibt ja keine Punkte, es gewinnt einfach, wer auf der "Tisch"leiste am weitesten vorne ist. Um von Tisch zu Tisch zu kommen, braucht man in regelmäßiger Abfolge verschiedene Gemüsearten, erst 1, dann 2, dann 3, dann, ja was wohl, usw..

    Geht's noch? Gefällt das wirklich wem???


    Ich wünsche allen ein frohes und spielerisches Weihnachtsfest.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    Allzeit-TOP 5: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Snowdonia, 5. Prehistory

    Einmal editiert, zuletzt von Ernst Juergen Ridder ()

  • Gestern ein Strauß voller Belanglosigkeiten gespielt.

    Aber es hat trotz aller Skepsis allen großen Spass gemacht und mir eine große Überraschung bereitet.


    Angefangen mit Azul zu viert.

    Ich werde einfach nicht müde, dieses Spiel zu spielen. Es gefällt in jeder Besetzung und vor allen Dingen: Meine Familie kriege ich damit sofort an den Tisch.


    BuBu zu viert

    Dito, dafür kann man mich jederzeit aus dem Schlaf holen. War auch das einzige Spiel mit Anspruch.


    Globalissimo zu viert

    OMG, was haben wir gelacht und alle auf dem Schlauch gestanden. Aber ob das noch aktuell ist?


    Ausgerechnet Willingen

    Wo wir schon beim Thema waren!?


    Trans America zu viert

    Das war meine Überraschung. Ich hasse dieses Spiel zu zweit/dritt.

    Aber zu viert macht das wirklich Laune. Und wir haben das 3x hintereinander gespielt. Wird in dieser Runde nun öfter auf den Tisch kommen.


    Abluxxen zu fünft

    Dauert mir zu lange. Zu viert ist es immer noch am besten.



    Am Heiligabend werden dann mit Frau und Tochter schon ein festes Programm gespielt. Jeder darf sich eines aussuchen:

    Brügge

    Kingsburg

    Das Konzil der Vier



    Frohe Weihnachten euch allen




    Der Gernspieler

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